DE312161C - - Google Patents
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- DE312161C DE312161C DENDAT312161D DE312161DA DE312161C DE 312161 C DE312161 C DE 312161C DE NDAT312161 D DENDAT312161 D DE NDAT312161D DE 312161D A DE312161D A DE 312161DA DE 312161 C DE312161 C DE 312161C
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- 239000007789 gas Substances 0.000 claims description 13
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- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L13/00—Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)
Description
AUSGEGEBEN
AM 17 MAI 1919
KLASSE 46 b GRUPPE
Die Erfindung betrifft eine Anlaßvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen und
insbesondere eine Anlaßvorrichtung, bei der ein Verteiler mit in radialen Kanälen von
einer Steuerscheibe beherrschten und mit Einschnürungen versehenen Kolbenventilen den
Durchtritt von Druckgasen aus einem Behälter nach den. Zylindern in geeigneter Weise
regelt. Anlaßvorrichtungen sind bekannt, bei
ίο denen eine Steuerung an den Zylindern vorgesehene
Ventile beherrscht, um den Durchtritt von Druckluft aus einem Behälter nach
den Zylindern zu ermöglichen. Weiterhin sind Vorrichtungen bekannt, bei denen ein
Verteiler den Durchtritt der Druckluft von einem Behälter nach den Zylindern regelt,
während eine besondere Vorrichtung den Kompressionshub der Zylinder herabsetzt, wenn die Verbrennungskraftmaschine ,als
Druckluftmotor bewegt wird.
Die vorliegende Anlaßvorrichtung zeichnet sich nun dadurch aus, daß der Verteiler sowohl
den Durchtritt der Druckgase regelt als auch die Kompression beim Anlassen der Maschine
vermindert. Zu diesem Zwecke sind die Kolbenventile des Verteilers mit an sich
bekanten Einschnürungen versehen, die die nach den oberen Zylinderräumen führenden
Öffnungen des Verteilers beim Kompressions-' hub des Zylinderkolbens mit nach der Atmosphäre
führenden Öffnungen im Verteiler in Verbindung bringen.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι stellt in Seitenansicht eine aus vier Zylindern bestehende Verbrennungskraftmaschine
in Verbindung mit der Anlaßvorrichtung gemäß der Erfindung dar. ,
Fig. 2 ist ein Längsmittelschnitt durch den Verteiler, der die in -radialen Kanälen spielenden
Kolbenventile und eine Steuerscheibe umfaßt.
Fig. 3 ist ein Querschnitt durch den Verteiler. - .
Fig. 4 ist eine Seitenansicht des Verteilers.
Fig. 5 ist eine Einzelheitsansicht eines Zylinderendes mit dem daran befestigten Verbindungsstutzen
für die verschiedenen Leitungen, und
Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie x-x der Fig. 4.
Die Zylinder der Kraftmaschine sind auf dem Kurbelgehäuse 1 befestigt und mit 2, 3, 4
und 5 bezeichnet. Auf jedem Zylinder ist ein zylindrisches Gehäuse 6 angeordnet, das. bei 7
ausgebohrt, ist und durch diese Bohrung mit dem Verbrennungsraum des Zylinders in Verbindung
steht. Das andere Ende dieser Bohrung 7 mündet in eine Kammer 8 des Gehäuses,
in welchem sich ein Ventil 9 befindet, das den Übergang zwischen den beiden Kammern 7 und .8 beherrscht. Die Kammern
8 der Gehäuse 6 stehen untereinander durch die Rohre 10 in A^erbindung und sind
durch das5 Rohr 11 an den Druckgasbehälter
12 angeschlossen, der an einer beliebigen Stelle des Fahrzeuges angeordnet sein
kann. Aus vorstehendem erhellt, daß bei normalem Betrieb der Maschine die Auspuffgase
aus den Zylindern in die Kammern 8 getrieben werden, um unter Druck in dem Behälter 12
aufgespeichert zu werden.
Von dem Behälter 12 führt ein Rohr τ3, in
dem'ein Ventil 14 eingeschaltet ist, zu dem
ringförmigen Kanal 14' im Innern eines scheibenartig ausgebildeten Gehäuses 15, das
am Kurbelgehäuse befestigt ist und durch dessen Mittelpunkt die Steuerwelle 16 hindurchgeht,
' die durch ein Vorgelege von der Kurbelwelle angetrieben wird. Im Innern des Gehäuses ist in der Mitte
eine Kammer 16' vorgesehen, die durch radiale Bohrungen 17 mit dem ringförmigen
Kanal 14' in- Verbindung steht. Wie ersichtlich, stimmt die Anzahl der radialen
Bohrungen mit der Zylinderzahl überein.
In jeder Bohrung 17 spielt ein Kolbenventil 18, das an seinem äußeren Ende eine
an sich bekannte Einschnürung 19 besitzt. Diese Einschnürungen beherrschen die Öffnungen
20, die mit den Bohrungen 21, 22, 23 und 24 im Deckel 25 des Gehäuses, bzw. mit
den Rohren 26, 27, 28 und 29 in. Verbindung stehen. Die letzteren führen je nach einer
.der Kammern 7 der verschiedenen Gehäuse 6 und münden dort unmittelbar unterhalb des
Ventils 9.
