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Haarpflegestab
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Die Erfindung betrifft einen Haarpflegestab.
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Bekannt sind Lockenwickler unterschiedlichen Materials im wesentlichen
bestehend aus einem zylindrisch geformten metallischen oder nichtmetallischen Gazegitter,
das im Mantelverlauf Zacken, Nocken oder sonstige im wesentlichen radial nach außen
weisende Ansätze aufweist, die das umwickelte Haar halten Solche Lockenvickler gibt
es auch mit elektrischer Vorheizung, d.h. die Lockenwickler werden in zylindrischef
beheizbare öffnungen gesteckt und dort erwärmt. Zur Haarpflege gibt es weiter Frisierstäbe
unterschiedlicher Ausführungsart, die auch beheizbar sein können.
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Allen Haarpflegevorrichtungen ist gemein, daß das Aufwickeln oder
Trennender Haare von Hand ausgeführt werden muß.
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Ferner kennt man sogenannte Stielkämme, um einzelne Haarpartien aufzuteilen,
um sie um einen Wickler führen zu können. Das Aufwickeln erfolgt dann vom freien
Ende der Haarpartie in Richtung zur Haarwurzel.
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Aufgabe der Erfindung ist es nun, ein Gerät der gattungsgemäßen Art
zu schaffen, mit dem schnell und wirkungsvoll die Haare und/oder Haarsträhnen geteilt
und/oder auf gewickelt werden können, ohne daß es einer besonderen Geschicklichkeit
bedarf bzw. ohne daß damit eine zeitaufwendige sowie anstrengende Fingerakrobatik
erforderlich ist. Jede Person soll mit dem erfindungsgemäßen Gerät einfach, schnell
und zuverlässig bei einer gleichmäßigen WicklungsspaTnuflohne Vorkenntnisse arbeiten
können, so daß dieses Gerät nicht nur für Fachkräfte, sondern auch beispielsweise
für jede Hausfrau leicht nutzbar ist.
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Gelöst wird die gestellte Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale
von Anspruch 1 und die der Unteransprüche.
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Durch diese Vorrichtung ist es möglich, ohne Fachkenntnis das Haar
einfach zu teilen, schnell und mit einer gevünschten Spannung auf zuwickelnund gegebenenfalls
gleich zu trocknen. Dabei kann das Eindrehen des Haares im
Links-
und/oder Rechts lauf erfolgen und sollte die Spannung zu groß werden, schaltet das
Gerät selbsttätig ab, so daß Beschädigungen des Haares oder Überbeanspruchungen
von vornherein ausscheiden.
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Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Zeichnung
und Beschreibung, und zwar zeigt: Fig, 1 eine Schnittfigur der Erfindung detailliert,
Fig. 2 einen Schnitt durch eine andere Art Wickelkopf, Fig. 3 einen Querschnitt
durch die Mitnehmereinrichtung (Linie III-III) nach Fig. 1, Fig. 4 in Ansicht (etwa
maßstäblich) ein erfindungsgemäßes Gerät, Fig. 5 eine Seitenansicht des Gerätes
nach Fig0 4, Fig. 6 einen speziell geformten Bügel zum Arretieren des Wicklers in
Form einer Art Haarklemme, Fig. 7 in Aufsicht einen Behälter, um die Vorrichtung
mit Haarklemmen und Wicklern aufnehmen zu können, Fig. 8 einen Stab zum zusätzlichen
Haartrocknen, Fig. 9 eine Topfscheibe mit einem Mitnehmer, hier unter Verwendung
einer Druckfeder und Fig.1O rein schematisch die Anordr.ang eines Wicklers in Verbindung
mit einer angetriebenen Topfscheibe
Im Gehäuse 1 (Fig. 1) stein
Antrieb 2 gelagert, der mit seiner Antriebswelle 3, die an ihrem Ende als Zahnrad
4 ausgebildet ist, durch die Gehäuseausnehmung 5 ragt. Für die Wartung dieses Antriebes
(z.B. Reinigung, Auswechseln der Batterie, Aufladen eines Akkus für den Elektromotor
usw.) kann die Verschlußkappe6abgenommen oder aufgeklappt werden. Zur Aufnahme der
Rotationsteile dient ein zweites, dem Gehause 1 vorgelagertes Gehäuse 7, das nach
der Montage mit demselben fest oder lose verbunden wird. Uber ein Getriebe wird
das Rotationsteil 8 angetrieben. Es ist auf einer Achse 10 gelagert, die nach Montage
der Rotationsteile im Gehäuse 7, arretiert durch die Ab£lachung 11, geschoben und
mit -einem Spannring 12 gesichert wird. Das Rotationsteil 8 hat an seiner Frontseite
z.B. eine wellenförmige Stirnfläche 13, die als Kupplung für das Aufsteckteil 14
dient. Bei entsprechendem Widerstand (z.B. Beendigung des Wickelvorganges) rutscht
diese Kupplung, weil das Rotationsteil 8 gegen den Druck der Feder 15 in die Ausne-hmung
16 zurückweichen kann. Andere an sich bekannte Rutschkupplungen sind an dieser Stelle
denkbar.
