DE3117872A1 - Ventil - Google Patents
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- DE3117872A1 DE3117872A1 DE19813117872 DE3117872A DE3117872A1 DE 3117872 A1 DE3117872 A1 DE 3117872A1 DE 19813117872 DE19813117872 DE 19813117872 DE 3117872 A DE3117872 A DE 3117872A DE 3117872 A1 DE3117872 A1 DE 3117872A1
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- A62C35/58—Pipe-line systems
- A62C35/68—Details, e.g. of pipes or valve systems
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K1/00—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
- F16K1/16—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with pivoted closure-members
- F16K1/18—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with pivoted closure-members with pivoted discs or flaps
- F16K1/20—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with pivoted closure-members with pivoted discs or flaps with axis of rotation arranged externally of valve member
- F16K1/2007—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with pivoted closure-members with pivoted discs or flaps with axis of rotation arranged externally of valve member specially adapted operating means therefor
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Description
Patentanwälte Dipl.-lng. Hans Albrecht Dipl.-lng. Dierck-Wilm Luke
Gelfertstraße 56 D-1000 Berlin 33 Telefon: (O30) 831 30 28
Telegramme: Patentalbrecht Berlin Postscheck: Berlin West 336 26-105 Bank: Berliner Bank AG
Konto-Nr. 430 95 39900
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10259/L/LÜ 29. April 1981
HOCHIKI KABUSHIKI KAISHA ( HOCHIKI Corporation) a Corporation of Japan/ 10-43, Kamiosaki 2-chome, Shinagawa-ku, Tokyo, Japan
Ventil
Die Erfindung bezieht sich auf ein Ventil, das insbesondere bei Feuerlöschsystemen oder verschiedenen anderen Einrichtungen
Verwendung findet.
Ein Ventil wird im allgemeinen verwendet, um ein durch eine Rohrleitung fliessendes Fluid durch die Rohrleitung hindurchlaufen
zu lassen oder dessen Durchfluss zu sperren oder den Fluss des Fluides zu steuern bz.w. zu regeln. Ein
Ventil'wird herkömmlich aus Bronze, Gußstahl, Schmiedestahl,
,rostfreiem Stahl od. dgl. hergestellt. Manche Ventile werden
manuell bedient, um diese zu öffnen oder zu schliesnen.
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Manche Ventile werden durch den Fluiddruck selbst gesteuert,
um geöffnet oder geschlossen zu werden.
Ein bekanntes Ventil, das durch den Druck eines Fluides
geöffnet oder geschlossen werden kann, ist in der Fig. 25 dargestellt.Dieses Ventil umfasst ein Ventilgehäuse 21
und eine Ventilklappe 26. Das Ventilgehäuse 21 umfasst eine darin ausgebildete obere Ventilkammer 22 und eine untere
Ventilkammer 23. Die untere Ventilkammer 23 ist mit einem primärseitigen Rohranschlußstutzen 24 im unteren Teil
derselben und mit einem sekundärseitigen Rohranschlußstutzen
25 an einer Seite derselben versehen. Diese Anschlußstutzen 24 und 25 sind senkrecht zueinander angeordnet.
Darüber hinaus ist die obere Ventilkammer 22 mit einer nicht dargestellten Steuerleitung versehen, die
zu einer ebenfalls nicht dargestellten Steuereinrichtung und einer ebenfalls nicht dargestellten Zuführungsleitung führt,
um ein Fluid von der Primärseite 24 in die Ventilkammer 22 zu ' leiten . . Eine kolbenartige Ventilklappe 26 ist drehbar
zwischen der oberen und der unteren Ventilkammer 22 bzw. angeordnet. Sobald die untere Fläche der Ventilklappe 26
in Berührungskontakt mit einem Basisteil des primärseitigen RohranschlußStutzens 24 gebracht ist, ist das Ventil
geschlossen. Sobald die untere - Fläche vom Basisteil abgehoben ist, ist das Ventil geöffnet. " ' '"'
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Bei dieser Anordnung wird die Ventilklappe 26, sobald der
Druck der oberen Ventilkammer 22 durch Betätigung der Steuereinrichtung reduziert ist, durch den Druck des
Fluides auf der Primärseite nach oben bewegt, um das
Schliessen des primärseitigen RohranschlußStutzens 24 aufzuheben
und das Ventil zu öffnen. Sobald der Druck in der oberen Ventilkammer 22 auf seinen Ursprungswert zurückgeführt
worden ist, wird die Ventilklappe 26 aufgrund ihres Eigengewichtes oder der Wirkung einer Feder abgesenkt, bis
deren untere Fläche gegen das Basisteil des primärseitigen RohranschlußStutzens 24 zur Anlage kommt, um das Ventil
wieder zu schliessen.
Dieses herkömmliche Ventil hat jedoch Nachteile dahingehend, dass ein grosser Druckverlust durch den gebogenen
Fluid- Flussweg bewirkt wird, weil der primärseitige Rohranschlußstutzen
24 senkrecht zum senkundärseitigen Rohranschlußstutzen 25 steht, und dass verschiedene Störungen
hervorgerufen werden und dass schliesslich die Lebensdauer des Ventiles erheblich verkürzt wird, weil das unter
Druck stehende Fluid eine erhebliche Stosskraft auf die untere Fläche der Ventilklappe 26 ausübt und folglich die
Ventilklappe 26 und das Ventilgehäuse 21, das die Ventilklappe 26 trägt, einer schnellen Alterung ausgesetzt sind. Zusätzlich
besteht ein Problem darin, dass die Beanspruchung der
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Fluid-Druckqualle beträchtlich gross ist. Diese Nachteile
sind regelmässig bei den Ventilen vorhanden, bei welchen die Ventilklappe hin- und herbewegbar ist. Aus diesem
Grunde ist das Ventil der bekannten Art kompliziert im technischen Aufbau des Ventilgehäuse 1 und der Ventilklappe
26 und relativ gross in seinen Abmessungen, um die notwendige Festigkeit zu erhalten. Folglich erfordern die
Herstellung, die Instandhaltung und die überwachung eines
solchen bekannten Ventiles erheblichen Zeitaufwand und erhebliche Arbeit. Da darüber hinaus diese Art bekannter
Ventile besondere Vorkehrungen der Zuführungsleitung zur Steuerung der öffnung und Bewegung des Ventiles erfordern,
ist die Bauart folglich kompliziert und sind die Herstellungskosten folglich erhöht.
Andererseits, ist ein Ventil bekannt, bei welchem der
primärseitige Rohranschlußstutzen nicht senkrecht zum
sekundärseitigen Anschlußstutzen angeordnet ist. Dieses
Ventil hat eine kolbenartige Ventilklappe, die in einer oberen und einer unteren Ventilkammer angeordnet ist, um
so auf-und ab-bewegt werden zu können. Dieses Ventil hat eine
Unterteilung, welche die untere Kammer in eine Primärseite und eine Sekundärseite unterteilt. Ein Durchgangsloch ist
an einer geeigneten Stelle der Unterteilung vorgesehen, um die Primärseite mit der Sekundärseite in" Verbindung zu '·
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bringen. Das Ventil ist geschlossen, wenn die Ventilklappe am Durchgangsloch angeordnet ist. Die öffnung- und Schliessbetätigungen
dieses Ventiles werden durch Vermindern und Verstärken des Druckes innerhalb der oberen Ventilkammer
ausgeführt, wie es bei dem ersten bekannten Ventil weiter oben beschrieben worden ist.
