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DE3117273A1 - Verfahren und vorrichtung zum schrumpfen einer einen oder mehrere gegenstaende umhuellenden folienhuelle - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum schrumpfen einer einen oder mehrere gegenstaende umhuellenden folienhuelle

Info

Publication number
DE3117273A1
DE3117273A1 DE19813117273 DE3117273A DE3117273A1 DE 3117273 A1 DE3117273 A1 DE 3117273A1 DE 19813117273 DE19813117273 DE 19813117273 DE 3117273 A DE3117273 A DE 3117273A DE 3117273 A1 DE3117273 A1 DE 3117273A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heat source
film envelope
hot air
objects
film
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813117273
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Dr. Blimetsrieder
Karl Rudolf 8000 München Kaliwoda
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche BP AG
Original Assignee
Deutsche BP AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche BP AG filed Critical Deutsche BP AG
Priority to DE19813117273 priority Critical patent/DE3117273A1/de
Publication of DE3117273A1 publication Critical patent/DE3117273A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B53/00Shrinking wrappers, containers, or container covers during or after packaging
    • B65B53/02Shrinking wrappers, containers, or container covers during or after packaging by heat
    • B65B53/06Shrinking wrappers, containers, or container covers during or after packaging by heat supplied by gases, e.g. hot-air jets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Verfahren und Vorrichtung zum Schrumpfen einer einen oder mehrere Gegenstände umhüllenden Folienhülle Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Schrumpfen einer einen oder mehrere Gegenstände umhüllenden Folienhülle in einer Kammer, einem Tunnel oder dergleichen Arbeitsraum durch Wärme, mit einer Fördereinrichtung für die mit der Folienhülle umhüllten Gegenstände und mit einer einen Warmluftstrom abgebenden Wärmequelle.
  • Es sind bereits ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Erhitzen einer Schrumpffolienhaube bekannt (DE-AS 15 86 214). wobei ein nach innen Wärme in Form von Heißgas oder Strahlung abgebender Rahmen vorgesehen ist, der die Schrumpffolienhaube umgreift und dessen lichte Weite derart bemessen ist, daß er an einem Gestell in der Höhe verschiebbar ist, ohne die Schrumpffolienhaube zu berühren.
  • Obwohl dadurch ein zufriedenstellendes Schrumpfen der Schrumpffolienhaube erreicht wird, ist jedoch der insgesamt erforderliche Energieaufwand relativ hoch. Der erwähnte Rahmen muß nämlich die Wärme ständig abgeben, was bedeutet, daß ihm entsprechend die Energie ständig zuge- führt werden muß. Dies stellt jedoch einen nicht unerhehlichen Nachteil dar.
  • Es sind ferner ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Schrumpfen einer Kunststoffolie um ein von dieser umhülltes Gut im Nutzraum eines elektrisch oder mit Gas beheizten Ofens mittels Wärme bekannt (DE-AS 17 61 545).
  • Dabei wird während des Ladens und Entladens des Ofens mit dem Gut die Luftumwälzung durch den Nutzraum unterbrochen. Während dieser Unterbrechung wird jedoch die Luft unter Aufrechterhaltung der Umwälzung auf eine vorgegebene Temperatur erhitzt die sogar noch höher ist als die Temperatur, die beim normalen Betrieb vorhanden ist.
  • Dies bedeutet aber, daß hier sogar ein noch höherer Energieverbrauch vorhanden ist als bei dem zuvor betrachteten bekannten Verfahren und der zu dessen Durchführung dienenden Vorrichtung.
  • Es ist ferner eine Vorrichtung zum Schrumpfen der Schließfalten aufweisenden Seitenflächen einer Gegenstände einschließenden Folienhülle durch Wärme bekannt (DE-AS 20 15 874). Bei dieser bekannten Vorrichtung sind Heizeinrichtungen vorgesehen, die auf einander gegenüberliegenden Seiten der Folienhülle vorgesehene Wirkzonen aufweisen. Diese Wirkzonen sind dabei insbesondere durch Austrittsöffnungen von mit Gas beheizten Brennkammern gebildet. An den Rändern dieser Austrittsöffnungen sind zwar verstellbare Staubleche vorgesehen, um die Größe der Austrittsöffnungen an die Größe der zu beheizenden Seitenflächen anzupassen. Dies bedeutet aber, daß auch bei dieser bekannten Vorrichtung' die Heizeinrichtungen ständig in Betrieb sind. Damit haftet aber auch dieser bekannten Vorrichtung der Nachteil an, der der eingangs betrachteten bekannten Vorrichtung anhaftet.
