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DE3119587C2 - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Kathodenstrahlröhren - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Kathodenstrahlröhren

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DE3119587C2
DE3119587C2 DE3119587A DE3119587A DE3119587C2 DE 3119587 C2 DE3119587 C2 DE 3119587C2 DE 3119587 A DE3119587 A DE 3119587A DE 3119587 A DE3119587 A DE 3119587A DE 3119587 C2 DE3119587 C2 DE 3119587C2
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furnace
traveling
oxygen
cathode ray
screen
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Shigeki Kitamura
Koichi Mobara Chiba Nakazato
Junichi Tetsu
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    • C03B25/04Annealing glass products in a continuous way
    • C03B25/06Annealing glass products in a continuous way with horizontal displacement of the glass products
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/24Manufacture or joining of vessels, leading-in conductors or bases
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  • Formation Of Various Coating Films On Cathode Ray Tubes And Lamps (AREA)

Abstract

Es wird ein Verfahren zum Herstellen von Kathodenstrahlröhren angegeben, deren Schirme einen fluoreszierenden Film und einen reflektierenden Metallfilm tragen und deren Trichter mit einem elektrisch-leitenden Film versehen sind, bei welchem in den zum Verschmelzen von Schirm und Gehäuse verwendeten Ofen während der Hitzebehandlung ein sauerstoffenthaltendes Gas eingespeist wird. Auf diese Weise läßt sich das Backen des Schirmes und das Zusammenschmelzen von Schirm und Trichter gleichzeitig durchführen, und man erhält so einen besseren thermischen Wirkungsgrad der Herstellungsanlage ohne eine Verschlechterung der Qualität der fertigen Kathodenstrahlröhren.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer Mehrzahl von Kathodenstrahlröhren gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1. Eine besondere Ausführungsart der Erfindung betrifft eine Vorrichtung zu seiner Durchführung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 7.
iü Ein solches Verfahren und eine solche Vorrichtung sind in der DE-OS 28 53 151 beschrieben.
Bei dem bekannten Verfahren werden auf den Bildschirm zunächst folgende Schichten aufgebracht: eine Leuchtstoffschicht, eine Schicht aus organischem Harz und eine reflektierende Metallschicht. Der Trichter der Kathodenstrahlröhren wird jeweils auf der Innenseite mit einer elektrisch leitenden Schicht versehen. Anschließend werden der so beschichtete Schirm und der Trichter unter Zv/ischenschaltung einer Glasfritteschicht zu einer Einheit zusammengesetzt.
In den Trichter der so erhaltenen Röhrenanordnung wird vom offenen Ende her ein Belüftungsrohr eingeführt, welches einen kleineren Durchmesser aufweist als der Hals des Trichters und am Hals unter Verwendung einer Blattfeder festgeklemmt ist. Auf diese Weise kann sich dann, wenn die Röhrenanordnung durch einen Wanderofen geführt wird, um die Schichten des Bildschirmes auszuheizen und gleichzeitig" Bildschirm und Trichter miteinander zu verschmelzen, eine Gaszirkulation in der Röhrenanordnung ausbilden, wobei das Gas über das Belüftungsrohr zuströmt und über den Ringraum zwischen Belüftungsrohr und Trichterhals wieder abströmt.
Um das in der Leuchtstoffschicht enthaltene organisehe Material beim Ausheizen des Bildschirmes zersetzen zu können, müssen aber ganz erhebliche Sauerstoffmengen bereitgestellt werden. Da bei dem bekannten Verfahren dem Wanderofen Luft nur über den Eingang und den Ausgang des Ofens zugeführt wird, ist die dem Wanderofen zugeführte Sauerstoffmenge nicht ausreichend. Hinzu kommt, daß die Durchtritisfläche durch den Trichterhals sehr klein ist (bei einer 20-Zoll-Fernsehröhre beträgt das Verhältnis zwischen der Querschnittsfläche des Trichterhalses und der Fläche des Bildschirmes etwa 1 : 260), so daß auch deshalb keine für das Zersetzen des organischen Materiales ausreichende Luftmenge zugeführt werden kann. Da das Ausheizen des Bildschirms und sein Verschmelzen mit dem Trich ter in einem Wanderofen durchgeführt wird, muß dieser recht lang sein, so daß die Einlaßöffnung und die Xu1-laßöffnung des Ofens für die Röhrenanordnungen wer voneinander entfernt sind. Bei einem derartigen Wan dcrofcn ist das Verhältnis von Ofenlänge /um Quer schnitt von Einlaßöffnung und Auslaßöffnung reehi
b5 groß. Es ist deshalb schwierig, in den Heizabschnitt des Wanderofens eine ausreichende Menge Luft einzubringen. Hat v.. Ei. ein derartiger Wanderofen eine Lange von 40 m und laufen 100 Röhrenanordnungen pro Stunde
durch ihn hindurch, so nimmt eine anfängliche Sauerstoffkonzentration von 21,5% (berechnet bei 200C für einen Zeitpunkt unmittelbar nach Ingangsetzen des Ofens) binnen 24 Stunden auf einen Wert von 17% ab. Werden durch einen solchen Wanderofen 150 Röhren pro Stunde hindurchbewegt so nimmt die Sauerstoffkonzentration in der gleichen Zeit sogar auf 15,5% ab.
