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DE3121144A1 - Fahrzeug mit einer gepanzerten wanne - Google Patents

Fahrzeug mit einer gepanzerten wanne

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Publication number
DE3121144A1
DE3121144A1 DE19813121144 DE3121144A DE3121144A1 DE 3121144 A1 DE3121144 A1 DE 3121144A1 DE 19813121144 DE19813121144 DE 19813121144 DE 3121144 A DE3121144 A DE 3121144A DE 3121144 A1 DE3121144 A1 DE 3121144A1
Authority
DE
Germany
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vehicle
platform
vehicle according
tub
boom
Prior art date
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Granted
Application number
DE19813121144
Other languages
English (en)
Other versions
DE3121144C2 (de
Inventor
Wolfgang Hedwig
Karl-Heinz Dr Wiemer
Manfred Wamser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IBP Pietzsch GmbH
Original Assignee
IBP Pietzsch GmbH
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Publication date
Application filed by IBP Pietzsch GmbH filed Critical IBP Pietzsch GmbH
Priority to DE19813121144 priority Critical patent/DE3121144C2/de
Publication of DE3121144A1 publication Critical patent/DE3121144A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3121144C2 publication Critical patent/DE3121144C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H7/00Armoured or armed vehicles
    • F41H7/02Land vehicles with enclosing armour, e.g. tanks
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/20Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles for disappearing guns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug mit einer gepanzerten Wanne und einer davon getragenen, ausfahrbaren und ggf. drehbaren Plattform für Beobachtungs- und/oder Abschußgerät.
Bei einem bekannten Fahrzeug dieser Art (DE-OS 26 22 995) ist die Plattform mit dem Beobachtungs- und/oder Abschußgerät nur in eine Position oberhalb der Wanne absenkbar und ungeschützt vor gegnerischer Einwirkung.
Die Erfindung hat als Hauptaufgabe, diesen Nachteil zu vermeiden.
ZurLösung dieser Aufgabe ist bei einem Fahrzeug der eingangs ge­ nannten Art erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Plattform einschließ­ lich des daran angeordneten Gerätes vollständig in einem gepanzerten Raum im Fahrzeug versenkbar ausgebildet ist. Dies schützt zum einen das Gerät besser als bisher und erniedrigt außerdem die Gesamtsilhouette vorteilhaft.
Bei einer ersten Ausführung der Erfindung ist die Plattform auf die Laufwerkabdeckung unter eine Panzerung versenkbar. Dabei kann vorteil­ haft vorgesehen sein, daß in einem Raum der Wanne neben der die Plattform tragenden Kettenabdeckung ein Munitionsvorrat aufgenommen ist, insbesondere in gleicher Ausrichtung wie das Abschußgerät ausgerichtete Raketengeschosse, die zum Laden sehr einfach seitlich in Abschußposition gebracht werden können.
Bei einer zweiten Ausführung der Erfindung ist die Plattform über ein Parallellenkergestänge aus dem versenkten Zustand in einen Ausfahr­ zustand schwenkbar.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung dieser zweiten Ausführung ist vorgesehen, daß die Plattform an einer Mannschaftskabine unterstützt ist, welche ihrerseits am Ende eines Auslegers angebracht ist.
Es ist an sich bekannt, eine Mannschaftskabine am Ende eines von der Wanne ausfahrbaren Auslegers anzubringen, so daß die Mannschafts­ kabine aus einer geschützten Position in eine angehobene Gefechts­ position ausgefahren werden kann (DE-AS 26 22 995). Hierbei wird der Ausleger in völlig abgesenktem Zustand auf der einen Laufwerkab­ deckung abgelegt, wo er nicht geschützt ist. Demgegenüber sieht die Erfindung gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung vor, daß die Mannschaftskabine und der Ausleger ebenfalls voll in die Wanne versenkbar sind.
