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DE3120349A1 - Golfschuhe - Google Patents

Golfschuhe

Info

Publication number
DE3120349A1
DE3120349A1 DE19813120349 DE3120349A DE3120349A1 DE 3120349 A1 DE3120349 A1 DE 3120349A1 DE 19813120349 DE19813120349 DE 19813120349 DE 3120349 A DE3120349 A DE 3120349A DE 3120349 A1 DE3120349 A1 DE 3120349A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nails
shoe
area
heel
golf
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19813120349
Other languages
English (en)
Inventor
Henry Daniel Colt's Neck N.J. Cross
Charles C. Eaton Jr.
John Hingham Mass. Larsen
Rob Roy Concord Mass. McGregor
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tretorn AB
Original Assignee
Colgate Palmolive Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Colgate Palmolive Co filed Critical Colgate Palmolive Co
Publication of DE3120349A1 publication Critical patent/DE3120349A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • A43B5/001Golf shoes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B3/00Footwear characterised by the shape or the use
    • A43B3/0036Footwear characterised by the shape or the use characterised by a special shape or design
    • A43B3/0094Footwear characterised by the shape or the use characterised by a special shape or design with means to differentiate between right and left shoe

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

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Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein paar Golfschuhe gemäß Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Insbesondere betrifft die Erfindung einen Golfschuh mit verbesserter Querbodenhaftung durch eine neuartige Bodennagelanordnung sowie durch ein neuartiges Sohlen- und Fersenteil. Durch ein verbessertes Fußbett läßt sich außerdem ein größerer Komfort und eine bessere Fußstabilität erzielen.
Golfschuhe wurden bislang in der Weise hergestellt, daß in der Fußsohle von sonst üblichen Sportschuhen Nägel vorgesehen wurden. Hierfür wurden bereits Metallhalterungen verwendet, um eine bessere Verankerung der Nägel zu erzielen. Dabei ging man immer davon aus, daß die Nägel in der Fußsohle zur verbesserten Bodenhaftung in beliebiger Anordnung anbringbar sind. Außerdem ist es bereits bekannt, die verschiedensten Einlagen oder Fußbetten in Schuhen zu verwenden.
Zur besseren Verteilung des Gewichts eines Läufers weisen Laufschuhe bereits die verschiedensten Sohlen- und Fersenformen auf, die den hauptsächlich geradlinigen, in Laufrichtung ausgerichteten und senkrecht durch die
Beine übertragenen Kräften Rechnung tragen.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß während der Bewegung eines GolfSchlägers Querkräfte nicht gleichmäßig über die gesamte Fußsohle übertragen werden, die sich außerdem ungleichmäßig über den rechten und linken Schuh verteilen, und daß diese Kräfte sich außerdem während des gesamten Golfschlages wesentlich verändern.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen verbesserten -JO Golfschuh zu schaffen, der eine bessere Bodenhaftung und damit eine größere Stabilität verleiht.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die im Kennzeichen des Hauptanspruchs angegebenen Maßnahmen. Die erfindungs-
-j5 gemäßen Golfschuhe weisen somit im rechten und im linken Schuh unterschiedliche Nagelanordnungen auf, die den sich verändernden Bodenhaftkräften und den Druckzentren während eines GolfSchwunges Rechnung tragen. Eine verbesserte Querhaftung wird außerdem durch ein be.sonders geformtes Sohlen- und Fersenteil in Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Nagelanordnung erreicht.
Vorzugsweise wird ein verbessertes Fußbett verwendet, das mit dem die erfindungsgemäße Nagelanordnung aufweisenden-Sohlen- und Fersenteil besser zusammenwirkt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Figuren näher erläutert; es zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels;
Figur 2 eine Druntersicht unter ein Paar Golfschuhe für einen rechtshändigen Golfer, wobei die Bewegungsrichtung des GolfSchlägers mit SR angezeigt ist;
Figur 3 zeigt eine Druntersicht unter ein Paar GoIf- -|0 schuhe für einen linkshändigen Golfer, wobei die Bewegungsrichtung des GolfSchlägers mit SL angezeigt ist;
Figur 4 eine geschnittene Seitenansicht eines rechten Golfschuhs geschnitten entlang der Linie 4-4 in Figur 2;
Figur 5 eine Schnittansicht des entlang der Linie 5-5
in Figur 4 geschnittenen Golfschuhs; und
Figur 6 einen Schnitt durch eine kombinierte Quergewölbestütze und ein Fußbett für die Golfschuhe gemäß den vorhergehenden Figuren.
