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DE312383C - - Google Patents

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Publication number
DE312383C
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DE
Germany
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roasting
sulfur
roasted
gases
temperature
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT312383D
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English (en)
Publication of DE312383C publication Critical patent/DE312383C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B19/00Obtaining zinc or zinc oxide
    • C22B19/02Preliminary treatment of ores; Preliminary refining of zinc oxide
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/02Roasting processes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 31. OKTOBER 1919
KLASSE 40 a GRUPPE
Die Erfindung bezweckt das Abrösten von !Schwefelerzen und anderen schwefelhaltigen Materials nach einem Verfahren, das es bei der großenteils exothermischen Natur der dabei sich abspielenden Prozesse ermöglicht, ohne Zufuhr von Wärme auszukommen.
Bis jetzt war es nicht gelungen, z. B. Zinkblende im Röstofen ohne erhebliche Wärmezufuhr vollkommen abzurosten. Bei den für
ίο den vorliegenden Zweck vorgeschlagenen Ofenkonstruktionen kam im praktischen Betrieb der Prozeß vor dem vollständigen Abrösten zum Stillstand, was bei allen bekannten Zinkblendeöfen es nötig machte, die unterste Sohle stark zu feuern, um die letzten Prozente Schwefel zu verbrennen.
Das Verfahren gemäß der Erfindung besteht darin, daß die Röstung in zwei Stufen ausgeführt wird. In der ersten Stufe werden die aus der zweiten Stufe herrührenden Röstgase dem frisch ankommenden Röstgut zwecks Vorwärmung und Entzündung zugeführt —: zweckmäßig im Gegenstrom —, nachdem sie in der :Totröststufe im Gleichstrom mit dem Gut über die Entzündungstemperatur, des Röstgutes hinaus erwärmt worden sind. . ; .
Diese Arbeitsweise hat den Vorteil, daß gerade in derjenigen Zone, in der die letzten Reste des Schwefels ausgetrieben werden sollen, wo also die stärksten Mittel erforderlich sind, die heißesten Gase zur Verfügung stehen.
Das Verfahren wird in zwei miteinander in Verbindung stehenden . Drehrohren ausgeführt. In das dem Totrösten dienende Rohr wird die Verbrennungsluft an der Eintrittstelle des Gutes durch eine Leitung zugeführt. Der Ofen ist so eingerichtet, daß an dieser Stelle Luft und Gase nicht aus diesem Rohr 4" in das andere Drehrohr übertreten können. Am Auslaufende treten die Abgase mit einer über der Entzündungstemperatur des Gutes liegenden Temperatur in das andere Drehrohr über. .
Das Verfahren wird im folgenden an Hand des auf der Zeichnung als Ausführungsbeispiel dargestellten Röstofens erläutert.
Der Röstofen besteht aus zwei übereinanderliegenden, mit feuerfesten Steinen ausge-. mauerten Drehrohren ι und 2. Bei α wird die nötige Verbrennungsluft zugeführt. Die Röstgase steigen durch den Schacht b in den gemauerten Kanal 3 und gelangen von da in das Drehrohr 1. Hier geben sie im Gegenstrom ihre Wärme an das bei c aufgegebene Erz ab und erwärmen dieses dabei bis zur Entzündung. Das brennende Erz fällt bei α durch eine Fallvorrichtung in das untere Rohr 2, wo die' eigentliche Abröstung statt-
findet. Die Fallvorrichtung ist so eingerichtet, daß sie ein Aufsteigen der Röstgase bei a nach Rohr ι verhindert. Die heißen Röstgase folgen im Rohr 2 im Gleichstrom dem der Neigung des Ofens entsprechend abwärts rollenden Gut, so daß dieses sich nicht abkühlen kann, sondern eine Temperatur behält, bei der auch die letzten Reste Schwefel verbrennen ■ können. Dadurch wird eine vollständige Abröstung bewirkt.
Eine besondere Ausführung des Ofens besteht darin, daß das untere Drehrohr gegen seinen Auslauf hin erweitert ist.
Dadurch wird erreicht, daß die Röstgase nicht abwärts zu ziehen brauchen. Ferner verbindet man damit den Vorteil, daß das Erz, welches gegen den Auslauf hin nur mehr sehr wenig Schwefel enthält, also gerade in jener Phase der Abrüstung, die am schwierigsten vonstatten geht, am längsten in der Ofenhitze verweilt. Schließlich trägt diese Querschnittzunahme der Tatsache Rechnung, daß die Menge der Röstgase mit fortschreitendem Prozeß ständig zunimmt und infolge der Temperaturerhöhung eine Volumenvergrößerung stattfindet.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. A^erfahren zum Rösten von Zinkblende und anderen Schwefelerzen- und schwefelhaltigen Materiales, dadurch gekennzeichnet, daß die Röstgase zur Vorwärmung und Entzündung des Röstgutes — zweckmäßig im Gegenstrom — verwendet werden, nachdem sie im Gleichstrom, wobei das Röstgut fertig verarbeitet wurde, eine Temperatur erreicht haben, die oberhalb der Entzündungstemperatur des Röstgutes liegt.
2. Ofen zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus zwei — zweckmäßig in verschiedener Höhenlage angeordneten —· Drehrohren, in deren der Fertigbeärbeitung dienendes am Einlaufende die Verbrennungsluft, am Überströmen in das andere Drehrohr gehindert, eingeführt wird, um am Auslaufende -in das andere Drehrohr überzutreten.
3. Ausfuhrungsform des Ofens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Drehrohr sich nach dem Auslaufende hin erweitert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT312383D Active DE312383C (de)

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DE (1) DE312383C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1260085B (de) * 1964-01-21 1968-02-01 Rheinische Kalksteinwerke Verfahren zum Brennen von Mineralien im Drehrohrofen nach dem Gleichstromprinzip

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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