DE3118931A1 - Verfahren und vorrichtung zum betrieb einer kokereianlage - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum betrieb einer kokereianlageInfo
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Description
5 12. Mai 1981
N 4844/4 a Dr. Ha/Wi.
KRUPP-KOPPERS GMBH, Moltkestrasse 29, 4300 Essen 1
Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb einer Kokereianlage,
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb einer Kokereianlage,
bei dem die Koksöfen periodisch mit vorerhitzter bzw=,
vorgetrockneter Kohle beschickt werden und der erzeugte Koks einer Trockenkühlung mittels einee gasförmigen Kühlmediums
unterworfen wird, wobei die Anlage zur Kokstrockenkühlung und zur Kohlevorerhitzung durch einen gemeinsamen Gaskreislauf
miteinander verbunden sind, durch den dem heiseen Koks beisxx
Kühlen entzogene Wärme auf die vorzuerhitzende Kohle übertragen wird. Ferner betrifft die Erfindung einen speziellen Kaskadenwirbels
chichttrockner, der bei Anwendung dee erfindungsgomäesen
Verfahren· vorteilhafterweiee zur Kohle vorerhitzuag eiagesetzt
werden kann.
Ein Verfahren der vorstehend beschriebenen Art, bei dem die Anlagen zur Koketrockenkühlung und zur Kohlevorerhitzung duxch.
einen gemeinsamen Gaskreislaui miteinander verbunden sind, wird bereits in der DE-QS Z3 04 541, Fig. 8, beschrieben. Dabei ist
vorgesehen, dass das aus dem Koks trockenkühler austretende heisse
Gas insgesamt nach entsprechender Abkühlung und Entstaubung voa unten so in den Kohlevorerhitzer eingeleitet wird, dass die von oben
eingebrachte nasse Kohle in Form einer Wirbelschicht vorliegt. Ans chlies send wird das oben aus dem Kohle vorerhitze r austretende
Gas wieder in den Unterteil des Kokstrockenkühlers eingeleitet= Bsi der vorstehend skizzierten Arbeitsweise, bei der die vorzuerh.itzea-
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de Kohle in unmittelbaren Kontakt mit dem Gas aus dem Kokstrockenkühler
gelangt, dürften sich in der Praxis schon deshalb erhebliche Schwierigkeiten ergeben, weil der umlaufende Gasstrom
mit dem gesamten Wasserdampfgehalt, den das Gas im Kohlevorerhitzer aufgenommen hat, zurück in den Kokstrockenktihler
gelangt. In diesem dürfte sich infolge des hohen Wasserdampfgehaltes des im Kreislauf geführten Gases am heissen Koks
im erheblichen Masse Wassergas bilden. Durch diese Waseergasreaktion
wird jedoch einerseits ein nicht unbeträchtlicher Abbrand des glühenden Kokses verursacht und andererseits bringt das entstehende
explosive Wassergas natürlich auch erhebliche Probleme für die Betriebssicherheit mit sich.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, das Verfahren der eingangs beschriebenen Art dahingehend zu verbessern, dass
einerseits die vorstehend beschriebenen Nachteile vermieden werden und andererseits natürlich generell die Betriebsbedingungen
sowohl bei der Kohle vorerhitzung als auch bei der Kokstrockenkühlung ve r be β eert werden.
Das der Lösung dieser Aufgabe dienende Verfahren ist erfindungsgemäss
durch folgende Massnahmen gekennzeichnet :
a) Die Vorerhitzung der Kohle erfolgt durch indirekte Wärmeübertragung
in einem Kaskadenwirbelschichttrockner, in dem die Kohle in einer Kohle-Wasserdampf-Wirbelschicht vorliegt;
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b) die aus dem Kokstrockenkühler auetretende Gasmenge wird
in zwei Teilströme zerlegt, von denen nur der eine T eil strom
zur Kohlevorerhitzung genutzt und mit einer Temperatur sv/ischen
550 und 650 * C in die erste (oberste) Kaskade des Kaakadenwirbelschichttrockners
eingeleitet wird, wobei dieser Teilstrom nach dem Passieren des Kaskadenwirbels chichttrockne
rs wieder mit dem Teilstrom vereinigt wird, der nicht
zur Kohle vorerhitzung genutzt wird.
