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DE3129712A1 - Dornstangenunterstuetzungen fuer kaltpilgermaschinen - Google Patents

Dornstangenunterstuetzungen fuer kaltpilgermaschinen

Info

Publication number
DE3129712A1
DE3129712A1 DE19813129712 DE3129712A DE3129712A1 DE 3129712 A1 DE3129712 A1 DE 3129712A1 DE 19813129712 DE19813129712 DE 19813129712 DE 3129712 A DE3129712 A DE 3129712A DE 3129712 A1 DE3129712 A1 DE 3129712A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mandrel bar
mandrel
axis
fittings
cage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19813129712
Other languages
English (en)
Other versions
DE3129712C2 (de
Inventor
Josef Ing.(grad.) Viersen 12 Gerretz
Hans Wegberg-Rötgen Holthausen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vodafone GmbH
Original Assignee
Mannesmann AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mannesmann AG filed Critical Mannesmann AG
Priority to DE19813129712 priority Critical patent/DE3129712C2/de
Publication of DE3129712A1 publication Critical patent/DE3129712A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3129712C2 publication Critical patent/DE3129712C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B21/00Pilgrim-step tube-rolling, i.e. pilger mills
    • B21B21/005Pilgrim-step tube-rolling, i.e. pilger mills with reciprocating stand, e.g. driving the stand

