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DE3123229C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE3123229C2
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter
filter element
magnetic
container
iron core
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE3123229A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3123229A1 (de
Inventor
Junichi Oobu Aichi Jp Yano
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daido Steel Co Ltd
Original Assignee
Daido Steel Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daido Steel Co Ltd filed Critical Daido Steel Co Ltd
Publication of DE3123229A1 publication Critical patent/DE3123229A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3123229C2 publication Critical patent/DE3123229C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C1/00Magnetic separation
    • B03C1/02Magnetic separation acting directly on the substance being separated
    • B03C1/025High gradient magnetic separators
    • B03C1/031Component parts; Auxiliary operations
    • B03C1/033Component parts; Auxiliary operations characterised by the magnetic circuit
    • B03C1/0335Component parts; Auxiliary operations characterised by the magnetic circuit using coils

Landscapes

  • Filtration Of Liquid (AREA)
  • Filtering Materials (AREA)
  • Water Treatment By Electricity Or Magnetism (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen magnetischen Filter nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein solcher magnetischer Filter ist in der DE-PS 10 29 514 beschrieben. Der Filter enthält mehrere in großem Abstand voneinander angeordnete Filterplatten als Filterelement, im Mittelbereich des Filterbehälters sind zwei Permanent­ magnete mit Eisenkernen angeordnet. Durch den relativ großen Abstand der einzelnen perforierten Filterplatten voneinander weist der bekannte magnetische Filter einen platzraubenden Aufbau auf. Das von den Permanentmagneten erzeugte Magnetfeld wird zum Außenrand des Filterbehälters hin naturgemäß sehr schwach, so daß dort die Filterkapazi­ tät relativ niedrig ist.
Aus der US-PS 28 00 230 ist ein magnetischer Filter be­ kannt, der entweder Permanentmagnete oder Elektromagnete zum Erzeugen eines Magnetfeldes enthält. Das Filterelement ist ein rohrförmiges Lochsieb. Die Magnete sind so ange­ ordnet, daß sich ringförmige Filter ausbilden, die mit Ab­ stand über die zylindrische Magnetanordnung verteilt sind. Auch bei diesem magnetischen Filter wird nur eine begrenzte Filterkapazität erreicht, da die Magnetisierung nur in ei­ nem Teilbereich des Filterbehälters stattfindet. Außerdem ist auch dieser bekannte Filter relativ platzraubend ausge­ bildet.
In der DE-PS 9 68 949 ist ein Magnetfilter beschrieben, bei dem in einem zylindrischen Behälter mittig ein zylindri­ scher Permanentmagnet angeordnet ist, der von perforierten Polstücken umgeben ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen magnetischen Filter der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art derart wei­ terzubilden, daß der Filter einen kompakten Aufbau aufweist und gleichzeitig aufgrund einer Magnetisierung im gesamten Bereich des Filterelements eine relativ hohe Filterkapazi­ tät aufweist.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Er­ findung gelöst. Bei dem erfindungsgemäßen Filter ist um den Eisenkern eine Spule gewickelt, und im Innenraum des Fil­ terbehälters ist ein Paar fluiddurchströmte ringförmige Polschuhe angeordnet, die das von dem Magnetfeldgenerator erzeugte Magnetfeld auf das Filterelement übertragen. Der besonders kompakte Aufbau wird dadurch ermöglicht, daß der Eisenkern des Magnetfeldgenerators einen Abschnitt kleine­ ren Durchmessers, also eine Einschnürung, besitzt, in wel­ chem die Spule des Magnetfeldgenerators aufgenommen ist. Die Polschuhe schließen mit ihren inneren Umfangsflächen an die Endabschnitte des Eisenkerns an. Damit bilden das Fil­ terelement und der Magnetfeldgenerator mit Eisenkern, Spule und Polschuhen eine kompakte Einheit, die nur relativ wenig Platz einnimmt. Da dem gesamten Filterelement ein praktisch überall gleich starkes Magnetfeld aufgeprägt wird, läßt sich eine optimale Filterkapazität erzielen.
Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfin­ dung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung an­ hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Querschnittansicht eines magnetischen Filters oder Separators gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Querschnittansicht entlang der Linie II-II ge­ mäß Fig. 1,
Fig. 3 eine Querschnittsansicht gemäß der Linie III-III ge­ mäß Fig. 1,
Fig. 4 ein anderes Ausführungsbeispiel des in dem magneti­ schen Filter gemäß Fig. 1 verwendeten Polschuhs, wobei mehrere perforierte Platten miteinander kombiniert werden, um zusammen einen Polschuh zu bilden, und
Fig. 5 eine Querschnittsansicht entlang der Linie V-V ge­ mäß Fig. 4, diese Ansicht zeigt den Polschuh, der durch Kombinieren der in Fig. 4 dargestellten perforierten Plat­ ten erhalten wird.
Fig. 1 zeigt einen zylindrischen, tankförmigen Filterbe­ hälter 1 aus Stahlblech oder rostfreiem Stahlblech; der Behälter kann an einem Flansch 1c in einen oberen und un­ teren Teil zerlegt werden. Der Filterbehälter 1 besteht vorzugsweise aus nichtmagnetischem (oder nicht-magnetisier­ barem) Material, wie beispielsweise nichtmagnetischem rost­ freiem Stahl, und zwar entweder vollständig oder in demje­ nigen Abschnitt, der einem (noch zu erläuternden) Filter­ element benachbart ist. Der Filterbehälter 1 enthält aus­ laß- und einlaßseitig ein Verbindungsloch 1a bzw. 1b. Mit den Verbindungslöchern 1a und 1b steht ein Auslaßrohr bzw. ein Einlaßrohr 2, 3 in Verbindung, um mit dem Inneren des Filterbehälters 1 über die Verbindungslöcher 1a bzw. 1b zu kommunizieren.
Am Boden des Filterbehälters 1 sind vier Stützträger 4 be­ festigt. Im Innenraum des Filterbehälters 1 ist koaxial zu diesem ein Innenbehälter 5 angeordnet, der die Form eines zylindrischen Tanks besitzt und an den Stützträgern 4 be­ festigt ist. Wie der Filterbehälter 1 besteht der Innenbe­ hälter 5 aus Stahlblech oder rostfreiem Stahlblech, und er kann an einem Flansch 5a in eine obere und untere Hälfte zerlegt werden. Der Innenbehälter 5 ist ebenfalls wasser­ dicht. Wie der Filterbehälter 1 besteht auch der Innenbe­ hälter 5 vorzugsweise in seiner Gesamtheit oder an dem dem Filterelement benachbarten Abschnitt aus nichtmagnetischem (oder nichtmagnetisierbarem) Material, wie z. B. nichtmagne­ tischem rostfreien Stahlblech.
Zwischen dem Filterbehälter 1 und dem Innenbehälter 5 ist ein Strömungsdurchlaß 6 vorgesehen, der einen Einlaß 7 und einen Auslaß 8 besitzt. Der Filterbehälter 1 besitzt ein ringförmiges oder mehrere Auflager 9, das bzw. die an der Innenfläche des Filterbehälters 2 durch Schweißen oder der­ gleichen befestigt ist bzw. sind. Auf dem bzw. den Aufla­ gern 9 ist in dem Strömungsdurchlaß ein ringförmiger Pol­ schuh 10 vorgesehen, der aus mehreren perforierten Platten 10′ besteht (diese bestehen aus magnetischem oder magneti­ sierbarem Material, für gewöhnlich Weicheisen oder magne­ tischem rostfreien Stahl), wobei die einzelnen Platten ge­ schichtet angeordnet sind. Der Polschuh besitzt mehrere Strömungsöffnungen 10a, die ein zu filterndes Fluid durch­ lassen. Der Polschuh 10 besitzt einen perforierten Anteil (d. h., einen Anteil von Strömungsöffnungen) von etwa 15 bis 60%.
