DE3128980A1 - Verfahren und vorrichtung zum schutz von gegenstaenden gegen diebstahl - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum schutz von gegenstaenden gegen diebstahlInfo
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Description
Diebstahl
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren, wie
es im Oberbegriff des Patentanspruches T angegeben ist und
auf eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit der elektronischen
Detektion von gestohlenen Gegenständen und mehr ins einzelne gehend befaßt sie sich mit Verbesserungen spezieller einschlägiger
elektronischer Schaltkreise, die als Targets bekannt sind und die auf den zu schützenden Gegenständen angebracht
werden.
Aus dem Stand der Technik sind elektronische Systeme zum
Schutz von Gegenständen gegen Diebstahl bekannt, und zwar solche der Art,auf die die Erfindung ausgerichtet ist* Sie umfassen einen Monitor, der an einer Uberwachungszone, wie
z. B. dem Ausgang eines Lagers, einer Bibliothek oder eines anderen Raumes in dem zu schützende Gegenstände aufbewahrt
werden, aufgestellt ist. Die zu schützenden Gegenstände sind
mit speziellen Targets bzw. Marken versehen, die Störungen
eines vorgegebenen elektromagnetischen Feldes erzeugen, nämlich wenn diese Targets durch die uberwachungszone hindurchgebracht
werden. Diese Störung wird mit Hilfe des Monitors detektiert, der dann wiederum Alarm auslöst. Erlaubte Mitnahme
des geschützten Gegenstandes wird dadurch ermöglicht,
daß man das Target entfernt oder unwirksam macht, und zwar mit Hilfe eines speziellen Werkzeuges.oder daß man zuläßt,
den mitzunehmenden Gegenstand durch einen speziellen Nebenweg hindurchzubringen.
Ein bekanntes elektronisches System zum Schutz von Gegenständen gegen Diebstahl, das besonders erfolgreich verwendet
worden ist, ist in der ÜS-PS 3 500 373 beschrieben. Wie dort angegeben, hat der Monitor eine Antenne, die in der Uberwachungszone
ein elektromagnetisches Überwachungsfeld erzeugt. Dessen Frequenz wird zyklisch variiert oder gewobbelt, und
zwar mit vorgegebener Rate über einen vorgegebenen Frequenzbereich
hinweg. Die Targets, die an den zu schützenden Gegenständen befestigt sind, umfassen einen elektrischen Resonanzkreis,
der auf einem Frequenzwert Resonanz hat, der im vorgegebenen Frequenzbereich liegt. So>-wie die Frequenz des überwachten
Feldes den Wert der Resonanzfrequenz des Targets, das durch die Überwachungszone hindurchgebracht wird, hin und
her durchläuft, so wird eine Reihe von Störungen in der Form von Impulsen erzeugt. Diese Störungen werden mit Hilfe einer
Antenne festgestellt, die Teil des Monitors ist. Die Antenne wandelt diese Störungen in elektrische Signale um, die detektiert
und zur Auslösung eines Alarms verwendet werden.
Ein charakteristisches gemeinsames Merkmal der meisten elektronischen Systeme zum Schutz gegen Diebstahl ist, daß der
Signalpegel oder die Amplitude der Störung des elektromagnetischen
Feldes, die durch das Target erzeugt wird, extrem gering ist. Dies beruht auf verschiedenen Faktoren. Erstens ist
in den meisten Fällen das Target rein passiv und erzeugt aus
sich heraus keine elektromagnetische Energie. Zweitens muß das Target sehr klein sein, so daß es an den zu schützenden
Gegenständen anzubringen ist, ohne deren Äußeres oder deren Verwendbarkeit zu beeinträchtigen. Drittens sollen die Targets
durch die Überwachungszone hindurch in jeglicher Orientierung
und auf jeglichem Wege bezogen auf die das Feld erzeugenden und die Störung feststellenden Antennen zu transportieren
sein. Schließlich ist die erlaubte Leistung für das über-
wachende elektromagnetische Feld durch Gesetzesbestimmungen
begrenzt.
Störungen mit kleiner Amplitude, die von Targets erzeugt werden/ die für elektronische Systeme zum Diebstahlsschutz
verwendet werden/ sind außerordentlich schwierig festzustellen
und zu detektieren, nämlich wegen des Umstandes, daß für das
Detektionssystem üblicherweise erforderlich ist, in einer Umgebung
zu arbeiten, in der auch große Energien elektromagnetischen Feldes auftreten, die als Radiofrequenzrauschen bekannt
sind. Dieses Rauschen umfaßt sowohl natürliches oder Hintergrundrauschen (bekannt als Gauss'sches Rauschen) als auch
sogenanntes "künstlich erzeugtes" Rauschen, wie z. B. dasjenige,
das beim Betrieb elektrischer Schalter, Fluoreszenzleuchten, Radiogeräten und in der Nähe befindlichen elektrischen
Maschinen erzeugt wird. Es ist festgestellt worden, daß sogar Einkaufswagen Radiofrequenzrauschen erzeugen, und zwar
infolge des Aufeinanderreibens der Metalloberflächen in den
Rädern. Die Amplitude dieses externen Rauschens bzw. dieser externen Störungen kann sogar größer sein als die Amplitude
der Signale, die von den Targets ausgehend erzeugt werden.
Verschiedene Technologien sind in der Vergangenheit vorgeschlagen
worden, die Detektierbarkeit kleiner Signalpegel von Targets neben hohem Rauschpegel der Umgebung zu verbessern.
Die US-PS 3 696 379 schlägt vor, eine zweite Empfangsantenne
zu verwenden, die getrennt von der Antenne ist, mit der die Überwachungszone überwacht wird. Wenn Signale einer gegebenen
Amplitude von der zweiten Empfangsantenne aufgenommen werden, wird betrachtet, daß eine Falschalarm-Situation vorliegt und
das System wird gesperrt. .---·"
Die US-PS'en 3 624 631 und 3 810 147 schlagen vor, den Abstand
zwischen solchen Signalen zu detektieren, die auftreten
wenn ein Target'mit Hilfe eines Feldes mit gewobbelter Frequenz
abgefragt wird.
In der GB-PS 1 292 380 ist vorgeschlagen, ein Gatter im Empfänger
nur während der Intervalle zu öffnen, die der Aussendung der Abfragesignale folgen.
In den üS-PS'eh 3 710 336, 3 781 860 und 3 868 669 sowie
in den GB-PS'en 1 126 996 und 1 228 647 ist vorgeschlagen,
eine zweite Frequenz zusätzlich zu der vom tatsächlichen
Target erzeugten Frequenz zu überwachen und das System zu sperren,, wenn der Pegel dieser anderen Frequenz eine vorgegebene Schwelle überschreitet.
Die US-PS'en 2 794 974, 3 577 136, 3 218 556, 3 465 336 und 3 801 977 schlagen vor, eine zweite oder sogar eine
dritte Frequenz zusätzlich zu der vom wahren Target erzeugten Frequenz zu überwachen und das System zu sperren, ausgenommen
wenn die Amplitude des mit der wahren Targetfrequenz erzeugten Signals um einen vorgegebenen Betrag über der Amplitude der anderen Frequenzsignale liegt.
In einigen der voranstellend genannten Patentschriften sind mehr als eine der oben beschriebenen Technologien miteinander
kombiniert. Alle diese Methoden des Standes der Technik arbeiten mit der Voraussetzung, daß ein tatsächliches Target
Signale erzeugt nur auf einer vorgegebenen Frequenz, an einem gegebenen Ort und zu gegebener Zeit, daß jedoch interferierende
bzw. mit hereinwirkende Rauschsignale, die mit derselben Frequenz, am selben Ort und zur selben Zeit auftreten,
begleitet sind von anderen Rauschsignalen, die bei in der Mähe liegenden Frequenzen, nahe dem Ort oder nahe zu
der Zeit auftreten. Wenn Signale dieser anderen Frequenzen, Orte oder Zeiten .festgestellt, werden, werden sie dazu verwendet, zu verhindern oder die Schwelle der Targetdetektion
zu erhöhen. Diese bekannten Technologien jedoch haben den
- gf
Mangel, nicht in Betracht zu ziehen, daß das Target seinerseits
Signale über ein großes Frequenzspektrum hinweg erzeugt» Sie sind in dem Maße in dem sie das ganze Frequenzspektrüm
mit Ausnahme des schmalen Bereichs des Target-Frequenzspektrums
ignorieren oder alle Frequenzen mit Ausnahme dieses schmalen Frequenzbereiches als Rauschsignale behandeln unweigerlich
in dem Maße begrenzt, wie sie ein tatsächliches Target von
externem Rauschen bzw. externer Störung unterscheiden.
Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein neues Verfahren zur
Detektion einer durch ein Target verursachten Störung in
einem elektromagnetischen Feld anzugeben, wobei dieses Verfahren
gegen Fehlalarm sicher sein soll, der durch andere mögliche Störungen dieses elektromagnetischen Feldes (wie bei
bekannten Verfahren) hervorgerufen werden könnte. Weiter ist es Aufgabe der Erfindung, eine zur Durchführung des neuen Verfahrens
geeignete Schaltung anzugeben.
Die betreffende Aufgabe wird für ein Verfahren nach dem
Oberbegriff des Patentanspruches 1 mit den Maßnahmen des Kennzeichens
dieses Anspruches und für die Schaltung gemäß dem Anspruch 12 gelöst. Weitere Ausgestaltungen gehen aus den
Unteransprüchen hervor. -
Zusammenfassend gesehen besteht die vorliegende Erfindung in
einer neuen Anordnung bzw. Methode zur Auswahl vom Target erzeugter
Signale, die bei Vorhandensein bzw. neben großen,
durch Rauschen oder Störungen erzeugten Signalen auftreten. Erfindungsgemäß ist dies dadurch erreicht, daß manrvon der
Tatsache Gebrauch macht, daß das FrequenzSpektrum vom Target
erzeugter Signale einzigartig und bestimmt und unterschiedlich
gegenüber dem FrequenzSpektrum eines jeglichen solcher
Signale ist, die durch die verschiedenen Arten von Rauschen erzeugt sind,. Es werden Frequenzen (wenigstens drei) ausgewählt und es werden die Amplituden der kombinierten Signale,
die vom Target und durch Rauschen erzeugt sind, für eine jede dieser Frequenzen miteinander verglichen. Wenn dieser Vergleich
zeigt, daß die relativen Amplituden der kombinierten
-•-
Signale bei den ausgewählten Frequenzen in einem vorgegebenen
Maße zusammenfallen oder übereinstimmen, und zwar für diese Frequenzen mit den relativen Amplituden der Signale, die vom
Target bei Abwesenheit von Rauschen erzeugt werden, dann wird ein Detektor-Ausgangssignal erzeugt.■
Entsprechend einer Weiterbildung der Erfindung werden die
kombinierten Signale bei den unterschiedlichen Frequenzen unterschiedlichen Verstärkungsgraden unterworfen. Die Verstärkungsgrade
für die verschiedenen Frequenzen werden derart ausgewählt, daß die Ordnung der Amplitude bei den verschiedenen Frequenzen für ein vom Target erzeugtes Signal verschieden
ist von der Ordnung der Amplitude bei denjenigen Frequenzen, die zu Rauschsignalen gehören.
