[go: up one dir, main page]

DE3119451A1 - "verfahren zur steuerung des zuges in einer brennkammer waehrend des brennens von kohlebloecken in einem ringkammerofen" - Google Patents

"verfahren zur steuerung des zuges in einer brennkammer waehrend des brennens von kohlebloecken in einem ringkammerofen"

Info

Publication number
DE3119451A1
DE3119451A1 DE19813119451 DE3119451A DE3119451A1 DE 3119451 A1 DE3119451 A1 DE 3119451A1 DE 19813119451 DE19813119451 DE 19813119451 DE 3119451 A DE3119451 A DE 3119451A DE 3119451 A1 DE3119451 A1 DE 3119451A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
fan
flue gas
zone
firing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19813119451
Other languages
English (en)
Other versions
DE3119451C2 (de
Inventor
Steinar 5875 Årdalstangen Frosta
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ardal og Sunndal Verk AS
Original Assignee
Ardal og Sunndal Verk AS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to NO800363A priority Critical patent/NO145027C/no
Priority to AU70009/81A priority patent/AU7000981A/en
Priority to AU70008/81A priority patent/AU7000881A/en
Application filed by Ardal og Sunndal Verk AS filed Critical Ardal og Sunndal Verk AS
Priority to DE19813119451 priority patent/DE3119451A1/de
Publication of DE3119451A1 publication Critical patent/DE3119451A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3119451C2 publication Critical patent/DE3119451C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B13/00Furnaces with both stationary charge and progression of heating, e.g. of ring type or of the type in which a segmental kiln moves over a stationary charge
    • F27B13/06Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of this type
    • F27B13/12Arrangements of heating devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cookers (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)
  • Furnace Details (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

