DE3119471A1 - Verfahren und vorrichtung zum elektrischen bearbeiten eines leitenden werkstueckes - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum elektrischen bearbeiten eines leitenden werkstueckesInfo
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Description
Inoue-Japax Research Incorporated Yokohamashi, Kanagawaken,
Japan
Verfahren und Vorrichtung zum elektrischen Bearbeiten eines leitenden Werkstückes
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum elektrischen Bearbeiten eines leitenden
.Werkstückes nach dem Oberbegriff des Patentanspruches
1 bzw. 4 und insbesondere ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Bearbeiten eines leitenden Werkstückes mit
einer leitenden Elektrode, wobei Ultraschallwellen in neuartiger Weise auf den Bereich der Elektrode einwirken,
um eine gesteigerte Abtragungsgeschwindigkeit bzw. -rate zu erzielen.
Die Bezeichnungen "Elektrobearbeiten", "elektrisches Bearbeiten" und "zum elektrischen Bearbeiten) werden
hier verwendet, um auf eine allgemeine Bearbeitungstechnik zu verweisen, bei der ein elektrischer Strom zwischen
einer Elektrode und einem eine Gegenelektrode bil-
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denden Werkstück durch einen flüssigkeitsgefüllten Bearbeitungsspalt
fließt, um auf das Werkstück durch elektroerosives Abtragen von Material vom Werkstück, durch
elektrisches oder elektrolytisches Zusetzen von Material aus einem Elektrolyten auf das Werkstück oder durch elektrisches
Wärmebehandeln der Oberfläche des Werkstückes
einzuwirken (vgl. hierzu auch DE-OS 30 41 128, 31 00 342,
31 02 044). Typische Verfahren eines Elektrobearbeitens umfassen ein elektrisches Entladungs-Bearbeiten (EDM),
ein elektrochemisches Bearbeiten (ECM), ein elektrochemisches Entladungs-Bearbeiten (ECDM) mit einer geformten
oder festen Elektrode oder mit einer kontinuierlichen Draht- oder ähnlichen Elektrode, ein Elektroabscheiden
und ein elektrolytisches (Entladungs-)Aufheizen.
In den oben angegebenen DE-OSen wird darauf hingewiesen, daß die Einstrahlung von Ultraschallwellen auf
den Bereich eines zwischen einer Elektrode und einem Werkstück gebildeten elektrischen BearbeitungsSpaltes
im allgemeinen zu einer Verbesserung im Bearbeitungswirkungsgrad und in den Ergebnissen führt. Diese DE-OSen
sehen so einen oder mehrere Wellensender vor, die in ein flüssiges Bearbeitungsmedium eingetaucht sind und in einer
gegebenen Entfernung von dem Bereich des Bearbeitungsspaltes liegen. Die an jedem Sender erzeugten Ultraschallwellen
breiten sich durch das flüssige Medium aus und können über Grenzschichten, die gewöhnlich neben der Elektrodenoberfläche
vorhanden sind, eindringen, um die Elektrodenoberfläche in einen hochangeregten Zustand zu bringen.
Dynamische Erscheinungen werden so am Ort des Spaltes hervorgerufen, um die Bearbeitungsflüssigkeit und
darin erzeugte Ionen und Bearbeitungsprodukte umzurühren oder zufällig bzw. beliebig zu bewegen, so daß die Abfuhr
von Spaltabfällen gefördert und eine kontinuierliche Er-
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neuerung des Bearbeitungsmediums am Ort des Spaltes
möglich ist. Es hat sich gezeigt, daß ein derartiges Vorgehen zu einer Steigerung in der Bearbeitungsgeschwindigkeit
oder -rate und zu verbesserten Bearbeitungsergebnissen führt. In den früher beschriebenen Vorrichtungen
wirken aber zur Erzielung der Vorteile der Ultraschallstrahlung die Wellen aus einer einzigen seitlichen
Nähe oder aus zwei oder mehr wechselseitig entfernten Stellen ein, die vom Ort des Spaltes entfernt
.sind. Als Ergebnis bestehen ein großer Bereich oder Bereiche einer Stagnation, die der Strahlung nicht immer
unterworfen sind, auf der Elektrodenoberfläche. Die Spaltverunreinigungen neigen so dazu, sich an diesen
Bereichen aufzubauen, und dort entwickelt sich leicht ein Zustand eines Lichtbogens oder Kurzschlusses, der
die Erzielung der gewünschten Effekte behindert.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum elektrischen Bearbeiten anzugeben, das Ultraschallwellen
verwendet, wobei die Strahlung der Ultraschallwellen in optimaler Weise ausgeführt wird, um eine stark
gesteigerte Bearbeitungsgeschwindigkeit oder -rate und gute Ergebnisse zu erzielen; außerdem soll eine Vorrichtung
zum elektrischen Bearbeiten geschaffen werden, die eine hochwirksame Ultraschall-Strahlungseinrichtung umfaßt,
die gegenüber dem Stand der Technik eine wesentlich verbesserte Bearbeitungswirksamkeit und vorteilhaftere
Ergebnisse erzielen kann.
Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 bzw. bei einer Vorrichtung
nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 4 erfindungsgemäß durch die im jeweiligen kennzeichnenden Teil angege-
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benen Merkmale gelöst.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine im wesentlichen geschnittene schematische Vordersicht der erfindungsgemäßen
Vorrichtung für ein Drahtschneid-Elektroerosions-Bearbeitungssystem,
Fig. 2A, Schnitte ringförmiger ültraschall-2B
und 2C schwingungs-Plattenglieder mit ringförmigen Wellensendeflachen, die mit
verschiedenen Profilen geformt sind, für die in Fig. 1 und folgende Figuren gezeigte Vorrichtung,
Fig. 3 einen schematischen Längsschnitt der erfindungsgemäßen Vorrichtung für ein
Absenk-Elektroerosions-Bearbeitungssystem oder ein Elektroabscheidungssystem,
Fig. 4 eine ähnliche Darstellung, die schematisch die erfindungsgemäße Vorrichtung
für ein Tiefloch-Elektroerosionssystem oder ein Elektroabscheidungssystem zeigt,
und
Fig. 5 eine ähnliche Darstellung, die schematisch die erfindungsgemäße Vorrichtung
für ein System zum Elektroabscheiden oder elektrolytischen (Entladungs-)Aufheizen
einer metallischen Oberfläche mit komplizierten Profilen zeigt.
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Die Erfindung ist besonders vorteilhaft auf ein Drahtschneid-Elektroerosions-Bearbeitungssystem anwendbar,
das schematisch in Fig. 1 gezeigt ist. In diesem System besteht die Bearbeitungselektrode aus einem kontinuierlichen
Draht oder einem ähnlichen länglichen Körper 1. Die Drahtelektrode 1, die beispielsweise aus
Kupfer oder Messing zusammengesetzt sein und eine Dicke von 0,05 bis 0,5 mm aufweisen kann, wird kontinuierlich
zwischen einer Zufuhr- oder Vorratsseite 2, die durch eine Abwickelspule gezeigt ist, und einer Samme1- oder
Aufnahmeseite 3 transportiert, die durch eine Aufwickelspule dargestellt ist. In der Bahn des Drahtlaufes sind
zwei Führungsglieder 4 und 5 vorgesehen, um die Drahtlaufrichtung von der Zufuhrseite 2 zum Bereich eines
Werkstückes W und von dem zuletzt genannten Bereich zur Aufnahmeseite 3 jeweils zu ändern. Eine Kombination von
Antriebs- und Bremsrollen (beide sind nicht gezeigt), die gewöhnlich in der Drahtlaufstrecke vorgesehen sind,
bestimmt eine gewünschte Geschwindigkeit oder Rate des axialen Drahtlaufes und eine gewünschte (mechanische)
Spannung, die auf die laufende Drahtelektrode einwirkt. Die Führungsglieder 4 und 5 können verwendet werden, um
die Achse der Drahtelektrode 1 dazwischen in eine beabstandete Bearbeitungsstellung mit dem Werkstück W zu bringen,
das linear durch die Drahtelektrode 1 durchsetzt wird.
Ein flüssiges Bearbeitungsmedium, wie beispielsweise destilliertes Wasser, das nach dem Ionenaustauschen
von Trinkwasser zugeführt wird, wird durch eine Düse 6 auf die Laufdrahtelektrode 1 gespeist und darauf in den
Bearbeitungsspalt im Werkstück W gebracht. Eine übliche Elektroerosions-Strom- bzw. -Spannungsversorgung 7 hat
einen Ausgangsanschluß, der elektrisch mit der Drahtelek-
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trode 1 über eine Bürste 8 verbunden ist, und einen weiteren
Ausgangsanschluß, der elektrisch mit dem Werkstück W über einen (nicht gezeigten) Leiter verbunden ist, um
einen elektrischen Bearbeitungsstrom, insbesondere oder vorzugsweise in der Form einer Folge von Impulsen, zwischen
die Drahtelektrode 1 und das Werkstück W über den mit einer Flüssigkeit gefluteten Spalt zu legen, wodurch
elektroerosiv Material vom Werkstück W abgetragen wird.