Die vorliegende Erfindung wird in der Weise praktiziert, daß
man für eine Überwachungszone die in der Zone vorhandenen
elektromagnetischen Felder empfängt und die empfangenen elektromagnetischen
Felder in entsprechende elektrische Signale umwandelt. Die elektrischen Signale werden in wenigstens
drei voneinander getrennte, frequenzselektive, parallele Kanäle gegeben, wobei ein jeder Kanal so abgestimmt ist, daß
er eine bestimmte Frequenz im Bereich der vom Target in der Überwachungszone erzeugten Signalfrequenzen hindurchläßt.
Die Signale, die durch die frequenzselektiven Kanäle durchgelaufen
sind, werden miteinander verglichen, um ihre relativen Amplituden int vorgegebenen Grenzen mit der Amplitudenverteilung
des Empfangsspektrums eines tatsächlichen Targets festzustellen. Es wird dann ein alarmauslösendes Signal erzeugt»
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin,
daß die Signale:in den,,;verschiedenen, f requen.zselektiven, Kanä-*
len verschiedenen Verstärkungsgraden unterworfen werden könnenf
derart, daß die Ordnung der Amplitudendes Ausgangssignals der Kanäle unterschiedlich ist für Signale die vom Target ·
erzeugt sind, gegenüber der Ordnung von Amplituden der Aus-
gangssignale, die auf verschiedenen Rauschquellen beruhen.
Dies erlaubt/ einfache Vergleiche durchzuführen zwischen Amplituden der Ausgangssignale verschiedener Kanäle, und
zwar ohne die Notwendigkeit/ den exakten Betrag zu ermitteln/
um den die Signalamplitude im einen Kanal verschieden ist gegenüber der im anderen Kanal.
In einem breiteren Rahmen umfaßt"die vorliegende Erfindung
ein neues Verfahren, mit dem der unzulässige Transport eines geschützten Gegenstandes durch eine Überwachungszone hindurch
detektiert wird, wobei den Gegenständen, die durch die Zone hindurchgebracht werden, Targets angeheftet sind, die
Störungen eines elektromagnetischen Feldes erzeugen. Wenn diese Störungen empfangen werden, führen sie zu vom Target
erzeugten elektrischen Signalen, die eine vorgegebene spektrale Charakteristik haben. In der Überwachungszone
treten auch Rauschsignale in der Form von Störungen eines elektromagnetischen Feldes auf, die bei Empfang zu durch
Rauschen erzeugten Signalen mit verschiedenen vorgegebenen spektralen Charakteristiken führen. Dieses neue Verfahren
umfaßt die Verfahrensschritte des Empfangs aller Störungen des magnetischen Feldes bzw. aller elektromagnetischen
Feldstörungen und Umwandlung derselben in elektrische Signale. Diese elektrischen Signale werden in wenigstens drei frequenzselektive
/ zueinander parallele Kanäle gegeben. Ein jeder dieser Kanäle ist so abgestimmt, daß er eine Cvom
anderen Kanal) verschiedene Frequenz aus dem vom Target erzeugten Signalspektrum hindurchläßt. Die Amplituden der —
Ausgangssignale der Kanäle werden dann miteinander verglichen j um ihre relativen Werte festzustellen. Ein Detektorsignal
wird erzeugt, wenn die relativen Werte der verglichenen Signalamplituden in einem vorgegebenen Bereich
den entsprechenden. relativen. Werten, der von..Targets erzeugten
Signale entsprechen.
In den Rahmen der Erfindung fällt auch eine neue Vorrichtung zur elektronischen Diebstahlsüberwachung, nämlich zur Detektion
unerlaubten Transports geschützter Gegenstände durch eine Überwachungszone hindurch,, Diese neue Vorrichtung umfaßt
Targets, die so angepaßt sind„ daß sie den Gegenständen„ die
durch die Zone gebracht werden können, angeheftet bzw. an diesen befestigt werden. Die Targets sind dadurch charakterisiert?
daß sie Störungen eines elektrischen Feldes in der Zone erzeugen» Diese Störungen führen bei Empfang zu vom Target
erzeugten elektrischen Signalen,, die eine vorgegebene spektrale
Charakteristik haben. die verschieden ist von vorgegebenen spektralen Charakteristiken elektrischer Signale,
die durch Rauschen erzeugt sind und die auf Empfang anderer in der Uberwachungszone auftretender Störungen elektromagnetischen
Feldes beruhen« Es sind Mittel vorgesehen, in dieser
Zone Störungen des elektromagnetischen Feldes zu empfangen und diese in elektrische Signale umzuwandeln, die durch das
Target und durch Rauschen erzeugt sind« Es sind ebenfalls
wenigstens drei frequenzselektive Kanäle vorgesehen, die
parallel zueinander liegen und die elektrischen Signale empfangen» Eia jeder Kanal ist so abgestimmt, daß er eine
(vom anderen KanalJ verschiedene Frequens aus dem vom Target
erzeugten Signalspektrom hindurchläßt„ Es sind Mittel vorgesehen
, um die Amplituden der Ausgangssignale der frequenz=
selektiven Kanäle zu vergleichen,, um ihre selektiven Werte
festzustellen« Es sind auch Mittel vorgesehen, sur Erzeugung
eines Detektorsignals, nämlich dann wenn die selektiven-Werte
der miteinander- verglichenen -T&ignalamplituden"" in feinem--vor- <■--· ;·>■-gegebenen
Bereich den entsprechenden relativen Werten der von/ mit Target erzeugten Signale entsprechenα
Voranstehend sind relativ breit gefaßt die wichtigeren Merkmal© der Erfindung dargelegt« Die nachfolgende iras Detail
gehende Beschreibung derselbe» 'is-ti noch-besser,,äuuverstehen·; -----··
Sie läßt noch besser den vorliegenden erfindungsgemäßen Beitrag zum bestehenden Stand der Technik erkennen» Im
Rahmen der Erfindung kommen natürlich auch zusätzliche
Merkmale hinzu, die nachfolgend mehr ins einzelne gehend
beschrieben werden. Für den einschlägigen Fachmann gibt die vorliegende Beschreibung viele Anregungen für weitere
Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung, die
im Rahmen der Erfindung liegen. Durch die vorliegende
Beschreibung der Erfindung wird der Rahmen ihrer Äquivalente
nicht beschränkt.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend
anhand der beigefügten Figuren beschrieben und dabei zeigen:
Fig. 1 eine prinzipielle Darstellung zu einem erfindungsgemäßen
elektronischen System zum Schutz von Gegenständen vor Diebstahl; " " -
Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung eines im System nach
Fig. 1 verwendeten Targets;.
Fig. 3 ein Blockschaltbild des Empfängerteils eines Systems
nach FIg. 1;
Fig. 4 ein Zeitdiagramm mit Wellenformen von Tor- bzw. Tastsignalen
und Ausgangssignalen verschiedener Stellen des Empfängers nach Fig. 3;
Fig. 5 ein Kurvendiagramm, das die Charakteristiken des Frequenzspektrums von Signalen verschiedener Quellen
wiedergibt, die im Verstärker nach Fig. 3 auftreten;
Fig. 6 ein Kurvendiagramm ähnlich der Fig. 5, das jedoch die
Wirkung selektiver Einstellung des. Verstärkungsmaßes ■'
für verschiedene Frequenzen wiedergibt;
Fig.7A und 7B zusammengenommen einen Schaltplan des Sendeteils
des erfindungsgemäßen Systems nach Fig. 1 und
Fig.8A bis 8E zusammen einen Schaltplan des Empfangsteils
des erfindurigsgemäßen Systems nach Fig. 1
Das elektronische System für Schutz gegen Diebstahl, das in
Pig» 1 gezeigt ist, wird dazu verwendet, unerlaubte Mitnahme von Gegenständen durch die Überwachungszone 10 eines Ganges I
hindurch zu entdecken» Diese Überwachungszone kann z. B. der Ausgang aus einem Lager oder einer Bücherei sein» Zu schützende
Gegenstände, wie 2. B0 ein Paket 12, sind mit einem Target
14 versehen, wie es in Fig. 2 gezeigt ist„ Dieses Target besteht aus einem kleinen Wafer, bzvoO einer kleinen Marke,
in der ein elektronischer Resonanzkreis eingebettet ist, der aus einer Spule 16 und einer Kapazität 18 besteht. Im vorliegenden
Falle ist dieser elektronische Resonanzkreis des Target 14 auf die Resonanzfrequenz 1970 KHz abgestimmt.
Wenn eine zulässige Entnahme des geschützten Gegenstandes erfolgt,
wird das Target 14 entfernt oder mit Hilfe eines speziellen
Werkzeuges unwirksam gemachte Dies erfolgt durch den Wächteroder eine andere dazu autorisierte Person. ' Es-sind
verschiedene Werkzeuge zum UmtfirksammaGhen und zur Entfernung
bekannt, die für sich nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind ο
Sollte eine Person, wie zo Bo der Mann 20, versuchen, wie
in Fig. 1 gezeigt, das Paket 12 durch den Gang I mit der Überwachungszone
10 hindurchzutransportieren, und zwar ohne daß das Target 14 entfernt worden oder unwirksam gemacht worden
.ist, detektiert ^täas -System das ffarget nnä bewirkt.einen. . .·
akustischen Alarm 22„
Das System zur Detektion des Targets 14, das durch die Überwachungszone
10 hindurchgebracht wird, umfaßt eine Sendeantenne
24 in Form einer Spule, die auf einer Seite der Zone. 10 angeordnet a-s-ts'-Es'-^infaBt weite-r* -eine .rSmp£angs.-t;--..,--.-—..
antenne 26, ebenfalls in Form einer Spule, die gegenüber der Sendeantenne 24 angeordnet ist= Der Raum zwischen diesen
beiden Antennen ist groß genug, daß eine Person dazwischen
hindurchgehen kann. Dieser Zwischenraum ist die den Gang I
bildende Überwachungszone 10. Sendeantenne und Empfangsantenne
24/ 26 haben eine jede eine Anzahl von Drahtwindungen.
In der Figur sind sie in vertikalen Ebenen angeordnet.
Sie können auch wie in US-PS 4 135 184 beschrieben» jeweils an Decke und im Boden angeordnet sein. Wie außerdem in der
US-PS 4 016 553 beschrieben, können die Antennen die Form von Kompensationsschleifen haben oder sie können eine jede
aus einer Anzahl teilweise überlappender Schleifen bestehen. Die vorliegende Erfindung läßt sich mit allen diesen Arten
von Antennen anwenden, der einfacheren Darstellung halber sind hier jedoch nur Antennen mit vertikaler plajnarer
Schleife dargestellt.
Die Sendeantenne 24 wird gespeist und erzeugt ein elektromagnetisches
Feld in der überwachungszone 10 des Ganges I.
Dieses Feld hat sich ändernde Frequenz, z. B. zwischen 1820 KHz und:2120 KHz. Die Frequenzänderung erfolgt kontinuierlich
irtit Sinusperioden, z. B. mit 220 Hz. Wenn das Target 14, das eine Resonanzfrequenz in der Gegend von
1970 KHz hat in die Überwachungszone 10 eingebracht wird,
gibt es zweimal während einer jeden Periode ein überwachungs
signal auf seiner Resonanzfrequenz ab. Dies entspricht 440
Signalen pro Sekunde. Das Target 14 wiederum erzeugt Störungen des elektromagnetischen Feldes, die in der Form von
Impulsen mit einer Folge von 440 Impulsen/s auftreten. Diese Störungen, des elektromagnetischen Feldes werden von
der Empfangsantenne 26 aufgenommen. Diese erzeugt entsprechende elektrische Signale. Diese Signale gehen in einen
Empfänger 28, der mit der Empfangsantenne 26 verbunden ist.
