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DE3124116A1 - "verfahren zum erkennen von geglasten und ungeglasten diapositiven und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens" - Google Patents

"verfahren zum erkennen von geglasten und ungeglasten diapositiven und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens"

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DE3124116A1
DE3124116A1 DE19813124116 DE3124116A DE3124116A1 DE 3124116 A1 DE3124116 A1 DE 3124116A1 DE 19813124116 DE19813124116 DE 19813124116 DE 3124116 A DE3124116 A DE 3124116A DE 3124116 A1 DE3124116 A1 DE 3124116A1
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DE
Germany
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slide
signal
projection
radiation source
slides
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Withdrawn
Application number
DE19813124116
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhard 6100 Darmstadt Treudler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Treudler Reinhard Dipl-Ing (th) 6237 Liederba
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE3124116A1 publication Critical patent/DE3124116A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/54Accessories
    • G03B21/64Means for mounting individual pictures to be projected, e.g. frame for transparency
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B23/00Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)
  • Focusing (AREA)

Description

  • Verfahren zum Erkennen von geglasten
  • und ungeglasten Diapositiven und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens Die Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erkennen verschiedener Arten, insbesondere von geglasten und ungeglasten Diapositiven bei der Projektion durch Erzeugen eines Signal am Diapositiv und dessen Verwendung als Steuersignal.
  • Es ist bekannt, die Schärfe eines Projektionsbildes dadurch nachzustellen, daß man einen gebündelten Lichtstrahl an der Oberfläche des Diapositivs reflektiert und Abweichungen vom vorgegebenen Reflektionswinkel mit Hilfe von Fotowiderständen zur Erzeugung eines Nachstellsignals benutzt.
  • Da der Lichtstrahl von der Oberfläche des Diapositivs reflektiert wird, die bei geglasten Diapositiven einen der Stärke des Glases entsprechenden Abstand von der Bildebene hat, während sie bei ungeglasten Diapositiven mit dieser zusammenfllt, entsteht beim Übergang von einer Art des Diapositivs auf die andere in der Projektionsfolge ein Meßfehler, der eine Schärfennachstellung auslöst, obgleich die Bildebene unverändert geblieben ist.
  • Zur Vermeidung dieses Nachteils ist es bekannt, durch zwei derartige Anordnungen von jeweils einer der beiden Oberflächen des Diapositivs ein Signal abzuleiten und die Differenz der Signale als Nachstellsignal zu verwenden.
  • Eine solche Anordnung erfordert einen wesentlich höheren Aufwand und ist räumlich schwer unterzubringen. außerdem erhöht sich dadurch der Einfluß von Streulicht auf die Meßgenauigkeit.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Ausweitung des Verfahrens über die Erkennung geglaster und ungeglaster Diapositive hinaus und die Verminderung des baulichen Aufwandes für die Vorrichtung; zur Durchführung des Verfahrens.
  • Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß man am Diapositiv in Bereichen außerhalb des Bildfensters und/oder von dessen Rahmen optische oder magnetische Markierungen anbringt und diese mit der Art der Markierung entsprechenden Vorrichtungen abliest.
  • Will man jedoch das Diapositiv nicht verändern, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß man das Bildfenster des Diapositivs mit IR-Licht durchstrahltund den Absorptionsgrad feststellt.
  • Nach der bevorzugten Verfahrensvariante nimmt man die Durchstrahlung in Projektionsrichtung vor, wobei man zweckmäßig die Ablesung vor der Projektion, insbesondere während des Einschubs des Diapositivs vornimmt.
  • Ferner wird vorgeschlagen, daß man das Signal zur änderung des Arbeitspunktes einer Fokussiervorrichtung des Projektors verwendet, wobei vorzugsweise während der Ablesung des Signals die Funktion der Fokussiervorrichtung blockiert wird, während zweckmäßig die Funktion der Ablesevorrichtung außerhalb der Ablesezeiten blockiert wird.
  • Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens besteht aus Signalgeber und Detektor, wobei erfindungsgemäß der Signalgeber ein Markierungsfeld am Diapositiv und/oder dessen Rahmen, außerhalb des Bildfensters ist.