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Das Aufsteckteil 14 weist eine umlaufende Wulst 17 auf, über die der
Wickler 18 mit seiner elastischen Nase 19 (ringförmig, geschlitzt usw.) aufgeschoben
wird. Diese
Nassen 19 legen sich bei der Rotation gegen Rippen
20 (Fig. 3). Das Aufsteckteil 14 ist auf dem Kopfstück 21 gelagert, in das die Achse
10 £esteingelassen (z.B.
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eingespritzt) ist. Aus dem Kopfstück ragt ein Stiel 22, der fest eingelassen
oder auch abnehmbar vorgesehen sein kann. Die Achse 10 und der Stiel können auch
als ein Teil 23 ausgebildet sein.
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Auch besteht die Möglichkeit, KopPstUck 21 mit Stiel 22 und Achse
10 als ein Teil zu fertigen. Fig. 2 zeigt die Ausführung eines anderen opfstückes
24, bei dem die Möglichkeit besteht, wahlweise Wickler verschiedener grube (hier
zwei), also verschiedenen Durchmessers aufzustecken.
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Statt des hier gezeigten Antriebes können auch an sich bekannte Elektromotore
mit niedriger Tourenzahl verwendet werden, so daß das Untersetzungsgetriebe entfallen
kann. Solche Motoren sind an sich bekannt. Sie eignen sich für Links- und Rechtslauf
und können zOBo durch Vergrößerung oder Verkleinerung des Widerstandes (verschiebbarer
Hebel) der Tourenzahl gesenkt oder ero höht werden. Bei Verwendung derartiger Motoren
in einem griffgerechten Gehause braucht dann nur z.B. ein Auf steckteil 14 auf die
Motorenwelle aufgeschoben zu werden.
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Im Gehäuse 1 (Fig. 1) ist-ein Antrieb 2'gelagert, der mit seiner Antriebswelle
3, die an ihrem Ende als Zahnrad 4 ausgebildet ist, durch die Gehäuseausnehmung
5 ragt. Für die Wartung dieses Antriebes (z.B. Reinigung, Auswechseln der Batterie,
Aufladen eines Akkus für den Elektromotor usw.) kanndie Verschlußkappe6abgenommen
oder aufgeklappt werden. Zur Aufnahme der Rotationsteile dient ein zweites, dem
Gehäuse 1 vorgelagertes Gehäuse 7, das nach.der Montage mit demselben fest oder
lose verbunden wird. Über ein Getriebe wird das Rotationsteil 8 angetrieben. Es
ist auf einer Achse 10 gelagert, die nach Montage der Rotationsteile im Gehäuse
7, arretiert durch die Abflachung 11, geschoben und mit -einem Spannring 12 gesichert
wird. Das Rotationsteil 8 hat an seiner Frontseite z.B. eine wellenförmige Stirnfläche
13, die als Kupplung für das Aufsteckteil 14 dient. Bei entsprechendem Widerstand
(z.B. Beendigung des Wickelvorganges) rutscht diese Kupplung, weil das Rotationsteil
8 gegen den Druck der Feder 15 in die Ausne-hmung 16 zurückweichen kann. Andere
an sich bekannte Rutschkupplungen sind an dieser Stelle denkbar.
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Das Aufsteckteil 14 weist eine umlaufende Wulst 17 auf, über die der
Wickler 18 mit seiner elastischen Nase 19 (ringförmig, geschlitzt usw.) aufgeschoben
wird. Diese
Nasen 19 legen sich bei der Rotation gegen Rippen 20
(Figo 3) Das Aufsteckteil 14 ist auS dem Kopfstück 21 gelagert, in das die Achse
10 fest.eingelassen (z.B.
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eingespritzt) ist0 Aus dem Kopfstück ragt ein Stiel 22, der fest eingelassen
oder auch abnehmbar vorgesehen sein kann. Die Achse 10 und der Stiel können auch
als ein Teil 23 ausgebildet sein.
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Auch besteht die Möglichkeit, Kopfstück 21 mit Stiel 22 und Achse
10 als ein Teil zu fertigen0 Fig. 2 zeigt die Ausfuhrung eines anderen Kopfstückes
24, bei dem die Möglichkeit besteht, wahlweise Wickler verschiedener Größe (hier
zwei), also verschiedenen Durchmessers aufzusteckene Statt des hier gezeigten Antriebes
können auch an sich bekannte Elektromotore mit niedriger Tourenzahl verwendet werden,
so daß das Untersetzungsgetriebe entfallen kann. Solche Motoren sind an sich bekannt.
