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DE3118251A1 - Verfahren und vorrichtung zur waermebehandlung von produkten in filtertrocknern, drucknutschen u.dgl. - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur waermebehandlung von produkten in filtertrocknern, drucknutschen u.dgl.

Info

Publication number
DE3118251A1
DE3118251A1 DE19813118251 DE3118251A DE3118251A1 DE 3118251 A1 DE3118251 A1 DE 3118251A1 DE 19813118251 DE19813118251 DE 19813118251 DE 3118251 A DE3118251 A DE 3118251A DE 3118251 A1 DE3118251 A1 DE 3118251A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
solids
agitator
heat treatment
treated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813118251
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz G. Dipl.-Braum. 7070 Schwäbisch Gmünd Beyschlag
Jörg Prof. Dipl.-Ing. 7072 Heubach-Lautern Linser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schenk Filterbau GmbH
Original Assignee
Schenk Filterbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schenk Filterbau GmbH filed Critical Schenk Filterbau GmbH
Priority to DE19813118251 priority Critical patent/DE3118251A1/de
Publication of DE3118251A1 publication Critical patent/DE3118251A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/18Heating or cooling the filters

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Wärmebehandlung von Produkten
  • in Filtertrocknern, Drucknutschen u.dgl.
  • =========================================================== Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Wärmebehandlung von Produkten in Filtertrocknern Drucknutschen u.dgl., in denen Feststoffe mit Wärme behandelt, insbesondere nach einer Abtrennung von Flüssigkeit vor ihrem Austragen getrocknet werden sollen.
  • Es ist bekannt (z.B. aus der DE-AS 28 48 109) Filtrationsrückstände nach beendeter Filtration vor ihrem Austragen zu trocknen, damit zur Weiterverarbeitung ggf. eine pulverförmige Trockenmasse vorliegt. Für eine derartige Wärmebehandlung, insbesondere zum Trocknen, wurde bisher stets Dampf nach zwei Methoden verwendet. Entweder erfolgte eine Erhitzung durch Konvektion, und zwar über im Kreislauf durch den zu trocknenden Rückstand geleiteten Dampf oder erhitztem cao"e#s wurde eine indirekte Trocknung, eine sogenannte Kontakttrocknung vorgenommen. Hierzu wurde der im allgemeinen als Doppelmantel ausgebildete Zylindermantel mit Dampf beheizt, wobei der Zylindermantel als Wärmeträger diente. Durch eine Rührwerkseinrichtung, über die das Produkt entsprechend bewegt wurde, wurde der Trocknungsvorgang unterstützt.
  • Dieses Wärmebehandlungsverfahren mittels Dampf ist jedoch in verschiedener Hinsicht nachteilig. Aufgrund des geringen eigenen Wärmeleitvermögens des Produktes tritt nur eine allmähliche Erwärmung von außen nach innen auf. Der bei dem Trocknungsvorgang sich bildende Dampf wirkt als Widerstand dem Trocknungsprozeß entgegen. Außerdem kann die äußere Schicht durch Krustenbildung erhärten und an verschiedenen Stellen den Wärmedurchgang behindern, bzw.
  • unter Umständen sogar blockieren. Daraus resultiert eine ungleichmäßige Erwärmung mit dem Ergebnis einer ungleichmäßigen Trocknung (z.B. Rekondensation).
  • Nachteilig ist weiterhin, daß die Energiekosten für diese Wärmebehandlungsverfahren sehr hoch sind und auch die baulichen Einrichtungen hierfür relativ aufwendig und teuer sind. Der zur Wärmebehandlung erforderliche Dampf, der zumeist durch teures Heizöl erzeugt wird, muß im allgemeinen über große Entfernungen vom Erzeuger zum Filtertrockner, zur Drucknutsche o.dgl. gebracht werden. Auch am Trockner selbst sind sehr aufwendige und hochdruckfeste Heizeinrichtungen erforderlich und zuletzt muß das Kondensat wieder zum Erzeuger zurückgeführt werden.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daherjdie#Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Wärmebehandlung von Produkten in Filtertrocknern, Drucknutschen u.dgl.
  • zu schaffen, in denen die Wärmebehandlung verbessert wird und die weiterhin auf wirtschaftliche Weise arbeitet.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Wärmebehandlung mit elektrischer Energie durchgeführt wird.
  • Durch die erfindungsgemäße Wärmebehandlung mittels elektrischer Energie wird der Behälter einfacher im Aufbåu.
