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DE3119053C2 - Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial - Google Patents

Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial

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Publication number
DE3119053C2
DE3119053C2 DE3119053A DE3119053A DE3119053C2 DE 3119053 C2 DE3119053 C2 DE 3119053C2 DE 3119053 A DE3119053 A DE 3119053A DE 3119053 A DE3119053 A DE 3119053A DE 3119053 C2 DE3119053 C2 DE 3119053C2
Authority
DE
Germany
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heat
acid
recording material
group
compounds
Prior art date
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Expired
Application number
DE3119053A
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English (en)
Other versions
DE3119053A1 (de
Inventor
Eiichi Numazu Shizuoka Kawamura
Keishi Kubo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ricoh Co Ltd
Original Assignee
Ricoh Co Ltd
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Publication date
Priority claimed from JP55062312A external-priority patent/JPS5834313B2/ja
Priority claimed from JP55082167A external-priority patent/JPS5834316B2/ja
Application filed by Ricoh Co Ltd filed Critical Ricoh Co Ltd
Publication of DE3119053A1 publication Critical patent/DE3119053A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3119053C2 publication Critical patent/DE3119053C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M5/00Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
    • B41M5/26Thermography ; Marking by high energetic means, e.g. laser otherwise than by burning, and characterised by the material used
    • B41M5/30Thermography ; Marking by high energetic means, e.g. laser otherwise than by burning, and characterised by the material used using chemical colour formers
    • B41M5/337Additives; Binders
    • B41M5/3375Non-macromolecular compounds
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S428/00Stock material or miscellaneous articles
    • Y10S428/913Material designed to be responsive to temperature, light, moisture

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Abstract

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einem Träger und einer auf diesem Träger ausgebildeten wärme emp findlichen Schicht, wobei die wärmeempfindliche Schicht einen farblosen oder schwach gefärbten Leukofarbstoff und eine saure Substanz enthält, die in der Lage sind, bei der Einwirkung von Wärme auf die wärmeempfindliche Schicht eine Farbe zu bilden, sowie wenigstens eine Amidverbindung, die aus einer Gruppe von Verbindungen ausgewählt ist, die durch die folgenden allgemeinen Formeln beschrieben wird: (1. Formel) in denen R ↓1 eine Alkylgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen, eine Phenylgruppe oder eine substituierte Phenylgruppe ist; R ↓2 ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist, R ↓3 eine Alkylgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen ist, R ↓4 und R ↓5 jeweils ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen sind; und n eine ganze Zahl mit dem Wert 0 oder 1 ist. Dadurch wird die Bilderzeugung hinsichtlich der Bilddichte, der zur Bilderzeugung erforderlichen Energiemenge und der Betriebseigenschaften des Thermokopfes auf dem wärme emp findlichen Aufzeichnungsmaterial verbessert. Zur zusätzlichen Verbesserung der Eigenschaften des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials, insbesondere hinsichtlich einer Verhinderung von Verfärbungen des Aufzeichnungsmaterials durch die Einwirkung von Druck oder Reibung, kann das Aufzeichnungsmaterial auch noch

Description

3,5-XyIenoL Thymol, p-tert-Butylphenol, 4-Hydroxyphenoxid,Methyl-4-hydroxybenzoat 4-Hydroxyacetophenon, a-Naphthol, ^-Naphthol, Catechol, Resorcin, Hydrochinone, 4 -tert-Octyl-catechol, 4,4'-sec- Butyiidenphenol,
2^'-Dihydroxydiphenyl,
22'-Methylenbis(4-methyl-6-tert-butylphenol), 22'-bis(4'-Hydroxyphenyl)propan
(oder Bisphenol A),
4,4'-lsopropyliden-bis (2-tert-butylphenol), 4,4'-sec-Butylidendipehol, Pyrogallol, Phloroglucine und Phloroglucinocarboxylsäure.
21. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die wärmeempfindliche Schicht außerdem ein Bindemittel enthält, das aus einer Gruppe von wasserlöslichen organischen Polymeren wie Polyvinylalkohol, Methoxycellulose.Hydroxyäthylcellulose, Carboxymethylcellulose, Polyvinylpyrrolidon, Polyacrylamid, Polyacrylsäure, Stärke, Gelatine und wäßrigen Emulsionen von Polystyrol, dem Copolymer von Vinylchlorid und Vinylacetat sowie von Polybutylmethacr.'lat ausgewählt isL
22. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die wärmeempfindliche Schicht zusätzlich einen Zusatz zur Verbesserung der Bildqualität enthält, der aus einer Gruppe ausgewählt ist, die Calciumcarbonat, Siliciumoxid, Aluminiumoxid, Magnesiumoxid, Talk, Bariumsulfat und Aluminiumstearat umfaßt.
23. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die wärmeempfindliche Schicht zusätzlich einen Schmiermittelzusatz enthält, der aus einer Gruppe ausgewählt ist, die Leinöl. Tungöl, Wachs, Paraffin, Pofyäthylenwachs und chlonirtes Paraffin umfaßt.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein verbessertes wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, das bei Zufuhr einer relativ geringen Energiemenge Bilder mit einer hohen Bildschwärzung oder Bilddichte und einem scharfen Kontrast gegenüber dem Hintergrund erzeugen kann und das daher in Apparaten für die Hochgeschwindigkeitsaufzeichnung auf der Basis von Wärmeempfindlichkeiten, zum Beispiel in Computern, Bildübertragungsapparaten und einer Vielzahl von Meßinstrumenten verwendet werden kann.
Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial ist ein Aufzeichnungsmaterial, das einen Träger, zum Beispiel Papier und eine wärmeempfindliche Schicht aufweist, die in der Lage ist, bei der Zufuhr von Wärme eine Farbe zu entwickeln, wobei die wärmeeinpfindliche Schicht auf dem Träger ausgebildet ist. Für die Zufuhr von Wärme wird zum Beispiel ein Thermodrucker mit einem Thermokopf verwendet
Gegenwärtig wird das wärmeempfindliche Aufzeichnen unter Verwendung eines obenerwähnten wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials in Verbindung mit dem Kopieren von Dokumenten und Büchern und dem Aufzeichnen des Outputs aus Computern, Bildübertragungsapparaten und verschiedenen Meßinstrumenten eingesetzt
to Für die obenerwähnten Anwendungen sind gegenwärtig wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien in praktischer Anwendung, die jeweils aufweisen: 1. eine wärmeempfindliche Schicht die einen farblosen oder nur leicht gefärbten Leukofarbstoff mit einem Lactonring, einem Lactamring oder einem Spiro-Pyran-Ring sowie ein saures Material wie eine organische Säure oder ein phenolisches Material enthält; sowie 2. einen Träger für diese wärmeempfindliche Schicht Derartige wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien liefern Bilder, die im entwickelten Zustand klar sind und sich auch mit der Zeit nicht verschlechtern, und die wärmeempfindlichen AufzeicL-ungsmaterialien selbst können über einen langen Zeitrauin gelagert werden, ohne daß eine Qualitätsverminderung eintritt.
Gegenwärtig ist zu beobachten, daß die Output-Geschwindigkeiten der obenerwähnten Aufzeichnungsappiu ate, in denen der obenerwähnte Typ an wärmeempfindlichem Aufzeichnungsmaterial verwendet wird, bemerkenswert gesteigert wurde, wobei Steigerungen der Output-Geschwindigkeiten unter gleichzeitiger Erhöhung der Informationsdichte im Output nahezu von einem Tag zum nächsten beobachtet werden können.