Nimmt die Sauerstoffkonzentration im Wanderofen in der oben beschriebenen Art und Weise ab, so wird das organische Material im Inneren der Röhrenanordnungen nicht vollständig zersetzt Dies führt dazu, daß das organische Material im karbonisierten Zustand zurückbleibt und hierdurch wird die Helligkeit der fertigen Kathodenstrahlröhre beeinträchtigt Da in der Kathodenstrahlröhre nicht vollständig zersetzte organische Materialien verbleiben, erhält man darüber hinaus auch noch eine größere Menge gasförmiger Verunreinigungen in der fertigen Kathodenstrahlröhre. Hierdurch wird deren effektive Lebensdauer verkürzt und die Elektronenemission der Kathode der Kathodenstrahlröhre verschlechtert.
Deshalb haben die mit dem bekannten Verfahren hergestellten Kathodenstrahlröhren eine schlechtere Qualität als die mit noch älteren Verfahren hergestellte Kathodenstrahlröhren. Bei diesen noch älteren Verfahren wird der Bildschirm zusammen mit den auf ihn aufgebrachten Schichten allein ausgeheizt so daß man eine große Austauschfläche zwischen dem Bildschirm und der Umgebungsatmosphäre hat Aus diesem Grunde führt ein starker Sauerstoffverbrauch beim Zersetzen des organischen Materials zu keinen ernsthaften Schwierigkeiten. Nachteilig ist an diesen noch älteren Herstellungsverfahren aber, daß der Trichter unter Verwendung von Glasfritte in einem gesonderten Arbeitsgang an den Bildschirm angeschmolzen werden muß.
Man könnte daran denken, daß man bei dem bekannten Verfahren nach der DE-OS 28 53 151 das Problem der Abnahme der Sauerstoffkonzentration dadurch löst, daß man die Einlaßöffnung und die Auslaßöffnung des Wanderofens vergrößert. Diese Maßnahme erschwert aber einerseits die Einstellung des gewünschten Temperaturanstiegsprofiles und Temperaturabsenkungsprofiles im Wanderofen: darüber hinaus wird der Energiebedarf zum Heizen des Wanderofens erhöht.
Durch die Erfindung soll ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs i geschaffen werden, welches das Ausheizen der auf dem Bildschirm aufgebrachten Schichten und das Verschmelzen von Bildschirm und Trichter in einem einzigen Arbeitsgang ermöglicht, wobei zugleich, aber ohne Vergrößerung der Einlaßöffnung bzw. der Auslaßöffnung des Wanderofens ein Absinken des Sauerstoffgehaltes der Ofenatmosphäre verhindert wird.
Diese Aufgabe ist rrfindungsgemäß gelöst durch ein Verfahren gemäß Anspruch I.
Nach einer besonderen Ausführungsart der Erfindung wird dieses Verfahren vorteilhaft mit einer Vorrichtung gemäß dem Anspruch 7 durchgeführt.
Mit dem Verfahren nach der Erfindung läßt sich der thermische Wirkungsgrad bei der Wärmebehandlung ion Kathodenstrahlröhren (Ausheizen der vom Bildschirm getragenen Schichten und Verschmelzen von Bildschirm und Trichter) erhöhen, und zugleich wird eine Verschlechterung in der Helligkeit der fertigen Kathodenstrahlröhre und eine Verkürzung ihrer Lebens-J.iuer verhindert, wie sie sonst bei einem unvollständigen Aushei/en auftreten. Das Verfahren nach der Erfin-.Iung und die Vorrichtung zu seiner Durchführung eignen sich sehr gut für die Herstellung von derartigen Kathodenstrahlröhren in großen Stückzahlen.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 6 und 8 angegeben.