In der Kammer 16' des Verteilers ist auf der Steuerwelle 16 eine exzentrische Steuerscheibe
30 aufgekeilt. Der Umfang dieser Scheibe steht in Berührung mit den inneren . Enden der Kolbenventile 18 und drängt dieselben
beim Drehen nach außen. Die Rückwand 31 des \^erteilers 15 enthält eine Anzahl
von Öffnungen 32, die sich durch die Wand nach den Bohrungen 17, und zwar unterhalb
der Öffnungen 20, erstrecken, welche von den Kolbenventilen beherrscht werden. Wenn sich
also die Kolbenventile 18 in einer bestimmten Stellung befinden, so wird die A^erbindung
zwischen den Eintrittsöffnungen 20 des Verteilers und den Austrittsöffnungen 32 unter
Vermittlung des ringförmigen Kanales oder der Einschnürung 19- der Kolbenventile hergestellt,
wodurch die Kompression in den so verbundenen Zylindern vermindert wird.
Beim Betrieb der Maschine ist das Ventil 14 geschlossen und das Druckmittel kann nicht
in das Gehäuse TS oder den Verteiler eindringen. Die Steuerscheibe 30, die sich beständig
in Richtung des in Fig. 2 angedeuteten Pfeiles, dreht, drängt die Kolbenventile
nach außen, in welcher Stellung die Ver-
60· lbindungen ■ der Öffnungen 20 mit dem
Ringkanäl 14' und mit den Auslaßöftnungen
32 . nacheinander aufgehoben sind. Bei jeder Explosion in den Zylindern heben die Auspuffgase das Ventil 9
von seinem Sitz ab und treten unter Druck in die Kammer 8 über, von wo sie durch das
Rohr 11 in den Behälter 12 gelangen. Beim
Anlassen wird das Ventil 14 geöffnet und das Druckgas gelangt vom Behälter 12 in den
ringförmigen Kanal 14', wodurch die Kolbenventile nach innen in Berührung mit dem
• Umfang der Steuerscheibe 30 gedrängt werden.
Das Ventil, das mit jenem Zylinder verbunden ist, der gerade seinen Arbeitshub ausführt,
berührt den in radialer Richtung kürzeren Teil A der Steuerscheibe, so daß
Druckgas aus dem Ringkanal 14' durch die freigegebene Öffnung 20 und das Rohr 28 in
den Zylinder 2 überströmt. Der Kolben des Zylinders 5 führt dann gerade seinen Kom-.
pressionshub aus und das zugehörige Kolbenventil berührt die Stelle B der Steuerscheibe.
Die Einschnürung 19 dieses Kolbenventils stellt dabei eine Verbindung zwischen der ^5
Öffnung 20 und der zugehörigen Aüslaßöffnung 32 her, so daß die Kompression
wesentlich herabgesetzt wird, wodurch das Anlassen der als Druckluftmotor arbeitenden
Verbrennungskraftmaschine erleichtert wird. Das den Zylinder 4 beherrschende Ventil ist
in Berührung mit der Stelle C der Steuer- scheibe. Der Kolben dieses Zylinders führt
gerade seinen Saüghub aus. Dieses Kolbenventil ist am meisten nach außen getrieben und
unterbricht dadurch die Verbindung des Zylinderraumes mit der Atmosphäre, so daß
infolge des in dem Zylinder hervorgerufenen Unterdruckes eine neue Ladung Brennstoff
eingesaugt werden kann. Der Kolben des Zylinders 3 macht gerade seinen Auspuffhub
und drängt die Auspuffgase durch das Rohr 29 und durch die zugehörigen Öffnungen 20
und 32 ins Freie. .
Der Druckgasbehälter wird während des Betriebes der Maschine von der Maschine
selbst gefüllt, und wenn der im Behälter 12 vorhandene Druck gleich ist dem Drucke, '
unter welchem die Gase entweichen,, so entweichen die Gase gewöhnlich durch einen vorgesehenen
Auslaß.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:■ Anlaßvorrichtung für \^erbrennungskraftmaschinen, in welcher die in einem Druckiuftbehälter komprimierten Verbrennungsrückstände durch einen Verteiler in geeigneter Weise den Zylindern zugeführt werden, wobei in radialen Kanälen von einer Steuerscheibe beherrschte, mitEinschnürungen versehene Kolbenventile den Durchtritt der Gase regeln, dadurch gekennzeichnet, daß durch die mit Einschnürungen (19) versehenen Kolbenventil (18) die nach den oberen Zylinderräumen führenden Öffnungen (20) des Verteilers beim Kompressionshub des Zylinderkolbens mit nach der Atmosphäre führenden Öffnungen (32) im Verteiler in Verbindung gebracht werden, um beim Antrieb der Maschine als Druckgasmotor die Kompression herabzusetzen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE312161C true DE312161C (de) |
Family
ID=565109
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT312161D Active DE312161C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE312161C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2842444A1 (de) * | 1978-09-29 | 1980-04-17 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Einrichtung zur steuerung der druckmittelbetaetigten anlassventile einer brennkraftmaschine |
-
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- DE DENDAT312161D patent/DE312161C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2842444A1 (de) * | 1978-09-29 | 1980-04-17 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Einrichtung zur steuerung der druckmittelbetaetigten anlassventile einer brennkraftmaschine |
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