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Verfahren zum Erkennen von geglasten
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und ungeglasten Diapositiven und Vorrichtung zur Durchführung des
Verfahrens Die Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erkennen verschiedener Arten,
insbesondere von geglasten und ungeglasten Diapositiven bei der Projektion durch
Erzeugen eines Signal am Diapositiv und dessen Verwendung als Steuersignal.
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Es ist bekannt, die Schärfe eines Projektionsbildes dadurch nachzustellen,
daß man einen gebündelten Lichtstrahl an der Oberfläche des Diapositivs reflektiert
und Abweichungen vom vorgegebenen Reflektionswinkel mit Hilfe von Fotowiderständen
zur Erzeugung eines Nachstellsignals benutzt.
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Da der Lichtstrahl von der Oberfläche des Diapositivs reflektiert
wird, die bei geglasten Diapositiven einen der Stärke des Glases entsprechenden
Abstand von der Bildebene hat, während
sie bei ungeglasten Diapositiven
mit dieser zusammenfllt, entsteht beim Übergang von einer Art des Diapositivs auf
die andere in der Projektionsfolge ein Meßfehler, der eine Schärfennachstellung
auslöst, obgleich die Bildebene unverändert geblieben ist.
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Zur Vermeidung dieses Nachteils ist es bekannt, durch zwei derartige
Anordnungen von jeweils einer der beiden Oberflächen des Diapositivs ein Signal
abzuleiten und die Differenz der Signale als Nachstellsignal zu verwenden.
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Eine solche Anordnung erfordert einen wesentlich höheren Aufwand und
ist räumlich schwer unterzubringen. außerdem erhöht sich dadurch der Einfluß von
Streulicht auf die Meßgenauigkeit.
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Aufgabe der Erfindung ist die Ausweitung des Verfahrens über die Erkennung
geglaster und ungeglaster Diapositive hinaus und die Verminderung des baulichen
Aufwandes für die Vorrichtung; zur Durchführung des Verfahrens.
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Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß man am Diapositiv in
Bereichen außerhalb des Bildfensters und/oder von dessen Rahmen optische oder magnetische
Markierungen anbringt und diese mit der Art der Markierung entsprechenden Vorrichtungen
abliest.
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Will man jedoch das Diapositiv nicht verändern, wird erfindungsgemäß
vorgeschlagen, daß man das Bildfenster des Diapositivs
mit IR-Licht
durchstrahltund den Absorptionsgrad feststellt.
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Nach der bevorzugten Verfahrensvariante nimmt man die Durchstrahlung
in Projektionsrichtung vor, wobei man zweckmäßig die Ablesung vor der Projektion,
insbesondere während des Einschubs des Diapositivs vornimmt.
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Ferner wird vorgeschlagen, daß man das Signal zur änderung des Arbeitspunktes
einer Fokussiervorrichtung des Projektors verwendet, wobei vorzugsweise während
der Ablesung des Signals die Funktion der Fokussiervorrichtung blockiert wird, während
zweckmäßig die Funktion der Ablesevorrichtung außerhalb der Ablesezeiten blockiert
wird.
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Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens besteht aus Signalgeber
und Detektor, wobei erfindungsgemäß der Signalgeber ein Markierungsfeld am Diapositiv
und/oder dessen Rahmen, außerhalb des Bildfensters ist.
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Bei einer solchen Ausführungsform kann das Markierungsfeld aus magnetischem
oder magnetisierbarem Material bestehen. Die Markierungen können aber auch im Rahmen
des Diapositivs angeordnete Rasten sein und der Empfänger ein am Diapositiv anlegbarer
gefederter Hebel.
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Nach einer weiteren Ausführungsform ist dem Signalgeber eine Stahlungsquelle
zugeordnet und die Markierungen haben einen zur Oberfläche des Diapositivs unterschiedlichen
Reflektionsgra. In Abwandlung dieses Vorschlags kann dem Signalgeber
eine
Strahlungsquelle zugeordnet sein und die Markierungen für die Stahlen der Strahlungsquelle
durchlässige Fenster sein.
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Zur Durchführung der Verfahrensvariante, bei der keine reflektierte
Stahlung verwendet werden soll, besteht die Vorrichtung aus einem Signalgeber mit
Stahlungsguelle und einem Detektor; wobei vorzugsweise das Markierungsfeld das Bildfenster
und die Strahlungsquelle ein IR-Strahler ist. Zweckmäßig ist hierbei die Strahlungsquelle
in Projektionsrichtung hinter und der Detektor vor dem Diapositiv angeordnet.