Dieses bekannte Ventil ist jedoch kompliziert in seinem technischen Aufbau, weil die Ventilkammer in zwei Teile
durch die Unterteilung unterteilt ist, so dass die Herstellung, Instandhaltung und Wartung nicht leicht durchzuführen sind.
Hinzu..: kommt, dass der Fluid- Flusspfad im Verbindungsteil zwischen dem primärseitigen und dem sekundärseitigen Teil
gekrümmt ist, so dass ein grosser Druckverlust zusätzlich noch bewirkt wird. Folglich hat dieses bekannte Ventil
wiederum Nachteile, die im vorangegangenen Beispiel eines bekannten Ventiles eingeschlossen sind. Insbesondere ist
hinsichtlich der Zuführungsleitung ein ähnliches Problem vorhanden wie dasjenige beim vorangegangenen Beispiel des
bekannten Ventiles.
Wie es in Fig. 26 dargestellt ist, ist weiterhin ein Ventil bekannt, bei welchem der primärseitige Rohranschlußstutzen
24 und der sekundärseitige Rohranschlußstutzen 25 im Ventilgehäuse vorgesehen sind und miteinander linear
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verbunden sind und bei welchem die Ventilklappe 26 drehbar gelagert ist. Dieses bekannte Ventil kann jedoch nicht
gesteuert werden, um durch einen Fluiddruck geöffnet und geschlossen zu werden.
unter diesen Umständen bestand das Bedürfnis nach einem
•Ventil, das geeignet ist, durch einen Flüssigkeitsdruck geöffnet und geschlossen zu werden, und das eine Ventilklappe
hatjwelche nicht hin- und herbewegt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ventil zu schaffen, das den Fluid-Flussweg vereinfacht, das eine merkliche
Verminderung des Druckverlustes der Flüssigkeit ermöglicht, wenn das Ventil ganz geöffnet ist, das Störungen
des Ventils vermeidet, das die Lebensdauer des Ventils verlängert und dass die Belastung durch eine Fluid-Druckquelle
reduziert, in^dem eine Ventilkammer gebildet wird, um die Primärseite und die Sekundärseite linear zu verbinden.
Der Erfindung liegt die weitere Aufgabe zugrunde, ein Ventil zu schaffen, das geeignet ist, in einem bekannten Ventil
vorhandenen Defekten vorzubeugen, bei welchem eine Ventilklappe hin- und herbewegt wird, in ■'dem eine Ventilkammer und
eine Drucksammeikammer innerhalb des Ventilgehäuses geschaffen werden und irvdem eine Ventilklappe einer bestimmten Ab- ' "'
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messung im Ventilkörper drehbar gelagert wird, und das ferner geeignet ist, die gesamte Struktur des Ventiles zu
vereinfachen, um die Herstellung, Instandhaltung, Wartung und dgl. zu vereinfachen.
Der Erfindung liegt schliesslich noch die Aufgabe zugrunde, ein Ventil zu schaffen, das geeignet ist, die Herstellungskosten
zu vermindern, in^dem eine Fluid-Eintrittseinrichtung
geschaffen wird, die notwendig ist, um das öffnen/ Schliessen des Ventils in einer einfachen Art zu steuern.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung ein Ventil vor, das gekennzeichnet ist durch ein Ventilgehäuse, eine
Ventilkammer und eine Drucksammeikammer, die innerhalb des Ventilgehäuses ausgebildet sind, durch Rohranschlußstutzen
für die Primärseite bzw. die Sekundärseite des Ventils, welche auf der Seite der Ventilkammer im Ventilgehäuse
vorgesehen sind, durch einen Steueranschlußstutzen, der
auf der Seite der Drucksammeikammer angeordnet ist, um den Druck innerhalb der Drucksammeikammer zu reduzieren, durch
eine Ventilklappe mit einem Querschnitt in Form eines Kreisausschnittes, welche drehbar im Ventilgehäuse gelagert
ist, wobei das Zentrum des Bogens der Kreisausschnittsform als Drehachse für eine Unterteilung zwischen der Ventilkammer
und der Drucksammlerkammer dient, und mit einer Fluid- Ein- ·· ;-
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trittseinrichtung zur Zuführung eines Fluides von dem
primärseitigen Rohranschlußstutzen in die Drucksammelkammer.
Das erfindungsgemässe Ventil hat einen neuartigen Aufbau,
bei welchem die Ventilkammer und die Drucksammelkammer innerhalb des Ventilgehäuses ausgebildet sind und die Ventilklappe
in Reaktion auf eine Druckdifferenz zwischen dem Flüssigkeitsdruck auf der Primärseite und dem Flüssigkeitsdruck
innerhalb der Drucksammelkammer drehbar ist, um das Ventil zu öffnen oder zu schliessen.
Das erfindungsgemässe Ventil ist einfach in seinem Aufbau. Die Herstellung, Wartung und überwachung werden durch
integrierende Ausbildung der Ventilkammer und der Drucksammelkammer innerhalb des Ventilgehäuses und durch drehbare
Anordnung der Ventilklappe von besonderem Querschnitt innerhalb des Ventilgehäuses erleichtert. Da das Ventil
gemäss der vorliegenden Erfindung so ausgebildet ist, dass die Ventilkammer die Primärseite und die Sekundärseite
linear miteinander verbindet, kann der Fluid-Flussweg
folglich vereinfacht werden und ein Druckverlust des Fluides kann bei voll geöffnetem Ventil erheblich vermindert
werden. Folglich werden auch Störungen reduziert. Die Lebensdauer wird verlängert und die Belastung durch die Fluiddruckquelle
kann reduziert werden. Schliesslich können auch
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die Herstellungskosten erheblich reduziert werden, da die Fluid- Einlasseinrichtung durch eine einfache Bauart ausgebildet
werden kann.