Mit fortschreitender Materialabtragung wird das Werkstück W quer zur Achse der Drahtelektrode 1 entlang einer vorgeschriebenen
Bahn verschoben, um ein gewünschtes Profil im Werkstück W zu bilden.
Erfindungsgemäß ist ein ringförmiges Schwingungsglied 9 vorgesehen, dessen innere kontinuierliche Ringfläche 9a
beabstandet die Drahtelektrode 1 in einem Bereich stromauf oder vor und neben dem Werkstück W umgibt. In dem dargestellten
Ausführungsbeispiel besteht das Schwingungsglied
9 aus einem schwingungsfähigen Metall oder einer schwingungsfähigen
Legierung und weist eine eingeengte Endspitze eines üblichen ültraschallhornes bzw. eines üblichen Ultraschalltrichters
10 in Berührung hiermit auf. Das Horn
10 ist seinerseits mit einem elektromechanischen Wandler 11,
beispielsweise Quarz, gekoppelt, der durch eine Hochfrequenz-Spannungs-
bzw. Stromversorgung 12 erregt wird, um darin eine mechanische Schwingung zu induzieren. Das Schwingungssignal wird in üblicher Weise durch das Horn verstärkt und
von dort auf das erfindungsgemäße Schwingungsglied 9 übertragen.
Die kontinuierliche ringförmige Oberfläche 9a des Schwingungsgliedes 9 ist vorzugsweise gleich von der Mantelfläche
der Drahtelektrode 1 beabstandet. Das Ergebnis besteht darin, daß die Drahtelektrode 1 einer isotropen
Strahlung von Ultraschallwellen ausgesetzt ist, die vom Schwingungsglied 9 abgegeben werden; die Ultraschallwellen
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werden auf die Achse der Drahtelektrode 1 fokussiert und
wirken isotrop auf die Oberfläche der Drahtelektrode 1 in irgendeiner und/oder in jeder Ebene senkrecht zu deren
Achse ein. Daraus folgt ein gleichmäßiges Abstreifen und Entfernen von Verunreinigungen und anhaftenden Gasen von
der Oberfläche der Drahtelektrode, und das durch die Düse 6 zugeführte flüssige Bearbeitungsmedium kann frei von
Gaszumischungen in die Bearbeitungszone zwischen der Drahtelektrode
und dem Werkstück W mit gesteigertem Feuchteeigenschaften
zugeführt werden. Weiterhin pflanzen sich Reflexionen und Ablenkungen eines Teiles der Ultraschallwellen
durch das flüssige Bearbeitungsmedium fort und wirken auf die Bearbeitungszone ein, damit ein größerer Anteil
des Mediums im schmalen Bearbeitungsspalt aufgefüllt
wird, wodurch das Abführen von Bearbeitungsspänen, Gasen und Abfällen, die dort vorhanden sind, erleichtert wird.
Da die Ultraschallwellen isotrop auf die Drahtelektrode einwirken, tritt praktisch kein Bereich einer Stagnation
des flüssigen Bearbeitungsmediums auf, das durch die Drahtelektrode über deren gesamten'kreisförmigen Rand oder zylindrische
Mantelfläche geführt wird. Der gesamte Bereich des Bearbeitungsspaltes kann so gleichmäßig mit dem flüssigen
Bearbeitungsmedium in einem größeren Ausmaß versorgt werden, wodurch die Spaltreinigung gefördert wird. Dies
erzeugt einerseits eine erhöhte Kühlwirkung für die Drahtelektrode und das Werkstück und verhindert andererseits
wirksam diese vor einem Kurzschluß oder Lichtbogen. Infolge
der gesteigerten Kühlwirkung und der Behinderung eines Spaltkurzschlusses und Lichtbogens bricht der Draht
weniger leicht, und es liegt eine größere Bearbeitungsstabilität vor, was eine gesteigerte Abtragungsrate oder
-geschwindigkeit erlaubt. Es hat sich gezeigt, daß gegenüber dem Stand der Technik die Abtragungs-(Bearbeitungs-)
Rate oder -Geschwindigkeit zwischen 30 und 100 % erhöht ist.