  • Bei einer solchen Ausführungsform kann das Markierungsfeld aus magnetischem oder magnetisierbarem Material bestehen. Die Markierungen können aber auch im Rahmen des Diapositivs angeordnete Rasten sein und der Empfänger ein am Diapositiv anlegbarer gefederter Hebel.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform ist dem Signalgeber eine Stahlungsquelle zugeordnet und die Markierungen haben einen zur Oberfläche des Diapositivs unterschiedlichen Reflektionsgra. In Abwandlung dieses Vorschlags kann dem Signalgeber eine Strahlungsquelle zugeordnet sein und die Markierungen für die Stahlen der Strahlungsquelle durchlässige Fenster sein.
  • Zur Durchführung der Verfahrensvariante, bei der keine reflektierte Stahlung verwendet werden soll, besteht die Vorrichtung aus einem Signalgeber mit Stahlungsguelle und einem Detektor; wobei vorzugsweise das Markierungsfeld das Bildfenster und die Strahlungsquelle ein IR-Strahler ist. Zweckmäßig ist hierbei die Strahlungsquelle in Projektionsrichtung hinter und der Detektor vor dem Diapositiv angeordnet.
  • Die Vorrichtung ist vorzugsweise parallel zur optischen Achse des Projektors, in Einschubrichtung vor dem in Projektionsa position befindlichen Diapositiv angeordnet.
  • Schließlich wird vorgeschlagen, daß der Detektor über einen Verstärker mit einem Schaltelement verbunden ist Es wurde gefunden, daß der Absorptionsgrad der IR-Strahlung nicht nur für geglaste und glas los Diapositive deutlich unterscheidbar ist, sondern daß auch geglaste und glaslose teerdias erkannt werden können. Es ergeben sich zwar dadurch Schwierigkeiten, daß IR-empfindliche Fotowiderstände auch für einige Teilbereiche des sichtbaren Lichts empfindlich sind, so daß der Streulichteinfluß recht erheblich ist, jedoch schafft eine sorgfältige Abschirmung wirksame Abhilfe Man kann somit dadurch, daß man das Bildfenster des Diapositivs mit IR-Licht durchstrahl und den Absorptionsgrad feststellt, vier verschiedene Diapositivarten unterscheiden und die so erhaltenen Signale zur Steuerung verschiedener Vorgänge bei der Projektion verwenden.
  • Nach einem anderen erfindungsgemäßen Vorschlag kann man am Diapositiv in Bereichen außerhalb des Bildfensters und/oder an dessen Rahmen Markierungen anbringen, die der Erzeugung von Signalen dienen soll. Das können aufgeklebte Markierungsfelder sein, die einen zur Oberfläche des Diapositivs oder des Rahmens unterschiedlichen Reflektionsgrad haben oder aus magnetischem oder magnetisierbarem Material bestehen, es können in diesen Bereichen.des Diapositivs angeordnete Fenster sein die, falls sie in Projektionsstellung des Diapositivs im Bereich des Bildfensters des Projektors liegen, zweckmäßig nur für eine außerhalb des Bereichs des sichtbaren Lichts liegende Strahlung durchlässig sind oder es können im Rahmen des Diapositivs angeordnete Rasten sein, die mechanisch abgelesen werden können. Auf diese Weise läßt sich eine weitaus größere Anzahl von Signalen erzeugen.
  • Natürlich können auch beide vorgeschlagenen Verfahrensarten miteinander kombiniert werden.
  • Wird mit Durchstrahlung des Bildfensters des Diapositivs oder von Fenstern in dessen anderen Bereichen gearbeitet, nimmt man zweckmäßig zur Verminderung des Streulichteinflusses die Durchstrahlung in Projektionsrichtung vor. Da die Durchstrahlung sich während der Projektion störend auswirken könnte auf die Qualität des Bildes auf dem Bildschirm, nimmt man die Ablesung am besten außerhalb, vorzugsweise vor der Projektion des Diapositivs vor, beispielsweise während des Einschubs des Diapositivs in die Projektionsstellung. Das ist besonders vorteilhaft, wenn das erhaltene Signal in Verbindung mit einer Fokussiervorrichtung verwendet wird, Zwar sin-d genaue Schichtdickenbestimmungen ausführbar und damit ganz exakte Fokussierkorrekturen von Diapositiv zu Diapositiv erzielbar, jedoch sind derartige genaue Auswertungen nur für Präzisionsgeräte notwendig, wenn es z.B. um die exakte Erkennung kleinster Details geht. Für die übliche Projektion von Diapositiven wurde gefunden, daß zur Korrektur der Fokusiervorrichtung beim Übergang von geglasten zu ungeglasten Diapositiven oder umgekehrt eine genau definierte Xnderung ausreicht, d.h. daß von einem auftretenden gleichbleibenden Meßfehler ausgegangen werden kann. Man kann daher eine Korrekturschaltung vorsehen, durch die bei Auftreten des Korrektursignals eine Änderung des Arbeitspunktes der Fokussier vorrichtung um einen festen Wert erfolgt.