c) die wieder vereinigten Teilströme der aus dem Koketrocken kühler
austretenden Gasmenge werden nach entsprechender Reinigung und Abkühlung in den Koke trockenkühler wiedereingeleitet,
wobei die Wiedereinleitung gleichzeitig in den unteren und in den mittleren Teil des Kokstrockenkühlers erfolgt;
und
d) der für die Aufrechterhaltung der Kohle-Wasserdampf-Wirbelschicht
im Kaskadenwirbels chichttrockne r erforderliche Wasserdampf wird im Kreislauf geführt, wobei der aus dem Kaskadenwirbels
chichttrockner austretende Wasserdampf vor seiner Wiedereinleitung in denselben einer Entstaubung, Teilkondcsnsation
und Wiederverdichtung unterworfen wird.
Weitere Ausgestaltungsmöglichkeiten und Einzelheiten des erfiadungsgemässen
Verfahrens sowie des vorzugasweise eingesetzten Kaekadenwirbelschichttrockners ergeben sich aus den Vorliegeaden
Unteransprüchen sowie den Abbildungen.
Es zeigen hierbei :
Fig. 1 ein Fliese-Schema des erfindungsgemässen Verfahrens ;
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Fig. 2 die Darstellung einer Kaskade des Kaskadenwirbelschicht trocknera,
die sich als besonders geeignete Ausführungs form zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens
erwiesen hat;
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Kaskade gem. Fig. 2
und
Fig. 4 eine schematische Darstellung einer besonders geeigneten und einfachen Aueführungsform eines Anströmbodens im Kaskadenwirbelschichttrockner .
Fig. 4 eine schematische Darstellung einer besonders geeigneten und einfachen Aueführungsform eines Anströmbodens im Kaskadenwirbelschichttrockner .
In dem Fliese-Schema in Fig. 1, das der weiteren Er läuterung des
erfindungßgemässen Verfahrens an Hand eines Beispiels dient, sind
selbstverständlich nur die für die Verfahrenserlauterung unbedingt
erforderlichen Anlageteile dargestellt, während sonstige Nebeneinrichtungen sowie die Anlageteile der eigentlichen Kokerei nicht dargestellt
sind.
Die zu verkokende Kohle wird in einer Menge von ca. 100 t/h aus dem Aufgabebunker 1, der an seinem Auslauf mit einer Zellenradschleuse
2 versehen ist, von oben auf den Kaekadenwirbelschichtetrockner
3 aufgegeben. Dieser besteht im vorliegenden Falle aus drei übereinander angeordneten Kaskaden, die durch die gasdurchlässigen
Anströmböden 4 voneinander getrennt sind. Selbstverständlich richtet sich die Anzahl der Kaskaden nach dem Feuchtigkeitsgehalt
und dem gewünschten Trocknungs- bzw. Vorerhitzungsgrad der jeweils eingesetzten Kohle. Im vorliegenden Falle weist die eingesetzte
Kohle einen Wassergehalt von 9 % auf. In der ersten (ober-
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sten) Kaskade wird die Kohle bis auf ca. 800C erhitzt und bis auf
einen Wassergehalt von ca. 1, 5 % getrocknet. Die teilgetrocknete Kohle wird sodann über die Leitung 5, die mit einer Zellenradschleuse
6 versehen ist, in die darunter liegende zweite Kaskade übergeführt. In dieser Kaskade erreicht die Kohle eine Temperatur
von ca. 150 ° C und einen Wassergehalt von ca. 0,5%. Anschliessend
gelangt die Kohle über die Leitung 7, die wiederum mit
einer Zellenradschleuse 8 versehen ist, in die dritte (unterste) Kaspr
aktisch
kade, in der sie/bis auf einen Restwassergehalt von r** 0 % getrocknet
und auf eine Temperatur von ca. 200 ° C erhitzt wird. Mit dieser
Temperatur wird die getrocknete Kohle aus dem Kaskademvirbelschichttrockner
3 abgezogen und über einen Schneckenförderer und einen Kettenförderer 10 zum im Fliese-Schema nicht dargestellten
Kohleturm der Kokerei transportiert. Sowohl der Schneckenförderer 9 als auch der Kettenförderer 10 können elektrisch beheizt
werden, um Wärmeverluste zu unterbinden. Das ganze Fördersystem wird inertisiert, um das Eindringen von Wasserdampf aus
dem KaBkadenwirbenechichttrockner 3 zu vermeiden.