  • Verfahren zur Steuerung des Zuges in einer Brennkanuner während
  • des Brennens von Kohleblöcken in einem Ringkammerofen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben des Rauchgas-Abzugssystems in sogenannten Rirgkammeröfe zum Brennen von Kohleblc)cken für die elektrothermische und metallurgische Industrie, sowie die Installieruncj eines besonderen Ventilators zur Durchführung des Verfahrens.
  • Zur Hitzebehandlung - Brennen - vn Kohleblöcken, die zur Verwendung in der elektrothermischen und elektrometallurgischen Industrie hergestellt werden, sind Spezialöfen im Einsatz. Die Kohleblöcke werden aus einer Mischung aus zerstoßenem Koks und/oder Anthrazit hergestellt, zu dem in wechselnden Mengen Pech oder Teer als Bindemittel zugegeben wurde. Rei Raumtemperatur ist diese Mischung steif. Beim Erhitzen bis auf 1?f) C wird sie jedoch weich, wobei Teerdämpfe abgegeben werden, und nach lanuerem Erhitzen bei einer Maximaltemperatur bis zu 13000 C wird die Paste hart. Die Verhältnisse der verschiedene eingesetzten Rohmaterialien variieren in Abhängigkeit von der Verwendung, für die das Kohleerzeugnis bestimmt ist, und die Temperaturführung während des Brennens oder Backens wird so gewählt, daß die Verhältnisse auf die herzustellenden Kohleblöcke abqestimmt sind. Die eben genannten Parameter sind für die vorliegende Erfindung ohne Bedeutung.
  • Die Kohleblöcke oder Kohlekörper, die für das Brennen in einen Ofen gegeben werden, werden oft als "grüne Kohle" bezeichnet, wobei das Wort "grün" darauf hinweist, daß sie "noch nicht reif" sind. Sie werden durch Pressen oder Vibrationsverdichtung erzeugt. Diese grünen Kohlen sind oft von beträchtlicher Größe.
  • So können zum Beispiel Kohlenstoffkathoden zur Verwendung in elektrolytischen Reduktionszellen für die Herstellung von Aluminium Abmessungen von 700 mm x 900 mm x 4000 mm aufweisen und bis zu etwa 4 Tonnen wiegen. Es ist klar, daß derartige Körper verformt werden, wenn sie erhitzt werden und dabei eine Erhitzungszone passieren, iin der sie erweichen, es sei denn, daß zur Verhinderung dieser Deformierung besondere Vorkehrungen getroffen werden. Aus diesem Grund werden die grünen Kohlen in großen (tiefen) Ofenschächten angeordnet, die aus feuerfestem Material hergestellt sind, wobei der Zwischenraum zwischen den grünen Kohlen und den Schachtwänden mit Koksklein (Pakkungskoks) gefüllt wird. Dieser feine Koks schützt die grünen Kohlen auch gegen Verbrennung.
  • blicherweise wird eine gewisse Anzahl von kleinen Schächten etlg nrbeneinander artgeordnet, und von einer gemeinsamen isoleerenden Wand aus feuerfcstem Ziegel umgeben. Diese Anhäufung von Schächten wird eine Kammer genannt. Die Wände zwischen den Schächten und um sie herum sind aus Hohlziegeln hergestellt, durch die heißen Rauch- oder Verbrennungsgase-teleitet werden.
  • Diese Gase werden von unten dem Boden der Schächte zugeführt und dann weiter durch die Kanäle in den Wänden aufwärts geleitet, und treffen sich dann in einem gemeinsamen Raum über den Schächten. Der Raum über den Schächten ist mit einem Dekkel oder Dach abgedeckt, das entfernt wird, wenn Kohleblöcke eingesetzt oder aus den Schächten entnommen werden.
  • Der Deckel über den Schächten bedeckt auch die Öffnung, durch die die Rauchgase in die nächste Kammer weiterströmen. Während die Schächte in jeder Kammer bezüglich des Flusses des Brenngases parallel angeordnet sind, sind die Kammern hintereinander geschaltet, das heißt in einer Rin-Verbindung. Ein Ofen dieses Typs zum Brennen von Kohleblöcken oder für die.ähnliche Behandlung anderer Körper so wie zum Beispiel feuerfester Ziegel ist ein sogenannter Ringkammerofen. Die äußere Form eines solchen Ofens ist häufig rechteckig und kann bis zu 120 x 15 m messen.
  • In den größten Ringkammeröfen können verschiedene t'Feuerzonen" oder "Brennzonen" gleichzeitig betrieben werden. Jede Brennzone besteht aus einer Reihe von Kammern, in denen die Temperatur nach einem vorgegebenen Programm reguliert wird. Die ersten Kammern weisen eine niedrige Temperatur auf, und sind von Kammern gefolgt, die eine höhere Temperatur aufweisen, und zum Abschluß sind die Kammern angeordnet, die abkühlen oder die geöffnet wurden, um die Kohleblöcke zu entnehmen. Wenn die Brennzone weiter verlegt wird, durchläuft jede Kammer somit dasselbe Zeit und Temperaturprogramm.
  • Da alle diese Kammern dasselbe Temperaturprogramm durchlaufen, muß für jede Kammer eine Wärmequelle vorgesehen sein, die üblicherweise als blbrenner ausgebildet ist. Die Weiterverlegung der Brenn- oder Feuerzone erfolgt dadurch, daß'der oder die ölbrenner von einer Kammer zur nächsten weiterbewegt werden.