  • So ist es zum Beispiel nicht mehr erforderlich, in aufwendiger Weise für den Behälter einen Doppelmantel vorzusehen, der darüberhinaus außerdem auch noch druckdicht ausgebildet sein muß. Lange Leitungsführungen für Dampf und Abdampf können entfallen. Leitungsführungen für die elektrische Energie hingegen können relativ einfach installiert werden. Weiterhin ist von Vorteil, daß die Trocknungsenergie dort erzeugt werden kann, wo sie benötigt wird. Auf diese Weise treten keine Wärmeverluste für eine evtl. Zuführung auf.
  • Von Vorteil ist weiterhin, daß elektrische Energie heute bereits billiger ist als fossile Energie und wesentlich einfacher und problemloser zur Verfügung steht.
  • In erfindungsgemäßer Weiterbildung können die Feststoffe durch Infrarotlicht, durch Mikrowellen oder durch eine -Induktionsheizung behandelt werden.
  • Infrarottrocknung hat den Vorteil, daß die Trocknung des Produktes von innen heraus" erfolgt. Im Gegensatz zur Wärmeleitung und Konvektion ist sie nicht selbst Träger der Wärme, sondern sie breitet sich als elektromagnetisches Feld im Raum aus und bewirkt erst beim Auftreffen auf ein absorbierendes Medium eine starke Bewegung der Moleküle.
  • Die Molekülbewegungen äußern sich dann als Wärmeentwicklung. Der Trockenqphalt--läßt sich exakt bestimmen und er ist auch steuerbar, was bei einer Dampftrocknung nur bedingt erreichbar ist. Eine Wärmebehandlung mittels Mikrowellen hat den Vorteil, daß sie sehr schnell erfolgt.
  • Weiterhin lassen sich damit die Erwärmungstemperaturen sehr gut steuern (z.B. hohe Temperatur und kurze Zeit oder niedrige Temperatur und lange Zeit), so daß bestimmte Produkte ohne daß sie auf nachteilige Weise verändert werden, ggf. bis zur Sterilität behandelt und getrocknet werden können. Gerade auf diesem Gebiet wurden bisher erhebliche Anstrengungen mit entsprechend aufwendigen Einrichtungen unternommen. So ist z.B. in der DE-AS 23 59 053 ein Verfahren zur Gewinnung von sterilem, trockenem, kristallinem Produkt beschrieben, bei dem eine Zirkulationstrocknung mit Dampf erreicht wird, wobei zur Erreichung einer Keimfreiheit ein aufwendiges Verfahren vorgeschlagen ist.
  • Eine induktive Beheizung der Feststoffe hat den Vorteil, daß auf diese Weise empfindliche.Heizelemente, die insbesondere bei einer im Inneren des Behälters herrschenden korrosiven At~mosphäre Probleme verursachen können, entfallen können.
  • Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung eines erfindungsgemäßen Verfahrens, die einen Behälter und einen flüssigkeitsdurchlässigen Filterboden, einen Zulauf, einen Auslaß für die Wärmebehandelten Feststoffe und für die abgefilterte Flüssigkeit une eine Heizeinrichtung aufweist, besteht darin, daß für die Wärmebehandlung eine elektrische Heizeinrichtung vorge#sehen ist.
  • Die Heizeinrichtung kann z.B. aus in der Behälterwand angeordneten Heizspiralen bestehen.
  • Mit dieser Vorrichtung wird ohne großen baulichen Aufwand eine sehr gute Beheizung des Behälters erreicht, wobei bezüglich der Leitungsführungen für die elektrische Energie keine Probleme bestehen.
  • Von Vorteil ist es, wenn bei einem mit einem Rührwerk versehenen Behälter, 'dessen Antriebswelle über einen nach innen gezogenen Behälterhals in das Behälterinnere eingeführt ist, in der Wandung des Behälterhalses Heizspiralen angeordnet sind. Auf diese Weise wird eine weitgehend gleichmäßige Wärmeverteilung in dem Behälterinneren erreicht. Zusätzlich können noch in das Behälterinnere ragende Heizstäbe vorgesehen sein.
  • Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß im Inneren des Behälters eine Infrarotheizeinrichtung angeordnet ist. Die Infrarotheizeinrichtung kann dabei im Bereich einer Stirnseite des im wesentlichen zylindrischen Behälters liegen. Auf diese Weise läßt sich eine sehr gute und gleichmäßige Ausstrahlung des Behälterinneren erreichen.
  • Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß der Behälter mit einer Mikrowellenheizeinrichtung versehen ist. Dabei kann wenigstens ein Sender der Mikrowelleneinrichtung im Inneren des Behälters auf einer in Achsrichtung verstellbaren, drehbaren Rührwerkseinrichtung angeordnet sein. Von Vorteil ist es dabei, wenn wenigstens ein Sender auf einem über den zu behandelnden Feststoffen drehbaren Rührwerksarm angeordnet ist.
