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"Elektrisches Installationsschaltgerät Die Erfindung betrifft ein
elektrisches lastallatjensschaltgerät, insbesondere ein Schütz,gemaß dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
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Derartige Schaltgerate besitzen Festkontaktstücke, die mit Schraubaschlüssen
mit oder ohne Klemmscheiben versehen sind.
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Manche Anwender von derartigen Schützen verlangen Einfach- oder Doppelsteckandschlüsse,
welche im allgemiinen an die Klemmschrauben auneklemmt oder im schaltkamergehäuse
getrennt. befestigt werden und somit frei aus der Schaltkammer herausragen. Die
frei herausragenden Steckanschlüsse vermindern die Kriech- und Luftstrecken derart,
daß die Nennspannung der Geräte und damit die Schaltleistung erheblich reduziert
werden muß. Darüber hirsus wird die Zugänglichkeit zu den darunterliegcnden Spulenanschlüssen,
zu den Befestigungselementen zwischen Schaltkammer und Gerätesockel und auch zu
den Gerätebefestigungsschrauben bei e Montage oder Demontage erheblich beeinträchtigt.
Auch
besitzen derartige Steckanschlüsse bei bekannten Schaltgeräten
keinen Schutz gegen herabfallende Teile, die, wenn sie elektrisch leitend sind,
Kurzschlüsse und unter Umständen gefährliche Fehlsteuerungen verursachen können.
Viele Anwender verlangen daher weitgehende Abschirmung von Schalt- und Anschlußräumen
gegen das Eindringen von Fremdkörpern. Eine derartige Abschirmung kann beispielsweise
als übergestülpte Kappe ausgebildet sein, die allerdings nur für eine Übergangszeit
zulässig ist; nach dieser Ubergangszeit müssen die Kappen durch eine entsprechende
konstruktive Gestaltung ersetzt bzw. zum Wegfall gebracht werden.
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Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Schaltgerät der eingangs genannten
Art zu schaffen, bei dem die Probleme der bekannten Schaltgeräte und insbesondere
der Abschirmung gegen Eindringen von Fremdkörpern gelöst sind.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den kennzeichnenden Teil
des Anspruches 1 gelöst.
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Eine Ausgestaltung der Erfindung kann dahin gehen, daß an einem dCr
Gehäuseteile ein federnder Hebel angebracht ist, dessen Hebelarm hinter einen Vorsprung
am~Schaltkammergehäuse einrastet. Dieser Hebel arm kann an diesem Gehäuseteil angeformt
und selbstfedernd ausgebildet sein, wobei er zusätzlich ein Griffelement besitzt,
über das der Hebel zwecks Entk3inkung verformbar ist.
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Es besteht die Möglichkeit, den Hebel L-förmig auszubilden und an
dem einen Gehäuseteil drehbar zu lagern; der eine Schenkel dient dan als der obengenannte
Hebelarm und der andere Schenkel ist federnd so beaufschlagt, daß der Hebelarm hinter
den Vorsprung gedrückt ist. Zweckmäßiserweise ist der Hebelarm an dem Gehäuseteil
gelagert, an dem sich die Öffnungen befinden, durch die die Anschlunfahnen von außen
zuganglich sind, wogegen die Feder am anderen Gehäuseteil angebracht ist.
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Mit der erfindungsgemäßen Ausgestaltung werden zum einen die Festkontaktstücke
mit den daran angeformten Anschlußfahnen optimal am Schaltkammergehäuse gehaltert,
wobei durch die Ausgestaltung des Hebels eine form- und kraftschlüssige Verrastung
der das bzw. die Festkontaktstücke aufnehmenden, aus den beiden Gehäuseteilen gebildeten
Einheit bewirkt wird.
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Die Öffnungen am Gehäuseteil werden zweckmäßigerweise durch an dem
ersten Gehäuseteil angeformte Wände gebildet, wobei zwischen den nebeneinanderliegenden
Wandbereichen der Öffnungen außerhalb derselben Schlitze vorgesehen sein können,
die den L-förmigen Hebel aufnehmen bzw. in die die L-fö.rmiqen Hebel eiiigeführt
und in denen diese drehbar gelagert sind.