Der Empfänger 28, der nachfolgend noch näher beschrieben
wird, selektiert diejenigen Signale, die durch die Targets 24 erzeugt sind, und unterscheidet sie von solchen Signalen,
die durch externe elektromagnetische Felder, wie z. B. eines
Rauschens, erzeugt sind. Die vom Target erzeugten Signale
werden dann dazu verwendet, den Alarm 22 auszulösen.
Um die Sendeantenne 24 zu speisen^ ist ein frequenzgewobbelter
(Radiofrequenz-) Oszillator 30 vorgesehen«, dessen Ausgangssignal
über einen Multiplexschalter 32 an einen Vorverstärker 34 geht« Das Ausgangssignal des Vorverstärkers geht an einen
Leistungsverstärker 36„ Das Ausgangssignal des Leistungsverstärkers
36 geht in ein Bandpaßfilter 38 und dessen Ausgangssignal
wiederum ist mit der Sendeantenne 24 zwecks Speisung derselben verbunden» Ein MuItiplex-Torimpulsgenerator 40 erhält
ein 60 Hz-Signal„ z„ B„ vom elektrischen Wechselstromnetz,,
und setzt dieses in ein Rechtecki-jellensignal um. Dieses
Rechteckwellensignal geht an den Multipleacschalter 32 und
bewirkt, daß dieser mit der 60 Hz-Folge schaltet. Auf diese Weise erzeugt die Sendeantenne 24 ihre frequenzgewobbelten
Überwachungssignale tfährend alternierender Intervalle mit
8,33 ms.Dauer« Dies entspricht ungefähr 1,83 Frequenzwobbelwellen
tfährend eines jeden Sendeintervalles»
Es können natürlich auch andere Multiplesintervalle verwendet·
iferden= Statt dessen kann auch ^ sofern die Situation dies
zuläßt(, das Multiplexen ganz weggelassen
Die dargestellte Ausführungsform ist so vjiedergegeben, daß
sie gleichzeitige Überwachung einer benachbarten Überwachungszone 10" eines Ganges II ermöglicht« Für diesen Fall ' ;
ist das Multiplexen dazu verwendet, su ermöglichen„ daß diese
beiden Überwachungszonen überwacht werden? und zwar ohne
gegenseitige Interferenz oder Zweideutigkeit mitsuerfassen« j
Wie in Fig = ·-?· dargestellte-i-s-t- dde-Überwachungssone-IO'-des-Ganges
II si-jrischen der Empfangsantenne 26 und einer sv;eiten
Sendeantenne 24° angeordnete die sich auf der bezüglich
der ersten Sendeantenne 24 gegenüberliegenden. Seite der Empfangsantenne 26 befindet» Wie dargestellt, wird das
Ausgangssignal eines zitfeiten frequenzgewobbelten Oszillators
30" an einen/zweiten..Multiplexschalter2-321, gegeben?-.der---- .·
wiederum durch den Multiplex-Torimpulsgenerator 40 gesteuert
wird/- und zitfar in bezogen auf den ersten Multiplexschalter j
32 entgegengesetzter Phase« Das Ausgangssignal des zweiten =
128 98
Multiplexschalters 32' geht an einen zweiten Vorverstärker
34', dessen Ausgangssignal wiederum mit einem zweiten Leistungsverstärker
36' verbunden ist. Das Ausgangssignal dieses zweiten Leistungsverstärkers 36' geht über ein Bandpaßfilter
38' an die zweite Sendeantenne 24'. Aus dem Vorangehenden ist zu ersehen, daß die zwei Sendeantennen 24 und 24'
während einander entgegengesetzter Halbwellen des Multiplex-Torgenerators
40 gespeist werden.
Wie dies noch nachfolgend näher beschrieben wird, hat der
Empfänger 28 außerdem multiplexende Anordnungen, die es zulassen, daß dieselbe Empfangsantenne 26 vom Target erzeugte
Feldstörungen empfängt, und zwar aus der jeweiligen Überwachungszone 10 oder 10', und ein geeignetes der Alarmsignale
22 hervorruft, das der Zone entspricht, in der das Target
vorhanden ist. ,
In Form eines Blockschaltbildes zeigt die. Fig.,3 den ger 28. Wie aus"Fig. 3 ersichtlich, ist ein Empfangs-Bandpaßfilter
42 vorhanden, das so angeschlossen ist, daß es elektrische Signale erhält, die von der Empfangsantenne 26
entsprechend empfangener elektromagnetischer Felder erzeugt sind. Wie dies noch nachfolgend näher ins einzelne gehend
beschrieben wird, dient das Empfangs-BandpaBfilter 42 nicht
nur dazu, einen geeigneten Bereich von Signalfrequenzen hindurchzulassen, d. h. diejenigen|die von den Sendeantennen
24, 24' und dem Target 14 erzeugt werden, sondern es dient auch zur Verstärkung eingehender Signale.-Das,Ausgangssignal
des Empfangs-Bandpaßfilters 42 geht an einen (Radiofrequenz-)
Detektor 44. Das Ausgangssignal dieses Detektors 44 wird
über einen Schaltkreis 46 zur automatischen Verstärkungssteuerung rückgekoppelt, und zwar um den Verstärkungsgrad
des Empfangs-Bandpaßfilters 42 einzujustieren.
Das Ausgangssignal des Detektors 44, das die Form von
Videosignalen hat, geht gleichzeitig an drei frequenzselektive
Videosignalkanäle= Der erste hier als 12 KHz-Kanal bezeichnete Kanal hat ein 12 KHz-Filter 48, einen Videoverstärker 50,
einen Detektor 52 und ein Tiefpaßfilter 54, die alle in
Reihe liegen« Der zweite als 8 KHz-Kanal bezeichnete Kanal hat ein 8 KHz-Filter 56, einen Videoverstärker 58, einen
Detektor 60 und ein Tiefpaßfilter 62, die ebenfalls in Reihe geschaltet sind. Der dritte hier als 16 KHz-Kanal bezeichnete
Kanal hat ein 16 KHz-Filter 64, einen Videoverstärker 66, einen Detektor 68 und ein Tiefpaßfilter 70, die in Reihe
geschaltet sind=
Die drei frequenzselektiven Video-(Signal-)Kanäle sind mit
Ausnahme von zwei Punkten einander identisch» Erstens sind, wie schon erwähnt, die ersten Filter 48, 56 und 64 bezüglich
ihrer Kanäle so abgestimmt, daß sie 12 oder 8 oder 16 KHz jeweils hindurchlassen» Zweitens ist die Verstärkung der
Videoverstärker 50 und 66 im 12- bzxf» 16-KHz-Kanal vierfach
größer als dien Verstärkung, dm .Videoverstärker. 58 des- 8 KHz- ■·**
Kanals« Bei der dargestellten Äusführungsform beträgt die Verstärkung der Videoverstärker 50 und 66 im 12- und dem
16-KHz-Kanal 16 000. Im Videoverstärker 58 des 8 KHz-Kanals, beträgt dagegen die Verstärkung 4 000= Die Bedeutung dieser
Bemessung wird nachfolgend in Verbindung mit den Figuren und 6 erläutert»
Die Äusgangssignale der Tiefpaßfilter 54 und 62 des 12- bzvi.
8-KHz-Kanals gehen an einen 12/8 KHz-Kanal-SpannungSvergleicher
72» Die Äusgangssignale der Tiefpaßfilter 62 und 70 des
8 KHzr bzw. 16 KHz-Kanals gehen an einen 8/16 KHs-Kanal-Spannungsvergleicher
74. Der Vergleicher 72 ist so aufgebaut und angeordnet, daß er immer dann ein Ausgangssignal
liefert, wenn das Signal des 8 KHz-Kanals geringere Spannungsamplitude
als das Signal des 12 KHz-Kanals hat. Ebenso ist der Vergleicher 74 so aufgebaut- und angeordnet,-daß er
immer dann ein-Ausgangssignal·-er-zeugi:·*-'wenn --das Ausgangssignal
des 8 KHz-Kanals in der Spannungsamplitude größer ist als das Ausgangssignal des 16 KHz-Kanals«
1^980
Die Ausgangssignale der beiden Spannungsvergleicher 72
und 74 gehen an eine UND-Verknüpfungsschaltung 76 und
deren Ausgangssignal geht an einen Impulsgenerator 78.
Es sei darauf hingewiesen, daß immer dann Signale von der
UND-Verknüpfungsschaltung 76 an den Impulsgenerator 78 gehen, wenn die Signalamplitude des 8 KHz-Kanals niedriger
ist als die des 12 KHz-Kanals, jedoch größer ist als die
des 16 KHz-Kanals.
Ein jeder Signaleingang von der UND-Verknüpfungsschaltung 76 in den Impulsgenerator 78 bewirkt, daß dieser einen
y"~ Impuls genau definierter Höhe und Breite erzeugt. Bei der
bevorzugten Ausführungsform haben die Impulse eine Höhe von 15 V und eine Breite von 250 μΞ. "
Das Ausgangssignal des Impulsgenerators 78 geht an einen
Multiplexschalter 80 des Ganges I und an einen Multiplexschalter 82 des Ganges II. Diese Schalter werden von einem
Multiplex-Torimpulsgenerator 8% gesteuert betätigt, der der
Multiplex-Torimpulsgenerator 40 (Fig. 1) sein kann, der dem Sender zugeordnet ist. In jedem Falle liefert der Generator 8>i
60 Hz-Rechteckwellensignale an die Multiplexschalter 80 und 82, so daß ein jeder zu abwechselnden Zeiten für Signaldurchgang vom Pulsgenerator 78 ausgehend geschlossen wird.
W Diese Zeiten entsprechen den Intervallen, in denen die
Sendeantennen 10 und 10' (Fig. 1) (der Überwachungszonen
10 und 10') gespeist werden.
Die Impulssignale, die über den Multiplexschalter 80 laufen,
werden gleichzeitig an einen Signalkanalschalter 84 des Ganges I und einen Rauschkanalschalter 86 des Ganges I gegeben.
Entsprechend werden die Impulssignale, die über den
Multiplexschalter 82 laufen, gleichzeitig an einen Signalkanalschalter 88 des Ganges II und an einen Rauschkanalschalter
90 des Ganges II gegeben. Die Signalkanalschalter
84 und 88 sind mit dem Ausgang eines Signal/Rausch-Torimpulsgenerators
92 verbunden. Die Räuschkanalschalter 86 und 90
sind mit einem anderen Ausgang des Signal/Rausch-Torimpulsgenerators
92 verbunden» Dieser Torimpulsgenerator 92 wird synchron mit der Frequenzwobblung der ausgesandten (Abfrage-)
Signale gespeist,, so daß der erste Ausgang, der an den Signalkanalschaltern
84 und 88 liegt, auf einem Pegel ist, der genügend hoch ist, diese Schalter zu schließen, um Impulssignale
durchzulassen„ die während derjenigen Anteile der Frequenzwobbelwelle
erzeugt iferden, in denen die Sendefrequenz nahe der
Target-Resonanzfrequenz, d. h. nahe 1970 KHz, ist. Während
dieser Zeit hält der andere Ausgang des Signal/Rausch-Torimpulsgenerators 92/ der an den Rauschkanalschaltern 86 und 90 liegt,
diese Schalter geöffnet* so daß sie keinerlei Impulssignale hindurchlassen, die während dieser Zeit erzeugt werden. Während
der übrigen Anteile des Frequenzwobbelzyklus, nämlich
wenn die Sendefrequenz außerhalb der Resonanzfrequenz der Targets liegt, werden die Ausgangssignale des Torimpulsgenerator
s 92 umgekehrt, so daß die Rauschkanalschalter 86 und 90 jegliche Impulssignale-hindurchlassenv >die ■ während.,dieses=. „_,...