Ein aus nichtmagnetischem (oder nichtmagnetisierbarem) Ma­ terial, wie z. B. nichtmagnetischem rostfreien Stahl beste­ hender ringförmiger Abstandhalter 11 ist auf dem Polschuh 10 angeordnet. Von dem Polschuh 10 durch den Abstandhalter 11 beabstandet ist ein weiterer Polschuh 12 ähnlich dem Polschuh 10 gegenüberliegend dem Polschuh 10 angeordnet. Der Polschuh 12 besitzt mehrere perforierte Platten 12′ (ähnlich den Platten 10′ des Polschuhs 10), die geschich­ tet angeordnet sind. Der Polschuh 12 besitzt mehrere Strö­ mungsöffnungen 12a (ähnlich den Strömungsöffnungen 10a des Polschuhs 10), um ein (zu filterndes) Fluid durchströmen zu lassen. Wie beim Polschuh 10 beträgt beim Polschuh 12 der Anteil der Perforierungen (d. h., der Anteil der Strö­ mungsöffnungen innerhalb des Polschuhs 12) etwa 15-60%.
Innerhalb des ringförmigen Abstandhalters 11 ist ein Filter­ element 13 (welches ringförmige Form aufweist) zwischen den Polschuhen 10 und 11 vorgesehen. Das Filterelement 13 ist aus magnetischen Fasern oder Kügelchen aufgebaut und kann magnetisiert werden, um aus dem durchströmenden Fluid magnetische Partikel anzuziehen. Alternativ kann das Fil­ terelement 13 aus mehreren Drahtstücken (aus magnetischem rostfreien Stahl) bestehen, die geschichtet angeordnet sind, oder es kann aus Stahlwolle bestehen. Das Filter­ element 13 kann einen Perforierungsanteil von etwa 50% besitzen.
In dem Innenbehälter 5 dient ein Magnetfeldgenerator 14 zum Einprägen eines magnetischen Feldes in das Filterele­ ment 13. Der Magnetfeldgenerator 14 enthält einen Eisen­ kern 15, der auf einem ringförmigen Lager 19 am Umfangs­ abschnitt der Unterseite des Generators 14 gelagert ist. Das ringförmige Lager 19 ist an der Innenfläche der unte­ ren Hälfte des Innenbehälters 5 durch Schweißen oder der­ gleichen befestigt.
Der Eisenkern 15 umfaßt mehrere Bleche 15′ aus Weicheisen oder magnetischem (oder magnetisierbarem) rostfreien Stahl, die geschichtet angeordnet sind. Der Eisenkern besitzt einen Abschnitt kleineren Durchmessers, 15b, im mittleren Bereich, gesehen in Axialrichtung des Eisenkerns 15. Der Abschnitt kleineren Durchmessers, 15b, bildet einen in Umfangsrichtung laufenden hohlen Abschnitt oder einen ring­ förmigen Spulenaufnahmeabschnitt 15a. Wie in Fig. 1 zu se­ hen ist, besitzt der Abschnitt kleineren Durchmessers, 15b, im wesentlichen dieselbe Dicke wie das Filterelement 13. Von dem mittleren Abschnitt kleineren Durchmessers, 15b, getrennt, sind ein oberer und ein unterer Abschnitt 15b und 15c größeren Durchmessers als Bestandteil des Eisen­ kerns 15 mit ihren Außenflächen gegenüberliegend den inneren Umfangsflächen des oberen bzw. unteren Polschuhs 12 und 10 angeordnet.