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Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung kann dahingehen,
daß an de Gehäuseteil mit den Öffnungen eine Nase angeformt ist, die sich hinter
eine Wand am Schal tkamnergehäuse anlegt, wogegen am anderen Gehäuseteil eine Ausformung
angeformt ist, die in eine Vertiefung am Schaltkammergehäuse eingreift, so daß die
Einheit dadurch durch Formsc ; sluß und über den Hebelarm durch Kraftschluß am Schaltkammergehäuse
festgelegt ist.
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Durch diese Anordnung ist die aus den beiden Gehäusetcilen bestehende
Einheit einfach und schell am Schal tkammergechäuse verrastbar.
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Eine weitere Ausgestaltung der Erfinding geht dahin, daß das Gehäuseteil,
das die Feder besitzt, gleichzeitig als Träger der Festkontaktstücke ausgebildet
ist und dies kann einen Arm au ;-weisen, an dem eine Rastnase angeformt ist, die
im zusamrnengesetzten Zustand hinter einen Steg a anderen Gehäuseteil greift.
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Dieses anderer, Gehauseteil ist dann dasjeinge, daß die Öffnungen
besitzt, durch die die Anschlußfahnen zugänglich sind.
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Die ffnungen am ersten Gehäuseteil können geschlossen oder auch U-förmig
sein; im letzteren Falle würden Wandteile am zweiten Gehäuseteil die offenen Öffnungen
zu geschlossenen, als Mau üffnungen ausgebildete Öffnungen ergänzcn.
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Damit die Verrastung der beiden Gehäuseteile am Schaltkammergehäuse
optimal wird, verläuft die Kraftrichtung der Feder senkrecht zu dem Schenkel des
L-förmigen Hebels, der nicht der Verrastung dient und an dem Gehäuse, an dem die
Feder angeformt ist, kann eine Ausformung und am Schaltkammergehäuse eine Vertiefung
vorgesehen sein, deren Mittelachse mit der Kraftrichtung der Feder fluchtet. An
dem anderen Gehäuseteil, das die Öffnungen besitzt, ist eine Nase vorgesehen, die
sich gegen die Innenfläche einer Wand am Schaltkammergehäuse anlegt, und die Herührungsebere
zwischen der Wand und der Nase verläuft parallel zur Mittelachse von Ausformung
und Vertiefung, so daß die Richtung der Kraft, mit der die Nase gegen die Wand gedrückt
ist, senkrecht zu dieser Mittellinie und damit auch senkrecht zu der Kraftwirkung
der Feder verläuft.
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In vorteilhafter Weise kann an dem Steg, hinter den die Rastnase
greift, ein weiterer Vorsprung vorgesehen sein, der in eine Nut m Schaltkammergehäuse
eingreift, so daß die Einheit einerseits über die Nase an der Wand des Schaltkammergehäuses
die Ausformung und die dazu gehörige Vertiefung, den weiteren Vorsprung und die
Nut, schließlich durch das im Festkontaktstückträger liegende Festkontaktstück formschlüssig
und über den Hebel sowohl formschlüssig als auch kraftschlüssig am Schaltkammergehäuse
festgelegt sei. Durch Verschwenken des L-förmigen Hebels gegen die Kraft der Feder
oder durch Verformen des federnd ausgebildeten Hebels kann die Einheit entklinkt
und zusammen mit dem Festkontaktstück leicht vom Schaltkammergehäuse entfernt werden.
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Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den weieteren
Unteranspruchen zu entnehmen.
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Anhand der Zeichnung, in der zwei Ausführungsberspiele der Erfindung
dargestellt sind, sollen die Erfindung sowie weitc-.-re vorteilhafte Verbesserungen
und Ausgestaltungen und weitere Vorteile näher erläutert und beschrieben werden:
Es zeigt: Figur 1 C2 ne teilweise Schnittansicht eines Schaltschützes mit einer
erfindungsgemäßen Einheit zur Abdeckung von Anschluß-Steckfahnen, wobei links der
Mittellinie des Schaltschützes eine Schnittansicht ger, der Linie I-I und rechts
eine Schnittansicht gern. der Linie II-II der Figur 2 dargestellt ist, Figur 2 eine
Aufsicht auf die Einheit gem. der Linie A der Figur 1, wobei lediglich die zwei
linken Öffnungen dargestellt sind; die rechten Öffnungen befinden sich rechts der
Linie B-B der Figur 2, annäherd symmetrisch dazu, Figure 3 eine Schnittansicht eines
Schaltschützes mit einer weiteren erfindungsgemäßen Eiuheit, in ähnlicher Darstellung
wie in der gem. Figur 1, Figur 4 eine Aufsicht auf das die Öffnungen aufweisende
Gehäuseteil gem. der Figur 3, in Pfeilrichtung C.