Um die Wärmeempfindlichkeit der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien zur Verwendung in den obenerwähnten thermischen Aufzeichnungsverfahren zu verbessern, wurden zum Beispiel die folgenden Verfahren vorgeschlagen: in der japanischen offengelegten Patentanmeldung mit der Seriennummer 52-106746 sind verbesserte wärmeempfindliche Auf-Zeichnungsmaterialien offenbart, in denen Acctoacetanilid-Verbindungen zur Verbesserung der Wärmeempfindlichkeit enthalten sind. In der offengelegten japanischen Patentanmeldung mit der Seriennummer 53-48751 ist ein wärmeempfindliches Aufzcichnungsmaterial offenbart, das ein in der Wärme schmelzbares Material enthält, dessen Schmelzpunkt im Bereich von 600C bis 2000C liegt, wobei es mindestens entweder im basischen Farbstoff oder dem färbenden Material in der wärmeempfindlichen Schicht des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials vorliegt. Außerdem ist in der japanischen Patentveröffentlichung mit der Seriennummer 52-20142 ein Verfahren zur Herstellunng eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials offenbart, dessen Entwiekelbarkeit durch Behandlung der 5; Oberfläche seiner Deckschicht im Bereich von 200 bis 1000 Sekunden Beck Smoothness Degree verbesessert wurde.
Alle diese wärmeempfindlichen Materialien zeigen bei ihrer praktischen Anwendung unbefriedigende bo Ergebnisse.
Als weitere Mittel, die die Wärmeempfindlichkeit verbessern, sind die folgenden bekannt:
Fettsäureamid-Verbindungen, wie Acetamid, Stearinsäureamid, Linolensäureamid, Laurinsäureamid, Myrib<i stinsäureamid, das Amid der gehärteten Rindfleisch-Fettsäure, Palm'tinsäureamid, Ölsäureamid, das Amid der Reiskleie-Fettsäure, Kokußnuß-Fettsäureamid, Methylolverbindungen der obenerwähnten Fettsäure-
amide, Methylenbis(stearinsäureamid) und Äthylenbis(steariniäureamid) (z. B. US-PS 40 32 690).
Wenn die obenerwähnten Mittel zur Verbesserung der Wärmeempfindlichkeit in wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien verwendet werden, und die thermische Aufzeichnung wird durch den Thermokopf über einen längeren Zeitraum fortgesetzt, wird durch diese Mittel zur Verbesserung der Wärmeempfindlichkeit auf dem Thermokopf während des Aufzeichnungsprozesses Staub erzeugt, der bewirkt, daß der Thermokopf an dem Material für die thermische Aufzeichnung festklebt, wodurch seine Abtastbewegung über die Oberfläche des thermischen Aufzeichnungsmaterials behindert wird und wodurch unscharfe entwikkelte Bilder erhalten werden. Es ist daher erforderlich, ii den Thermokopf von Zeit zu Zeit zu reinigen.
Unter diesen Umständen ist es erwünscht, ein Verfahren zur thermischen Aufzeichnung an der Hand zu haben, mit dem Bilder bei einer hohen Geschwindigkeit kontinuierlich über einen langen Zeitraum aufgezeichnet werden können, ohne daß sich auf dem Thermokopf während des Aufzeichnens der Bilder auf einem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial Staub ansammelt, wodurch die Notwendigkeit einer Reinigung des Thermokopfes entfallen würde.
Darüber hinaus weisen die üblichen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien die zusätzlichen Nachteile auf, daß sich während ihrer Lagerung Nebel bildet, und wenn auf die Aufzeichnungsmaterialien Druck ausgeübt wird oder wenn die Aufzeichnungsmaterialien einer Reibung ihrer Oberflächen ausgesetzt sind, werden die betreffenden Abschnitte des Aufzeichnungsmaterials fleckig.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes wärmeempfindliches Aufzeichnungsmate- r> rial anzugeben, das aus einem Träger und einer wärmeempfindlichen Schicht besteht, die auf dem Träger ausgeführt ist, wobei dieses warmeempfindiiche Aufzeichnungsmaterial einen farblosen oder nur leicht gefärbten Leukofarbstoff und ein saures Material enthält, die in der Lage sind, bei der Einwirkung von relativ geringen Energiemengen eine Farbe von hoher Dichte und in scharfem Kontrast gegenüber dem Hintergrund zu bilden, wobei das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gesteigerte Wärmeempfindlich- r, keit zeigen soll.
Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein wärmeempfindüches Aufzeichnungsmaterial des beschriebenen Typs zu schaffen, das nicht wesentlich zu der Ansammlung von Staub auf einem a> Thermokopf während eines Bildaufzeichnungsprozesses unter Verwendung eines Thermodruckers mit einem Thermokopf beiträgt, was eine sanfte thermische Aufzeichnung unter Abtasten durch den Kopf für einen verlängerten Zeitraum gestattet.
Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial des beschriebenen Typs zu schaffen, in dem eine Verfärbung durch Druck oder Reibung verhindert ist, was es möglich macht, klare Bilder mit einer hohen Bilddichte zu jrhalten.
Es ist noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial des beschriebenen Typs zu schaffen, das für lange Zeiträume gelagert werden kann, ohne daß sich während der Lagerung unter Verschlechterung des Materials auf diesem Schleier bilden.
Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in der üblichen wärmeempfindlichen Schicht wenigstens eine der folgenden Substanzen enthalten ist: Verbindung (1) gemäß der Formel (I)
R1NHCO
(1)
in der R, eine Alkylgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen, eine Phenylgruppe oder eine substituierte Phenylgruppe ist; und R2 ein WasserstofTatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist.
Verbindung (2) gemäß der Formel (2)
R1CONH
(2)
in der R, eine Alkylgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen, eine Phenylgruppe oder eine substituierte Phenylgruppe ist; und R2 ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist.
Verbindung (3) gemäß der Formel (3)
R3NHCO(CH2Jn
(3)
in der Rj eine Alkylgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen ist; R4 und R5 jeweils ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen sind; und η eine ganze Zahl mit dem Wert 0 oder 1 ist.
Bei einer Alternative ist zusätzlich zu einer der obenerwähnten Verbindungen (t) bis (3) eine Verbindung (4) gemäß der Formel (4)
(4)
in der R* und R7 jeweils eine Alkylgruppe mit 10 bis 30 Kohlenstoffatomen sind, in der wärmeempfindlichen Schicht enthalten.
Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials näher erläutert
Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäß der vorliegenden Erfindung enthält einen Träger, sowie eine warmeempfindiiche Schicht, die auf dem Träger ausgebildet ist, wobei die wärmeempfindliche Schicht einen farblosen oder schwach gefärbten Leukofarbstoff, eine saure Sustanz, die bei der Einwirkung von Wärme den Leukofarbstoff in eine Farbe überführen kann sowie wenigstens eine Verbindung enthält, die zu einer der nachfolgenden Verbindungsgruppen (1) bis (3), die jeweils durch die allgemeinen Formeln (1) bis (3) wiedergegeben sind, gehört, oder die zusätzlich zu diesen Verbindungen eine Verbindung (4) enthflLdie durch die allgemeine Formel (4) wiedergegeben ist.
