[go: up one dir, main page]

DE3116849C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE3116849C2
DE3116849C2 DE3116849A DE3116849A DE3116849C2 DE 3116849 C2 DE3116849 C2 DE 3116849C2 DE 3116849 A DE3116849 A DE 3116849A DE 3116849 A DE3116849 A DE 3116849A DE 3116849 C2 DE3116849 C2 DE 3116849C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
percent
coating
weight percent
coating compositions
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE3116849A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3116849A1 (de
Inventor
Harry Joseph Newark Del. Us Spinelli
Alan Lee Rochester Mich. Us Thompson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EIDP Inc
Original Assignee
EI Du Pont de Nemours and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EI Du Pont de Nemours and Co filed Critical EI Du Pont de Nemours and Co
Publication of DE3116849A1 publication Critical patent/DE3116849A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3116849C2 publication Critical patent/DE3116849C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D133/00Coating compositions based on homopolymers or copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by only one carboxyl radical, or of salts, anhydrides, esters, amides, imides, or nitriles thereof; Coating compositions based on derivatives of such polymers
    • C09D133/04Homopolymers or copolymers of esters
    • C09D133/06Homopolymers or copolymers of esters of esters containing only carbon, hydrogen and oxygen, the oxygen atom being present only as part of the carboxyl radical
    • C09D133/062Copolymers with monomers not covered by C09D133/06
    • C09D133/066Copolymers with monomers not covered by C09D133/06 containing -OH groups
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L2205/00Polymer mixtures characterised by other features
    • C08L2205/02Polymer mixtures characterised by other features containing two or more polymers of the same C08L -group
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L33/00Compositions of homopolymers or copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and only one being terminated by only one carboxyl radical, or of salts, anhydrides, esters, amides, imides or nitriles thereof; Compositions of derivatives of such polymers
    • C08L33/04Homopolymers or copolymers of esters
    • C08L33/06Homopolymers or copolymers of esters of esters containing only carbon, hydrogen and oxygen, which oxygen atoms are present only as part of the carboxyl radical
    • C08L33/062Copolymers with monomers not covered by C08L33/06
    • C08L33/066Copolymers with monomers not covered by C08L33/06 containing -OH groups
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L61/00Compositions of condensation polymers of aldehydes or ketones; Compositions of derivatives of such polymers
    • C08L61/20Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Überzugsmassen auf der Basis von Acrylpolymeren mit hohem Feststoffanteil.
Überzugsmassen mit einem Gehalt an hochmolekularen Acrylpoly­ meren und vernetzenden Melaminharzen sind bekannt; vgl. US-PSen 36 22 651, 38 41 895, 36 74 734 und 36 37 546. In diesen Druck­ schriften sind hochwertige Überzugsmassen erläutert. Jedoch wei­ sen diese Massen zur Gewährleistung guter Anwendungseigenschaf­ ten und guter Eigenschaften des fertigen getrockneten Ober­ flächenüberzugs einen relativ hohen Lösungsmittelanteil auf. Für die Anwendung derartiger Massen in Gebieten mit strengen Bestimmungen zur Reinhaltung der Luft sind Einrichtungen zur Verhinderung der Umweltverschmutzung erforderlich. Diese Ein­ richtungen führen zu Kostensteigerungen in bezug auf Investitio­ nen und Unterhalt. Versucht man, den Lösungsmittelanteil derartiger herkömmlicher Massen zu senken, erhält man im allge­ meinen Überzüge mit mangelhaftem Aussehen und/oder unannehm­ baren Eigenschaften.
Bei einem Versuch zur Bereitstellung von Überzugsmassen mit hohem Feststoffanteil, die mit herkömmlichen Spritzeinrichtungen aufgebracht werden können, wurde das Molekulargewicht der in derartigen Massen verwendeten Acrylpolymeren wesentlich ver­ ringert und der Lösungsmittelanteil in den Überzugsmassen ge­ senkt. Die Verringerung des Molekulargewichts führte zu einem mangelhaften Aussehen (insbesondere bei Zweiton-Metallglanz) von aus diesen Massen hergestellten fertigen Oberflächenüber­ zügen, wenn Pigment auf der Basis von Aluminiumflocken ver­ wendet wird. Dieses mangelhafte Aussehen wurde durch eine fal­ sche Orientierung der Aluminiumflocken im Oberflächenüberzug bewirkt.