In dem Spulenaufnahmeabschnitt 15a ist eine Spule 16 ange­ ordnet. Das Zusammenwirken von Spule 16, Eisenkern 15, Polschuhen 10 und 12 sowie Filterelement 13 entspricht der Arbeitsweise eines Elektromagneten. Das heißt: Wenn die Spule 16 erregt wird, wird ein Magnetfeld erzeugt, und das Magnetfeld wird über die Polschuhe 10 und 12 dem Filter­ element 13 eingeprägt, wodurch das Filterelement 13 er­ regt wird. Wenn die Erregung der Spule 16 beendet wird, wird das Filterelement 13 entmagnetisiert.
Außerhalb des Filterbehälters 1 ist zum Erregen der Spule 16 eine Gleichspannungsversorgung 17 angeordnet, die mit der Spule 16 über einen Draht 18 verbunden ist, der durch ein Rohr 20, welches quer zu dem Strömungsdurchlaß 6 in­ nerhalb des Filterbehälters 1 angeordnet ist, in den Fil­ terbehälter 1 läuft. An dem Filterbehälter 1 ist ein Mann­ loch 21 angeschlossen, das normalerweise von einem Deckel 22 verschlossen ist.
Die Anordnung arbeitet wie folgt: Wenn die Spule 16 des Magnetfeldgenerators 14 erregt wird, erzeugt die Spule 16 ein Magnetfeld, das dann über den Eisenkern 15 und die Polschuhe 10 und 12 gleichmäßig über das gesamte Filter­ element 13 verteilt wird, so daß das Filterelement 13 gleichmäßig magnetisiert wird. Wenn das Filterelement 13 auf diese Weise eine magnetische Kraft erhalten hat, wird über das Einlaßrohr 2 ein ferromagnetische Partikel ent­ haltendes Fluid in den Magnetfilter eingegeben. Nach dem Eingeben in den Filter kann ein Fluidstrom durch den Strö­ mungsdurchlaß 6 und durch die Strömungsöffnungen 10a des Polschuhs 10 strömen. Wenn das Fluid dann das Filterele­ ment 13 passiert, werden die in dem Fluid schwebenden ferromagnetischen Partikel von dem Filterelement 13 ange­ zogen, so daß ein gereinigter Fluidstrom dann die Strö­ mungsöffnungen 12a des Polschuhs 12 und den Strömungs­ durchlaß 6 passiert, um durch das Auslaßrohr 3 auszuströ­ men.
Wenn das Fluid in der oben geschilderten Weise gefiltert ist, kann ein gewisser Teil der ferromagnetischen Partikel von dem Polschuh 10 oder 12 anstelle von dem Filterelement 13 angezogen werden. Übrigens kann der Fluidstrom so einge­ stellt werden, daß er z. B. an dem Punkt P eine Strömungs­ geschwindigkeit im Bereich von beispielsweise 200 bis 1000 m/h hat.
Wenn das Filterelement 13 eine große Menge ferromagneti­ scher Partikel aus dem Fluid gezogen hat, muß das Filter­ element 13 gewaschen werden. Der erste Schritt beim Wa­ schen des Filterelements 13 besteht darin, die Erregung der Spule 16 zu stoppen, so daß das Element 13 magneti­ siert wird. Als nächster Schritt wird Wasser mit Druckluft durch das Auslaßrohr 3 in den Strömungsdurchlaß 6 gegeben. Das Wasser kann zusammen mit der Druckluft in entgegenge­ setzter Richtung wie der zu filternde Fluidstrom strömen und in die Strömungsöffnungen 12a des Polschuhs 12 eintre­ ten. Wenn das Wasser dann das Filterelement 13 passiert, löst es die von dem Element 13 angezogenen, aber nun nicht mehr der Anziehungskraft des Elements 13 ausgesetzten (weil das Element 13 nun nicht mehr magnetisiert ist) Par­ tikel von dem Filterelement 13 und nimmt sie durch die Strömungsöffnungen 10a des Polschuhs 10, die Strömungs­ öffnung 6 und das Einlaßrohr 2 mit fort. Der oben geschil­ derte Waschvorgang des Filterelements 13 kann äußerst effizient durchgeführt werden, weil die zusammen mit dem Spülwasser gelieferte Druckluft eine Blasenbildung hervor­ ruft, wenn das Wasser die Partikel von dem Element 13 ent­ fernt. Daher wird zum Waschen des Elements 13 wenig Zeit benötigt, und es entstehen keine Schwierigkeiten. Alterna­ tiv kann das Spülwasser mit der Druckluft zum Waschen des Elements 13 von dem Einlaßrohr 2 aus eingegeben werden.