Nachstehend wird das Verfahren nach der Erfindung und die Vorrichtung zu seiner Durchführung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert In dieser zeigt
F i g. 1 eine Aufsicht auf einen Wanderofen zum Ausheizen des Bildschirms und zum gleichzeitigen Zusammenschmelzen des Bildschirms und des Trichters von Kathodenstrahlröhren;
F i g. 2 den Temperaturverlauf in dem in F i g. 1 gezeigten Wanderofen; und
Fig.3 einen transversalen Schnitt durch den Wanderofen nach Fig. 1, von dem eine Hälfte des einen Ofenendes gezeigt ist.
Fig. 1 zeigt einen Wanderofen 10 von gestreckter Form. Der eigentliche Ofenraum 11a bat rechteckigen Querschnitt und befindet sich im Inneren eines insgesamt mit 11 bezeichneten Ofenhauptgehauses. Durch den Ofeninnenraum 11a läuft ein endloser Bandförderer 12 aus einem Drahtnetzband. Der Bandförderer 12 fördert Reihen von thermisch zu behandelnden Einheiten 14 kontinuierlich durch den Wanderofen 10. Beim hier betrachteten Ausführungsbeispiel umfaßt jede Reihe fünf Einheiten 14, und eine jede Einheit 14 besteht aus einer Röhrenanordnung 14a, die auf einem Gestell \4b ruht. Die Röhrenanordnungen 14a umfassen jeweils einen Bildschirm, einen Trichter und eine dazwischenliegende Schicht aus Glasfritte, durch deren Aufschmelzen Bildschirm und Trichter fest miteinander verbunden werden.
Die in Reihen nebeneinander auf dem Bandförderer 12 angeordneten Röhrenanordnungen 14a werden nacheinander über eine beim einen Ofenende liegende Einlaßöffnung in den Wanderofen 10 hineinhewegt In dem Wanderofen 10 ist eine nicht näher gezeigte elektrische Heizeinrichtung vorgesehen, welche das in Fig.? wiedergegebene Temperaturprofil einstellt.
Wie aus F i g. 2 ersichtlich ist, hat der Wanderofen 10 einen Bereich mit ansteigender Temperatur, einen Bereich mit konstanter Temperatur und einen weiteren Bereich, in welchem die Temperatur wieder abfällt, wobei diese Bereiche in der angegebenen Reihenfolge auf dem Weg von der Ofeneinlaßöffnung zur Ofenauslaßöffnung aufeinanderfolgen. Die Temperatur in dem mittleren Bereich mit konstanter Temperatur liegt z. B. bei 45O0C, und die Länge dieses mittleren Bereiches beträgt etwa V4 der Gesamtlänge des Wanderofens, während die Länge desjenigen Ofenbereiches, in dem die Temperatur wieder abgesenkt wird, etwa die Hälfte der gesamten Ofenlänge beträgt. Die Länge desjenigen Ofenbereiches, in dem die Temperatur angeheben wird, beträgt ebenfalls "Λ der gesamten Ofenlänge. Ist die gesamte Verweilzeit der Röhrenanordnungen 14a im Ofen 10 4 Stunden, so wird die Temperatur innerhalb einer Stunde von Rarnnemperatur auf 4500C angehoben, für eine Stunde konstant gehalten, und innerhalb von zwei Stunden wieder auf Raumtemperatur abgesenkt.
Üblicherweise haben Wanderofen der oben beschriebenen Bauart ein Gebläse, welches aus der Umgebung Luft ansaugt und in den iVanderofen einspeist. Auf diene Weise kann man die Steigung des abfallenden Abschnittes in der Temperaturprofilkurve ändern.
Da die Röhrenanordnungen in denjenigen Ofenbereichen erhitzt werden, in welchen die Tf-mnerntiir iincir-iin
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und in welchen die Temperatur konstant gehalten wird, sind schon viele Versuche gemacht worden, den Encrgieverlust in diesen Bereichen klein zu halten und somit Energie zu sparen. Aus diesem Grunde wurde es stets für unnütz und nachteilig angesehen, aus dem Außenraum Luft in diejenigen Ofenbereiche einzuspeisen, in welchen die Temperatur angehoben und konstant gehalten wird.