  • Während der Filtration arbeitet die Rührwerkseinrichtung in herkömmlicher Weise zur Umwälzung des Produktes. Zum anschließenden Wärmebehandeln durch die Mikrowelleneinrichtung wird die Rührwerkswelle aus dem Produkt herausgefahren und die Mikrowelleneinrichtung aktiviert, wobei die Rührwerkseinrichtung über dem zu trocknenden Produkt umläuft.
  • Damit wird eine gleichmäßige Beschickung des Produktes mit Mikrowellen erreicht.
  • Von Vorteil ist es weiterhin, wenn wenigstens ein Sender auf der Rührwerkswelle angeordnet ist. Auf diese Weise wird eine weitere Verbesserung in der Wärmebehandlung erreicht. Insbesondere, wenn der Behälter in eine andere Lage gekippt wird-(z.B. zur Entleerung) läßt sich damit: lockeres Produkt an der Behälterwand bestrahlen.
  • Die Einrichtungen zur Erzeugung und/oder Einleitung der Mikrowellen in das Innere des Behälters können in ein facher Weise im Inneren der als Hohlwelle ausgebildeten Rührwerkswelle an#geordnet sein.
  • Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht dari'n, daß der Behälter mit einer Induktionsheizeinrichtung versehen ist, wobei der Behälter die Sekundärwicklung darstellt und auf der Außenseite des Behälters die Primär* wicklung angeordnet ist. Dabei erfolgt die Erwärmung des Produktes induktiv unter dem Einfluß eines Magnetwechselfeldes, das die leitende Behälterwand entsprechend erwärmt. Von der Behälterwand wird die Wärme entsprechend an das zu behandelnde Produkt abgegeben.
  • Zur Vermeidung von Wärmeverlusten nach außen kann es von Vorteil sein, wenn an oder im Bereich der Außenseite des Behälters zwischen ihm und der Primärwicklung eine temperaturbeständige Isolierung angeordnet ist.
  • Zur besseren Wärmeverteilung und zur Umschichtung des Produktes kann im Inneren des Behälters - wie an sich bekannt - ein Rührwerk angeordnet sein.
  • Der Behälter kann im wesentlichen eine Zylind.erform besitzen, wobei sich im Bereich einer Stirnwand der Filterboden befindet und wobei von der anderen Stirnseite aus, die im wesentlichen eine ebene Fläche darstellt, eine Rührwerkswelle mit Rührorganen in das Behälterinnere ragt.
  • Eine derartige Ausgestaltung ist konstruktiv einfach erzustellen und auch einfach in der Reinigung. Insbesondere durch die im wesentlichen ebene Fläche wird die Lagerung und die Einführung der Rührwerkswelle einfacher.
  • Um die Entleerung des Behälters zu erleichtern, kann - wie an sich bekannt - vorgesehen sein, daß der im wesentlichen zylindrische Behälter um eine horizontale, senkrecht zur Zylindermantelfläche verlaufende Achse stufenlos schwenkbar ist. In einem derartigen Falle wird sich die Auslaßöffnung während des Filtrations- und Trocknungsbetriebes im oberen Bereich des Behälters befinden. Zur Entleerung wird der Behälter dann so gekippt, daß die Auslaßöffnung im unteren Bereich liegt und das getrocknete Produkt, das durch diese Schwenkbeweguninach oben gelangt, auf'einfache Weise nach unten herausfallen.
  • Nachfolgend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung, aus denen weitere erfindungsgemäße Merkmale hervorgehen, anhand der Zeichnung prinzipmäßig beschrieben.
  • Es zeigt: Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Filtertrockner mit einer Mikrowelleneinrichtung, Fig. 2 einen erfindungsgemäßen Filtertrockner mit einer Infrarotheizeinrichtung, Fig. 3 einen erfindungsgemäßen Filtertrockner mit.
  • Heizspiralen und Heizstäben, Fig. 4 einen erfindungsgemäßen Filtertrockner mit einer Induktionsheizung.
  • Der in der Fig. 1 prinzipmäßig dargestellte Filtertrockner weist einen Behälter 1 auf, der schwenkbar in einem Gestell 2 gelagert ist. Der Behälter besitzt im wesentlichen Zylinderform. Im Bereich der unteren Stirnwand ist ein Filterboden 3 mit einem Auslaß 4 für die ausgefilterte Flüssigkeit angeordnet. Von der Oberseite des Behälters 1 aus, die im wesentlichen eine ebene Fläche darstellt, ragt eine Rührwerkswelle 5 mit ein oder mehreren Rührwerksarmen 6. Die Rührwerksarme 6 können beliebige Form aufweisen und z.B. so ausgebildet sein, daß sie auch die Behälterwand zur Reinigung und zum Abschaben von daran haftendem Produkt überstreichen.