Das Ventil gemäss vorliegender Erfindung kann bei verschiedenen
Einrichtungen verwendet werden, insbesondere bei Schaum-Feuerlöschsystemen
.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand mehrerer in den Figuren dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Ventils in der 1. Ausführungsform7
Fig. 2 eine Stirnansicht auf die Primärseite des Ventils gemäss Fig. 1,
Fig. 3 eine teilweise geschnittene Draufsicht auf das Ventil gemäss Fig. 1,
Fig. 4 einen vergrösserten Vertikalschnitt durch das Ventil gemäss Fig. 1,
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung der Ventilklappe des Ventils gemäss Fig. 1,
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Fig. 6a -6c Vertikalschnitte durch das Ventil
gemäss Fig. 1 mit verschiedenen Stellungen der Ventilklappe,
Fig. 7a- 7c Vertikalschnitte einer abgewandelten
Ausführungsform mit verschiedenen Stellungen der Ventilklappe,
Fig. 8 einen vergrösserten Vertikalschnitt durch ein Ventil der 2. Ausführungsform,
Fig. 9 einen Vertikalschnitt in einer abgewandelten
Ausführungsform der 2. Ausführungsform,
Fig. 10 einen entsprechenden Vertikalschnitt in einer anderen abgewandelten Ausführungsform der 2. Ausführungsform,
Fig. 11 einen verkleinerten Vertikalschnitt durch
die 3. Ausführungsform,
Fig. 12 eine teilweise geschnitten dargestellte
Draufsicht auf eine 4. Ausführungsform,
Fig. 13 einen vergrösserten Vertikalschnitt durch ■-"""■" das Ventil in der 4. Ausführungsform gemäss
Fig. 12,
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Fig. 14 eine Seitenansicht eines Ventils in der j 5. Ausführungsform,
ί Fig. 15 eine Stirnansicht auf die Sekundärseite
j des Ventils gemäss Fig. 14,
Fig. 16 einen vergrösserten Vertikalschnitt durch das Ventil gemäss Fig. 14,
Fig. 17 eine perspektivische Darstellung der Ventilklappe für das in Fig. 14 dargestellte
Ventil,
Fig. 18a - 18c Vertikalschnitte durch das Ventil
gemäss Fig. 14 mit verschiedenen Stellungen der Ventilklappe,
Fig. 19 ein Vertikalschnitt durch eine modifizierte Ausführungsform der 5. Ausführungsform,
Fig. 20 -23 Vertikalschnitte durch andere verschiedene
Ausführungsformen der 5. Ausführungsform,
Fig. 24 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform des Ventils, anwendbar auf die
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1. bis 5. Ausführungsform und
Fig. 25 und 26 Vertikalschnitte durch bekannte Ventile.
Die Fig. 1-5 zeigen das erste Ausführungsbeispiel der
Erfindung. In diesen Figuren ist ein Ventil gemäss der vorliegenden Erfindung dargestellt, das eine besondere
Ventilklappe 11 aufweist, die einen Querschnitt in Form eines Kreisausschnittes besitzt ., wie es insbesondere in
Fig. 5 dargestellt ist und die in einem Ventilgehäuse drehbar gelagert ist. Das öffnen und Schliessen des Ventils
wird durch den Druck eines Fluides bewirkt, das in das Ventil hineinfliesst.
Das Material des Ventilgehäuses 1 ist Bronze, Gußeisen, Stahlguß ,Schmiedestahl und dgl., entsprechend dem Druck oder
der Temperatur des Fluides, das im Ventil strömt. Das Ventil-
gehäuse besteht aus Bauteilen, die miteinander durch eine
Flanschdichtung 2 druck- und flüssigkeitsdicht verbunden sind, und umfasst eine Ventilkammer 3 und eine Drucksammeikammer
4, die innerhalb des Ventilgehäuses 1 ausgebildet sind. Auf der Seite der Ventilkammer 3 des Ventilgehäuses 1 sind
Einlass- und Auslassrohranschlüsse vorhanden, d.h. ein Rohranschlußstutzen 5 für eine Primärseite und ein . Rohranschluß-,
stutzen 6 für eine Sekundärseite. Ein Steueranschlußstutzen
''•ist auf-der Seite, der iDruqksammierkammer 4 vorgesehen, "1Um
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den Druck innerhalb der Drucksammlerkammer 4 zu reduzieren.
Die Anschlußstutzen 5,6 und 7 sind mit nicht näher dargestellten
Rohrleitungen verbunden. Beispielsweise sind für ein erfindungsgemässes Ventil, das für ein Schaum-Feuerlöschsystem
verwendet wird, der primärseitige Anschlußstutzen 5 mit einer Quelle zur Zufuhr eines flüssigen Feuerlöschmittels,
wie einem Vorratslösungstank, einer Zisterne, einer
Pumpe und dgl. , und der sekundärseitige Rohranschluß stutzen mit einem Schaumblaskopf verbunden. Ferner ist der Steueranschlußstutzen
7 mit einem selbstauslösenden Detektorkopf, einem handbetätigbaren Ventil, einem elektromagnetischen Ventil
und dgl. verbunden.
Die Ventilklappe 11 hat im Querschnitt die Form eines Kreisausschnittes,
wie es vorher beschrieben und in Fig. 5 dargestellt ist. Die Ventilklappe 11 ist innerhalb des Ventilkörpers
1 derart gelagert, dass diese um einen Drehpunkt schwenkbar ist, der das Zentrum des Bogens des Kreisausschnittes
darstellt. In dieser Ausführungsform ist die Ventilklappe
drehbar auf einer Achse 8 befestigt, die im Ventilgehäuse in einer Position nahe dem sekundärseitigen Rohranschlußstutzen
6 gelagert ist. Die Ventilklappe 11 berührt die Flanschdichtung
2, die um die Ventilklappe herum angeordnet ist, gleitend und wird in Berührungskontakt mit einem ringförmigen
Sitzring 9 als Ventildichtung gebracht, um den Fluidweg zu . -.
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schliessen/ wenn das Ventil in seiner geschlossenen Stellung
ist/ wie es in Fig. 4 dargestellt ist. Eine gestrichelte Linie in Fig. 4 zeigt die Stellung der Ventilklappe 11,
wenn diese in ihre offene Stellung verschwenkt worden ist.
Zum Pressen des ringförmigen Ventilsitzringes 9 ist ein Pressring 10 auf der Seite des sekundärseitigen Rohranschlußstutzens
6 vorgesehen ( Fig. 4).
Die Ventilklappe 11 weist eine Verbindungsöffnung 12 auf,
welche eine Fluid- Einlasseinrichtung bildet, d.h eine Einrichtung zur Führung des Fluides von dem primärseitigen
Anschlußstutzen 5 in die Drucksammlerkammer 4. Die Verbindungsöffnung 12 ist an einer Stelle angeordnet, die der Ventilkammer
3 ermöglicht, mit der Drucksammlerkammer 4 in Verbindung
zu stehen, unabhängig von der Stellung der Ventilklappe 11. Die öffnungs-/ Schliess-Geschwindigkeit der Ventilklappe
11 wird in Abhängigkeit vom Durchmesser der Verbindungsöffnung 12 gesteuert.
Obwohl die Ventildichtung, das ist der ringförmige Ventilsitzring 9, bei diesem Ausführungsbeispiel am Ventilgehäuse
vorgesehen ist, kann dieser auch gemäss einem später noch beschriebenem Ausführungsbeispiel alternativ an der Ventilklappe
11 angebracht sein.
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Die Betätigung des Ventiles in der ersten Ausführungsform wird
nun anhand der Fig. 6A - 6C näher beschrieben. Bei diesen Figuren.wird vorausgesetzt, dass das Ventil für ein Schaum-Feuerlöschsystem
gebraucht wird.
