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DE3122102A1 - Ventilableiter - Google Patents

Ventilableiter

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Publication number
DE3122102A1
DE3122102A1 DE19813122102 DE3122102A DE3122102A1 DE 3122102 A1 DE3122102 A1 DE 3122102A1 DE 19813122102 DE19813122102 DE 19813122102 DE 3122102 A DE3122102 A DE 3122102A DE 3122102 A1 DE3122102 A1 DE 3122102A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arc
arrester
spark gaps
valve
arcs
Prior art date
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Application number
DE19813122102
Other languages
English (en)
Other versions
DE3122102C2 (de
Inventor
Anatolij Aleksandrovič Afanasiev
Erik Ivanovič Asinovsky
Evgenij Panteleevič Moskva Pachomov
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
INST VYSOKIKH TEMPERATUR AKADE
Original Assignee
INST VYSOKIKH TEMPERATUR AKADE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by INST VYSOKIKH TEMPERATUR AKADE filed Critical INST VYSOKIKH TEMPERATUR AKADE
Priority to DE19813122102 priority Critical patent/DE3122102C2/de
Publication of DE3122102A1 publication Critical patent/DE3122102A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3122102C2 publication Critical patent/DE3122102C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T1/00Details of spark gaps
    • H01T1/02Means for extinguishing arc
    • H01T1/04Means for extinguishing arc using magnetic blow-out

Landscapes

  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
  • Thermistors And Varistors (AREA)

Description

  • BhSCHREIBUNG
  • Die Erfindung betrifft das Gebiet der Elektrotechnik und bezieht sich auf Funkenstrecken, die zum Oberspannungsschutz von elektrischen Netzen bestimmt sind, insbesondere auf Ventilableiter.
  • Der vorgeschlagene Ventilableiter wird zum Überspannungsschutz von elektrischen Ausrüstungen und Netzen bei Gleich-- und Wechselstrom eingesetzt.
  • Die Ventilableiter müssen-eine ausreichende DurchlaB- und Löschfähigkeit aufweisen, d.h. sie müssen die -schnelle Ableitung der in das zu schützende Netz beispielsweise bei einem ßlitzeinschlag eingespeisten überschüssigen Ladung in die Erde gewährleisten und somit den Pegel und die Dauer des Uberspannungsimpulses (Restspannung) in diesem Netz begrenzen. Nach dem Abbau der Überspannung muß der Ableiter die schnelle Löschung des durch ihn' fließenden Nachstromes sicherstellen und die elektrische Festigkeit seiner Funkenstrecken wiederherstellen.
  • Es sind Ventilableiter bekannt (siehe Fachbuch "Hochspannungs-Ventilableiter", Schischman D.V. u.a., Verlag "Energle", Leningrad, 1971, S. 14-28, 146-177), die in Reihe geschaltete äus Elektrodenpaaren gebildete Funkenstrecken und nichtlineare Widerstände enthalten. Bei einer großen Anzahl der baulichen usführungsvarianten besitzen die Funkenstrecken der Ventilableiter auch verschiedene Mittel zur Löschung des Lichtbogens des nach ihrem Ansprechen entstehenden Nachstroms, u.zw. mit einem unbeweglichen Lichtbogen, mit rotierendem Lichtbogen, mit Trennung des Lichtbogens in Teillichtbögen, mit selbstausblasendem und mit sich dehnendem Lichtbogen.
  • Bei der Entwicklung von Ventilableitern ist die durch immer höhere Anforderungen an die Schutzqualität der Elektroanlagen bedingte Aufgabe aktuell, den Pegel und die Dauer des Überspannungsimpulses in zu schützenden Netzen herabzusetzen, was die Erhöhung der DurchlaISfähigkeit der Ableiter, d.h.
  • der Grobe des durch den ableiter während des UberspAnnungsi pulses fließenden Stroms, sowie die Erhöhung ihrer Löschfähigkeit erfordert.
  • Der wirksamste Weg der Steigerung des Löschvermögens der Funkenstrecken besteht in der Ausnutzung der Lictitbbgenverlängerung in ihnen unter dem Einfluß der elektromagnetischen Kraft der Wechselwirkung des Lichtbogenstroms mit einem über lagerten Magnetfeld (magnetische Beblasung).