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In der Figur 1 ist ein elektrisches Schaltschütz 10 teilweise im Schnitt
dargestellt, das ein Gehäuseunterteil 11 und ein die Schaltkammer aufnehmendes Gehäuscoberteij
12 besjtzt. Tm Gehäusenunterteil 11 ist der Magnetkem 13, die Spule 14 und der Magnetanker
15 eines Magnetsystems angeordnet, welches Magnetsystem über einen am Magnetanker
15 befestigten Kontaktbrückenträger 16 die Kontaktbrücken 22, an denen die beweglichen
Kontaktstücke
20 angeformt sind, betätigt. Die. Kontaktbrücken 22 zusammen mit den beweglichen
Kontaktstücken 20 bilden zusammen mit den Festkontaktstücken 24 jeweils eine Kontaktstelle
23.
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Die Festkontaktstücke oder festen Kontaktstücke 24 sind jeweils auf
einem Festkontaktstückträger 26 befestigt, die unter einen Winkel zu der Ebene des
zugehörigen Festkontaktstückträgers 26 und zur Mittellinie M verlaufen und senkrecht
zum Festkontaktstückträyer bzw. zu dem jeweiligen Festkontaktstückträger angeformt
sind.
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Das Festkontaktstück zusammen mit dem Festkontaktstückträger ist in
einer Gehäuseeinheit 32 aufgenommen, die aus einem ersten Gehauseteil 34 und einem
zweiten Gehäuseteil 36 gebildet ist.
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Das Gehäuseoberteil ist nach oben durch ein Wandteil 17 abgeschlossen,
welches beidseitig symmetrisch zur Mitellinie M-M zwischen Zwischenwänden 44, 46
und 48 enden, so daß auf das Gehäuseoberteil 12 Hilfsschalttreinheiten 18 (strichpunktiert
dargestellt) aufgeschnappt werden können. An diese Endkanten schliessen sich Öffnungen
40 an, die durch jeweils enc Endwand beidseitig und durch drei Zwischenwände 44,
46 und 48 begrenzt sind.
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Die Wände 44, 46 enden in der Endfläche 50, die in der Figur 1 und
in der Figur 2 nur, teilweise zu sehen sind.
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Das hier als zweites Gehäuseteil 36 bezeichnete Teil besitzt eine
untere, die gesamte Breite überdeckende Bodenwand 52, die schräg zur Mittelachse
M-M und parallel zu den Mittelachsen der Anschlußfahnen 28 und 30 verläuft. Am hinteren
Ende, also an dem zur das Gelenkoberteil vom Unterteil trennenden Trennebene 19
hingereichteten Ende, ist an der Bodenwand eine parallel zu der benc 19 verlaufende
und parallel zu dem Festkontaktstücktranger 26 verlaufende Hinterwand 54 angeformt,
die an ihrem freien Ende hin in einer konischen Ausformung 56 endet, die im montierten
Zustand in eine daran angepaßte konische Vertiefung
58 eingreift.
An der Bodenwand 52 sind beidseits Seitenwandungen 60 sowie Zwischenwandstücke 64/66,
68/70, angeformt, die jeweils in Abstand zueinander angeordnet sind und miteinander
bzw. zusammen mit der Bodenwand und den Seitenwaillden 60 U-förmige Wannen 76 und
78 bilden. Mit anderen Worten: Pie Seitenwand 60 bildet mit der Bodenwand 52 und
dem Zwischenwandteil 60 die U-förmige Wanne 76; die beiden Zwischenwandteile G4
und 70 bilden mit der Wand 52 die U-förmige Wanne 78 und sofort. Die Zwischenwandteile
sind im Vergleich zu den Seitenwandell 60 kurz und bilden eine Art Wandstummel.
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Zwischen den Zwischenwandteilen 64 und 6G und den entsprechellden,
nicht dargestellten rechts vom B-B liegenden Wandteilen ist jeweils senkrecht zur
Bodenwand 52 ein Hebel 84 ancleforlllt, deren freie Enden jeweils einen gebildeten
nasenartigen Vorsprung 90 aufweisen, der hinter einen entsprechend ausgebildeten
Rücksprung 92 an den Trennwänden 44 46 eingreift. An den Hebel 84 ist ein Griffelement
94 angeformt; und durch Druck in Pfeilrichtung F2 kann jeder Hebel 84 in Pfeilrchtung
F) Verschwenkt werden, so daß der Vorsprung 90 außer Eingriff mit dem Rücksprung
92 gelangt, so daß die Verklinkungsstelle der Hebel 84 am Schaltkammergehäuse entlinkt
wird.
