DE3128780A1 - "gehaeuseaufbau einer naehmaschine" - Google Patents
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Description
Beschreibung:
Die Erfindung befaßt sich mit einer Nähmaschine und
betrifft insbesondere einen Gehäuseaufbau einer Nähmaschine. Im allgemeinen ist ein Maschinengehäuse in zwei Teile
unterteilt, um die Bauteile der Nähmaschine bequemer zusammensetzen zu können. Es war daher bisher ein Problem, die
beiden Teile des Maschinengehäuses mit der erfordern.!chen
Genauigkeit bei einer Massenherstellung von Nähmaschinen schnell und leistungsfähig miteinander zu verbinden.
Bei herkömmlichen Nähmaschinen besteht das Maschinengehäuse
in der in Fig. 1 der zugehörigen Zeichnung, dargestellten Weise aus einem Maschinenarm 1 mit einem vertikalen hohlen
Ständer 1a und einem Maschinenbett 2 mit einer oberen ebenen Fläche 3. Der·Maschinenarm 1 weist daher eine Verbindungskante
4 am unteren Ende des Ständers auf, und das Maschinenbett
2 weist einen Verbindungsteil 4a an seiner Oberkante auf. Die Verbindung der beiden Teile 1 und 2 hat von
der Unterseite des Maschinengehäuses aus zu erfolgen. Da die beiden Teile 1 und 2 über eine Anzahl von mit Gewinden
versehenen Bolzen 5 verstellbar miteinander verbunden sind, und eine Anzahl von Stiften 6 dazu verwandt wird, die Lage
der Teile 1 und 2 einzustellen, erfolgt die Verbindung der beiden Teile am Boden des Maschinenbettes 2, während das Maschinengehäuse
auf die Seite gelegt ist. Bei einem platzraubcnden und schweren Maschinengehäuse ist es sehr benchv/erlich,
diese Verbindung der beiden Teile so auszuführen. Kg int darüberhinaus außerordentlich schwierig, die
Lage des Arms 1 bezüglich des Maschinenbettes 2 oder~umge-
kehrt so einzustellen, daß die im Halter 10 des Arme« 1 gehaltene
Nadel genau mit dom Nadeleinstichloch 9 dor Nadelplatte
8 in einer Linie ausgerichtet ist, die auf der oberen
ebenen Fläche 3 des' Maschinenbettes 2 Gehalten ist. Alle diese
Schwierigkeiten bei der Verbindung der beiden Maschinengehäuseteilen
sind somit eine Folge der Tatsache, daß die Verbindungsteile 4,4a von dem Träger 10 des Mäschinenarmo-c 1
vielt entfernt sind.
Bei dem herkömmlichen Mac chinengehäuc ο aufbau 11, dor in L1Mp:.
2 dargestellt und nicht in zwei Teile unterteilt ist, sondern,
in einem Stück ausgebildet ist, wird es andererseits notwendig-, die Bauteile der Nähmaschine mit - einer .hohen Genauigkeit
anzubringen. Beispielsweise muß die Nadelstango mit der Nadel am Träger des Maschinenarmes mit einer derartigen Genauigkeit
angebracht werden, daß die Nadel genau in einer Linie mit. dem Nadeleinstichloch der Nadelplatte ausgerichtet ist. Eine derartige
Genauigkeit ist bezüglich der Anordnung vieler Mechanismen
der Nähmaschine erforderlich.