  • Da sich der Absorptionsgrad der IR-Strahlung geglaster und ungeglaster Leerdiapositive von denen entsprechender Bilddiapositive deutlich unterscheidet, kann die Projektion eines Leerdiapositivs zur Steuerung anderer Projektionsvorgänge benutzt werden. Das kann z.B. das Dämpfen des ProjektionslichX auf ein dem Auge des Betrachters angenehmes Niveau oder dessen Abschalten und gleichzeitiges Einschalten einer Pilotlampe sein, es kann aber auch,bei Endlosprojektion, das Diaposit magazin in Ausgangsstellung gebracht werden u.sow.
  • Werden zur Signalerzeugung außerhalb des Bildfensters am Diapositiv angeordnete Markierungen benutzt, läßt sich die Zahl der Signale wesentlich erhöhen und damit die Anzahl der durch diese auslösbaren Vorgänge. In diesem Falle ist die Signalerzeugung nicht an eine Durchstrahlung mit IR-Licht gebunden und ee ist lediglich zu beachten, daß kein unerwünschteszusätzliches Licht auf den Bildschirm gelangt.
  • Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert.
  • Es zeigt: Fig. 1 ein Diagramm, der unterschiedlichen Durchlässigkeitsgrade der verschiedenen Diapositivarten für IR-Licht; Fig. 2 einen Projektor mit einer Erkennungsvorrichtung der Art des Diapositivs durch IR-Durchstrahlung; Fig. 3 eine Schaltungsanordnung zur Ableitung eines Korrektursignals für die Fokussiereinrichtung eines Projektors und eine Erkennungsorrichtung nach Fig. 2; Fig. 4 ein Impulsdiagramm zur Schaltungsanordnung nach Fig. 3; Fig. 5 einen Schnitt durch einen Einschubrahmen, ein Diapositiv und einen Diadunkelschieber eines Projektors; Fig. 6 eine Schaltungsanordnung für eine Endlosprojektion und Lampensteuerung; Fig. 7 eine Schaltungsanordnung zur Korrektur der Fokussiereinrichtung am Differentialprotowiderstand; Fig. 8 eine andere-Aus führungsform der Korrekturschaltung; Fig. 9 ein Diapositiv mit am Rahmen angeordneten Markierungsfeldern; Fig. 10 eine Draufsicht auf die Kante eines Diapositivs positivs mit magnetischer Markierung und Ablesekopf, schematisch.
  • In Fig. 1 ist der Durchlässigkeitsgrad einer Anzahl verschiedener Diaarten für IR-Strahlung in Prozenten dargestellt Die Kurve A zeigt, daß geglaste Diapositve mit Informaticn einen Durchlässigkeitsgrad zwischen 5 und 20 % haben. Dagegen haben entsprechende glas los Diapositive einen Durchlässigkeitsgrad zwischen 58 und 69 % ( Kurve B ).
  • Uberraschend hat sich gezeigt, daß Leerdiapositive hiervon deutlich abweichende Durchlässigkeitsgrade aufweisen. So liegt der Durchlässigkeitsgrad derartiger Glasdiapositive ( Kurve C zwischen 29 und 40 %, während er für glaslose teerdiapositive etwa 90 - 98 % beträgt ( Kurve D ). Die theoretisch möglichen 100 z werden wegen Absetzung von Staub und Reflektion an dem der IR eiüiierenden Quelle vorgesetzten IR-Filter nicht er reicht. Somit ergeben sich für die vier erwähnten Diaarten deutlich unterscheidbare Bereiche für die IR-Durchlässigkeit, die einander nicht überschneiden und auch in den Extremwerten einen ausreichenden gegenseitigen Abstand haben.