Aus der DE-OS 21 10 054 sind Überzugsmassen bekannt, die als Bindemittel verschiedene Acrylpolymere enthalten. Die Überzüge sollen gutes Aussehen und gute Witterungsbeständig­ keit bei gleichzeitig hoher Elastizität und guter Oberflä­ chenhärte ergeben. Zu diesem Zweck werden ein sprödes Poly­ meres und ein elastomeres Polymeres zusammen eingesetzt, wobei das eine Polymere mit einem Alkoxymethylisocyanat ver­ netzt werden muß. Die Überzüge können darüber hinaus noch ein Melamin-Formaldehyd-Harz enthalten. Der DE-OS 21 10 054 kann nicht entnommen werden, welche speziellen Polymeren und Harze für Überzugszusammensetzungen ausgewählt und wel­ che weiteren Maßnahmen beachtet werden müssen, damit ein möglichst hoher Feststoffanteil und damit gleichzeitig ein möglichst geringer Lösungsmittelanteil verwendet werden kön­ nen, und dennoch von den Eigenschaften und insbesondere vom Aussehen her ausgezeichnete Überzüge erhalten werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, Überzugsmassen zur Verfügung zu stellen, die einerseits einen geringen Lösungsmittelanteil aufweisen und den gegenwärtigen Bestimmungen zur Reinhaltung der Luft entsprechen und andererseits hochwertige Oberflächen­ überzüge mit gutem Zweiton-Metallglanz ergeben, die sich als äußere Oberflächenüberzüge für Kraftfahrzeuge und Flug­ zeuge eignen.
Die erfindungsgemäßen Überzugsmassen sind in den Patent­ ansprüchen näher gekennzeichnet.
Die erfindungsgemäßen Überzugsmassen mit hohen Feststoffanteil weisen einen Bindemittelgehalt filmbildender Bestandteile von mindestens 50 Gewichtsprozent auf. Im allgemeinen beträgt der Bindemittelanteil der Massen 60 bis 85 Prozent. Der Rest der Masse besteht aus einem flüssigen Träger, der im allge­ meinen ein Lösungsmittel für das Bindemittel darstellt. Ferner können die Massen gegebenenfalls 0,1 bis 30 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht der Überzugsmassen, an Pigment enthalten.
Die in den erfindungsgemäßen Überzugsmassen verwendeten Acryl­ polymeren werden durch Lösungspolymerisation hergestellt, bei der die Monomeren mit Lösungsmitteln, Polymerisationskatalysator und gegebenenfalls einem Kettenübertragungsmittel vermischt und 1 bis 6 Stunden auf etwa 75 bis 150°C unter Bildung eines Poly­ merisats, das ein Zahlenmittel des Molekulargewichts von 1500 bis 12 000, einen Hydroxyanteil von 2 bis 10 Gewichts­ prozent und eine Einfriertemperatur von -20 bis +25°C auf­ weist, erwärmt.
Um aus diesen Acrylpolymeren niederen und mittleren Molekular­ gewichts Filme mit annehmbaren physikalischen Eigenschaften zu bilden, müssen die Polymeren einen Hydroxylanteil aufweisen, der im Vergleich zu Acrylpolymeren, die für herkömmliche hitze­ härtbare Massen verwendet werden, einen 2- bis 3fach höheren Hydroxylanteil aufweisen. Dieser höhere Hydroxylanteil ergibt zusätzliche Vernetzungsstellen und führt zur Bildung von Filmen mit ausgezeichneten physikalischen Eigenschaften, die den Eigen­ schaften von Filmen aus herkömmlichen hitzehärtbaren Acrylmassen entsprechen oder diesen häufig überlegen sind.
Das Zahlenmittel des Molekulargewichts der Acrylpolymeren wird durch Gelpermeationschromatographie unter Verwendung von Poly­ methylmethacrylat als Standard bestimmt.
Die Einfriertemperatur der Polymeren wird mittels Differential­ thermoanalyse bestimmt oder berechnet.
Eine Verfahrensweise, die sich erfolgreich zur Herstellung der Acrylpolymeren verwenden läßt, besteht in einer programmierten Zugabe von Monomeren, Lösungsmitteln, Katalysatorlösung und gegebenenfalls einem Kettenübertragungsmittel in das Polymeri­ sationsgefäß mit bestimmter Geschwindigkeit. Diese programmier­ te Zugabe der Bestandteile kann manuell oder mit Hilfe einer Rechenanlage berechnet werden. Dies ermöglicht die Durchführung der Polymerisationsreaktionen zur Herstellung der Acrylpoly­ meren niederen und mittleren Molekulargewichts. Gegebenfalls kann die Polymerisation mit dem Kettenübertragungsmittel bei Erreichen des gewünschten niederen Molekulargewichts beendet werden. Ferner können erforderlichenfalls nach Beendigung der Polymeri­ sation die Lösungsmittel abgestreift werden, um den Feststoff­ anteil der erhaltenen Polymerlösung zu erhöhen.
Beispiele für Lösungsmittel, die zur Herstellung der Acryl­ polymeren verwendet werden, sind Toluol, Äthylacetat, Aceton, Methylisobutylketon, Methyläthylketon, Äthanol, Lackbenzin, Äthylenglykolmonoäthylätheracetat und andere aliphatische, cycloaliphatische und aromatische Kohlenwasserstoffe, Ester, Äther, Ketone und Alkohole, die herkömmlicherweise verwendet werden.