Dieser Wasserdampf ist für die Aufrechterhaltung der Kohle-Wasserdampf-Wirbelschicht
im Kaskadenwirbelschichttrockner 3 verantwortlich und wird mit einem Druck von ca. 2 bar sowie eir-er
Temperatur von ca. 200 * C über die Leitung 11 und den Anströmboden
4 von unten in die dritte (unterste) Kaskade eingeleitet. Der Wasserdampf durchströmt sodann von unten nach oben die einseinen
Kaskaden und tritt aus der ersten (obersten) Kaskade mit einer
Temperatur von ca. 140 ° C aus. Anschliessend gelangt er über
die Leitung 12 zum Staubabscheider (Zyklon) 13, in dem der mit ge-
/ίο
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rissene Kohlenstaub abgeschieden wird. Dieser abgeschiedene Kohlenstaub wird über die Leitung 14, die mit den Zellenradschleusen
15 und 16 versehen ist, dem Schneckenförderer 9 zugeführt und dort der getrockneten und vorerhitzten Kohle zugemischt.
Der entstaubte Wasserdampf wird währenddessen über die Leitung 17 aus dem Staubabscheider 13 abgezogen. Da der
Dampf strom beim Passieren der einzelnen Kaskaden dee Kaskadenwirbelschichttrockners
3 zusätzlich aus der feuchten Kohle abgeschiedenen Wasserdampf aufgenommen hat, muss dieser überschüssige
Wasserdampf durch Teilkondensation aus dem Kreialauf entfernt werden. Zu diesem Zwecke wird ein Teilstram des Was-
klappe
serdampfes über die Leitung 18, die mit der Regel-/19 versehen
ist, aus der Leitung 17 abgezweigt und in dem Kreislaufwaecher 20 kondensiert. Die Hauptmenge dee Waeserdampfee gelangt jedoch
in das Gebläse 21, in der die erforderliche Wieder verdichtung auf
ca. 2 bar erfolgt, wobei der Wasserdampf auch gleichzeitig wieder auf ca. 200 β C erwärmt wird, so dass seiner W ie der einleitung
in den Kaskadenwirbelschichttrockner 3 über die Leitung 11 nichts
mehr im Wege steht. Der Wasserdampfkreislauf ist damit geschlossen.
Gegebenenfalls kann über die Leitung 32 Inertgas in den Wasserdampfkreislauf eingespeist werden.
Der durch die Leitung 18 abgezogene Teilstrom des Wasserdampfee wird in den Kreislaufwascher 20 eingeleitet, in dem neben einer
Kondensation gleichzeitig die Auswaschung von Verunreinigungen erfolgt. Die aus dem Kreislaufwascher 20 ablaufende Flüssigkeit
wird über die Leitung 22 und die Pumpe 23 auf den Kühlturm 24 aufgegeben, in dem eine Abkühlung bis auf 40 0C erfolgt. Die ge-
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kühlte Flüssigkeit wird sodann über die Leitung 25 in den Kühlwasserverteiler
26 eingeleitet. Von hier wird das erforderliche Kreislaufwasser über die Leitungen 27, 28 und 29 in verschiedenen
Höhen wieder auf den Kreislaufwascher 20 aufgegeben, überschüssiges
Wasser wird dagegen über die Leitung 30 abgezogen und in den Abwasserkanal 31 eingeleitet. Gegebenenfalls kann
auch in der vom Kreialaufwascher 20 zum Kühlturm 24 führenden
Leitung 22 eine im Fliese-Schema nicht dargestellte Abwasserbehandlungseinrichtung
vorgesehen sein. Die aus dem Abwasser abgeschiedenen Feststoffe, die einen hohen Feinkohleanteil aufweisen,
können entweder auf einer Deponie abgelagert oder verbrannt werden.