  • Es ist schließlich auch schon eine Ofenglocke bekannt (DE-OS 21 17 458), die durch Strahlungs- und Konvektionswärme beheizt wird und mit deren Hilfe Kunststoffolien schrumpfbar sind, die einzuhüllende Gegenstände umgeben.
  • Bei dieser bekannten Ofenglocke sind Bauelemente vorgesehen, die einen Teil ihrer Energie als Konvektionswärme abgeben. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß dann, wenn die betreffende bekannte Ofenglocke sich in ihrer untersten Stellung befindet, Konvektionsströme zwischen der heißen Innenverkleidung der betreffenden Glocke und der kalten Oberfläche der die Ladung umgebenden Schrumpffolie auftreten. Dadurch sinkt die Lufttemperatur schnell unter den Schmelzpunkt der Folie ab, wodurch einerseits jegliches Zerreißen dieser Folie vermieden ist. Andererseits wird durch Regelung der abgegebenen Energie die betreffende Folie auf den für das Schrumpfen erforderlichen Wert gehalten. Dazu führen die Strahlerelemente den Konvektionsströmen jedoch ausreichend neue Energie zu. Dies bedeutet aber, daß auch bei dieser bekannten Ofenglocke in nachteiliger Weise ein relativ hoher Energieverbrauch vorhanden ist.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Weg zu zeigen, wie auf besonders energiesparende Weise das Schrumpfen einer einen oder mehrere Gegenstände umhüllenden Folienhülle erreicht werden kann.
  • Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgabe bei einem Verfahren der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch, daß kurz vor Erreichen der zum Schrumpfen der Folienhülle ausreichenden Temperatur zuvor erwärmte Wandteile des Arbeitsraumes an die Folienhülle angenähert werden, um zusätzliche Abstrahlungswärme der Folienhülle zuzuführen. Hierbei sollte die Strahlung möglichst einen hohen Anteil solcher Wellenlängen besitzen, welche von der Folienhülle bevorzugt absorbiert werden.
  • Die Erfindung bringt , Vorteil mit sich, daß auf relativ einfache Weise ein energiesparendes Schrumpfen einer einen oder mehrere Gegenstände umhüllenden Folienhülle ermöglicht ist, vorzugsweise indem der üblicherweise zum Schrumpfen einer derartigen Folienhülle dienende Warmluftstrom nicht solange bereitgestellt werden muß, bis die betreffende Folienhülle auch tatsächlich schrumpft.
  • Vielmehr kann in energiesparender Weise dieser Warmluftstrom vorzugsweise schon vor diesem Zeitpunkt abgeschaltet werden, da die für das Schrumpfen noch erforderliche Energie von den an die Folienhülle angenäherten Wandteilen bereitgestellt wird, die z.B. durch denerwähnten Warmluftstrom zuvor bereits miterwärmt worden sind. Die Erwärmung der Wandteile kann auch durch die den Warmluftstrom abgebende Wärmequelle und/oder eine gesonderte zusätzliche Wärmequelle erfolgen. Wie sich in der Praxis gezeigt hat, bedeutet die Erwärmung der betreffenden Wandteile keinen solchen Energieaufwand, der die erzielte Energieeinsparung wieder ausgleicht. Tatsächlich wird durch die Maßnahme gemäß der Erfindung eine beträchtliche Energieeinsparung erzielt.
  • zur Durchführung des#Verfahrens gemäß der Erfindung ist es zweckmäßig, eine Vorrichtung zu verwenden, bei der für die Aufnahme der von Folienhüllen umgebenen Gegenstände dienende Arbeitsraum mit einer einen Warmluftstrom abgebenden Wärmequelle verbunden ist. Diese Vorrichtung ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitsraum mit bewegbar angeordneten Wandteilen versehen ist, die in dem von der Wärmequelle abgegebenen Warmluftstrom liegen und zu der jeweiligen Folienhülle hin verschiebbar sind. Hierdurch ergibt sich der Vorteil eines besonders geringen konstruktiven Aufwands für eine in energiesparender Weise arbeitende Vorrichtung, mit deren Hilfe eine einen oder mehrere Gegenstände umhüllende Folienhülle geschrumpft werden kann.