  • Das Zeitintervall zwischen derartigen Bewegungen wird als Feuerverlegungszyklus bezeichnet, und gibt an, welche Kapazität der Ofen hat. Jede Kammer muß weiterhin die Möglichkeit aufweisen, mit einem Abgassystem verbunden zu werden, mit dem eine Kammer dann verbunden wird, wenn sie die letzte in der Brenn-oder Feuerzone ist. Das wird üblicherweise dadurch bewirkt, daß ein Rohrabschnitt der letzten Kammer in der Feuerzone mit einem entsprechenden kurzen Abschnitt einer Rohrabzweigung verbunden wird, die an einem Abgaskanal vorgesehen ist, der um den Ringkammerofen herumläuft. Dieser Abgaskanal wird auch als Abzugs-Ringleitung bezeichnet, und ist mit einem Ventilator verbunden, der die Abgase aus dem Ofen abzieht. Der Rohrabschnitt, der dazu verwendet wird, die letzte Kammer der Feuerzone mit der Abgas-Leitung zu verbinden, wird auch "Elephant" genannt, weil er in einer früheren Ausführungsform ähnlich wie ein Elephant aussah. Bevor die Rauchgase den Ventilator erreichen, passieren sie ein Filter, das Teerdämpfe und Kohlenstaub entfernt, bevor die Abgase durch den Schornstein in die Atmosphäre abgelassen werden.
  • Luft für die ölbrenner wird durch den-Abgasventilator angesaugt. Die Luft strömt in das System ein, in dem das Dach der Kammer, die gerade geleert wird, an einer Seite ein wenig angehoben ist. Die Luft wird durch diese Kammer in die anderen Kammern bis zu dem ölbrenner gesaugt. Auf diese Weise werden die Kammern und die Kohleblöcke gekühlt, während die Luft erhitzt wird.
  • Indem die Abgase aus den Kammern mit den Ölbrennern abgezogen und des weiteren durch die Brennzone geleitet werden, werden die Kohlekörper oder -blöcke erhitzt und die Teerdämpfe aus den Bindemitteln werden abgetrieben.
  • In seiner üblichen Ausführungsform weist ein Ringofen der beschriebenen Art bestimmte Nachteile auf.
  • Der Zug in der Feuerzone kann grob mit Hilfe eines Schiebers oder eines Klappenventils in dem "Elephanten" reguliert werden, aber da die Zonen, wie bereits erwähnt, mit derselben Abgas-Ringleitung verbunden sind, beeinflussen sie sich gegenseitig, wodurch einer individuellen Einstellung deutliche Grenzen gezogen sind.
  • Infolge der großen Dimensionen eines Ringkammerofens sowie der Länge des Abgaskanals kommt es zu einem großen Druckabfall.
  • Je älter der Ofen ist, desto geringer wird ferner der Querschnitt des Abgaskanals, da sich in ihm eine Schicht Kohle~ staub und Teer aus den grünen Kohlen absetzt, die immer dicker wird. Der Abgasventilator muß daher einen starken Unterdruck erzeugen, um für den gewünschten Abgaszug für den Rauch zu sorgen. Ein derartiger hoher Unterdruck führt wiederum dazu, daß Undichtigkeiten entstehen, durch die Falschluft in die Ringleitung gelangt, zum Beispiel aus den zahlreichen Verbindungsabzweigungen für die "Elephanten"-Rohrabschnitte, die nur sehr schwierig so dicht zu verschließen sind, wie wünschenswert wäre.
  • Infolge all dieser Falschluft muß die Gaswaschanlage dafür ausgelegt werden, ein größeres Gasvolumen zu verarbeiten als eigentlich nötig wäre.
  • In der DE-OS 2 519 738 ist ein Verfahren zur Verbesserung des Ofenbetriebs angemeldet, sowie die dafür erforderlichen Veränderungen an dem Ofen.
  • Der Anmelder weist auf die Tatsache hin, daß während des Vorerhitzens der grünen Kohlen große Mengen an Teerdämpfen abgetrieben werden, und daß diese brennbar sind. Sie können sich an Stellen entzünden, wo es nicht gewünscht ist, was dazu führt, daß beim Brennen der Kohlekörper unkontrollierte Temperaturen auftreten. Der Anmelder schlägt vor, das dadurch zu verhindern, daß ein Teil der Rauchgase aus dem Abzugsventilator zurück in die Kammern geführt werden, und zwar in der Form eines Spülgases, aus dem die Teerdämpfe vorher entfernt wurden.
  • Um dieses Verfahren durchzuführen, muß der Ofen mit einer besonderen Ringleitung versehen werden, damit das Spülgas den Kammern zugeführt werden kann, in denen es erforderlich ist, das heißt gemäß der oben genannten Patentanmeldung, zu der Kammer, in die frische Kühlluft eingeführt wird.
  • Das Verfahren gemäß der DE-OS 2 519 738 erfordert die Installierung einer besonderen Ringleitung. Außerdem weist das zurückgeführte Gas einen hohen Sauerstoffgehalt auf, der aus der angesaugten Falschluft stammt.
  • Die Anlage gestattet es nicht, den Zug in den einzelnen Brennzonen individuell zu regeln.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft daher ein Verfahren zum Brennen von Kohleblöcken in einem R;ingkammerofen, das es erlaubt, jede Brennzone individuell zur regeln, wobei gleichzeitig die Menge an Falschluft vermindert wird, was wiederum mit weiteren Vorteilen verbunden ist.
  • Das Verfahren kann dadurch praktisch verwirklicht werden, daß in dem "lephanten" ein Ventilator angeordnet wird, der die Abgase oder Rauchgase in die Ringleitung hinausfördert/hinausbläst.
  • Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen genauer dargestellt, wie ein Ringkammerofen betrieben wird. Es zeigen: Fig. 1 einen Schnitt durch eine Kammer in einem Ringkammerofen in perspektivischer Ansicht.
  • Fig. 2 den Weg des Rauchgases in einem Ringkammerofen.
  • Fig. 3 den Weg des Rauchgases in einer Feuerzone im Schnitt.