Der aus dem Oberteil des KoketrockenkÜhlers 33 mit einer Temperatur
von ca. 800 * C austretende he is se Gasstrom wird über
die Leitung 34 abgezogen, von der die Gaseintrittsleitung 35 abzweigt, durch die der Teilstroxn des Gases abgezogen wird, der
sur indirekten Wärmeübertragung im Kaekadenwirbelschichttrockner
3 genutzt wird. Dieser Teilstrom, der etwa 50 Vol. -% der gesamten Gasmenge enthält, gelangt mit einer Temperatur von
ca. 600 * C in die Heizrohre 36 der ersten (obersten) Kaskade des
Kaskadenwirbelschichttrockners 3. Nach Passieren der Heisrohre
36 weist der Gasstrom noch eine Temperatur von ca. 400 ° C auf»
Der Gasstrom wird nun weiter aufgeteilt, wobei der eine Teilsts-om
in die Heizrohre 37 der zweiten (mittleren) Kaskade und der andere Teilstrom in die Heizrohre 38 der dritten (untersten)Kaskade gelangt.
Der aus dieser Kaskade mit einer Temperatur von ca. 288 β C austretende Gasstrom wird durch die Gasaustrittsleitung 39
abgezogen. In diese mündet die Leitung 40, durch die der aus den Heizrohren 37 mit einer Temperatur von ca. 266 ° C austretende
Gasstrom mit dem Gasstrom in der Gasaustrittsleitung 39 vermischt
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wird. Durch diese Leitung wird das Gas über das Gebläse 41 zur Leitung 34 zurückgefördert. Von der Gasaustrittsleitung 39 zweigt
die Leitung 42 ab, durch die bei entsprechender Stellung der Regelklappen 44 und 45 ein Teilstrom dee Gases über den Kamin 43 in
die Atmosphäre abgelassen werden kann. Ausserdem ist hinter
dem Gebläse 41 eine Bypass-Leitung 46 vo-rgesehen, durch die die
Gasaustrittsleitung 39 mit der Gaseintritts leitung 35 in Verbindung steht. Durch diese Bypass-Leitung 46 kann dem he is sen Gas in
der Gaseintrittsleitung 35 zum Zwecke der Temperaturregelung kaltes Gas aus der Gasaustrittsleitung 39 zugemischt werden.
Hierfür ißt in der Gas eintritte leitung 35 der Temperaturme β β punkt
47 vorgesehen, wobei der dort ermittelte Wert über die unterbrochen gezeichnete Impuleleitung 48 auf das Steuergerät 49 übertragen wird, welches seinerseits wiederum in Abhängigkeit von einem
vorgegebenen Sollwert die motorgetriebene Regelklappe 50 in der Gasaustrittsleitung 39 betätigt. Bei einem Absinken, der am Temperaturines β punkt 47 ermittelten Gas temperatur unter den vorgegebenen Sollwert wird die Regelklappe 50 entsprechend weiter geöffnet, so dass die Gaszufuhr zur Leitung 34 und damit zum Kokstrokkenkühler 33 vergrössert wird. Dies bewirkt natürlich auch eine
Vergröseerung dee He is β gas ströme β, der aus dem Kokstrockenkühler 33 austritt und in die Gaseintritteleitung 35 gelangen kann, während gleichzeitig die Menge des kalten Gases, welches über die Bypass-Leitung 46 in die Gaseintrittsleitung 35 gelangen kann, entsprechend verringert wird. Hierdurch wird insgesamt ein Anstieg
der Gastemperatur in der Gaseintrittsleitung 35 erreicht. Über steigt dagegen umgekehrt die am Temperaturme β spunkt 47 ermittelte Gastemperatur den vorgegebenen Sollwert, so wird die motor-
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getriebene Regelklappe 50 entsprechend gedrosselt, was natürlich
zu einer Verminderung der Gaszufuhr zum Kokstrockenkühler 33
und gleichzeitig zu einer VergrÖeserung der Kaltgas zufuh? über
die Bypass-Leitung 46 führt. Dies hat dann wiederum das ge wünschte
Absinken der G*stemperatur in der Gaeeintrittsleituog35
zur Folge. Zur weiteren Regulierung des Gasstromes in dieser Leitung ist aueserdem noch die motor getriebene Regelklappe 51
vorgesehen.
