DE3122748A1 - Tuerbetaetigungseinrichtung - Google Patents
TuerbetaetigungseinrichtungInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
- E05F15/00—Power-operated mechanisms for wings
- E05F15/50—Power-operated mechanisms for wings using fluid-pressure actuators
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05Y—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
- E05Y2900/00—Application of doors, windows, wings or fittings thereof
- E05Y2900/10—Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
- E05Y2900/13—Type of wing
- E05Y2900/132—Doors
Landscapes
- Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
ε, 7090
3.6.1981 He/Hm
ROBERT BOSCH GMBH 7OOO STUTTGART 1
Tür"b et ätigungs einrichtung
Stand der Technik
Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einer Türbetätigungseinriehtung nach der Gattung des Hauptanspruchs. Eine derartige
Türbetätigungseinrichtung ist "bekannt (DE-OS 29 12 9^9).
Solchen Türbetätigungseinrichtungen liegt das Problem zugrunde, zu vermeiden, daß die Schließkeil« des Zweikammer-Arbeitszylinders
über die Notsteuerung Druck erhalten kann, ohne daß auf der Gegenseite ein solcher vorhanden ist.
Dann ist dort eine Endlagendämpfung ausgeschaltet, und die Tür kann durch Druckanstieg auf der Schlie^Jäseite
schlagartig geschlossen werden. Dadurch sind aber schon schwere Unfälle entstanden.
Die eingangs genannte Bauart löst dieses Problem dadurch, daß die Notsteuerung ein Mehrwegeventil aufweist, das in
seiner unbetätigten Stellung einen Durchlaß für das vom Türventil ein- oder ausgesteuerte Druckmittel aufweist
und das in seiner Umschaltstellung beide Kammern des Arbeitszylinders zum gemeinsamen Druckauf- oder -abbau
kurzschließt und in dieser Stellung mechanisch verriegelbar ist.
Sie hat aber den Nachteil, daß die Entriegelung durch die Betätigung nur eines Gerätes erfolgt.
Vorteile der Erfindung
Die Türbetätigungseinrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil,
daß auch bei Zwischenstellungen des Notventils keine Fehlsteuerungen auftreten können. Sie hat außerdem
den Vorteil, daß das Notventil wie ein 3-Stellungsventil
arbeitet und sehr einfach im Aufbau und sehr preiswert ist. Schließlich ist es auch vorteilhaft, daß beim
Zurückstellen des Notventils keine ruckartige Türbewegung auftritt.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und den Unteransprüchen.
Zeichnung
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung
näher erläutert. Es zeigen Figur 1 ein Schema einer Türbetätigungseinrichtung und die Figuren 2 und 3 einen
Nothahn im Schnitt.
=·-""' k ν if
Beschreibung des Ausführungsbeispieles
Eine Tür 1 ist über eine Kolbenstange 2 mit einem doppeltwirkenden
Kolben 3 eines Zweikammer-Arbeitszylinders k verbunden. Zwei Kammern 5 und 6 des Arbeitszylinders k sind über
Anschlüsse mit je einer Luftleitung 7 bzw. 8 verbunden, die beide zu einem Türventil 9 geführt sind. Dieses Türventil
9 hat zu seiner Betätigung einen Elektromagneten 9', der einen im Türventil 9 angeordneten, nicht dargestellten
Schieber so betätigt, daß das Türventil 9 als ^/2-Wege-Ventil
arbeitet.
In der einen gezeichneten Stellung (Tür geschlossen) ist der Arbeitszylinder h einerseits an eine von einem Vorratsbehälter
11 herangeführte Vorratsleitung 10, 8' und andererseits an eine Entlastungsstelle 12 angeschlossen.,In der anderen
Stellung des Türventils 9 (Tür geöffnet) ist die Kammer 6 des Arbeitszylinders k an die Entlastungsstelle 12 und
die Kammer 5 an die Vorratsleitung 10 angeschlossen.
Hinter dem Türventil 9 ist in der Vorratsleitung 8' ein
Notventil 17 angeordnet, mit dem eine Notsteuerung der Tür möglich ist. Das Notventil 17 ist in den Figuren 2 und 3
noch einmal im Schnitt dargestellt. Es ist ein 3-Wege-Ventil mit einer Kurvensteuerung 18 mit Kurve 19 und Gleitstift
20. Die Kurve 19 hat eine Raste 21, die zusammen mit dem Gleitstift 20 eine mechanische Verriegelung 20/21 bildet.
Die Kurvensteuerung 18 ist für einen Längshubgeber 22 eines mit ihm fest verbundenen Steuerschiebers 23 bestimmt,
der mit zwei in einer Bohrung 2k fixierten 0-Ringen 25 und 26 zusammenarbeitet und dabei einen für die Leitung 81 bestimmten
Anschluß 27 entweder mit einem Vorratsanschluß 28 gezeichnete Stellung) oder mit einem Entlastungsanschluß 29
verbindet.