  • Bekannt ist ebenfalls ein Ventilableiter mit strombegrenzenden Funkenstrecken mit sich dehnendem Lichtbogen (siehe USA-PatentschriSt Nr. 3611045, K1. 317-74, 1992). Dieser enthält mindestens einen nichtlinearen Widerstand und in Serie mit diesem geschaltete Funkenstrecken, die von Hörnerelektrodenpaaren gebildet sind, welche in Lichtbogen-,Löschspaltkarniaern mit Wänden aus einem Isolierstoff untergebracht sind.
  • In diesem Ableiter wird der Lichtbogen nach dem Durchzünden aus der Funkenstrecke herausgeblasen und bewegt sich dehnend über die Hörnerelektroden unter dem Einfluß der elektromagnetischen Wechselwirkung des Lichtbogenstroms und des Magnetfeldes. Das Magnetfeld wird durch vorgeschaltete Spulen der magnetischen Beblasung erzeugt. Jede Funkenstrecke des Ableiters ist in einer getrennten flachen Löschspaltkammer un-, tergebracht, die aus einem Isolierstoff gefertigt ist. In Reihe mit den Funkenstrecken wird ein zusätzlicher nichtlinearer Widerstand geschaltet, der zur Begrenzung des Ableitstroms hauptsächlich im Zeitpunkt der Durchzündung der Funkenstrecken des Ableiters bestimmt ist, wenn der Summenwiderstand der Lichtbögen noch gering ist. Zur Erhöhung des Durchlaßvermögens des Ableiters weist dieser Widerstand eine nichtlineare U-I--Kennlinie auf.
  • In diesem Ventilableiter ist das Löschvermögen durch die Dehnungslange der Lichtbögen in flachen Löschkammern begrenzte Außerdem sind in den stromkreis des Ableiters Spulen der magnetischen Beblasung eingefügt, was seine behaltung und bauliche Ausführung kompliziert.
  • Der erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Ventilableiter mit einer solchen Ausführung der Löschkammern der Funkenstrecken zu schaffen, die eine Vergrößerung des Verlängerungsgrades der Lichtbögen bei der Löschung und somit eine Erhöhung des Löschvermögens des Ableiters ermöglicht Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, daIs im Ventilableiters der mindestens einen nichtlinearen -Widerstand und mit diesem in Reihe geschaltete Funkenstrecken enthält, die durch Hörnerelektrodenpaare gebildet sind, welche in bichtbogen-Löschspaltkammern mit Wänden aus einem Isolierstoff angeordnet sind, erfindungsgemäß die Wände der LichtbogenlöschkPrnmern der Funkenstrecken durch einen einheitlichen7auf einem Zentralzylinder aufgewickelten Schraubenflügel zur Formierung eines einheitlichen, schraubenförmig gebogenen Lichtbogens ausgebildet sind, der durch die Vereinigung von beim Ansprechen des Ableiters in den Funkenstreeken sich bildenden Lichtbögen bei ihrer Bewegung gebildet ist, wobei die Hörnerelektroden der Funkenstrecken zwischen den Windungen des Xchraubenflügels wendelförmig angeordnet und an der Oberfläche des Zentralzylinders befestigt sind.
  • Zur erhöhung der Durchlaßfähigkeit des Ableiters ist es zweckmäßig, den nichtlinearen Widerstand zwischen benachbarten Funkenstrecken zu schalten, so daß er im Zeitpunkt der Bildung eines einheitlichen Lichtbogens überbrückt wird.
  • Auf diese Weise weist der vorgeschlagene ,Ventilableiter eine höhere Löschfähigkeit bei gleichzeitiger Vereinfachung seiner baulichen Ausführung und Verminderung des Raumbedarfes infolge einer gedrungeneren räumlichen Anordnung der Lichtbögen und Verminderung der Beanspruchung des nichtlineåren Widerstandes auf.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Ausführungsbeispielen an hand der beigelegten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen Fig. I schematische Gesamtansicht des Ventilableiters (schaubildliche Ansicht, teilweise ausgeschnitten) nach der Erfindung; Fig. 2 Schnitt II-II aus Fig. I, Fig. 3 Schnitt III-III aus Fig.10 Der vorgeschlagene Ventilableiter enthält Lichtbogenlöschkammern I der Funkenstrecken (Fig.I) mit Wänden, die durch einen durchgehenden Schraubenflügel 2 gebildet sind, welcher auL' einem Zentralzylinder 3 aufgewickelt ist. Auf diese Weise vereinigen sich die Lichtbögenlöschkanmiern I in einen gemeinsamen Schraubenhohlraum, wodurch für alle Funkenstrecken ein einheitlicher Lichtbogenlöschspalt gebildet wird. Der Zentralzylinder 3 ist hohl ausgeführt. Der Flügel -2 ist an seiner Oberflache mit einem Schritt " # " von 0,5 bis 2 cm aufgewickelt. Der Zentralzylinder 3 und cier Flügel 2 sind aus einem Isolierstoff, z.Bh aus Kunststoffen wie Polysulfonpolykarbonat, Polyäthylenterephthalat-Gießharz (Lavsan) geg,os -sen oder gepreßt. Der Bügel 2 kann aus einzelnen ßlementen ausgeführt werden.