Die Leitung 34 dient der Kreislaufführung des gasförmigen Kühlmediums,
das im Kokstrockenkühler 33 zur Kühlung des von der nicht dargestellten Koksofenbatterie kommenden heissen Kokoes
benutzt wird. Die Aufgabe des heissen Kokses erfolgt dabei über Leitung 69 im Oberteil des Kokstrockenkühle rs 33, während de?
gekühlte Koks aus dem Unterteil desselben über die Leitung 70 abgezogen wird. In der Leitung 34 sind neben im Fliese-Schema nicht
dargestellten Einrichtungen zur Entstaubung des Gasstromes die Abvorgesehen
hitzekessel 52 und 544 in denen das aus dem Koks trockenkühler
austretende he is se Gas wieder auf eine Temperatur von ca. 1500C
abgekühlt wird. Die beiden Abhitzekessel 52 und 54 sind durch die Leitung (Rohr sys te m) 53 miteinander verbunden, die der Speisewasser
zufuhr und Dampfabfuhr dient. Die Wiedereinleitung des Gasstromes aus der Gasaustrittsleitung 39 in die Leitung 34 erfolgt
zwischen den beiden Abhitzekesseln 52 und 54, so dass die wieder vereinigten Teilströme des Gases gemeinsam den Abhitzekessel
passieren. Anschliessend wird das auf ca. 1500C abgekühlte Gas
in dem Gebläse 55 wieder auf den Betriebsdruck des Kokstrockenkühlers
33 verdichtet.
•A
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Hinter dem Gebläse 55 zweigt von der Leitung 34 die Leitung 71 ab,
durch die ein Teilstrom des Gases in den mittleren Teil des Kokstrockenkühlers 33 eingeleitet wird, in dem der zu kühlende Koks
noch eine Temperatur von ca. 400 - 600 β C aufweist. Der restliche
Teil des Gases wird gleichzeitig in an sich bekannter Weise in den Unterteil des Kokstrockehnkühlers 33 eingeleitet. Für die
erforderliche Regelung der beiden Teilströme sind in der Leitung 34 die Regelklappe 72 und in der Leitung 71 die Regelklappe 73 vorgesehen.
Durch diese Arbeitsweise wird einerseits der Druckverlust
des Gases im Kokstrockenkühler 33 herabgesetzt. Andererseits ergibt eich dadurch eine günstige Beeinflussung der Temperaturdifferenzen
zwischen dem Gas und dem zu kühlenden Koks und auseerdem
ist damit eine verbesserte Regelbarkeit sowohl im Hinblick auf die Gaszufuhr als auch im Hinblick auf die Wärmeabfuhr aus dem
zu kühlenden Koks verbunden.
Damit die Kohlevorerhitzung im Kaskadenwirbelschichttrockner 3
bei einem Auefall bzw. einer Betriebsstörung des Kokstrockenkühlers
33 nicht beeinträchtigt wird, ist zusätzlich eine Verbrennungskammer 56 vorgesehen, der über die Leitung 57 ein gasförmiger,
flüssiger oder fester Brennstoff sowie über die Leitung 58 der erforderliche Sauerstoff (Luft) zugeführt wird. Da die bei der Verbrennung
entstehenden he is sen Rauchgase mit ca. 1 400 ° C eine zu
hohe Temperatur aufweisen, -wird über die Leitung 59 Wasserdampf zugeführt, der aus der Leitung 18 abgezweigt wurde. Durch diese
Wasserdampfzugabe kann die Rauchgastemperatur auf den gewünschten Wert von beispielsweise 600 ° C herabgedrückt werden, und mit
dieser Temperatur wird das Gas sodann über die Leitung 60 in die Gaszuführungsleitung 35 eingespeist. In der Leitung 60 ist die Regelklappe
61 vorgesehen, so dass die abgegebene Gasmenge gegebenenfalls auch entsprechend gedrosselt werden kann und die Verbrennungs-
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kammer 56 im Bedarfsfalle auch als Zusatzheizung eingesetzt werden kann.