  • In Fig. 1 ist eine leere Brennkammer (nach Abnahme des Deckels) gezeigt, die fünf Schächte (1) enthält. In den Schachtwänden sind Rauchgaskanäle (2) angeordnet, durch die die Rauchgase zu dem Boden der Kammern (3) geleitete werden, von wo sie durch Feuerkanäle (4) über die nächste Kammer geleitet werden.
  • Außerhalb der Kammer ist neben jeder Trennwand (5) zwischen den Kammern ein Abzug (6) angeordnet, der mit einer Verbindungsabzweigung (7) an der Rauchga,-Ringleitung verbunden werden kann.
  • Fig. 2 zeigt einen Rinkammerofen mit zwei Brennzone.
  • In jeder Brennzone gibt es Brennkanmern, die sich in verschiedenen Stadien befinden.
  • Mit Bezugs zeichen (8) ist eine Kammer bezeichnet, deren Deckel angehoben und auf Klötze gestellt wurde, wodurch Luft eingesaugt werden kann, wodurch die Kammern gekühlt werden und die Luft vorerhitzt wird, bevor sie die Brenner erreicht.
  • Mit Bezugszeichen (9) ist eine Kammer bezeichnet, deren Deckel sich in einer solchen Lage befindet, daß sie oben geschlossen ist, so daß die Luft aus (8) durch die Schachtwände und über die nächste Kammer gezogen wird.
  • Bezugszeichen (10) bezeichnet eine Kammer, in der die ölbrenner in den Feuer- oder Flammkanälen in Betrieb sind.
  • Bezugszeichen (11) bezeichnet Kammern, durch die die Rauchgase abgesaugt werden.
  • Bezugszeichen (12) bezeichnet eine offene Kammer mit abgedeckten Feuerkanälen, aus denen die Rauchgase aus der Brennzone abgezogen werden.
  • Bezugszeichen (13) bezeichnet offene Kammern. In diesen Kammern werden die gebrannten Kohlen entfernt und grüne Kohlen nachgeladen.
  • Bezugs zeichen (14) bezeichnet den "Elephanten", das heißt das Verbindungsstück zwischen der Kammer und der Rauchgas-Ringleitung (15).
  • Bezugszeichen (15) bezeichnet die Rauchgas-Ringleitung und (16) den Abzugs-Ventilator.
  • Die Waschanlage und der Schornstein sind nicht gezeigt.
  • Fig. 3 zeigt in Form eines Diagramms einen Schnitt durch den Weg, der von den Rauchgasen in einer Brennzone durchlaufen wird.
  • Die Luft (17) tritt in die Kammer ganz links auf der Zeichnung ein, wird durch die Schachtwände gesaugt, dann unter dem Boden des Schachtes und anschließend aufwärts in den FeuerkanaL, dann durch eine Kammer, die durch einen Deckel (18) abgeschlossen ist, zu der nächsten Kammer, wo den Brennern (19) Ol zugeführt wrd. Die Rauchgase strömen durch die anschließenden abgedeckten Kammern weiter, bis sie durch den "Elephanter (14) und aus diesem in die Rauchgas-Ringleitung gesaugt werden, die wie in der Zeichnung gezeigt, mit einem Abzugsventilator (1 verbunden ist.
  • Auf der Zeichnung ist ferner zu sehen, daß außerhalb der Kammer Rohrabzweigungen (21) vorgesehen sind, um die Rauchgas-Ringleitung mit den Kammern zu verbinden, wenn die Brennzone weiterverlegt wird.
  • Gemäß der vorliecenden Erfindung ist der "Elephant", d.h. das Verbindunysrohrstück (14) mit einem Ventilator (20) vearsetlel1.
  • überraschenderweise wurde festgestellt, daß dieser Vel1tiSator (20) sich nicht mit Teer und Stanb zusetzt. Es ist jedoch nötig, dafür zu sorgen, daß die Temperatur nicht zu weit absinkt, und zwar nicht unter 500 C. Da trotzdem gelegentlich eine Reinigung des Ventilators erforderlich ist, sollte ein Ersatzventilator bereitstehen.
  • Ein weiterer Grund für die Bereitstellung eines Ersatzventilators ist, daß man einen Ventilator in Betrieb halten sollte, bevor man den ersten abschaltet, wenn der Rauchgas-Zug von einer Kammer zur nächsten weiterverlegt wird. Infolge des geringen negativen Drucks könnte es sonst leicht dazu kommen, daß Rauchgase an unerwünschte Orte vordringen könnten.
  • Indem die Geschwindigkeit des Ventilators (20) eingestellt wird, sowie gegebenenfalls auch noch durch einen Schieber oder ein Klappenventil in der Rauchgas-Leitung, kann jede Brenn- oder Feuerzone unabhängig von jeder anderen geregelt werden.
  • Es ist außerdem nicht länger erforderlich, einen derartig hohen negativen Druck aufrechtzuerhalten wie vorher, um die Rauchgase dazu zu bringen, durch die Brennzone zu strömen. Außerdem wird infolge des geringeren negativen Drucks weniger Falschluft in die Rauchgas-Ringleitung gesaugt, was wiederum die Belastung des Ventilators und des Gaswäschers vermindert. Da das Gasvolumen vermindert wird, können auch die Dimensionen dieser Baugruppen vermindert werden, wodurch Energie für ihren Betrieb eingespart wird.
  • Indem die Emission von Rauchgasen aus dem Ofen und dem Schornstein vermindert wird, wird die Atmosphäre der Anlage in ihrer unmittelbaren Umgebung in den Betriebsräumen verbessert und auch die Außenluft weniger verschmutzt.
  • Die verbesserte Möglichkeit, den Zug in der Heizzone bzw. Brennzone zu steuern, erleichtert auch die Automatisation einer solchen Anlage.
  • Alle genannten Vorteile werden durch eine vergleichsweise geringfügige Investition erzielt, wie sie zur Installation von Ventilatoren in dem "Elephanten" erforderlich sind.