  • Die Breite tt a " des Lichtbogenlöschspaltes wird von 1 bis 8 mm je nach dem Rechnungswert des Folgestroms des Ableiters gewählt.
  • Die Stärke des Schraubenflügels 2 ist gleich der Differenz #-# , hangt von seiner Fertigungstechnik und von der rechnungsmäßigen Lebensdauer des Ventilableiters ab und kann ca. 2-10 mm betragen.
  • Der Außendurchmesser D, Innendurchmesser d des schraubenförmigen Hohlraums des Lichtbogenlöschspaltes sowie die Lange L des Ventilableiters werden aus folgenden Beziehungen ermittelt: worin B - die Feldstärke im schraubenförmigen Lichtbogen bezogen auf den Außenrand des Lichtbogens (auf die Lange der vorderen Flanke des sich in der Radialrichtung dehnenden Lichtbogens); v(t) - radiale Geschwindigkeit des Lichtbogens; I(t) - Folgestrom als Funktion der Zeit (t); u5 - knplitudenwert der Nennspannung des zu schützenden Netzes und. g -die Löschzeit des Folgestroms bedeuten.
  • Der Wert "d" gibt den induktiven Widerstand des Ventil -ableiters im Zeitpunkt der Durchzündung an und bestimmt zusammen mit dem nichtlinearen Widerstand die Größe des Folgestroms in diesem Zeitpunkt. Die Ventilableiter kann auch mit d.O gefertigt werden, dabei können die Anschlußleiter der Funkenstrecken, beispielsweise für den Anschluß von Nebenwiderständen, im Körper des Schraubenflügels 2 ausgeführt werden.
  • innerhalb des Lichtbogenlöschspaltes sind an der Oberfläche des Zentralzylinders 3 Funkenstrecken bildende Hörnerelektrodenpaare 4 wendelförmig angeordnet, die mittels Stroms leiter 5 in Reihe geschaltet sind. Als Beispiel ist in der fünften Windung des Löschspaltes eine Funkenstrecke mit ihren Hörnerelektroden 4 und in der dritten Windung der Stromleiter 5 mit Hörnerelektroden 4 der benachbarten Funkenstrecken gezeigt.
  • Die Hörnerelektroden 4 sind zur Bestimmung der Bewegungsrichtung der Fußpunkte der Lichtbögen 6 des Folgestroms bestimmt, die in den Funkenstrecken entstehen und sich im Schraubenhohlraum des Lichtbogenlöschspaltes in Radialrichtung unter dem Einfluß der Kraft der elektromagnetischen Wechselwirkung des Stromes der Lichtbögen 6 und des Magnetfeldes des Ableiters bewegen.
  • Nach dem Austritt der Teillichtbögen 6 der Funkenstrecken an die Enden der Hörnerelektroden 4 erfolgt die Vereinigung dieser Lichtbögen 6 zu einem durchgehenden schraubenförmigen Lichtbogen 9. Die Lichtbögen 6,7 sind in Fig. 1 aus Übersichtlichkeitsgründen nur in der fünften Windung des Lichtbogenlöschspaltes gezeigt. Die Länge der Hörnerelektroden 4 und die Höhe. ihrer Anhebung, d.h. der Abstand ihrer Enden von der Oberfläche des Zylinders 3, bestimmen die -Zeit, während welcher die Bögen 6 der einzelnen Funkenstrecken mit ihren Fußpunkten Kontakt mit den Hörnerelektroden 4 und den Stromleitern 5 habeii, bevor sie in einen durchgehenden Lichtbogen übergehen.