Zeitraumes erzeugt werden, die Signalkanalschalter 84 und dies jedoch nicht tun»
Der Signal/Rausch-Torimpulsgenerator 92 muß synchron mit dem Sende-Wobbelzyklus betrieben werden» Um diese Steuerung
des Torimpulsgenerators 92 zu synchronisieren, müssen Signale
vom Sender selbst vorgesehen sein. Unter gewissen Umständen ist dies nicht durchführbar und in solchen Fällen können die
empfangenen Signale des Empfangs-Bandpaßfilters 42 über eine
Signal/Rausch-Torimpuls-Synchronisationsleitung 94 wie in Fig ο 3 gezeigt zugeführt x^erden«
Die Signal- und Rauschkanalschalter 84, 86, 88 und 90 sind
mit zugeordneten Tiefpaßfiltern 96, 98,· 100 und 102 verbunden.
Die Filter 96 und 98 für die Signal- und Rauschkanalschalter 84 und 86 des Ganges I sind einem Signal/Rausch^-Spannungsvergleicher
verbunden,, Die Filter 100 und 102 des Ganges II und die Rauschkanalschalter 88 und 90 sind mit einem Signal/-Rausch-Spannungsvergleicher
1O6 des Ganges II verbunden.
128980
- vT -
Die Tiefpaßfilter 96, 98, 100 und 102 akkumulieren die
Impulse des Impulsgenerators 78, die in diesen mit Hilfe der
Multiplexschalter 80 und 82 und der Signal- und Rauseh-Kanalschalter
84, 86, 88 und 90 geleitet werden. Diese Tiefpaßfilter bauen somit eine Ausgangsspannung auf, die der
Anzahl der Impulse entspricht, die ihnen zugeführt werden. Wenn die Ausgangsspannung von entweder dem Signalkanal-Tiefpaßfilter
96 oder 100 die Ausgangsspannung des zugeordneten
Rauschkanal-Tiefpaßfilters 98 oder 100 um einen vorgegebenen
Wert - z. B. 0,7 V - übersteigt, spricht der zugeordnete Spannungsgenerator 104 oder Io 6 auf diese Spannungsdifferenz
an und erzeugt ein Alarm auslösendes Signal. Wie in Fig. 3 gezeigt, geht dieses Alarmsignal vom Spannungsvergleicher
104 an einen akustischen Alarm 108 des Ganges I
und an einen optischen Alarm 110 des Ganges I. Das alarmbetätigende Signal des Spannungsvergleichers 106 geht an
einen Schallalarm 112 und an einen visuellen Alarm 114 jeweils des Ganges II. Die,Anzahl und die Anordnung der Alarmeinrichtungen kann natürlich variiert sein. Diese Alarm- - ■■
einrichtungen bilden zusammengenommen die Alarmeinrichtung 22 nach Fig. 1.
Die Gesamtarbeitsweise des elektronischen Systems für
Schutz gegen Diebstahl nach den Figuren 1 und 3 wird nachfolgend in Zusammenhang mit dem Zeittaktdiagrämra der Fig". . 4
beschrieben. Die Kurve A der Fig. 4 ist eine Wiedergabe
der Frequenzänderung des Signals des gewobbeltenfOszillators
30. Wie ersichtlich, ändert sich diese Frequenz von 1820 KHz auf .2120 KHz in einer Sinusfolge, und zwar über eine Periode,
die 220 Hz entspricht, d. h. 4,55 ms beträgt. Zur selben Zeit liefern die Multiplexschalter 32 und 32' dieses gewobbelte
Frequenzsignal abwechselnd an die voneinander getrennten
Sendeantennen 24 und 24', und zwar in Intervallen, die einer
halben Periode des 60 Hz-Multiplex-Schaltsignals entsprechen,
das sind 8,33 ms. Das bedeutet, daß das gewobbelte (Frequenz-) Signal des Oszillators zunächst der Sendeantenne 24 des
Ganges I über eine Dauer von 8,33 ms zugeführt wird. Dann
wird dieses Signal der Sendeantenne 24' des Ganges ΪΙ während
8,33 ms zugeführt« Dies ist mit der Rechteckwelle D der Fig.4
wiedergegeben. Es ist zu erkennen, daß jeder der beiden Gänge
Signale für 8,33/4,55 oder 1,83 Frequenz-Wobbelzyklen während
eines jeden Intervalls erhält, in dem dessen Sendeantenne 24 oder 24' gespeist wird.
Die elektromagnetischen Felder der gewobbelten Frequenz, die
abwechselnd in den überwachungsζonen 10 und 10' der Gänge I
und II infolge der obenbeschriebenen abwechselnden Speisung der Sendeantennen 24 und 24' erzeugt werden, werden durch
das Vorhandensein von elektronischen Resonanzkreisen, wie z.B. der Targets 14, gestört, nämlich wenn sich diese an zu
schützenden Gegenständen befestigt befinden, die durch diese Überwachungszonen hindurchgebracht werden. Ein jedes Target
14 ist scharf abgestimmt auf einer Frequenz Resonanz zu besitzen* die im wesentlichen in der Mitte des Frequenz-Wobbelbereiches
liegt", -^=- h". ungefähr bei 197OKHz liegt. Damit
erfolgen zwei Störungen während eines vollen Frequenz-Wobbelzyklus und ein Mittelwert von 3,56 targeterzeugter Störungen
treten während eines jeden Intervalles auf, in dem eine der Sendeantennen 24 oder 24' gespeist wird. Alle diese in den
überwachungszonen 10 und 10' der Gänge I und II erzeugten
Störungen des magnetischen Feldes werden mittels der gemeinsamen Empfangsantenne 26 empfangen und gehen über das
Empfangs-Bandpaßfliter 42 und den (Radiofrequenz-)Detektor
44 an die drei frequenzselektiven Kanäle, die jeweils durch
die 12 KHz-, 8 KHz- und 16 KHz-Filter 48, 56 und 64 gesteuert
■werden. Wie dies nachfolgend noch näher beschrieben
wirdf werden die sich aus diesen Feldstörungen ergebenden
elektrischen Signale in den frequensselektiven Kanälen,
den Spannungsvergleichern 72 und 74 und in der UND-Verknüpfungsschaltung 76 verarbeitet, uxn jene herauszufinden,
die dem Spektrum einer Störung, die durch Resonanz des Targets erzeugt ist, am meisten ähnlich sind. Diese ausgewählten
Signale- -werden alle·, im. Impulsgenerator 78 in. Impulse
mit Standardamplitude (2. B. etwa 15 V) und Standardimpulslänge
(ζ. Β. ungefähr 250 με) umgesetzt.
Das Multiplex-Torimpulssignal D der Fig. 4 geht an die Multiplexschalter
80 und 82 des wie in Fig. 3 gezeigten Empfängers. Dementsprechend werden jegliche Impulse/ die vom impulsgenerator
78 erzeugt sind, während die Sendeantenne 24 des Ganges I gespeist wird, durch die Empfängerschaltung des Ganges I
hindurchgegeben, um die Signal-zu-Geräusch-Verarbeitung durchzuführen
und eine mögliche Alarmauslösung 108 und 110 für den Gang I zu veranlassen. Umgekehrt werden jegliche Impulse,
die vom Impulsgenerator 78 während Speisung der Sendeantenne 24' des Ganges II erzeugt sind, durch die Empfängerschaltung
des Ganges II hindurchgegeben, um die Signal-zu-Rausch-Verarbeitung
durchzuführen und möglichen Alarm 112, 114 für den
Gang II auszulösen.
Die Signal-zu-Rausch-Verarbeitung wird wie in den Kurven A,
B und C der Fig. 4 gezeigt, durch Teilung der Wobbelfrequenz
in einen Signalkanal, entsprechend denjenigen Frequenzen r
die näher der Mitte des Wobbeibereiches liegen, und einen Rauschkanal entsprechend denjenigen Frequenzen, die näher den
Extremwerten des Wobbeibereiches liegen, durchgeführt. Bei der vorliegenden/ bevorzugten Ausführungsform sind die
Signal- urfd Rausch-Kanäle so ausgewählt, daß sie gleiche
Dauer mit den Signalkanälen haben, die um die Mittenfrequenz des Wobbeibereiches herum liegen (wiedergegeben durch vertikale
Schraffierung bei Kurve A).Bei Sinus-Wobbelung von
1820 KHz bis 2120 KHz mit 220 Hz-Folge treten während einer jeden Wobbeiperiode zwei Rausch-Torimpulse (Kurve B) und
zwei Signal-Torimpulse (Kurve C) auf, jede mit 1137 με.
Desweiteren umfassen die Signal-Torimpulse jene Anteile der Wobbeiperiode, wenn die ausgesendete Frequenz zwischen
1864 KHz und 2076 KHz liegt. Die Rausch-Torimpulse umfassen jene Anteile der Wobbeiperiode wenn die Sendefrequenz niedriger
als 1864 KHz oder größer als 2076 KHz ist. Von elektromagnetischen Feldstörungen, die während eines Signal-
- 3€f-
Torimpulses auftreten, kann erwartet werden, daß sie auf
dem Vorliegen eines tatsächlichen Target beruhen, da die Target-Schaltkreise so abgestimmt sind, daß sie im wesentlichen
in der Mitte des Signal-Torimpulsfrequenzbereiches liegen. Jene Signale, die während eines Signal-Torimpulses
auftreten, werden in einem Signalkanal verarbeitet. Wenn jedoch Signale während eines Rausch-Torimpulses auftreten, das
ist die Kurve B der Fig. 4, kann man von solchen Signalen erwarten,
daß sie auf irgendwelchen externen bzw. fremden Umständen beruhen, statt auf tatsächliches Target zurückzuführen
sind. Dies deshalb? weil die Kreise tatsächlicher Targets nicht so abgestimmt sind, daß sie Resonanz mit den Frequenzen
haben, die während eines Rausch-Torimpulses ausgesendet werden. Jegliche Signale, die während eines Rausch-Torimpulses auftreten,
werden in einem Rauschkanal verarbeitet und dazu benutzt, die im Signalkanal verarbeiteten Signale zu sperren.
Diese sperrende Funktion xtfird deshalb durchgeführt, damit
falsche Signale, d,h„ solche Signale, die nicht von einem
tatsächlichen Target herrühren und die während eines Rausch-Torimpulses festgestellt werden, oftmals von falschen Signalen
während benachbarter Signal-Torimpulse begleitet sind. Wenn
somit Signale während der Rausch-Torimpulse erzeugt werden,
deutet dies darauf, daß diese während benachbarter Signal-Tor
impulse erzeugten Signale fragwürdigen Wert haben.
