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Elektrostatische Gasreinigungssorrichtung und
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Verfahren zum Ändern der Betriebshochspannung dieser Vorrichtung
Bei einem elektrostatischen Abgasreiniger wird eine Hochspannung zur Ionisierung
und Ablenkung von Verunreinigungsteilchen aus Abgasen verwendet. Bekannte elektrostatische
Gasreinigungsvorrichtungen steuern die Größe der Hochspannung, indem sie diese so
einstellen, daß Funken mit einer vorbestimmten Folgefrequenz erzeugt werden. Da
sich Funken leicht feststellen lassen, läßt sich diese Funkenfolgefrequenzsteuerung
leicht durchführen, jedoch nur mit hohen Leistungsverlusten und geringer Zuverlässigkeit.
Durch die wiederholte Funkenbildungbewirken diese Vorrichtungen eine erhebliche
Belastung der Stromversorgungseinrichtung und ihrer Transformator-Gl ei chrichter-Anordnung.
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Außerdem werden die Sammelplatten und Emissionsdrähte der Gasreinigungsvorrichtung
ständig erodiert.
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Bekannte elektrostatische Gasreinigungsvorrichtungen bewirken in Abhängigkeit
von einer zu starken Funkenbildung oder Lichtbogenbildung, die während eines typischen
Betriebs unregelmäßig auftritt, eine rasche Abschaltung und anschließende allmähliche
erneute Hochsteuerung der Hochspannung. Diese allmähliche oder auch 'llangsame"
oder "weiches Hochsteuerung vermeidet zu hohe Anfangsströme und -spannungen. Diese
zu hohen Anfangsbelastungen sind die Folge einer starken Funken- oder Lichtbogenbildung,
die magnetische Einrichtungen in der Hochspannung sver sorgungs einrichtung in die
Sättigung treiben.
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Wenn der Kern eines Hochspannungstransformators gesättigt ist, kann
das erneute Anlegen der Betriebsspannung, ohne Rücksicht auf ihre Polarität zu nehmen,
zu einer weiteren Sättigung und mithin zu einem sehr niederohmigen Belastungsstromkreis
führen,
der das Netz mit einem übermäßigen Strom belastet. Andererseits
kann auch eine im Primärkreis des Hochspannungstransformators liegende Drosselspule
in die Sättigung getrieben werden. Diese gesättigte Drosselspule bewirkt dann keine
hinreichende Strombegrenzung mehr, so daß der Transformator überlastet wird und
sekundärseitig eine zu hohe Spannung abgibt.
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Dies kann zu einem selbstzerstörerischen Durchgehen führen, bei dem
ein Funken einen Hochspannungssprung erzeugt, der seinerseits einen Funken verursacht.
Die erwähnten Vorrichtungen mit nlangsamer" Hochsteuerung berücksichtigen dieses
Verhalten durch allmähliches Steigern der Aussteuerung der magnetischen Kreise,
so daß deren Magnetkerne sich wieder entsättigen können und auf einer mittleren,
symmetrischen Hystereseschleife betrieben werden.
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Diese verzögerte Wiederherstellung der vollen Leistung der Hochspannungsversorgungseinrichtung
hat jedoch den Nachteil, daß die Ladung innerhalb der Gasreinigungseinrichtung abnimmt.
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Andererseits bedeutet eine Funkenbildung zwar hohe Energieverluste,
doch ist sie anfänglich örtlich begrenzt. Benachbarte Gasreinigerteile können daher
anfänglich ihre Ladung beibehalten, weil der effektive Reihenwiderstand und die
In-l duktivität zwischen den Gasrelnigertei1en nicht vernachlässigbar ist. Vielmehr
überwiegen diese Impedanzen, wenn ein Funke einen örtlich begrenzten niederohmigen
Strompfad bildet. Daher schließt sich an Funken, deren Dauer im allgemeinen kurz
ist (ein bis vier Millisekunden),eine Zeitspanne an, in der sich die Ladung in vorteilhafter
Weise wieder verteilen kann. An eine örtlich begrenzte Entladung kann sich daher
sofort wieder eine Ergänzung der Ladung und bei geringerer Höhe anschließen.
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Da bei bekannten Vorrichtungen die Betriebsspannung jedoch länger
als die erwähnte Zeitspanne abgeschaltet wird, kann die Restladung völlig verschwinden.
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Wenn man die Gasreinigungsvorrichtung sich soweit entladen läßt, ist
sie nicht mehr in der Lage, den angesammelten Staub festzuhalten. Vielmehr wird
er wieder abgestoßen. Der abgestoßene Staub erhöht dann die Wahrscheinlichkeit,
daß ein weiterer Funken auftritt, der wiederum zu einem Durchgehen führen kann.
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Wenn sich die Gasreinigungsvorrichtung einmal soweit entladen hat,
machen es der begrenzte Nennstrom der Vorrichtung, die Kapazität des Gasreinigers
und die Induktivität der in Reihe liegenden Drosselspule unmöglich, den Gasreiniger
sofort wieder aufzuladen. Diese bekannten Vorrichtungen benotigen daher unnötig
viel Zeit zur Wiederaufladung unnötig entladener Gasreiniger. Diese unproduktive
Verzögerungszeit steht einer wirksamen Spannungsregelung entgegen. Demgegenüber
wird durch eine rasche Wiederherstellung der Betriebsleistung, wie sie erfindungsgemäß
möglich ist, eher die theoretisch maximal.mögliche Leistung erzielt.
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Die zerstörende Wirkung eines Anstiegsvorgangs läßt sich dadurch veranschaulichen,
daß man annimmt, daß sich an einen Funken eine Zeitspanne DTa anschließt, in der
die Leistung (Spannung) weggenommen ist. Danach sei angenommen, daß der Ladestrom
während der Zeit DTb linear ansteigt und dann einen konstanten Maximalwert Im beibehält.
(Die nachstehende Rechnung läßt sich leicht auf die anderen anregenden Funktionen
Übertragen, wie eine abschnittweise lineare Anstiegskurve mit einer anfänglich hohen
und anschließend niedrigen Steigung.) Da die abgegebene Energie gle ch-dem Wirkwiderstand
R multipliziert mit dem zeitlichen Integral des Quadrats des Stromes ist, ergibt
sich für die Gesamtenergie:
wobei t = O als der Zeitpunkt gewählt ist, bei dem der Ladestrom beginnt.
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Durch Auflösen nach t = Tf - DTa, wobei Tf die Periodendauer ist,
nach der sich der Vorgang wiederholt, erhält man als Energie pro Periode:
Das Energiemaximum liegt dann bei DTa = DTb = O. Damit ergibt sich als theoretisch
maximal abgebbare Leistung: Im2R. Wenn man die Anstiegszeit, die der Zeit DTb entspricht,
außer acht läßt, ergibt sich als Ladestromverlauf eine Rechteckschwingung, so daß
die dann abgegebene Leistung gleich der maximalen theoretischen Leistung, multipliziert
mit dem Tastverhältnis DTa/Tf wäre. Dieses Tastverhältnis oder Arbeitsspiel kann
sich ihrem Maximalwert Eins nähern, wenn die Zeit zwischen den Funken beliebig lang
oder die Zeit nach einem Funken, während der die Leistung verringert wird, beliebig
kurz gewählt wird. Durch abwechselndes Entladen und Aufladen des Gasreinigers werden
bei den bekannten Vorrichtungen feine elektrische Änderungen, die bei der Regelung
der Hochspannung erforderlich sind, wirksam überdeckt. Da die durch die Funkenbildung
verursachten Sprünge und die Eingangsströme aufgrund der Wiederaufladung so groß
sind, sind diese bekannten Regeleinrichtungen so ausgebildet, daß sie auf ein leicht
feststellbares Ereignis ansprechen: die Funkenbildung selbst. Obwohl es möglich
wäre, das Steuersignal einer Hochspannungsversorgungseinrichtung nur allmählich
zu erhöhen, um feine elektrische Änderungen zu erfassen, hätte dies doch zur Folge,
daß die Hochspannung auf einen zu niedrigen Wert abnimmt.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine elektrostatische Gasreinigungsvorrichtung
und ein Verfahren zum Ändern der Betriebshochspannung dieser Vorrichtung anzugeben,
bei denen auf einfache Weise mit geringer Verlustleistung ein stabiler Betrieb bei
hoher Lebensdauer erzielt wird.
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Ausgehend von einer elektro statischen Gasreinigungsvorrichtung mit
einem Spannungsteller, der aus einer Betriebswechselspannung eine Ausgangsspannung
erzeugt, die sich in Abhängigkeit von einem Steuersignal ändert, und mit einer Hochspannungseinrichtung,
ist diese Aufgabe erfindungsgemäß gelöst durch eine Hochspannungswandlereinrichtung,
die. durch den Spannungsteller beaufschlagt wird und eine veränderbare Hochspannung
erzeugt, und eine Regeleinrichtung zum Erzeugen und Verändern des Steuersignals,
wobei die Regeleinrichtung derart betreibbar ist, daß sie die e Ansteuerung der
Hochspannungswandlereinrichtung in Abhängigkeit davon unterdrückt, daß ihre Belastung
einen vorbestimmten Grenzwert während eines vorbestimmten Grenzintervalls überschreitet,
und nach diesem Grenzintervall die Ansteuerung der Hochspannungswandlereinrichtung
durch die nächste Halbwelle der Betriebswechselspannung, deren Polarität entgegengesetzt
zu der am Beginn des Grenzintervalls ist, wiederherstellt, so daß die Vorrichtung
rasch wieder stabilisiert ist.
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Ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Ändern der von einer Hochsp annungswandlereinrichtung
einer elektrostatischen Gasreinigungsvorrichtung erzeugten Hochspannung, wobei die
Wandlereinrichtung durch einen Spannungsteller beaufschlagt wird, dessen Ausgangsgröße
sich in Abhängigkeit von einem Steuersignal ändert und wobei die Wandlereinrichtung
mit einem leitfähigen Element verbunden ist, das in einem Ausmaß leitend ist, das
der Aussteuerung der Wandlereinrichtung zur Erzeugung der Hochspannung entspricht,
besteht darin, daß anfänglich die Spannung an dem leitfähigen Element gemessen wird,
daß dann das Steuersignal in einer Richtung geändert wird, in der die Aussteuerung
der Hochspannungswandlereinrichtung zunimmt, daß dann die Spannung an dem leitfähigen
Element nach Ablauf eines vorbestimmten Zeitintervalls nach der anfänglichen Messung
erneut gemessen wird und daß dann das Steuersignal in einer Richtung geändert wird,
in der die Ausgangsgröße des Stellers in Abhängigkeit von einer vorbestimmten Änderung
der Spannung am leitfähigen Element über das vorbestimmte Intervall geändert wird.
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Weiterbildungen sind in Unteransprüchen gekennzeichnet.
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Bei dieser Ausbildung bzw. diesem Verfahren wird die Leistung vorzugsweise
soweit wie möglich verringert. Danach wird die Leistung wieder sehr rasch bis in
die Nähe des einer Funkenbildung vorausgehenden Wertes hochgesteuert. Vorzugsweise
wird die Hochsteuerung der Leistung zeitlich so gesteuert, daß, wenn eine Funkenbildung
zur Sättigung eines magnetischen Bauelements der Hochspannungsversorgungseinrichtung
geführt hat, dieses Bauelement sofort wieder entgegengesetzt ausgesteuert und damit
entsättigt wird.
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Außerdem wird erfindungsgemäß vorzugsweise der augenb1ick.liche Wert
des der Hochspannungswandlereinrichtung zugeführten Steuersignals mit einem vorhergehenden
Wert verglichen. Auf diese Weise werden elektrische Störungen erfaßt, die einer
Funkenbildung vorausgehen. Die Vorrichtung kann sich daher selbst vor dem Auftreten
eines Funkens so einstellen, daß er vermieden wird. Eine erfindungsgemäße Vorrichtung
ist mithin so ausgebildet, daß während des Betriebs keine Funken auftreten. Vorzugsweise
sind die zur Vermeidung eines Funkens ausgeführten Verstellungen verhältnismäßig
klein, so daß sie den stationären Zustand im wesentlichen nicht beeinflussen. Diese
Stabilität erleichtert das ständige Überwachen des Bevorstehens einer Funkenbildung.