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Die Vorrichtung ist vorzugsweise parallel zur optischen Achse des
Projektors, in Einschubrichtung vor dem in Projektionsa position befindlichen Diapositiv
angeordnet.
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Schließlich wird vorgeschlagen, daß der Detektor über einen Verstärker
mit einem Schaltelement verbunden ist Es wurde gefunden, daß der Absorptionsgrad
der IR-Strahlung nicht nur für geglaste und glas los Diapositive deutlich unterscheidbar
ist, sondern daß auch geglaste und glaslose teerdias erkannt werden können. Es ergeben
sich zwar dadurch Schwierigkeiten, daß IR-empfindliche Fotowiderstände auch für
einige Teilbereiche des sichtbaren Lichts empfindlich sind, so daß der Streulichteinfluß
recht erheblich ist, jedoch schafft eine sorgfältige Abschirmung wirksame Abhilfe
Man kann somit dadurch, daß man das Bildfenster des Diapositivs
mit
IR-Licht durchstrahl und den Absorptionsgrad feststellt, vier verschiedene Diapositivarten
unterscheiden und die so erhaltenen Signale zur Steuerung verschiedener Vorgänge
bei der Projektion verwenden.
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Nach einem anderen erfindungsgemäßen Vorschlag kann man am Diapositiv
in Bereichen außerhalb des Bildfensters und/oder an dessen Rahmen Markierungen anbringen,
die der Erzeugung von Signalen dienen soll. Das können aufgeklebte Markierungsfelder
sein, die einen zur Oberfläche des Diapositivs oder des Rahmens unterschiedlichen
Reflektionsgrad haben oder aus magnetischem oder magnetisierbarem Material bestehen,
es können in diesen Bereichen.des Diapositivs angeordnete Fenster sein die, falls
sie in Projektionsstellung des Diapositivs im Bereich des Bildfensters des Projektors
liegen, zweckmäßig nur für eine außerhalb des Bereichs des sichtbaren Lichts liegende
Strahlung durchlässig sind oder es können im Rahmen des Diapositivs angeordnete
Rasten sein, die mechanisch abgelesen werden können. Auf diese Weise läßt sich eine
weitaus größere Anzahl von Signalen erzeugen.
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Natürlich können auch beide vorgeschlagenen Verfahrensarten miteinander
kombiniert werden.
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Wird mit Durchstrahlung des Bildfensters des Diapositivs oder von
Fenstern in dessen anderen Bereichen gearbeitet, nimmt man zweckmäßig zur Verminderung
des Streulichteinflusses die Durchstrahlung in Projektionsrichtung vor. Da die Durchstrahlung
sich während der Projektion störend auswirken könnte auf die Qualität des Bildes
auf dem Bildschirm, nimmt man die Ablesung am besten außerhalb, vorzugsweise vor
der
Projektion des Diapositivs vor, beispielsweise während des
Einschubs des Diapositivs in die Projektionsstellung. Das ist besonders vorteilhaft,
wenn das erhaltene Signal in Verbindung mit einer Fokussiervorrichtung verwendet
wird, Zwar sin-d genaue Schichtdickenbestimmungen ausführbar und damit ganz exakte
Fokussierkorrekturen von Diapositiv zu Diapositiv erzielbar, jedoch sind derartige
genaue Auswertungen nur für Präzisionsgeräte notwendig, wenn es z.B. um die exakte
Erkennung kleinster Details geht. Für die übliche Projektion von Diapositiven wurde
gefunden, daß zur Korrektur der Fokusiervorrichtung beim Übergang von geglasten
zu ungeglasten Diapositiven oder umgekehrt eine genau definierte Xnderung ausreicht,
d.h. daß von einem auftretenden gleichbleibenden Meßfehler ausgegangen werden kann.
Man kann daher eine Korrekturschaltung vorsehen, durch die bei Auftreten des Korrektursignals
eine Änderung des Arbeitspunktes der Fokussier vorrichtung um einen festen Wert
erfolgt.
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Da sich der Absorptionsgrad der IR-Strahlung geglaster und ungeglaster
Leerdiapositive von denen entsprechender Bilddiapositive deutlich unterscheidet,
kann die Projektion eines Leerdiapositivs zur Steuerung anderer Projektionsvorgänge
benutzt werden. Das kann z.B. das Dämpfen des ProjektionslichX auf ein dem Auge
des Betrachters angenehmes Niveau oder dessen Abschalten und gleichzeitiges Einschalten
einer Pilotlampe sein, es kann aber auch,bei Endlosprojektion, das Diaposit magazin
in Ausgangsstellung gebracht werden u.sow.