  • zweckmäßigerweise sind die Wandteile durch gesonderte Strahlerflächenelem<#nte gebildet, die durch die den Warmluftstrom abgebende Wärmequelle und/oder durch eine gesonderte zusätzliche Wärmequelle erwärmbar sind. Hierdurch ergibt sich der Vorteil eines ganz besonders geringen konstruktiven Aufwands, da derartige Strahlerflächenelemente ohne weiteres in dem Arbeitsraum untergebracht werden können. ffberdies ergibt sich hierdurch der Vorteil einer besonders einfachen Anpassungsmöglichkeit an die Form bzw. Größe der jeweils zu schrumpfenden Folienhülle.
  • Zweckmäßigerweise ist der Warmluftstrom der Wärmequelle auf die jeweilige Folienhülle von deren Oberseite her gerichtet. Dies bringt den Vorteil mit sich, daß uf relativ einfache Weise ein Abheben der Foliehülle von dem bzw, den von ihr umgebenen Gegenstand/Gegenständen vermieden ist.
  • Die die jeweilige Folienhülle umgebende Umluft wird zweckmäßigerweise derart einreguliert, daß die betreffende Folienhülle von dem bzw. den von ihr umgebenen Gegenstand bzw.
  • Gegenständen ohne stark auszubauchen leicht abgehoben ist.
  • Hierdurch ergibt sich der Vorteil einer Herabsetzung der Rückkühlung der erwärmten Folienhülle bzw. Folienhaube.
  • Vorzugsweise ist der genannte Arbeitsraum als Glockentunnel ausgebildet. Diese Maßnahme bringt den VorteIl mit sich, daß die Vorrichtung gemäß der Erfindung auf relativ einfache Weise für eine Massenfertigung eingesetzt werden kann, bei der eine Vielzahl von zu umhüllenden Gegenständen jeweils mit einer Folienhülle umhüllt ist, die aufzuschrumpfen ist.
  • An Hand von Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend beispielsweise näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt in einer Teilschnittansicht schematisch den Aufbau einer Vorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Fig. 2 zeigt schematisch eine mögliche Modifikation der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung.
  • Die in Fig. 1 schematisch dargestellte Vorrichtung umfaßt einen Arbeitsraum 1, der insbesondere durch einen Glocken- tunnel gebildet sein mag. In dem Arbeitsraum 1 befinden sich zu umhüllende Gegenstände 2, die beispielsweise durch Bausteine gebildet sein können und die von einer Trage in richtung 4 getragen sind. Bei dieser Trageinrichtung 4 handelt es sich im vorliegenden Fall um eine Palette. Die auf der Palette 4 befindlichen Gegenstände 2 sind von einer durch Wärmeeinwirkung schrumpfbaren Folienhülle 3 umgeben, die auch als Schrumpfhaube bezeichnet werden kann. Diese Folienhülle 3 umschließt die Gegenstände 2 und auch die Trageinrichtung bzw. Palette 4 derart, daß von der betreffenden Trageinrichtung bzw. Palette 4 lediglich die Unterseite noch freibleibt. Dabei ist aus Fig. 1 ersichtlich, daß zwischen der Folienhülle 3 und den von dieser umschlossenen Gegenständen 2 zunächst ein gewisser Abstand vorhanden ist. Wie weiter unten noch ersichtlich werden wird, wird dieser Abstand zunächst dadurch gewährleistet, daß eine die betreffende Folienhülle 3 umgebende Umluft entsprechend einreguliert wird.
  • Zu der vorstehend bereits erwähnten Palette 4 gehören Palettenunterteile 5, von denen in Fig. 1 drei Unterteile dargestellt sind. Diese Palettenunterteile 5 werden von durchlöcherten stützgliedern 6 einer ebenfalls durchlöerben Trag-bzw. Fördereinrichtung 7 getragen, die beispiel - ise eine Bandfördereinrichtung sein Rann. In dem Fall, daß der Arbeitsraum 1 durch einen Glockentunnel gebildet ist, kann die betreffende Fördereinrichtung 7 in Längsrichtung dieses Tunnels gezogen werden.
  • innerhalb des Arbeitsraumes 1, der im übrigen auch durch eine einzelne Arbeitskammer gebildet sein kann, ist ein Warmluftgebläse 8 vorgesehen. Zu diesem Warmluftgebläse 8 gehört ein gemäß Fig. 1 außerhalb des Arbeitsraumes 1 angeordneter Motor 9, bei dem es sich insbesondere um einen Elektromotor handeln wird. An dieser Stelle sei angemerkt, daß prinzipiell der betreffende Motor 9 auch innerhalb des Arbeitsraumes 1 angeordnet sein könnte.