Bei diesem Verfahren kann die Hochspannung kontinuierlich bis auf einen hinreichend
hohen Wert hochgesteuert werden, ohne daß de Gefahr einer Funkenbildung auftritt.
Die in dem Gasreiniger verfügbare Wirkleistung kann bis zu 200 % gesteigert werden.
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Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird der Stromflußwinkel
antiparallel geschalteter steuerbarer Siliciumgleichrichter mit einer vorbestimmten
Geschwindigkeit erhöht, die einen schnellen, aber kontrollierten Anstieg der Ausgangsspannung
des Hochspannungstransformators sicherstellt. Die Geschwindigkeit der Vergrößerung
des Stromflußwinkels kann durch RUckführung
eines Meßsignals zur
Regeleinrichtung beeinflußt werden, das dem Spannungsabfall an einem linearen induktiven
Strombegrenzungswiderstand im Primärkreis entspricht. Dieses Signal stellt die Geschwindigkeit
der Leistungsaufnahme durch den Gasreiniger selbst dar. Die Regeleinrichtung kann
ferner in jeder Betriebshalbwelle in Abhängigkeit von Meßgrößen, wie den Spannungen
und Strömen, die auf der Transformatorprimärseite oder -sekundärseite (das heißt,
im Gasreiniger) auftreten, eingreifen. Hierbei kann die Vorrichtung auch eine Einrichtung
zum Speichern dieser Meßgrößen aufweisen, um sie mit den Meßgrößen aus der nächsten
oder einer späteren Halbwelle zu vergleichen. Auf diese Weise sind beim Auftreten
eines Funkens stets die neuesten Meßwerte aller meßbaren elektrischen Para- -meter
zur Auswertung verfügbar.
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Mittels der erfindungsgernäßen Vorrichtung läßt sich jeweils ein sehr
rascher Vergleich ausführen, z.B. zwischen dem Meßwert der Sekundärspannung und/oder
des Sekundärstroms, bei dem der Funken auStrat,und und dem Thyristor-Stromflußwinkel,
der erforderlich ist, um diesen Meßwert zu bewirken. Weitere Informationen, die
gespeichert werden können, sind beispielsweise: Ob der Stromflußwinkel des steuerbaren
Gleichrichters bzw.
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Thyristors kurz vor dem Auftreten des Funkens vergrößert oder verkleinert
worden ist, der Stromflußwinkel selbst, die Sekundärspannung und/oder der Sekundärstrom,
der Spannungsabfalls am linearen Meßwiderstand oder irgendeine anderen zu berUcksichtigende
charakteristische Größe, die kurz vor der Funkenbildung vorhanden ist. Das heißt,
es kann ein neuer "örtlicher zeitlicher Mittelwert" gebildet werden, bevor die Regeleinrichtung
wieder eingreift. Da nach dem erfindungsgemäßen Verfahren eine erneute Hochsteuerung
der Leistung folgt, kann die Regeleinrichtung einen neuen Thyristor-Stromflußwinkel
so einstellen, daß nunmehr sofort (innerhalb einer oder zweier Halbwellen) Sekundärspannungen
und/oder -ströme eingestellt werden, die unmittelbar unter denjenigen liegen, bei
denen der erste Funke auftrat Wenn dennoch wieder ein Funke erzeugt wird, kann ein
neuer örtlicher
Mittelwert gebildet und der Vorgang wiederholt
werden.
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Auf diese Weise wird die Sekundärspannung und/oder der Sekundärstrom
solange verringert, bis bei oder kurz nach dem erneuten Hochsteuern (oder Wiedereinschalten)
kein Funke mehr auftritt.
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Durch Verringerung des Thyristor-Stromflußwinkels um kleine Beträge
(die kleiner als ein elektrisches Grad sind) ist es möglich, den Betrieb über längere
Zeit hinweg (mehrere Dutzend Halbwellen) unmittelbar unter den Spannungs- und/oder
Stromwerten aufrechtzuerhalten, bei denen bislang ein Funken auftrat.
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Noch wichtiger ist jedoch, daß die Vorrichtung so rasch einen stabilen
Betrieb einnehmen kann, daß sehr leicht Funkenbildungsbedingungen festgestellt werden
können.
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Wenn kein Anzeichen einer bevorstehenden Funkenbildung anhand einer
Uberwachung über mehrere Halbwellen hinweg festgestellt wird, kann der Thyristor-Stromflußwinkel
vergrößert werden, jedoch wiederum nur um einen kleinen Betrag und in einem einzigen
Schritt, so daß der stationäre Zustand so wenig wie möglich gestört wird. Die Regeleinrichtung
fährt mit der Bildung örtlicher Mittelwerte fort, und bei einem bestimmten Stromflußwinkel
können dann das Bevorstehen einer Funkenbildung anzeigende Störungen festgestellt
werden. An dieser Stelle liegt es im Belieben des Konstrukteurs, wie die Regeleinrichtung
eingreifen sollte. Ein Betrieb während mehrerer Halbwellen zeigt an, daß eine Fortsetzung
des Betriebs mit den augenblicklichen Spannungs- und/oder Stromwerten zu einer Funkenbildung
führen würde, so daß der naheliegende Eingriff der wäre, den Thyristor-Stromflußwinkel
um einen Betrag zu verringern, der von der Amplitude (oder Verteilung) der bevorstehenden
Störung abhängt. Danach werden wiederum Daten gesammelt, um zu prüfen, ob und gegebenenfalls
wie die Störung beeinflußt wurde, und dann wird eine erneute Entscheidung getroffen.
So wird der Betrieb fortgesetzt und der Thyristor-Stromflußwinkel normalerweise
durch die Regeleinrichtung, wann immer möglich, erhöht, um die maximale Feldspannung
und den maximalen Ionisierungsstrom auf eine Weise einzustellen, die durch die ständig
gesammelten (gemessenen) Daten
so geändert wird, daß die Leistung
rasch um einen sehr kleinen Wert verringert wird, wenn ein das Bevorstehen einer
Funkenbildung anzeigender Zustand auftritt.
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Vorzugsweise wird die erwähnte Vergleichsmessung-periodisch durchgeführt,
um periodische Einflüsse auszuschalten, die durch einen seine Richtung ändernden
Betriebsstrom (einen Betriebswechselstrom) verursacht werden.
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Ferner kann der Zeitpunkt, in dem eine Messung ausgeführt wird, so
gewählt werden, daß er in die Zeit fällt, in der die Wahrscheinlichkeit am größten
ist, daß die Änderung eines Stroms das Bevorstehen einer Funkenbildung darstellt.
So ist die Wahrscheinlichkeit einer Funkenbildung in einem vorbestimmten Zeitintervall
nach einem Eingriff des Spannungsstellers oder - bei Wechselstrom - bei einem vorbestimmten
Phasenwinkel am größten.
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Sodann kann das Steuersignal, das die Aussteuerung des Hochspannungswandlers
bestimmt, wiederholt stufenweise erhöht werden. Dieser Vorgang kann umgekehrt werden,
wenn die Hochspannung beim Einsetzen einer Rückkoronaentladung abfällt.
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Die Erfindung und ihre Weiterbildungen werden nachstehend anhand der
Zeichnung bevorzugter Ausführungsbeispiele näher beschrieben. Es zeigen: Fig. 1
ein Blockschaltbild einer Gasreinigungsvorrichtung mit einer erfindungsgemäß ausgebildeten
Hochspannungseinrichtung, Fig. 2 ein Schaltbild einer Absolutwertbildungs-Trennstufe
der Vorrichtung nach Fig. 1, Fig. 3 einen Teil eines Schaltbildes eines Spannungsstellers,
der in der Vorrichtung nach Fig. 1 verwendet wird, Fig. 4 ein Blockschaltbild einer
auslösbaren (getriggerten) Uberwachungseinrichtung, die in der Vorrichtung nach
Fig. 1 verwendet wird,
Fig. 5 ein Blockschaltbild eines Mikrorechners,
der in der Vorrichtung nach Fig. 1 verwendet wird, Fig. 6 ein Blockschaltbild von
Bedienungseinrichtungen und Anzeigeeinrichtungen, die mit der Vorrichtung nach Fig.
1 verbunden sind, Fig. 7 ein Blockschaltbild der Stelleinrichtung und Schnittstelleneinrichtung
zwischen Spannungssteller und Regeleinrichtung, die in der Vorrichtung nach Fig.
1 verwendet werden, Fig. 8 Kurvenverläufe von Signalen, die in den Einrichtungen
nach den Fig. 1 bis 7 auftreten und Fig. 9 ein Flußdiagramm zur Erläuterung der
Wirkungsweise der Einrichtungen nach den Fig. 1 bis 7.
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Nach Fig. 1 liegt zwischen einer Eingangsleitung P2 und einer Ausgangsleitung
P4 ein Spannungssteller 10. Dieser hat zwei zwischen den Leitungen P2 und P4 antiparallelgeschaltete
Thyristoren Q1 und Q2, so daß er Wechselstrom führen kann. Durch Steuerung des Zündzeitpunkts
bzw. Zündwinkels der Thyristoren Q1 und Q2 kann ihr Stromdurchfluß entsprechend
gesteuert werden. Obwohl ein Thyristor-Steller dargestellt ist, kann auch ein anderer
Steller verwendet werden, z.B. eine sättigbare Drosselspule (Transduktor).
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Der Steller 10 beaufschlagt eine Hochspannungswandlereinrichtung in
Form einer Transformator-Gleichrichter-Anordnung Ti, 18.
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Zwischen Eingangsanschlüssen 12 für die primäre Betriebswechselspannung
liegen ekn leitfähiges Element in Form einer Strombegrenzungs-Drosselspule 16, der
Steller 10 und die Primärwicklung 14 des Hochspannungstransformators T1 in Reihe.
Den Hochspannungswandler bildet der Transformator T1 und ein Zweiweg-Brückengleichrichter
18 mit Dioden CR1, CR2, CR3 und CR4. Die Anode der Diode CR1 und die Kathode der
Diode CR2 sind mit dem einen Anschluß der Sekundärwicklung 20 verbunden, deren anderer
Anschluß mit der Kathode der Diode CR3 und der Anode der Diode
CR4
verbunden ist. Die Kathoden der Dioden CR1 und CR4 sind über ohmsche Widerstände
R4 und R6 jeweils mit Masse verbunden. Die Anoden der Dioden CR2 und CR3 sind mit
dem Verbindungspunkt von Stoßbegrenzungs-Drosselspulen L2 und L4 verbunden. Der
Transformator T1 hat ein hohes Ubersetzungsverhältnis und erzeugt eine negative,
hohe Gleichspannung am Verbindungspunkt der Drosselspulen L2 und L4.
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Obwohl als leitfähiges Element 16 eine Drosselspule dargestellt ist,
kann auch'ein anderes Bauelement, z.B. ein ohmscher Widerstand, verwendet werden.
Die Verwendung eines induktiven Elements 16 hat jedoch den Vorteil, daß es auf sprungartige
Änderungen bzw. Impulse anspricht, die das Bevorstehen einer ZUndfunkenbildung anzeigen.
Eine hohe Empfindlichkeit auf sprungartige Ubergänge läßt sich jedoch auch durch
Verwendung eines in Reihe geschalteten ohmschen Widerstands erreichen, dessen Spannungsabfall
differenziert wird. Obwohl das Element 16 zur Primärwicklung des Transformators
T1 in Reihe geschaltet dargestellt ist, kann es auch an anderen Stellen angeschlossen
sein, die es in Abhängigkeit von der Aussteuerung des Transformators T1 und der
Dioden CR1, CR2, CR3 und CR4 leitend bzw. strcmfiihrend machen. So könnte auch ein
Spannungsteiler zwischen den Verbindungspunkt der Dioden-CR2 und CR3 einerseits
und Masse andererseits geschaltet werden, um dfe Aussteuerung des Hochspannungswandlers
zu messen.