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Werden zur Signalerzeugung außerhalb des Bildfensters am Diapositiv
angeordnete Markierungen benutzt, läßt sich die Zahl der Signale wesentlich erhöhen
und damit die Anzahl
der durch diese auslösbaren Vorgänge. In diesem
Falle ist die Signalerzeugung nicht an eine Durchstrahlung mit IR-Licht gebunden
und ee ist lediglich zu beachten, daß kein unerwünschteszusätzliches Licht auf den
Bildschirm gelangt.
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Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert.
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Es zeigt: Fig. 1 ein Diagramm, der unterschiedlichen Durchlässigkeitsgrade
der verschiedenen Diapositivarten für IR-Licht; Fig. 2 einen Projektor mit einer
Erkennungsvorrichtung der Art des Diapositivs durch IR-Durchstrahlung; Fig. 3 eine
Schaltungsanordnung zur Ableitung eines Korrektursignals für die Fokussiereinrichtung
eines Projektors und eine Erkennungsorrichtung nach Fig. 2; Fig. 4 ein Impulsdiagramm
zur Schaltungsanordnung nach Fig. 3; Fig. 5 einen Schnitt durch einen Einschubrahmen,
ein Diapositiv und einen Diadunkelschieber eines Projektors; Fig. 6 eine Schaltungsanordnung
für eine Endlosprojektion und Lampensteuerung;
Fig. 7 eine Schaltungsanordnung
zur Korrektur der Fokussiereinrichtung am Differentialprotowiderstand; Fig. 8 eine
andere-Aus führungsform der Korrekturschaltung; Fig. 9 ein Diapositiv mit am Rahmen
angeordneten Markierungsfeldern; Fig. 10 eine Draufsicht auf die Kante eines Diapositivs
positivs mit magnetischer Markierung und Ablesekopf, schematisch.
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In Fig. 1 ist der Durchlässigkeitsgrad einer Anzahl verschiedener
Diaarten für IR-Strahlung in Prozenten dargestellt Die Kurve A zeigt, daß geglaste
Diapositve mit Informaticn einen Durchlässigkeitsgrad zwischen 5 und 20 % haben.
Dagegen haben entsprechende glas los Diapositive einen Durchlässigkeitsgrad zwischen
58 und 69 % ( Kurve B ).
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Uberraschend hat sich gezeigt, daß Leerdiapositive hiervon deutlich
abweichende Durchlässigkeitsgrade aufweisen. So liegt der Durchlässigkeitsgrad derartiger
Glasdiapositive ( Kurve C zwischen 29 und 40 %, während er für glaslose teerdiapositive
etwa 90 - 98 % beträgt ( Kurve D ). Die theoretisch möglichen 100 z werden wegen
Absetzung von Staub und Reflektion an dem der IR eiüiierenden Quelle vorgesetzten
IR-Filter nicht er reicht. Somit ergeben sich für die vier erwähnten Diaarten
deutlich
unterscheidbare Bereiche für die IR-Durchlässigkeit, die einander nicht überschneiden
und auch in den Extremwerten einen ausreichenden gegenseitigen Abstand haben.
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Der in Fig. 2 dargestellte Projektor weist ein Gehäuse 1 mit Projektionslampe
2, die Diahalter 3 mit Diaschieber 4, einen Dunkelschieber 5 und ein Ojektiv 6 auf.
An der einschubseitigen Seitenwand des Gehäuses 1 ist als Signalgeber eine IR emittierende
Diode 7 mit einem Reflektor 8 so befestigt, daß der von ihr emittierte IR-Strahl
9 parallel zur optischen Achse 10 des Objektivs 6 verläuft.