I. Verbindung (1) gemäß der Formel (1)
R1NHCO
in der R1 eine Alkylgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffp'^men, eine Phenylgruppe oder eine substituierte Phenylyruppe ist; und R2 ein WasserstofTatom oder eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen ist. Ein Beispiel für eine Verbindung gemäß Formel (1) ist N-Stearyl-hexahydrobenzamid
N-Cyclohexylpalmitinsäureamid C H3(C H2J14C ONH-
(2>8
N-(2-Chlorcyclohexyl)-palmitinsäureamid Cl
(2)-9
CH3(C H2)16C H2NH CO
(I)-I
II. Verbindung (2) gemäß der allgemeinen Formel (2)
N-(2-Methylcyctohexyl)-stearinsäureamid CH3
CH3(CHj)14CONH
III. Verbindung (3) gemäß der allgemeinen Formel (3)
in der R, eine Alkylgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen, eine Phenylgruppe oder einer substituierte Phenylgruppe ist; und R2 ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe ist mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist. 2>
Beispiele für Verbindungen gemäß der allgemeinen Formel (2) sind:
R3N H C 0(C H2),
(3)
N-Cyclohexylacetamid
CH3CONH-
J(I
N-Cyclohexylpropioniimid
CH3CH2CONH-
in der R3 eine Alkylgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen ist; R4 und R5 jeweils ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine Alkoxygruppe mit 1 bis Kohlenstoffatomen sind; und π eine ganze Zahl mit dem Wert O oder 1 ist.
Beispiele für Verbindungen gemäß der allgemeinen Formel (3) sind die folgenden:
N-Cyclohexylstearinsäureamid CH3(CH2)I6CONH-
N-Cyclohexylbenzamid
-CONH-
(2V2
(2>-3
(2>4
N-Cyclohexyl-2-methylbenzamid CH3
CONH
N-CyclohexyW-chlorbenzamid Cl
CONH
N-Cyclohexyl^^-dimethylbenzamid CH3
■»T
5«) N-Stearylbenzamid
CHjtCH^CH.NHCO
N-Palmityl-2-chlorbenzamid
CHj(CH2)HCH2NHCO
N-Stearyl-2-methoxybenzamid
(3H
(3)-2
CH3O
(2)-5 CH3(CH2)I6CH2NHCO
(3>3
(2)-6 N-Stearyl-2-methylbenzamid
CH3(CH2)UCH2NHC O
N-Stearyl-4-methylbenzamid
(3>4
H3C
-CONH
(2>7
N-Palmityl-2,4-dimethylbenzamid
CH3
CH3(Ch2)HCH2NHCO-^ >—CH3
N-Behenylbenzamid
(3>6
(3V7
N-Behenyl-2-methylbenzamid
CH3
CH3(C H2J20CH2NHCO
N-Stearylphenylacetamid
(3>8
(3>9
N-Behenylphenylacetaraid
IV. Verbindung (4) gemäß der allgemeinen Formel (4)
— Ο —Rs
(4)
in der Rs und R7 jeweils eine Alkylgruppe mit 10 bis 30 Kohlenstoffatomen sind.
Es ist dabei besonders vorteilhaft. Verbindungen gemäß der allgemeinen Formel (4) zu wählen, in denen Re und R7 jeweils eine Alkylgruppe mit 16 bis 22 Kohlenstoffatomen sind, das heißt genauer Hexadecyl-, Heptadecyl-, Octadecyl-, Nonadecyl-, Icosyl-, Henicosyl- oder Docosylgruppen.
Nachfolgend wird die Synthese von Verbindungen gemäß den allgemeinen Formeln (1) bis (3) anhand von Beispielen beschrieben.
Synthese von N-Stearyl-hexahydrobenzamid
(Verbindung (I)-I)
27 g Stearylamin wurden in 100 ml Benzol bei 300C gelöst. Die erhaltene Lösung wurde sehr langsam zu 20 g Hexahydrobenzoesäurechlorid unter ständigem Rühren gegeben, wobei die Temperatur im Bereich von 00C bis 100C gehalten wurde. Die Zugabe erforderte eine Stunde. Die Temperatur der Mischung wurde dann bis auf 6O0C erhöht und die Mischung wurde bei dieser Temperatur drei Stunden gerührt. Danach wurde die Mischung abgekühlt Aus der Mischung schieden sich weiße Kristalle ab. Die Kristalle wurden abfdtriert, mit alkalischem Alkohol neutralisiert und mit Wasser gewaschen. Das auf diese Weise erhaltene Material wurde aus Äthanol umkristallisiert woraus es sich in
Form weißer Kristalle mit einem Schmelzpunkt von 89°C bis 900C wieder abschied. Die Ausbeute betrug 83%.
Synthese von N-Cyclohexylstearinsäureamid
(Verbindung (2)-3)
10 g Cyclohexylamin wurden in 80 ml Toluol gelöst. Die erhaltene Lösung wurde unter 200C abgekühlt und 30 g Stearinsäurechlorid wurden unter Rühren bei Temperaturen unter 200C zugegeben. Die Zugabe dauerte eine Stunde. Die Mischung verfestigte sich vollständig. Die verfestigte Mischung wurde bei 300C zwei Stunden gehalten. In der Mischung enthaltene weiße Kristalle wurden danach abfiltriert, mit alkali-
π schem Alkohol neutralisiert und mit Wasser gewaschen. Das auf diese Weise erhaltene Material wurde aus Alkohol umkristallisiert, aus dem es sich als weiße Nadeln mit einem Schmelzpunkt von 93.5°C bis 94.5°C abschied. Die Ausbeute betrug 86%.
Synthese von N-Cyclohexylbenzamid
(Verbindung (2)-4)
18 g Cyclohexylamin wurden in 150 ml Benzol gelöst.
Zu der erhaltenen Lösung wurden sehr langsam 20 g Benzoylchlorid zugegeben, wobei bei Temperaturen unter 400C gerührt wurde. Es schieden sich aus der Mischung weiße Kristalle ab, wobei ein weißer Rauch gebildet wurde. Die Mischung wurde eine Stunde
jo gerührt und dann durch Zugabe von Pyridin alkalisch gemacht. Das Produkt wurde unter Anlegen von Unterdruck abgesaugt Rohe Kristalle mit einem Schmelzpunkt von 142°C bis 144°C wurden aus einer Mischung von Methanol und Äthanol (1 :1— Volumen-
J5 verhältnis) umkristallisiert, wobei weiße Nadeln mit einem Schmelzpunkt von 144° C bis 145° C erhalten wurden. Die Ausbeute betrug 84%.
Synthese von N-Stearylbenzamid
(Verbindung (3)-1)
27 g Stearylamin wurden in 100 ml Toluol dispergiert. Zu dieser Dispersion wurden 13 g Benzoyk-nlorid bei 7O0C gegeben. Es setzte eine exotherme Reaktion ein, und die Temperatur der Mischung stieg auf 8O0C. Die Reaktionsmischung wurde auf 100° C erhitzt und diese Temperatur wurde für etwa 20 Stunden beibehalten, bis die Entwicklung von Chlorwasserstoff beendet war. Die Reaktionsmischung wurde gekühlt, und aus ihr wurden rohe Kristalle abgetrennt Die auf diese Weise so erhaltenen weißen Kristalle wurden mit Natriumhydroxid neutralisiert und dann aus Alkohol umkristallisiert Bei der Umkristallisation wurden weiße Kristalle mit einem Schmelzpunkt von 850C bis 87° C erhalten. Die Ausbeute betrug 83%.