Zur Herstellung der Acrylpolymeren werden, bezogen auf das Ge­ wicht der Monomeren, 0,1 bis 4 Gewichtsprozent Polymeri­ sationskatalysator verwendet. Beispiele für entsprechende Kata­ lysatoren sind Azobisisobutyronitril, Azobis-(γ-dimethylvalero­ nitril), Benzylperoxid und tert.-Butylpivalat.
Zur Kontrolle des Molekulargewichts der Acrylpolymeren können Kettenübertragungsmittel verwendet werden. Beispiele dafür sind 2-Mercaptoäthanol, Dodecylmercaptan, Benzolthioäthanol, Mer­ captobernsteinsäure, Butylmercaptan, Laurylmercaptan und Mer­ captopropionsäure. Bei Verwendung eines Übertragungsmittels enthält das gebildete Acrylpolymere 0,5 bis 10 Gewichts­ prozent eines Kettenübertragungsmittels.
Die in den erfindungsgemäßen Überzugsmassen mit hohem Fest­ stoffanteil verwendeten Acrylpolymeren sind aus Methyl­ methacrylat, einem Alkylacrylat mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen im Alkylrest und einem Hydroxyalkylacrylat oder einem Hydroxyalkylmethacrylat mit jeweils 2 bis 4 Kohlenstoffatomen im Alkylrest aufgebaut. Zur Bildung eines Acrylpolymeren mit einem Hydroxylanteil von 2 bis 10 Gewichtsprozent wird eine ausreichende Menge des vorerwähn­ ten Hydroxyalkylacrylats oder -methacrylats verwendet. Das Poly­ mere kann auch 0,1 bis 5 Gewichtsprozent Acrylsäure und 10 bis 20 Gewichtsprozent Styrol enthalten.
Beispiele für geeignete Acrylate, die sich zur Her­ stellung der Acrylpolymeren eignen, sind Äthyl­ acrylat, Propylacrylat, Isopropylacrylat, Butylacrylat, Iso­ butylacrylat, Hexylacrylat, 2-Äthylhexylacrylat, Nonylacrylat, Laurylacrylat, Cyclohexylacrylat, Isodecyl­ acrylat und Isobornylacrylat.
Beispiele für Hydroxyalkylacrylate und -methacrylate, die sich zur Herstellung der Acrylpolymeren eignen, sind 2-Hydroxyäthyl­ acrylat, 2-Hydroxypropylacrylat, 2-Hydroxybutylacrylat, 2-Hy­ droxyäthylmethacrylat, 2-Hydroxypropylmethacrylat und 2-Hydroxy­ butylmethacrylat.
Die erfindungsgemäß einzusetzenden Acrylpolymeren enthalten 15 bis 82 Gewichtspro­ zent Methylmethacrylat, 2 bis 50 Gewichts­ prozent eines Alkylacrylats mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen im Alkylrest und 16 bis 35 Gewichtsprozent eines Hydroxyalkylacry­ lats oder eines Hydroxyalkylmethacrylats mit jeweils 2 bis 4 Kohlenstoffatomen im Alkylrest.
Besonders geeignete Acrylpolymere enthalten 10 bis 20 Ge­ wichtsprozent Styrol, 10 bis 20 Gewichtsprozent Methylmethacry­ lat, 35 bis 48 Gewichtsprozent Butylacrylat, 20 bis 30 Gewichts­ prozent Hydroxyäthylacrylat und 0,1 bis 5 Gewichtsprozent Acryl­ säure und weisen ein Zahlenmittel des Molekulargewichts von 1500 bis 10 000 auf. Bevorzugte Acrylpolymere des vorgenannten Typs enthalten 16 Prozent Styrol, 15,8 Prozent Methylmethacrylat, 43 Prozent Butylacrylat, 25 Prozent Hydroxyäthylacrylat und 0,2 Prozent Acrylsäure. Ein weiteres geeignetes Acrylpolymeres ent­ hält 29 Prozent Styrol, 21 Prozent Methylmethacrylat, 32 Prozent Butylacrylat, 17 Prozent Hydroxyäthylacrylat und 1 Pro­ zent Acrylsäure.
Die Acrylpolymeren gemäß Komponente (A) weisen ein Zahlenmittel des Molekulargewichts von 5000 bis 10 000 auf, während die Acrylpolymeren gemäß Komponente (B) ein Zahlenmittel des Molekulargewichts von 1500 bis 4000 auf­ weisen.