Nachfolgend sollen die konstruktiven Einzelheiten eines speziellen
Ka ekadenwirbe !schachttrockner β erläutert werden, der vorteilhafte
rweise bei der Durchführung des erfindungsgemässen Verfahr-sas
eingesetzt werden kann. Dies schliesst jedoch nicht aus, dass auch Kaskadenwirbelschichttrockner anderer Bauart zur Anwenduag
gelangen können.
Fig. 2 zeigt hierbei die Darstellung einer Kaskade mit waagerecht eingebauten Heizrohren. Das über die nicht dargestellte Gase.iatritteleitung
zugeführte Gas gelangt dabei über die öffnung 62 in
den Verteilerkasten 63, in dem die Prallbleche 64 angeordnet sein
können. Die Anordnung dieser Prallbleche 64 ist in Fig. 3 zu erkennen,
die eine Draufsicht auf die in Fig. 2 dargestellte Kaskade zeigt. Die Prallbleche 64 haben die Aufgabe, das Gas beim Eintritt
in die Kaskade gleichmässig zu verteilen sowie den im Gas befindlichen Staub teilweise abzuscheiden. Dieser abgeschiedene
Staub sammelt sich in dem sich verjüngenden unteren Teil des Verteilerkastens
63 und kann dort von Zeit zu Zeit abgezogen werdea.
Aus dem Verteilerkasten 63 gelangt das Gas in die waagerechten Heizrohre, die im vorliegenden Falle das Bezugszeichen 36 tragen,
womit angedeutet wird, dass es sich bei der dargestellten Kaskade um die erste (oberste) Kaskade handeln soll.
Grundsätzlich weisen natürlich auch die darunter liegenden Kaskaden
die gleiche Konstruktion auf. Hinsichtlich des Durchmessersder
Heizrohre hat es sich jedoch als zweckmässig erwiesen, wenn
der Durchmesser der Heizrohre in der ersten (obersten) Kaskade
grosser ist als bei den Heizrohren der darunter liegenden Kaskaden.
So kann beispielsweise der äussere Durchmesser der Heizrohre in der ersten Kaskade 60, 3 mm und in der zweiten und drit-
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ten Kaskade 48, 3 mm betragen. Auf jeden Fall sollte der Rohrdurchmesser so gewählt werden, dass sich in den Heizrohren
eine mittlere Gasgeschwindigkeit von ca. 20 m/s einhalten lässt.
Es hat sich nämlich gezeigt, dass bei Einhaltung dieser Gasgeschwindigkeit keine nennenswerten Staubablagerungen an den
Rohrwänden zu erwarten sind. Zur Verbesserung des Wärmeaustauscheffektes kann die Aussenseite der Heizrohre natürlich
auch mit einem bestimmten Profil versehen sein, z.B. können die Heizrohre als sogen. Flossenrohre ausgebildet sein. Die
aufzuheizende Kohle flieset dabei, wie es sich aus den weiter oben gemachten Ausführungen ergibt, an der Aussenseite der .
Heizrohre von oben nach unten.
Nach Passieren der Heizrohre gelangen die Gase in den hinteren Verteilerkasten 65 und von dort über die Öffnung 66 in die nicht
dargestellte Leitung, welche entweder zur darunter liegenden Kaskade oder zur Gasaustrittsleitung 39 führt. Bei der erfindungsgemässen Konstruktion kann im Falle dee Abreiesens eines
Heizrohres 36 durch Verschliessen des Röhrendes im Verteilerkasten 63 die Anlage echnell wieder betriebsfähig gemacht werden.
Beim Ausfall einer ganzen Kaskade ist der Betrieb durch die Benutzung der übrigen Kaskaden nicht gestört. Die Kaskaden sind
aus verschleiesfestem Stahl gebaut und können auesen mit Profileisen versteift sein. Sie befinden sich jeweils in einem in Fig. 2
nicht dargestellten Gehäuse, das normalerweise aus einer Stahlgerüstkonstruktion mit Wandplatten besteht, die von aussen isoliert sind. Miteinander sind die einzelnen Kaskaden durch Kompensatoren verbunden, die die Wärmedehnungen aufnehmen und
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die Übertragung von Schwingungen verhindern. Gegebenenfalls kann sich das Gehäuse im Bereich der Anströmböden 4 auch vsrjüngen.