  • Der in Fig. 2 dargestellte Projektor weist ein Gehäuse 1 mit Projektionslampe 2, die Diahalter 3 mit Diaschieber 4, einen Dunkelschieber 5 und ein Ojektiv 6 auf. An der einschubseitigen Seitenwand des Gehäuses 1 ist als Signalgeber eine IR emittierende Diode 7 mit einem Reflektor 8 so befestigt, daß der von ihr emittierte IR-Strahl 9 parallel zur optischen Achse 10 des Objektivs 6 verläuft.
  • Gegenüber der Diode 7 ist ein Detektor 11, in diesem Falle eine IR-emfindliche Diode mit vorgesetztem IR-Filter 12 angeordnet. Zur Ausschaltung von Streulicht ist die Diode 11 in einem gehäuse 13 untergebracht, dessen Wandung an der Eintrittsseite des IR-Strahls 9 zum Schutz der Diode 11 vor StreuSichteinflüssen vorsteht und an der Innenseite geschwärzt ist. Die Anordnung der Dioden 7 und 11 ist so gewählt, daß der IR-Strahl 9 auf den Rahmen 14 eines zur Projektion bereitgestellten Diapositivs 15 trifft und während dessen Einschubsin Projektionsstellung dessen Bildfenster 16 durchquert. Alternativ hierzu weist der Diaschieber 4 einen Nocken 17 auf, an den ein Betätigungselement 18 eines Schalters 19 durch eine Rückstellfeder 20 angedockt wird. In diesem Falle ist es nicht notwendig, daß der IR-Strahl 9 während des Einschubs des Diapositivs 15 vor und nach der Durchquerung des Bildfensters 16 auf den Rahmen 14 fällt. In beiden Fällen wird die Durchstahlungsdauer des Diapositivs begrenzt. Natürlich können hierzu IR-undurchlässige, den IR-Strahl 9 unterbrechende Klappen oder Schieber, beispielsweise der Dunkelschieber 5 verwendet werden.
  • In Fig. 3 ist ein Beispiel für eine Schaltungsanordnung zur Ableitung eines Korrektursignals für die Fokussiervorrichtung eines Projektors und eine Erkennungsvorrichtung nach Fig. 2 gezeigt. Der von der Diode 7 emittierte IR-Strahl 9 wird vom Detektor ii empfangen, der mit einem Verstärker 21 und einem Schmitt'Trigger22 verbunden ist, dessen Ausgangssignal 23 in den Eingang 24 eines Speicber-Flip-Flop 25 eingegeben wird.
  • Der Schalter 19 ist mit einem Entprell-Flip-Flop 26 verbunden, dessen Ausgangssignal 27 in den dynamischen Eingang 28 des Speicher-Flip-Flop 25 eingegeben wird. Dieses ist mit einem Anzeigeelement 29 verbunden, das z.B. aus einer Leuchtdiode bestehen kann, die bei Vorhandensein einer bestimmten Diaart aufleuchtet. Der Ausgang für das Korrektursignal 30 ist mit der Fokussiervorrichtung 31 verbunden, die in Fig. 2 nicht gezeigt ist.
  • Die Funktion der Schaltungsanordnung ergeibt sich aus den Fig. 3 und 4. Die Schaltungsanordnung ist so ausgelegt, daß die Fokussiereinrichtung 31 für geglaste Diapositive kein Korrektursignal 30 erhält. Der Projektor wird daher zu Anfang bei der Projektion eines geglasten Diapositivs scharfgestellt. Daß ein geglastes Diapositiv vorliegt er kennt die Bedienungsperson am Aufleuchten der Diode zug Anzeigeelements 29. Bei der Erkennung des folgenden Diapositivs wird das detektierte IR-Signal von dem Verstärker 21 dem Schmitt-Trigger 22 oder einem Komparator zugeführt.