Wie es in Fig. 6A dargestellt ist, befindet sich das Ventil normalerweise in seiner geschlossenen Stellung, in welcher
das Fluid durch den primärseitigen Rohranschlußstutzen 5
in die Ventilkammer 3,durch die Verbindungsöffnung 12 in die Drucksammlerkammer 4, den Steueranschlußstutzen 7 und
die Steuerleitung eingeführt wird und durch den selbstauslösenden Detektorkopf, das handbetätigte Ventil, das elektromagnetische
Ventil oder dgl. gesperrt wird, um diese mit Druck zu beaufschlagen. Das innerhalb der Ventilkammer 3 und
der Drucksammlerkammer 4 unter Druck stehende Fluid drückt auf die Ventilklappe 11,während es eine Drehbewegung im
Uhrzeigersinn ausübt, wie es in der Zeichnung an der Ventilklappe 11 dargestellt ist. Folglich ist der Fluidflussweg
innerhalb des Ventilgehäuses 1 durch die Ventilklappe 11 abgesperrt und das Ventil ist in seiner geschlossenen Stellung
gehalten. Noch genauer wirkt das unter Druck stehende Fluid innerhalb der Drucksammlerkammer 4 auf die Ventilklappe 11
ein, in dem es. dieser ein Drehmoment in ührzeigerrichtung aufgibt, wohingegen das unter Druck stehende Fluid, das in
den Zwischenraum innerhalb der Ventilkammer 3 eingeflossen . ·
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ist, der durch das Ventilgehäuse 1 und die Ventilklappe 11
gebildet ist, die Ventilklappe 11 mit einem Drehmoment entgegen der Uhrzeigerrichtung beaufschlagt. Da jedoch innerhalb
des Ventilsitzringes 9 kein unter Druck stehendes Fluid vorhanden ist, übersteigt das in Uhrzeigerrichtung wirkende
Drehmoment das in Gegen- Uhrzeigerrichtung wirkende Drehmoment durch einen Druck, der der Fläche innerhalb des
Ventilsitzringes 9 entspricht, in welchem kein unter Druck stehendes Fluid vorhanden ist. Zusätzlich wird die Ventilklappe
11 durch ein in Uhrzeigerrichtung wirkendes Drehmoment
aufgrund ihres Eigengewichtes beansprucht, so dass die Ventilklappe 11 in ihrer geschlossenen Stellung gehalten wird,
ohne daß ein Fluidflussweg von der Primärseite zur Sekundärseite des Ventils gebildet wird.
Sobald der selbstauslösende Detektorkopf, das manuell betätigbare
Ventil oder dgl. geöffnet ist, wird der Druck des Fluides innerhalb der Drucksammlerkammer 4 reduziert. Da die Fluidmenge,
die durch den Detektorkopf, das manuell betätigbare Ventil od. dgl. abfliesst, grosser ist als die Fluidmenge,
die in die Drucksammlerkammer 4 durch die Verbindungsöffnung 12 einfliesst, wird der Druck innerhalb der Drucksammlerkammer
4 gegen die Ventilklappe 11 geringer. Im Ergebnis wird die Ventilklappe 11 durch das unter Druck stehende
Fluid innerhalb der. Ventilkammer 3 in Qegen-Uhr zeiger richtung =·-
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beansprucht und gedreht. Dieses Drehmoment in Gegen-Uhrzeigerrichtung
übersteigt das Drehmoment in Uhrzeigerrichtung, das aufgrund des Gewichtes der Ventilklappe 11 entsteht und
die Ventilklappe 11 in Uhrzeigerrichtung beansprucht. Im Ergebnis wird das Ventil in seine offene Stellung bewegt,
um zu ermöglichen, dass das Fluid von der Primärseite zur
Sekundärseite strömt ( Pig. 6B). Das Verhältnis der Öffnungsfläche des SteueranschlußStutzens 7 zur Öffnungsfläche der
Verbindungsöffnung 12, die kleiner ist als diejenige des Steueranschlußstutzens 7, kann in geeigneter Weise entsprechend,
einer gewünschten Drehgeschwindigkeit der Ventilklappe 11 gewählt werden, d.h. die Ventilöffnungsgeschwindigkeit
und die Ventilschliessgeschwindigkeit wird detailiert noch beschrieben werden.
Sobald der Steueranschlußstutzen 7 wieder geschlossen ist,
was durch Wiederinstandsetzung des selbstauslösenden Detektorkopfes, des manuell betätigbaren Ventiles od. dgl. erfolgen kann,
wird der Druck innerhalb der DruckSammlerkammer 4 wieder durch
das dahinein durch die Verbindungsöffnung 12 fliessende Fluid verstärkt/ bis der Druck so gross wird wie der Fluiddruck
innerhalb der Ventilkammer 3. Zu dieser Zeit wird die Ventilklappe 11 beansprucht, um in Uhrzeigerrichtung aufgrund
des durch ihr Eigengewicht erzeugten Drehmomentes gedreht zu werden ( Fig. 6C-) . Als Ergebnis ist der Fluidflussweg · ; ■
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gesperrt und das Ventil ist in seine geschlossene Stellung gebracht. Eine Feder 13 kann vorzugsweise zusätzlich vorgesehen
werden, wie es in Fig. 7A dargestellt ist, um die Ventilklappe 11 zusätzlich in ührzeigerrichtung zu beanspruchen.
Die Fig. 7A - 7C zeigen einen modifizierte Ausführungsform des ersten Ausführungsbeispieles, wobei die Verbindungsöffnung
12, die die Fluid- Einlasseinrichtung bildet, an der Ventilklappe 11 derart vorgesehen ist, dass der primärseitige
Rohranschlußstutzen 5 in Verbindung mit der.Drucksammlerkammer
4 steht, wenn das Ventil in seiner geschlossenen Stellung ist, und die Ventilkammer 3 in Verbindung mit der
Drucksammlerkammer 4 steht, wenn das Ventil in seiner geöffneten
Stellung ist. Noch genauer ist in der modifizierten Ausführungsform, die in den Fig. 7A - 7C dargestellt ist,
der primärseitige Anschlußstutzen 5 auf der linken Seite angeordnet,
wie es in der Zeichnung dargestellt ist, und der sekundärseitige Rohranschlußstutzen 6 ist auf der rechten
Seite angeordnet. Die Verbindungsöffnung 12 ist in der Ventilklappe
11 an einer geeigneten Stelle angebracht, die für eine solche Rohrverbindungsanordnung geeignet ist. Die Feder
13 ist vorgesehen, um die Ventilklappe 11 in ührzeigerrichtung
zu beanspruchen, wie es voranstehend bereits beschrieben worden ist. '" ''"'
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Bei dieser modifizierten Ausführungsform steht die Drucksammlerkammer
4 unter Druck, sobald der Detektorkopf geschlossen ist, wie im vorangegangenen Ausführungsbeispiel, so dass
das Ventil durch die Ventilklappe 11 geschlossen ist, d.h.
die Ventilklappe 11 ist in ihrer geschlossenen Stellung gehalten ( Pig.7A). Sobald der Detektorkopf zur öffnung freigegeben
ist, wird der Druck des Fluides innerhalb der Drucksammlerkammer 4 reduziert, so dass das Drehmoment in Gegen-Uhrzeigerrichtung,
das. der Ventilklappe 11 durch das innerhalb der Ventilkammer 3 unter Druck stehende Fluid aufgegeben wird,
das Drehmoment in Uhrzeigerrichtung übersteigt, das durch das Gewicht der Ventilklappe 11 und die Wirkung der Feder
13 erzeugt wird. Im Ergebnis wird die Ventilklappe 11 beansprucht, um das Ventil in seine Offenstellung zu bringen
und um den Fluid-Flussweg zu bilden ( Fig.7B). Sobald das
manuell einstellbare Ventil od. dgl. wieder in seine geschlossene Stellung gebracht wird/ wird die Drucksammlerkammer 4 wieder
unter Druck gesetzt, um einen Druck aufzubauen, der grosser ist als der der Ventilkammer 3. Dann wird die Ventilklappe
durch ein Drehmoment in Uhrzeigerrichtung, das durch das Gewicht der Ventilklappe 11 und die Wirkung der Feder 13 aufgebaut
wird ( Fig. 7C) beansprucht, um wieder ihre geschlossene Stellung einzunehmen.