Die Torimpulssignale für Rauschen und Signal, wie sie durch
die Kurven B und C in Fig» 4 gezeigt sind, können im Sender
erzeugt werden und über Torimpuls-Schalterleitungen für Signal und Rauschen an den Empfänger gegeben werden« Bei der
vorliegenden Äusführungsform jedoch werden die Signal- und Rausch-Torimpulssignale von den Wobbelfrequenzr-Sendesignalen
abgeleitet, wie man sie am Empfangs-Bandpaßfilter 42 im
Empfänger erhält. Wie dies nachfolgend näher erläutert wird, werden die empfangenen Sendesignale über die Leitung 94
(Fig. 3). dem Signal/Rausch-Torimpulsgenerator 92 zugeführt. Dieser benutzt diese Signale dazu, Rausch-Torimpulssignale
entsprechend der Kurve B nach Fig. 4 und Signal-Rausch-Signale
entsprechend der Kurve C nach Fig. 4 zu erzeugen. Wenn die Signal-Torimpulssignale ihren Zustand "EIN" haben,
sind die Signalkanalschalter 84 und 88 geschlossen, so daß,
abhängig davon, welcher der Multiplexschalter 80 und 82 geschlossen
ist, die Impulse, die im Impulsgenerator 78 erzeugt sind, durch eines der Signalkanal-Tiefpaßfilter 96
und 100 gehen. Während anderer Zeiten, d.h. wenn die Rausch-Torimpulssignale
ihren Zustand "EIN" haben, sind die Rauschkanalschalter 86 und 90 geschlossen und Impulse vom Impulsgenerator
78 gehen über das eine oder über das andere der Rauschkanal-Tiefpaßfilter 98 oder 102.
Die Signalkanal-Tiefpaßfilter 96 und 100 sind so aufgebaut,
daß sie wenigstens 10 Impulse vom Impulsgenerator 78 ohne irgendwelche Impulse, die ihren zugeordneten Rauschkanal-Tiefpaßfiltern
98 und 102 zugeführt sind, benötigen, um die notwendige Differenz der Ausgangsspannung von 0,7 V zu erreichen,
die den Spannungsvergleicher 104 oder 106 aktivieren, um ein Alarmsignal auszulösen. Wenn während derjenigen
Zeit, während der Signalkanal-Tiefpaßfilter Ladeimpulse
empfangen, Impulse auch im Rauschkanal^Tiefpaßfilter 98
und 102 empfangen werden, muß eine größere Anzahl von Impulsen
von den Signalkanal-Tiefpaßfiltern 96 und 100 akkumuliert werden, um die notwendigen 0,7 V Differenz der Ausgangsspannung
zu erreichen. Wie oben angedeutet , treten nur 1,83 Wobbel-Freguenzzyklen während eines jeden Multiplexintervalles
auf und - bei Vorhandensein eines tatsächlichen Targets - treten während eines jeden Multiplexintervalles
nur 3,66 vom Target erzeugte Störungen auf. Um den Tiefpaßfiltern 96 und 100 in den Signalkanälen zu ermöglichen,
die notwendigen 10 oder mehr Impulse zu akkumulieren, ist es notwendig, die während eines Multiplexintervalles erzeugten
Impulse mit impulsen zu akkumulieren, die während folgender Multiplexintervalle erzeugt werden. Wie dies noch
näher später erläutert wird, sind sämtliche Signal- und
Rausch-Tiefpaßfilter 96, 98, 100 und 102 so ausgebildet,
daß sie jegliche ihnen während der Multiplex-Intervalle zugeführten Signale beibehalten wenn sie keine Impulse
erhalten. Danach, wenn ein jedes Signal- oder Rausch-Tiefpaßfilter
später anfängt, zusätzliche Impulse während eines folgenden Multiplex-Intervalls zu empfangen, werden die
neuen Impulse mit denjenigen akkumuliert, die während eines vorangegangenen Multiplex-Intervalls empfangen worden sind.
Soweit sind zwei Wege beschrieben worden, nach denen ein erfindungsgemäßes elektronisches System für Diebstahlschutz
nach den Figuren 1 bis 3 arbeitet, um von einem Target erzeugte Signale von Fremd-Rauschsignalen oder falschen Signalen
zu unterscheiden. Der erste beschriebene Weg macht vom Multiplexprinzip Gebrauch um die in einer Überwachungszone
erzeugten Feldstörungen daran zu hindern, die in der benachbarten
Überwachungszone durchgeführte Detektion zu beeinflussen
bzw. zu stören. Der zweite Weg macht von Signal- und Rausch-Torimpulsen Gebrauch, so daß Feldstörungen, die erzeugt
worden sind, während die Sendefrequenz außerhalb des Target-Resonanzbereiches lag, die Erzeugung von solchen
Alarmsignalen sperrt, die auf Störungen beruhen, die detektiert bzw« empfangen werden, wenn die Sendefrequenz im
Target-Resonanzbereich liegt=
Der dritte Weg, nach dem das erfindungsgemäße elektronische
System für Diebstahlschutz nach den Figuren 1 bis 3 arbeitet, um vom Target erzeugte Signale gegenüber Störsignalen
auszuwählen, ist derjenige, diejenigen empfangenen Signale zu identifizieren, deren FrequenzSpektrum in vorgegebenen
Grenzen dem Resonanzkreis des Targets entspricht. Die Art und Weise in der dies durchzuführen ist, geht am besten aus
Diagrammen der Figuren 5 und 6 hervor.
Fig„ 5 ist ein Kurvenbild spektraler Charakteristiken, in
der die Amplitude über der Frequenz aufgetragen ist.
32- =--::. ■■■--::.- O.j
Sie gelten für Signale, die am Ausgang des Empfangsdetektors
44 abhängig von Störungen des elektromagnetischen Feldes auftreten, wobei eine jede auf verschiedenen Quellen foetuht,
nämlich targeterzeugte Störungen S , Dauer-Rauschen N ,
Impuls-Rauschen N und sogenanntes Shopping-Cart-Rausehen N ,
das von Einkaufswagen herrührt. Das Dauer-Rauschen N ist
das natürliche elektromagnetische Rauschen, das in der Atmosphäre vorliegt. Wie dargestellt besteht es im wesentlichen
aus über der Frequenz gleichbleibender Amplitude. Das Impulsrauschen N ist das Ergebnis elektromagnetischer Feldstörungen,
die in der Form plötzlicher Impulse auftreten, wie z.B. herrührend von Schaltern, elektrischen Maschinen, Fluoreszenzlampen
usw. Impuls-Rauschen wird im allgemeinen als künstliches Rauschen bezeichnet, obwohl einige Anteile dieses
Rauschens durch natürliche Phänomene, wie z. B. Blitz, verursacht
werden. Die spektrale Charakteristik des Impuls-
K rauschens kann durch die Gleichung N = ■» wiedergegeben
werden, worin K eine Konstante ist und f ist die Frequenz des Rauschens. Das FrequenzSpektrum dieses Rauschens wird
wiedergegeben durch die Kurve N in Fig. 5. Das sogenannte
Shopping-Cart-Rauschen N ist ein typisches künstliches
s _
Rauschen, dessen Auswirkungen ersichtlich nur im Zusammenhang
mit dem Problem der elektronischen Diebstahlsicherung von Belang ist. Es ist festgestellt worden, daß dann wenn
zwei Metallstücke aufeinander reiben,so wiedas bei Einkaufswagen
auftritt, die durch einen Türweg geschoben werden, so wird wenigstens während des Auftretens der Abfragesignale
eine zwar niedrige Amplitude aufweisende, jedoch merkbare elektromagnetische Feldstörung hervorgerufen, die eine
spektrale Charakteristik hat, wie sie durch, die Kurve N
in Fig. 5 wiedergegeben ist.
Die spektrale Charakteristik von Störungen S des magnetischen
Feldes ist definiert durch die Gleichung S. » "e" , worin
Vy .."
e die Basis des natürlichen Logarithmus, f die Frequenz der Feldstörung, K eine Konstante und Q die Resonanzcharakteristik
des Targetkreises sind. Das Band der Kurven
in Fig. 5/ das vom Target erzeugte Störungen S wiedergibt,
entspricht Target-Kreisen, die unterschiedliche Q-Werte
haben.
Irgendeine oder mehrere der verschiedenen Rauschsignal-Ampiituden
oder die Amplitude des Targetsignals können größer oder kleiner sein als in Fig. 5 gezeigt ist. Nichtsdestotrotz
behält eine jede ihre einzigartige Beziehung zwischen Amplitude und Frequenz. Das bedeutet, die spektralen Charakteristiken
bleiben im wesentlichen dieselben. Die vorliegende Erfindung benutzt diese Tatsache, um das Vorhandensein der
vom Target erzeugten Signale sicherzustellen und diese Signale von verschiedenen durch Rauschen erzeugten Signalen zu unterscheiden,
selbst dann wenn die vom Target erzeugten Signale sehr kleine Amplitude haben. Das bedeutet, daß entsprechend
der vorliegenden Erfindung, ein Target ausselektiert wird, selbst wenn die relativen Amplituden von allen empfangenen
Signalen bei jeder der verschiedenen Frequenzen in vorgegebenen Grenzen den relativen Amplituden von nur durch Target
erzeugten Signalen bei diesen Frequenzen entsprechen. Obgleich die spektralen Kurven des Target und der meisten
durch Rauschen erzeugten Signale durch eine nicht-lineare Funktion oder eine Funktion höherer Ordnung definiert sind,
werden die Signalamplituden bei wenigstens drei verschiedenen Frequenzen abgefragt und verglichen, so z» B. bei
Frequenzen von 8 KHz, 12 KHz und 16 KHz.
Aus Fig. 5 ist zu ersehen, daß das Rauschen N bei jeder der ausgewählten Frequenzen dieselbe Amplitude hat. Dagegen
sind die Signale des Impulsrauschens N , des Rauschens der Einkaufswagen N und die durch ein Target erzeugten S
derart, daß sie progressiv niedrigere Amplitude mit steigenden Frequenzen haben. Daher ist es nicht möglich, durch
einfachen Vergleich der Signalamplituden bei verschiedenen Frequenzen durch ein Target erzeugte Signale S von Impulsrauschen
N oder von Rauschen durch Einkaufswagen N zu unterscheiden*
Wie dies in Fig. 3 gezeigt ist, wird das Signal und das Rauschen in den verschiedenen frequenzselektiven Kanälen
unterschiedlicher Verstärkung unterworfen, nämlich entsprechend den unterschiedlichen Verstärkungscharakteristiken
der Videoverstärker 50, 58 und 66'in einem jeden der Kanäle.
Die Signale und das Rauschen im 8 KHz-Kanal werden speziell,
einer Verstärkung im Videoverstärker 58 unterworfen, die 4000 beträgt. Dagegen werden die Signale und das Rauschen
in einem jeden der 12 KHz- und 16 KHz-Kanäle um 16 000 verstärkt. ·
Der Effekt dieser unterschiedlichen Verstärkungswerte ist
in Fig. 6 dargestellt. In Fig. 6 entsprechen die Kurven N ',
N ' und N ' den Kurven N , N , S und N der Fig. 5, ausgenommen,
daß die Kurven in Fig. 6 das FrequenzSpektrum der Signale repräsentieren, wenn sie unterschiedlichen Verstärkungen bei
unterschiedlichen Frequenzen unterworfen sind. Es ist aus Fig. 6 zu ersehen, daß mit selektiver Verstärkung, die in
den unterschiedlichen frequenzselektiven Kanälen vorgesehen
ist, die relative Ordnung der Amplitude des Targetsignals bei verschiedenen Frequenzen unterschiedlich ist, gegenüber
der relativen Ordnung der Amplitude einer jeden Art von
Rauschen bei diesen Frequenzen. Dies ist aus der folgenden
Tabelle ersichtlich:
—= Ordnung bzw. Größenordnung
Signal oder Rauschen der Amplitude bei ausgewählten Frequenzen
Dauer-Rauschen (N ) 12 KHz =16 KHz >
8 KHz
Impuls-Rauschen (N ) 12 KHz >
16 KHz > 8 KHz
Rauschen von Einkaufswagen (N ) 8 KHz
> 12 KHz >16 KHz
Target-Signal (S ) 12 KHz > 8:KHz->16 KHz
Mit der in den verschiedenen Frequenzkanälen vorgesehenen selektiven Verstärkung ninmt das Spektrum des Targetsignals S
eine Form derart an, daß deren Ordnung oder Grö-ßenordnung
der Amplitude bei verschiedenen Frequenzen einzigartig und
ungleich der Ordnung bzw. Größenordnung der Amplitude einer jeden der verschiedenen Arten von Rauschen bei diesen Frequenzen
ist. Das heißt, daß nur das Targetsignal-Spektrum
eine Maximalamplitude im 12 KHz-Kanal aufweist. Im 8 KHz-Kanal hat es eine mittlere Amplitude und eine minimale Amplitude
im 16 KHz-Kanal. Dieses einzigartige Verhältnis bezüglich der vom Target erzeugten Amplituden ist darüber hinaus
unabhängig von der Amplitude von sowohl den Targetsignalen als auch jeglichen der verschiedenen Arten von Rauschen.