Bei einer bevorzugten Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung wird dagegen Luft in den Wanderofen bei einem Punkt desjenigen Ofenbereiches eingespeist, in welchem die Temperatur angehoben wird, genauer gesagt bei einem solchen Punkt dieses Ofenbereiches, bei welchem die Ofentemperatur etwa 3000C beträgt. Man führt so dem Wanderofen 10 an dieser Stelle ein sauerstoffenthaltendes Gas zwangsweise zu, welches verhindert, daß der Sauerstoffgehalt der OfenatiTicsphärc be·™ Zersetzen des organischen !!arzcs abnimmt. Das sauerstoffenthaltende Gas, üblicherweise aus der Umgebungsatmosphäre entnommene Luft, wird bei Stellen zugeführt, die in F i g. 1 mit a bezeichnet sind. Bei dem hier betrachteten Ausfuhrungsbeispiel sind sieben Luftzuführöffnungen vorgesehen. Die Luft wird in Teilmengen von etwa 450°C zugeführt, bis das organische Harz vollständig zersetzt ist und die Glasfritte den Bildschirm und den Trichter der Röhrenanordnungen 14a vollständig miteinander verschmolzen hat. Dann wird die Zufuhr von Luft beendet und der restliche Teil des Ofenbereiches η ;t konstanter Temperatur wird gemäß einem vorgegebenen Fahrplan durchlaufen. Die Röhrenanordnungen 14a laufen dann durch den Ofenbereich mit absinkender Temperatur, wodurch das Ausheizen des Bildschirms und das Verschmelzen des Bildschirms mit dem Trichter beendet wird.
Bei dem hier betrachteten Ausführungsbeispiel wird die Menge der zugefiihrten Luft auf 20 Liter für jeweils eine Röhrenanordnung eingestellt. Die so erhaltenen Kathodenstrahlröhren, bei denen das Ausheizen des Bildschirms und das Zusammenschmelzen von Bildschirm und Trichter unter Verwendung von Glasfritte gleichzeitig erfolgie, hauen beim Einsatz als Farbfernsehröhren die gleiche Helligkeit wie nach älteren Verfahren hergestellte Farbfernsehröhre^ bei welchen das Ausheizen des Bildschirms und das Zusammenschmelzen des Bildschirms mit dem Trichter unter Verwendung von Glasfritte in zwei unabhängigen, aufeinanderfolgenden Herstellungsschritten erfolgte.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Farbfernsehröhren haben eine Lebensdauer von 10 000 Stunden, und es wurde festgestellt, daß die Menge in der Kathodenstrahlröhre enthaltener gasförmiger Verunreinigungen vergleichbar ist mit den Mengen gasförmiger Verunreinigungen in Röhren, die nach dem zweistufigen älteren Verfahren hergestellt sind.
Nachstehend wird nun das Zuführen des sauerstoffhaltigen Gases zum Wanderofen 10 und die Einstellung der zugeführten Gasmenge noch genauer beschrieben:
!) Es wurden zwei verschiedene Verfahren zum Zuführen von Luft in den Wanderofen 10 erprobt. Bei dem einen Verfahren wird atmosphärische Luft direkt über einen Kanal in den Ofen geführt (direktes Verfahren). Bei dem anderen Verfahren wird die Luft in einen Luftkreislauf eingespeist (indirektes Verfahren).
Bei dem direkten Verfahren kann man zwar den Temperaturunterschied gleichförmig machen, durch die aus dem Außenraum angesaugte Luft besteht aber immer noch die Gefahr einer .Sprungbildung in den Kathodenstrahlröhren.
Bei dem indirekten Verfahren tritt dieser Nachteil jedoch nicht auf, da die Luft erst dann in den Ofeninnenraum eingeführt wird, nachdem sie nut
der Ofenatmosphäre vermischt wurde. 2) Betrachtet man die Reaktionsgleichung der sauerstoffinduzierten Zersetzung der in der Leuchtstoffschicht als Bindemittel enthaltenen organischen
ίο Substanz, so muß die Mindestmenge der dem Wanderofen vom Außenraum zugeführten Luftmenge bei 6 Liter pro Bildschirm liegen. Betrachtet man jedoch den Wirkungsgrad des Austausches, so ist die in Wirklichkeit benötigte Luftmenge 4 bis b Mal größer als dieser theoretische Wert.