Wenn der magnetische Filter in der oben erläuterten Weise aufgebaut wird, bestimmt sich die Größe der Filterfläche des Filterelements 13, d. h., die Größe der senkrecht zur Strömungsrichtung verlaufenden Fläche des Filterelements 13 nach Maßgabe der gewünschten Filterkapazität des magne­ tischen Filters. Es ist dann notwendig, die Durchmesser des Filterbehälters 1, des Innenbehälters 5 usw. zu bestim­ men, so daß die bestimmte Filterfläche des Filterelements 13 gewährleistet ist, und daß der Magnetfeldgenerator 14 in dem Innenbehälter 5 angeordnet werden kann. Es ist ebenfalls notwendig, die Größe der Querschnittsfläche und des Durchmessers des Abschnitts kleineren Durchmessers, 15b, des Eisenkerns 15 des Magnetfeldgenerators 14 zu be­ stimmen, d. h., des von der Spule 16 umgebenen Abschnitts. Da der Magnetfeldgenerator 14 mit dem Eisenkern 15 und der Spule 16 um den Abschnitt 15b kleineren Durchmessers inner­ halb des ringförmigen Filterelements 13 angeordnet ist, werden Querschnitt und Durchmesser des Abschnitts 15b kleineren Durchmessers, welcher von der Spule 16 umgeben wird, beträchtlich kleiner als im Stand der Technik, wo der Magnetfeldgenerator nicht von dem Filterelement umge­ ben war, sondern selbst das Filterelement umgeben hatte. Durch die vorliegende Konstruktion kann daher der Wick­ lungsdurchmesser der Spule 16 viel kleiner gehalten wer­ den, wodurch die Spule 16 mit weniger Draht hergestellt werden kann.
Der oben erwähnte Vorteil wird quantitativ erläutert. Man nehme den Fall an, daß bei einem magnetischen Filter eine magnetische Flußdichte von 0,3 Wb/m² einem Filterelement mit einer Filterfläche von 20 m² aufgeprägt werde. In einem solchen Fall wird im Stand der Technik ein Filter­ element mit einem Durchmesser von etwa 5 m verwendet, zu­ sammen mit einer Spule, deren Wicklungsdurchmesser etwa 5 m beträgt. Erfindungsgemäß jedoch beträgt die Gesamtzahl magnetischer Flüsse für den oben angegebenen Wert 20×0,3=6 (Wb). Wenn die Dichte des magnetischen Flusses des Eisenkerns 15 etwa 1,5 Wb/m² beträgt, beträgt der Quer­ schnitt des von der Spule 16 umgebenen Abschnitts des Eisenkerns 15 6 : 1,5=4 (m²), und der Durchmesser der Spule 16 beträgt etwa 2,3 m. Daher beträgt der Wicklungs­ durchmesser der Spule 16 etwa 2,3 m, und dies ist weniger als die Hälfte im Vergleich zum Stand der Technik. Hier­ durch werden die zwei weiteren Vorteile erzielt, daß die Spule mit weniger Draht gefertigt werden kann (es wird nur halb soviel Draht benötigt wie beim Stand der Technik), und daß die zum Erregen der Spule benötigte elektrische Energie auf weniger als die Hälfte im Vergleich zum Stand der Technik reduziert werden kann.