Besonders vorteilhaft ist bei der zweiten Ausführung, wenn die Mannschaftskabine mindestens auf der Frontseite identisch wie das Fahrzeug gepanzert ist und in versenktem Zustand eine Aussparung in der Frontseite des Fahrzeugs ausfüllt. Hierbei ist ein Teil der Front­ panzerung, der durch die in gleicher Weise gepanzerte Mannschaftskabine gebildet ist, eingespart. Der Panzerungsaufwand auf der Frontseite des Fahrzeuges wird also nicht größer, als wenn keine eigens anhebbare Mannschaftskabine vorgesehen wäre.
Der zur vollen Versenkung insbesondere des Auslegers in die Wanne erforderliche Raum wird vorzugsweise dadurch gewonnen, daß der An­ trieb im Heck seitlich angeordnet ist, so daß ein seitlicher Heck­ raum in der Wanne zur Aufnahme des Auslegers zur Verfügung steht. Hierdurch ist eine ungeschützte Unterbringung des Auslegers auf der Wanne bzw. auf einer seitlichen Laufwerkabdeckung vermieden.
Die Erfindung ist im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1, 2 und 3 einen Längsschnitt, einen Querschnitt und einen Horizontalschnitt durch ein Fahrzeug gemäß der Erfindung;
Fig. 4, 5, 6 und 7 verschiedene Betriebszustände des Fahrzeugs nach den Fig. 1 bis 3 und
Fig. 8, 9 und 10 ein abgewandeltes Fahrzeug.
Das in den Fig. 1 bis 7 gezeigte Fahrzeug weist eine gepanzerte Wanne 90 mit einer Frontpanzerung 91 und einer Deckpanzerung 92 sowie Seiten­ panzerungen 93, 94 und ein Gleiskettenlaufwerk mit zwei Kettenlauf­ werken 95, 96 auf. Ein Teil der Fahrzeugfront ist von einer Ein-Mann- Kabine 97 gebildet, wobei die Frontpanzerung 98 dieser Ein-Mann-Ka­ bine eine Aussparung 99 in der Frontpanzerung 91 gerade ausfüllt. Die Kabine 97 ist horizontal drehbar am freien Ende eines insgesamt mit dem Bezugszeichen 100 bezeichneten Teleskopauslegers angeordnet. Das Basisteil 101 dieses teleskopierbaren Auslegers ist über einen an der Wanne 90 bei 102 schwenkbar angelenkten Wippzylinder 103 aus dem in die Wanne 90 in waagerechter Stellung versenkten Zustand (Fig. 1) um die Schwenkachse 104 mitsamt der Kabine 97 ausschwenkbar.
Die Ein-Mann-Kabine hat an ihrer Rückseite eine Konsole 105, an der ein Parallellenkergestänge 106 bei 106′ angelenkt ist. Die freien Enden des Parallellenkergestänges 106 tragen eine Plattform 107 für ein beispielsweise vierrohriges Abschußgerät 108 für Raketenge­ schosse. Wie aus den Figuren ersichtlich ist, ist das Abschußgerät 108 unter die Plattform 107 gehängt. Ferner ist die Kabine mit Ziel- bzw. Beobachtungsgerät 112 ausgerüstet.
Seitlich im Heck der Wanne ist eine Antriebseinheit mit Motor 109 und längs angeordnetem Getriebe 110 so angeordnet, daß seitlich Platz zur Unterbringung des Auslegers 100 in der Wanne verbleibt (Fig. 3).
Im Zustand gemäß Fig. 4 ist das Fahrzeug in Fahrt- oder Ruhestellung. Hierbei befinden sich das Parallellenkergestänge 106 und der Ausleger 100 in waagerechter, voll in die Wanne versenkter Lage. Hierbei ist die Gesamtsilhouette des Fahrzeugs sehr niedrig.
Beim Zustand nach Fig. 5, der auch gestrichelt in Fig. 1 dargestellt ist, ist das Gestänge 106 aus der waagerechten in die vertikale Stellung ausgeklappt. Die Plattform 107 mit dem Abschußgerät 108 befindet sich hierbei bereits in Gefechtstellung, während die Kabine 97 noch in voll abgesenkter Position in der Wanne 90 ist.