Im Hinblick auf das Zersetzen der organischen Substanz wird zwar die Qualität der im Wandcr-Oicn uciitiuiiCficti uüit vci'ucSScri, wenn itian u lt.* oben beschrieben die Menge der dem Wanderofen zugeführten Außenluft vergrößert; andererseits nimmt aber dann die Temperatur im Ofenbereich, in welchem die Temperatur ansteigen soll, dann lokal ab (genauso im Ofenbereich mit konstanter Temperatur, soweit in diesen Luft aus dem Auüenraum zugeführt wird), und dies hat wiederum einen nachteiligen Einfluß auf die Qualität der Kathodenstrarr..-Ohren. Es wurde herausgefunden, daß es schwierig wird, das gewünschte Temperaturprofil im Wanderofen einzuhalten, wenn die zugeführte Luftmenge größer ist als das Zwanzigfache des obengenannten theoretischen Wertes.
Man kann zwar die Anzahl von Heizern vergrößern und dann auch mehr als das Zwanzigfache der theoretisch notwendigen Luftmenge zuführen, dies ist jedoch im Hinblick auf die Kosten bei der
D'irphfnhriino Hpc Vprfnhrgnc VOH NachtCl!.
3) Der optimale Bereich für das Zuführen von Luft liegt meist in der vorderen Hälfte desjenigen Ofenbereiches, in welchem gleichförmig geheizt wird.
obwohl die Zersetzung der organischen Substanz in der Leuchtstoffschicht schon bei 300°C beginnt und ihr Endpunkt durch einen Index vorgegeben ist. Der effektivste Bereich für das Zuführen von Luft beginnt somit bei einem Punkt des Wanderofens, bei welchem die Temperatur 300° C beträgt, und erstreckt sich bis in die Mitte des gleichförmigen Heizbereiches. Üblicherweise wird zwar Druckluft oder unter geringem Druck stehende Luft zur Zuführung von Sauerstoff zur Ofenatmo-Sphäre verwendet, es versteht sich jedoch, daß auch beliebige andere sauerstoffenthaltende Gase verwendet werden können.
Die Fig.3 zeigt Einzelheiten eines Wanderofens 10.
Wie aus ihr ersichtlich, wird die Ofenatmosphäre von einem Gebläse 24 angesaugt und dann in ein inneres Gehäuse 27 des Ofens über c-förmige Führungskanäle und öffnungen in der Decke und im Boden des Wanderofens tO abgegeben. Das innere Gehäuse 27 begrenzt den eigentlichen Ofenraum 11a. Die Führungska näle 25 sind symmetrisch zur mittigen Achse des Wan derofens angeordnet, und in Bewegungsrichtung des Bandförderers 12 ist eine Mehrzahl von Paaren derartiger Führungskanäle 25 vorgesehen. Ein jedes Kana!- paar kann zu einem ringförmigen Kanal vereinigt werden, welcher den eigentlichen Ofenraum 11a des Ofengehäuses umgibt. Bei dem hier gezeigten Wanderofen ist eine Luftumwälzung vorgesehen, um eine gleichför-
Jl iy 587
7 8
niijre Tcmperaturvcrteilung im Ofen /u gewährleisten.
Das Gebläse 24 kann statt an der Seite des Wanderofens i
auch oberhalb der oberen Wand des Ofengehäuses an- 1
geordnet werden. 1J
Eine Speiseleitung 28 für Luft steht mit ihrem einen 5
linde mit der Umgebungsatmosphäre in Verbindung ii oder ist uv· diesem mit einer Quelle für Luft verbunden. ^j während das andere Ende der Speiseleitung 28 durch *_l das äußere Gehäuse 29 hindurchgeführt ist und mit seinem offenen Ende mit dem Inneren der Führurjjskanäle io
25 in Verbindung steht. Auf diese Weise wird die über : die Speiseleitung 28 zugeführte Luft mit der im Inneren ■ der Führungskanal 25 befindlichen Ofenatmosphäre , vermischt und erhitzt. Über öffnungen 30 der Führungskanäle 25 und öffnungen 31 des inneren Gehäuses 15 j 27 w ird somit erhitzte Luft in das Ofeninnere geblasen. j
Eine in F i g. I nur schematisch wiedergegebene Ein- j
heit 14 besteht ausweislich Fig."? jswpiU ans einer Roh- -'-q
renanordnung 14a und einem Gestell 146. Wie Fig. 3
ferner zeigt, ist auf der innenliegenden Wand des inne- 20
ren Gehäuses 27 ein ansaugseitiger Führungskanal 32
für Luft befestigt, und die über ihn angesaugte Luft wird
von dem Gebläse 24 in den Führungskanal 25 abgegeben. Das Gebläse 24 wird von einem Elektromotor 34
angetrieben. Die Menge der dem Wanderofen zwangs- 25
weise über die Speiseleitung 28 zugeführten Luft läßt
sich an einem Durchsatzmesser 35 ablesen und über ein
Ventil 36 einstellen.