Claims (5)

  1. Patentansprüche Verfahren zur Steuerung des Zuges in einem Ringkammerofen zum Brennen von Kohleblöckenf d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß jede Brennzone in einem eigenen und unabhAng esteuerten Rauchga:;-Zuy endet.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck in der Rauchgas-Ringleitung in einer Entfernung von etwa einem Meter nach der Einmündung des Verbindungsrohrs zwischen der letzten Rammer der Brennzone und der Ringleitung bei etwa 5 - 10 mm Wassersäule unter dem Atmosphärendruck gehalten wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck in der gemeinsamen Rauchgas-Ringleitung an dem üblichen Abzugs-Ventilator (16) bei etwa 1 - 2 mm Wassersäule unter dem Atmosphärendruck gehalten wird.
  4. 4. Rohrverbindungsstück zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es einen Ventilator (2 enthält, der in der Brenn- oder Heizzone einen Zug erzeugt und die Abgase in die gemeinsame Rauchgas-Ringleitung (15) bläst.
  5. 5. Rohrverbindungsstück nach Anspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, daß es zusätzlich zu dem Ventilator (20) einen einstellbaren Schieber oder ein Klappenventil aufweist.
DE19813119451 1980-02-12 1981-05-15 "verfahren zur steuerung des zuges in einer brennkammer waehrend des brennens von kohlebloecken in einem ringkammerofen" Granted DE3119451A1 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NO800363A NO145027C (no) 1980-02-12 1980-02-12 Fremgangsmaate og anordning for styring av trekken i et brennkammer under steking (kalsinering) av karbonlegemer i en ringkammerovn
AU70009/81A AU7000981A (en) 1980-02-12 1980-04-30 Method of baking carbon bodies in a ring chamber furnace
AU70008/81A AU7000881A (en) 1980-02-12 1981-04-30 Method of controlling the draught in a baking chamber
DE19813119451 DE3119451A1 (de) 1980-02-12 1981-05-15 "verfahren zur steuerung des zuges in einer brennkammer waehrend des brennens von kohlebloecken in einem ringkammerofen"