Durch die' Erfindung sollen die Mangel und Nachteile bekannter
Maschinengehäuse beseitigt werden und soll insbesondere ein Maschinengehäuseaufbau für eine Nähmaschine geschaffen werden,
der leistungsfähig und schnell bei einer präzisen Anordnung der Bauteile der Nähmaschine zusammengesetzt worden kann. Dazu
ist erfindungsgemäß das Maschinengehäuse in zwei Teile unterteilt,
von denen der eine ein Maschinenbetteil mit einer oberen ebenen Fläche, die eine Nadelplatte trägt, und mit einem
hohlen Ständer, der von der ebenen Fläche aufrechtsteht, und der andere ein Maschinenarmteil ist, der an der Oberseite
offen ist und vom oberen Ende des Ständers ausgeht und über der ebenen Fläche des Maschinenbetteils hängt sowie in einem
Träger zum Halten einer Nadelstange mit einer Nadel endet, die vertikal in und aus dem Nadeleinstichloch der Nadelplatte
hin und her bewegt wird. Erfindungsgemäß ist somit der Maαchi-
nenarmteil mit der Verbindungskante am oberen Ende des Ständers
über eine Anzahl von Befestigungsbolzen verbunden. Insbesondere dienen ein r Paßbolzen und ein exzentrisches Element
dazu, die Teile des Maschinengehäuses miteinander zu verbinden. Der Paßbolzen verbindet am Anfang vorläufig
den Maschinenarmteil mit dem Ständer, woraufhin das exzentrische Element gedreht wird, um den Maschinenarmteil um den
Paßbolzen bezüglich des Maschinenbetteils so zu drehen,
daß die Nadel richtig in einer Linie zum Nadeleinstichloch der Nadelplatte ausgerichtet wird. Ein derartiger Verbindungs-Vorgang
wird in der Öffnung an der Oberseite des Maschinenarmteils ausgeführt. Da die Verbindungskanten des Maschinenarmteils
und des Maschinenbetteils außerordentlich nahe am Halter des Maschinenarmteils liegen, der die Nadelstange mit
der Nadel hält, erfolgt die Verbindung sehr leistungsfähig und
schnell im Verlauf einer Massenherstellung von Nähmaschinen.
Im folgenden wird anhand der zugehörigen Zeichnung ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 und 2 in perspektivischen Ansichten je
weils einen herkömmlichen Gehäuseaufbau einer Nähmaschine;
Fig. 3 in einer perspektivischen Ansicht
ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Gehäuseaufbaus einer
Nähmaschine; und
Fig. 4 in einer teilweise geschnittenen
Vorderansicht die normale Beziehung zwischen den Bauteilen der Nähmaschine
im Gehäuseaufbau.
Der in- Fig. 3 dargestellte Nähmaschinengehäuseaufbau besteht
aus einem Maschinenbetteil 13 und einem Maschinenarmteil 16, die jeweils separat hergestellt werden. Der Maschinenbetteil
13 weist eine ebene Fläche 14 auf, auf der ein Stoff genäht wird, wobei ein hohler Ständer 15 vom Betteil aufrechtsteht,
um darin die Bauteile der Nähmaschine aufzunehmen. Der Ständer 15 weist ein oberes Ende auf, das durch eine
Werkzeugmaschine so bearbeitet ist, daß es eine umlaufende Verbindungskante 18a aufweist, die mit der Verbindungskante
des Armteils 16 zu verbinden ist. Der Maschinenarmteil 16, der an einem Ende mit dem oberen Ende 18a des Ständers 15
verbunden wird und über der ebenen Fläche 14 des Maschinenbetteils
13 hängt, ist an der Oberseite 23 offen und endet in
einem Halter 20 am anderen Ende. Der Maschinenarm 16 ist an einem Ende teilweise an der Unterseite offen und weist eine
Verbindungskante 18b um die untere Öffnung herum auf, die
durch eine Werkzeugmaschine so bearbeitet ist, daß sie mit der Verbindungskante 18a des Ständers 15 verbunden werden
kann.
Eine bestimmte Anzahl von Gewindebolzen 19,24 dient dazu,den
Maschinenarmteil 1.6 mit dem Maschinenbetteil zu verbinden. Obwohl es in der Zeichnung nicht dargestellt ist, ist dieselbe
Anzahl von Aufnahmesitzen an der Innenseite der Verbindurigskante
18a des Ständers 15 und an der Innenseite der Verbindungskante
18b des Maschinenarmes 16 vorgesehen. Diese oberen und unteren Aufnahmesitze sind jeweils paarweise und
in einer Linie zueinander ausgerichtet vorgesehen. Die oberen Sitze an der Innenseite der Verbindungskante 18b des Maschinenarmteils
16 sind jeweils mit einer vertikalen hindurchgehenden Bohrung ausgebildet, und die unteren Aufnahmesitze auf
der Innenseite der Verbindungskante 18a. des Ständers-15 sind jeweils mit einer vertikalen, mit einem Gewinde versehenen
Bohrung ausgebildet. Zusätzlich sind zwei nicht dargestellte Einstellbohrungen in einer Linie zueinander in vertikaler
Richtung ausgerichtet vorgesehen, von denen eine in einem nicht dargestellten oberen Sitz an der Innenseite der Verbindungskante
18b des Maschinenarmteils 16 und die andere in einem unteren, nicht dargestellten Sitz an der Innenseite der
Verbindungskante 18a des Ständers 15 vorgesehen sind. Ein exzentrischer Stift 22 ist in die beiden Einstellbohrungen eingesetzt.