  • Das von diesem Motor 9 angetriebene Warmluftgebläse 8 wird. um Warmluft zu erzeugen und abzugeben, neben einem Cebiäseteil auch einen wärmeerzeugenden Teil, beispielsweise Heizelemente, aufweisen. Die von dem Warmluftgebläse 8 aNgegebene Warmluft wird vorzugsweise in Form eines Warmluftstroms 30 abgegeben,d## z.B. von dem etwa in mitt]erer Höhe des Arbeitsraumes 1 angeordneten Warmluftgebläse 8 zur Arbeitsraum-Oberseite hin abgegeben wird.
  • Um die zuvor erwähnte Abgabe des Warmluftstromes 30 wirksam vornehmen zu können, ist eine Trennwand 10 vorgesehen, die für den Warmluftstrom 30 einen Schacht bildet. Wie aus Fig. 1 hervorgeht, ist die Trennwand 10 an ihrem unteren Ende mit der Bodenwand des Arbeitsraumes 1 verbunden. In dieser Bodenwand befinden sich zwei Durchlaßöffnungen 11 und lla, welche den geschlossenen Kreislauf des Warmluftstromes in Pfeilrichtung sicherstellen. Die Oberseite der Trennwand 10 weist hingegen einen Abstand von der Deckseite des Arbeitsraumes 1 auf. Dadurch kann der von dem Warmluftgebläse 8 abgegebene Warmluftstrom 30 an der Oberseite des Arbeitsraumes 1 in der durch Strichpunktlinien angedeuteten Art und Weise umgelenkt werden, um auf die FolienhUlle 3 von deren Oberseite her abgegeben zu werden.
  • Neben der der Folienhülle 3 zugewandten Seite der Trennwand 10 ist eine Tragplatte 12 vorgesehen, von der Strahlerplatten 13 abstehen. Die Strahlerplatten 13 können beispielsweise durch viereckige Metallplatten gebildet sein, die mittels einzelner Abstandselemente an der Tragplatte 12 befestigt sind.
  • Auf der den gerade bet-achteten Strahlerplatten 13 gegenüberliegenden Seite sind innerhalb des Arbeitsraumes 1 eine Tragplatte 14 sowie von dieser abstehende Strahlerplatten 15 vorgesehen. Diese Strahlerplatten 15 können wie die Strahlerplatten 13 durch viereckige Metallplatten gebildet sein, die durch Abstandselemente an der Tragplatte 14 angebracht sind. Die Tragplatten 12 und 14 sind an ihren oberen Enden mit Mutternteilen 18 bzw. 19 verbunden, die eine Gewindespindel 20 aufnehmen, welche von einem außerhalb des Arbeitsraumes 1 vorgesehenen Motor, insbesondere Elektromotor 21 angetrieben wird. Die Gewindespindel 20 weist in ihren die Mutternteile 18 bzw.
  • 19 aufnehmenden Bereichen zueinander gegenläufige Gewindeteile auf. Dadurch ist es dann möglich, bei Drehung der Gewindespindel 20 in einer Richtung die beiden Tragplatten 12 und 14 entweder aufeinander zu oder voneinander weg zu bewegen. Bezüglich der Gewindespindel 20 sei noch angemerkt, daß diese sowohl in der Trennwand 10 als auch in der in Fig. 1 rechts dargestellten Arbeitsraumwand gelagert sein wird.
  • Um die vorstehend erwähnte Bewegung der Tragplatten 12 und 14 zu erleichtern, sind im unteren Bereich des Arbeitsraumes 1 Führungsteile 16 bzw. 17 vorgesehen. Diese Führungsteile 16,17 können einfach durch von der Trennwand 10 bzw. von der rechten Arbeitsraum-Seitenwand abstehende Führungsstangen gebildet sein, die eine geradlinige Führung der Tragplatten 12 und 14 und damit der Strahlerplatten 13 bzw. 15 ermöglichen.
  • Neben den vorstehend erläuterten Elementen weist die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung gegebenenfalls noch eine deckenseitig vorgesehene Luftverteilanordnung 28 auf, die den ihr von der Oberseite her zugeführten Warmluftstrom 30 auf die Seitenteile der Folienhülle 3 umlenkt und/oder Zll der Oberseite dieser Folienhülle 3 hinleitet.
  • Durch entsprechende konstruktive Ausbildung des Tragplatten- und Strahlerplattenaufbaus kann am unteren Ende 31 der Folienhülle 3 eine solche Warmluftströmung erzeugt werden, daß der senkrechte, parallel zu den Gegenständen verlaufende untere Teil der Folienhülle vor dem Schrumpfen im Abstand von den Gegenständen gehalten und der über die Unterkante der Palette 5 hinausgehende untere Folienhüllenteil vor dem Schrumpfen nach innen umgeschlagen wird und so ein sicheres Unterschrumpfen gewährleistet.