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Das zweite Gehauseteil 36 besitzt ferner Ausnehmungen 98, in die die
Festkontaktstückträger 26 mit den Ansclußfahnen 28 und 30 einfügbar sind, so daß
disese im Inneren des Gehäuseteiles 36 festgelegt und gehaltert sind. Insoweit dient
das erste Gohäuseteil 34 als Festkontaktstückträgerhalter.
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Das erste Gehäuseteil besitzt eine obere durchgehende Wand 100, die
parallel zur Bodenwand 52 des zweiten Gehäuseteiles 34 verläuft. Im hinteren Bereich
schliessen sich an die obere Wand 100 parallel zur Wand 17 verlaufende Wandteile
102, 104 an, deren Breite den Abständen zwischen den Endwänden 42 und den direkt
benachbarten Trennwänden 44 zwischen den Trennwänden 44, und 46 entspricht. Die
Wandteile 107/104 enden n einer nach vorne weisen-
den hakenförmig
gebildeten Nase 106 (nur die Nase 106 des Wandteiles 102 ist zu sehen), deren Endfläche
108 gegen die Innenfläche 110 der Schaltkammerwand 17 anliegt. An der Rückseite
der Wandteilc 102/104 schliessen sich Fortsätze 112 an, die bis hin zu dem Festkontaktstückträger
26 ragen und die mit zu dessen bzw. deren Führung dienen.
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An der oberen Wand 100 sind senkrecht dazu Wandvorsprünge 114 im Endbereich
(seitlich) sowie weitere Wandvorsprünge 118/ 120, 122/124, wobei die Wandvorsprünge
118 bis 124 an ihren nach unten ragenden freien Enden so ausgebildet sind, daß sie
exakt an die Enden der Zwischenwandteile 64 bis 70 anschliessen. Die Wandvorsprünge
114 greifen dabei in Rücksprünge 130 an den seitenwandungen 60 ein. Die Wandvorsprünge
114 bis 124 bilden mit der oberen Wand 100 U-förmige Wannen 134, 136 (nur die beiden
linken Wannen sind zu sehen), die sich zusammen mit den U-för;nigen Wannen 76 und
78 zu Maulöffnungen 138, 140, ergånzen, derart , daß die Öffnungen 138 und 140 die
Anschlußfahnen 28/30 maulförmig umgeben. die die Öffnungen begrenzenden Wandteile
deiene dann der lsol ierung der Aschlußfahnen geneneinander, damult die Luft- und
Kriechstrecken zwischen den Anschluöfahnen eingehalten sind. Die zwischen den Wandteilen
66/118; 64/120; 70/122; 68/124 befindlichen schrägen Berührungsflächen 117/119 121/123
dienen zur Erhöhung der Kriechstrecke an den Trennflächen der beiden Gehäuseteile.
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In der Figurl ist der Zusammdnbau der beidn Gehäuseeteile 34 und 36
angedeutet. Zwischen den beiden Wandteilen 68 und 70 ist ein Verklinkungsarm 146
angeformt, der eine Rastnase i48 besitzt.
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Zwischen den beiden Wadvorsprüngen 122 und 124 ist - ausgehend von
dein unten Rand der Wandvorsprünge ein Steg 150 mit einer Nut 152 angeoidriet, in
die die Rastnase 148 des Verklinkungsarmcs 146 eingreift. Eine ähnliche Verklinkungsstelle
kann auch zwischen den beiden Wandvorsprüngen 118 und 120 angeordnet sein (allerdins
sind diese Verklinkungsstellen nicht zu sehen).
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Das erste Gehäuseteil 34 besitzt in Verlängerung der Wandvorsprünge
118 bis 124 Wandfortsätze 154, die stufig ausgebildet sind und in Nuten 156 an der
Hinterwand 54 eingreifen. Damit werden die beiden Gehäuseteile 34 und 36 über die
Wandfortsätze 1j4, die Nuten 156 und die Verklinkungsstellen 148/152 miteinander
verbunden. Dadurch wird auch eine optimale Halterung der Festkontaktstückträger
26 zwischen den beiden nunmehr eine Einheit bildenden Gehäuseteilen 34 und 36 gewährleistet.