Fig. 4 zeigt die normale Beziehung zwischen einer Nadel 7,'
die am unteren Ende einer Nadelstange befestigt ist, die im Halter 20 des Maschinenarmteils 16 gehalten ist, eines Nadeleinstichlochs
9 der Nadelplatte 8, die auf der ebenen Fläche 14" des Maschinenbetteils 13 befestigt ist, und des Hakens 31
eines Schiingengreifers 27 vom horizontalen Typ mit einer
Schnecke 28, die mit einer anderen Schnecke 30 kämmt, die an
einer unteren Welle 29 befestigt ist.
Erfindungsgemäß ist einer der mit einem Gewinde versehenen Bolzen,
d.h. der Bolzen 19, ein Paßbolzen und ist eine der Bohrungen an der Innenseite der Verbindungskante 18b des Maschinenarmteils
16 eine Paßbohrung, in die der Paßbolzen 19 eingesetzt
ist, um den Maschinenarmteil 16 um den Bolzen 19 herum
in seiner Lage bezüglich des Maschinenbetteils 13 einzustellen.
Die Verbindung des Gehäuseaufbaus erfolgt in der folgenden Weise:
Zuerst wird die Nadel 7 an der Nadelstange befestigt, die im Halter 20 gehalten ist, wird die Nadelplatte 8 an einer
bestimmten Stelle auf der ebenen Fläche 14 des Maschinenbetteils 13 befestigt und der Schlingengreifer 27 an einer
bestimmten Stelle im Maschinenbetteil 13 angebracht, wie es
in Fig. 4 dargestellt ist.
Anschließend wird der Paßbolzen 19 in eine der paarweise vorgesehenen
Bohrungen eingesetzt, von- denen die obere Bohrung die oben erwähnte Paßbohrung ist, die an der Innenseite der
Verbindungskante- .18b des Masehinenarmteils 16 vorgesehen ist.
Der Paßbolzen 19 wird vorlaufig halb in die unteren, mit einem
Gewinde versehene Bohrung an der Verbindungskante 18a des Ständers 15 geschraubt.
Anschließend wird der exzentrische Stift 22, der in. die^ beiden
Einstellbohrungen eingesetzt ist, mit einem Schraubenzieher
gedreht, um die Lage des Masehinenarmteils 16 um den
Paßbolzen 19 bezüglich des Maschinenbetteils 13 einzustellen.
Es versteht sich, daß der Maschinenarmteil 16 und der Maschinenbetteil
13 so genau ausgebildet sind, daß sich eine annähernde relative Lage zwischen der Nadel 7 und dem Nadeleinstichloch
9 ergibt, wenn der Maschinenarmteil 16 bezüglich des Maschinenbetteils 13 durch den exzentrischen Stift 22 und den
Paßbolzen 19 angeordnet wird. Es . ist daher notwendig, eine
Feineinstellung des Masehinenarmteils 16 um den Paßbolzen 19 bezüglich des Maschinenbetteils 13 durch ein Drehen des exzentrischen
Stiftes 22 in den Einstellbohrungen durchzuführen, während die Nadel 7 in das Wadeleinstichloch 9 der Nadelplatte
8 eingestochen ist, um die Nadel 7 richtig in einer Linie zum Nadeleinstichloch 9 auszurichten.