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Die nicht unmittelbar miteinander verbundenen Anschlüsse der Drosselspulen
L2 und L4 sind getrennt jeweils mit Hochspannungselektroden 22 und 24 von elektrostatischen
Gasreinigern 26 und 28 verbunden. Die Gasreiniger 26 und 28 sind in an sich bekannter
Weise ausgebildet und liegen im Abgaskanal einer Maschine oder eines Prozesses.
Durch entsprechend hohe elektrische Felder in den Gasreinigern 26 und 28 werden
die Teilchen im Abgas ionisiert und abgelenkt, so daß es gereinigt wird Am Element
16 liegt die Primärwicklung 30 eines Transformators T2, dessen Sekundärwicklung
32 zwischen Masse und dem Eingang einer Absolutwertbildungs-Trennstufe ABS1 liegt.
Die Absolutwertbildungs
-Trennstufe ABS1 (deren Aufbau noch im
einzelnen beschrieben wird) erzeugt ein einpoliges Signal mit einem Betrag, der
dem Absolutwert ihres Eingangssignals proportional ist.
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Ein induktiv mit der zwischen dem Eingang 12 und dem Element 16 liegenden
Leitung gekoppelter Strom-Transformator T3 erzeugt ein Signal, das dem Primärstrom
des Transformators T1 proportional ist. Der Strom-Transformator T3 liegt sekundärseitig
über einen Trenntransformator T4 am Eingang einer Ab solutwertbildung s-Trennstufe
ABS2. Die Absolutwertbildungs-Trennstufe ABS2 hat den gleichen Aufbau wie die Trennstufe
ABS1. Die Primärwicklungen der Transformatoren T1 und T5 liegen parallel. Die Sekundärwicklung
des Transformators T4 liegt am Eingang einer Absolutwertbildungs-Trennstufe ABS3,
deren Aufbau gleich dem der Trennstufe ABS1 ist.
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Die Trennstufen ABS2 und ABS3 werden durch Spannungen angesteuert,
die jeweils dem Primärstrom und der Primärspannung des Hochspannungstransformators
T1 proportional sind. Der Sekundärstrom des Transformators Tl fließt in der einen
Halbwelle über den Widerstand R4 und in der folgenden über den Widerstand R6. Dieses
Sekundärstromsignal wird durch nichtumkehrende Trennverstärker 34 und 36 übertragen,
die jeweils mit den nicht geerdeten (an Masse liegenden) Anschlüssen. der Widerstände
R4 und R6 verbunden sind.
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Als Hochspannungsmeßeinrichtung sind zwei Spannungsteiler vorgesehen,
obwohl stattdessen auch ein Hall-Generator oder eine andere Einrichtung verwendet
werden kann. Der eine Spannungsteiler liegt zwischen der Hochspannungselektrode
22 und Masse und besteht aus zwei in Reihe geschalteten ohmschen Widerständen R8
und R70. Der zweite Spannungsteiler besteht ebenfalls aus zwei in Reihe geschalteten
ohmschen Widerständen R12 und R14, die zwischen der Hochspannungselektrode 24 und
Masse liegen. Der Verbindungspunkt der Widerstände R8 und R?O ist mit dem Eingang
eines umkehrenden Trennverstärkers 38 verbunden, so daß diesem eine der Betriebsspannung
des Gasreinigers 26 proportionale Spannung zugeführt wird. In ähnlicher Weise ist
am Verbindungspunkt der Widerstände R12 und R14 ein umkehrender Trennverstärker
40 angeschlossen, so daß diesem eine der Betriebsspannung des Gasreinigers 28 proportionale
Spannung zugeführt wird.
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In vielen Anwendungsfällen ist es günstig, die soeben beschriebene
Vorrichtung nach Fig. 1 in der Nähe der Gasreiniger 26 und 28 anzuordnen. Häufig
wird eine derartige Einrichtung zweckmäßig in der Nähe eines oder mehrerer Schornsteine
untergebracht. Da das weitere Zubehör der Einrichtung an einer Stelle angeordnet
werden kann, die leicht für eine Bedienungsperson zugänglich ist, ist die entsprechende
Trennstelle durch eine gestrichelte Trennlinie RF dargestellt.
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Die Ausgänge der Trennstufen ABS2, AB53, 34, 36, 38 und 40 sind jeweils
mit Schnittstelleneingängen IN2, IN3, IN4, IN5, IN6 und IN7 einer Nebeneinrichtung
42 verbunden. Der Ausgang der Trennstufe ABS1 ist mit einer Signalaufbereitungsschaltung
43 verbunden, deren Ausgang mit dem Eingang 1N1 der Nebeneinrichtung 42 verbunden
ist. Bei der Schaltung 43 handelt es sich vorzugsweise um ein Tiefpaßfilter. Stattdessen
kann jedoch auch ein Integrator verwendet werden. Dadurch, daß der Nebeneinrichtung
42 auf diese Weise sieben verschiedene Eingangssignale zugeführt werden, erhält
sie zwar ausführliche Informationen über das Betriebsverhalten des Gasreinigers,
doch kann bei anderen Ausführungen auch eine andere Anzahl von Eingangssignalen
vorgesehen sein. Die Nebeneinrichtung 42 bildet einen Teil einer Regeleinrichtung
mit einer auslösbaren oder getriggerten (nachstehend noch ausführlicher beschriebenen)
Uberwachungseinrichtung, die über den Eingang IN1 beaufschlagt wird. Die Regeleinrichtung
enthält ferner einen Mikrorechner COM, dessen Schaltungseinzelheiten nachstehend
beschrieben werden. Die Verbindung zwischen der Nebeneinrichtung 42 und dem Mikrorechner
COM ist als breiter Pfeil dargestellt, um mehr als eine Datenübertragungsleitung
und die InformationsfluD-richtung anzudeuten. Der Mikrorechner COM tastet wiederholt
die Eingänge IN1 bis IN7 ab, so daß sie im Zeitmdltiplexverfahren (nacheinander)
mit ihm verbunden werden. Ferner liefert der Mikrorechner COM ein Steuersignal an
eine Nebeneinrichtung 44. Die (nachstehend noch beschriebene) Nebeneinrichtung 44
bewirkt eine Umsetzung des vom Mikrorechner COM erzeugten Steuersignals in zwei
Taktsignale, die über Leitungen 46 dem Steller 10 zugeführt werden, um dessen Stromflußwinkel
zu steuern. Die
Nebeneinrichtung 44 bildet eine passende Schnittstelle
zwischen Steller 10 und Regeleinrichtung 42. Mithin würde die Nebeneinrichtung 44
anders ausgebildet sein, wenn der Steller 10 anstelle von Thyristoren. einen Transduktor
oder eine andere Einrichtung enthielte. Mittels Bedienungsschaltern in einer Bedienungseinrichtung
CNL (die nachstehend noch beschrieben en wird) kann eine Bedienungsperson eine Eingabe
in den Mikrorechner COM ausführen. Der Mikrorechner COM kann der Bedienungsperson
Informationen mittels einer Anzeigeeinrichtung DISP (die nachstehend noch beschrieben
wird) anzeigen.
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Der Mikrorechner COM bewirkt die Gesamtsteuerung der Vorrichtung,
einschließlich Takt- und Zeitsteuerung und kann auf verschiedene Weise ausgebildet
sein. Bevorzugt wird ein Mikrorechner COM mit einem im Handel erhältlichen Mikroprozessor.
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Andere Ausführungsformen sind ebenfalls möglich. So kann anstelle
einer digitalen eine analoge Schaltungsanordnung verwendet werden. Beispielsweise
können wählbare Speicherkondensatoren auf Spannungen aufgeladen werden, die die
Signale an den Eingängen 1N1 bis IN7 in verschiedenen Zeitpunkten darstellen. Diese
Ladespannungen können einem Summiernetzwerk selektiv zugeführt werden, um ein Steuersignal
zu erzeugen.
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Der Mikrorechner COM bestimmt die Folgefrequenz und Reihenfolge, in
der die jeweiligen Eingangssignale über die Eingänge IN1 bis IN7 der Regeleinrichtung
COM zugeführt werden. In diesem Ausführungsbeispiel ist diese Folgefrequenz normalerweise
doppelt so hoch wie die Netzfrequenz, doch wird sie unter bestimmten Umständen erheblich
höher gewählt. Es können auch andere Folgefrequenzen gewählt werden, die den jeweiligen
Eigenschaften und Betriebsverhalten des jeweiligen Spannungsstellers und Gasreinigers
angepaßt sind.
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Nachstehend wird die Arbeitsweise der Vorrichtung nach Fig. 1 für
die Fälle beschrieben, daß eine Funkenbildung bevorsteht, die Funkenbildung aufgetreten.
ist und eine Gegenkoronaentladung vorhanden ist.
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Es sei angenommen, daß die Vorrichtung nach Fig. 1 gerade eingeschaltet
worden ist und eine verhaltnismäßig niedrige Spannung
an den Elektroden
22 und 24 ausbildet. Der Mikrorechner adressiert in jeder Halbwelle der am Eingang
12 anliegenden Betriebs spannung die Eingänge IN6 und IN7 und nimmt die anstehenden
Daten auf. Diese Daten, einschließlich der Spannungen an den Elektroden 22 und 24,
erhält er nach Ablauf von etwa 75 % einer Halbwelle. Diese Zeit gestattet dem Mikrorechner
COM eine sichere Abschätzung der während der jeweiligen Halbwelle gerade vorliegenden
Zustände und das Steuersignal auf der Leitung 46 vor der nächsten Halbwelle entsprechend
einzustellen. Dabei wird das Steuer signal in jeder Halbwelle eine Zeitlang periodisch
in der Phase vorverschoben, um die Spannung an den Elektroden 22 und 24 zu erhöhen.
Die inkrementale Erhöhung des Steuersignals auf der Leitung 46 kann in einigen Ausführungsformen
verlangsamt werden, während sich die Spannungen der Elektroden 22 und 24 ihren Sollwerten
nähern. Beispielsweise sei angenommen, daß die Spannung ausreicht, einen Zustand
auszubilden, in dem eine Funkenbildung bevorsteht. Weiter sei angenommen, daß sich
die Koronaentladung in den Gasreinigern 26 und 28 während der nächsten Halbwelle
ausdehnt und Vorsprünge oder "Finger" bildet. Diese Ausdehnung ist der Vorläufer
einer Funkenbildung -und hat eine deutliche Zunahme des Gasreinigerstroms zur Folge.
Diese Zunahme des Gasreinigerstroms bewirkt eine Zunahme des Spannungsabfalls am
Element 16. Da die durch diese Koronaentladungsausdehnung bewirkte Strom störung
starke Hochfreqflenzkomponenten aufweist, ist die Spule 16 besonders empfindlich
darauf. Da ferner die Koronaentladungsausdehnung mit hoher Wahrscheinlichkeit in
letzten Teil einer Halbwelle der Betriebswechselspannung am Eingang 12 auftritt,
macht die Tatsache, daß der Mikrorechner COM die Meßwerte während dieser Zeit aufnimmt,
ihn besonders empfindlich für diese Erscheinung.
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Nach Aufnahme eines Meßwerts über den Eingang IN1 nach Ablauf von
etwa 75 % der augenblicklichen Halbwelle, vergleicht der Mikrorechner COM den letzten
Meßwert mit einem Schwellwert (von beispielsweise 2 Volt). In dem Flußdiagramm nach
Fig. 9 ist dieser
Ablauf in Form mehrerer Zweigstellen dargestellt.