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Zur Montage der Einheit am Schaltkammergehäuse und zur Verklinkung
bzw. zur Halterung dienen der Vorsprung 56 zusammen mit der Nut 58, der Kaken 106,
der sich mit seiner Endfläche 108 gegen die Innenwand 110 der Schaltkammerwand 18
anlegt, und die durch die Hebel 84 mit den Vorsprüngen 90, die hinter die Rücksprünge
92 eingreifen, gebildete VerklinkungssteSle. Zur Montage wird die Einheit mit dem
Festkonaktstückträger z0- in pfeirichtung F4 in die Schaltkammer gefahren, so daß
die Wandteile 102 in die Öffnungen bzw. Abstände 40 zwischen den Zwischenwänden
42 bis 46 eingreifen, wobei der Vorsprung 56 in die Vertiefung 58 und die Endfläche
108 gegen die Fläche 110 anliegt. Nach Einschnappen der Vorsprünge 90 in die Nuten
92 ist dio Einheit am Schaltkammergehäuse festgelegt.
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Zur Demontage werden die Griffelemente 94 in Pfeilrichtung F2 gedrückt,
wodurch die Hebel 84 in Pfeilrichtung F3 verschwenkt werden. Dadurch gelangen die
Vorsprünge 90 außer Eingriff mit den Rücksprüngen 92 und die Einheit kann entgegen
der Pfeilrichtung F4 nach unten abgezogen werden. Dic Demontage der bei den Gehäusetaile
34 und 36 erfolgt dann daduch, daß mit einem Werkzeug der bzw. die Verklinkungsarme
145 in Pfeilrichtung F3 verschwenkt werden, wodurch die Restnasen außer Eingriff
mit den Nuten 150 gelangen und so die beiden Gehäuseteile 34 und 36 voneinander
entfernbar bzw. trennbar sind.
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Die Figuren 1 und 2 zeigen eine erste Ausgestaltung der Erfindung,
bei der zur Verklinkung der Einheit bzw. zur Verrastung der Einheit am Schaltkammergehäuse
ein federnder Hebel bzw. zwei federnde Hebel 84/86 vorgesehen ist bzw. sind.
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In der Ausyestaltung gern. der Figuren 3 und 4 ist die erfindungsgemäße
Anordnung mit einem drehbar gelagerten Hebel am Schal tkammergehäuse festgelegt.
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Glelche Teile sind mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet. Man crkennt
in der Figur 3 wieder das Schaltkammergchäuse 12 und die Tiennebene 19 sowie die
Schaltkammerwand 17. am Inneren der Schaltkaminer befindet sich das bewegliche Kontaktstück
20, das mit dem Festkontaktstück 24 zusammenwirkt, das am Festkontaktstückträger
26 befestigt ist. Das Festkontaktstück 26 ist in einer Einheit untergebracht, die
aus einem ersten Gehäuseteil 200 und einem zweiten Gehäuseteil 202 gebildet ist.
Das Zejte Gehäuseteil 202 besitzt eine Rückwand 204, die parktisch die gesamte Breite
des Schaltkammergehäuses überdeckt. An de in der Figur 3 oben liegenden Stirnfläche
der Rückwand befindet sich eine der Ausformung 56 entsprechende Ausformung 206,
die in die Nut 58 eingreift. Die Ausformung 206 ist konisch ausgebildet, wobei die
Seitenfläche 208, die zur Ebene 19 hinweist, koiivex augebildct ist. In der Rückwand
204 befinden sich zwei Sack] ochbohruncjen 210, die je eine Druckfeder 212 aufnehmen.
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Jed Sacklochbohrung ist in die Richtung offen, die von dem Festkontaktstück
24 wegweist.
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An der Rückwand 204 sind Wandvorsprünge angeformt (nicht dargestellt),
die Ausnehmungen bilden, in die das Festkontaktstück 24 mit dem Festkontaktstückträger
26 eingestetzt sindk; auf dises Weise bildet das zweite Gehäuseteil 202 einen Halter
für das Festkontaktstück bzw. den Festkontaktstückträger 26. An der Rückwand ist
ferner ein Verriegelungsarm 216 angeformt, dessen freies Ende eine Rastnase 218
aufweist. Wie der Verrigegelungsarm
angeordnet ist und wo, wird
weiter unten dargestellt, was auch für die Sacklochbohrungn mit der Druckfeder 212
gilt.