Wenn somit die Ausgangsamplitude des 8 KHz-Kanals geringer als diejenige des 12 KHz-Kanals ist, jedoch größer als diejenige
des 16 KHz-Kanals ist, weist dies auf das Vorhandensein eines Target hin, selbst wenn die Amplituden dieser
Signale sehr hoch oder sehr niedrig sind. Auf diese Weise verhindert die Erfindung falschen Alarm, der in anderem
Falle verursacht werden könnte durch ein hereingestreutes Rauschen, das nicht von einem Target herrührt.
Die vorliegende Erfindung erlaubt außerdem, daß tatsächliche
Targets selbst bei Vorhandensein eines gewissen Maßes verschiedener
Arten von RauschSignalen detektiert werden. Diese
verschiedenen Arten von Rauschsignalen gehen durch die verschiedenen
frequenzselektiven Kanäle hindurch, und zwar zusammen mit den Targetsignalen. Sie kombinieren sich additiv
in einem jeden Kanal. Da diese hereingestreuten Signale oder Rauschsignale Amplitudenverhältnisse bei ausgewählten
Frequenzen haben, die unterschiedlich gegenüber denjenigen sind, die von tatsächlichen Targets erzeugt sind, können
sie in einzelnen Fällen die Signale der wahren Targets übertreffen und kombinierte Signale als Frequenzkanal-Ausgangssignal
erzeugen, deren Amplitudenverhältnis nicht mit demjenigen von tatsächlichen Targets übereinstimmt.
Diese unterschiedlichen Rauschquellen können dennoch nicht die Detektion eines tatsächlichen Targets verhindern, es
sei denn, daß sie bezüglich der Amplitude hoch genug sind, eine Umordnung in der Amplitudenordnung der kombinierten
Signale der verschiedenen Frequenzkanäle zu verursachen.
Die Amplitude bei der diese eingestreuten Signale eine solche
Umordnung verursachen hängt ab von dem Amplitudenunterschied der durch ein tatsächliches Target bei den ausgewählten Frequenzen
erzeugt wird. Wie dies im Band S 'der Figur zu sehen
ist, werden Targetkreise mit höherem Q-Wert (wiedergegeben durch S.„) durch Einflüsse anderer Störungen weniger betroffen als
Targetkreise mit niedrigem Q-Wert (wiedergegeben durch S iL).
Das bedeutet/ daß ein Target mit hohem Q-Wert solche Ausgangssignale erzeugt, daß die Amplitüdenfrequenz bei 8 KHz, 12 KHz
und 16 KHz maximiert ist und daher ein großer Betrag für ein eingestreutes Rauschen notwendig wäre, um die Ordnung der Äusgangsamplituden
bei diesen Frequenzen in Fig. 6 zu änderiu
Die Figuren 7A und 7B zeigen im Detail die Schaltung eines
bevorzugten Senders, wie er bei der Erfindung verwendet wird.
Die Figuren 8A bis 8E zeigen im Detail Schaltungen des bevorzugten
Empfängers, wie er bei der vorliegenden Erfindung verwendet wird. In diesen Schaltungen sind die Widerstände,
Kapazitäten, Spulen, Transformatoren und Transistoren in ihrer üblichen Form gezeigt. Zusätzlich sind verschiedene
integrierte Schaltkreise angegeben und die in den Figuren
gezeigten Pin-Zahlen bzw. Zahlen der Anschlüsse (der integrierten Schaltkreise) entsprechen denjenigen tatsächlicher
Schaltkreise. In einigen Fällen sind zwei verschiedene
Schaltkreiselemente in einem gemeinsamen integrierten Schaltkreis-Chip vereinigt. Diese Elemente sind mit einer
gemeinsamen Ziffer in der Figur angegeben, haben aber unterschiedliche
Buchstaben-Suffixe.
Nachfolgend wird eine Tabelle der Werte für die verschiedenen
Schaltungskomponenten des Senders und des Verstärkers angegeben, wie sie den Bezugszeichen der Figuren entsprechen.
Voranstehend ist die-Erfindung mit Bezug auf eine bevorzgute
Ausführungsform beschrieben worden. Es ist ersichtlich, daß sich für den einschlägigen Fachmann mit dem Verständnis der
Erfindung eine Reihe von Variationen und Modifikationen ohne
weiteres ergeben, ohne daß der Fachmann damit aus dem Rahmen
der Erfindung kommt.
| Bauteile des | Senders | Wert (Ohm) | |
| (Fig. 7A | und 7B) | 12K | |
| Widerstand | Wert (Ohm) | Widerstand | 6 80 |
| Rl | 100 | R26 | 680 |
| R2 | 2.2K* | R27 | 2.2K |
| R3 | 2OK | R28 | 2.2K |
| R4 | 130K | R29 | 2.2K |
| R5 | 5OK | R30 | 2.2K |
| R6 | 330 | R31 | 47 |
| R7 | 3.9K | R32 | 47 |
| R8 | IK | R33 | 47 |
| R9 | 680 | R34 | 47 |
| RIO | 2K | R35 | 220 |
| RIl | IK | R36 | 220 |
| R13 | 100 | ■R37 | 220 |
| R14 | 330 | R38 | 220 |
| R15 | 220 | R39 | 24 |
| R16 | 1OK | R40 | 24 . |
| R17 | 1OK | R41 | 24 |
| R18 | 1OK | R42 | 24 - |
| R19 | 1OK | R43 | 2.4K |
| R20 | 1OK | R44 | |
| R21 | 330 | R45 | |
| R22 | 6.2K | ||
| R23 | 100 | ||
| R24 | 300 | ||
| R25 | 100 | ||
*K = 1000
Tabelle II (Fortsetzung)
Kondensator
Wert i\iF) Kondensator
Wert
ClO CIl C12 C13 C14 C15 C16
0.1
0.1
15
220 pF
0.1
0.1
15
15
82 pF
2-22 pE
0.01
0.1
0.1
0.01
0.002
0.002 C17 C18 G19 C20 C21
C22 C23 C24 C25 C26
C27 C28 C29
C30 C31 C32
0.002 0.002 0.002 0.002 0.002 0.002 50 pF 50 pF
50 pF 50 pF 0.1 0.1 80-380 39 PF 39 PF 80-380
Tabelle II (Fortsetzung)
| Windungsanzahl Induktivität |
und | Secundär | ■ 67μΗ | |
| Übertrager und Induktivitäten |
Primär | 53T - | - 50 μΗ | |
| 4T - 0.38 ·μΒ | 3OT - | ■ 3.5μΉ | ||
| Tl | 3OT - 50 CtH | 8T - | ■ 30 μΉ | |
| T2 | 3OT - 50 μΗ. | 2OT - | - | |
| T3 | 6T- 2.7 μΗ | - | : — | |
| T3 | 167 &H | ■ - | ||
| Ll | 167 »Η. | |||
| L2 | Induktivität | |||
| Spulen | 167 μ" | |||
| Ll-- " | 167 μΗ | |||
| L2 | ||||
| Transistor | ||||
QI,-Q4, Q3f Q4
Q5, Q7, Q9, QIl •Q6, Q8, QlO, Q12
Motorola MPS 5172 Motorola 2N 2219 Motorola 2N 2905
Integrierte Schaltkreise
Ul, U3
U2
Texas Instruments TLO82 Signetics 561B
| - 0 | Widerstand | 3128980 | |
| - "yr - | R31 | ||
| Tabelle III | R32 | ||
| (Fig. 8A-E) | R33 | ||
| Widerstand | Wert (Ohm) | R34 . | Wert (Ohm) |
| Rl | 300 | R35 | 1OK |
| R2 | 300 | R36 | 3.9K* |
| R3 | 100 | R37 / | 3.9K |
| R4 | 12K | R38 | 2OK |
| R5 | 12K | R39 | lOOK |
| R6 | 5.6K | R40 | 3.9K |
| R7 | 5.6K | R41 | lOOK |
| R8 | 5.6K | R42 | 1OK |
| R9 | 5.6K | R43 | 1OK |
| ' RIO | 15K | R4 4 | IQK |
| RIl | 15K | R45 | IK |
| R12 | 6.8K | R46 | IK |
| R13 | 100 | R47 | 51K |
| R14 | 6.8K | R48 | '"■■"· 390 |
| R15 | 12K | R49 | 390 |
| R16 | 12K | R50 | 390 |
| R17 | 6. 8K | R51 | 6.2K |
| R18 | 6.8K | R52 | 3.9K |
| R19 | 240 | R53 | 62K |
| R20 | 240 | R54 | 3.9K |
| R21 | 47 | R55 | 2ΌΚ |
| R22 | 47 ■ | R56 | 3.9K |
| R23 | 9.1K | R57 | 62K |
| R24 | 4. 7K | R58 | 1OK |
| R25 | - 4.7K | R59 | 1OK |
| R26 | 4.7K | R60 | 1OK |
| R27 | 4.7K | IK | |
| R28 | 390 | IK" | |