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Gegenüber der Diode 7 ist ein Detektor 11, in diesem Falle eine IR-emfindliche
Diode mit vorgesetztem IR-Filter 12 angeordnet. Zur Ausschaltung von Streulicht
ist die Diode 11 in einem gehäuse 13 untergebracht, dessen Wandung an der Eintrittsseite
des IR-Strahls 9 zum Schutz der Diode 11 vor StreuSichteinflüssen vorsteht und an
der Innenseite geschwärzt ist. Die Anordnung der Dioden 7 und 11 ist so gewählt,
daß der IR-Strahl 9 auf den Rahmen 14 eines zur Projektion bereitgestellten Diapositivs
15 trifft und während dessen Einschubsin Projektionsstellung dessen Bildfenster
16 durchquert. Alternativ hierzu weist der Diaschieber 4 einen Nocken 17 auf, an
den ein Betätigungselement 18 eines Schalters 19 durch eine Rückstellfeder 20 angedockt
wird. In diesem Falle ist es nicht notwendig, daß der IR-Strahl 9 während des Einschubs
des Diapositivs 15 vor und nach der Durchquerung des Bildfensters 16 auf den Rahmen
14 fällt. In beiden Fällen wird die Durchstahlungsdauer des Diapositivs begrenzt.
Natürlich können hierzu IR-undurchlässige, den IR-Strahl 9 unterbrechende Klappen
oder Schieber, beispielsweise der Dunkelschieber 5 verwendet werden.
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In Fig. 3 ist ein Beispiel für eine Schaltungsanordnung zur Ableitung
eines Korrektursignals für die Fokussiervorrichtung eines Projektors und eine Erkennungsvorrichtung
nach Fig. 2 gezeigt. Der von der Diode 7 emittierte IR-Strahl 9 wird vom Detektor
ii empfangen, der mit einem Verstärker 21 und einem Schmitt'Trigger22 verbunden
ist, dessen Ausgangssignal 23 in den Eingang 24 eines Speicber-Flip-Flop 25 eingegeben
wird.
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Der Schalter 19 ist mit einem Entprell-Flip-Flop 26 verbunden, dessen
Ausgangssignal 27 in den dynamischen Eingang 28 des Speicher-Flip-Flop 25 eingegeben
wird. Dieses ist mit einem Anzeigeelement 29 verbunden, das z.B. aus einer Leuchtdiode
bestehen kann, die bei Vorhandensein einer bestimmten Diaart aufleuchtet. Der Ausgang
für das Korrektursignal 30 ist mit der Fokussiervorrichtung 31 verbunden, die in
Fig. 2 nicht gezeigt ist.
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Die Funktion der Schaltungsanordnung ergeibt sich aus den Fig. 3 und
4. Die Schaltungsanordnung ist so ausgelegt, daß die Fokussiereinrichtung 31 für
geglaste Diapositive kein Korrektursignal 30 erhält. Der Projektor wird daher zu
Anfang bei der Projektion eines geglasten Diapositivs scharfgestellt. Daß ein geglastes
Diapositiv vorliegt er kennt die Bedienungsperson am Aufleuchten der Diode zug Anzeigeelements
29. Bei der Erkennung des folgenden Diapositivs wird das detektierte IR-Signal von
dem Verstärker 21 dem Schmitt-Trigger 22 oder einem Komparator zugeführt.
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Liegt das IR-Signal über dem für geglaste Diapositive möglichen Niveau
gemäß Kurve A der Fig. 1, was einem ungeglasten Diapositiv entspricht, so springt
das Ausgangssignal 23 des
Schmitt-Triggers 22 zu dem Zeitpunkt
t1 auf Null. Dieser Itpe prung ist nicht wesentlich für den Beginn der Meßdauer.
Diese wird vielmehr durch das Signal 27, nämlich das Signal 27 des Entprell-Flip-Flops
26 zum Zeitpunkt tz nach Kippen des Schalters 19 durch den Nocken 17 beim Einschub
des Diaschiebers 4 eingeleitet. Der Impuls 27 wirk deshalb als Reset-Impuls für
den Speicher 25 der ihn immer in eine definierte Grundposition bringt. Zum Zeitpunkt
t3 wird der Schalter 19 wieder in seine Ausgangsposition gebracht. Hat der zum Zeitpunkt
t4 auftretende Impuls 23 einen'über dem Niveau der Kurve A liegenden Wert, liegt
also ein ungeglastes Diapositiv vor, so kippt der Impuls 23 zum Zeitpunkt t4 den
Speicher 25 aus seiner Grundposition und die Fokussiervorrichtung 31 erhält ein
Korrektursignal 30.
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Die Schaltungsanordnung läßt sich nach dem gleichen Prinzip auch so
auslegen, daß die erstmalige manuelle Scharfeinstellung mit einem ungeglasten Diapositiv
erfolgt.