Figur 1 zeigt einen Golfschuh 10 mit einem Sohlen- und Fersenteil 12, das an ein flexibles Schuhoberteil 14 aus Leder angeschlossen ist. Der dargestellte linke Schuh Läßt sieben Nägel erkennen, die am linken Rand
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des Sohlen- und Fersenteils 12 vorgesehen sind. Drei dieser Nägel, nämlich die Nägel- 18, 20 und 22 sind im Zehenbereich des Sohlen- und Fersenteils 12 vorgesehen, das unter den Zehenknochen liegt und durch die Linie A und B begrenzt ist. Zwei weitere Nägel, liegen im Mittelfußbereich B-C, der sich unter den Mittelfußknochen befindet. Diese beiden Nägel 24 und 26 sind an den untersten Flächen des Sohlen- und Fersenteils 12 angebracht. Die untere Fläche des Mittelfußbereichs B-C ist
-J0 als zusammenhängende Ebene mit den untersten Flächen des Sohlenbereichs A-B und des Fersenbereichs C-D des Teils 12 gebildet. Im Falle einer üblichen Sohle mit vorstehender Ferse hätten die Nägel 24 und insbesondere die Nägel 26 nicht die in der Figur dargestellte Veran-
-j5 kerungsf lache.
Zwei weitere Nägel 28 und 30 sind im Fersenbereich des Sohlen- und Fersenteils 12 vorgesehen, der unter dem Fersenbein liegt.
Der Golfschuh 10 weist ein Schuhoberteil 14 aus biegsamem Leder auf, es sind jedoch auch Kunstleder, Leinen oder Nylon hierfür verwendbar. Das Schuhoberteil 14 besitzt einen rohrförmigen Knöchelrand 32, eine Verschnürung 34 sowie eine Verschnurungsabdeckung 36.
Außerdem ist eine übliche Ziernaht 38 vorgesehen.
Die Figuren 2 bis 5 zeigen die erfindungsgemäße Anordnung der Nägel in Form von Druntersichten unter einen linken Schuh 10 und einen rechten Schuh 40 des dargestellten Golfschuhpaares. Die sieben Nägel 18-30 des linken Schuhs 10 sind auf einer gekrümmten Linie angeordnet, die parallel zum Außenrand des Sohlen- und Fersenteils 12 verläuft. Die auf der gekrümmten Linie
-to 42 angeordneten Nägel bilden eine erste Gruppe von Bodenhaftnägeln, die in der untersten Fläche des Sohlen- und Fersenteils 12 angeordnet sind. Eine zweite Gruppe von Nägeln 44, 46, 48, 50 und 52 ist in Form von zwei Paaren und eines Einzelnagels angeordnet. Ein erstes Paar 44, 46 liegt an der Fußinnenseite im Zehenbereich A-B, ein zweites Paar 50, 52 im Fersenbereich C-D, während der Einzelnagel 48 im Mittelfußbereich B-C des Sohlen- und Fersenteils 12 liegt.
Der rechte Schuh 40 weist eine erste Gruppe von Bodenhaftnägeln auf, die aus den Nägeln 54, 56, 58, 60, 62, 64 und 66 gebildet ist. Diese sind in der untersten Fläche des Sohlen- und Fersenteils 68 des rechten Schuhs auf einer gekrümmten Linie 70 angeordnet. Die gekrümmte Linie 70 verläuft im wesentlichen parallel
zur Fußinnenkante des Sohlen und Fersenteils 68. Eine zweite Gruppe von Nägeln ist an der untersten Fläche des Teils 68 befestigt und umfaßt ein erstes Paar 72 und 74, das im Zehenbereich A-B am Fußaußenrand liegt. Ein zweites Paar Nägel 76 und 78 dieser zweiten Gruppe liegt im Fersenbereich C-D am Fußaußenrand, während ein einzelner Nagel 79 im Mittelfußbereich B-C vorgesehen ist.
-JO Die Anordnung der Nägel für den linken Schuh 10, der mit "L" bezeichnet ist, sowie die Anordnung für den mit "R" bezeichneten rechten Fuß 40 wird durch die Bewegungsrichtung "SR" des GolfSchlägers beim Schlagen bestimmt. Die Bewegungsrichtung des GolfSchlägers für einen Rechts händer führt dazu, daß der linke Schuh 10 der vordere Schuh und der rechte Schuh 40 der hintere Schuh ist. Daraus folgt, daß die gekrümmten Linien 42 und 70 an den Vorderkanten der beiden Schuhe 10 bzw. 40 liegen.