Fig. 4 zeigt vier identische perforierte Platten 31a, 31b, 31c und 31d, die zusammen eine abgewandelte Ausführungs­ form des Polschuhs 10 gemäß Fig. 1 bilden. Jede der per­ forierten Platten 31a bis 31d besitzt mehrere quadratische Perforierungen 32a, 32b, 32c und 32d, die ein Durchströmen des Fluids gestatten. Jede perforierte Platte besitzt wei­ terhin eine Mittelöffnung 34, deren Durchmesser dem des inneren Behälters 5 entspricht, so daß der Behälter 5 in der Öffnung 34 Platz finden kann. Jede perforierte Platte weist eine Größe auf, die ein Anordnen der Platte in dem Filterbehälter 1 gestattet, und zwar in unmittelbarer Nähe der Innenfläche des Behälters 1.
Die oben angesprochene abgewandelte Ausführungsform des Polschuhs ist in Fig. 5 im Querschnitt dargestellt (Linie IV-IV in Fig. 4). Wie oben erwähnt wurde, besteht diese zweite Ausführungsform des Polschuhs aus den perforierten Platten 31a bis 31d gemäß Fig. 4. Die perforierten Platten 31a bis 31d in Fig. 5 sind koaxial geschichtet oder kombi­ niert, d. h., die Mittelpunkte 33 (siehe Fig. 4) der Platten 31a bis 31d haben dieselbe vertikale gerade Linie gemein­ sam, der Winkel α der Platten unterscheidet sich jedoch je­ weils etwas von dem der jeweils benachbarten Platten. Da­ her überlappen sich die Perforierungen 32a bis 32d der Platten nicht vollständig, sondern die Perforierungen ste­ hen derart miteinander in Verbindung, daß ein Teil benach­ barter Perforierungen sich nicht überlappt. Anders ausge­ drückt: die Perforierungen 32a bis 32d sind zueinander in jedem Querschnitt parallel zu der oben erwähnten geraden Linie oder gemeinsamen Achse der Platten 31a bis 31d fehlausgerichtet. Folglich bildet jede der Perforierungen in jeder Platte mehrere Kanten 37, die der von den Perforierungen dieser Platten gebildeten Strömungsöffnung zugewandt sind.
Eine solche Fehlausrichtung der Perforierungen 32a bis 32d in deren relativer Lage führt zu einem Aufbau, der sich durch eine noch größere Filterkapazität auszeichnet. Das heißt, wenn ein Fluidstrom in Richtung des Pfeils 35 strömt, kann der Fluidstrom nicht in der üblichen direkten Weise hindurchströmen, sondern wird teilweise durch die erwähnten Kanten 37 der perforierten Platten gestört. Wenn der Fluidstrom daher das Filterelement 13 passiert, befin­ det er sich in turbulentem Zustand, so daß das Fluid häu­ figer mit der anziehenden Oberfläche des Filterelements 13 in Berührung kommt, so daß eine größere Menge ferromagne­ tischer Partikel in dem Fluid vom Filterelement 13 angezo­ gen werden kann. Weiterhin bilden die Wände 36 jeder per­ forierten Platte einen Weg für die magnetischen Kraft­ linien, und bei der Anordnung mit fehlausgerichteten Per­ forierungen gelangen mehr magnetische Kraftlinien aus den freiliegenden Kanten 37 der Platten, so daß die in dem Fluid enthaltenen ferromagnetischen Partikel magnetisiert und von den Kanten 37 der Platten angezogen werden. Das heißt: Der Polschuh selbst kann - wenn auch nur grob - das Fluid filtern, um die Filterbelastung des Filterelements 13 herabzusetzen, wodurch verhindert wird, daß das Filter­ element 13 frühzeitig verstopft.
Wenngleich die Perforierungen 32a bis 32d gemäß Fig. 4 und 5 rechteckige Form haben, so können auch andere Formen ge­ wählt werden, beispielsweise können die Perforierungen kreisförmig oder dreieckig sein. Ein Polschuh kann unter Verwendung irgendeiner beliebigen Anzahl von perforierten Platten aufgebaut sein.