  • Nachdem zuvor der Aufbau der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung erläutert worden ist, sei nunmehr die Betriebsweise dieser Vorrichtung näher erläutert. Zu Beginn des Betriebs befindet sich die betreffende Vorrichtung in der aus Fig. 1 ersichtlichen Stellung. Dies bedeutet, daß die Strahlerplatten 13 und 15 und die gegebenenfalls auch als Strahleranordnung wirkende Luftverteilanordnung 28 sich in der Stellung befinden, wie dies Fig. 1 zeigt.
  • Durch den anschließend von dem Warmluftgebläse 8 abgegebenen Warmluftstrom 30 erfolgt nun eine Erwärmung der zu schrumpfenden Folienhülle 3. Durch diesen Warmluftstrom bzw. durch Teile dieses Warmluftstromes 30 und/oder durch eine gesonderte, zusätzliche Wärmequelle werden nun auch die Strahlerplatten 13 und 15 und die gegebenenfalls vorgesehene Luftverteilanordnung 28 erwärmt. Kurz vor Erreichen der zum Schrumpfen der Folienhülle 3 ausreichenden Temperatur wird sodann z.B. der Warmluftstrom 30 abgeschaltet, wozu insbesondere die Heizeinrichtung des Warmluftgebläses 8 und der Motor 9 unwirksam geschaltet werden. Sodann wird der Motor 21 in Betrieb gesetzt, um die Gewindespindel 20 derart zu drehen, daß die Tragplatten 12 und 14 und damit die Strahlerplatten 13 und 15 aufeinander zu bewegt werden. Dies hat zur Wirkung, daß die durch den WarmRuftstrom 30 zuvor miterwärmten Strahlerplatten 13 und 1i nunmehr an die Außenseite der Folienhülle 3 angenähert werden. Dadurch geben diese Strahlerplatten 13 und 15 die zuvor aufgenommene Wärmeenergie an diese Folienhülle 3 ab, die nunmehr in der erwünschten WeIse schrumpfte Gegebenenfalls wird auch die unter Umständen vorgesehene Luftverteilanordnung 28 zu der Oberseite der Folienhülle hzw. Schrumpfhauhe 3 hin geführt, wozu eine entsprechende Bewegungseinrichtung vorgesehen sein wird.
  • Bezüglich der zuletzt erwähnten Verhältnisse sei noch angemerkt, daß die ein Schrumpfen der Folienhwille 3 bewirkende Temperatur bei den üblicherweise verwendeten Folienmater.a3ien zwischen 105 und 1400 C liegen wird. Die Temperatur des Warmluftstroms 30 im Bereich der Folienhülle bzw. der Schrumpfhaube 3 wird vorugwese bei ca.
  • 200 C liegen.
  • Nach erfolgtem Aufschrumpfen der Folienhülle 3 auf die von dieser umgebenen Gegenstände 2 werden die Strahlerelemente 13,15 bzw. 2Cuni#die diese tragenden Tragplatten bzw. Truger wteder in ihre aus Fig. 1 ersichtliche Position gebracht. Der letztlich zum Schrumpfen der Folienhülle 3 führende geringe Abstand der Strahlerelemente 13,15 bzw. 23 von der Oberfläche der Folienhülle 3 hängt dabei unter anderem auch von der Dicke der betreffenden Folienhülle ab.
  • In Fig. 2 ist eine Modifikation der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung veranschaulicht. Zusätzlich zu den im Zusammenhang mit Fig. 1 erwähnten Strahlerelementen 13 und 15 und den diese tragenden Tragplatten 12 bzw. 14 sind gemäß Fi. 2 noch Strahlerplatten 22 bzw. 24 und diese Strahlerplatten tragende Tragplatten 23 bzw. 25 vorgesehen. Dabei sind die Strahlerplatten - die jeweils viereckige Platten sein können - in Richtung der in Fig. 2 angedeuteten Doppelpfeile bewegbar, also auf die Folienhülle 3 und die von dieser umgebenen Gegenstände 2 zu bzw. davon weg bewegbar. Durch diese modifizierte Vorrichtung kann den in Fig. 2 dargestellten vier Außenseiten der Folienhülle 3 Weirmeenergie von den Strahlerplatten 13,15,22,24 in entsprechender Weise zugeführt werden, wie dies im Zusammenhang mit Fig. 1 bezüglich der Strahlerplatten 13 und 15 erläutert worden ist. Von der aus Fig.