An der Zweigstelle 200 wartet die Vorrichtung das Auftreten eines Phasensignals
am Anschluß 72 (was nachstehend noch ausführlicher beschrieben wird) ab, das den
Ablauf von 75 % der Halbwelle anzeigt. An der Zweigstelle 202 wird das über den
Eingang 1N1 zugeführte Signal gespeichert, und in der Zweigstelle 204 wird der Schwellwertvergleich
durchgeführt. Wenn der Schwellwert überschritten wird, wird das Steuersignal dekrementiert
bzw.
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verringert, wie es in der Zweigstelle 206 angegeben ist, und zwar
um einen Faktor von etwa 1 . Dieses Dekrement wird so gewählt, daß es der Kennlinie
und Ansprechzeit des gesteuerten Gasreinigers angepaßt ist.
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Nach dieser Operation (oder unter der Annahme, daß die Zweigstelle
206 übersprungen wurde, weil der Schwellwert der Zweigstelle 2Q4 nicht überschritten
wurde) wird von dem zuletzt gemessenen Wert am Eingang 1N1 der zuvor über den Eingang
IN1 zugeführte Wert substrahiert, wie es in der Zweigstelle 208 dargestellt ist.
Diese Differenz wird mit einem voreingestellten Grenzwert (von beispielsweise 10
zu verglichen, wie es in der Zweigstelle 210 dargestellt ist, und wenn der Grenzwert
überschritten wird, wird das Steuer signal dekrementiert (verringert) oder andernfalls
inkrementiert (erhöht). Diese Verringerung und Erhöhung ist Jeweils in den Zweigstellen
212 und 214 dargestellt. Der Betrag der Verringerung ist so gewählt, daß er der
Kennlinie und Ansprechzeit des Gasreinigers angepaßt ist. Der Betrag der Erhöhung
in der Zweigstelle 210 ist geringer als das Dekrement in der Zweigstelle 206. Diese
Relation stellt sicher, daß, wenn eine Verringerung erfolgt, deren Einfluß nicht
durch die Erhöhung in der Zweigstelle 214 ausgeglichen wird.
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Die Folge der erwähnten Schritte ist, daß, wenn das Element 16 (Fig.
1) das Bevorstehen einer Funkenbildung anzeigt, das Steuersignal (Leitung 46 in
Fig. 1) verringert und andernfalls vergrößert wird. Die den Gasreinigern 26 und
28 zugeführte Hochspannung
hat daher einen verhältnismäßig hohen
Wert, der unmittelbar unter dem Wert liegt, bei dem die Funkenbildung auftritt.
In diesem Ausführungsbeispiel wird das Steuersignal um einen festen Betrag geändert,
doch kann der Änderungsbetrag in anderen Ausführungsbeispielen auch anhand einer
Tabelle, einer Formel oder entsprechend anderen Meßgrößen gewählt werden.
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Wie man sieht, *kann der Mikrorechner COM (Fig. i) sehr schnell auf
das Bevorstehen einer Funkenbildung ansprechen und sofort die Verringerung des Stromflußwinkels-des
Steller 10 versuchen, bevor die Funken auftreten. Bei diesem Ausführungsbeispiel
enthält der Steller 10 Thyristoren, die erst am Ende einer Halbwelle der am Eingang
12 liegenden Betriebswechselspannung gesperrt werden. Daher braucht der Mikrorechner
COM nicht vor diesem Zeitpunkt anzusprechen. Wenn jedoch Hochgeschwindigkeitsschalter
oder eine sättigbare Drosselspule (Transduktor) verwendet wird, kann der Steller
sofort gesperrt werden, um eine Funkenbildung zu vermeiden.
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Vorstehend wurde beschrieben, wie eine Funkenbildung vermieden wird.
Nachstehend wird beschrieben, wie die Vorrichtung wirkt, wenn aufgrund sehr starker
Störungen dennoch Funken auftreten sollten.
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Es sei angenommen, daß in der Mitte einer Halbwelle der am Eingang
12 (Fig. 1) anliegenden Betriebsspannung die Funkenbildung im Gasreiniger 26 beginnt.
Infolgedessen fällt die Spannung an der Hochspannungselektrode 22 sprungartig åb.-Die
verhältnismäßig kleine Spannung, die demzufolge am Eingang 1N6 auftritt, wird vom
Mikrorechner COM kurz danach erfaßt. Der letzte Wert an IN1 wird mit dem eine Halbwelle
früher festgestellten Wert verglichen, und wenn er einen vorbestimmten Grenzwert
(z.B. 25 c) überschreitet, spricht die Regeleinrichtung COM auf diesen Notfall durch
Absenkung des Steuersignals auf der Leitung 46 bis auf einen Minimalwert an. Dieses
Merkmal ist auch in dem Flußdiagramm
nach Fig. 9 dargestellt,
das zeigt, daß unmittelbar nach der Operation der zuvor beschriebenen Zweigstelle
212 oder 214, die neuesten Werte der Hochspannung, die über die Eingänge IN16 und
1N6 aufgenommen wurden, im Speicher gespeichert werden. Von diesen neuesten oder
jüngsten Werten wird der in der vorhergehenden Halbwelle gespeicherte entsprechende
Wert der Hochspannung abgezogen. Wenn die Differenzen größer als oder gleich Null
sind, erfolgt keine weitere Verstellung des Steuersignals, und der Ablauf wiederholt
sich in der nachstehend beschriebenen Weise Wenn beide Differenzen negativ sind,
was einen Abfall der Hochspannung anzeigt, wird ein Vergleich mit einem voreingestellten
Funkenbildungsgrenzwert ausgeführt, um festzustellen, ob Funken aufgetreten sind.
Wenn der Grenzwert überschritten wurde, geschieht folgendes, wie es in den Zweigstellen
220, 222, 224 und 226 des Flußdiagramms (Fig. 9) angegeben ist: Das Steuersignal
wird auf Null zurückgestellt, um den Steller 10 (Fig. 1) zu sperren. Wenn die Thyristoren
des Stellers 10 jedoch bereits leitend sind, bleiben sie bis zum Ende der betreffenden
Halbwelle der Betriebswechselspannung am Eingang 12 leitend, wie bereits erwähnt
wurde. Da somit ein Funke eingesetzt zu haben scheint, beginnt der Mikrorechner
COM mit verhältnismäßig hoher Folgefrequenz Daten vom Eingang IN6 und IN7 anzufordern.
Diese höhere Folgefrequenz ist wichtig, weil der Steller 10 solange gesperrt bleiben
muß, wie die Funken auftreten. Da ferner die zum Zünden eines Funkenserforderliche
Spannung wesentlich höher als die zur Aufrechterhaltung des Funkens erforderliche
Spannung ist, erlischt-der Funke nicht eher, als bis die Elektrodenspannung erheblich
abgenommen hat. Die Spannungen an den Eingängen IN6 und IN7 werden daher solange
im "Echtzeitbetriebn überwacht, bis sie einen Löschwert unterschritten haben, bei
dem die Funkenlöschung sichergestellt ist (Fig. 8C).-Die zum Löschen eines Funkens
erforderliche Zeit kann bei jedem Funken verschieden sein. Obwohl die Spannung an
den Elektroden
22 und 24 normalerweise in der letzten Hälfte jeder
Halbwelle der Betriebswechselspannung am Eingang zu 2 12-abnimmt, kann diese Abnahme
unzureichend sein. Ferner kann die Kapazität der Gasreiniger 26 und 28 so groß sein,
daß die Spannung nur sehr langsam abnimmt. Aus diesen Gründen sperrt der Mikrorechner
COM den Steller 10 solange, wie die Spannung an der Elektrode 22 oder 24 zu hoch
ist. Sobald sie nicht mehr zu hoch ist, wird das Steuersignal wieder eingeschaltet,
jedoch mit einem etwas kleineren Wert (z.B.um 0 bis 4 % niedriger) als dem, den
es in der Halbwelle hatte, in der ein Funke auftrat. Auf diese Weise wird die Wahrscheinlichkeit
verringert, daß die Funken erneut auftreten.
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Wenn die Hochspannungen kurz nach Beginn einer nachfolgenden Halbwelle
der am Eingang 12 liegenden Betriebswechselspannung unter den Löschwert abfallen,
läuft die in der Zweigstelle 228 (Fig. 9) angegebene Operation ab. Hierbei wird
das wiedereingeschaltete Steuersignal übertragen und dann zum Anfang der Operationsfolge
zurückgekehrt, wie es in der Zweigstelle 234 angegeben ist. Durch das erneute Einschalten
des Steuersignals wird einer der Thyristoren des Steller 10 (Fig. 1) wieder in einem
Zeitpunkt (Phasenwinkel) leitend, der'durch das Steuersignal bestimmt wird.
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Die vorstehend anhand von Fig. 9 beschriebene Operationsfolge stellt
einen Programmzyklus des Mikrorechners dar. Der Mikrorechner erwartet daher das
nächste Auftreten eines Phasensignals nach Ablauf von 75 % der augenblicklichen
Halbwelle der am Eingang 12 liegenden Betriebswechselspannung, wie es durch die
Zweigstelle 200 angedeutet ist.
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Die erwähnte Reihenfolge umfaßte eine Betriebswechselspannungsperiode,
in der eine Funkenbildung auftrat und in der die Verzweigung 222 (Fig.- 9) anstelle
der Verzweigung 230 ausgeführt wurde. Nachstehend soll die Wirkungsweise für den
Fall beschrieben werden, daß keine Funken auftraten und stattdessen ein Rückkoronaentladungseffekt
in
den letzten 25 % der betreffenden Halbwelle der Betriebswechselspannung am Eingang
12 auftrat.
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Der Rückkoronaentladungseffekt tritt bei einem Betrieb mit verhältnismäßig
hoher Spannung in einem Bereich auf, in dem ein Gasreiniger einen negativen Widerstand
(eine negative Steigung in der Spannung-Strom-Kennlinie) aufweist. Ein Betrieb in
einem derartigen Bereich ist ineffizient und sollte vermieden werden.
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Nachdem der Mikrorechner COM (Fig. 1) festgestellt hat, daß die Abnahme
(das Dekrement3 des Nochspannungsmeßwertes an den Eingängen IN6 und IN7 keine Funkenbildung
anzeigt, beginnt die durch die Zweigstelle 230 (Fig. 9) dargestellte Operation.
Diese Operation besteht in der Überprüfung, ob diese mäßige Abnahme der Hochspannung
einen Schwellwert (z.B. 5 %) überschreitet, der einen Rückkoronaentladungseffekt
anzeigt. Wenn dieser Koronaentladung s- Grenzwert überschritten wird, wird das Steuersignal
um einen vorbestimmten Betrag (z.B. 1 5') verringert (dekrementiert), wie es in
der Zweigstelle 232 angegeben ist. Dieses Dekrement ist größer als das Inkrement,
das durch die Operation gemäß der Zweigstelle 214 bewirkt werden kann. Obwohl es
sich bei der gerade beschriebenen Änderung des Signals um ein festes Dekrement handelt,
sind auch Ausführungsformen möglich, bei denen eine Tabelle, eine Formel oder der
Wert der gemessenen Eingangssignale an den Eingängen IN1 bis IN5 verwendet werden
kann, um die Änderung des Steuersignals während des Auftretens eines Rückkoronaentladungseffekts
zu bestimmen.
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Bei der vorstehenden Lösung werden die Spannungen an den Elektropen
22 und 24 solange periodisch erhöht, bis die Rückkoronaentladung auftritt. Beim
Auftreten der Rückkoronaentladung wird der Stromflußwinkel des Steller 10 verringert.
Auf diese Weise wird die Elektrodenspannung etwa auf einem Spitzenwert gehalten,
der einem relativ hohen Wirkungsgrad entspricht. Wenn keine Rückkoronaentladung
auftrat und die Spannung-Strom-Ke-mlinien
der Gasreiniger 26 und
28 monoton wären, dann würde die Gasreinigerspannung solange ansteigen, bis eine
Funkenbildung bevorstehen würde.