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Dem ersten Gehäuseteil 34 der Figur 2 entspricht der erste Ge-Gehäuseteil
200. Eine Ansicht in Pfeiirichtung C auf das ersten gehäuseteil 200 ist in der Figur
4 dargestcZlt. Dieses Gehäuseteil 202 besitzt eine obere, quer über die gesamte
Breite verlaufende Wand 220, an der sich Wandteile 222 und 224, 226 und 228 anschließen,
die im montierten Zustand parallel zu dein Festkontaktstückträger verlaufen. Das
freie Ende der Wandteile endet in einer hakenartigen Nase 230, 232, 234 und 236,
die der hakenartigen Nase 106 der Ausgestaltung nach-der Figur 2 entspricht. An
den Wandteilen 222 bis 228 schließt sich nach riickwärts ein Fortsatz 231 an, der
an den Kontaktstückträger 26 in. stößt und zu dessen Führung mit beiträgt.
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Das Gehäuseteil 200 besitzt insgesamt vier nach vorn weisende maul.rtige
Öffnungen 236 bis 242, die seitlich durch Seitenwandteile 244, 246, 248, 250, 252,
254, 256, 258, nach oben durch die obere Wand 220 und nach unten durch je ein Bodenwandteil
260 bis 266 begrenzt sind. Die Bodenwandteile 260 bis 26G verlaufen parallel zu
der Mittelachse der Anschlußfahnen 28 bzw. 30 und parallel zur oberen Wand 220.
~ Zwischen jeweils zwei Wandteilen 246/248 bzw. 250/252 bzw.
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254/256 ist jeweils ein Zwischenraum 268, 270 und 272 vorqesehen.
Der Zwischenraum 270 wird überdeckt durch einen Steg 274, der Senkrecht zur Achsrichtung
der Anschlußfahnen und pa.. rallel zu der. Wänden 260 bis 266 einen Rücksprung 27G
aufweist, der so angeordnet ist, daß er mit der Nase 218 zusammenwirkt.
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Auf der dem Rücksprung 276 gegenüberliegenden Seite des Steges 274
ist ein weiterer Vorsprung 278 vorgesehen, der in eine Nut 280 an den Kanten bzw.
Seitenflächen 50 im montierten Zustand ein grift.
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Nach Einsetzen der Festkontaktträger 26 in das Gehäuseteil 200 werden
das Gehäuseteil 200 und das Gehäuseteil 202 ineinandergesteckt, wobei die Rastnase
218 hinter den Vorsprung bzw. Rücksprung 276 geschnappt wird. Zwischen den beiden
Wänden 250 und 252, also im Zwischenraum 270, ist ein weiterer Steg 282 vorgesehen,
der zwischen den beiden Wänden diese miteinander verbindet, und der in einen Zwischenraum
284 in den Wandvorsprüngen 214 eingreife.
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In gen beiden Zwischenräumen 268 und 270 ist ein L-förmiger Hebel
234 drehbar gelagert Hierzu befinden sich an den Seitenwänden Vorsprünge 285 und
286 bzw. 288 und 289, die parallel zueinander verlaufen und auch parallel zu den
Mittelachsen der Anschlußfahnen bzw. zu den Bodenwandteilen 260 bis 266. Die beiden
Vorsprünge 286 und 290 bzw. 284 und 288 bilden miteinander und mi t der Zwischenwand
246 bzw. 248 eine Führungsnut 291, 293, die von der Vorderkante des Zwischenraumes
nach hinten ansteigt, so daß die Grundflächen 295, 297 der aufeinand-r zuweisenden
Nuten in Richtung zum freien Ende voneinander weglaufen. In einem Abstand von der
vorderen freien Kante schließt sich. eine Kreisförmige Vertiefung 290 an.
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Der Hebelarm 284 ist L-förmig ausgebildet und besitzt einen ersten
Schenkel 292, der an seinem freien Ende einen dem Vorsprung 90 entsprechenden. Vorsprung
294 aufweist, der hinter den Rücksprung 92-eingreift. Die Mittelachse der Vertiefung
290 befindet sich in der freien Außenfläche 21 der Wand 17. Der hebel 284 besitzt
weiterhin einen zweiten Schenkel 296, der bis hin zu dem Gehäusteil 202 rcicht und
dieses überdeckt, derart, daß das nach unten hin offene Sackloch 210 mit der Feder
210 von dem Hebelarm 296 übergriffen wird. Beidseitig zu dem Hebel 284 sind kreisförmige
Ausformungen 298 angeformt, die in die kreisförmigen Vertiefungen 290 auf den sich
gegenüberliegenden Flächen der Sei-Tepwände 246 und 248 in montiertem Zustand eingreifen.