Es hat sich gezeigt, daß die Vorderkanten der Golfschuhe eine hohe Bodenhaftung haben müssen, um große Querkräfte zwischen den Sohlen- und Fersenteilen 12 bzw. 68 und dem Boden während des Schiagens aufnehmen zu können. Es hat sich ferner als besonders wichtig
erwiesen, daß Nägel im Mittelfußbereich B-C der Golfschuhe, also im wesentlichen unterhalb des Mittelfußknochen vorhanden sind. Hierzu dienen die Nägel 24 und 26 bzw. 48 beim linken Schuh 10. sowie die Nägel 60, 62 und 79 beim rechten Schuh 40. Während des Schiagens erfolgt im allgemeinen eine Konzentration der Querkräfte im Mittelfußbereich. Gemäß Erfindung sind daher zwei oder mehr Nägel im Mittelfußbereich B-C, vorzugsweise drei, vorgesehen. Die in der untersten Fläche der Sohlen- und Fersenteile 12 bzw. 68 der Schuhe 10 bzw.
40 vorgesehenen drei Nägel sind insbesondere bezüglich der Biegungslinien dieser Teile ausgerichtet. Der linke Schuh 10 weist zwei Nägel 26 und 48 fersenseitig von
. einer Biegungslinie 80 . und einen einzigen Nagel 24
.jg zehenseitig von dieser Biegungslinie 80 auf. Demgegenüber weist der rechte Schuh 40 zwei Nägel 60 und 79 zehenseitig von einer Biegelinie 81 sowie einen einzelnen Nagel 62 an der Fersenseite der Biegungslinie 81 auf. Für jeden der Schuhe sind zwei der Nägel in der ersten Nagelgruppe auf der parallel zu den Vorderkanten verlaufenden gekrümmten Linie und der dritte Nagel in der Nähe der Hinterkante jedes Schuhs im Mittelfußbereich B-C angeordnet und bildet einen Teil der zweiten Gruppe von Nägeln. Diese Anordnungsmuster werden bestimmt, durch: A) den. vorderen Schuh (wie er durch die
Bewegung des GolfSchlägers bezeichnet wird), der zwei oder drei Nägel im Mittelfußbereich fersenseitig von der Biegungslinie aufweist, und B) den hinteren Schuh (wie er durch die Bewegung des GolfSchlägers bezeichnet wird), der zwei oder drei Nägel im Mittelfußbereich zehenseitig von der Biegungslinie aufweist. Im Falle einer Anordnung mit zwei Nägeln im Mittelfußbereich B-C sind die Nägel auf den gekrümmten Linien 42 und 70 der ersten Nagelgruppe angeordnet, so daß die zweite Nagel-IC gruppe lediglich aus vier Nägel besteht,- die als zwei Paare angeordnet sind. In einer anderen Ausführung ist ein Minimum von sechs Nägeln auf den gekrümmten Linien 42 und 70 angeordnet, was insbesondere für leichtgewichtige Golfspieler zweckmäßig ist.
Die zweite Gruppe von Nägeln, die von fünf Nägeln an den Hinterkanten jedes Schuhs gebildet wird, dient zum besseren Ausgleich der Bodenhaftbelastung für die vollständigen Nagelgruppen. Die in Figur 2 dargestellten Nagelmuster sind für das Gehen nicht besonders geeignet, da sie ungleichmäßig über die untersten Flächen der Schuhe verteilt sind. Sie gewährleisten jedoch ein wesentlich bessere Bodenhaftung bei Querbelastungen, wie diese während der Ausführung eines Golfschlages auftraten.