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Fig. 2 stellt ein schematisches Schaltbild einer typischen Ausführungsform
der Absolutwertbildungs-Trennstufen ABS1, ABS2 und ABS3 nach Fig. 1 dar. Sie enthält
zwei parallelgeschaltete Operationsverstärker 48 und 50 (auch Rechenverstärker genannt).
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Zwischen dem Ausgang und dem umkehrenden Eingang'des Verstärkers 48
liegen eine Diode CR5 und die Reihenschaltung eines ohmschen Widerstands R20 und
einer Diode CR6 parallel. Die Kathode der Diode CR5 und die Anode der Diode CR6
sind mit dem Ausgang des Verstärkers 48 verbunden, während sein nichtumkehren-'
der Eingang auf Masse liegt. Mit dem zwischen dem Eingang P5 und umkehrenden Eingang
des Verstärkers 48 liegenden ohmschen Widerstand R22 sorgt der Verstärker an der
Ausgangsverbindungsstelle P6 des ohmschen Widerstands R20 und der Diode CR6 für
eine Begrenzung (Beschne dung) des Ausgangssignals, das positiv, einpolig und umgekehrt
ist.
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Der Verstärker 50 erzeugt am Ausgang P6 eine begrenzte (beschnittene)
und nichtumgekehrte Wiedergabe des Eingangssignals am Anschluß P5. Zwischen dem
umkehrenden Eingang und dem Ausgang des Verstärkers 50 liegen eine Diode CR7 und
die Reihenschaltung einer Diode CR8 und eines ohmschen Widerstands R24 parallel.
Die Kathode der Diode CR7 und die Anode der Diode CR8 sind mit dem Ausgang des Verstärkers
50 verbunden, während der nichtumkehrende Eingang mit dem Anschluß P9 verbunden
ist.
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Der Verbindungspunkt von Widerstand R24 und Diode CR8 ist mit dem
Ausgangsanschluß P6 verbunden, der über einen ohmschen Widerstand R26 auf Masse
liegt.
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Die geschilderte Anordnung überträgt positive und negative Eingangssignale
jeweils über die den Verstärkungsfaktor eins aufweisenden Verstärker 50 und 48.
Da nur der Verstärker 48 eine Umkehrung bewirkt, stellt das Ausgangssignal am Anschluß
P6
den Absolutwert des Eingangssignals am Anschluß PS dar. Auch
andere Anordnungen, z.B. ein herkömmlicher Zweiweg-Brückengleichrichter, können
hierfür verwendet werden.
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Fig. 3 stellt ein ausführlicheres Schaltbild des Steller 10 nach Fig.
1 dar. Die Hauptanschlüsse der antiparallel geschalteten Thyristoren Q1 und Q2 sind
jeweils mit dem Betriebswechselstromanschluß P2 und dem Ausgangsanschluß P4 verbunden.
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Zwischen dem Steueranschluß und der Kathode des Thyristors Q1 liegen
ein ohmscher Widerstand R28 und die Sekundärwicklung 52 eines Transformators T8
parallel. Zwischen dem Steueranschluß und der Kathode des Thyristors Q2 liegen ein
ohmscher Widerstand R30 und die Sekundärwicklung 54 eines Transistors T9 parallel.
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Die Primärwicklungen 56 und 58 der Transformatoren T8 und T9 liegen
zwischen Steueranschlüssen P10 und P12 in Reihe, wobei ihr Verbindungspunkt mit
dem positiven Pol einer Spannungsquelle verbunden ist. Der Wickelsinn der Transformatoren
T8 und T9 ist so gewählt, daß, wenn der Anschluß PiO oder P12 kurzzeitig geerdet
bzw. auf Massepotential gelegt wird, der Thyristor Q1 oder Q2 in den leitenden Zustand
gesteuert wird. Wenn der Thyristor Q2 über den Anschluß P12 in den leitenden Zustand
gesteuert wird, fließt ein positiver Strom vom Anschluß P2 zum Anschluß P4, während
über den Anschluß P10 ein negativer Strom von P4 nach P2 ausgelöst werden kann.
Sobald sie einmal in den leitenden Zustand gesteuert bzw. gezündet sind, bleiben
die Thyristoren Q1 und Q2 solange leitend, bis der Spannungsabfall zwischen ihren
Hauptanschlüssen (zwischen Anode und Kathode) nahezu auf null Volt abgesunken ist.
Steller gemäß Fig. 3 sind im Handel erhältlich und in der Praxis etwas komplizierter
ausgebildet, als es hier dargestellt ist.
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Fig. 4 stellt eine getriggerte bzw. auslösbare Überwachungseinrichtung
in Form eines Analog/Digital-Umsetzers AD dar, der einen Ausgangszwischenspeicher
L1 beaufschlagt (lädt), obwohl auch andere Anordnungen möglich sind. Wenn beispielsweise
anstelle der digitalen Einrichtung eine analoge Einrichtung verwende-t wird,
kann
die dargestellte Vorrichtung durch eine an sich bekannte Abtast- und Halteschaltung
ersetzt werden. Der Umsetzer AD ist eine im Handel erhältliche integrierte Schaltung,
die ein dem Eingang INP zugeführtes analoges Signal in parallele 8-Bit-Daten umsetzt.
Diese acht Bits werden über die dargestellten acht Leitungen in den Zwischenspeicher
L1 übertragen. Der Betrieb des Umsetzers AD wird dadurch ausgelöst, daß seinem Starteingang
SC ein Impuls zugeführt wird. Die Umsetzgeschwindigkeit bzw. -taktfrequenz wird
durch einen äußeren Taktgenerator REF bestimmt, der mit 1,0 MHz arbeitet und mit
dem Takteingang CL des Umsetzers AD verbunden ist. Das Ende einer Umsetzung wird
durch einen positiven Impuls am Anschluß EC des Umsetzers AD signalisiert. Die Startimpulse
werden durch einen Teiler 61 (Pulsfrequenz-teiler) erzeugt, der mit seinem Eingang
am Anschluß CL und mit seinem Ausgang am Anschluß SC des Umsetzers AD liegt. Bei
dieser Verbindung kann der Teiler 61 die Umsetzung periodisch mit einer Folgefrequenz
auslösen, die der Betriebsgeschwindigkeit des Umsetzers AD entspricht, z.B. 18 kHz.
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Der Zwischenspeicher L1, der auch Verriegelungsschaltung genannt wird,
besteht aus zwei im Handel erhältlichen integrierten Schaltungen, die in acht internen
Flipflops die vom Umsetzer AD erzeugten Daten speichern. Die Daten werden mit der
Vorderflanke bzw. Anstiegsflanke jedes Taktimpulses am Eingang CL des Zwischenspeichers
L1 eingespeichert, sofern seinem Eingabe-Sperranschluß DI ein O-Signal (ein niedriges
Signal von null Volt) zugeführt wird. Die Daten werden aus dem Zwischenspeicher
L1 über eine Mehrfachleitung DA ausgegeben, sofern dem Ausgabe-Sperranschluß DO
ein O-Signal zugeführt wird. Ein 1-Signal (+5 Volt) am Rücksetzeingang R des Zwischenspeichers
L1 bewirkt eine zwangsweise Rücksetzung aller Flipflops in den Zustand unabhängig
von den Signalen an ihren anderen Eingängen, so daß der Zwischenspeicher gelöscht
wird. Der Ausgang EC des Umsetzers AD ist mit den Rücksetzeingängen R zweier D-Flipflops
FF1 und FF2 verbunden, deren Dateneingänge D mit einer gemeinsamen 1-Signal-Quelle
(+) verbunden sind. Die Ausgänge Q der Flipflops FF1 und FF2 sind getrennt jeweils
mit dem Rücksetzeingang R und dem
Takteingang CL des Zwischenspeichers
L1 verbunden. Die Takteingänge C der Flipflops FF1 und FF2 sind jeweils getrennt
mit Anschlüssen SEL1 und FCL verbunden. Der Anschluß SEL1 wird durch den Mikrorechner
COM (Fig. 1) beaufschlagt und ist außerdem mit dem Eingang DO des Zwischenspeichers
L1 und dem Eingang einer Umkehrstufe 62 (auch NICHT-Glied genannt) verbunden, deren
Ausgang mit dem Eingang eines Trennverstärkers 64 und dem Eingang DI des Zwischenspeichers
L1 verbunden ist. Der Ausgangsanschluß 66 des Trennverstärkers 64 ist mit allen
Ausgängen entsprechender Trennverstärker in anderen Umsetzern verbunden. In ähnlicher
Weise sind die Ausgänge des Taktgenerators REF, des Teilers 61 und der Taktsignalanschluß
FCL jeweils mit entsprechenden Eingängen anderer Analog/Digital-Umsetzer verbunden.
Diese anderen Umsetzer dienen zur Verarbeitung der Signale, die den Eingängen IN2
bis IN7 (Fig. 1) zugeführt werden. Der Anschluß FCL erhält ein Synchronisiersignal,
das von einem (nachstehend noch beschriebenen) Mikroprozessor im Mikrorechner COM
(Fig. 1) verwendet wird.
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Ein Auslöse- oder Triggersignal wird dem Anschluß SEL1 von der Regeleinrichtung
COM zugeführt, um die Flipflops des Zwischenspeichers L1 mit der Mehrfachleitung
DA zwecks Datenausgabe zu verbinden. Wenn dieses Auslösesignal nicht auftritt, steht
am Anschluß SEL1 ein hohes Signal bzw. ein 1-Signal an, so daß die Vorrichtung nach
Fig. 4 das am Eingang INP des Umsetzers AD auftretende Signal wie folgt umsetzt:
Die Abgabe eines Impulses durch den Teiler 61 löst den Betrieb des Umsetzers AD
aus, der nach etwa 42 Mikrosekunden ein paralleles 8-Bit-Datenwort erzeugt, das
die an seinem Eingang INP auftretende Spannung darstellt. Nach dieser Umsetzung
wird vom Ausgang EC des Umsetzers AD ein Impuls an die Rücksetzeingänge R der Flipflops
FF1 und FF2 übertragen, so daß ihre Ausgänge Q den Eingängen R und CL des Zwischenspeichers
L1 Signale zuführen. Der nächste Synchronisierimpuls am Anschluß FCL bewirkt, daß
am Ausgang Q des Flipflop FF2 ein 1-Signal auftritt und der
Takteingang
CL des Zwischenspeichers L1 ausgelöst (getriggert) wird. Da am Anschluß SEL1 ein
Signal auftritt, so daß am Eingabe-Sperreingang DI ein umgekehrtes, d.h. ein O-Signal
auftritt, wird in die Flipflops des Zwischenspeichers L1 das 8-Bit-Datenwort vom
Umsetzer AD eingespeichert. Der nächste Startimpuls des Teilers 61 bewirkt dann,
daß sich die erwähnte Operationsfolge wiederholt.
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Es sei jetzt angenommen, daß dem Anschluß SEL1 ein Auslösesignal zugeführt
wird, so daß am Eingang C des Flipflop FF1 und am Eingang DO des Zwischenspeichers
L1 ein O-Signal, dagegen am Eingang DI des Zwischenspeichers L1 ein umgekehrtes
1-Signal auftritt. In diesem Falle verbindet der Zwischenspeicher L1 seine inneren
Flipflops solange mit der Mehrfachleitung DA, wie das O-Signal am Anschluß SEL1
ansteht. Auf diese Weise werden daher die Daten auf die Mehrfachleitung DA übertragen.
Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß der Zwischenspeicher wegen des 1Signals an
seinem Eingang DI nicht auf Taktsignale an seinem Takt eingang CL anspricht. Sobald
die Ausgabe ausgelöst worden ist, wird daher nicht versucht, die Daten zu ändern.