Synthese von N-Stearylphenylacetylamid
(Verbindung (3)-9)
27 g Stearylamin wurden in 100 ml Toluol dispergiert Zu dieser Dispersion wurden sehr langsam 14 g PhenylessigsäurechJorid bei 700C gegeben. Die Temperatur der Reaktionsmischung wurde auf 90° C erhöht und man ließ die Mischung bei dieser Temperatur für zehn Stunden reagieren. Die Reaktionsmischung wurde abgekühlt, und aus ihr schieden sich weiße Rohkristalle ib. Die auf diese Weise erhaltenen weißen Kristalle wurden abfiltriert, mit Natriumhydroxid neutralisiert und dan aus Alkohol umkristallisiert Bei der Umkristallisation wurden weiße Kristalle mit einem Schmelz-
puiikt von 93°C bis 94°C erhalten. Die Ausbeute betrug 86%.
Beispiele für Leukofarbsioffe, die gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, sind:
1. Leukobasen von Triphenylmethanfarhstoffen gemäß der folgenden allgemeinen Formel:
R..
R1
C = O
R.
in der R„ Ry und R; jeweils ein Wasserstoffatom, eine Hydroxylgruppe, ein Halogenatom, eine Alkylgruppe, eine Nitrogruppe, eine Aminogruppe, eine Dialkylaminogruppe, eine Monoalkylaminogruppe oder eine Arylgruppe sind.
Spezielle Beispiele für die obenerwähnten Verbindungen sind:
3,3-bis(p-Dimethylaminophenyl)-phthalid,
3,3-bis(p-Dimethylaminophenyl)-6-dimethyl-
aminophthalid
(Kristallviolettlacton),
3,3-bis(p-Dimethylaminophenyl)-6-diäthyl-
aminophthaiid,
3,3-bis(p-Dimethylaminophenyl)-6-chlorphthalid,
3,3-bis(p-Dibutylaminophenyl)-phthalid.
2. Leukobasen von Fluoranfarbstoffen gemäß der folgenden allgemeinen Formel:
40
50
55
60
in der R,, Ry und R7 jeweils ein Wasserstoffatom, eine Hydroxylgruppe, ein Halogenatom, eine Alkylgruppe, eine Nitrogruppe, eine Aminogruppe, eine Dialkylaminogruppe, eine Monoalkylaminogruppe oder eine Arylgruppe sind.
Spezielle Beispiele für die obenerwähnten Verbinduneen sind:
3-Cyclohexylamino-6-ch!orfluoran,
3-(N,N-Diäthylamino)-5-methyl-7-(N,N-dibenzyl-
amino)fluoran,
3-Dimethylamino-5,7-dimethylfluoran,
3-Diäthylamino-7-methylfluoran,
3. Fluoranfarbstoffe:
S-Diäthylamino-B-methyl-y-chlorfluoran,
S-Pyrrolidino-e-methyl-T-anilinofluoran,
2-[N-(3'-Trifluormeihylphenyl)amino]-6-diäthyl-
aminofluoran,
2-[3,6-bis(Diäthylaniino)-9-(o-chloranilino)-
xanthylbcn/oesäurcliictam]
4. Lactonverbindungen gemäß der folgenden allgemeinen Formel:
in der R, und R, jeweils ein Wasserstoffatom, eine niedrige Alkylgruppe, eine substituierte oder unsubstituierte Alkylgruppe, eine substituierte oder unsubstituierte Phenylgruppe, eine Cyanoäthylgruppe, eine jS-halogenierte Äthylgruppe, oder R, und R2 zusammen die Reste
-i CH2^ O-i CH2^
sind, wobei mindestens einer der Reste R3 und R4 eir Wasserstoffatom und der andere ein Wasserstoffatom, eine niedrige Alkylgruppe, eine Aralkylgruppe, eine Amylgruppe oder eine Phenylgruppe ist; und Xi. X2 und X3 jeweils ein Wasserstoffatom, eine niedrige Alkylgruppe, eine niedrige Alkoxygruppe, ein Halogenatom, eine halogenierte Methylgruppe, eine Nitrogruppe, eine Aminogruppe oder eine substituierte Aminogruppe, und Xa ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine niedrige Alkylgruppe oder eine niedrige Alkoxygruppe sind, wobei η eine ganze Zahl mit den Werten 0 oder 1 bis 4 ist
Spezielle Beispiele für die obenerwähnten Verbindungen sind:
3-(2'-Hydroxy-4'-dimethylaminophenyl)-3-(2'-methoxy-5'-ehlorphenyI)phthalid,
3-{2'-Hydroxy-4'-dimethylaminophenyl)-3-{2'-methoxy-5'-nitrophenyl)phthalid,
IO
15
20
3-(2'-Hydroxy-4'-diäthyIaminophenyI)-3-(2'-methoxy-5'-methylphenyl)phthalid,
3-(2'-Methoxy-4'-dimethylaminophenyl)-3-(2'-hydroxy-4'-chIor-5'-methyIphenyl)phthalid
Beispiele für sajre Substanzen, die gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, sind:
Borsäure, Oxalsäure, Maleinsäure, Weinsäure,
Zitronensäure, Bernsteinsäure, Benzoesäure,
Sterinsäure, Gallussäure, Salicylsäure,
1 -Hydroxy-2-naphthoesäure,
o-Hydroxybenzoesäure,
m-Hydroxybenzoesäure,2-Hydroxy-p-toIuylsäure, 3,5-Xylenol, Thymol, p-tert-Butylphenol,
^HydroxyphenoxidMethyW-hydroxybenzoat,
4-Hydi oxyacetophenon, a-Naphthol, JJ-NaphthoI.
Catechol, Resorcin, Hydrochinon,
4-tert-Octylcatechol,
4,4'-sec-Butylidenphenol.
2.2'-Dihydroxydiphenyi,
2,2'-MethyIen-bis(4-methyl-6-tert-butylphenol),
2J2'-bis(4'-Hydroxyphenyl)propan
(oder Bisphenol A),
4,4'-Isopropyliden-bis(2-tert-butylphenol),
4,4'-sec-ButyIidendiphenoI. Pyrogallol,
Phloroglucin, Phloroglucinocarboxylsäure.
ir der wärmeempfindlichen Schicht des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials gemäß der vorlie- JO genden Erfindung können die folgenden Bindemittel verwendet werden:
Wasserlösliche organische Polymere, wie Polyvinylalkohol, Methoxycellulose, Hydroxyäthylcellulose, Carboxymethylcellulose. Polyvinylpyrrolidon, Polyacrylamid. J5 Polyacrylsäure, Stärke, Gelatine; und wäßrige Emulsionen von Polystyrol, ein Copolymer von Vinylchlorid und Vinylacetat, und Polybutylmethacrylat.
Darüber hinaus können in der wärmeempfindlichen Schicht die folgenden Zusätze in Form feiner Puder -to enthalten sein, damit klare Bilder erhalten werden:
Calciumcarbonat, Siliciumdioxid, Aluminiumoxid, Magnesiumoxid. Talk. Bariumsulfat und Aluminiumstearat.