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NO800363A NO145027C (no) 1980-02-12 1980-02-12 Fremgangsmaate og anordning for styring av trekken i et brennkammer under steking (kalsinering) av karbonlegemer i en ringkammerovn
AU70009/81A AU7000981A (en) 1980-02-12 1980-04-30 Method of baking carbon bodies in a ring chamber furnace
AU70008/81A AU7000881A (en) 1980-02-12 1981-04-30 Method of controlling the draught in a baking chamber
DE19813119451 DE3119451A1 (de) 1980-02-12 1981-05-15 "verfahren zur steuerung des zuges in einer brennkammer waehrend des brennens von kohlebloecken in einem ringkammerofen"

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3119451A1 true DE3119451A1 (de) 1982-12-09
DE3119451C2 DE3119451C2 (de) 1993-04-29

Family

ID=47560378

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19813119451 Granted DE3119451A1 (de) 1980-02-12 1981-05-15 "verfahren zur steuerung des zuges in einer brennkammer waehrend des brennens von kohlebloecken in einem ringkammerofen"

Country Status (3)

Country Link
AU (2) AU7000981A (de)
DE (1) DE3119451A1 (de)
NO (1) NO145027C (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1991019147A1 (en) * 1990-05-29 1991-12-12 Alcoa Of Australia Limited Method and apparatus for control of carbon baking furnaces

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2519738A1 (de) * 1975-05-02 1976-11-18 Riedhammer Ludwig Fa Verfahren zum brennen von kohlekoerpern wie elektroden, kohlenstoffsteinen u. dgl. im ringofen und ringofen zur durchfuehrung des verfahrens
DE2719368A1 (de) * 1976-05-05 1977-11-17 Elettrocarbonium Spa Verfahren und vorrichtung zum betreiben eines ringofens

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2519738A1 (de) * 1975-05-02 1976-11-18 Riedhammer Ludwig Fa Verfahren zum brennen von kohlekoerpern wie elektroden, kohlenstoffsteinen u. dgl. im ringofen und ringofen zur durchfuehrung des verfahrens
DE2719368A1 (de) * 1976-05-05 1977-11-17 Elettrocarbonium Spa Verfahren und vorrichtung zum betreiben eines ringofens

Also Published As

Publication number Publication date
AU7000881A (en) 1982-11-04
AU7000981A (en) 1982-11-04
NO800363L (no) 1981-08-13
DE3119451C2 (de) 1993-04-29
NO145027B (no) 1981-09-14
NO145027C (no) 1981-12-28

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2428891C3 (de) Schachtofen zum Schmelzen von mineralischen Substanzen zur Herstellung von Mineralwolle
DE3339972A1 (de) Kammerringofen und verfahren zu dessen betrieb
DE2643406B2 (de) Tunnelofen mit Direktbefeuerung
DE69210950T2 (de) Vorrichtung für einen Ringkammerofen
DE3119517C2 (de)
DE3031356A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum betreiben eines offenen kammerofens zur herstellung von kohlenstoffhaltigen formkoerpern
DE3119451C2 (de)
DE1037945B (de) Kammerringofen zum Brennen von Bauelementen mit hohem Brennstoffgehalt
EP0247100B1 (de) Vorrichtung und verfahren zur wärmebehandlung von formkörpern
DE2029840C3 (de) Herdwagenofen mit Rauchgasumwälzung
DE489833C (de) Verfahren zur-Leistungssteigerung beim Betriebe von Schachtoefen mit Schuettfeuerung
DE1006329B (de) Brennofen und Verfahren zum Brennen von Bauelementen mit hohem Brennstoffgehalt
DE1256667B (de) Verfahren zum Frischen von Eisen und Herdofen zur Durchfuehrung dieses Verfahrens
DE3516058C2 (de) Tunnelofen zum Brennen von keramischen Rohlingen und Verfahren zum Betrieb eines solchen Tunnelofens
DE569443C (de) Tunnelofen zum Brennen salzglasierter Ware und Verfahren zum Betrieb des Tunnelofens
DE349952C (de) Kammerringofen mit ueberschlagender Flamme
DE840571C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Spuelgasschwelen und Vergasen aschereicher Brennstoffe in stetig betriebenen Querstromoefen
DE5777C (de) Verbesserung an continuirlichen Ziegelbrennöfen
DE11426C (de) Neuerungen an direkten Gasfeuerungen
DE750011C (de) Duesensteine zum Einfuehren von Luft in die senkrechten Heizzuege von senkrechten Kammeroefen zum Erzeugen von Gas und Koks
DE3530991C2 (de)
DE695894C (de) Waagerechter oder Schraeg-Retortenofen
DE1199175B (de) Verfahren zum Betrieb eines Doppelschraegofens
DE28860C (de) Gasheizeinrichtung an Oefen zum Brennen von Mauersteinen, Kalk, Terrakotten, Fayence, Porzellan etc
DE2029389C (de) Herdwagenofen mit Gas oder Olbehei zung und Rauchgasumwalzung fur keramisches Brenngut, insbesondere fur das Brennen von Elektroden und dergl

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8363 Opposition against the patent
8339 Ceased/non-payment of the annual fee