  • 2 ersichtlichen Maßnahme wird man insbesondere in dem Fall Gebrauch machen, daß die Gegenstände 2 auf ihren Außenseiten vollständig von der Folienhülle 2 umhüllt sind.
  • Um die Strahlerplatten 13,15 bzw. 22, 24 gemäß Fig. 2 in der im Zusammenhang mit Fig. 1 erläuterten Art und Weise aufeinander zu bzw. voncinander weg zu bewegen, kann eine entsprechende Bewegllngsvorrichtung vorcje sehen .sein, wie sie im Zusammenhang mit Fig. 1 erläutert worden ist. Es ist aber auch möglich - dies gilt auch für die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung - anstelle der erläuterten Gewindespindelanordrlung, llebelanordnungen oder sonstige Betätigungseinrichtungen vorzusehen, durch deren Betätigung die Strahlerplatten in der gewünschten Weise bewegt werden können.
  • Für die Folienhüllen bzw. Schrumpfhauben werden vorzugsweise Folien verwendet, wie sie aus der DE-PS 12 98 444 bekannt sind.
  • L e e r s e i t e

Claims (9)

  1. Patentansprüche Verfahren zum Schrumpfen einer einen oder mehrere Gegenstände umhüllenden Folienhülle in einer Kammer, einem Tunnel oder dergleichen Arbeitsraum durch Wärme mit einer Fördere inrichtung für die mit der Folienhülle umhüllten Gegenstände und mit einer einen Warmluftstrom abgebenden Wärmequelle, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß kurz vor Erreichen der zum Schrumpfen der Folienhülle (3) ausreichenden Temperatur zuvor erwärmte Wandteile (13,15;13,15,22,24) des Arbeitsraumes (1) an die Folienhülle (3) angenähert werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Warmluftstrom (30) kurz vor Erreichen der zum Schrumpfen der Folienhülle (3) ausreichenden Temperatur abgeschaltet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandteile (13,15;13,15,22,24) von dem Warmluftstrom (30) zuvor miterwärmt werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandteile (13,15;13,15,22,24) durch die einen Warmluftstrom abgebende Wärmequelle und/oder eine gesonderte zusätzliche Wärmequelle zuvor erwärmt werden.
  5. 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, wobei der für die Aufnahme der von Folienhüllen umgebenen Gegenstände dienende Arbeitsraum mit einer einen Warmluftstrom abgebenden Wärmequelle verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitsraum (1) mit bewegbar angeordneten Wandteilen (13,15;13,15,22,24) versehen ist, die in dem von der Wärmequelle (8)abgegibenen Warmluftstrom (30) liegen und zu der jeweiligen Folienhülle (3) hin verschiebbar sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandteile (13,15;13,15,22,24) durch gesonderte Strahlerflächenelemente gebildet sind, die durch die den Warmluftstrom (30) abgebende Wärmequelle (8) und/oder durch eine gesonderte zusätzliche Wärmequelle erwärmbar sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Warmluftstrom (30) der Wärmequelle (8) auf die jeweilige Folienhülle (3) von deren Oberseite her gerichtet ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die die jeweilige Folienhülle (3) umgebende Umluft derart einreguliert ist, daß die betreffende Folienhülle (3) von dem bzw. den von ihr umgebenen Gegenstand bzw. Gegenständen (2) ohne stark auszubauchen leicht abgehoben ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitsraum (1) als Glockentunnel ausgebildet ist.
DE19813117273 1981-04-30 1981-04-30 Verfahren und vorrichtung zum schrumpfen einer einen oder mehrere gegenstaende umhuellenden folienhuelle Withdrawn DE3117273A1 (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4616123A (en) * 1984-11-13 1986-10-07 Zagoroff Dimiter S Shrink oven
EP0597141A1 (de) * 1992-11-10 1994-05-18 VfI Gesellschaft für Verpackungstechnik mbH Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von gestapelten Gütern auf Paletten
WO1998024693A1 (en) * 1996-12-03 1998-06-11 Minipack-Torre S.P.A Machine for packaging articles with heat-shrinkable film
CN102113814A (zh) * 2011-03-22 2011-07-06 施真 鞋套机覆膜装置
JP2023043686A (ja) * 2021-09-16 2023-03-29 株式会社フジシール 加熱収縮装置

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Date Code Title Description
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