Darüber hinaus können zur Verbesserung des Laufs eines Thermokopfes über das wärmeempfindliche i~< Aufzeichnungsmaterial gemäß der vorliegenden Erfindung als Schmiermittel wirkende Materialien zu der wärmeempfindlichen Schicht zugesetzt sein:
Leinöl, Tungöl, Wachs, Paraffin, Polyäthylenwachs und chloriertes Paraffin. v>
Wie oben erwähnt, dienen Verbindungen gemäß den allgemeinen Formeln (1) bis (3) dazu, die Wärmeempfindlichkeit eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials zu verbessern. Das rührt daher, daß die Wärmemenge, die erforderlich ist, um jede der « Verbindungen zu verschmelzen (im folgenden als Verschmelzungswärme bezeichnet) eher gering ist und diese Verbindungen darüber hinaus dazu dienen, die Schmelzpunkte des Leukofarbstoffes und des sauren Materials, die in der wärmeempfindlichen Schicht m> enthalten sind, abzusenken. Daher schmelzen der Leukofarbstoff und das saure Material bei relativ niedrigen Temperaturen und folglich kann die Farbbildung durch vergleichsweise geringe Mengen an Energie bewirkt werden. Mit anderen Worten dienen die *'· Verbindungen gemäß (1) bis (3) dazu, die Anfärbegeschwindigkeit des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials zu erhöhen. Außerdem verhindern diese Verbindungen eine Verschlechterung des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials.
Darüber hinaus sind die Verbindungen gemäß der allgemeinen Formel (1) bis (3), die eine vergleichsweise langkettige Alkylgruppe aufweisen, in der Lage, die Oberfläche des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials glatt zu machen, wodurch ein leichtes und sanftes Gleiten des Thermokopfes über die Oberfläche des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmatcrials erreicht wird, wodurch der Aufzeichnungsvorgang auf dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial verbessert wird. Darüber hinaus wird, weil die Glattheit der Oberfläche des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials durch die Verbindungen gemäß (1) bis (3) verbessert wurde, so gut wie kein Staub während des Aufzeichnungsprozesses durch den Thermokopf gebildet, und die Dauer der Aufzeichnung kann beträchtlich verlängert werden, verglichen mit den Aufzeichnungszeiten, die mit den üblichen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien möglich waren.
Wie schon früher erwähnt, ist in einem erfindungsgemäßen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial mindestens eine der Verbindungen (1) bis (3) in der wärmeempfindlichen Schicht des Aufzeichnungsmaterials enthalten. Es ist dabei vorteilhaft, daß die Menge der Verbindungen (1), (2) oder (3) oder einer Mischung von ihnen, die der wärmeempfindlichen Schicht zugesetzt wird, insgesamt 0,05 bis 4,0 Gewichtsteile, bezogen auf 1 Gtwichtsteil eines Leukofarbstoffes, beträgt. Wenn die Gesamtmenge der zugesetzten Verbindungen weniger als 0,05 Gewichtsteile beträgt, neigen die Wärmeempfindlichkeit und die Aufzeichnungseigenschaften des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials dazu nicht hinreichend verbessert zu werden, und wenn die Gesamtmenge der Verbindungen mehr als 0,4 Gewichtsteile beträgt, können die Wärmeempfindlichkeit und die Aufzeichnungseigenschaften nicht weiter verbessert werden.
Zusammen mit den obenerwähnten Verbindungen (1) bis (3) können Verbindungen des Typs der allgemeinen Formel (4) eingesetzt werden, um die Wärmeempfindlichkeit und die Aufzeichnungseigenschaften des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials gemäß der vorliegenden Erfindung weiter zu verbessern.
Die Verbindungen (4) dienen insbesondere dazu, die Glattheit der Oberfläche der wärmeempfindlichen Schicht zu verbessern, wodurch sie bewirken, daß der Thermokopf leicht und sanft über die Oberfläche der wärmeempfindlichen Schicht gleitet, wodurch die Bildung von Staub um den Thermokopf vermindert wird und gleichzeitig verhindert wird, daß der Thermokopf an der Oberfläche der wärmeempfindlichen Schicht klebt.
Darüber hinaus sind die Verbindungen (4) in der Lage, Verfärbungen von Abschnitten zu verhindern, in denen das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial einem Druck oder einer Reibung ausgesetzt ist.
Genauer gesagt, überschneiden sich die Vorteile, die durch jede einzelne Verbindung zu erzielen sind, wenn die Verbindungen (4) und die Verbindungen (1) bis (3) in Kombination verwendet werden.
Somit sind die Vorteile des erfindungsgemäßen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials lcurz zusammengefaßt:
a) das wärmeempfindliche Aufzeichnen kann mit einer relativ geringen Energiemenge durchgeführt werden,
308 129/225
b) Verfärbung des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials durch Druckeinwirkung oder Reibung kann verhindert werden,
c) die Bildung von Staub während des Aufzeichnens unter Verwendung des Thermokopfes kann verhinden werden, und es wird ein leichter und glatter Aufzeichnungsvorgang erreicht,
d) das wärmeempfindliche Aufzeichnungspapier kann über lange Zeiträume gelagert werden, ohne daß sich seine Qualität verschlechtert.
Wenn die Verbindungen (4) und die Verbindungen (1) bis (3) in Kombination verwendet werden, liegt die Gesamtmenge der Verbindungen (1) bis (3) vorteilhafterweise im Bereich von 0,5 bis 5 Gewichtsteilen, bezogen auf 1 Gewichtsteil des Leukofarbstoffes, der in der wärmeempfindlichen Schicht enthalten ist. Die Verbindungen (1) bis (3) können jeweils einzeln oder in Kombination verwendet werden. Wenn die Gesamtmenge der Verbindungen (1) bis (3) geringer als 0,5 Gewichtsprozent ist, wird keine adäquate Verbesserung der Wärmeempfindlichkeit und der Aufzeichnungseigenschaften des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials erreicht Wenn andererseits die Gesamtmenge der Verbindungen (1) bis (3) höher als 5 Gewichtsteile ist, können die Wärmeempfindlichkeit und die Aufzeichnungseigenschaften nicht weiter verbessert werden.
Verbindungen gemäß der Formel (4) können ebenfalls jeweils einzeln oder in Kombination verwendet werden. Die Gesamtmenge der Verbindungen (4) liegt Vorzugsweise im Bereich von 0,2 bis 3 Gewichtsteilen, bezogen auf 1 Gewichtsteil der Gesamtmenge der Verbindungen (1) bis (3). Wenn die Gesamtmenge der Verbindungen (4) v-eniger als 0,2 Gewichtsteile beträgt, können die Aufzeichnungseigenschaften nicht adäquat verbessert werden, während dann, wenn die Gesamtmenge dieser Verbindungen über 3 Gewichtsteile beträgt, die Aufzeichnungseigenschaften nicht weiter verbessert werden können.
Nachfolgend wird das erfindungsgemäße wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Beispiel 1
Eine Teildispersion A und eine Teildispersion B wurden durch lOstündiges Mischen der folgenden Komponenten jeder einzelnen Teildispersion in einer Kugelmühle hergestellt.
45
Teildispersion A Gewichtsteile
3-Pyrrolidino-6-methyl- 5,7
7-anilinofluoran
Polyvinylalkohol 25,0
(10% wäßrige Lösung) 19,8
Wasser
Teildispersion B 21.0
Bisphenol A 2,7
Hydroxyäthylcellulose 8.0
N'Cyclohexylstearinsäureamid 183
Wasser
50
55
60
Die auf diese Weise hergestellten Teildispersionen A und B wurden vermischt, um eine wärmeempfindliche Färbeflüssigkeit zur Bildung einer wärmeempfindlichen Schicht herzustellen. Die wärmeempfindliche Färbeflüssigkeit wurde mit einer Drahtstreichvorrichtung auf die Oberfläche eines Blaues Hochqualitatspapiers (50 g/m2) aufgetragen und dann getrocknet, wodurch auf dem Papier eine wärmeempfindliche Schicht gebildet wurde. Die Auftragsmenge der wärmeempfindlichen Schicht auf dem Blatt betrug 5,6 g/m2.