Claims (7)

1. Magnetischer Filter, umfassend:
  • a) einen Filterbehälter (1) mit einem Einlaß (8), einem Auslaß (7) und einem Innenraum (6) zum Durchlassen eines zu filternden Fluids,
  • b) ein aus magnetisierbarem Material bestehendes ringförmiges Filterelement (13), das in dem Innenraum (6) des Filterbehälters (1) zum Filtern des Fluids angeordnet ist, und
  • c) einen Magnetfeldgenerator (14), der von dem Fil­ terelement (13) umgeben ist und ein Magnetfeld auf das Fil­ terelement (13) überträgt, und der einen Eisenkern (15) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Übertragung des von dem Magnetfeldgenerator (14) erzeugten Magnetfelds auf das Filterelement (13) in dem Innenraum des Filterbehälters (1) ein Paar fluiddurchströmte ringförmige Polschuhe (10, 12) angeordnet ist,
daß die Polschuhe (10, 12) mit der einlaßseitigen Oberfläche beziehungsweise der auslaßseitigen Oberfläche des Filterelements (13) in Berührung stehen,
daß die Polschuhe (10, 12) mit ihren Innenumfangsflä­ chen an die Endabschnitte des Eisenkerns (15) anschließen und
daß der Eisenkern (15) des Magnetfeldgenerators (14) einen mittleren Abschnitt kleineren Durchmessers aufweist, in dem eine Spule (16) um den Eisenkern (15) gewickelt ist.
2. Magnetischer Filter nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet,
daß in dem Innenraum (6) des Filterbehälters (1) ein hohler, abgedichteter Innenbehälter (5) koaxial bezüglich des Filterbehälters (1) angeordnet ist,
daß das ringförmige Filterelement (13) in einem ring­ förmigen Raum zwischen dem Filterbehälter und dem Innenbe­ hälter (5) angeordnet ist, und
daß der Magnetfeldgenerator (14) innerhalb des Innen­ behälters (5) angeordnet ist.
3. Magnetischer Filter nach Anspruch 1 oder 2, da­ durch gekennzeichnet, daß die Polschuhe (10, 12) mehrere Perforierungen (10a, 12a) aufweisen, die es er­ möglichen, daß das Fluid das Filterelement (13) durch­ strömt.
4. Magnetischer Filter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Eisenkern (15) eine größere Dicke als das Filterelement (13) auf­ weist,
daß der mittlere Abschnitt kleineren Durchmessers im wesentlichen dieselbe Dicke hat wie das Filterelement (13), und
daß die Endabschnitte des Eisenkerns (15) durch den mittleren Abschnitt kleineren Durchmessers des Eisenkerns (15) voneinander getrennt sind.
5. Magnetischer Filter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder der Polschuhe (10, 12) mehrere perforierte Platten (10′, 12′; 31a, 31b . . .) aufweist, die in axialer Richtung des Filter­ elements (13) übereinandergeschichtet sind, und
daß der Eisenkern (15) mehrere Bleche (15′) aufweist, die in derselben Richtung wie die perforierten Platten (10′, 12′; 31a, 31b . . .) übereinander geschichtet sind.
6. Magnetischer Filter nach Anspruch 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die perforierten Platten (12′) des auf der Einlaßseite angeordneten Polschuhs (12) derart übereinander geschichtet sind, daß die Perforierun­ gen (32a, 32b . . .) der Platten (31a, 31b) sich nicht voll­ ständig überdecken, sondern derart gegeneinander versetzt sind, daß den Perforierungen benachbarte Kantenbereiche (37) der Platten (31a, 31b . . .) gegen die Strömungsrichtung weisen.
DE19813123229 1980-06-18 1981-06-11 Magnetischer filter Granted DE3123229A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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