Das heisst, die Anströmböden 4 besitzen dann einen geringeren Durchmesser als der darüber- und darunterliegende Teil
des Gehäuses.
Wie bereits im Zusammenhang mit Fig. 1 erläutert wurde, wird die vorzuerhitzende bzw. zu trocknende Kohle von oben auf den
Kaskadenwirbelschichttrockner 3 aufgegeben, so dass die Kohle
denselben und damit auf die einzelnen Kaskaden von oben nach unten durchüiesst. Die Gehäuse, in denen die Kaskaden untergebracht
sind, werden dabei durch die gasdurchlässigen Anströmboden
4 voneinander getrennt. Diese haben die Aufgabe, für eiae möglichst gleichmäseige Verteilung des "Waeserdampfes am SIatritt
in die Kohle-Wasserdampf-Wirbelschicht der jeweiligen Kaskade
zu sorgen. Um eine gleichmässige Fluidisierung der Kohle
zu gewährleisten, ist es erforderlich, dass der Druckverlust des Anströmbodens nur ca. 10 - 15 % des Druckverlustes der Kohle "Waeserdampf-Wirbelschicht
beträgt. Dies kann in einfacher Weise dadurch erreicht werden, dass als Anströmboden ein Gitterrost
68 verwendet wird, der mit grobstückiger Kohle 67 beschickt worden ist, deren Korngrösse bei ca.>" 40 mm liegt. Fig. 4 seigt
eine schematische Darstellungeines derartigen Anströmboden^.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, einen sogenannten Saßdwich-Boden
zu verwenden. Dieser besteht aus zwei übereinander angeordneten
und gegeneinander versetzten Gitterrosten, zwischen deaea
sich eine gasdurchlässige Füllkörperschicht befindet.
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Die Vorteile, die sich bei Anwendung des erfindungsgemässen
Verfahrens ergeben, lassen sich abschliessend wie folgt zusammenfassen :
1.) Schonende Trocknung und Vorerhitzung der Kohle in einer Wasserdampfatmosphäre, wodurch eine die
Verkokungseigenechaften negativ beeinflussende Über-' hitzung der Kohlepartikel vermieden wird,
2.) grosse Temperaturdifferenz sowie hohe Wärmedurchgangszahlen zwischen dem Heise-Gas und der Kohlewirbeis
chicht,
3.) eine günstige Kombination von Kontakttrocknung und konvektiver Trocknung,
4.) niedriger Flugstaubaustrag aus den einzelnen Kaskaden des Kaskadenwirbelschichttrockners,
5.) günstige Bedingungen bei der Kokstrockenkühlung mit geringem D ruck verlust and guter Regelbarkeit,
6.) grosse Flexibilität des Gesamtverfahrens
sowie
7.) drucklose Apparatur mit niedrigen Investitions- und Betriebskosten und geringem Platzbedarf.
7.) drucklose Apparatur mit niedrigen Investitions- und Betriebskosten und geringem Platzbedarf.
Claims (10)
1.) Verfahren zum Betrieb einer Kokereianlage, bei dem die Koksöfen periodisch mit vorerhitater bzw, vorgetrockneter Kohle beschickt werden und der erzeugte Koke eine?
Trockenkühlung mittels eines gasförmigen Kühlmediums unterworfen wird, wobei die Anlagen zur Koks trockenkühlung
und zur Kohle vorerhitzung durch einen gemeinsames Ga β kreis lauf miteinander verbunden sind, durch den dem
heissen Koks beim Kühlen entzogene Wärme auf die vorzuerhitzende Kohle übertragen wird,- gekennzeichnet durch
folgende Mass nähme η :
a) Die Vorerhitzung der Kohle erfolgt durch indirekte Wärmeübertragung in einem Kaskadenwirbelschichttrockner,
in dem die Kohle in einer Kohle-Wasserdampf-Wirbelschicht
vorliegt;
b) die aus dem Kokstrockenkühler austretende Gasmenge wird in zwei Teilströme zerlegt, von denen nur der eine
Teilstrom zur Kohle vorerhitzung genutzt und mit einer Temperatur zwischen 550 und 650 ° C in die erste Kaskade
des Kaskadenwirbelechichttrockners eingeleitet wird, wobei dieser Teilstrom nach dem Passieren des
Kaskadenwirbelschichttrockners wieder mit dem Teilstrom
vereinigt wird, der nicht zur Kohle vorerhltsung
genutzt wird.