  • Zwecks Verlagerung der Fußpunkte des einheitlichen schraubenförmigen Lichtbogens 7 während seiner dehnung und Radialbewegung sind am Anfang und inde des schraubenförmigen Hohlraums des Löschspaltes Eingangs- und Ausgangs-Hörnerelektroden 8,9 angeordnet. An die Elektrode 8 ist die Durchführung 10 des Ableiters und an die Elektrode 9 unmittelbar oder über einen nichtlinearen Widerstand 11 der Anschluß 12, des Ableiters angeschlossen. Die Eingangs-Hörnerelektrode 8 des Ableiters ist elektrisch mi-t dem Stromleiter 5 der ersten Funkenstrecke und die Ausgangshörnerelektrode 9 elektrisch mit dem Stromleiter 5 der letzten Funkenstrecke verbunden.
  • In Fig. 2 ist zwecks Erläuterung der Funktionsweise des Ableiters die Lage der Lichtbögen 6 in zwei nacheinanderfolgenden Zeitpunkten "a" und "b" dargestellt. Die Lage des Lichtbogens 6a entspricht dem Zündungszeitpunkt des Lichtbogens 6 den Anfangsabschnitten der Hörnerelektroden 4. sie Lae des Lichtbogens 6b entspricht dem Zeitpunkt der Näherung des Lichtbcgens 6 an/dienden der Hörnerelektroden 4, wenn das eine Lichtbogenende auf die Ånfangshörnerelektrode 8 des Ableiters überspringt (in Fig. 2 gestrichelt eingezeichnet) und das andere Lichtbogenende sich mit dem gleichartigen Lichtbogen 6 der zweiten Funkenstrecke vereinigt (in Big. 2 ist diese Fusion gestrichelt eingezeichnet), was zur Bildung eines einheitlichen schraubenförmigen Lichtbogens 9 führt. Die Lage des Lichtbogens 7c entspricht einem Zeitpunkt der Dehnung dieses schraubenförmigen Lichtbogens 7c, wobei einer der Fußpunkte dieses Lichtbogens 7c sich auf die Eingangs-ilörnerelektrode 8 des Ableiters hin bewegt.
  • Innerhalb des hohlen Zentralzylinders 3 sind Widerstände der Potentialverteilung untergebracht, die parallel zu den zugehörigen Funkenstrecken angeschlossen sind. Durch die Bohrungen 13 in der Wand des Zentralzylinders 3 ist an die Stromleiter 5 ein Nebenschlußwiderstand 14 parallel zu der ersten Funkenstrecke angeschlossen. Gleicherweise sind Nebenschlußwiderstände (in Fig. nicht dargestellt) an die übrigen Funkenstrecken angeschlossen.
  • in Fig. 3 ist der Längsschnitt durch den Ventilableiter dargestellt, aus dem die elektrische Verbindung von benachbarten Funkenstrecken über einen nichtlinearen Widerstand 15 ersichtlich ist, der bei der Bildung des einheitlicnen schraubenförmigen Lichtbogens 9 überbrückt wird. Zu diesem Zweck sind an die Abschnitte 16 und 17 einea der Stromleiter 5, der eine Unterbrechung aufweist, durch die Bohrungen 18 in der Wand des Zentralzylinders 3 elektrische Anschlüsse 19,20 angeschlossen, die innerhalb des Zentralzylinders 3 angeordnet sind und zum Anschließen des nichtlinearen Widerstandes 15 dienen.
  • Bei der Lage 6b der Lichtbögen 6 der Funkenstrecken im Zeitpunkt, wo ihre Fusion zu einem einheitlichen schraubenförmigen Lichtbogen 7 erfolgt, ändert sich die Folgestrombahn durch die Ableiterelemente (in Fig. 3 ist die Stromrichtung mit Pfeilen angegeben). Vor dem Zeitpunkt der Fusion der Lichtbögen 6 fließt der Strom durch den an die Anschlüsse 19,20 angeschlossenen nichtlinearen Widerstand 15. Nach der Fusion der Lichtbögen 6 zu einem einheitlichen Lichtbogen 9 hört der Stromdurchfluß durch den Widerstand 15 auf.
  • Zur Verhinderung eines Durchschlags zwischen den Hörnerelektroden 4 der benachbarten Funkenstrecken oder den Absonnitten 16, 17 des Stromleiters 5, die elektrisch über den nicht liniearen Widerstand 15 verbunden, sind, welcher vor dem Zeitpunkt der Fusion der Lichtbögen 6 an die Anscnlüsse 19,20 angeschlossen ist, ist es zweckmäßig, zwischen den Enden dieser Abschnitte 16, 17 und den anstoßenden Hörnerelektroden 4 eine radial gerichtete Trennwand (in Fig. nicht dargestellt) des schraubenförmigen Hohlraums des Lichtbogenlöschspaltes anzuordnen, die aus einem Isolierstoff gefertigt ist und eine liöhe in der Radialrichtung aufweist, welche die Höhe dieser Hörnerfunkenstrecken 4 übersteigt.