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Die Fig. 2(A), 2(B) und 2(C) zeigen typische Ausführungsbeispiele
der kontinuierlichen Ringfläche 9a des Schwingungsgliedes 9, das die Ultraschallwellen isotrop
gegen die Drahtelektrode 1 aussendet. Die Oberfläche 9a von Fig. 2(A) läuft konisch spitz zu, um gegen
den Bereich des Werkstückes zu divergieren. Die Oberfläche 9a von Fig. 2(B) ist parabolisch geformt. Die
Oberfläche 9a von Fig. 2(C) besteht aus einem oberen
Teil, der konisch spitz zuläuft, um nach oben zu konvergieren, und aus einem unteren Teil, der konisch spitz
zuläuft, um nach unten zu konvergieren.
Fig. 3 zeigt ein Elektroerosions-Bearbeitungssystem
(EDM, ECM oder ECDM) oder ein Elektroabscheidungssystem, wobei eine geformte Elektrode 101 beabstandet neben einem
Werkstück W in einem flüssigen Bearbeitungsmedium 13 liegt und erfindungsgemäß durch die innere kontinuierliche Ringfläche
109a eines wellenemittierenden Schwingungsgliedes 109 umgeben ist, das über das Horn 10 durch den oben gezeigten
elektromechanischen Wandler 11 in Ultraschallschwingungen
versetzt wird. Die Oberfläche 109a ist mit einem Profil geformt, das in Fig. 2(A) gezeigt ist, um die Ultraschallwellen
gegen die Elektrode 101 und wirksam gegen den gesamten Bereich des Bearbeitungsspaltes G zu richten. Mit
einer Elektrode einer größeren und komplizierten Bearbeitungsfläche,
wie diese gezeigt ist, ist es bisher schwierig, Bearbeitungsspäne, Gase und Abfälle befriedigend zu entfernen;
dies wird jedoch durch die Erfindung möglich, indem die gesamte Elektrodenbearbeitungsfläche und der Spaltbereich
einer isotropen Strahlung der Ultraschallwellen unterworfen und so ein fortschreitendes Bearbeiten mit gesteigerter
Bearbeitungsstabilität gleichmäßig über dem gesamten Bereich erlaubt, wird, damit die Abtragungs- oder Abscheidungsrate
gesteigert wird. Es hat sich gezeigt, daß eine Zunahme
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bis 30 % in der Abtragungs- oder Abseheidungsrate gegenüber
dem Stand der Technik sofort erzielbar ist.
In einem Kleinloch-Elektroerosions-Bearbeitungs- oder Elektroabscheidungssystem., das in Fig. 4 gezeigt
ist, wird eine rohrförmige Elektrode 201 über ihre
Innenbohrung mit einem flüssigen Bearbeitungsmedium versorgt, das von einer Vorratsleitung 14 zugeführt wird,
und beabstandet neben einem Werkstück W vorgesehen, um elektroerosiv einen kleinen und tiefen Hohlraum 15 darin
zu bilden oder um elektrolytisch eine gleichmäßige Beschichtung auf dem kleinen und tiefen Hohlraum 15 abzuscheiden,
der im Werkstück W ausgeführt ist. Auch in diesem System liegt ein wellenemittierendes Schwingungsglied
209, das über das Horn 10 durch den elektromechanischen Wandler 11 in Ultraschallschwingungen versetzt ist, neben
der öffnung des Hohlraumes 15, um seine innere kontinuierliche ringförmige Oberfläche 209a so zu positionieren, daß
die rohrförmige Elektrode 201 im gleichmäßigen Abstand umgeben wird, damit eine isotrope Strahlung der Ultraschallwellen
auf die Elektrode 201 einwirkt. Es hat sich gezeigt, daß auf diese Weise eine Steigerung bis zu 200 % in der
Abtragungs- oder Abscheidungsrate gegenüber dem Stand der Technik sofort erzielbar ist.
In einem Elektroabscheidungs- oder Galvanisier- (beispielsweise Beschichtungs- oder Formierungs-) oder einem
elektrolytischen (Entladungs-)Heizsystem, das in Fig. 5 gezeigt ist, liegt eine Stab- oder Nadelelektrode 301 beabstandet
neben einem komplizierten Profil 16 eines Werkstückes
W, das in einen flüssigen Elektrolyten 17 eintaucht, während die Elektrode 301 und das Werkstück W durch
eine Strom- bzw. Spannungsversorgung 18 erregt werden, um elektrolytisch eine Metallschicht aus dem Elektrolyten auf
einem Teil des Profiles 16 abzuscheiden oder um lokal einen
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Teil des Profiles 16 durch die Einwirkung, elektrolytischer
Entladungen zu erwärmen. Die Elektrode 301 oder das Werkstück W wird verschoben, damit der bearbeitende
Spitzenteil der Elektrode 301 den gesamten Bereich des Profiles 16 des Werkstückes W überstreicht, so daß
eine gleichmäßig abgeschiedene oder erwärmte Schicht sich über dem gesamten Bereich des Profiles 16 bildet.