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c) die wieder vereinigten Teilströme der aus dem Koks tr okkenkühler
aastretenden Gasmenge werden nach entsprechender Reinigung und Abkühlung in den Kokstrockenkühler
wiedereingeleitet, wobei die Wieder einleitung gleichzeitig
in den unteren und in den mittleren Teil des Kokstrockenkühlere
erfolgt;
d) der für die Aufrechterhaltung der Kohle-Was serdampf-Wirbelschicht
im Kaskadenwirbelschichttrockner erforderliche Wasserdampf wird im Kreislauf geführt, wobei
der aus dem Kaekadenwirbelschichttrockner auetretende
Wasserdampf vor seiner Wiedereinleitung in denselben einer Entstaubung, Teilkondensation und Wiederverdichtung
unterworfen wird.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von der Gesamtmenge des aus dem Kokstrockenkühler austretenden
Gases ein Teilstrom von 45 bis 55 Vol. -% abgezweigt und in die erste Kaskade des Kaekadenwirbels chichttrockner
s eingeleitet wird.
3.) Verfahrennach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der in die erste Kaskade des Kaskadenwirbelechichttrockners
eingeleitete Teilstrom des Gases vorzugsweise eine Temperatur von ca. 600 ° C aufweist.
4.) Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Temperatur des in die erste Kaskade des Kaskadenwirbels chichttrockners eingeleiteten Teilstromes des Gases
automatisch durch die Zumischung von kaltem Gas geregelt.
311893
- 1Λ -
12. 5. 1981
N 4844/4 a
wird, das über eine Bypass-Leitung von der Gasaustrittßleitung in die Gaeeintrittsleitung eingeleitet wird.
5.) Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daes die mittlere Gasgeschwindigkeit in den Heizrohren des Kaskadenwirbelschichttrocknere ca. 20 m/s beträgt.
6.) Verfahrm nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der für die Aufrechterhaltung der Kohle-Was -serdampf-Wirbelschicht erforderliche Wasserdampf mit einer
Temperatur von ca. 200 " C und einem Druck von ca. 2 bar in die unterste Kaskade des Kaskadenwirbelschichttrockners
eingeleitet wird.
7.) Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, das β für die Beheizung de· Kaekadenwirbelschichttrockners gegebenenfalls Rauchgase verwendet bzw.. mitverwendet werden, die durch Verbrennung eines festen, flüssigen oder gasförmigen Brennstoffes in einer separaten Verbrennungskammer erzeugt werden, wobei die Gastemperatur
durch Zumischung von Wasserdampf aus dem Wasserdampfkreislauf des Kaskadenwirbelschichttrockners auf den gewünschten Wert eingestellt wird.
8.) Kaskadenwirbelschichttrockner zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass in. jeder Kaskade die Heizrohre (36; 37; 38) waagerecht
■A
3116931
- >β - 12. 5. 1981
N 4844/4a
zwischen zwei Verteilerkasten (63; 65) angeordnet sind, wobei
sich in dem auf der Gaseintrittsseite liegenden Verteilerkasten (63) senkrechte Prallbleche (64) angebracht sein können
und die Heizrohre (36) der ersten (obersten) Kaskade einen gröeseren Durchmesser aufweisen können als die Heizrohre
(37; 38) der darunter liegenden Kaskaden.
9.) Kaskadenwirbelschichttrockner nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizrohre (36 bzw. 37 ; 38) als
sogen. Flossenrohre ausgebildet sind.
10.) Kaskadenwirbelechicht trockner nach den Ansprüchen 8 und 9,
dass als Anströmböden (4) für die einzelnen Kaskaden Gitterroste (68) verwendet werden, die mit grobstückiger Kohle (67)
beschickt worden sind, deren Korngröese bei ca.y; 40 mm
liegt.
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