Unter Verwendung des auf diese Weise hergestellten wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials wurde in einem Thermodrucker mit einem Thermokopf einer Temperatur von 1100C thermisch gedruckt. Dabei wurde ein klares Bild auf dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial erhalten.
Die Energie, die erforderlich war, um mit Hilfe des Thermokopfes ein Bild mit einer Bilddichte von 0,8 (gemessen mit einem Macbeth-Densitometer vom Reflexionstyp) zu erhalten, betrug 1,03 mj, wenn ein Potential von 14 V an den Thermokopf angelegt wurde.
Außerdem wurde das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial in einem handelsüblichen Bi'ilSbertragungsgerät ununterbrochen für 24 Stunden verwendet, um die Laufeigenschaften des Thermokopfes des Bildübertragungsgeräts auf dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial zu untersuchen. Es wurde das Ergebnis erhalten, daß auf dem Thermokopf bei einem derartig langen Betrieb kein Staub festzustellen war und daß bei Beendigung des Versuchs noch die gleichen klaren Bilder erhalten wurden.
Beispiel 2
Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde genau unter Einhalten der Bedingungen von Beispiel 1 hergestellt, wobei nur in der Teildispersion B die Komponente N-Cyclohexylstearamid durch N-Cyclohexylbenzamid ersetzt wurde.
Die Bilderzeugung wurde genau wie in Beispiel 1 mit dem Thermokopf durchgeführt, und es wurden Bilder von gleicher Schärfe erhalten.
Die Energie, die erforderlich war, um ein Bild mit einer Bilddichte von 0,8 mit Hilfe des Thermokopfes zu erzeugen, betrug 1,05 mj.
Außerdem wurde festgestellt, daß sich auf dem Thermokopf kein Staub ansammelte, wenn das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial in dem Bildaufzeichnungsgerät unter denselben Bedingungen wie in Beispiel 1 verwendet wurde.
Beispiele 3bis7
Gemäß den Beispielen 3 bis 7 wurden entsprechende wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien dadurch hergestellt, daß nur N-Cyclohexylstyaramid in der Teiidispersion B gemäß Beispiel 1 durch die folgenden Vetb:ndungen ersetzt wurde:
N-Stearyl-hexahydrobenzamid in Beispiel 3
N-Stearylbenzamid in Beispiel 4
N-Siearylphenalacetylamid in Beispiel 5
N-Cyclohexylacetamid in Beispiel 6
N-Behenylbenzamid in Beispiel 7
Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien gemäß den Beispielen 3 bis 7 zeigten dieselben ausgezeichneten Wärmeempfindlichkeiten und Aufzeichnungseigenschaften wie die Aufzeichnungsmaterialien gemäß den Beispielen 1 und 2.
Die Energie, die erforderlich war, um mit dem Thermokopf ein Bild mit einer Bilddichte von 0,8 zu erhalten, betrug für jedes der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Beispiele 3 bis 7:
Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial
gem. Bsp. 3:1,04 mj
Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial
gem. Bsp. 4:1,02 mj
Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial
gem. Bsp. 5:1,06 m]
Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial
gem. Bsp. 6:1,04 mj
Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gem. Bsp. 7:1,07 mj
Bei den nachfolgenden Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials wurden Verbindungen der allgemeinen Verfärbungen von bildfreien Rächen, wie sie unter Einwirkung von Druck oder bei Reibung eintreten können, wurden überhaupt nicht beobachtet
Außerdem wurde das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial 24 Stunden bei 600C gelagert. In dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial erschienen keinerlei Schleier, was zeigt, daß das Material ohne Qualitätsverschlechterung über einen langen Zeitraum gelagert werden kann.
Beispiel 9
Eine Teildispersion A-9 und eine Teildispersion B-9 wurden hergestellt, indem die nachfolgenden Kompo-
Formel (4) zusammen mit Verbindungen (1) bis (3) is nenten jeder Teildispersion in einer Kugelmühle 10
verwendet.
Beispiel 8
Eine Teildispersion A-8 und eine Teildispersion B-8 wurden hergestellt indem die die nachfolgend aufgeführten Komponenten jeder Teildispersion in einer Kugelmühle 10 Stunden gemischt wurden.
Teildispersion A-8 Gewichtsteile 2fN-(3'-Trifluormethylpheny!)-
amino]-6-diäthylaminofluoran 6,2 Polyvinylalkohol
(10% wäßrige Lösung) 23,0
Wasser 20,8
Teildispersion B-8
Bisphenol A 23,0
Oxidierte Stärke 3,0
Aluminiumstearat 2,0
N-Stearylphenylacetamid ?,6 Distearyl-4^-epoxycyclo-
hexen-l,2-dicarboxylat 43
Wasser 9,1
25
30 Stunden gemischt wurden.
Teildispersion A-9 Gewichtsteile 2[N-(3'-TrifluonnethyIphenyl)-amino]-6-diäthylaminofluoran 6,2 Polyvinylalkohol
(i0% wäßrige Lösung) 23,0
Wasser 20,8
Teildispersion B-9
Bisphenol A 23,0
Oxidierte Stärke 3,0
Aluminiumstearat 2,0
N-Cyclohexylstearamid 8,6 DibehenyM^-epoxycyclo-
hexen-l,2-dicarboxylat 43
Wasser 9^
35
Die auf diese Weise hergestellten Teildispersionen A-8 und B-8 wurden zusammengemischt, um eine wärmeempfindliche Färbeflüssigkeit zur Bildung einer wärmeempfindlichen Schicht herzustellen.
Diese wärmeempfindliche Färbeflüssigkeit wurde mit einer Drahtstreichvorrichtung auf die Oberfläche eines Blattes von Hochqualitätspapier (50 g/m2) aufgetragen und dann getrocknet, wodurch auf dem Blatt eine wärmeempfindliche Schicht gebildet wurde. Die Auftragsmenge der wärmeempfindlichen Schicht auf dem Blatt betrug 5,8 g/m2.
Unter Verwendung des auf diese Weise hergestellten wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials wurde mit einem Thermodrucker mit einem Thermokopf einer Temperatur von 1200C thermisch gedruckt Dabei wurde ein scharfes schwarzes Bild auf dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial erzeugt
Außerdem wurde das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial in einem handelsüblichen Bildaufzeichnungsgerät ununterbrochen 24 Stunden eingesetzt, um die Laufeigenschaften des Wärmekopfes des Bildübertfägungsgefätes auf dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial zu untersuchen. Als Ergebnis dieses Versuches wurde festgestellt, daß sich auf dem Thermokopf auch nach einem langen Betrieb kein Staub ansammelte, und daß auch kein Ankleben des Thermokpfes an der wärmeempfindlichen Schicht erfolgte, und am Ende des Versuches wurden gleichmäßig klare Bilder erhalten.
Unter Verwendung der obigen Teildispersionen A-9 und B-9 wurde ein wärmeempfindiiches Aufzeichnungsmaterial in genau derselben Weise wie im Beispiel 8 hergestellt.
Unter Verwendung dieses wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials wurde genau wie in Beispiel 8 mit einem Thermodrucker thermisch gedryrkt Es wurde ein scharfes schwarzes Bild auf dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial erhalten.