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Werden aneinander grenzende, unterschiedliche Materialien durch den
IR-Strahl 9 geführt, so führt das emittierte Signal Sprünge aus. Zwei für die Meßdauer
wesentliche Intensitätssprünge ergeben sich beim Durchgang der beiden Grenzen zwischen
dem Rahmen 14 und dem Bildfenster 16 des Diapositivs 15.
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Aus diesen beiden Sprüngen lassen sich Steuerimpulse -ableiten, die
genau der Bildfensterbreite entsprechen und die Zeitdauer bestimmen, in der die
Diaerkennung vorgenommen werden kann. Hierzu ist es aber notwendig, daß beispielsweise
zwischen dem Rahmen 14 und Diaschieber 4 kein Spalt vorhanden ist und möglichst
zwischen Dunkelschieber 5 und Rahmen 14 eine Spaltbildung durch gegenseitige Überlappung
verhindert wird, wie
das der Fig. 5 zu entnehmen ist. Wie bereits
erwähnt, kann bei einer solchen Anordnung auf die Steuerung des Schalters 19 durch
den Nocken 17 verzichtet werden.
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Die Schaltungsanordnung gemäß Fig. 6 ermöglicht neben der Korrektur
einer Fokussiereinrichtung die Endlosprojektions steuerung und die Steuerung der
Projektionslampe 2 und einer Nebenleuchte, z.B. einer Pilotlampe 33.
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Der Verstärker 21 ist hier einerseits über den Schmitt-Trlgger 22
und ein Monoflip 34.und andererseits über einen Analog digitalwandler 36 und einen
Impulsformer 37 mit einem Zähler 35 verbunden, dessen Ausgänge mit der Fokussiervorrichtung
31, einer Transportrichtung 38 und einer Lampensteuereinm richtung 39 verbunden
sind, wobei zur Anzeige der einzelnen Betriebszustände an die Fokussiervorrichtung,
Transporteinrichtung und Lampensteuereinrichtung je eine Letchidiode 29, 41 und
42 angeschlossen ist.
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Zur Steuerung der Meßdauer wird hier der IR-Signaisprung gemäß Fig.
5 eingesetzt,indemdasdetektierte IR-Signal dem Schmitt-Trigger 22 zugeführt wird,
dessen Schaltschwelle under dem Niveau der Signale gemäß Kurve A liegt. Über den
dynamischen Eingang 33 kippt der Schmitt-Trigger 22 das Monoflop 34, das wiederum
den Zähler 35 auf Null setzt und bis zum Zurückkippen das Einlesen der Zählimpulse
zuläßt. Die Zählimpulse werden neben dem Signalsprung gleichfalls aus dem detelctierten
IR-Signal abgeleitet, was in dem Analog-Digitalwandler 36 und dem Impulsformer 37
geschieht. Aus dem eingelesenen Zähler stand kann eindeutig auf die Art des Diapositivs
geschlossen
werden. Über Dekoder im Zähler 35 werden diese Zählerstände
den Baugruppenfokussiereinrichtung, Transporteinrichtung und Lampensteuereinrichtung
zugeführt.
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Wurde ein Leerdia oder leeres Glasdia detektiert, unterbricht die
Lampensteuereinrichtung 39 den Strahl der Projektionslampe 2 durch eine Jalousie,
den Dunkelschieber 4 oder durch Unterbrechung des Stromkreises. Gleichzeitig wird
die Pilotlampe 32 eingeschaltet.
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Mittels des Schalters 40 wird die Transportvorrichtung 38 zwecks Endlosprojektion
an den Zähler geschaltet. Das Diamagazin wird mit einer Diaart, beispielsweise geglasten
Dias aufgefüllt und an Anfang und Ende ein ungeglastes Dia gesetzt, das nach dessen
Erkennung über die Transporteinrichtung 38 eine gegenläufige Transportrichtung des
Magazins auslöst. Ohne wesentliche Schaltungsänderung können auch Glasdias, Leerdias
oder leere Glasdias zur Umkehrung der Transportrichtung benutzt werden. Unabhängig
davon arbeitet die Fokussiervorrichtung 31 auch bei der Endlosprojektion.
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Ein weiterer Ausgang am Zähler 35 kann dazu dienen, die freie Wahl
der Art des erstprojezierten Diapositiv zu ermöglichen und dieAutanatik desKorrekturablaufs
an diese Art des Diapositivs anzupassen. Wenn also das erste Diapositiv ein geglastes
ist, soll für darauf folgende ungeglaste Diapositive ein Korrektursignal gebildet
werden. Wenn umgekehrt das erste Diapositiv ein ungeglastes ist, soll die Schaltungsanordnung
automatisch umgeschaltet und für die folgenden geglasten Diapositive ein Korrektursignal
gebildet werden.