| R29 | 390 | 51K | |
| R30 | 390 | 12K | |
| *K = 1000 | |||
Tabelle III (Fortsetzung)
| Widerstand | Wert (Ohm) | |
| Wert (Ohm) | R95 | 1.5K |
| 1OK | R96 | 3OK |
| 1OK | R97 | IK |
| 1OK | R98 | 3.9K |
| 5.1K | R99 | 3.9K |
| 430 | RlOO | 82 |
| 390 | RlOl | 82 |
| 1OK | R102 | 4.7K |
| 430 | R103 | IK |
| 3.9K | R104 | 4.7K |
| lOOK | R105 | 4.7K |
| 3.9K | RIO 6 | 1OK |
| 2OK | R107 | 3K |
| 3.9K | RIO 8 | 1.5K |
| lOOK | R109 | 3OK |
| 1OK | RIlO | 1.5K |
| 1OK | Rill | 3OK |
| IK | R112 | IK |
| 1OK | R113 | 1OK |
| 62K | R114 | 250K |
| 1OK | R115 | 1OK |
| 3OK | R116 | 250K |
| 1OK | R117 | IK |
| 1OK | R118 | IK |
| 1.5K | R119 | IK |
| 3OK | R120 | 1OK |
| 1OK | R121 | 250K |
| 250K | R122 | 27K |
| IK | R123 | 2OK |
| lOK | R124 | 2OK |
| 62K | R125 | 3OK |
| -1OK | R126 | 3K |
| 3OK | R130 | 12K |
| 1OK | Rl 31 | 240- |
| 1OK | ||
Widerstand
| I Wert (Ohm) | |
| ■-?*-■ | 3K |
| Tabelle III (Forts | 2K |
| 3K | |
| Widerstand | 390 |
| R132 | 39K |
| Rf 33 | |
| R134 | |
| R135 | |
| R136 | |
Tabelle III (Fortsetzung)
| Wert (HF) | Kondensatoren | Wert \W) | |
| Kondensatoren | 80-38OpF ■ | C33 | 0.1 |
| Cl | 0.01 | C34 | 0.1 |
| C2 | 0.01 | C35 | 0.01 |
| C3 | 5.5-65 pF | C36 | 0.002 |
| C4 | 82 PF | C37 | 0.1 |
| C5 | 0.01 | C38 | 0,1 |
| C6 | 0.01 | C39 | 15 |
| C7 | 5.5-65 pF | C40 | 15 • |
| C8 | 82 PF | C41 | 0.001 |
| C9 | 0.1 | C43 | 0.002 |
| ClO | 0.01 | C44 | 0.1 |
| CIl | 0.1 | C45 | 0.1 |
| C12 | 0.01 | C46 | 15 |
| C13 | 0.1 | C47 | 15 |
| C14 | 0.1 | C48 | 15 |
| C15 | 0.1 | C49 | 0.001 |
| C16 | 0.1 | C50 | 0.1 |
| C17 | 0.1 | C51 | 15 [ |
| C18 | 0.1 | C52 | 0,1 |
| C19 | 0.1 | C53 | 0.1 ! |
| C2Ö | 0.01 | C55 | 0.1 |
| C21 | 0.002 | C56 | 15 |
| C22 | 0.1 | C57 | 15 |
| C23 | 0.1 | C60 | 15 |
| C24 | 0.1 | C61 | 15 |
| C25 | OrI | C62 | 0.001 |
| C26 | 0.01 | C63 | 0.001 |
| C27 | .0.002 | C64 | .. 2r22 pF |
| C28 | 0.1 | C65 | 82 pF . |
| C29 | 0.002 | C66 | 2.2 |
| C30 | .0.1 | C67 | 2.2 |
| C31 | 0.1 | C68 | 15 |
| C32 | |||
128980
Tabelle III (Fortsetzung)
| Windungszählung und Induktivitäten . |
- 67 | μΕ· | Secündar | — | |
| Übertrager und Induktivitäten |
Primär | 82 | μΗ | - —· | - . — |
| 47T | 50 | μΗ | — | — .1.4' μΉ | |
| Ll | 56T | 67 | μΗ | 5Τ | - 0.4 μΗ |
| L2 | 3OT | 4Τ | - 0.4 μΗ | ||
| L3 | 53T | - 1760 | μΗ | 4Τ | - 89 μΗ |
| L4 | - 1760 | μΗ | 9Τ | _ — | |
| 4OT | 89 | HH . | - — | - 1760 μΗ | |
| L5 | 4OT | - 3960 | μΗ | 4OT | - 485 μΗ |
| L6 | 9T | - 3960 | μΗ | 21Τ | - — . |
| L7 | 6OT | - 485 | μΗ | — | - 3960 μΗ |
| L8 | 6OT | - 990 | μΗ | 6OT | - ' 27 μΗ |
| L9 | 2 IT | - 990 | μΗ | 5Τ | _ .— . |
| LlO | 3OT | -. 27 | IiH | — | - 990 μΗ |
| LIl | 3OT | 67 | μΗ | 3OT | - 2.4 μΗ |
| L12 | 5T | - - ' | 10Τ | ||
| L13 ' | 53T | ||||
| L14 | |||||
| Transistor | |||||
Ql, Q2, Q3, Q4 Q5, Q6, Ql, Q8 Q9, QlO, QIl/ Q12
Motorola MPS 5172 Motorola MPS 5172
Motorola MJE 1100
Tabelle III (Fortsetzung)
| Type | Kontrollgleichrichter | Type | |
| Kontrollgleichrichter | 1N914 | CR20 | 1N914 |
| CRl | 1N914 | CR21 | 1N914 |
| CR2. | 1N914 | CR22 | 1N914 |
| CR3 | 1N914 | CR23 | L.E.D. |
| CR4 · | 1N914 | CR24 | 1N914 |
| CR5 | 1N914 | CR25 | ΪΝ914 |
| CR6 | 1N914 | CR26 | 1N914 , |
| CR7 | 1N914 | CR27 | L.E.D. |
| CR8 | 1N914 | CR28 | 1N914 |
| CR9 | 1N914 | CR29 | 1N914 |
| CRlO | 1N914 | CR30 | L.E.D. |
| CRIl | 1N914 | CR31 | 1N914 |
| CR12 | 1N914 | CR32 | L.E.D. |
| CR13 | 1N914 | CR33 | 1N2070 |
| CR14 | 1N914 | CR34 | 1N2070 |
| CR15 | L. E. D. | CR35 | 1N2070 |
| CR16 | 1N914 | CR36 | 1N2070 |
| CR17 | L.E.D. | CR37 | 1N914 |
| CR18 | 1N914 | CR38 | 1N914 |
| CRl 9 | |||
Tabelle III (Fortsetzung)
Integrierte Schaltkreise Type
Texas Instruments
TL082
U19 Motorola MC1496L
U20 Motorola 1452 8
U21 Motorola 14528
U22 Motorola MC1496L
U23 ' Motorola 14528
U24 Motorola 14528
nwalt
Claims (1)
- 22. Juli 1981 KNOGO CORPORATION100 Tee Street Hicksville, N.Y. 11801 V.St.A.Verfahren und Vorrichtung zum Schutz von Gegenständen gegenDiebstahlPATENTANSPRÜCHE1„J Verfahren zur Feststellung ob zu schützende Gegenstände unverlaubterweise durch eine Überwachungszone transportiert werden, wobei an diesen Gegenständen Targets befestigt sind, die beim Hindurchbringen durch die Überwachungszone in einem elektromagnetischen Feld Störungen erzeugen, die, wenn sie empfangen werden, zu vom Target erzeugten elektrischen Signalen führen, die eine vorgegebene spektrale Charakteristik haben, wobei außerdem auch Rauschstörungeh in der Überwachungszone vorhanden sind, die als Störungen eines elektromagnetischen Feldes auftreten und die, wenn sie empfangen werden, zu elektrischen Signalen führen, die durch das Rauschen erzeugt sind und die abweichende vorgegebene Charakteristiken haben, gekennzeichnet durch die Verfahrensschritte:Empfang dieser Störungen des elektromagnetischen Feldes und Umsetzung derselben in vom Target (14) und in vom Rauschen erzeugte elektrische Signale (S ;N ,N ,N) JW O P SZuführung dieser elektrischen Signale (S ?N ,N ,N ) in wenig-W C ρ Sstens drei zueinander parallel liegende, frequenzselektive Kanäle (56,48,64), wobei ein jeder Kanal (56,48,64) so abgestimmt ist, daß er eine vom anderen Kanal verschiedene Frequenz (8 oder 12 oder 16 KHz) aus dem FrequenzSpektrum des vom Target (14) erzeugten elektrischen Signals (S ) hindurchläßt?Vergleich der aus den Kanälen (56,48,64) erhaltenen Ausgangs signal amplituden (62,54,70), um deren relative Werte festzustellen und dann ein Detektionssignal (76,22) zu erzeugen, wenn die relativen Werte der miteinander verglichenen Signalamplituden (62,54,70) in einem vorgegebenen Bereich korrespondierenden relativen Werten von durch Target (14) erzeugten Signalen entsprechen.2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß in den unterschiedlich frequenzselektiven Kanälen diesen Kanälen (56,48,64) die elektrischen Signale (S ; N ,N,N ) derart unterschiedlich großen Verstärkungen (58,50,66) ausgesetzt werden, daß die relativen Werte der Ausgangssignalamplituden (62,54,70) der Kanäle (56,48,64) für vom Target (14) erzeugte Signale (S ) verschieden sind von den relativen Werten der Ausgangssignalamplituden (62, 54,70) der Kanäle (56,48,64) für durch Rauschen erzeugteSignale (N ,N ,n.