  • Die Rührwerkswelle 5 wird von einem Antriebsmotor 7 aus angetrieben. Auf der Oberseite bzw. im Bereich der Oberseite befindet sich ein Auslaß 8 für die Entfernung des zu trocknenden Produktes. Der Auslaß 8 gelangt bei einer Verschwenkung des Behälters 1 entsprechend nach unten. Die Zufuhr des Produktes kann über einen Einlaß 9 erfolgen.
  • Aufbau und Wirkungsweise einer Mikrowelleneinrichtung ist allgemein bekannt, weshalb nachfolgend nicht näher darauf eingegangen wird. Als Mikrowellen werden elektromagnetische Wellen im Millimeter- bis Dezimeterwellenbereich und mit Frequenzen zwischen 1 und 300 GHz bezeichnen. Diese ehergiereichen Strahlen durchdringen Oberflächen von nichtreflektieren'den Körpern und'erzeugen daher Wärme auch im Inneren des Gutes, wobei die Wellen bevorzugt durch Wasser absorbiert werden wegen seiner großen Dielektrizitätskonstante.
  • Ein Hochfrequenzwellengenerator 10 mit einem Magnetron ist außerhalb des Behälters angeordnet. Die Wellen werden durch das Innere der als Hohlwelle ausgebildeten Rührwerkswelle 5 in den Behälterinnenraum eingeleitet, wo die Abstrahlung entsprechend über Sender 11 erfolgt. Die Sender 11 können dabei auf der Rührwerkswelle 11 und auf ein oder mehreren horizontal über dem zu behandelnden Produkt rotierenden Rührwerksarmen 6 angeordnet sein.
  • Selbstverständlich können die Sender jedoch auch an anderen Stellen im Inneren des Behälters angeordnet sein. Wenn die Behälterwand gegenübekrowellen durchlässig ist, können der oder die Sender auch außerhalb des Behälters 1 liegen.
  • In der Fig. 2 ist ein Filtertrocknermit einer Infrarotheizeinrichtung dargestellt. Der konstruktive Aufbau des Filtertrockners ist - ebenso wie in den nachfolgenden Ausführungsbeispielen - der gleiche, wie bei dem anhand der Fig. 1 erläuterten Filtertrockner, weshalb hierfür die gleichen Bezugszeichen verwendet werden.
  • Unterschiedlich ist lediglich, daß anstelle einer Mikrowelleneinrichtung im Bereich der oberen Stirnseite des Behälters 1 ein Infrarotstrahler 12 angeordnet ist.
  • Als Infrarotatrahler 12 können ;verschiedene auf dem Markt befindliche Strahler verwendet werden. Die Lage des Strahlers ist dabei mit der Lage des zu behandelnden Produktes in Einklang zu brin#gen. Zweckmäßigerweise soll dabei die Wahl des Strahlerspektrumes so getroffen werden, daß dieses Spektrum im Bereich der größten Absorbti-on des zu verdampfenden Stoffes fällt. Hierbei sind Infrarotstrahler behilflich, die durch einen eingebauten Temperaturfühler die Oberflächentemperatur erfassen können. Gut geeignet für diese Ausgestaltung der Erfindung sind z.B. flächenförmig ausgebildete, keramische Infrarotstrahler. Wenn dabei ein Therm'oelement'-ein'gebaut-ist, das als Pilotstrahler mit nachgeschalteter Regler-Steuereinheit die Wärmestrahlungsabgabe der Strahlerfläche re#geIt, ist:-es möglich, die Bestrahlungseinrichtung so einzus'tellen, daß die wirtschaftlich günstigste und für das bestrahlte Produkt schotienste Arbeitsweise sichergestellt werden kann.
  • In der Fig. 3 ist ein Filtertrockner dargestellta in des sen Behälterwand Heizspiralen 13 angeordnet sind. Da zur Reduzierung der Bauhöhe für den Filtertrocktier die Rührwerkswelle im Inneren eines Behälterhalses 14 gela#gert ist, ist zusätzlich auch der Behälterhals mit Heizspiralen versehen. Außerdem ragen von der oberen Stirnseite aus mehrere Heizstäbe 15 in das Innere des Behälters 1 und sorgen damit ebenfalls für eine gleichmäßige Erwärmung des Produktes.
  • In der Fig. 4 ist ein Filtertrockner mit einer Induktionsheizung prinzipmäßig dargestellt.