Ein Golfschlag weist im allgemeinen drei Phasen auf: A) das Ausholen, B) den Schlag und C) das Nachführen. Beim Ausholen bieten die entlang der gekrümmten Linie 70 im rechten Schuh 40 angeordneten Nägel die Bodenhaftung. Während der Golfschläger durch die Schlagphase und die Nachführphase bewegt wird, verlagern sich die vorherrschenden Reibungskräfte zwischen den untersten Flächen der Schuhe und dem Erdboden zum linken Fuß und es übernehmen dann die auf der gekrümmten Linie 42 des
ΊΟ linken Schuhs 10 vorgesehenen Nägel die Bodenhaftung für den vorderen Schuh, der sich sonst vom Erdboden abzuheben neigt. Die Anordnung der gekrümmten Linien 52 und 70 in Querrichtung zwischen den Rändern der Schuhe 10 und 40 wird durch die oben erwähnten kinetischen und kinematischen Erkenntnisse bestimmt. ■
Figur 3 zeigt die Nagelanordnung für einen linkshändigen Golfspieler, wobei der linke Schuh wieder mit 10 und der rechte Schuh mit 40 bezeichnet sind. Die Bewegungsrichtung des GolfSchlägers ist mit "SL" angedeutet. Am linken Schuh 10 ist die erste Gruppe von Nägeln 82 auf einer gekrümmten Linie 83 und die erste Gruppe von Nägeln 84 des rechten Schuhs 40 auf einer gekrümmten Linie 86 dargestellt. Die gekrümmten Linien 83 und 86 verlaufen parallel zu den Vorderkanten der beiden
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Golfschuhe. Dies stellt ein Spiegelbild der Nagelanordnung für Golfschuhe eines Rechtshänders gemäß Figur 2 dar. Wie in Figur 2 ist. eine zweite Gruppe von Nägeln an den Hinterkanten des Schuhs 10 angeordnet und von einem ersten Paar Nägel 88 und 90 im Zehenbereich A-B, einem zweiten Paar Nägel 92 und 94 im Fersenbereich C-D des Sohlen- und Fersenteils 12 gebildet, während ein einzelner Nagel 95 im Mittelfußbereich B-C liegt'. In gleicher Weise ist eine zweite Gruppe von Nägeln von einem ersten Paar Nägel 96 und 98 im linken Schuh 40 gebildet. Die zweite Gruppe von Nägeln umfaßt ferner ein zweites Nagelpaar 100 und 102 im Fersenbereich C-D sowie einen einzelnen Nagel 103 im Mittelfußbereich B-C.
-|5 Figur 3 zeigt ferner ein rechtes Schuhoberteil 106 sowie ein linkes Schuhoberteil 14. Wie bei der Ausführung gemäß Figur 2 sind sieben Nägel 108, 110, 112, 114, 116, 118 und 120 in der ersten Nagelgruppe auf der gekrümmten Linie 83 und sieben Nägel 122, 124, 126, 128, 130, 132 und 134 auf der gekrümmten Linie 86 angeordnet, und zwar in der gleichen Längs- und Vorderkantenbeziehung bezüglich des Zehenbereichs A-B, des Mittelfußbereichs B-C und des Fersenbereichs C-D.
Die iünf Nägel jeder der zweiten Nagelgruppen sind in
den Zehen, Mittelfuß- und Fersenbereichen an den Hintenkanten der beiden Schuhe als Paar-Einzelstück-Paai—Anordnung vorgesehen. Die drei Nägel im Mittelbereich B-C sind ferner so angeordnet, daß zwei der Nägel beim vorderen Schuh 40 fersenseitig von einer Biegungslinie 136 liegen, während der dritte Nagel zehenseitig von dieser Biegungslinie angeordnet ist.
Zwei der drei Nägel des hinteres Schuhs 10 sind im Mittelfußbereich B-C oberhalb der Biegungslinie 138 vorgesehen.
Figur 4 zeigt einen Schnitt durch einen rechten Schuh 40 gemäß Figur 2, der durch vier der auf der gekrümmten Linie 70 liegenden Nägel verläuft. Der Golfschuh 40 weist das Sohlen- und Fersenteil 68 auf, das an ein flexibles Schuhoberteil 106 aus weichem Leider, Baumwolle o. ä. anschließt. Das Schuhoberteilt 106 besitzt einen Zehenbereich 142, einen Verschnürungsbereich 144 mit Schnürsenkeln 146 und einen Fersenbereich 148. Unter dem Fuß befindet sich eine anhand der Figuren 5 und 6 näher erläuterte Quergewölbestütze 150.