Der Gleitstift 20 ist an seinen "beiden Enden in der Wand
des Ventilgehäuses "befestigt. Eine Hülse 30, die den Längshubgeber
22 drehfest übergreift und nach außen aus einem Ventilgehäuse 31 herausragt und dort zu einem Griff 32 geformt
ist, hat für den Durchgriff des Gleitstiftes 20 eine etwa 90 "breite, doppelseitige Aussparung. Die Wand des
Längshubgebers 22 ist mit einer als Hauptraste 33 wirkenden Ringnut versehen, in die ein am Ende eines Kolbens 35 (Figur
2) angeordneter Riegel 3^ eingreifen kann. Der Kolben
ist in Richtung der Hauptraste 33 durch eine Feder 38 belastet. Die Achse 36 des Kolbens 35 ist senkrecht auf einer
Achse 37 des Notventils 17 angeordnet. Auf diese Weise ist
hier eine Hauptverriegelung 33/3^ gebildet, die pneumatisch lösbar ist. Ein Arbeitsraum 39 des Kolbens 35 ist über eine
Zweigleitung kO mit einer Leitung 10' verbunden^die bei
umgeschaltetem Türventil 9 unter Druck gesetzt wird.
Unterhalb der Hauptraste 33 ist eine zweite Raste k3, eine
"Vorraste", für den gleichen Riegel 3^ vorgesehen, so daß
hier also eine dritte Verriegelung 3HA3, eine "Vorverriegelung"
gebildet ist. Die Höhe der Vorraste k3 ist so am Längshubgeber
22 angeordnet, daß der Riegel 3^- dann in sie
eindringt, wenn der Steuerschieber 23 die Verbindung von 28 nach 27 noch nicht freigegeben hat, wenn also der Türzylinder
k noch keine Schließluft bekommen hat.
Wirkungsweise
Das Türventil 9 steht in Stellung "Türschließen". Es wird
nun angenommen, daß der das Türventil 9 verstellende Magnet 9'keinen Strom erhält, dann kann das Türventil 9 nicht
umschalten und die Fahrgäste können nicht austeigen.
Wenn nun die Notsteuerung betätigt wird, nimmt das Notventil
17 seine andere Stellung ein, in der die Schließseite des Arbeitszylinders k ebenso wie die Öffnungsseite über die
Entlastungsstelle entlüftet wird. Dadurch kann die Tür 1 mit dem doppelt wirkenden Kolben 3 in dem Arbeitszylinder
h ohne Widerstand in Offenstellung verschoben werden. Die
Fahrgäste können aussteigen.
Ist am Notventil 17 die Hauptraste 33 verrastet, kann die Tür in jeder Stellung zwischen "zu" und "offen" stehen.
Das Notventil 17 steht in Kurzschlußstellung. Damit ist die Vorschrift erfüllt, daß eine Betätigung der Notsteuerung
keine druckmittelbewirkte Bewegung der Tür nach sich zieht. Wenn das Notventil 17 von einem Fahrgast betätigt wird,
ändert sich nichts am Arbeitszylinder k, wenn das Türventil
9 nicht umgeschaltet ist.
Wenn die Stromversorgung des Magneten 9' des Türventils 9
wieder intakt ist, kann das Türventil 9 in Stellung "Öffnen" geschaltet werden. Die Tür 1 bleibt aber zuerst noch
stehen wie sie stand, weil das Notventil 17 noch in seiner verriegelten Stellung steht.
Durch den beispielsweise über eine Drossel verzögerten Druckanstieg am Kolben 35 auf die Höhe eines bestimmten
Entriegelungsdruckes löst sich dann die Verrieglung 33/3U. Diese Betätigung kann aber nur vom Fahrerplatz aus
durchgeführt werden. Der Steuerschieber 23 geht durch Druckluft selbsttätig bewegt in seine Ausgangsstellung.
Die Schließleitung vom Arbeitszylinder h wird damit von der Öffnungsleitung getrennt und mit dem Türventil 9 verbunden.
Es ist ein wichtiges Merkmal der Einrichtung, daß das Notventil 17 nur dann in seine Ausgangsstellung
zurückgeht, wenn das Türventil 9 vorher seine
Offenstellung eingenommen hatte. Damit ist erreicht, daß ausgehend
von jeder Stellung des Arbeitszylinders und in jeder Richtung die Endlagendämpfung im Arbeitszylinder wirksam ist.
Zum Schließen der Tür 1 muß nun das Türventil 9 .in die gezeichnete
Stellung zurückgebracht werden.