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft Dornstangenunterstützunsen für Kaltpilgermaschinen, die das seitliche Ausknicken der von einer Dornstangenvorschub-und Dreheinrichtung angetriebenen Dornstange verhindern und auf parallel zur Dornstange verlaufenden Führungen bewegbar sind, wobei die Dornstange in jeder Dornstangenunterstützung durch eine Führungsöffnung geht, die im Durchmesser von demjenigen der Dornstange auf den Durchmesser der Luppe veränderbar ist.
  • Bei einer durch die DE-PS 2 207 936 bekannten Dornstangenunterstützung werden Hebel paare verwendet, die sich unter Federdruck zangenartig um die Dornstange herumlegen und diese, unter Erhaltung der Drehbarkeit um ihre Längsachse, gegen seitliches Ausknicken sichern. Zwischen den Hebeln befindet sich ein drehbarer Nocken, der mit Hilfe einer-Schaltwelle gedreht werden kann und je nach seiner Stellung die zwischen den Hebeln befindliche Uffnung für den Durchgang der Luppe vergrößert oder fUr die Abstützung der Dornstanye verkleinert. Da die Dornstangenunterstützungen vor und hinter dem Vorschubschlitten angeordnet sind und entsprechend der Vorschubbewegung mitbewegt werden, müssen die zwischen den Hebelpaaren der Dornstangenunterstützungen angeordneten Nocken auf der durchgehenden Schaltwelle längsverschiebbar sein. Hierdurch ist ein relativ großer technischer Aufwand erforderlich, um die verklemmungsfreie Beweglichkeit der Nocken auf der langen Schaltwelle zu gewährleisten. Zum anderen werden die Hebelpaare sämtlicher Dornunterstützungen wegen der durchgehenden Schaltwelle gleichzeitig betätigt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, Dornstangenunterstützungen der eingangs genannten Art so auszubilden, daß sie mit geringem Aufwand und damit kostengiinstig hergestellt werden können. Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß die Führung aus zwei beiderseits der Dornstange angeordneten Fonmstiicken besteht, die, fest miteinander verbunden, um eine zur Dornstangenachse senkrecht verlaufende Achse schwenkbar sind. Hierdurch wird zusätzlich zu der einfachen Bauweise der Vorteil erzielt, daß die führungsöffnung für Dornstange bzw. Luppe stufenlos verstellbar ist, also bei Verschleiß ohne Auswechseln von Teilen auf das gewünschte Maß nachgestellt werden kann.
  • Nach einem vorteil haften Vorschlag der Erfindung bilden die Formstücke zweckmäßig je einen aus zwei Kegelstümpfen bestehenden Doppelkegel, bei dem die kleineren Grundflächen der Kegelstümpfe aneinanderliegen. Die Dornstange bzw. Luppe wird somit zwischen zwei Diabolo-Rollen entsprechenden Formstücken geführt, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß dann, wenn die Achsen der Diabolo-Rollen in einer zur Dornstangenachse senkrecht verlaufenden Querebene liegen, die Durchgangsöffnung die größe erforderliche Weites nämlich für den Durchgang der Luppe, aufweist. Werden dagegen die Diabolo-Rollen so verstellt, daß ihre Achsen in einer die Dornstangenachse schräg schneidenden Ebene liegen, verkleinert sich die Führungsoffnung, wobei sie je nach Schrägstellung der genannten Ebene bis auf jedes gewünschte Maß reduziert werden kann.
  • Da die erwähnten Formstücke keine drehbaren Rollen zu sein brauchen, reicht es aus, wenn sie halbkreisförmige Grundflächen aufweisen, um die Verstellmöglichkeit voll ausnutzen zu können.
  • Es ist zweckmäßig, die Fonnstücke in einem Käfig oder dergleichen zu befestigen, der um eine zu den Achsen der Kegelstümpfe parallele Achse schwenkbar ist. Damit die beim Verstellen der Formstücke eintretende Veränderung der Führungsöffnung symmetrisch verläuft, wird vorgeschlagen, die Schwenkachse des Käfigs in der Mitte es zwischen den AußcnumPängen der halbkreisförmigen Formstücke verbleibenden kürzesten Abstandes anzuordnen.
  • Zur Begrenzung des Schwenkweges des käfigs dient ein verstellbarer Anschlag Der die Formstücke verstellende Antrieb kann dann an jeder Dornstangenunterstützung eine Kolben-Zylinder=Einheit sein, deren Kolbenstange beispielsweise mit einer Zahnstange verbunden ist, welche mit einem auf der Schwenkachse des Käfigs befestigten Ritzel in Eingriff steht.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten AusfUhrungsbelspi el 5 näher erläuterte Es zeigt: Fig. 1 eine schematische Darstellung der erfindungsgemäen Dornstangenunterstützung, Fig. 2 eine Dornstangenunterstützung in Vorderansicht und Fig. 3a einen Schnitt auf der Linie III-III durch Fig. 2 mit Dar-und b stellung zweier Betriebsstellungen.
  • Der prinzipielle Aufbau und die Betriebsweise der erfindungsgemäßen Dornstangenunterstützung ist in Fig. 1 dargestellt. Mit 1 ist die Dornstange bezeichnet, auf der sich eine Luppe 2 befindet. Um die die Luppe vorschiebende Dornstange 1 gegen Ausknicken bei der in Fig. 1 nach links erfolgenden Vorschubbewegung zu sichern, ist eine Unterstützung 3 vorgesehen, die aus einer Anordnung von zwei Fonnstücken 4 besteht, die um eine die Dornstangenachse senkrecht schneidende Achse A drehbar sind. Die.Formstücke 4 bestehen jeweils aus zwei mit den kleinen Flächen aneinandergelegten Keglstümpfen, die nur eine halbkreisförmige Grundfläche haben. ci der in Fig.
  • 1, rechts, dargestellten Stellung der Formstücke 4 zueinander befindet sich zwischen den Formstücken eine für die Dornstange 1 geeignete Führungsöffnung. Bei der in der linken Hälfte von Fig. 1 dargestellten Lage, nämlich dann, wenn die Formstücke 4 eine zur Längsachse der Dornstange symmetrische Stellung einnehmen, befindet sich zwischen den Formstücken 4 eine größere Uffnung, in der die Luppe 2 Platz findet. Die Veränderung der Durchgangsöffnung erfolgt, wie ebenfalls Fig. 1 zeigt, durch Verschwenken der Führungsstücke 4 um die Achse A.
  • In Fig. 2 ist eine Dornstangenunterstützung nach der Erfindung in teilgeschnittener Vorderansicht dargestellt. Die Dornstangenunterstützung 3 besteht aus einem plattenförmigen Körper, der mit Hilfe der Offnungen 14 auf Führungsstangen verschiebbar gehalten ist. Zur Führung und Abstützung der Dornstange 1 bzw. der im Durchmesser größeren Luppe 2 dienen, wie bereits beschrieben, Formstücke 4, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus je einem auf jeder Seite der Dornstange angebrachten Doppelkegelstumpf mit halbkreisförmiger Grundfläche bestehen, bei dem die beiden Y,cyclstunpfe mit den kleineren Flächen aneinanderliegen. Zwischen den aneinanderliegenden Flächen ist ein kleiner, halbkreisförmiger zylindrischer Teil 4c vorgesehen. Die Formstücke 4 werden durch eine obere und eine untere Platte 5a bzw. 5b zu einem Käfig vereinigt, wobei die beiden Platten runde Scheiben bilden. Mit Hilfe eines oberen Achsstummels 6a und einer unteren Antriebswelle 6b ist der genannte Käfig in einem Hohlraum in der Dornstangenunterstützung 3 drehbar gelagert. Als Antrieb dient eine llolben-Zylinder- Einheit, deren Zylinder mit 7 und deren Kolben mit 8 bezeichnet ist. Die Kolbenstange 9 dieser Antriebsvorrichtung ist mit einer Zahnstange 10 verbunden, die mit einem auf der Welle 6b befestigten Rietzel 11 in Eingriff steht. Durch entsprechende Beaufschlagung des Kolbens 8 kann somit die für die Führung vorgesehene Uffnung durch Drehung des Käfigs auf die röe der Luppe 2 (wie dargestellt) oder den Querschnitt der Dornstange 1 eingestellt werden0 Aus den Fig. 3a und 3b ist ersichtlich, daß die Platte 5a mit einem radial ahstehenden Arm 5c versehen ist. Dieser Arm wirkt mit einem Anschlag 12 zusammen, der mit Hilfe einer Spindel 13 verstellt werden kann. Je nach Einstellung des AnscEllags 12 auf der Spindel 13 ergibt sicht die kleinste, einstellbare Durchtrittsöffnung für die Dornstange.