Zur Montage wird dann der Hebel in den Zwischenraum 2G8 so eingeführt,
daß
seine beiden, die Drehachse bildenden Anformungen die schrägen Grundflächen 291,
293 der Nuten hochgleiten, wobei sich die beiden Zwischenwände 246 und 248 auseinangerdrucken,
bis die Anformungen in die kreisförmigen Vertiefungen 290 einrasten. Ein weiterer
Hebel 284 wird zusatzlich auch in den zw1-schenraum 272 eingeschnappt, so daß zwei
L-förmige Hebe] 284 vorgesehen sind. Dementsprechend sind auch zwei Druckfedcrn
212 vorgesehen, die den Hebelarm im Uhrzeigersinn (Pfeilrichtung F5) beaufschlagen,
so daß der Vorsprung 294 in die Nut 92 im moritierten Zustand einschnappen kann.
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Die Montage der Anordnung verläuft nun wie folgt.
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Zunächst werden die Festkontaktstü.ckträger 26 an das zweite Gehäuse
202 angesetzt, sodann wird das zweite Gehäuseteil 202 mit dem ersten Gehäuseteil
200 verbunden, in dem beide Gehiu.eteile aufeinander zugeschoben werden, bis die
Restnase 218 hinter den Rücksprung 276 einrastet. Dabei werden bei da Gehäuseteile
gegeneinander über den Steg 274 und den Steg 282 geführt.
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Dadurch ist eine Einheit gebildet, die a]s Gesamthaltcrung für den
FestkontaKtstückträger 26 und damit für das Festkontaktstuck 24 dient. Ferner werden
die Druckfedern 212 in die Sacklöcher 210 eingeführt und die beiden Hebel 284 in
die Zwischenräume 286 und 272 eingeschnappt. In dem Bereich, in dem der Hebelarm
296 die Rückwand 204 überdeckt, ist am Hebelarm 296 eine Abschrcgung 297 und an
der Rückwand 204 eine Vertiefung 299 vergesehen, so daß der Hebelarm 296 im Bereich
D bewegbar gegen die üchwand 204 ist. Zur Montage der gesamten Einheit mit den beiden
Hebeln wird die Einheit in Pfeilrichtung FG von unten in das Schaltkammergehäuse
eingeführt, wobei dei freie Endfläche der Nasen 230 bis 236, die Ausformung 206
in die vertiefung 8 uiid der Vorsprung 278 in die Nut 280 eingreifen. Dabei sind
auch schon die Vorsprünge 294 in der Nut 290 eingeschnppt. Die Demontage erfolgt
folgendermaßen:
Zunächst werden die t<ebelarme 296 entgegen
dem Druck der Feder 212 in Pfeilfrichtung F6 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt,
wodurch der Vorsprung bzw. die Vorsprünge 294 aus den Nuten 92 herausgleiten können.
Dann kann die gesamte Einheit nach unten, also entgegen der Pfeilrichtung F6 abgezogen
werden. Zur Demontage der beiden Gehäuseteile voneinander wird der Arm 216 mittels
eines Werkzeuges von dem Rücksprung 276 abgehoben, so daß das Gehäuseteil 202 vom
Gehäuseteil 200 entfernt werden kann.
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Zum Schluß können die beiden Hebelarme (wenn notwendig) durch Auscananderbiegen
der Seitenwände 246/248 bzw. 254/256 aus den Vertreffungen herausgezogen werden.
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Im montterten Zustand (vgl. Figur 3) erhält man eine formschlüssige
Verklinkung bzw. Halterung der Einheit im Bereich der Nasen 230 bis 236, in Bereich
der Ausformung und der Vertiefung 206/ 58 sowie im Bereich des Vorsprunges bzw.
der Vorsprünge 278 und der Nuten 280. Eine form- und aufgrund der Feder auch kraftschlüssige
Verbindung zwischen der Eihheit und dem Schaltkammergehäuse erhält man dui ch das
Zusammenwirken der Federn 212 mit den Vorsprürlgei0 294 und den Nuten 92.
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