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Bekanntlich arbeitet eine Fokussiervorrichtung nach dem Prinzip, daß
das Widerstandsverhältnis zweier FotowiderstAnde oder Teilwiderstände eines Differentialfotowiderstandes
durch einen von der Oberfläche des Diapositivs reflektierten Strahl durch Verschiebung
des Auftreffpunkke$ verändert wird. Dadurch wird ein Servomotor in Bewegung gesetzt,
der den Objektivschlitten verfährt, bis das ursprüngliche Widerstandsverhältnis
wieder erreicht ist Da die Glasdicke geglaster Diapositive nur geringfügig variiert,
ist der Ablesefehler einer solchen Fokussiereinrichtung0 der dadurch entsteht, daß
der Lichtstrahl einmal von der Oberfläche des Glases und bei glaslosen Diapositiven
von der Oberfläche der Informationsschicht reflektiert wird, ebenfalls stets im
Wesentlichen gleich.
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In Fig. 7 ist ein Beispiel zur Kompensierung eines solchen Meßfehlers
dargestellt. Der Differentialfotowiderstand 43 besteht aus den Teilwiderständen
44 und 45. Parallel zum Teilwiderstand 45 ist ein Zusatzwiderstand 46 und durch
das Korrektursignal 30 betätigbarer Schalttransistor 47 angeordnet Es wird-angenommen,
daß infolge des Meßfehlers der Teilwider stand 45 weniger beaufschlagt wird als
der Teilwiderstand 44 und daher hochohmiger wird . Durch Zuschalten des Zusatæwiderstandes
46 wird das ursprüngliche Widerstandsverhältnis wieder hergestellt.
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Selbstverständlich sind zahlreiche andere Möglichkeiten einer elektronischen
oder mechanischen Meßfehlerkorrektur, beispielsweise durch Verschieben des Objektivs
auf dem Fokussierschlitten möglich.
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Da sich die mechanische Trägheit eines Fokussiersystems mitunter nachteilig
auf die Ansprechempfindlichkeit und den Korrekturverlauf auswirkt, kann gemäß Fig.
8 anstelle des Schalttransistors 47 ein astabiler Multivibrator 48 und Schalter
49 verwendet werden. Dadurch wird der Zusatzwiderstand 46 periodisch zu-und abgeschaltet,
so daß das Fokussiersystem stndig um einen auf der Leinwand nicht erkennbaren Betrag
aus seiner Ruheposition gebracht wird und bei nachfolgenden Korrekturbewegungen
nicht erst eine mechanische Hemmschwelle überwunden werden muß.
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Wie aus Fig. 1 ersichtlich, kann mit Hilfe der IR-Durchstrahlung zwischen
geglasten und ungeglasten Diapositiven unterschieden werden. Zusätzlich können auch
Leerdiapositive erkannt werden.
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Erscheint deren Verwendung nicht zweckmäßig, ist die Zahl der erzeugbaren
Signale unzureichend oder sind für bestimmte Diapositive zusätzliche Signale erforderlich,
kann der außerhalb des Bildfensters liegende Bereich des Diapositivs zur Signalerzeugung
mitherangezogen werden. So können in diesem Bereich DiarahmendurchbrUcke 50 vorgesehen
sein, in die IR-durchlässige Filter eingesetzt sind und die, falls waagrecht angeordnet,
ein Codemuster 51 bilden können. Hierbei ist eine Beschränkung auf das Durchstrahlungsprinzip
nicht notwendig, so daß die Signale durch reflektiertes Licht des sichtbaren Bereichs
von einer Folie 52 erzeugt werden können, die einen Strichcode trägt. Weitere Möglichkeiten
bestehen
in der Anordnung von Rasten 53, die mechanisch, beispielsweise
durch einen am Diapositiv anlegbaren gefederten Hebel abgetastet werden, ähnlich
wie die Betätigungsvorrichtung des Schalters 19 oder das Aufbringen eines Magnetbandes
54 oder dergleichen, das von einem Magnetkopf 55 abgelesen werden kann.
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Auf diese Weise ist eine große Zahl von Informationen auf dem Diapositiv
unterzubringen, das dessen Identifizierung und die Festlegung aller Einzelheiten
bei dessen Projektion in einem Vorführprogramm ermöglicht.
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