Wenn dagegen am Anschluß SEL1 ein 1-Signal auftritt, wird das Flipflop FF1 über
seinen Takteingang C gekippt. Vom Ausgang Q des Flipflop FF1 wird daher dem Rücksetzeingang
R des Zwischenspeichers L1 ein ,Signal zugeführt, das dessen Flipflops zurücksetzt
(auf "O" stellt). Dieser Zustand bedeutet, daß die abgelaufene Zeit nicht ausreichte,
um dem Umsetzer AD die Einspeicherung eines neuen Datenworts im Zwischenspeicher
L1 zu ermöglichen. Wenn der Umsetzer ÄD einen weiteren Umsetzzyklus abgeschlossen
hat, gibt er über seinen Ausgang EC einen Impuls an die Rücksetzeingänge R der Flipflops
FF1 und FF2 ab. Daraufhin führen diese Flipflops den Eingängen R und CL des Zwischenspeichers
L1 Signale zu.
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In diesem Zustand kann der Zwischenspeicher L1 ein neues Datenwort
vom Umsetzer AD beim Auftreten des nächsten Synchronisier-Impulses am Anschluß FCL
aufnehmen. Diese Neueinspeicherung wiederholt sich in der beschriebenen Weise solange,
wie am Anschluß SEL1 ein 1-Signal ansteht.
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Das dem Anschluß INP des Umsetzers AD zugeführte Signal wird vom Anschluß
IN1 abgenommen, der dem in gleicher Weise bezeichneten Eingang in Fig. 1 entspricht.
Das dargestellte Eingangsfilter ist ein Tiefpaßfilter mit einem ohmschen Widerstand
R31 und einem Kondensator C1, deren Verbindungspunkt mit dem Eingang INP des Umsetzers
AD verbunden ist. Der andere Anschluß des Kondensators Cl ist geerdet, während der
andere Anschluß des Widerstands-R31 mit dem Ausgang des Trennverstärkers 68 verbunden
ist, dessen Ausgang am Anschluß INI liegt. Kurvenverläufe, die das Signal am Anschluß
IN1 darstellen, sind im Zeitdiagramm 8B der Fig. 8 dargestellt. Der Verlauf der
Spannung am Hochspannungstransformator T1 (Fig. 1) und am Gasreiniger 26 (Fig. 1)
sind jeweils in den Zeitdiagrammen 8A und 8C der Fig. 8 dargestellt. Wie das Diagramm
8B (Fig. 8) zeigt, hat das Signal am Eingang IN1 die Form eines Rampen- oder Sägezahnsignals
mit gelegentlichen Hochfrequenzimpulsen, die während des schrägen Signalverlaufs
auftreten. Diese Hochfrequenzimpulse zeigen das Bevorstehen oder das Auftreten von
Funken an.
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Die zwischen den Anschlüssen IN1 und INP liegende Schaltung ist ein
Eingangsfilter, das so ausgelegt ist, daß es die Empfindlichkeit für das Bevorstehen
einer Funkenbildung erhöht. Obwohl es sich bei dieser Schaltung vorzugsweise um
ein Tiefpaßfilter handelt, kann sie auch anders ausgebildet sein. So kann sie beispielsweise
eine Integratoreinrichtung oder ein Bandpaßfilter oder eine andere Verarbeitungsschaltung
aufweisen. Die speziell verwendete Schaltung hängt von der gewünschten Empfindlichkeit
und der erwarteten Wellenform ab. Die erwähnte Integratoreinrichtung kann einen
an sich bekannten Integrator mit einem Rechenverstärker mit negativer kapazitiver
Rückführung (Gegenkopplung) aufweisen.
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Fig. 5 stellt den Mikrorechner COM der Fig. 1 in einem ausführlicheren
Blockschaltbild dar. Obwohl der dargestellte Mikrorechner zwei Mikroprozessoren
PRC1 und PRC2 aufweist, wie bereits erwähnt wurde, kann stattdessen auch eine analoge
Schaltung
verwendet werden. Die Prozessoren PRC1 und PRC2 sind
mit gemeinsamen Mehrfachleitungen ADR und DA verbunden. Die Leitungen ADR sind Mehrbitleitungen,
denen die Prozessoren PRC1 und PRC2 verschlüsselte Adresseninformationen zufuhren,
Diese Adressen bestimmen einen bestimmten Speicherplatz im Speicher MEN und veranlassen
diesen, die unter dieser Adresse gespeicherte Information über die Mehrbit-Datenleitungen
DA auszugeben.
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Bei den Prozessoren PRC1 und PRC2 und dem Speicher MEM handelt es
sich um im Handel erhältliche integrierte Schaltungen.
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Mit beiden Prozessoren PRC1 und PRC2 sind Anschlüsse 66, 72 und FCL
verbunden. Über den schon in Verbindung mit Fig. 4 erwähnten Anschluß FCL wird von
einem (nicht dargestellten) Taktgeber ein Synchronisiertaktsignal übertragen, das
den Operationsablauf der Prozessoren PRC1 und PRC2 steuert. Dem Anschluß 72 wird
nach Ablauf von 75 % einer Halbwelle der Betriebswechselspannung am Eingang 12 (Fig.
i) ein Meßsignal zugeführt. Die dieses Meßsignal erzeugende Schaltung wird nachstehend
noch beschrieben. Über den Anschluß 66, der bereits im Zusammenhang mit Fig. 4 erwähnt
wurde, wird ein Bestätigungssignal zugeführt, das bestätigt, daß .ein Analog/Digital-Umsetzer
durch den Prozessor PRC1 oder PRC2 ausgelöst worden ist.
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Eine Zeitgebereinrichtung ist als Decodierer MX dargestellt.
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Der Decodierer MX löst jeden einzelnen Analog/Digital-Umsetzer bei
normalen Betriebsbedingungen in jeder Halbwelle der am Eingang 12 (Fig. 1) anliegenden
Betriebswechselspannung einmal aus.
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Der Decodierer MX spricht auf Adressenwörter an, die ihm über die
Adressenleitungen ADR zugeführt werden. Die Signale auf diesen Leitungen stellen
verschiedene der zahlreichen Analog/Digital-Umsetzer dar, die in der Nebeneinrichtung
42 (Fig. 1) enthalten sind. Einer dieser Umsetzer ist der Umsetzer AD nach Fig.
4. Der Decodierer MX hat für jeden der Analog/Digital-Umsetzer, den er auslösen
bzw. triggern kann, eine Auslöse-bzw. Triggerleitung. Die Leitungen -SELN (Fig.
5) umfassen daher zumindest sieben Leitungen zur Auslösung der sieben mit den
sieben
Eingängen IN1 bis IN7 (Fig. 1) verbundenen Umsetzer.
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Eine dieser Triggerleitungen ist die Triggerleitung SEL1 in Fig. 4.
Der Decodierer MX hat auch für jede der Eingabe- und Ausgabeeinrichtungen, die nachstehend
beschrieben werden, eine Leitung.
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Die den Prozessoren PRC1 und PRC2 zugeführten Meßwerte werden in einer
Speichereinrichtung gespeichert, die hier als Speicher MEM dargestellt ist und acht
Festwertspeicher ROM in Form integrierter Schaltungen sowie zwanzig Direktzugriffspeicher
RAM in Form integrierter Schaltungen aufweist. Andere im Handel erhältliche Speicher
sind ebenfalls verwendbar. Diese Speichereinrichtungen speichern auch das Rechenprogramm,
das hauptsächlich in den integrierten Festwertspeichern ROM gespeichert ist.
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Das Programm steuert die im Zusammenhang mit dem Mikroprozessor COM
(Fig. 1) und dem Diagramm nach Fig. 9 beschriebenen Operationen. Im wesentlichen
bewirkt das Programm das periodische Auslösen (Triggern) der Analog/Digital-Umsetzer
der Nebeneinrichtung 42 (Fig. 1), um den Zustand der Gasreiniger zu messen.
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Wie bereits erwähnt wurde, werden die Beträge und Änderungen dieser
Parameter mit bestimmten Sollwerten verglichen, die im Speicher gespeichert sind,
um festzustellen, ob der Steller 10 (Fig. i) nachgestellt werden muß. Auf diese
Weise stellt das Programm die Gasreinigerspannung auf den höchsten Wert ein, der
keine unnötige Funkenbildung oder Rückkoronaentladungseffekte bewirkt. Die zur Ausführung
der speziellen Operationen, die im Zusammenhang mit Fig. 1 beschrieben wurden, erforderlichen
Programmbefehle sind für den Fachmann klar. Ferner ist der Fachmann in der Lage,
die Reihenfolge der Programmbefehle anders zu wählen. So können alle Messungen der
Reihe nach ausgeführt werden, bevor irgendein logischer Programmbefehl ausgeführt
wird. Stattdessen können die Messungen auch unmittelbar vor dem Zeitpunkt ausgeführt
werden, in dem sie für eine spezielle Rechnung oder logische Entscheidung benötigt
werden. Ferner kann das zuvor beschriebene Ansprechen auf eine bevorstehende Funkenbildung
oder auf Rückkoronaentladungseffekte in zwei getrennten Unterprogrammroutinen enthalten
sein, die in beliebiger
Reihenfolge ablaufen können. Außerdem
können in bestimmten Zeitintervallen-so häufig Daten aufgenommen und logische Entscheidungen
so unmittelbar getroffen werden, daß das Programm als im Echtzeitbetrieb ablaufend
betrachtet werden kann. Ein derartiges Echtzeitintervall ist ein Zeitintervall,
in dem eine Funkenbildung auftritt, wie bereits erwähnt wurde.
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Da die Änderung des Programms verhältnismäßig einfach ist, können
durch die Bedienungsperson von Zeit zu Zeit derartige Änderungen vorgenommen werden.
So kann die Bedienungsperson beispielsweise bestimmte Betriebssollwerte ändern,
wenn der Gasreiniger für ein ungewöhnlich verschmutztes Abgas verwendet werden soll
oder wenn die Umgebungstemperatur oder Feuchtigkeit ungewöhnlich ist.
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Es sei ferner darauf hingewiesen, daß das Blockschaltbild nach Fig.
5 vereinfacht ist, die nicht dargestellten baulichen Einzelheiten jedoch im Rahmen
fachmännischen Könnens liegen. Sodann ist die Kapazität der Prozessoren PRC1 und
PRC2 so groß gewählt, daß sie mit Zubehöreinrichtungen, wie Losklopfern nach US-PS
4 086 647 zusammenarbeiten können.
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Fig. 6 stellt periphere Eingabe- und Ausgabeeinrichtungen, die mit
den Prozessoren PRC1 und PRC2 (Fig. 5) zusammenwirken, in Form eines Blockschaltbildes
dar. In der Praxis ist die in Fig.
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6 dargestellte Ausführungsform zwar komplizierter, doch genügt die
vereinfachte Darstellung zur Erläuterung der grundsätzlichen Wirkungsweise.
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Zwei Sieben-Segment-Anzeigeeinrichtungen 76 und 77 werden durch eine
Schnittstellenschaltung 78 beaufschlagt. Die Schaltung 78 enthält Zwischenspeicher
(Verriegelungs- oder Selbsthalteschaltungen), die die über die Datenleitungen DA
verschlüsselt übertragenen Informationen in Abhängigkeit von einem Auslöse-Eingangsimpuls
auf der Leitung SEL3 speichern. Nach dem Einspeichern steuern Decodiertreiberstufen
in der Schaltung 78 die numerischen
Anzeigeeinrichtungen 76 und
77 so an, daß der Bedienungsperson die von den Prozessoren PRC1 und PRC2 (Fig. 5)
gebildete Information angezeigt wird. Die Leitungen SEL3 und SEL4 bilden einen Teil
der Leitungen SELN (Fig. 5), während es sich bei den Leitungen DA um die zuvor erwähnten
Mehrfachleitungen handelt.
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Uber von Hand zu betätigende Schalter SW1 und SW2 kann die Bedienungsperson
Informationen eingeben. Diese Schalter laden Zwischenspeicher in der Schaltung 79,
deren Inhalt durch einen Auslöseimpuls auf der Leitung SEL4 über die Leitungen DA
ausgegeben werden kann. Bei den Schaltern SW1 und SW2 kann es sich um einen größeren
Teil einer Tastatur zur Eingabe alphanumerischer Informationen über die Leitungen
DA handeln. Die spezielle Ausbildung der integrierten Schaltungen in den Blöcken
78 und 79 ist hinlänglich bekannt, so daß eine weitere Erläuterung der Einrichtung
nach Fig. 6 nicht erforderlich ist.