Erfolgt aber die Notventil-Betätigung nicht vollständig, dann
ist die Hauptverriegelung 33/31I- nicht wirksam. Die Anlage wäre
drucklos, die Tür 1 könnte von Hand geöffnet werden. Würde der Griff 32 dann gegen seine Ausgangsstellung zurückgedreht,
ginge der Steuerschieber 23 nach oben, die Entlüftung des Arbeitszylinders h würde unterbrochen, und er würde an Vorratsluft
angeschlossen. Es würde dann eine unzulässige, schlagartige Türbewegung erfolgen.
Dies wird gemäß der Erfindung durch die Vorraste ^3 vermieden,
durch die das Notventil 17 zum 3-Stellungsventil wird. Beim
Herunterdrücken des Steuerschiebers 23 in eine Stellung, die kurz vor dem Umschalten liegt, und zwar zwischen den Stellungen
"Schließen" und "Entlüften", wird die Vorverriegelung ί+3/3^
wirksam. Auf diese Weise kann der Arbeitszylinder je nach Stellung des Griffes 32, zwar entlüftet werden, durch die Vorraste
U 3 wird aber verhindert, daß eine Vorratsluftvefbindung
des Arbeitszlinders k hergestellt wird. Das Ausrasten erfolgt
pneumatisch, wenn der Arbeitsraum 39 vom Türventil her unter Druck gesetzt wird.
Anstelle der pneumatischen Betätigung über den Arbeitsraum
39 kann der Riegel 3^ auch über einen Elektro-Magneten
betätigt werden. Der Elektromagnet muß nur über eine elektrische Leitung mit dem Magneten 9' des Türventils 9
parallel geschaltet werden. Bei elektromagnetischer Betätigung des Riegels kann der Nothahn schaltungstechnisch
auch vor dem Nothahn eingebaut sein.
Claims (1)
- 3.6.1981 He/HmROBERT BOSCH GMBH9 TOOO STUTTGART 1Ansprüche1 . Türbetätigungseinrichtung mit einem zur Bewegung der Tür
"bestimmten Zweikammer-Arbeitszylinder, dessen Kolben über
eine Kolbenstange mit der Tür verbunden ist, ferner mit einem elektromagnetisch betätigten Türventil, über das jede
Kammer des Arbeitszylinders gewöhnlich wechselweise mit
einer Druckquelle oder mit einer Entlastungsstelle verbindbar ist, sowie mit einer von Hand betätigbaren, verriegelbaren
Hot steuerung mit einem Notventil, das mehrere Verriegelungen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß am Notventil (17)
drei Verriegelungen (20/21, 33/34, 43/3*0 vorgesehen sind.2. Türbetätigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Hotventil (17) ein an sich bekanntes, drehbetätigbares und mit einer Kurvensteuerung (18) für den Längshubgeber (22) eines Steuerschiebers (23) versehenes Mehrstellungsventil verwendet ist, das an seiner Kurvensteuerung(18) eine mechanisch betätigbare Verriegelung (20/21) aufweist, und dessen "beide anderen Verriegelungen (33/31^, 3^/^4-3) einen Riegel (3k) mit einer Doppelraste (33, ^3) gebildet sind.3. Türbetätigungseinrichtung nach Anspruch 2," dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelraste (3^, ^3) durch eine Vorraste (k3) und eine Hauptraste (33) gebildet ist.k. Türbetätigungseinrichtung nach Anspruch 3S dadurch gekennzeichnet, daß die Vorraste (^3) eine derartige fixierbare Stellung des Steuerschiebers bewirkt, daß die Beschickung de's Arbeitszylinders (1) mit Vorratsluft noch unterbrochen, seine Verbindung mit der Entlastungsstelle (12) jedoch hergestellt ist.5. Türbetätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis k, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorraste (^3) am Steuerschieber (23) unmittelbar neben der Hauptraste (33) angeordnet ist.6. Türbetätigungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorraste (^3) weniger tief ist als die Hauptraste (33).T. Türbetätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelraste (33, ^3) mit einem pneumatisch betätigbaren Riegel (3*0 die zwei Verriegelungen(33/3U, 3^A3) bildet.8. Türbestätigungseinrichtung nach, einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelraste (33» mit einem elektromagnetisch betätigbaren Riegel (3^) die zwei Verriegelungen (33/3^, 3^Λ3) bildet.
Priority Applications (3)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
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| DE3122748C2 DE3122748C2 (de) | 1989-02-16 |
Family
ID=6134229
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Families Citing this family (2)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| IT1151596B (it) | 1986-12-24 |
| FR2512874A3 (fr) | 1983-03-18 |
| IT8221761A0 (it) | 1982-06-08 |
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