Die Fig. 8 zeigt ein zweites Ausführungsb,eispiel der vorliegenden
Erfindung;'Das in Fig. 8 dargestellte Ventil umfasst wiederum
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die Ventilkammer 3 und die Drucksammlerkammer 4 innerhalb
des Ventilgehäuses, welches wiederum den primärseitigen
Rohranschlußstutzen 5, den sekundärseitigen Rohranschlußstutzen
6 den Steueranschlußstutzen 7 und die Ventilklappe umfasst, welche im Querschnitt wiederum die Form eines
Kreisausschnittes hat und.drehbar mit dem Ventilgehäuse 1 durch die Welle 8 verbunden, ist. Zusätzlich hat das Ventil
eine Verbindungsöffnung 12, die jedoch im Ventilgehäuse 1 ausgebildet ist , um eine Fluid- Einlasseinrichtung zu schaffen,
die die 'Ventilkammer 3 und die Drucksammlerkammer 4 miteinander
verbindet. Die Verbindungsöffnung 12 ist an einer Stelle vorgesehen, an welcher die Verbindungsöffnung 12 mit
der Ventilkammer 3 und der Drucksammlerkammer 4 in Verbindung steht, unabhängig von der Drehstellung der Ventilklappe
Dieses Ausführungsbeispiel, hat im wesentlichen die gleiche
Ausbildungsform wie die des ersten Ausführungsbeispieles, das weiter oben beschrieben worden ist, mit Ausnahme der
Anordnung der Verbindungsöffnung 12. Die Bezugszahlen in Fig. 8 entsprechen den Bezugszahlen in den Fig. 1 - 7C.
Die Wirkung des in Fig. 8 dargestellten Ausführungsbeispieles ist im wesentlichen die gleiche wie diejenige des ersten
Ausführungsbeispieles, das anhand der Fig. 6A - 6C beschrieben worden ist. Die Ventilklappe 11 wird auch durch die Feder
beansprucht, wie es in Fig. 9 dargestellt ist, um eine zum
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Schliessen des Ventils notwendige Drehbewegung der Ventilklappe
11 sicherzustellen.
Die Fig. 9 zeigt eine Abwandlung des zweiten Ausführungsbeispieles, bei welcher die Fluid- Einlasseinrichtung durch
eine Verbindungsöffnung 12 gebildet ist, die im Ventilgehäuse
ausgebildet ist, wobei der primärseitige Rohranschlußstutzen
5 in Verbindung mit der Drucksammlerkammer 4 steht. Noch genauer ist in der Ausführungsform gemäss Fig. 9 der primärseitige
Rohranschlußstutzen 5 auf der linken Seite angeordnet, wie es in der Fig. 9 dargestellt ist, und der sekundärseitige
Rohranschlußstutzen 6 ist auf der rechten Seite angeordnet, wie ebenfalls in Fig. 9 dargestellt ist. Um für diese Rohrleitung
die Verbindungsanordnung anzupassen, ist die Verbindungsöffnung 12 im Ventilgehäuse 1 in einer linksseitigen Stellung
desselben angeordnet. Die Feder 13 ist ebenfalls an der Ventilklappe 11 vorgesehen, um die Ventilklappe 11 in Uhrzeigerrichtung
drehend zu beaufschlagen. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Ventilklappe 11 geöffnet oder geschlossen
entsprechend einem Wechsel des Druckes innerhalb der Drucksammlerkammer 4 in einer Art, ähnlich derjenigen der vorangegangenen
Ausführungsbeispiele. Die Betätigung ist im wesentlichen die gleiche wie diejenige, die anhand der Fig. 7A - 7C erläutert
worden ist.
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In Fig. 10 ist eine weitere Abänderung des zweiten Ausführungsbeispieles dargestellt, wobei eine Flußsteuereinrichtung 14
für die Verbindungsöffnung 12 vorgesehen ist. Durch die Flußsteuereinrichtung
14 kann das Verhältnis des Durchmessers des SteueranschlußStutzens 7 zu dem Durchmesser der Verbindungsöffnung 12 wahlweise eingestellt werden, um so frei die
öffnungs-/Schliess-Rotationsgeschwindigkeit der Ventilklappe 11
zu variieren.
Die Fig. 11 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung. Das in Fig. 11 dargestellte Ventil hat an Stelle der Verbindungsöffnung 12 des zweiten Ausführungsbeispieles
eine Bypassleitung 15, die von einer zum primärseitigen Rohranschlußstutzen 5 führenden Rohrleitung abgezweigt
ist und an einer geeigneten Stelle mit der Drucksammlerkammer 4 verbunden ist. Die übrige Anordnung ist ähnlich derjenigen
des zweiten Ausführungsbeispieles. Obwohl die Bypassleitung 15 in Fig. 11 mit der Drucksammlerkammer 4 verbunden ist, kann
die Bypassleitung 15 alternativ auch mit dem Steueranschlußstutzen
7- oder einer nicht dargestellten Rohrleitung verbunden sein, die mit dem Steueranschlußstutzen 7 gekoppelt ist, solange
als die Bypassleitung 15 mit der Drucksammlerkammer 4 in
Verbindung steht. Wenn die Flußsteuereinrichtung 14 in der
Bypassleitung 15 vorgesehen ist, kann die öffnungs-/ Schliess-Geschwindigkeit
der Ventilklappe 11 frei "eingestellt werden,. ·.
wie es beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 10 möglich ist.
- i.
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Die Fig. 12 und 13 zeigen eine vierte Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. Das in den Fig. 12.und 13 dargestellte
Ventil umfasst die Ventilkammer 3 und die DruckSammlerkammer 4;
ferner ist das Ventilgehäuse 1 mit dem primärseitigen Rohranschlußstutzen 5/ dem sekundärseitigen Rohranschlußstutzen 6,
dem Steueranschlußstutzen 7 und der Ventilklappe 11 versehen,
die wiederum - im Querschnitt eine Kreisausschnittsform hat und drehabr nahe dem sekundärseitigen Rohranschlußstutzen 6
mittels der Achse 8 im Ventilgehäuse 1 gelagert ist. Als Fluid- Einlasseinrichtung ist ein Zwischenraum 16 zwischen dem
Ventilgehäuse 1 und der Ventilklappe 11 ausgebildet.
Der Zwischenraum 16 hat eine genügend grosse Querschnittsfläche, um dem in das Ventilgehäuse 1 einströmenden Fluid
zu ermöglichen, von der Ventilkammer 3 durch den Zwischenraum 16 in die Drucksammlerkammer 4 zu strömen. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel ist der Zwischenraum 16 durch Schleifen des Ventilgehäuses 1 ausgebildet. Alternativ ist es möglich,
die Abmessungen der Ventilklappe 11 zu vermindern, um den Zwischenraum 16 zwischen der Ventilklappe 11 und dem Ventilgehäuse
1 auszubilden. Die öffnungs-/ Schliess-Geschwindigkeit der Ventilklappe 11 ist in Abhängigkeit von der öffnungs-Querschnittsflache
des Zwischenraumes 16 variierbar. Schliesslieh kann die öffnungs-ZSchliess-Geschwindigkeit der Ventilklappe
11 auch durch Änderung der Abmessungen der Flansch-
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dichtung 2 variiert werden.