Auch in diesem System liegt ein wellenemittierendes Schwingungsglied 309, das über das Horn 10 durch den
elektromechanischen Wandler 11 in Ultraschallschwingungen versetzt ist, neben dem Werkstück W, um seine innere
kontinuierliche Ringfläche 309a so zu justieren, daß die Stab- oder Nadelelektrode 301 in gleichem Abstand umgeben
wird, damit eine isotrope Strahlung der Ultraschallwellen auf die Elektrode 301 und die Bearbeitungszone einwirkt.
Dies verursacht eine hohe gleichmäßige Anregung bzw. ein starkes gleichmäßiges Umrühren des Elektrolyten in dem
Bereich des bearbeitenden Spitzenteiles der Elektrode 301, damit eine abgeschiedene oder gehärtete Schicht mit erhöhter
Gleichmäßigkeit und Abscheidungs- oder Härtungsrate bzw. -geschwindigkeit aufgebaut wird.
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Claims (6)
- AnsprücheVerfahren zum elektrischen Bearbeiten eines leitenden Werkstückes, bei dem die Bearbeitungsfläche einer Elektrode beabstandet neben dem Werkstück vorgesehen und mit einem flüssigen Bearbeitungsmedium gespeist ist, um einen flüssigkeitsgefüllten Bearbeitungsspalt dazwischen zu bilden, und bei dem ein elektrischer Bearbeitungsstrom zwischen der Elektrode und dem Werkstück fließt, um letzteres über dem Spalt elektrisch zu bearbeiten,gekennzeichnetdurch- Positionieren einer kontinuierlichen, ringförmigen, schwingungsfähigen, wellenemittierenden Oberfläche (9a), um beabstandet die Elektrode (1) zu umgeben, und- Erzeugen von Ultraschallwellen mit der Oberfläche(9a) durch deren mechanische Schwingungsanregung, damit die Ultraschallwellen auf wenigstens einen Teil der bearbeitenden Elektrodenoberfläche im wesentlichen isotrop von der kontinuierlichen, ringförmigen, wellenemittierenden Oberfläche (9a) einwirken.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,581-(A 1O38)-E130064/0864- daß die ringförmige Oberfläche gleich von dem Teil in einer Ebene senkrecht zur Achse der Elektrode (1) beabstandet ist.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,- daß die ringförmige Oberfläche (9a) mit einem Profil gestaltet ist, das die Ultraschallwellen zum Bereich des Teiles fokussiert. - 4. Vorrichtung zum elektrischen Bearbeiten eines leitenden Werkstückes mit einer Bearbeitungselektrode, mit- einer Trägereinrichtung zum Lagern der Elektrode, so daß deren Bearbeitungsfläche in eine beabstandete Lage neben das Werkstück gebracht ist, um dazwischen einen Bearbeitungsspalt zu bilden,- eine Zufuhreinrichtung zum Einspeisen eines flüssigen Bearbeitungsmediums auf die bearbeitende Elektrodenfläche und zum Bearbeitungsspalt, und- eine Einrichtung zum Leiten eines elektrischen Bearbeitungsströmes zwischen der Elektrode und dem Werkstück, um elektrisch das Werkstück über dem flüssigkeitsgefüllten Bearbeitungsspalt zu bearbeiten,gekennzeichnet durch- ein ringförmiges Glied (9) mit einer kontinuierlichen ringförmigen wellenemittierenden Oberfläche (9a), das so gestaltet ist, daß die ringförmige Oberfläche (9a) beabstandet die Elektrode (T) umgibt, und- eine weitere Einrichtung zum Erzeugen von Ultraschallwellen mit dem Glied (9) durch Erzeugen einer mechanischen Schwingung einer Ultraschallfrequenz darin, damit die Ultraschallwellen auf wenigstens einen Teil der bearbeitenden Elektrodenfläche im wesentlichen isotrop von der kontinuierlichen ringförmigen wellenemittierenden130064/086ΛOberfläche einwirken.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,- daß die ringförmige Oberfläche gleich von dem Teil in einer Ebene senkrecht zur Achse der Elektrode (1) beabstandet ist. - 6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,- daß die ringförmige Oberfläche mit einem Profil versehen ist, das so gestaltet ist, daß die Ultraschallwellen auf den Bereich des Teiles fokussiert werden.130064/0864
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| DE3119471C2 (de) | 1990-02-22 |
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