  • Wenn der nichtlineare Widerstand 15 innerhalb des Zentralzylinders 3 angeordnet ist, ist es zweckmäßig, seine Anschlüsse 19,20 schraubenförmig mit einem Wickelsinn auszuführen, der dem Wickelsinn des Schraubenfügels 2 entgegengesetzt ist. Das ermöglicht eine Verstärkung des içlagnetSeldes des Ableiters. Zur Erhöhung der Durchschlagsfestigkeit des Ableiters kann der innere Hohlraum des Zentralzylinders 3 mit einer Isoliermasse, vergossen werden.
  • Es ist ratsam, den Schraubenflügel 2 des Löschspaltes in der Radialrichtung zickzackförmig auszubilden, um die Funkenstrecken gegen die Strahlung des abgewanderten Lichtboens des Folgestroms abzuschirmen. Das trägt zur beschleunigten der Durchschlagfestigkeit Wiederherstellung / der Funkenstrecken bei, d.h. zur Erhöhung ihrer Durchschlagsspannung bis zum Nennwert.
  • Der Ventilableiter funktioniert folgenderweise.
  • Nach dem Durchzünden der Funkenstrecken beim Eintreffen einer Überspannung fließt durch den Ableiter der Folgestrom in einer schraubenförmigen Strombahn durch, was zur Bildung eines in bezug auf die Achse des Ventilableiters längs gerichteten Magnetfeldes führt. Die schraubenförmige Anordnung der fförnerelektroden 4 (Fig.l) der Funkenstrecken mit ihren Stromleitern 5 ermöglicht-es, ihre hauptsächlichen Funktionen mit den Funktionen der Spulen der magnetischen Beblasung zu vereinigen.
  • Die in den Funkenstrecken nach ihrem Ansprechen entstandenen Lichtbögen 6 (Fig. 1,2,3) bewegen sich infolge der Wechselwirkung des Stroms jedes Deillichtbogens 6 mit dem Langsmagnetfeld des Ableiters in radialer (nach außen hin) und azimutaler Richtung (die Enden der Lichtbögen gehen in entgegeniesetzten E den HörnereleRtroden 4 auseinander) und werden langer. Hrreichen die Lichtbögen 6 die Enden der Hörnerelektroden 4, erfolgt ihre Vereinigung zum einneitlichen schraubenförmigen Lichtbogen 9. Die Zeitspanne vom Ansprechen des Ableiters bis zur Fusion der Lichtbögen 6 ist von der Länge und Höhe der Hörnerelektroden 4 abhängig, was die Länge der Lichtbögen 6 und ihren Widerstand zum Zeitpunkt ihrer Fusion zum einheitlichen Lichtbogen 9 bestimmt.
  • lurch die Fusion der Lichtbögen 6 werden diejenigen nichtlinearen Widerstände 15 überbrückt, die zwischen den benachbarten Funkenstrecken geschaltet sind, was zu einer sprungartigen Verminderung des Ableitwiderstandes im Zeitpunkt der Fusion der Lichtbögen 6 und somit zu einer Erhöhung des Folgestroms führt, der vom Ableiter aus dem zu schützenden Netz entnommen wird.- Auf diese Weise wird die Durchlaßfähigkeit des Ventilableiters erhöht und dadurch die Zeitspanne bis zum Abbau der Überspannungen im Net vermindert. Dabei vermindert sich die in den nichtlinearen Nebenschlußwiderständen verniciltete Energie, was eine Verminderung von deren Abmessungen ermöglichst.
  • Indem man einzelne Hörnerelektrodenpaare 4 der Funkenstrecken mit verschiedener Länge und Höhe ausführt, kann man die Zeit der Überbrückung jedes der nichtlinearen Widerstände 15 festlegen, damit die entsprechenden Stufen an der U-I-Kennlinie des Ableiters annähernd horizontal liegen. dadurch werden die Anforderungen'an die Nichtlinearität der nicntlinearen Widerstände selbst gesenkt.