Die von der Schnittlinie 4-4 geschnittenen Nägel sind die vier Nägel 54, 60, 64 und 66. Die übrigen Nägel 72,
74, 79 und 62 sind bei diesem Schnitt nicht geschnitten. Die drei Nägel 54, 72 und 74 sind im Zehenbereich A-B des Teils 68 unmittelbar unterhalb der Zehenknochen vorgesehen. Die drei Nägel 60, 79 und 62 liegen im Mittelfußbereich B-C des Teils 68, der unmittelbar unterhalb der Mittelfußknochen eines Fußes liegt. Die FersenNägel 64 und 66 liegen unter dem Fersenbein eines Fußes. Man erkennt aus Figur 4, daß das Sohlen- und Fersenteil 68 eine durchgehende, unterste Fläche auf-■10 weist, an der die Nägel angebracht sind. Außerdem erkennt man, daß die Dicke des Teils 68 vom Zehenbereich zum Fersenbereich im wesentlichen im Mittelfußbereich B-C zunimmt.
Figur 5 zeigt einen Schnitt entlang der Linie 5-5 durch den Schuh 40 gemäß Figur 4, wobei man die Keilform der ■ Quergewölbestütze 150 erkennt. Diese Gewölbestütze verläuft vom Mittelfußbereich durch den Fersenbereich und umfaßt den zwischen den Linien B und D liegenden Bereich des Teils 68. Figur 5 zeigt die Querform der Quergewölbestütze 150, wobei die größte Dicke an der Außenseite des Fußes für einen Rechtshänder liegt. Die Quergewölbestütze 150 kippt daher den Knöchel eines Fußes nach innen.
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Die Querstütze 150 kann gemäß den Figuren 4 und 5 verhältnismäßig eben sein, sie kann aber auch als unterster Teil eines Fußbettes ausgebildet sein, wobei sich eine untere Bogenwand von der Fußgewölbestütze im Fei— senbereich nach oben erstreckt und vom Fersenbereich 118 des Schuhs umgeben ist, welche dann beim Übergang • zu den vordersten Teilen der Stütze im Mittelfußbereich an senkrechter Höhe abnimmt. Eine Fußbetteinlage für Sportschuhe aus geschlossenporigem Schaum von vernetztem EthylenVinylacetat-Polyethylencopolymeren mit geringer Dichte des Copolymeren ist in der US-Patentanmeldung 91 706 beschrieben.
Figur 6 zeigt die Quergewölbestütze 152 in ähnlicher Schnittansicht wie Figur 4 in Form eines Fußbettes, wobei eine Gewölbewand 154 den Fersenbereich umgibt und sich vom Stützteil 156 nach oben und nach vorne zum Mittelfußbereich erstreckt und für den Übergang zum Stützteil 156 an vertikaler Höher abnimmt. Die Keilform der Quergewölbestütze 152 läßt sich aus dem äußeren, dicken Teil 158 gegenüber der Querschnittsdicke 160 ableiten. Diese beiden Dicken gehen in eine gemeinsame Vorderkante 162 über, die unmittelbar hinter dem ersten Zehengelenk des Fußes liegt.
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Das in Figur 6 vorgesehene Fußbett läßt sich aber auch derart abwandeln, wie dies in der US-Patentanmeldung 91 706 beschrieben ist und wobei die unterste Fläche einen gleichförmigen Querschnitt aufweist und damit den Fußknöchel nicht nach innen drückt. Der in der parallelen US-Patentanmeldung beschriebene Fußbett-Einsatz läßt sich somit auch ohne Abänderung in Verbindung mit dem hier beschriebenen Golfschuh verwenden.
Das in Figur 6 dargestellte Fußbett soll die Ferse besser einschließen und den Fuß besser bezüglich der Nagelanordnung der Schuhe 10 bzw. 40 halten. Gegebenenfalls erstreckt sich das Fußbett über die gesamte Untei— fläche eines Fußes. Das Fußbett stützt das weiche Fußge-
-jg webe insbesondere im Fersenbereich des Fußes. Durch Verwendung eines polymeren Stoffes kann das Fußbett unterschiedlichen Fußformen angepaßt werden, da es mit unterschiedlicher Zusammendrückbarkeit herstellbar ist.
Die Golfschuhe 10 und 40 werden dadurch hergestellt, daß eine Nagelhalterung in einer Form geschaffen wird, die dem Sohlen- und Fersenteil entspricht, worauf die Nägel in der zuvor beschriebenen, erfindungsgemäßen Anordnung daran angebracht werden. Dieses Nagelteil wird mit einem vorgeformten Schuhoberteil durch gemeinsames
Formen des Sohlen- und Fersenteils verbunden. Dieses Teil wird aus einem geformten, porenhaltigen polymeren Material, beispielsweise Polyurethan oder Dämpfungsschaumgummi geformt. Die Nägel bestehen überlicherweise aus Metall und werden an der Halterung befestigt, um die zuvor beschriebenen, leicht unterschiedlichen Anordnungen zu bilden. Die Halterung besteht entweder aus Metall oder aus einem polymeren Stoff.