Dieses Ausführungsbeispiel hat im wesentlichen die gleiche
Ausbildung wie diejenige des ersten und des zweiten Ausführungsbeispieles , mit Ausnahme, dass der Zwischenraum 16 an Stelle
der Verbindungsöffnung 11. vorgesehen ist. Die Bezugszahlen in
Fig. 12 und.13 entsprechen den Bezugszahlen, die für das erste
und zweite Ausführungsbeispiel verwendet worden sind. Die Wirkung dieses Ausführungsbeispieles entspricht derjenigen,
die anhand der Fig. 6A - 6C erläutert worden ist. Die Feder 13 kann an der Ventilklappe 11 in diesem Ausführungsbeispiel
ebenfalls vorgesehen sein, um zum Schliessen des Ventils eine Drehbeaufschlagung der Ventilklappe 11 sicherzustellen.
Obwohl die Ventilklappe 11 in den voranstehenden Ausführungsbeispielen hohl ausgebildet ist, kann die Ventilklappe 11 auch
aus Massivmaterial ausgebildet sein. In diesem Falle wird die Verbindungsöffnung im massiven Material der Ventilklappe 11
ausgebildet.
Nachstehend werden weitere Ausführungsbeispiele beschrieben, bei welchem das. Ventilgehäuse 1 und die Ventilklappe 11 etwa
unterschiedliche Ausbildungsformen von denen der vorangegangenen Ausführungsbeispiele haben. Die-Ventile dieser Ausführungsbeispiele haben eine Ventilklappe 11, welche.drehbar im Ventil'-
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gehäuse 1 angebracht ist..und welche im wesentlichen aus einem
Ventilteil 11a und einem Unterteilungsteil 11b gebildet ist.
Das öffnen und Schliessen der Ventilklappe 11 wird bewirkt
durch Verwendung des Druckes des Fluides, das in das Ventilgehäuse!
eingeführt wird.
Die Fig. 14-17 zeigen das fünfte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. In diesen Figuren umfasst das Ventil
wiederum die Ventilkammer 3 und die Drucksammlerkammer 4,
die innerhalb des Ventilgehäuses 1 ausgebildet sind. Der primärseitige Rohranschlußstutzen 5 und der sekundärseitige
Rohranschlußstutzen. 6 sind auf der Seite der Ventilkammer 3
des Ventilgehäuses 1 angeordnet. Der Steueranschlußstutzen 7 ist auf der Seite der Drucksammlerkammer 4 angeordnet/ um
den Druck innerhalb der Drucksammlerkammer 4 zu reduzieren. Die Ventilklappe 11 ist drehbar in geeigneter Lage zum
Ventilgehäuse 1 und zur Fluid-Einlasseinrichtung zur Zufuhr
des Fluides von dem primärseitigen Rohranschlußstutzen 5 in
die Drucksammlerkammer 4 angebracht.
Die Ventilklappe 11 umfasst einen Ventilklappenteil 11a zum
öffnen und Schliessen des primärseitigen Einganges oder des
sekundärseitigen Ausganges und einen Ventilklappenteil 11b
zur Unterteilung zwischen der Ventilkammer 3 und der Drucksammlerkammer 4 , wie es in Fig. 17 dargestellt ist. In diesem.
Ausführungsbeispiel ist der Ventilklappenteil 11a angeordnet,
•umden sekundärseitigen,Auslass,zu öffnen oder zu schliessen.
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Die gesamte Ventilklappe 11 ist drehbar mittels der Welle 8
im Ventilgehäuse. 1 nahe dem sekundärseitigen Rohranschlußstutzen
6 gelagert. Der Ventilklappenteil 11a stösst gegen die Ventildichtung oder, den ringförmigen Ventilsitzring 9,
um den Fluidflussweg zu sperren, wenn das Ventil geschlossen ist/ wie es in Fig. 16 dargestellt ist.
In gestrichelten Linien ist in Fig. 16 die Ventilklappe 11
in ihrer gedrehten Stellung gezeigt, wenn das Ventil geöffnet ist.
Die Ventilklappe 11 umfasst eine Verbindungsöffnung 12,
die an geeigneter Stelle innerhalb des Ventilklappenteils 11b angebracht ist. Die Verbindungsöffnung 12 bildet die Fluid-.Einlasseinrichtung,
d.h. die Einrichtung zur Zufuhr des Fluids von dem primärseitigen. Rohranschlußstutzen 5 in die
Drucksammlerkammer 4 und ist an einer Stelle angebracht, an welcher die Ventilkammer 3 mit der Drucksammlerkammer 4 in
Verbindung stehen kann, unabhängig von der Stellung der Ventilklappe 11. Die öffnungs-/Schliess-Geschwindigkeit der
Ventilklappe 11 kann durch unterschiedliche Ausbildung der Öffnungsdurchmesser der Verbindungsöffnung 12 eingestellt
werden. In den Figuren ist der Pressring 10 für den Ventilsitzring
9 dargestellt. Die innere Wand 1a des Ventilgehäuses ist mit einer kurvenförmigen Oberfläche "ausgebildet, die dem·.
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geometrischen Ort einer Drehbewegung der Spitze des Endteiles tic des Ventilklappenteils 11b entspricht. Eine Dichtung 11d
ist an der Kante der Spitze des Endteiles 11c vorgesehen,
um einen Gleitkontakt mit der inneren Wand 1a des Ventilgehäuses 1 zu haben.
Die Wirkung des Ventiles der vorliegenden Ausführungsform wird
nun unter Bezugnahme auf die Figuren 18a - 18c beschrieben. Wie beim ersten Ausführungsbeispiel wird unterstellt, dass das
Ventil für ein Schaum-Feuerlöschsystem verwendet wird.
Wie es in Fig. 18a dargestellt ist, befindet sich das Ventil normalerweise in seiner geschlossenen Stellung,sodaß das Fluid
von dem primärseitigen Rohranschlußstutzen 5 zur· Ventilkammer 3,
durch die Verbindungsöffnung 12 des Ventilklappenteils 11b
in die Ventilsammlerkammer 4 , den Steueranschlußstutzen 7 und
die Steuerleitung geführt wird und durch den nicht dargestellten, selbstauslösenden Detektorkopf, das nicht dargestellte manuell
betätigbare Ventil, das nicht dargestellte elektromagnetische Ventil od. dgl. gesperrt wird, um diese mit Druck zu beaufschlagen.
Das unter Druck stehende Fluid innerhalb der Ventilkammer 3 und innerhalb der Drucksammlerkammer 4 beaufschlagt die
Ventilklappe 11 mit einem Drehmoment in Uhrzeigerrichtung,
um die Ventilklappe 11 gegen den Ventilsitzring 9 zu pressen. Folglich ist der Fluid- Flussweg innerhalb des Ventilgehäuses·-1
1^,
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durch den Ventilklappenteil 11a gesperrt, um das Ventil in
seiner geschlossenen Stellung zu halten.