Sie eignen sich für Links- und Rechtslauf und können z.B.
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durch Vergrößerung oder Verkleinerung des Widerstandes (verschiebbarer
Hebel) der Tourenzahl gesenkt oder erhöht werden. Bei Verwendung derartiger Motoren
in einem griffgerechten Gehäuse braucht dann nur z.B. ein Aufsteckteil 14 auf die
Motorenwelle aufgeschoben zu werden.
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In Fig. 4 ist etwa in der vorgesehenen Größenordnung (aber nicht zvingend)
die erfindungsgemäße Vorrichtung noch einmal in Ansicht gezeigt. Dort ist ein Ein-
und Ausschalter erkennbar, wobei der Schalter 9 für den Links- und Rechtslauf und
der Schalter 25 für das Ein-und Ausschalten gedacht sein kann (letzteres s. Fig.
5).
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Schematisch und in Ansicht zeigt Fig. 6 einen speziellen Bügel 33
mit einem Dorn 34, wie er z.B. zum Festhalten der Wickler 18 Verwendung finden kann.
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In Aufsicht ist in Fig. 7 ein Kasten 26 für das erfindungsgemäße Gerät
mit Zubehör dargestellt. Es kann in Plexiglas erstellt und mit einer Sichtscheibe
versehen sein. Die Größe richtet sich nach der Anzahl der einzelnen Teile, die Verwendung
finden können. Hier sind auch verschiedene Wicklergrößen 18, 1 8a schematisch dargestellt,
die in entsprechenden Bohrungen sitzen.
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In Fig. 8 ist schematisch und im Teilschnitt (vergrößert) ein Wickler
18 dargestellt. Zentrisch dazu ist ein Hohlstab 28 gezeigt, der im Prinzip dem Stiel
23 entspricht (s. Fig. 2). Durch die Hohlausführung ist es möglich, z.B. Heiß luft
durchzublasen (z.B. unter Verwendung eines Föhns, der hier nicht dargeste-llt ist),
so daß das ganze System gleichzeitig zum Trocknen Verwendung finden
kann.
Dies ist vor allem dann praktisch, wenn nur einzelne Haarpartien angefeuchtet und
z,B. zu Locken gef ormt werden sollen.
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Das erfindungsgemäße Gerät kann also mit einem Föhn, mit einer bekannten
Trockeneinrichtung usw, Verwendung finden.
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Erwähnt sei noch, daß der Stiel 22 bzw. 23 wie ein Stielkamm verwendet
und abnehmbar gestaltet sein kann.
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Fig 10 zeigt rein schematisch einen Lockenvickler 18, der auf eine
Topfscheibe 29 geschoben ist. Die kraftschlüssige Verbirldung wird z.B. durch einen
Mitnehmer 30 bewirkt; dies kann eine Gwrmiauflage (Reibschuß) sein, eine Druckfeder
31, Nocken oder dgl. Das Aufschieben ist so gedacht, daß zwar eine Rotation des
Lockenwicklers erfolgt, bei einem Widerstand die Topfscheibe 29 jedoch leer durchdreht0
Angetrieben wird die Topfscheibe 29 über eine Welle 32; dies kann bereits die Motorenwelle
oder ein Kupplungsstück zur Motorenwelle sein0 Rein schematisch ist eine Druck-/an
feder 31/einer Topf scheibe 29 vorgesehen. Druckfedern 31 dieser Art können mehrere
im Verlauf des Topfscheibenumfanges angeordnet sein.
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Es sei noch erläutert, daß der Elektromotor eine niedrige Tourenzahl
aufweisen soll beispielsweise 0,3 bis 2 U/sek.
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Diese Angabe ist aber nur richtunggebend und unverbindlich.
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S t ü c k l i s t e (Bestandteil der Anmeldung) 1 = Gehäuse 2 = Antrieb
z,B. Elektromotor 3 = Antriebswelle 4 = Zahnrad, Ritzel 5 = GehAuse ausnehmung 6
= Verschlußkappe 7 = Gehäuse 8 = RotationsteilS dreht sich antriebsmäßig 9 = Schalter
10 = Achse 11 - Ab£lachung 12 = Spannring 13 = Stirnfläche (Rutschkupplung) 14 k
Aufsteckteil, Wickelkopf 15 = Druckfeder 16 = Ausnehmung 17 = Wulst 18 = Wickler
18a - Wickler 19 = Nase des Wicklers 20 = Rippe am Aufsteckteil 21 = Kopfstück 22
= Stiel 23 = Stiel 24 = Kopfstück 25 = Bügel 26 = Kasten 27 = Bohrung 28 = Stab,
Rohr
29 = Topfscheibe 30 = Mitnehmer z.B.Nocken, Gummiringe, Druckfedern
(31) oder dgl.
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32 = Antriebswelle z.B. Getriebe oder Motor 33 = Haarklemme 34 = Dorn