Die beschriebenen Abwandlungen lassen sich an jedem Schuh eines Paares vornehmen, ohne daß der andere Schuh verändert zu werden braucht.
hu/do

Claims (22)

Ansprüche
1. Golfschuhpaar mit jeweils an das flexible Schuhoberteil angeformtem Sohlen- und Fersenteil, dadurch gekennzeichnet, daß eine durchgehende Bodenberührungsfläche von den untersten Flächen der Sohlen- und Fersenteile geformt ist, wobei jeder Schuh eines Schuhpaares eine erste und eine zweite Gruppe von Nägeln aufweist, die an den untersten Flächen der Teile angebracht sind, wobei die erste Gruppe der Nägel auf einer gekrümmten Linie in geringem Abstand zu den Vorderkanten jedes Schuhs des Schuhpaares angeordnet ist, welche durch die Bewegungsrichtung des GolfSchlägers als Vorderkanten defi-. niert sind, daß sich die die Nägel aufweisenden Linien von einem mittigen Zehenbereich zu dem Fersenbereich jedes Schuhs erstrecken und mindestens
zwei Nägel im Bereich des Mittelfußes auf jeder der Linien aufweisen, während die zweite Gruppe der zur Bodenhaftung dienenden Nägel an der untersten Fläche der Schuhe entlang der Hinterkante im Bereich der Zehen und der Ferse vorgesehen sind, so daß die erste Gruppe der Nägel entlang der gesamten Länge der Vorderkanten der Schuhe eines Paares eine derartige Bodenhaftung ausüben, daß die Schuhe während eines Golfschlages zur Aufnahme von Querkräften verankert sind.
2. Golfschuh nach Anspruch 1, insbesondere hinterer Golfschuh in bezug auf die Bewegungsrichtung eines GolfSchlägers, mit einem Sohlenteil und einem Fersenteil, die an einem flexiblen Schuhoberteil angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß die unterste Fläche der Sohle und der Ferse eine durchgehende Bodenberührungsfläche bilden, daß eine erste Gruppe von Nägeln an der untersten Fläche des Schuhs auf einer gekrümmten Linie angebracht sind, die nahe der Vorderkante der Anordnung verläuft und sich von einem mittigen Zehenbereich zu dem Fersenbereich erstreckt und mindestens zwei Nägel im Mittelfußbereich des Schuhs aufweist, während eine zweite Gruppe von Nägeln im Zehenbereich und im
Fersenbereich des hinteren Schuhs vorgesehen ist, so daß die erste Gruppe der Nägel entlang der gesamten Länge der Vorderkante des Schuhs eine hinreichend Bodenhaftung ausübt, um diesen insbesondere während der Kraftübertragung beim Golfschlag gegenüber dem Boden zu verankern.
3. Golfschuh, insbesondere vorderer Golfschuh in bezug auf die Bewegungsrichtung eines GolfSchlägers, mit einer Sohle und einer Ferse, die an einem flexiblen Schuhoberteil angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß der unterste Teil der Sohle und der Ferse eine Bodenberührungsfläche bilden, daß eine erste Gruppe- von Nägeln an der untersten Fläche der Anordnung auf einer gekrümmten Linie angeordnet ist, die an der Vorderkante der Anordnung verläuft und sich von einem mittigen Zehenbereich zum Fersenbereich erstreckt und mindestens zwei Nägel im Mittelfußbereich des Schuhs aufweist, und daß eine zweite Gruppe von Nägeln im Zehenbereich sowie im Fersenbereich des vorderen Schuhs vorgesehen ist, wobei die erste Gruppe der Nägel entlang der gesamten Länge der Vorderkante des Schuhs eine hinreichende Bodenhaftkraft ausübt, um den Schuh während des Nachschwingens eines GolfSchlägers nach dem Schlagen
des Golfballs gegenüber Querkräften im Boden zu verankern.
4. Golfschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Gruppe der Nägel einen Nagel im Mittelfußbereich des Schuhs aufweist .
5. Golfschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Fersenbereich höher als der Sohlenbereich ist und daß diese beiden Bereiche in Querrichtung des Schuhs gemessen eine gleichmäßige Dicke haben.
6. Golfschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nägel an einer Halterung angebracht sind, die in den Sohlen- und Fersenteil eingeformt ist.
7. Golfschuh nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Fersenbereich sowie im Mittelfußbereich eine Quergewölbestütze vorgesehen ist, die den Knöchel eines Fußes nach innen drückt.
8. Golfschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich ein herausnehmbares Lauf-
polster aus porenaufweisendem Polymeren von der Ferse bis zu einem Bereich erstreckt, der den Mittelfußbereich überdeckt und einen Fuß abstützt.
9. Golfschuh nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine herausnehmbare Quergewölbestütze zwischen dem Sohlen- und Fersenteil sowie dem Laufpolster in dem vorderen Schuh eingesetzt ist.
10. Golfschuh nach Anspruch 7 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Quergewölbestütze über die gesamte Länge des Fußes vom Zehenbereich bis zum Fersenbereich erstreckt.
11. Golfschuh nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufpolster eine eingeformte Quergewölbestütze aufweist, um den Knöchel nach innen zu drücken.
12. Golfschuh nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnnet, daß ein herausnehmbares Laufpolster mit einer Dicke vorgesehen ist, die an der Hinterkante des Schuhes größer als an der Vorderkante ist, wobei die Vorderkante durch die Bewegungsrichtung eines GolfSchlägers bestimmt wird.
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13. Golfschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nägel auf den gekrümmten Linien im wesentlichen in gleichen Abständen verteilt sind.
14. Golfschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,, daß der Sohlenbereich und der Fersenbereich aus dämpfendem Schaumgummi oder aus po— renaufweisenden Polyurethan gebildet sind.
15. Golfschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Sohlen- und Fersenteil keilförmig ausgebildet sind, wobei das Fersenteil dicker als der Zehenbereich ist, und daß der größte Teil der Dickenzunahme vom Zehenbereich zum Fersenbereich im Mittelfußbereich des Schuhs erfolgt.
16. Golfschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das flexible Schuhoberteil aus einem biegsamen Leder hergestellt ist.
17. Verfahren zur Herstellung eines Golfschuhs mit verbesserter Querbodenhaftung während eines Golfschlages, dadurch gekennzeichnet, daß ein Nagelhalter in e~iner Form hergestellt wird, die einer Schuhsohle
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und einer Ferse entspricht, daß eine erste Gruppe von Nägeln an der Unterseite des Nagelhalters auf einer gekrümmten Linie befestigt wird, die nahe der Vorderkante der Sohle und Ferse verläuft, wobei die Vorderkante durch die Bewegungsrichtung eines Golfschlägers während des Schlages bestimmt ist, daß die Nagelkurve von einem mittigen Zehenbereich bis zu dem Fersenbereich verlaufend gewählt wird, daß mindestens zwei Nägel im Mittelfußbereich des Schuhs vorgesehen werden, daß eine zweite Gruppe von Nägeln im Zehenbereich und im Fersenbereich des Schuhs an der Halterung befestigt werden und daß ein flexibles Schuhoberteil an die Nagelhalterung durch einstückiges Formen eines porenhaltigen polymeren Materials zur Vervollständigung des Sohlen- und Fersenteils mit durchgehender Bodenfläche angeformt wird, die von der untersten Fläche des porenhaltigen polymeren Materials gebildet ist.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigen der ersten Gruppe der Bodennägel an der Nagelhalterung dadurch erfolgt, indem mindestens sechs Nägel auf der gekrümmten Linie befestigt werden.
19. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigen der zweiten Gruppe von Nägeln
durch Anbringung der Nägel im Mittelfußbereich des Sohlen- und Fersenteils erfolgt.
20. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das porenhaltige polymere Material ein Polyurethan ist.
21. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das porenhaltige polymere Material ein Schaumgummi ist.
22. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigen der zweiten Gruppe von Nägeln dadurch erfolgt, indem mindestens vier Nägel an der Nagelhalterung befestigt werden.
DE19813120349 1980-05-27 1981-05-22 Golfschuhe Ceased DE3120349A1 (de)

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DE19813120349 Ceased DE3120349A1 (de) 1980-05-27 1981-05-22 Golfschuhe

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