Soll die Beobachtungs- und Abschußposition gegenüber dem Fahrzeug erhöht werden, so wird der Ausleger 100 mittels des Wippzylinders 103 ausgeschwenkt. Hierbei hebt er die Kabine 97 aus der Wanne 90 zusammen mit der Plattform 107 in Stellung nach Fig. 5 an. Die Wanne 90 kann hierbei in Deckung bleiben. Die Kabine 97 ist durch ihre Frontpanzerung geschützt.
Im Zustand nach Fig. 7 ist der Ausleger 100 voll teleskopiert. Hierbei befindet sich die Kabine 97 und die Plattform 107 in der maximal gegenüber der Wanne 90 ausgefahrenen Beobachtungs- bzw. Abschußposition, die bei einem konkreten Beispiel etwa 15 m Höhe über Boden ausmachen kann.
In den Fig. 1, 6 und 7 ist mit dem Bezugszeichen 113 ein Gelenk bezeichnet, um welches die Kabine 97 bezüglich des Auslegerendes schwenkbar ist. Ein hydraulischer Zylinder 115 ist dazu vorge­ sehen, die Kabine 97 unabhängig von der Winkellage des Auslegers 100 stets in horizontaler Lage zu halten.
In den Fig. 6 und 7 ist 114 die vertikale Schwenkachse für Kabine 97 mit Plattform 107.
Dem Fachmann ist klar, daß außer den gezeichneten Zuständen gemäß Fig. 4 bis 7 alle denkbaren Zwischenzustände, d.h. Zwischenhöhen der Kabine mit Plattform je nach den Anforderungen des Geländes an­ fahrbar sind, wobei das Fahrzeug stets in Deckung bleiben kann.
Bei der vereinfachten Abwandlung nach den Fig. 8 bis 10, bei der funktionsgleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, ist auf einen Ausleger und eine damit ausfahrbare Kabine verzichtet. Lediglich das ausklappbare Gestänge 106 mit daran angebrachter Platt­ form 107 mit Abschußvorrichtung 108 sind vorhanden, in diesem Fall jedoch in einem durch eine Panzerung 117 geschützten Raum 114 oberhalb der einen Kettenabdeckung 116 versenkbar. In einem in der Wanne 90 daneben angeordneten Raum 118 sind mit gleicher Ausrichtung wie das Abschußgerät 108 Raketengeschosse untergebracht. Die Wanne 90 und das Laufwerk können hierbei entsprechend kürzer und damit leichter ausgeführt werden, was bei gleichem Antrieb die Beweglichkeit des Fahrzeugs erhöht.

Claims (8)

1. Fahrzeug mit einer gepanzerten Wanne und einer davon getragenen ausfahrbaren und ggf. drehbaren Plattform für Beobachtungs- und/ oder Abschußgerät, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform (107) einschließlich des daran angeordneten Gerätes (108) vollständig in einen gepanzerten Raum im Fahrzeug versenkbar ausge­ bildet ist.
2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform (107) über ein Parallellenkergestänge (106) aus dem versenkten Zustand (Fig. 1, 4) in einen Ausfahrzustand (Fig. 5, 6, 7) schwenkbar ist.
3. Fahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform (107) auf eine Laufwerkabdeckung (116) unter eine Panzerung (117) versenkbar ist.
4. Fahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Raum (118) der Wanne (90) neben der die Plattform (107) tragenden Laufwerkabdeckung (116) ein Munitionsvorrat angenommen ist.
5. Fahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform (107) an einer Mannschaftskabine (97) unterstützt ist, welche ihrerseits am Ende eines insbesondere teleskopierbaren Auslegers (100) angebracht ist.
6. Fahrzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mannschaftskabine und der Ausleger voll in die Wanne (90) ver­ senkbar sind.
7. Fahrzeug nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeich­ net, daß die Mannschaftskabine (97) mindestens auf der Frontsei­ te identisch wie das Fahrzeug gepanzert ist und in versenktem Zu­ stand eine Aussparung (99) in der Frontseite des Fahrzeugs ausfüllt.
8. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sein Antrieb (109, 110) im Heck seitlich ange­ ordnet ist und somit ein seitlicher Heckraum in der Wanne (90) zur Aufnahme des Auslegers (100) zur Verfügung steht.
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