Außerdem wurde das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial in einem handelsüblichen Bildaufzeichnungsgerät ununterbrochen 24 Stunden eingesetzt, um das Laufverhalten des Thermokopfes des Bildübertragungsgerätes auf dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial zu untersuchen. Das Ergebnis war, daß nach einer derartig langen Betriebszeit keinerlei Staub auf dem Thermokopf erhalten wurde, und es erfolgte ksin Ankleben des Thermokopfes an der wärmeempfindlichen Schicht, und am Ende des Versuches wurden noch gleichmäßig klare Bilder erhalten. Eine Verfärbung von bildfreien Flächen, wie sie unter der Einwirkung von Druck oder Reibung entstehen können, wurde überhaupt nicht beobachtet.
Außerdem wurde das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial 24 Stunden bei 60°C gehalten. In dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial erschienen keinerlei Schleier, was zeigt, daß es ohne Verschlechterung seiner Qualität über eine lange Zeit gelagert werden kann.
Beispiel 10
Eine Teildispersion A-lOund eine Teildispersion B-10 wurden hergestellt, indem die nachfolgenden Komponenten jeder Teildispersion in einer Kugelmühle 10 Stunden gemischt wurden.
Teildispersion A-IO Gewichtstelle
2[N-(3'-Trifluormethylphenyl)-
amino]-6-diäthylaminofluoran 6.2
Polyvinylalkohol
(10% wäßrige Lösung) 23,0
Wasser 20,8
Teildispersion B-IO
Bisphenol A 23,0
Oxidierte Stärke 3,0
Aluminiumstearat 2,0
N-Stearylbenzamid 8,6
Distearyl-4,5-epoxycycIo-
hexen-1 ,2-dicärboxylat 43
Wasser 9,1
10
15
Die auf diese Weise hergestellten Teildispersionen A-IO und B-10 wurden gemischt, um eine wärmeempfindliche Färbeflüssigkeit zur Bildung einer wärmeempfindlichen Schicht herzustellen. Diese wärmeempfindliche Färbeflüssigkeit wurde mit einem Drahtstreichgerät auf die Oberfläche eines Blattes Hochqualitätspapier (50 g/m2) aufgetragen und dann getrocknet, wodurch auf dem Blatt eine wärmeempfindliche Schicht gebildet wurde. Die Auftragsmenge der wärmeempfindlichen Schicht auf dem Blatt betrug 5,8 g/m2.
Unter Verwendung des auf diese Weise hergestellten wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials wurde in einem Thermodrucker mit einem Thermokopf, der auf 120° C aufgeheizt war, thermisch gedruckt. Es wurde ein scharfes Bild auf dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial erhalten.
Außerdem wurde das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial in einem handelsüblichen Bildübertragungsgerät ununterbrochen für 24 Stunden eingesetzt, um das Laufverhalten des Thermokopfes des Bildübertragungsgeräts auf dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial zu untersuchen. Im Ergebnis wurde festgestellt, daß sich auf dem Thermokopf nach einer derartig langen Betriebszeit keinerlei Staub angesammelt hatte und daß kein Ankleben des Wärmekopfes an der wärnieempfindlichen Schicht erfolgte und bei der Beendigung des Versuches gleichmäßig klare Bilder erhalten wurden.
Es wurde keinerlei Verfärbung der bildfreien Flächen beobachtet, wie sie durch die Einwirkung von Druck oder Reibung hervorgerufen werden kann.
Außerdem wurde das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial 24 Stunden bei 60° C gehalten. In eiern wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial bildeten sich keinerlei Schleier, was zeigt, daß es ohne Qualitätsverschlechterung über einen langen Zeitraum gelagert werden kann.
Beispiele 11 bis 14
In den Beispielen 11 bis 14 wurden entsprechende wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien hergestellt, indem in der Teildispersion B-10 des Beispiels 10 nur die Komponente N-Stearylphenylacetamid durch eine der folgenden Verbindungen ersetzt wurde:
N-Stearyl-2-methoxybenzamid in Beispiel 11
N-Behenyl-2-methylbenzamid in Beispiel 12
N-Cyclobexylbenzamid in Beispiel 13
N-Stearylhexyhydrobenzamid in Beispiel 14
Die wärmeempfindlichen Auitaichnungsmaterialien gemäß den Beispielen 11 bis 14 zeigten dieselben ausgezeichneten Wärnieempfindlichkeiten und Aufzeichnungseigenschaften wie die der Beispiele 3 bis 10.
Die obenerwähnten Ausführungsformen eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials gemäß der vorliegenden Erfindung trugen vor allem beispielhaften Charakter, und es ist für den Durchschnittsfachmann ohne weiteres möglich, die Aufzeichnungsmateria'ien im Rahmen der Lehre dieser Anmeldung zu variieren und zu modifizieren, ohne den Bereich der vorliegenden Erfindung zu verlassen. So kann zum Beispiel die wärmeempfindliche Schicht auf einem Plastikfilm oder ein beliebiges anderes Material aufgebracht werden, indem ein Haftmittel verwendet wird, und auf der wärmeempfindlichen Schicht kann eine farblose oder durchsichtige Schutzschicht vorgesehen sein, die beispielsweise aus einem organischen Polymer hergestellt ist. Außerdem kann unter Verwendung eines selbstvernetzenden polymeren Materials als Bindemittel in der ■wärmeempfindlichen Schicht ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial ohne jeglichen Träger hergestellt werden.

Claims (20)

Patentansprüche:
1. Wärmeempfinduches Aufzeichnungsmaterial mit einem Träger und einer auf dem Träger ausgebildeten wänneempfindlichen Schicht, die einen Leukofarbstoff und ein saures Material, die bei der Einwirkung von Wärme eine Farbe bilden, sowie mindestens eine Anudverbimiiing enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die Amidver- bindung aus der Gruppe von Verbindungen ausgewählt ist, die Amidverbindungen (1) der allgemeinen Formel (1)
R1NHCO
15
(D
in der Ri eine Alkylgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen, eine Phenylgruppe oder eine substituierte Phenylgruppe ist; und R2 ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist; Amidverbindungen (2) der allgemeinen Formel (2)
R1CONH
(2)
25
30
in der Ri eine Alkylgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen, eine Phenylgruppe oder eine substituierte Phenylgruppe ist; und R2 ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist; sowie
Amidverbindungen (3) der allgemeinen Formel (3)
R3NHCO(CH2),,
(3)
40
in der R3 eine Alkylgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen ist; R4 und Rs jeweils ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen sind; und π eine ganze Zahl mit dem Wert 0 oder 1 ist, umfaßt.
2. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtmenge der Amidverbindungen (1) bis (3), die in der wärmeempfindlichen Schicht enthalten sind, im Bereich von 0,05 bis 4,0 Gewichtsteilen bezogen auf I Gewichtsteil Leukofarbstoff, liegt
3. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Amidverbindung (1) N-Stearylhexahydrobenzamid ist.
4. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die &o Amidverbindung (2) eine Verbindung aus der folgenden Gruppe von Verbindungen ist:
N-Cyclohexylacetamid N-Cyclohexylpropionamid N -Cyclohexylstearinsäureamid N-Cyclohexylbenzamid N-Cyclohexyl-2-methylbenzamid
65
N-Cyclohexyl-2-chlorbenzamid
N-Cyclohexyl-2,4-dimethyIben2amid
N-Cyclohexylpalmitinsäureamid
N-ß-ChlorcyclohexylJpalmitinsäureamid
N-(2-Methylcyclohexyl)stearinsäureamid
5. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Amidverbindung (3) eine Verbindung aus der folgenden Gruppe von Verbindungen ist:
N-Stearylbenzamid
N-Palmityl-2-chlorbenzamid
N-Stearyl-2-methoxybenzamid
N-Stearyl-2-methylbenzamid
N-Stearyl-4-methylbenzamid
N-Palmityl-2,4-dimethylbenzamid
N-Behenylbenzamid
N-Behenyl-2-methylbenzamid
N-Stearylphenylacetamid
N-Behenyiphenyiacetamid
6. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Leukofarbstoff eine farblose oder schwach gefärbte Farbstoffverbindung aus der Gruppe der Triphenylmethanfarbstoffe, Fluoranfarbstoffe und Lactonverbindungen ist
7. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das saure Material eine Säure ist, die aus einer Gruppe ausgewählt ist, die Borsäure, Oxalsäure, Maleinsäure, Weinsäure, Zitronensäure, Bernsteinsäure, Benzoesäure, Sterinsäure, Gallussäure, Salicylsäure, 1-Hydroxy-2-naphthoesäure, o-Hydroxybenzoesäure, m-Hydroxybenzoesäure und 2-Hydroxy-p-toluylsäure umfaßt
8. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das saure Material ein phenolisches Material ist, das eine Verbindung aus der folgenden Gruppe von Verbindungen enthält:
3,5-Xylenol, Thymol, p-tert-Butylphenol,
4- Hydroxyphenoxid, M ethyl-4-hydroxybenzoat, 4-Hydroxyacetophenon,a-Naphthol,
^-Naphthol, Catechol, Resorcin,
Hydrochinone^-tert-Octylcatechol,
4,4'-sec-ButyIidenphenol,
2,2'- Dihydroxydipheny I,
2^'-MethyIenbis(4-methyl-6-tert-butylphenol), 2^'-bis(4'-Hydroxyphenyl)propan
(oder Bisphenol A),
4,4'-Isopropyliden-bis(2-tert-butylphenol), 4,4'-sec- Butylidendipehol, Pyrogallol, Phloroglucine und Phloroglucinocarboxylsäure.
9. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die wärmeempfindliche Schicht außerdem ein Bindemittel enthält, das aus einer Gruppe von wasserlöslichen organischen Polymeren wie Polyvinylalkohol, Methoxycellulose.Hydroxyäthylcellulose, Carboxymethylcellulose, Polyvinylpyrrolidon, Polyacrylamid, Polyacrylsäure, Stärke, Gelatine und wäßrigen Emulsionen von Polystyrol, dem Copolymer von Vinylchlorid und Vinylacetat sowie von Polybutylmethacrylat ausgewählt ist.
to
10. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wärmeempfindliche Schicht zusätzlich einen Zusatz zur Verbesserung der Bildqualität enthalt, der aus einer Gruppe ausgewählt ist, die Caldumcarbonat, Siliciumoxid, Aluminiumoxid, Magnesiumoxid, TaDc, Bariumsulfat und Ahuninnimstearat umfaßt.
11. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wärmeempfindliche Schicht zusätzlich einen Schmiermittelzusatz enthält, der aus einer Gruppe ausgewählt ist, die Leinöl. TungöU Wachs, Paraffin, Polyäthylenwachs und chloriertes Paraffin umfaßt.
12. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einem Träger und einer auf diesem Träger is ausgebildeten wärmeempfindlichen Schicht, die einen Leukofarbstoff und ein saures Materia!, die bei der Einwirkung von Wärme eine Farbe boden, sowie eine Amidverbindung enthält, dadurch gekennzeich net, daß die wärmeempfindüche Schicht zusätzlich eine Dicarbosylatverbindung der allgemeinen Formei
25
30
enthält,
in der R6 unc R7 eine Alkylgruppe mit 10 bis 30 Kohlenstoffatomen sind, und Haß die Amidverbindung aus der Gruppe von Verbindungen ausgewählt ist, die
Amidverbindungen (1) der allgemeinen Formel (1)
RjNHCO
(D
R1CONH
(2)
R3NHCO(CH2),
(3)
in der Ri eine Alkylgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen, eine Phenylgruppe oder eine substituierte Phenylgruppe ist; und R2 ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist;
Amidverbindungen (2) gemäß der allgemeinen Formel (2)
in der Ri eine Alkylgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoff- r; atomen, eine Phenylgruppe oder eine substituierte Phenylgruppe ist; und R2 ein Wasserstoffatom oder eine Alky'.gruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist; und
Amidverbindungen (3) gemäß der allgemeinen to Formel (3)
in der R3 eine Alkylgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen ist; R4 und Rs jeweils ein Wasserstoffatom, ein Halogesatom, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine Alkoxygrnppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen sind; und β eine ganze Zahl mit dem Wert 0 oder 1 ist, umfaßt.
13. WirmeempfindEcbes AHmmgqnat«»riai nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtmenge der Anudbindungen 1 bis 3, die in der wärmeeinpfindBchen Schicht enthalten sind, im Bereich von 03 bis 5 GewkhtsteOen bezogen auf 1 Gewichtsteil Leukofarbstoff Eegt, und die Gesamtmenge der Dicaiboxylatverbmdung im Bereich von 0,2 bis 3 Gewichtsteilen bezogen auf 1 Gewichtsteil der Gesamtmenge der Amidverbindungen liegt
14. Wärmeempfinöliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die CHcarboxylatverbindung eine der Verbindungen
Di-stearyM^-epoxycydohexen-l ,2-dicarboxylat und MbehenyW^-epoxycyclohexen-l^-dkarboxylatisL
15. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch !2. dadurch gekennzeichnet, daß die Amidverbindung (1) N-Stearylhexahydrobenzamid ist
16. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Amidverbindung (2) eine Verbindung aus der folgenden Grupjss von Verbindungen ist:
N-Cyclohexylacetamid
N-Cyclohexylpropionamid
N-Cyclohexylstearinsäureamid
N-Cyclohexylbenzamid
N-Cyclohexyl-2-methylbenzamid
N-Cyclohexy!-2-chlorbenzamid
N-Cyclohexyl^^-dimethylbenzamid
N-Cyclohexylpalmitinsäureamid
N-i^-ChlorcyclohexylJpalmitinsäureamid
N-(2-Methylcyc!ohexyI)stearinsäureamid
17. Wärmeempfindiiches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Amidverbindung (3) eine Verbindung aus der folgenden Gruppe von Verbindungen ist:
N-Stearylbenzamid
N-Palmityl-2-chlorbenzamid
N-Stearyl-2-methoxybenzamid
N-Stearyl-2-methylbenzamid
N-Stearyl-4-methylbenzamid
N-PalmJtyl-2,4-dimethylbenzamid
N-Behenylbenzamid
N-Behenyl-2-methylbenzamid
N-Stearylphenylacetamid
N-Behemylphenylacetamid
18. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Leukofarbstoff eine farblose oder schwach gefärbte Farbstoffverbindung aus der Gruppe der Triphenylmethanfarbstoffe, Fluoranfarbstoffe und Lactonverbindungen ist.
19. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das saure Material eine Säure ist, die aus einer Gruppe ausgewählt ist, die Borsäure, Oxalsäure, Maleinsäure, Weinsäure, Zitronensäure, Bernsteinsäure, Benzoesäure, Sterinsäure, Gallussäure, Salicylsäure. 1-Hy-
droxy-2-naphthoesäure, o-Hydroxybenzoesäure, m-Hydroxybenzoesäure und 2-Hydroxy-p-toluyI-säure umfaßt
20. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das saure Material ein phenolisches Material ist, das eine Verbindung aus der folgenden Gruppe von Verbindungen enthält:
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