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Fig. 7 zeigt einige Einzelheiten der in der Nebeneinrichtung 44 (Fig.
1) enthaltenen Schaltung. Wie man sieht, stellt diese Zeichnung ein Blockschaltbild
mit logischen Bauelementen dar.
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In der Praxis kann diese Schaltung jedoch zusätzliche oder andere
Verknüpfungsglieder und Umkehrstufen (NICHT-Glieder) aufweisen. Die schon erwähnten
Datenleitungen DA übertragen ein 8-Bit-Steuersignal und sind mit Dateneingängen
eines Zwischenspeichers L4 verbunden, dessen Datenausgänge mit Dateneingängen eines
Zwischenspeichers L6 verbunden sind. Die Datenausgänge des Zwischenspeichers L6
sind mit Voreinstelleingängen einer Zähleinrichtung in Form eines voreinstellbaren
RUckwärtszählers 80 verbunden. Die Zwischenspeicher L4 und L6 sind integrierte Schaltungen
mit jeweils acht Flipflops. Das Einspeichern von Daten wird dadurch bewirkt, daß
ihren Takteingängen CL jeweils ein hohes Signal bzw. 1-Signal zugeführt wird. Die
Takteingänge CL der Zwischenspeicher L4 und L6 sind jeweils mit Anschlüssen SEL
und 120 verbunden. Ein Eingabe-Sperreingang DI des Zwischenspeichers L6 wird durch
eine Umkehrstufe 82 gesteuert, deren Eingang mit dem Anschluß SEL verbunden ist.
Das Anlegen eines Signals an den Eingabesperreingang DI des Zwischenspeichers
L6
bewirkt, daß er gelöscht bzw. in allen Stellen auf 0 zurückgesetzt wird. Der Anschluß
SEL ist mit einer der Leitungen SELN (Fig. 5) verbunden. Der Anschluß SEL wird ins
Negative gesteuert, wenn ein neues Steuersignal erzeugt wird.
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Der Anschluß 120 wird durch einen örtlichen Frequenzregelkreis beaufschlagt,
der einen Impulsformer 84, einen Phasenvergleicher PC, einen spannungsgesteuerten
Oszillator VCO und einen Frequenzteiler DIV-aufweist, Der Impulsformer 84 enthält
einen entkoppelten Vergleicher, der eine Rechteckschwingung mit der gleichen Frequenz
wie die der Betriebswechselspannung am Eingang 12 (siehe auch Fig. 1) erzeugt. Der
spannungsgesteuerte Oszillator VCO, dessen Ausgangssignal eine Sollfrequenz von
122,88 kHz hat, beaufschlagt den Frequenzteiler DIV, der fünf Ausgangssignale erzeugt,
deren Frequenzen gleich der durch 2n dividierten Frequenz des Oszillators VCO sind.
So beträgt bei der Eingangsfrequenz von 122,88 kHz die Frequenz der Signale an den
Ausgängen 30720, 480, 240, 120 und 60 jeweils 30720, 480, 240, 120 und 60 Hz. Die
Phase des 60-Hz-Signals am Anschluß 60 wird im Vergleicher PC mit dem wechselspannungssynchronen
Ausgangssignal des Impulsformers 84 verglichen. Die Ausgangsspannung des Vergleichers
PC steuert den Oszillator VCO so, daß dessen Phasenlage mit der der Betriebswechselspannung
am Eingang 12 in an sich bekannter Weise starr synchronisiert wird. Die Bauteile
dieses Frequenzregelkreises bestehen aus integrierten Schaltungen, die im Handel
erhältlich sind. Ein NOR-Verknüpfungsglied 92 bildet hier eine logische Verknüpfungseinrichtung.
Das NOR-Verknüpfungsglied 92 hat acht Eingänge, die mit den Datenleitungen zwischen
den Zwischenspeichern L4 und L6 verbunden sind, und erzeugt ein 1-Signal, wenn auf
allen Datenleitungen ein Signal vorhanden ist.
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Das am Anschluß 120 auftretende Signal wird dem. Auslöseeingang eines
monostabilen Multivibrators 86 zugeführt, der einen Impuls mit einer Dauer von etwa
65 Mikrosekunden erzeugt. Das Ausgangssignal des monostabilen Multivibrators 86
wird dem umkehrenden Takteingang C eines D-Flipflop FF4 zugeführt, dessen Anschlüsse
D,
S und Q jeweils mit Masse bzw. Erde, dem Ausgang der Umlcehrstufe 82 und dem einen
Eingang eines NOR-VerknUpfungsgliedes 88 verbunden sind. Der andere Eingang des
NOR-Verkndpfungsgliedes 88 ist mit dem Ausgang des monostabilen Multivibrators 86
und dem einen Eingang eines ODER-VerknUpfungsgliedes 90 verbunden, wobei der andere
Eingang dieses ODER-VerknUpfungsgliedes 90 mit dem Ausgang eines NOR-VerknUpfungsgliedes
92 verbunden ist. Der Ausgang des NOR-Verknüpfungsgliedes 88 ist mit Rücksetzeingängen
R der Zwischenspeicher Lhund L6 verbunden.
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Der Ausgang des ODER-VerknUpfungsgliedes 90 ist mit dem Voreinstellungs-Freigabeeingang
PE des Rückwärtszählers 80 verbunden, dessen Takt eingang CL mit dem Ausgang eines
UND-Verknüpfungsgliedes 94 verbunden ist. Der erwähnte Ausgang 30720 ist mit einem
nichtumkehrenden Eingang des UND-VerknUpfungsgliedes 94 verbunden, dessen umkehrender
Eingang mit dem Ubertragausgang CO des Zählers 80 verbunden ist. Der Übertragausgang
CO beaufschlagt eine Auslöseeinrichtung, die hier als Flipflop FF5 dargestellt ist.
Mit dieser ist eine Sperreinrichtung 96 verbunden, die als Phasenvergleicher dargestellt
ist und ein erstes Verknüpfungsglied 100, ein zweites Verknüpfungsglied 102 und
ein von diesen beaufschlagtes drittes Verknüpfungsglied 98 aufweist. Obwohl die
Giieder 98, 100, 102 jeweils als NAND-, ODER- und NAND-Glied dargestellt sind, von
denen das NAND-Glied 98 getrennt durch das ODER-Glied 100 und das NAND-Glied 102
beaufschlagt wird, sind auch andere Anordnungen von Verknüpfungsgliedern möglich.
Der Ausgang des NAND-Gliedes 98 ist mit dem Eingang D des Flipflop FF5 verbunden.
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Eine Polaritätsanzeigeeinrichtung ist hier als Steuereinrichtung in
Form des Flipflop FF6 dargestellt.
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Jeweils ein Eingang der Verknüpfungsglieder 100 und 102 ist mit dem
Anschluß 60 verbunden, während die beiden anderen Eingänge mit dem Ausgang i (Leitung
VA) des D-Flipflop FF6 verbunden sind.
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Wie man sieht, erzeugt die Schaltung 96 ein 1-Signal auf der Leitung
VC, wenn das Signal am Anschluß 60 mit dem am Ausgang Q des Flipflop FF6 in Phase
ist, d.h. beide gleich (1- oder 0-Signale) sind.
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Die Eingänge D und C des Flipflop FF6 sind jeweils mit dem Anschluß
60 und dem Ausgang Q des Flipflop FF5 verbunden. Der Eingang C des Flipflop FF5
ist mit dem Ausgang eines UND-Verknüpfungsgliedes 104 verbunden, dessen Eingänge
jeweils mit dem Ubertragausgang CO des Zählers 80 und dem Ausgang einer Begrenzungseinrichtung
106 verbunden sind. Die Einrichtung 106 wird durch die Signale an den Anschlüssen
120 und 30720 gesteuert, so daß, sie einen positiven Impuls erzeugt, dessen Tastverhältnis
manuell einstellbar ist. Die Rückflanke dieses Impulses wird durch das Signal am
Anschluß 120 synchronisiert.
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Der Aufbau der Einrichtung 106 ist ähnlich dem Aufbau derjenigen Einrichtung,
die mit dem Zähler 80 verbunden ist. Der RUcksetzeingang R des Flipflop FF5 ist
mit dem Ausgang eines ODER-Verknüpfungsgliedes 108 verbunden, dessen Eingänge jeweils
mit einem Anschluß SYSRS und dem Ausgang des ODER-Verknüpfungsgliedes 90 verbunden
sind. Dem Anschluß SYSRS wird ein manuell einstellbares Ubersteuerungssignal zugeführt.
Wenn dem Anschluß SYSRS ein 1-Signal zugefuhrt wird, wird der Steller 10 (Fig. 1)
gesperrt.
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Zwischen der Basis eines NPN-Transistors Q4 und dem Ausgang eines
UND-Verkndpfungsgliedes 110 zu 0 liegt ein ohmscher Widerstand R32. Zwischen der
Basis eines Transistors Q6 und dem Ausgang eines NOR-Verknüpfungsgliedes 112 liegt
ein ohmscher Widerstand R34. Die Ausgänge Q und 4 des Flipflop FF5 sind jeweils
mit einem der Eingänge der Verknüpfungsglieder 110 und 112 verbunden.
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Die anderen beiden Eingänge dieser Verknüpfungsglieder sind gemeinsam
mit dem Anschluß 60 verbunden. Die Anschlüsse P10 und P12 (siehe auch Fig. 3) sind
jeweils mit den Kollektoren der Transistoren Q6 und Q4 verbunden, deren Emitter
auf Masse liegen. Der Ausgang Q des Flipflop FF5 ist über eine Leitung VB mit dem
Eingang C des Flipflop FF6 verbunden.
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Nachstehend wird die Wirkungsweise der Schaltung nach Fig. 7 zunächst
unter normalen Bedingungen und dann für den Fall einer Zündfunkenbildung beschrieben.
Zur Erleichterung des Verständnisses
wird auf die Zeitdiagramme
8D bis 8H Bezug genommen, die die zeitlichen Beziehungen zwischen den Signalen auf
den Leitungen 60, 120, VA, VB und VC darstellen.
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Die Übertragung eines Steuersignals wird durch einen negativen Impuls
am Anschluß SEL (Fig. 7) dargestellt. Es sei angenommen, daß diese Übertragung kurz
vor dem Ende einer Halbwelle der Betriebswechselspannung am Eingang 12 auftritt,
und zwar unter Vorwegnahme der für eine folgende Halbwelle erwünschten Regelung.
Dieser negative Auslöseimpuls am Anschluß SEL wird durch die Umkehrstufe 82 umgekehrt,
die den Setzeingang S des Flipflop FF4 ansteuert, so daß an dessen Ausgang Q ein
1-Signal auftritt. Dieses 1-Signal wird dem NOR-Verknüpfungsglied 88 zugeführt,
so daß dieses Verknüpfungsglied den Rücksetzleitungen R der Zwischenspeicher L4
und L6 ein O-Signal zuführt. Die Rückflanke des negativen Impulses am Anschluß SEL
löst den Takteingang CL des Zwischenspeichers L4 aus, so daß dieser die auf den
Leitungen DA anstehenden Daten speichert.
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Der mit der am Eingang 12 anstehenden Betriebswechselspannung phasenstarr
synchronisierte Anschluß 120 erzeugt einen ins Positive gehenden Übergang am Ende
der augenblicklichen Halbwelle der Betriebswechselspannung am Eingang 12. Der Anschluß
120 steuert daher den Takteingang CL des Zwischenspeichers L6 an und veranlaßt diesen,
die Daten aus dem Zwischenspeicher L4 am Ende dieser und jeder folgenden Halbwelle
der Betriebswechselspannung zu übernehmen. Das Signal am Anschluß 120 löst ferner
den monostabilen Multivibrator 86 aus, der dem Voreinstellungsfreigabeeingang PE
des Rückwärtszählers 80 über das ODER-Verknüpfungsglied 90 einen positiven Impuls
zuführt. Dieser bewirkt eine Voreinstellung des Zählers 80. Die Voreinstellungseingänge
des Zählers 80 sind als umkehrende oder komplementierende Eingänge dargestellt.