  • Liegt das IR-Signal über dem für geglaste Diapositive möglichen Niveau gemäß Kurve A der Fig. 1, was einem ungeglasten Diapositiv entspricht, so springt das Ausgangssignal 23 des Schmitt-Triggers 22 zu dem Zeitpunkt t1 auf Null. Dieser Itpe prung ist nicht wesentlich für den Beginn der Meßdauer. Diese wird vielmehr durch das Signal 27, nämlich das Signal 27 des Entprell-Flip-Flops 26 zum Zeitpunkt tz nach Kippen des Schalters 19 durch den Nocken 17 beim Einschub des Diaschiebers 4 eingeleitet. Der Impuls 27 wirk deshalb als Reset-Impuls für den Speicher 25 der ihn immer in eine definierte Grundposition bringt. Zum Zeitpunkt t3 wird der Schalter 19 wieder in seine Ausgangsposition gebracht. Hat der zum Zeitpunkt t4 auftretende Impuls 23 einen'über dem Niveau der Kurve A liegenden Wert, liegt also ein ungeglastes Diapositiv vor, so kippt der Impuls 23 zum Zeitpunkt t4 den Speicher 25 aus seiner Grundposition und die Fokussiervorrichtung 31 erhält ein Korrektursignal 30.
  • Die Schaltungsanordnung läßt sich nach dem gleichen Prinzip auch so auslegen, daß die erstmalige manuelle Scharfeinstellung mit einem ungeglasten Diapositiv erfolgt.
  • Werden aneinander grenzende, unterschiedliche Materialien durch den IR-Strahl 9 geführt, so führt das emittierte Signal Sprünge aus. Zwei für die Meßdauer wesentliche Intensitätssprünge ergeben sich beim Durchgang der beiden Grenzen zwischen dem Rahmen 14 und dem Bildfenster 16 des Diapositivs 15.
  • Aus diesen beiden Sprüngen lassen sich Steuerimpulse -ableiten, die genau der Bildfensterbreite entsprechen und die Zeitdauer bestimmen, in der die Diaerkennung vorgenommen werden kann. Hierzu ist es aber notwendig, daß beispielsweise zwischen dem Rahmen 14 und Diaschieber 4 kein Spalt vorhanden ist und möglichst zwischen Dunkelschieber 5 und Rahmen 14 eine Spaltbildung durch gegenseitige Überlappung verhindert wird, wie das der Fig. 5 zu entnehmen ist. Wie bereits erwähnt, kann bei einer solchen Anordnung auf die Steuerung des Schalters 19 durch den Nocken 17 verzichtet werden.
  • Die Schaltungsanordnung gemäß Fig. 6 ermöglicht neben der Korrektur einer Fokussiereinrichtung die Endlosprojektions steuerung und die Steuerung der Projektionslampe 2 und einer Nebenleuchte, z.B. einer Pilotlampe 33.
  • Der Verstärker 21 ist hier einerseits über den Schmitt-Trlgger 22 und ein Monoflip 34.und andererseits über einen Analog digitalwandler 36 und einen Impulsformer 37 mit einem Zähler 35 verbunden, dessen Ausgänge mit der Fokussiervorrichtung 31, einer Transportrichtung 38 und einer Lampensteuereinm richtung 39 verbunden sind, wobei zur Anzeige der einzelnen Betriebszustände an die Fokussiervorrichtung, Transporteinrichtung und Lampensteuereinrichtung je eine Letchidiode 29, 41 und 42 angeschlossen ist.
  • Zur Steuerung der Meßdauer wird hier der IR-Signaisprung gemäß Fig. 5 eingesetzt,indemdasdetektierte IR-Signal dem Schmitt-Trigger 22 zugeführt wird, dessen Schaltschwelle under dem Niveau der Signale gemäß Kurve A liegt. Über den dynamischen Eingang 33 kippt der Schmitt-Trigger 22 das Monoflop 34, das wiederum den Zähler 35 auf Null setzt und bis zum Zurückkippen das Einlesen der Zählimpulse zuläßt. Die Zählimpulse werden neben dem Signalsprung gleichfalls aus dem detelctierten IR-Signal abgeleitet, was in dem Analog-Digitalwandler 36 und dem Impulsformer 37 geschieht. Aus dem eingelesenen Zähler stand kann eindeutig auf die Art des Diapositivs geschlossen werden. Über Dekoder im Zähler 35 werden diese Zählerstände den Baugruppenfokussiereinrichtung, Transporteinrichtung und Lampensteuereinrichtung zugeführt.
  • Wurde ein Leerdia oder leeres Glasdia detektiert, unterbricht die Lampensteuereinrichtung 39 den Strahl der Projektionslampe 2 durch eine Jalousie, den Dunkelschieber 4 oder durch Unterbrechung des Stromkreises. Gleichzeitig wird die Pilotlampe 32 eingeschaltet.