Sobald das manuell betätigbare Ventil od. dgl. in seine
Offenstellung gebracht ist, wird der Fluiddruck innerhalb der Drucksammlerkammer 4 reduziert. Polglich wird die Ventilklappe
11 durch das unter Druck stehende Fluid innerhalb der
Ventilkammer 3 beaufschlagt, um in Gegen-Uhrzeigerrichtung
gedreht zu werden. Dieses Drehmoment in G'egen-Uhrzeigerrichtung
ist grosser als das Drehmoment in Uhrzeigerrichtung,
das durch das Gewicht der Ventilklappe 11 ausgeübt wird, um die Ventilklappe 11 zu drehen. Im Ergebnis wird das Ventil
in seine offene Stellung überführt, um das Fluid von der Primärseite zur Sekundärseite fHessen zu lassen'( Fig. 18b).
Die Drehgeschwindigkeit , d.h. die öffnungs- und Schliessgeschwindigkeit
des Ventils werden, wie es .genau später noch beschrieben werden wird, in gewünschter Weise gesteuert durch
geeignete Wahl des Verhältnisses des Durchmesser der Öffnungsfläche des SteueranschlußStutzens 7 zur Öffnungsfläche der
Verbindungsöffnung 12, welche geringer ist als die des
Steueranschlußstutzens 7.
Soweit das manuell einstellbare Ventil od. dgl wieder in
seine Ausgangsstellung zurückgebracht ist, und der Steueranschlußstutzen 7 wieder geschlossen ist, wird die Druck- · '
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sammlerkammer 4 schrittweise wieder unter Druck gesetzt
durch das Fluid, das durch die Verbindungsöffnung 12 einströmt, um einen Druck zu erzeugen, der so gross ist wie der
Fluiddruck innerhalb der Ventilkammer 3. Zu dieser Zeit wird die Ventilklappe 11 beaufschlagt, um durch ein durch ihr
Eigengewicht hervorgerufenes Drehmoment in Uhrzeigerrichtung gedreht zu werden ( Fig. 18c), so dass der Fluidflussweg
gesperrt ist und das Ventil wieder seine geschlossene Stellung einnimmt. Wenn die Feder 13, wie es in Fig. 19 dargestellt
ist, an der Ventilklappe 11 angebracht ist, wird die Drehbewegung in Uhrzeigerrichtung stärker beeinflusst.
Die Figur 19 zeigt eine modifizierte Ausführungsform des
fünften Ausführungsbeispieles, wobei der Ventilklappenteil 11b etwas kleiner gemacht ist als derjenigen des fünften Ausführungsbeispieles,
um als Fluid- Einlasseinrichtung einen Zwischenraum 16 zu schaffen, der eine Weite cC zwischen dem
freien Ende des Ventilklappenteils 11b und dem Ventilgehäuse 1 hat. Eine Feder 13 ist vorgesehen, um die Ventilklappe 11
in Uhrzeigerrichtung zu beeinflussen. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Öffnungs-/Schliess- Betätigung der Ventilklappe
11 in Abhängigkeit von einem Wechsel des Druckes innerhalb
der Drucksammlerkammer 4 ausgeführt, wie es bei den vorangegangenen
Ausführungsbeispielen der Fall ist. Die Öffnungsfläche des Zwischenraumes 16.kann durch Wechsel des Abstandes
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oC geändert werden, um die Drehgeschwindigkeit der
Ventilklappe 11 einzustellen.
Im weiteren Ausführungsbeispiel gemäss den Figuren 20 und 21
ist der primärseitige Rohranschlußstutzen 5 auf der linken
Seite angeordnet, wie es in den Figuren dargestellt ist, und der Ventilklappenteil 11a ist so angeordnet, um den primärseitigen
Einlass zu öffnen und zu schliessen* Zur Anpassung dieser Ausführungsform ist die Verbindungsöffnung 12 im
Falle der Fig. 20 so ausgebildet, dass sich diese vom Ventilklappenteil 11a zum Ventilklappenteil 11b durch das Material
der Ventilklappe 11 hindurch erstreckt; im Falle der Ausführungsform gemäss Fig. 21 ist die Verbindungsöffnung 12
innerhalb des Ventilgehäuses. 1 ausgebildet. Die Ausführungsform gemäss Fig..21 umfasst weiterhin die Flußsteuereinrichtung
14, die in der Verbindungsöffnung 12 angeordnet ist.
Durch diese Einrichtung kann das Öffnungs-Durchmesserverhältnis
des SteueranschlußStutzens 7 zur Verbindungsöffnung 12 verändert werden, um,die öffnungs-/ Schliess- Geschwindigkeit
der Ventilklappe 11 zu steuern. Wie es in Fig. 22 dargestellt
ist, kann die Bypassleitung 15 alternativ vorgesehen werden, um eine ähnliche Flußsteuerung zu bewirken. Noch genauer ist
die Bypassleitung 15 von der Rohrleitung abgezweigt, die zum primärseitigen Rohranschlußstutzen 5 führt und mit einer Rohrleitung
verbunden , die vom Steueranschluß stutzen 7 ausgeht. - ■ ·-.
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In einem noch weiteren Ausführungsbeispiel, das in Fig. 23 dargestellt ist, erstreckt sich der Ventilsitzring 9 am
sekundärseitigen Rohranschlußstutzen leicht in die Ventilkammer
3 hinein, um das Flächenverhältnis zwischen der Drucksammlerkämmer 4 und der Ventilkammer 3, verglichen mit
den vorangegangenen Ausführungsbeispielen, d.h. insbesondere dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 16 , zu erhöhen. Die
Dichtung 11d ist nicht nur am freien Ende 11c des Ventilklappenteils
11b vorgesehen, sondern auch an der Ventilklappe 11 nahe der Achse 8. Mit dieser Anordnung kann die Drucksteuerung·
innerhalb der Drucksammlerkämmer wirkungsvoller zu Stande gebracht werden.
Die Fig. 24 zeigt eine weitere Abwandlung, welche bei jeder der ersten bis fünften Ausführungsform anwendbar ist. Beim
Ventil gemäss dieser Abwandlung ist die Achse 8 an der Ventilklappe 11 beispielsweise durch einen Stift festgelegt. Eine
Anzeigenadel 17 ist an der Achse 8 befestigt. Eine Skaleneinteilung
18 von einer vollgeöffneten zu einer vollgeschlossenen Stellung ist an einer Aussenseite des Ventilgehäuses 1
angebracht. Mit dieser Anordnung kann die Drehstellung der Ventilklappe .11, d.h. der Öffnungsgrad des Ventiles leicht
von ausserhalb abgelesen werden. Wie es durch eine strichpunktierte Linie dargestellt ist>
kann ein Handgriff 19 an der Achse 8 befestigt, sein, um eine Drehbewegung der Ventil- ■
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klappe 11 von Hand ausführen zu können. Mittel zur Verstärkung
der Betätigungskraft können vorgesehen werden, wenn eine grosse Kraft notwendig ist, um den Handgriff
zu drehen.