Der gesamte Wanderofen 10 ruht auf einem Rahmen
37. Unter^ alb des Bandförderers 12 ist in dem Ofenraum 30
Wa des Ofenhauptgehäuses 11 eine Heizeinrichtung 38
angeordnet, welche z. B. Gasbrenner oder eine gewendelte elektrische Heizschlange aufweisen kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 35
40
45
50
55
60
65

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Herstellen einer Mehrzahl von Kathodenstrahlröhren, deren Bildschirme auf ihrer Innenseite mit einer Leuchtstoffschicht und mit einer reflektierenden Metallschicht und deren Trichter auf ihrer Innenseite mit einer elektrisch leitenden Schicht versehen sind, bei dem eine Mehrzahl von Röhrenanordnungen (14aJL in denen jeweils ein Bildschirm, ein Trichter und eine dazwischenliegende Schicht aus Glasfritte zu einer Einheit zusammengesetzt sind, durch einen Wanderofen (10) transportiert wird, wobei durch die Erhitzung beim Ofendurchlauf jeder Bildschirm mit einem Trichter zusammengeschmolzen und durch dieselbe Erhitzung die Leuchtstoffschicht ausgeheizt wird, dadurch gekennzeichnet, daß während des Erhitzens beim Ofendu.chlauf der Röhrenanordnungen (14aJ ein Sauerstoff cnihaliendes Gas in den Wanderüfen (10) eingespeist wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sauerstoff enthaltende Gas in einen Bereich des Wanderofeiis (10) eingespeist wird, in dem die Ofentemperatur stetig angehoben und dann auf einem konstanten Wert gehalten wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sauerstoff enthaltende Gas in einem Bereich des Wanderofens (10) eingespeist wird, der sich aus e.'.em Bereich des Temperaturanstiegs und der Hälfte des Bereichs mii konstanter Temperatur zusammensetzt, der sich an den Temperaturanstiegsbereich anschließt
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge des während des Ofendurchlaufs einer Anzahl von Röhrenanordnungen (14a,/ in den Wanderofen (10) eingespeisten Gases weniger als das Zwanzigfache derjenigen Menge ist, die zum Ausheizen der Leuchtstoffschichten dieser Röhrenanordnungen erforderlich ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Kathodenstrahlröhren Fernsehbildröhren hergestellt werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Kathodenstrahlröhren Farbfernsehbildröhren hergestellt werden.
7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche I bis 6, bei der ein Förderer (12) eine Mehrzahl von Röhrenanordnungen (14a,J durch den Wanderofen (10) transportiert, dadurch gekennzeichnet, daß
der Wanderofen (10) ein inneres Gehäuse (27) und ein äußeres Gehäuse (29) sowie eine Anzahl von Kanälen (25,30—32) zwischen dem inneren Gehäuse (27) und dem äußeren Gehäuse (29) zur Führung eines heißen Gasstromes aufweist,
daß zwischen dem inneren Gehäuse (27) und dem äußeren Gehäuse (29) ein Gebläse (24) angeordnet ist. das die heißen Gase über die Führungskanäle (25, 30—32) durch den Wanderofen (10) umwälzt, und daß der Wanderofen (10) eine Einrichtung (28, 35, 3b) enihäU. die ein Sauerstoff enthaltendes Gas von außerhalb des Wanderofens (10) in einen Raum zwischen dem inneren Gehäuse (27) und dem äußeren Gehäuse (29) zuführt, der einen Teil des Inneren der Führungskanal (25,30-32) bildet.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (28, 35,36) zur Zufuhrung des Sauerstoff enthaltenden Gases eine Leitung (28) aufweist, deren eines Ende zu den Führungskanälen (25, 30—32) hin offen ist und deren anderes Ende mit einer Quelle für ein Sauerstoff enthaltendes Gas verbunden ist, und daß die Führungskaiiäle (25, 30—32) und das innere Gehäuse (27) eine Mehrzahl von Durchlaßöffnungen (ϊθ, 31) aufweisen.
DE3119587A 1980-05-19 1981-05-16 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Kathodenstrahlröhren Expired DE3119587C2 (de)

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