  • Nach der Bildung des einheitlichen wendelSörmiüen Lichtbogens 9 werden die Stromleiter 5 und die Hörnerelektroden 4 sämtlicher Funkenstrecken aus der Strombahn angeschlossen, wodurch ihre Erwärmung und somit auch ihr Verschleiß vermindert werden. Der gebildete wendelförmige Lichtbogen 9 (Plasmasolenoid) setzt unter der Wirkung des eigenen lvlagnetSeldes seine Ausdehnung in der Radialrichtung fort. Dadurch erreicht der wendelförmige Lichtbogen 9 eine Lange, bei welcher die Spannung am Ableiter sich bis zum Spannglgspegel des zu schützenden Netzes erhöht, sinkt der Nachstrom auf Null ab und der Lichtbogen 9 erlischt. Falls die in das Netz eingespeiste überschüssige Ladung nicht abgeleitet und die Oberspannung noch nicht abgebaut ist, wird der wendelförmige Lichtbogen 7 seine Ausdehnung fortsetzen, und die Spannung über dem Ableiter wird sich bis zum wiederholten Durchzünden der Funkenstrecken des Ableiters erhöhen. Dabei entstehen in den Funkenstrecken wieder die Lichtbögen 6, die den lichtbogen 9 kurzschließen, was z.ur böschung desselben führt. Der Funktionsablauf des Ableiters wiederholt sich.
  • Da im vorgeschlagenen Ventilableiter keine Strompause zur, Löschung des Folgestroms nötig ist, kann er sowohl in Wechsel- als auch in Gleichstromkreisen eingesetzt werden. Der einsatz des vorgeschlagenen Ventilableiters ermöglicht es, die Zuverlässigkeit des Schutzes der Elektroausrüstung dank der Verminderung der Dauer und der Höhe von Überspannungsimpulsen zu erhöhen.
  • Die Wendelform des sich in der Radialrichtung dehnenden Lichtbogens 7, die eine kleine Steigung aufweist, gewähr-et iio Vergleich mit der flachen Form des Lichtbogens in bekannten Lichtbogenlöschkammern eine wirksamere Verlängerung des Lichtbogens, wodurch die Lichtbogenlöschfähigkeit des vorgeschlagenen Ventilableiters wesentlich erhöht wird. Die Erübrigung der Spulen der magnetischen Bebl-asung mit ihren BypaS-Scrlutzfunkenstrecken ermöglicht eine Vereinfachung der Ableiterschaltung. Dabei vermindert sich die Erwärmung der btroDleiter und der Erosionsverscnleiß der Hörnerelektroden der Funkenstrecken infolge der Verminderung der dauer ihres Kontaktes mit Fußpunkten der zu löschenden Lichtbögen.
  • Die Uberbrückung des nichtlinearen Wiederstandes 15 ermöglicht eine Erhöhung der Durchlaßfähigkeit des Ventilableiters (Erhöhung der Nichtlinearität seiner U-I-Kennlinie) und eine Verminderung der in diesem Widerstand zuvernichtenden Energiemenge infolge der Verminderung seiner Arbeitsdauer.

Claims (2)

  1. VENTILABliElTER PATENTANSPRÜCHE: 1. Ventilableiter, der mindestens einen nichtlinearen widerstand und mit diesem in Reihe geschaltete Bunkenstrecken enthält, die zwischen Hörnerelektrodenpaaren gebildet sind, welche in Lichtbogen-Iiöschspaltkaminern mit Wänden aus einen Isolierstoff angeordnet sind, -d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß - die Wände der Lichtbogenlöschknern (1) der Funkenstrecken von einem durchgehenden, auf einem Zentralzylinder (3) aufgewickelten Schraubenflügel (2) zur Formierung eines einheitlichen, schraubenförmig gebogenen Lichtbogens (7) gebildet sind, der durch die Vereinigung von beim Ansprechen des Ableiters in den Funkenstrecken sich bildenden Lichtbögen (6) bei ihrer Bewegung gebildet ist, - die Hörnerelektroden (4) der Funkenstrecken zwischen den Windungen des Schraubenflügels (2) wendelförmig angeordnet und an der Oberfläche des Zentralzylinders (3) befestigt sind.
  2. 2. Ventilableiter nach Anspruch I, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n-e t, daß der nichtlineare Widerstand (15) zwischen benachbarten Funkenstrecken geschaltet ist und im Zeitpunkt der Bildung des einheitlichen Lichtbogens (7) überbrückt wird.
DE19813122102 1981-06-04 1981-06-04 Ventilableiter Expired DE3122102C2 (de)

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