  • Mittels des Schalters 40 wird die Transportvorrichtung 38 zwecks Endlosprojektion an den Zähler geschaltet. Das Diamagazin wird mit einer Diaart, beispielsweise geglasten Dias aufgefüllt und an Anfang und Ende ein ungeglastes Dia gesetzt, das nach dessen Erkennung über die Transporteinrichtung 38 eine gegenläufige Transportrichtung des Magazins auslöst. Ohne wesentliche Schaltungsänderung können auch Glasdias, Leerdias oder leere Glasdias zur Umkehrung der Transportrichtung benutzt werden. Unabhängig davon arbeitet die Fokussiervorrichtung 31 auch bei der Endlosprojektion.
  • Ein weiterer Ausgang am Zähler 35 kann dazu dienen, die freie Wahl der Art des erstprojezierten Diapositiv zu ermöglichen und dieAutanatik desKorrekturablaufs an diese Art des Diapositivs anzupassen. Wenn also das erste Diapositiv ein geglastes ist, soll für darauf folgende ungeglaste Diapositive ein Korrektursignal gebildet werden. Wenn umgekehrt das erste Diapositiv ein ungeglastes ist, soll die Schaltungsanordnung automatisch umgeschaltet und für die folgenden geglasten Diapositive ein Korrektursignal gebildet werden.
  • Bekanntlich arbeitet eine Fokussiervorrichtung nach dem Prinzip, daß das Widerstandsverhältnis zweier FotowiderstAnde oder Teilwiderstände eines Differentialfotowiderstandes durch einen von der Oberfläche des Diapositivs reflektierten Strahl durch Verschiebung des Auftreffpunkke$ verändert wird. Dadurch wird ein Servomotor in Bewegung gesetzt, der den Objektivschlitten verfährt, bis das ursprüngliche Widerstandsverhältnis wieder erreicht ist Da die Glasdicke geglaster Diapositive nur geringfügig variiert, ist der Ablesefehler einer solchen Fokussiereinrichtung0 der dadurch entsteht, daß der Lichtstrahl einmal von der Oberfläche des Glases und bei glaslosen Diapositiven von der Oberfläche der Informationsschicht reflektiert wird, ebenfalls stets im Wesentlichen gleich.
  • In Fig. 7 ist ein Beispiel zur Kompensierung eines solchen Meßfehlers dargestellt. Der Differentialfotowiderstand 43 besteht aus den Teilwiderständen 44 und 45. Parallel zum Teilwiderstand 45 ist ein Zusatzwiderstand 46 und durch das Korrektursignal 30 betätigbarer Schalttransistor 47 angeordnet Es wird-angenommen, daß infolge des Meßfehlers der Teilwider stand 45 weniger beaufschlagt wird als der Teilwiderstand 44 und daher hochohmiger wird . Durch Zuschalten des Zusatæwiderstandes 46 wird das ursprüngliche Widerstandsverhältnis wieder hergestellt.
  • Selbstverständlich sind zahlreiche andere Möglichkeiten einer elektronischen oder mechanischen Meßfehlerkorrektur, beispielsweise durch Verschieben des Objektivs auf dem Fokussierschlitten möglich.
  • Da sich die mechanische Trägheit eines Fokussiersystems mitunter nachteilig auf die Ansprechempfindlichkeit und den Korrekturverlauf auswirkt, kann gemäß Fig. 8 anstelle des Schalttransistors 47 ein astabiler Multivibrator 48 und Schalter 49 verwendet werden. Dadurch wird der Zusatzwiderstand 46 periodisch zu-und abgeschaltet, so daß das Fokussiersystem stndig um einen auf der Leinwand nicht erkennbaren Betrag aus seiner Ruheposition gebracht wird und bei nachfolgenden Korrekturbewegungen nicht erst eine mechanische Hemmschwelle überwunden werden muß.
  • Wie aus Fig. 1 ersichtlich, kann mit Hilfe der IR-Durchstrahlung zwischen geglasten und ungeglasten Diapositiven unterschieden werden. Zusätzlich können auch Leerdiapositive erkannt werden.