Claims (1)

  1. Dornstan3enunterstüZzunqen für Kaltpilgermaschinen Patentansprüche 1. Dornstangenunterstützungen für Kaltpilgermaschinen, die das seitliche Ausknicken der von einer Dornstangenvorschub- und Dreheinrichtung angetriebenen Dornstange verhindern und auf parallel zur Dornstanqe verlaufenden Führungen bewegbar sind, wobei die Dornstange in jeder ornstangenunterstützung durch eine Führungsöffnung geht, die im Durchmesser von demjenigen der Dornstange auf den Durchmesser der Luppe veranderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (3) aus zwei beiderseits der Dornstange (1) angeordneten Fonnstücken (4) besteht, die, fest miteinander verbunden, um eine zur Dornstangenachse senkrecht verlaufende Achse (1k) schwenkbar sind 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Formstücke (4) je einen aus zwei Kegelstümpfen (4 b) bestehenden Doppelkegel bilden, bei dem die kleineren Grundflächen der Kegelstümpfe aneinander liegen.
    3. Vorrichtungen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Formstücke (4) halbkreisförmige Grundflächen aufweisen.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bid 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Formstücke (4) in einem Käfig (5 a, b) befestigt sind, der um eine zu den Achsen der Kegelstümpfe parallele Achse (A) schwenkbar ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (A) des Käfigs in der Mitte des zwischen den AuSenumfängen der halbkreisförmigen Fomstücke (4) verbleibenden kürzesten Abstandes angeordnet ist.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung des Schwenkweges des Käfigs (5 a, b) ein verstellbarer Anschlag (12) vorgesehen ist.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Käfig aus zwei parallelen Platten, (5 a, b) besteht, zwischen denen die Formstücke (4) befestigt sind.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (5 a, b) kreisförmig sind.
    9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungslinie, die die Mittelpunkte der halbkreisförmigen Formstücke (4) verbindet durch den Mittelpunkt der kreisförmigen Platten (5 as b) geht 10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet daß jede Dornstangenunterstützung (3) mit einem die Formstücke (4) verstellenden Antrieb vorzugsweise einer Kolben-Zylinder-Einheit (7, 8) versehen ist.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet daß die Kolbenstange (9) der Kolben Zylinder Einheit (79 8) mit einer Zahnstange (10) verbunden ist, die mit einem auf der Schwenkachse (6 b) des I(äfigs (5 as b) befestigten Ritzel (11) in Eingriff steht
DE19813129712 1981-07-23 1981-07-23 Dornstangenunterstützungen für Kaltpilgermaschinen Expired DE3129712C2 (de)

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DE3129712A1 true DE3129712A1 (de) 1983-02-10
DE3129712C2 DE3129712C2 (de) 1985-10-24

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2207936C3 (de) * 1972-02-15 1975-03-06 Mannesmann-Meer Ag, 4050 Moenchengladbach Dornstangenunterstützungen für Kaltpilgermaschinen
DE2705346A1 (de) * 1976-02-09 1977-08-18 Kennametal Inc Walzgutfuehrungsanordnung
DE2733844A1 (de) * 1977-07-27 1979-02-08 Lipe Rollway Corp Einstellbare spindel, futter- oder fuellrohr
GB2007562A (en) * 1977-11-07 1979-05-23 Innocenti Santeustacchio Spa A Device for Guiding the Mandrel of a Machine for Piercing Hot Ingots

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