  • Dabei stellt der zu erhitzende Behälter 1 den Kern einer Wicklung 16 dar, die um den Behälter gelegt ist und durch die ein Wechselstrom geleitet wird. Die Wicklung 16 kann dabei aus einem mit Asbest isolierten Draht mit kleinem Ohmschen Widerstand bestehen.Der sekundäre Heizstrom entsteht auf diese Weise unmittelbar in der Behälterwand 1.
  • Neben einer Trocknung von Produkten können die erfindungsgemäßen Verfahren und Vorrichtungen selbstverständlich auch für andere Wärmebehandlungszwecke oder zusätlich zu Trocknungszwecken verwendet werden. So sind sie z.B. zum Warmhalten von Produkten geeignet, wenn z.B. die Viskosität konstant gehalten werden soll. Ebenso ist deren Verwendung zur Einleitung und/oder Beschleunigung von chemischen Reaktionen durch entsprechende Wärmezufuhr möglich.
  • Leerseite

Claims (20)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e Verfahren zur Wärmbehandlung von Produkten in Filtertrocknern, Drucknutschen u.dgl., in denen Feststoffe mit Wärme behandelt, insbesondere nach einer Abtrennung von Flüssigkeit vor ihrem Austragen getrocknet werden sollen, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Wärmebehandlung mit elektrischer Energie durchgeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Feststoffe durch Infrarotlicht behandelt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Feststoffe durch Mikrowellen behandelt werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t,, daß die Feststoffe durch eine Induktionsheizung (17), die zur Kofltakttrocknung einen die Feststoffe umgeben'den Behälter'erwärmt, behandelt werden.
  5. 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, die einen Behälter mit einem flüssigkeitsdurchlässigen Filterboden, einen Zulauf, einen Auslaß für die wärmebehandelten Feststoffe und für die abgefilterte Flüssigkeit und eine Heizeinrichtung sufweiat, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß für die Wärmebehandlung eine elektrische Heizeinrichtung (10 -..16) vorgesehen ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß in der Behälterwand Heizspiralen (19) angeordnet sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß bei einem mit einem Rührwerk (5, 6) versehenen Behälter (1), dessen Antriebswelle (5) über einen nach innen gezogenen Behälterhals in. das Behälterinnere eingeführt ist, in der Wandung des Behälterhalses Heizspiralen (14) angeordnet sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t- , daß in das Behälterinnere ragende Heizstäbe (15) vorgesehen sind.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß im Inneren des Behälters (1) eine Infrarotheizeinrichtung (12) angeordnet ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Infrarotheizeinrichtung (12) im Bereich einer Stirnseite des im wesentlichen zylindrischen Behälters (1) liegt.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Behälter mit einer Mikrowellenheizeinrichtung (10, 11) versehen ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß wenigstens ein Sender (11) der Mikrowelleneinrichtung im Inneren des Behälters (1) auf einer in Achsrichtung verstellbaren drehbaren Rührwerkseinrichtung (5, 6) angeordnet ist.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dla d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß wenigstens ein Sender (11) auf einem über den zu behandelnden Feststoffen drehbaren Rührwerksarm (6) angeordnet ist.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n- e t , daß wenigstens ein Sender (11) auf der Rührwerkswelle (5) angeordnet ist.
  15. 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Einrichtungen zur Erzeugung und/oder Einleitung der Mikrowellen in das Innere des Behälters (1) im Inneren der als Hohlwelle ausgebildeten Rührwerkswelle (5) angeordnet sind.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Behälter (1) mit einer Induktionsheizeinrichtung (16) versehen ist, wobei der Behälter (1) die Sekundärwicklung darstellt und auf der Außenseite des Behälters die Primärwicklung (16) angeordnet ist.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 16, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß an oder im Bereich 'der Außenseite des Behälters (1) zwischen ihm und der Primärwicklung (16) eine temperaturbeständige Isolierung (17) angeordnet ist.
  18. 18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 17, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß im Inneren des Behälters (1) ein Rührwerk (5, 6) angeordnet ist.
  19. 19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 18, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Behälter (1) im wesentlichen eine Zylinderform besitzt, wobei sich im Bereich einer Stirnwand der Filterboden (3) befindet~und wobei von der anderen Stirnseite aus, die im wesentlichen eine ebene Fläche darstellt, eine Rührwerkswelle (5) mit Rührorganen (6) in das Behälterinnere ragt.
  20. 20. Vorrichtung nach Anspruch 19, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der im wesentlichen zylindrische Behälter (1) um eine horizontale, senkrecht zur Zylindermantelfläche verlaufende Achse schwenkbar ist.
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