  • Erscheint deren Verwendung nicht zweckmäßig, ist die Zahl der erzeugbaren Signale unzureichend oder sind für bestimmte Diapositive zusätzliche Signale erforderlich, kann der außerhalb des Bildfensters liegende Bereich des Diapositivs zur Signalerzeugung mitherangezogen werden. So können in diesem Bereich DiarahmendurchbrUcke 50 vorgesehen sein, in die IR-durchlässige Filter eingesetzt sind und die, falls waagrecht angeordnet, ein Codemuster 51 bilden können. Hierbei ist eine Beschränkung auf das Durchstrahlungsprinzip nicht notwendig, so daß die Signale durch reflektiertes Licht des sichtbaren Bereichs von einer Folie 52 erzeugt werden können, die einen Strichcode trägt. Weitere Möglichkeiten bestehen in der Anordnung von Rasten 53, die mechanisch, beispielsweise durch einen am Diapositiv anlegbaren gefederten Hebel abgetastet werden, ähnlich wie die Betätigungsvorrichtung des Schalters 19 oder das Aufbringen eines Magnetbandes 54 oder dergleichen, das von einem Magnetkopf 55 abgelesen werden kann.
  • Auf diese Weise ist eine große Zahl von Informationen auf dem Diapositiv unterzubringen, das dessen Identifizierung und die Festlegung aller Einzelheiten bei dessen Projektion in einem Vorführprogramm ermöglicht.
  • Leerseite

Claims (17)

  1. Patentansprüche Verfahren zum Erkennen verschiedener Arten, insbesondere von geglasten und ungeglasten Diapositiven bei der Projektion durch Erzeugen eines Signals am Diapositiv und dessen Verwendung als Steuersignal, dadurch gekennzeichnet, daß man am Diapositiv in Bereichen außerhalb des Bildfensters und/oder von dessen Rahmen optische oder magnetische Markierungen anbringe und diese mit der Art der Markierungen entsprechenden Vorrichtungen abliest.
  2. 2. Verfahren zum Erkennen verschiedener Arten, insbesondere von geglasten und ungeglasten Diapositiven bei der Projektion durch Erzeugen eines Signales am Diapositiv und dessen Verwendung als Steuersignal, dadurch gekennzeichnet, daß man das Bildfenster des Diapositivs mit BR-Licht durchstrahlt und den Absorptionsgrad feststellt
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Durchstrahlung in Projektionsrichtung vornimmt.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die Ablesung vor der Projektion vornimmt.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man man die Ablesung während des Einschubs des Diapositivs durchführt.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß man das Signal zur Änderung des Arbeitspunkts einer Fokussiervorrichtung des Projektors verwendet.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß während der Ablesung des Signals die Funktion der Fokussiervorrichtung blockiert wird.
  8. 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Funktion der Ablesevorrichtung auBerhalb der Ablesezeiten blockiert wird.
  9. 9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus Signalgeber und Detektor, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalgeber ein Markierungsfeld (50, 51, 52, 53, 54) am Diapositiv und/oder dessen Rahmen, außerhalb des Bildfensters ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Markierungsfeld (54) aus magnetischem oder magnetisierbarem Material besteht.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierungen im Rahmen des Diapositivs angeordnete Rasten (53) sind und der Empfänger ein am Diapositiv anlegbarer gefederter Hebel ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß dem Signalgeber eine Strahlungsquelle zugeordnet ist und die Markierungen (52) einen zur Oberfläche des Diapositivs unterschiedlichen Reflektionsgrad haben.
  13. 13 Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch geezeichnet, daß dem Signalgeber eine Strahlungsquelle (7) zugeordnet ist und die Markierungen für die Strahlen der Strahlungsquelle durchlässige Fenster (50,51) sind.
  14. 14. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, bestehend aus Signalgeber mit Strahlungsquelle und Detektor, dadurch gekennzeichnet, daß das Markierungsfeld (16) das Bildfenster und die Strahlungsquelle ein IR-Strahler (7) ist.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlungsquelle (7) in Projekticnsrichtung hinter und der Detektor (11) vor dem Diapositiv (15) angeordnet ist.
  16. 16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß sie parallel zur optischen Achse des Projektors, in Einschubrichtung vor dem in Projektionsposition befindlichen Diapositiv angeordnet ist.
  17. 17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 - 16, dadurch gekennzeichnet daß der Detektor (11) über einen Verstärker (21) mit einem Schaltelement verbunden ist.
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