Nach der Feineinstellung des Masehinenarmteils 16 bezüglich des
Maschinenbetteils 13 werden der Paßbolzen 19 und die anderen
Befestigungsbolzen 24 vollständig in die jeweiligen, mit Gewinde versehenen Bohrungen der Verbindungskante 18a des Ständers
15 geschraubt, um den Maschinenarmteil 16 fest mit dem
Maschinenbetteil 13 zu verbinden. Diese Verbindung erfolgt
leicht in der Öffnung an der Oberseite 23 des Maschinenramteils
16. ·
Es ist dabei möglich, den Maschinenarmteil 16 mit dem Maschinenbetteil
13 dadurch fest zu verbinden, daß ein Bindemittel auf die Verbindungskanten 18a,18b der Maschinengehauseteile 13»
16 aufgebracht wird. ■
Leerseite
Claims (4)
- Dr. F. Zumstein sen. - Dr. E.ÄSsrrranh·-* dV. R/Koen?gsberger Dipl.-Ing. F. Klingseisen - Dr. F. Zumstein jun,PATENTANWÄLTEZ U G E L A S S E N E V E R T R E T E R BEIM EUROPÄISCHEN PATENTAMT REPRESENTATIVES BEFORE THE 'EUROPEAN PATENT OFFICE3/Li P-81713JANOME SEY/ING MACHINE CO. ,LTD., Tokyo/JapanGehäuseaufbau einer NähmaschinePATENTANSPRÜCHEGehäuseaufbau einer Nähmaschine, gekennzeichnet durch einen Maschinenbetteil (I3) mit einer ebenen Fläche (14), die eine Nadelplatte (18) mit einem Nadeleinstichloch (9) und einen hohlen Ständer (15) trägt, der von der ebenen Fläche (14) aufrecht steht, wobei der Ständer (15) eine erste Verbindungskante (18a) aufweist, die um sein oberes Ende herum vorgesehen ist, durch einen Maschinenarmteil (16), der mit dem Maschinenbetteil (13) verbunden werden kann, wobei der Maschinenarmteil (16) horizontal vom oberen Ende ,des Ständers (15) aus verläuft, über 'der ebenen Fläche (14) des Maschinenbetteils (13) hängt und in ei-nem Halter (20) zum Halten einer Nadel (7) endet, die vertikal in das Nadeleinstichloch (9) der Nadelplatte (8) und aus dem Nadeleinstichloch (9) hin und her bewegt wird, und wobei der Maschinenarmteil (16) eine Öffnung an einem Teil seiner Unterseite und eine zweite Verbindungskante (18b) aufweist, die um die Öffnung so vorgesehen ist, daß sie der ersten Verbindungskante (18a) gegenüber angeordnet ist, durch eine erste Befestigimgseinrichtung (19), die am Anfang halb in die erste Verbindungskante (18a) durch die zweite Verbindungskante (18b) hindurchgeschraubt wird, wobei der Maschinenarmteil (16) um die erste Verbindungseinrichtung (19) herum gedreht werden kann, durch eine Einstelleinrichtung mit einem exzentrischen Element (22), das in die erste und die zweite Verbindungskante (18a, 18b) eingesetzt wird und gedreht werden kann, um den Maschinenarmteil (16) um die erste Befestigungseinrichtung (19) bezüglich des Maschinenbetteils (13) zu drehen, und durch eine Vielzahl von Befestigungseinrichtungen (24), die durch die zweite Verbindungskante (18b) hindurch in die erste Verbindungskante (18a) geschraubt werden, wenn der Maschinenarmteil (16) bezüglich des Maschinenbetteils (13) durch die Drehung des exzentrischen Elements (22) in seine Lage gebracht ist.
- 2. Gehäuseaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Befestigungseinrichtung (19) eine Paßschraube, die teilweise mit einem Gewinde versehen ist, eine Paßbohrung, die in der zweiten Verbindungskante (18b) vorgesehen ist, und eine Gewindebohrung umfaßt, die in der ersten Verbindungskante (I8a) vorgesehen ist.
- 3. Gehäuseaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,-4 * * O— 3 —daß die Einstelleinrichtung (22) einen exzentrischen Stift und zwei Bohrungen umfaßt, die einander gegenüber in der ersten und der zweiten Verbindungskante (18a,18b) jeweils zur Aufnahme des exzentrischen Stiftes vorgesehen sind.
- 4. Gehäuseaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß. der Maschinenarmteil (16) eine Öffnung (23) an seiner Oberseite aufweist, so daß die Befectigungsoinrichtungen (19,24) und die Einstelleinrichtung (22) durch die Öffnung (23) hindurch zugänglich sind. .
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