c ρ s3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß dann ein Detektionssignal (76,22) erzeugt wird, wenn die relativen Werte der miteinander verglichenen (72,74) Signalamplituden (62,54,70) mehr den vorgegebenen relativen Werten von durch Target (14) erzeugten Signalen (S ) entsprechen als vorgegebenen relativen Werten von durch Rauschen erzeugten Signalen (N ,N ,N).4.. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß in den unterschiedlich frequenzselektiven Kanälen (56, 48,64) die Signale derart unterschiedlich großen Verstärkungen (58,50,66) unterworfen werden, daß die Ordnung der Ausgangssignalamplituden der Kanäle (56,48,64) für vom Target (14) erzeugte Signale (S"). verschieden ist von der Ordnung von Ausgangssignalamplituden der durch Rauschen erzeugten Signale (N ,N ,N ), wobei die Ausgangssignalamplituden (62,54,70) der frequenzselektiven Kanäle (56,48,64) miteinander verglichen werden (72,74), um ihre Ordnungfestzustellen, und wobei dann ein Detektionssignal (76,22) erzeugt wird, wenn die Ordnung der verglichenen Signale (62,54,70) derjenigen Ordnung entsprechen, die man für durch ein Target (14) erzeugte Signale (S ) erhält.5= Verfahren nach Anspruch 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Signale in den frequenzselektiven Kanälen (48,64) mit höheren Frequenzen höherer Verstärkung (50,66) unterworfen werden als die Signale in den frequenzselektiven Kanälen (56) mit niedrigerer Frequenz.6» Verfahren nach Anspruch 5, gekennzeichnet dadurch, daß die Signale des frequenzselektiven Kanals (56) mit niedrigerer Frequenz getrennt mit den Signalen eines jeden der beiden frequenzselektiven Kanäle (48,64) mit höheren Frequenzen verglichen (72 bzw. 74) werden und wobei dann ein Detektionssignal (76) erzeugt wird, wenn das Signal im frequenzselektiven Kanal (56) mit niedrigerer Frequenz einen Amplitudenwert hat, der zwischen den Amplitudenwerten der Signale der beiden frequenzselektiven Kanäle (48,64) mit höheren Frequenzen liegt.7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß das Signal in einem jeden der frequenzselektiven Kanäle (56,48,64) durch einen Detektor (60,52,68) und durch ein Tiefpaßfilter (62,44,70) hindurchgeht „ ehe der Vergleich (72,74) ihrer Amplitudenwerte erfolgt ο8o Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Targets (14) einen elektrischen Resonanzkreis (16,18) enthalten, der auf eine vorgegebene Frequenz abgestimmt ist ρ daß diese Targets (14) einem in der Frequenz gewobbelten Überwachungssignal (A) ausgesetzt werden, das diese vorgegebene Frequenz des Resonanzkreises (16,18) enthält, daß diese elektrischen Signale durch die drei parallel liegenden frequenzselektiven Kanäle (56,48,64) hindurchgehen, wobei der eine Kanal (56) so abgestimmt ist, daß er Signale im Bereich von 8 kHz hindurchläßt, daß der zweite Kanal (48)so abgestimmt ist, daß er Signale im Bereich von 12 kHz hindurchläßt und daß der dritte Kanal (64) so abgestimmt ist, daß er Signale im Bereich von 16 kHz hindurchläßt, wobei die Verstärkung (50,66) des zweiten und des dritten Kanals (48,64) ungefähr viermal so groß wie die Verstärkung (58) des ersten Kanals C56) ist und wobei die Ausgangssignale der Kanäle (56,48,64) miteinander verglichen werden (72,74), um Detektionssignale (76) dann zu erzeugen, wenn die AusgangsampIitude des ersten Kanals (56) niedriger ist als die Ausgangsamplitude des zweiten Kanals (48) und größer ist als die Ausgangsamplitude des dritten Kanals (64).9. Verfahren nach Anspruch 8, gekennzeichnet dadurch, daß die vorgegebene Frequenz des elektrischen Resonanzkreises (16,18) des Target (14) ungefähr 1970 kHz beträgt.10. Verfahren nach Anspruch 1,gekennzeichnet dadurch, daß die Targets (14) elektrische Resonanzkreise (16,18) sind und daß ein elektromagnetisches Uberwachungsfeld in der Überwachungszone (10) erzeugt wird, dessen Frequenz in Wiederholung über einen Frequenzbereich hinweggeht, der die Resonanzfrequenz dieses elektrischen Resonanzkreises (16,18) des Target (14) einschließt.11. Verfahren nach Anspruch 10, gekennzeichnet dadurch, daß diejenigen Detektorsignale (78), die in Zeitintervallen auftreten, in denen das elektromagnetische Überwaehungsfeld Frequenzwerte nahe der Resonanzfrequenz (1970 kHz) der Targets (14) hat, durch einen Signalkanal (84,88) hindurchgegeben werden (92) und daß Detektorsignale (78) die in anderen Zeitintervallen erzeugt werden, durch einen Rauschkanal (86,90) hindurchgegeben werden (92), wobei die Aüsgangssignale des Signalkanals (84,88) und die des Rauschkanals (86,90) jeweils akkumuliert werden (96,98,100,102) und wobei dann ein Alarmsignal (108,110,112,114) erzeugt wird, wenn die Anzahl der akkumulierten Signale aus den Signalkanälen (84,88) um einen vorgegebenen Betrag die Anzahl der akkumulierten Signale übersteigt, die vomRauschkanal (86/90) erhalten werden.12. Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch ein Target (14), das in dem elektromagnetischen Feld der Überwachungszone (10) solche Störungen verursacht, die bei Empfang zu vom Target (14) erzeugten elektrischen Signalen (S ) mit einer solchen vorgegebenen spektralen Charakteristik führen, die verschieden ist von vorgegebenen spektralen Charakteristiken von durch Rauschen erzeugten elektrischen Signalen (N C'N D'N S)r die von anderen empfangenen elektromagnetischen Störungen der Überwachungszone (10) herrühren; durch eine Einrichtung (24,24') zum Empfang der elektromagnetischen Feldstörungen der Überwachungszone (10); durch einen Empfänger (28) zur Umwandlung der vom Target (14) und durch Rauschen erzeugten elektrischen Signale (S ;N ,N ,N) mit wenigstens drei frequenzselektiven Kanälen (56,48,64), die zueinander parallelgeschaltet sind, um die elektrischen Signale (S W'N C'N D*N S) zu empfangen, wobei ein jeder Kanal (56,48,64) auf eine voneinander verschiedene Durchlaßfrequenz (8 oder 12 oder 16 KHz) in dem Spektrum des vom Target (14) erzeugten Signals abgestimmt ist; durch eine Einrichtung (72,74) zum Vergleich der Ausgangssignalamplituden der frequenzselektiven Kanäle (56,58,64), um deren relative Werte festzustellen; und durch eine Einrichtung (76) ziir Erzeugung eines Detektionssignals wenn die relativen Werte der miteinander verglichenen Signalamplituden in einem vorgegebenen Bereich korrespondierenden relativen Werten von durch Target (14) erzeugten Signalen (S ) entsprechen.13ο Vorrichtung nach Anspruch 12,.gekennzeichnet dadurch, daß die frequenzselektiven Kanäle (56,48,64) unterschiedlich große Verstärkungen (58,50,66) derart haben, da£ die relativen Werte der Ausgangssignalamplituden der Kanäle (84,88) für vom Target erzeugte Signale (S ) verschieden sind gegenüber den relativen Werten der Ausgangssignalamplituden der Kanäle (86,90) für durch Rauschen erzeugte Signale (N ,N ,N ).ο ρ s14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, gekennzeichnet dadurch/ daß die Einrichtung (76,104,106) zur Erzeugung eines Detektionssignals abhängig vom Verhältnis der vorgegebenen relativen Werte der vom Target erzeugten Signale (S ) zu den vorgegebenen relativen Werten der durch Rauschen erzeugten Signale (N_,N ,N) arbeitet. '"."·■-C ρ S _ -15. Vorrichtung nach Anspruch 12, 13 oder 14, gekennzeichnet dadurch, daß die frequenzselektiven Kanäle (56,48,64) derart unterschiedlich hohe Verstärkungscharakteristiken (58,50,66) haben, daß die Ordnung der Äusgangssignalamplitude der Kanäle (84,88) für vom Target (14) erzeugte Signale (S ) verschieden von der Ordnung der Ausgangssignalamplitude für durch Rauschen erzeugte Signale (N ,N ,N ) ist, wobeiC p S .die Einrichtung (72,74) zum Vergleich der Ausgangssignal-' amplituden der frequenzselektiven Kanäle (56,48,64) deren Ordnung der Amplitude feststellt und wobei die Einrichtung (76,104,106) zur Erzeugung eines Detektionssignals dann arbeitet, wenn die Ordnung der miteinander verglichenen Signale derjenigen für vom Target (14) erzeugte Signale (S ) entspricht.16. Vorrichtung nach Anspruch 15, gekennzeichnet dadurch, daß die frequenz selektiven Kanäle (48,64) mit höheren Durch*- laßfrequenzen höhere Verstärkung (50,66) haben als die frequenzselektiven Kanäle (56) mit niedrigeren Durchlaß frequenzen.17» Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, gekennzeichnet dadurch, daß die Einrichtung zum Vergleich der Ausgangssignalamplituden der frequenzselektiven Kanäle (56*4.8,64) einen ersten und einen zweiten Vergleicher (72,74) für. Signalamplituden, eine Einrichtung (62) zur Zuführung der Signale eines der frequenzselektiven Kanäle (56) als ein erstes Eingangssignal an die beiden Vergleicher (72,74), eine Einrichtung (54,70) zur Zuführung von Signalen eines zweiten der frequenzselektiven Kanäle (48,64) als ein zweites Eingangssignal an den anderen Eingang dieser (anderen) Vergleicher (72,74) und eine UND-Verknüpfungsschaltung (76) hat, wobei der erste Vergleicher (72) so aufgebaut ist, daß er ein Ausgangssignal dann erzeugt, wenn die Amplitude des (ersten) Eingangssignal an seinem ersten Eingang größer ist als die Amplitude des (zweiten) Signals an seinem anderen Eingang und der andere Vergleicher (74) so aufgebaut ist, daß er dann ein Ausgangssignal erzeugt, wenn das Signal an seinem ersten Eingang kleiner ist als die Amplitude des Signals an seinem (zweiten) anderen Eingang, und wobei die UND-Verknüpfungsschaltung (76) mit den Ausgängen dieser Vergleicher (72,74) verbunden ist und dann ein Ausgangssignal erzeugt, wenn die Vergleicher (72,74) gleichzeitig Ausgangssignale erzeugen.18ο Vorrichtung nach Anspruch 12, gekennzeichnet dadurch, daß die frequenzselektiven Kanäle (56,48,64) ein jeder einen Detektor (60,52,68) und ein Tiefpaßfilter (62,54,70) haben.19. Vorrichtung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch Targets (14)/ die einen Resonanzkreis (16/18) haben, der auf eine vorgegebene Frequenz abgestimmt ist; durch eine Einrichtung (30,26) zur Erzeugung eines bezüglich der Frequenz gewobbelten Uberwachungssignals (A) in der Überwachungszone (10), das diese vorgegebene Frequenz des Targets (14) umfaßt; und dadurch, daß die frequenzselektiven Kanäle (56,48/64) einen ersten Kanal (56) umfassen, der auf eine Durchlaßfrequenz im Bereich von 8 KHz abgestimmt ist/ einen zweiten Kanal (48) umfassen/ der auf eine Durchläßfrequenz im Bereich von 12 KHz abgestimmt ist und einen dritten Kanal (64) umfassen, der auf eine Durchlaßfrequenz im Bereich von 16 KHz abgestimmt ist, wobei der zweite Kanal (48) und der dritte Kanal (64) eine Signalverstärkung (50,66) von ungefähr dem Vierfachen der Signalverstärkung (58) des ersten Kanals (56) haben; dadurch, daß ein erster Signalpegelvergleicher (72) so angeschlossen ist, daß er Ausgangssignale des ersten und des zweiten Kanals■(56,48) erhält und dann ein Ausgangssignal liefert, wenn die Amplitude des Ausgängssignals des ersten Kanals (56) kleiner als die Amplitude des Ausgangssignals des zweiten Kanals (48) ist, dadurch, daß ein zweiter Signalpegelverstärker (74) so angeschlossen ist, daß er Ausgangssignale des ersten Kanals (56) und des dritten Kanals (66) erhält, um dann ein Ausgangssignal zu liefern/ wenn die Amplitude des Ausgangssignals des ersten Kanals (56) größer als die Amplitude des Ausgangssignals des dritten Kanals (64) ist und dadurch, daß eine ÜND-Verknüpfungsschaltung (76) so angeschlossen ist, daß sie die Ausgangssignale des ersten und des zweiten Signalpegelvergleichers (72,74) erhält, um dann ein Detektiionssignal zu liefern, wenn die Ausgangssignale dieser Vergleicher (72/74) gleichzeitig auftreten. ;20. Vorrichtung nach Anspruch 19, gekennzeichnet dadurch, daß die vorgegebene Frequenz des Resonanzkreises (16,18) des Targets (14) ungefähr 1970 KHz beträgt.21. Vorrichtung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (30,26) zur Erzeugung eines elektromagnetischen Überwachungsfeldes in der Überwachungszone (10) mit einer Frequenz, die periodisch über einen vorgegebenen Frequenzbereich hinwegläuft, wobei die Targets (14) ein jedes einen elektrischen Resonanzkreis (16,18) haben, der auf eine Resonanzfrequenz innerhalb dieses Frequenzbereiches abgestimmt ist.22„ Vorrichtung nach Anspruch 21, gekennzeichnet durch einen Signalkanal (84,88) und einen Rauschkanal (86,90), durch eine Einrichtung (92) mit der dem Signalkanal (84,88) solche Detektionssignale (78) zugeführt werden, die während des Zeitintervalls erzeugt sind, in denen die Frequenz des Überwachungsfeldes auf oder nahe der vorgegebenen Resonanzfrequenz der Targets (14) ist; durch eine Einrichtung, mit der die Detektionssignale (78) die in anderen Zeitintervallen erzeugt werden in den Rauschkanal (86,90) geleitet werden; durch eine Einrichtung (96,98,100,102) zur Akkumulation der im Signalkanal (84,88) und zur Akkumulation der im Rauschkanal (86,90) jeweils auftretenden Signale; und durch eine Vergleichereinrichtung (104,106), die mit der Einrichtung (96,98,100,102) zur Akkumulation verbunden ist, damit sie ein Alarmauslösesignal liefert, wenn die Anzahl der akkumulierten Signale in dem Signalkanal (84,88) um einen vorgegebenen Betrag die Anzahl der akkumulierten Signale im Rauschkanal (86,90) übersteigt.
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