Dementsprechend wird das binäre Komplement oder 255 minus der numerischen Ausgangsgröße
des Zwischenspeichers L6 dem Zähler 80 zur Voreinstellung zugeführt.
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Vorausgesetzt, daß die vom Zwischenspeicher L6 abgegebene binäre Zahl
nicht Null war, erscheint am übertragausgang CO des Zählers
80
ein O-Signal, das dem UND- Verknüpfungsglied 94 die Übertragung des 30,72 kHz-Signals
vom Anschluß 30720 zum Takteingang CL des Zählers 80 gestattet. Sobald die Ausgangssignale
des monostabilen Multivibrators 86 und des ODER-Verkndpfungsgliedes 90 auf Null
zurückgehen, läßt das UND-Verknüpfungsglied 94 den Zähler 80 vom voreingestellten,
komplementierten Eingabewert aus mit einer Frequenz von 30,72 kHz rUckwärtszählen.
Dies soll an einem Zahlenbeispiel näher erläutert werden: Wenn der Zwischenspeicher
L6 die Zahl 100 abgibt, wird der Zähler 80 auf 155 voreingestellt, so daß er etwa
in fünf Millisekunden bis auf Null rückwärtsgezählt hat. Die vom Zwischenspeicher
L6 abgegebene Zahl ist proportional dem Stromflußwinkel des Steller 10 (Fig. 1 und
2). Sobald der Zähler 80 den Zählwert Null erreicht hat, erzeugt er am Ubertragungsausgang
CO ein 1-Signal, das die weitere Zufuhr von Taktsignalen zum Zähler 80 über das
UND-Verknüpfungsglied 94 sperrt.
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Wie man sieht, erscheint am Ausgang CO des Zählers 80 ein O-Signal,
wenn dem Anschluß 120 der Auslöseimpuls zugeführt wird. Dieser Übergang in den Zustand
erfolgt periodisch und in jeder Halbwelle der am Eingang 12 liegenden Betriebswechselspannung
einmal. Die Dauer des O-Signals am Übertragausgang CO ist proportional dem binären
Komplement der im Zwischenspeicher 6 gespeicherten Daten. Da das Signal am Übertragausgang
CO periodisch ist, kann es auch als ein positiver Impuls angesehen werden, dessen
Dauer proportional den nicht komplementierten Daten entspricht, die aus dem Zwischenspeicher
L6 ausgelesen werden.
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Da normale Verhältnisse angenommen worden sind, sei jetzt angenommen,
daß die über den Anschluß SYSRS zugeführten Signale und das Ausgangssignal der Einrichtung
106 1-Signale sind und das Ausgangssignal des NOR-Verknüpfungsgliedes 92 ein Signal
ist, und zwar in allen relevanten Zeitabschnitten. Es sei ferner angenommen, daß
das Flipflop FF6 zurückgesetzt ist.
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Unter dieser Voraussetzung entspricht der nächste positive Übergang
des Signals am Anschluß 60 dem Beginn einer positiven Halbwelle der Betriebswechselspannung
am Eingang 12. Gleichzeitig damit erfolgt im Signal am Anschluß 120 ein positiver
Übergang, während im Signal am Übertragausgang CO des Zählers 80 daraufhin ein negativer
Übergang auftritt. Da die Signale am Anschluß 60 und am Ausgang Q des Flipflop FF6
jetzt in Phase sind, führt die- Schaltung 96 dem D-Eingang des Flipflop FF6 ein
positives Signal zu. Der positive Übergang des Signals am Anschluß 120 bewirkt die
Übertragung eines kurzen Impulses über die Bauteile 86, 90 und 108 an den Rücksetzeingang
R des Flipflop FF5, so daß an dessen Ausgängen Q und Q jeweils ein 0- und ein 1-Signal
auftritt. Infolgedessen führen die Verknüpfungsglieder 110 und 112 den Basen der
Transistoren Q1 und Q2 jeweils Signale zu, so daß diese ohne weitere Wirkung gesperrt
werden.
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Nach Ablauf einer durch den Zähler 80 bestimmten Zeit, tritt in dessen
Ubertragausgangssignal in der zuvor beschriebenen Weise ein positiver Übergang auf.
Dieser Signalanstieg wird über das UND-Verknüpfungsglied 104 dem Takteingang C des
Flipflop FF5 zugeführt. Da am Eingang D des Flipflop FF5 ein 1-Signal ansteht, wie
bereits erwähnt wurde, bewirkt der Übergang an seinem Eingang C, daß es seinen Zustand
wechselt. Da durch diesen Wechsel ein 1-Signal dem einen Eingang des UND-Verknüpfungsgliedes
110 zugeführt wird und der andere Eingang des UND-Verkndpfungsgliedes 110 das 1-Signal
vom Anschluß 60 erhält, steuert das UND-Verknüpfungsglied 110 jetzt den Transistor
Q4 durch. Das Durchsteuern des Transistors Q4 zündet den Thyristor Q2 (Fig. 3) über
den Impulstransformator T9. Auf diese Weise fließt über den Steller 10 (Fig. 1)
während des Rests der augenblicklichen Halbwelle ein positiver Strom.
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Der erwähnte Wechsel des Zustands des Flipflop FF5 bewirkt einen positiven
Übergang am Takteingang C des Flipflop FF6. Da an seinem Eingang D noch ein 1-Signal
ansteht, wechselt das Flipflop FF6 ebenfalls seinen Zustand, so daß es an seinem
Ausgang
Q ein O-Signal abgibt. Da dieses Ausgangssignal jetzt
mit dem Signal am Anschluß 60 außer Phase ist, führt die Schaltung 96 dem Eingang
D des Flipflop FF5 ein O-Signal zu, ohne daß dies eine weitere Wirkung hätte.
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Zu Beginn der nächsten Halbwelle der am Eingang 12 liegenden Betriebswechselspannung
erscheint in den Signalen an den Anschlüsseln 60 und 120 ein negativer bzw. positiver
Ubergang.
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Ähnlich wie in der vorhergehenden Halbwelle wird das Flipflop FF5
wieder zurückgesetzt. Nach diesem Wechsel ist das Signal am Anschluß 60 wieder mit
dem Signal am Ausgang Q des Flipflop FF6 in Phase, so daß die Schaltung 96 dem Eingang
D des Flipflop FF5 ein 1-Signal zuführt. In ähnlicher Weise wie vorher erzeugt der
Zähler 80 an seinem Ubertragausgang CO während einer Zeit, die der durch den Zwischenspeicher
L6 voreingestellten Zahl entspricht, ein O-Signal. Wenn dieses Signal am Ubertragausgang
CO schließlich wieder einen positiven Übergang ausführt, wird dieser über das UND-Verknüpfungsglied
104 dem Takteingang C des Flipflop FF5 zugeführt. Da seinem Eingang D jetzt ein
1-Signal zugeführt wird, wechselt das Flipflop FF5 seinen Zustand, so daß es dem
einen Eingang des.NOR-Verknüpfungsgliedes 112 ein O-Signal zuführt, wobei dem anderen
Eingang dieses NOR-VerknUpfungsgliedes 112 ebenfalls ein O-Signal vom Anschluß 60
zugeführt wird. Infolgedessen steuert das Verknüpfungsglied 112 den Transistor Q6
und dieser wiederum den Thyristor Q1 (Fig. 3) durch. Über den durchgesteuerten Thyristor
Ql fließt nunmehr während des Rests der augenblicklichen Halbwelle ein negativer
Strom. Der gerade erwähnte Zustandswechsel des Flipflop FF5 bewirkt ferner, daß
das Signal an seinem Ausgang Q den Takteingang C des Flipflop FF6 auslöst, so daß
das Flipflop FF6 ebenfalls kippt bzw. seinen Zustand wechselt. Da das Signal am
Ausgang Q des Flipflop FF6 dadurch mit dem Signal am Anschluß 60 außer Phase kommt,
führt die Schaltung 96 dem Eingang D des Flipflop FF5 ein O-Signal zu, ohne daß
dies eine Wirkung hat. In diesem Zustand ist die Vorrichtung so vorbereitet, daß
sie einen weiteren Zyklus in der beschriebenen Weise durchlaufen
kann.
So kommt mit Beginn der nächsten Halbwelle das Signal am Anschluß 60 wieder mit
dem Signal am Ausgang Q des Flipflop FF6 in Phase.
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Es sei jetzt angenommen, daß anstelle eines andauernden normalen Betriebs
eine Funkenbildung vor und während der folgenden Halbwelle auftritt. Dadurch wird
der Transformator T1 (Fig. 1) überlastet und in die Sättigung getrieben. Daraufhin
führt die Quelle 22 (Fig. 1) den Leitungen DA (Fig. 3) ein binäres 0-Signal zu.
Dieses O-Signal wird kurz vor Beginn dieser nächsten Halbwelle in die Zwischenspeicher
L4 und L6 übertragen. Infolgedessen sind die Eingangssignale des NOR-Verknüpfungsgliedes
92 alle null, so daß es ein l-Signalerzeugt. Unabhängig davon, ob der Zähler 80
gerade zählt, wird dieses 1-Ausgangssignal des Verknüpfungsgliedes 92 über das Verknüpfungsglied
90 übertragen, so daß der Zähler 80 vor dieser nächsten Halbwelle auf seinen maximalen
Zählwert eingestellt wird. Da ferner vorausgesetzt war, daß die Funken vor und während
dieser nächsten Halbwelle andauern, bleibt auch das 1-Ausgangssignal des NOR-Verknüpfungsgliedes
92 vorhanden. Infolgedessen bleibt auch das Ausgangssignal am Übertragausgang CO
des Zählers 80 während dieser gesamten Halbwelle null.
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Da das Flipflop FF5 in dieser nächsten Halbwelle nicht ausgelöst wird,
wechselt weder dieses noch das Flipflop FF6 seinen Zustand. Nach Ablauf dieser Halbwelle
geraten daher das Signal am Anschluß 60 und das Signal am Ausgang Q des Flipflop
FF6 außer Phase. Daraufhin führt die Schaltung 96 dem Eingang D des Flipflop FF5
ein O-Signal zu. Solange wie dieses Signal am Eingang D andauert, kann das Flipflop
FF5 nicht kippen, so daß die Transistoren Q4 und Q6 gesperrt bleiben und den Steller
10 (Fig. 1 und 3) gesperrt halten. Wenn daher das Verknüpfungsglied 92 (Fig. 7)
den Steller 10 (Fig. 1) eine Halbwelle lang sperrt, wird die Betriebsleistung bzw.
Stromversorgung in der nächsten Halbwelle nicht wieder eingeschaltet. Bevor daher
nicht die Phasengleichheit zwischen den Signalen am Anschluß 60 und Ausgang Q des
Flipflop FF6 wieder hergestellt
ist, wird ein normaler Betrieb
verhindert. Auf diese Weise stellt der gerade beschriebene Phasenvergleich sichter,
daß belm WiedereLnschnlten der Stromversorgung dies zoitlich no gesteuert wird,
daß der Strom nach dem Wiedereinichalt:en der
schiedenen Toleranzen
und Nenndaten zur Erzielung der gewünschten Genauigkeit, Leistung, Geschwindigkeit
usw. verwendet werden. Das beschriebene Ausführungsbeispiel kann daher in verschiedener
Hinsicht abgewandelt, geändert und ersetzt werden, und in einigen Fällen können
einige Merkmale der Erfindung ohne die entsprechenden anderen Merkmale verwendet
werden.
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