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-J9-
Leerseite
Claims (16)
- PatentansprücheJ Ventil, gekennzeichnet durch ein Ventilgehäuse (1), eine Ventilkainmer (3) und eine Drucksammlerkammer (4), die innerhalb des Ventilgehäuses (1) ausgebildet sind, Rohranschlußstutzen (5,6) für eine Primärseite bzw. für eine Sekundärseite, welche auf der Seite der Ventilkammer (3) des Ventilgehäuses (1) vorgesehen, sind, einen Steueranschlußstutzen (7) , der auf der Seite der Drucksammlerkammer (4) vorgesehen ist, um den Druck innerhalb der Drucksammlerkammer (4 ) zu reduzieren, eine Ventilklappe (11) mit der Querschnittsform eines Kreisausschnittes, die im Ventilgehäuse ( 1) drehbar gelagert ist, wobei das Zentrum des Bogens der Kreisausschnittsform als Drehpunkt'für eine Unterteilung zwischen der Ventilkammer (3)130067/0797und der Drucksammlerkammer (4) dient, und eine Fluid-Einlasseinrichtung zur Zufuhr eines Fluides von dem primärseitigen Rohranschlußstutzen (5) in die Drucksammlerkammer (4) .
- 2. Ventil nach Anspruch 1/ dadurch gekennzeichnet, dass die Fluid-Einlasseinrichtung aus einer Verbindungsöffnung (12) gebildet ist, die innerhalb der Ventilklappe (11) vorgesehen ist, um die Ventilkammer (3) mit der Drucksammlerkammer (4) dahindurch zu verbinden.
- 3. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fluid- Einlasseinrichtung aus einer Verbindungsöffnung (12) gebildet ist, die in der Ventilklappe (11) vorgesehen ist, um den primärseitigen Rohranschlußstutzen (5) mit der Drucksammlerkammer (4) dahindurch zu verbinden, wenn das Ventil geschlossen ist, und um die Ventilkammer (3) mit der Drucksammlerkammer (4) dahindurch zu verbinden, wenn das Ventil geöffnet ist.
- 4. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fluid- Einlasseinrichtung aus einer Verbindungsöffnung (12) gebildet ist, die an der Ventilklappe (11) ausgebildet ist, um die Ventilkammer (3) oder den primärseitigen Rohranschlußstutzen (5) mit der Drucksammlerkammer (4) dahindurcn" zu verbinden.130067/0797
- 5. Ventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass dieses weiterhin eine Flußsteuereinrichtung (14) aufweist, die in der Verbindungsöffnung (12) vorgesehen ist, um die öffnungs-/ Schliess-Geschwindigkeit der Ventilklappe (11) zu steuern.
- 6. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fluid-Einlasseinrichtung aus einem Bypass (15) gebildet ist, der von einer Rohrleitung abgezweigt ist, die zum primärseitigen Rohranschlußstutzen (5) führt, und der mit der Drucksammlerkammer (4) verbunden ist.
- 7. Ventil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass es weiterhin eine Flußsteuereinrichtung (14) umfasst, die im Bypass (15) angeordnet ist, um die öffnungs-VSchliess-Geschwindigkeit der Ventilklappe (11)zu steuern.
- 8. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilklappe (11) drehbar im Ventilgehäuse (1) in einer Position nahe dem sekundärseitigen Rohranschlussstutzen (6) angeordnet ist und dass die Fluid- Einlasseinrichtung durch einen Zwischenraum (16) gebildet ist, der zwischen dem Ventilgehäuse (1) und der Ventilklappe (11) angeordnet ist, um dem. in das Ventilgehäuse (1) hineinströmenden Fluid zu ermöglichen, dahin^dürchzufliessen.130067/0797
- 9. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es weiterhin eine Feder (13) umfasst, die an der Ventilklappe (11) angeordnet ist, um die Ventilklappe (11) bei ihrer Bewegung in die geschlossene Position. zu unterstützen.
- 10. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es ferner eine Achse (8) umfasst, die der Ventilklappe (11) zugeordnet ist und zusammen mit der Ventilklappe (11) drehbar gelagert ist, ferner eine Anzeigenadel (17), die mit der Achse (8) festverbunden ist, und eine Skaleneinteilung (18) , die an der äußeren Oberfläche des Ventilgehäuses (1) angeordnet ist, um den Öffnungsgrad des Ventils von der Aussenseite her erkennen zu können.
- '11. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es ferner eine Achse (8) umfasst, die an der Ventilklappe (11) angeordnet ist und zusammen mit der Ventilklappe (11) drehbar ist, und ferner einen Handgriff (19), der an der Achse (8) befestigt ist, um so eine manuelle Schwenkbewegung der Ventilklappe (11) von ausserhalb des Ventilgehäuses (1) zu ermöglichen.
- 12. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der primärseitige Rohrarischluß stutzen (5) -■ ;-130067/0797mit einer Quelle eines Feuerlöschmittels verbunden ist, dass der sekundärseitige Rohranschlußstutzen (6) mit einem Schaumblaskopf verbunden ist und dass der Steueranschlußstutzen (7) mit einem selbstauslösenden Detektorkopf verbunden ist, um somit dem Ventil zu ermöglichen, als Ventil für ein Schaumr-Peuer- Löschsystem zu dienen.
- 13. Ventil , gekennzeichnet durch ein Ventilgehäuse (1), eine Ventilkammer (3) und eine Drucksammlerkammer (4) , die innerhalb des Ventilgehäuses (1) ausgebildet sind, einen primärseitigen Rohranschlußstutzen (5) und einen sekundärseitigen Rohranschlußstutzen (6), die auf der Seite der Ventilkammer (3) des Ventilgehäuses (1) angeordnet sind, einen Steueranschlußstutzen (7), der auf der Seite der Drucksammlerkammer (4) angeordnet ist, um den Druck innerhalb, der Drucksammlerkammer (4) zu reduzieren, eine Ventilklappe (11), die drehbar im Ventilgehäuse (1) gelagert ist, eine Fluid-Einlasseinrichtung zur Zufuhr eines Fluides über den primärseitigen Rohranschlußstutzen (5) in die Drucksammlerkammer (4), wobei die Ventilklappe (11) aus einem Ventilklappenteil (11a) zum öffnenound Schliessen des primärseitigen Einlasses oder eines sekundärseitigen Auslasses und einem Ventilklappenteil (11b) zur Unterteilung zwischen der Ventilkammer (3) und der Drucksammlerkammer (4) ausgebildet ist und wobei das Ventilgehäuse (Ί) eine innere130067/0797gebogene Wand (1a) umfasst, die mit dem geometrischen Ort der Rotation der Spitze des.Endteiles des Ventilklappenteiles (11b) übereinstimmt.
- 14. Ventil nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Fluid-Einlasseinrichtung aus einer Verbindungsöffnung (12) ausgebildet ist, die in der Ventilklappe (11) vorgesehen ist, um den.primärseitigen Anschlußstutzen (5) oder die Ventilkammer (3) mit der Drucksammlerkammer (4) dahin durchzuverbinden.
- 15. Ventil nach Anspruch (13) , dadurch gekennzeichnet,
dass die Fluid-Einlasseinrichtung aus einem Zwischenraum (16) gebildet ist, der zwischen dem Ventilgehäuse (1) und der Ventilklappe (11) vorgesehen ist. - 16. Ventil nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Fluid- Einlasseinrichtung aus einer Verbindungsöffnung (12) gebildet ist, die innerhalb der Ventilklappe (11)
vorgesehen ist, um die Ventilkammer (3) oder den primärseitigen Rohranschlußstutzen (5) mit der Drucksammlerkammer (4) dahin durchzuverbinden.130067/0797
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