Gegebenenfalls können zusätzlich zu den vorgenannten filmbil­ denden Bestandteilen in den Massen, bezogen auf das Gewicht der filmbildenden Bestandteile, 1 bis 10 Gewichtsprozent Celluloseacetobutyrat verwendet werden. Celluloseacetobutyrat mit einem Butyrylanteil von 25 bis 60 Gewichtsprozent und einer Viskosität von 0,01 bis 2 sec, gemessen gemäß ASTM- D-1343-56 bei 25°C, kann verwendet werden.
Zusätzlich zu den vorgenannten filmbildenden Bestandteilen können die Massen, bezogen auf das Gewicht der filmbildenden Bestandteile, 0,1 bis 10 Gewichtsprozent an Weichmachern ent­ halten. Beispiele für entsprechende Weichmacher sind Butyl­ benzylphthalat, Dibutylphthalat, Triphenylphosphat, 2-Äthyl­ hexylbenzylphthalat, Dicyclohexylphthalat, Diallylphthalat, Dibenzylphthalat, Butylcyclohexylphthalat, Gemische aus Benzoe­ säure und Fettsäureestern von Pentaerythrit, Poly-(propylen­ adipat)-dibenzoat, Diäthylenglykoldibenzoat, Tetrabutylthio­ disuccinat, Butylphthalylbutylglykolat, Acetyltributylcitrat, Dibenzylsebacat, Tricesylphosphat, Toluoläthylsulfonamid und Dimethylencyclohexylphthalat.
Die Massen können ferner, bezogen auf das Gewicht der Massen, 0,5 bis 15 Gewichtsprozent einer Polyhydroxyverbindung ent­ halten. Die Polyhydroxyverbindung stellt ein Lösungsmittel für die filmbildenden Bestandteile dar und verringert die An­ wendungsviskosität der Massen. Diese Verbindung unterliegt bei der Herstellung eines fertigen Überzugs aus der Masse der Ver­ netzung. Beispiele für entsprechende Polyhydroxyverbindungen sind Trimethyloläthan, Trimethylolpropan, Trimethylolbutan, Trimethylpentandiol, Pentaerythrit, Pentandiol, Diäthylenglykol, Dipropylenglykol, Triäthylenglykol, 2-Äthyl-1,3-hexandiol, Tri­ propylenglykol und Butandiol. Niedermolekulare Polyester mit entständigen Hydroxylgruppen können verwendet werden, wie ein Polyester aus Trimethylpentandiol und Isophthalsäure und ein Polyester aus Trimethylpentandiol und einem Gemisch von Dimethyl-alipat.-carboxylaten, wie Dimethyladipat.
Das in den erfindungsgemäßen Massen verwendete alkylierte Mela­ min-Formaldehyd-Harz weist 1 bis 4 Kohlenstoff­ atome im Alkylrest auf. Das Harz wird nach üblichen Verfahren hergestellt, wobei ein Alkohol, wie Methanol, Äthanol, Propanol, Isopropanol, Butanol, Isobutanol oder tert.-Butanol, mit Melamin-Formalde­ hyd-Harz umgesetzt wird. Das Harz kann monomer oder polymer sein. Ein bevorzugtes Harz, das hochwertige Überzüge ergibt, ist Hexamethoxymethylmelamin. Solche Harze sind im Handel erhältlich. Ein weiteres geeig­ netes Harz ist Methoxy/Butoxymethylmelamin.
Wie bereits erwähnt, können die Massen Pigmente enthalten. Die­ se Pigmente können in die Massen eingeführt werden, indem man zunächst unter Herstellung einer Dispersion der Pigmente eine Mahlgrundlage mit dem zur Herstellung der Massen verwendeten Acrylpolymeren oder mit anderen verträglichen Polymeren oder polymeren Dispergiermitteln nach herkömmlichen Verfahren her­ stellt, beispielsweise unter Verwendung einer Sandmühle, Kugel­ mühle, Reibungsmühle oder Zweiwalzenmühle. Die Mahlgrundlage wird, wie in den nachstehenden Beispielen erläutert, mit den filmbildenden Bestandteilen vermischt.
Zur Herstellung der Massen können beliebige, zur Herstellung von Überzugsmassen verwendete, herkömmliche Pigmente eingesetzt werden, wie Metalloxide, zum Beispiel Titandioxide, Zinkoxid und Eisenoxid, Metallhydroxide, Metallflocken, wie Aluminium­ flocken, Chromate, wie Bleichromat, Sulfide, Sulfate, Carbonate, Ruß, Siliciumdioxid, Talcum, China-clay, Phthalocyaninblau und -grün sowie organische rote und braune Farbstoffe und andere organische Farbstoffe.
Bei Verwendung von Aluminiumflocken in den Überzugsmassen werden die Aluminiumflocken mit einem Acrylpolymeren gemäß Komponente (A) oder (B) vermischt. Die erhaltene Mahlgrund­ lage wird in die Überzugsmasse eingemischt. In den Überzugs­ massen sorgt das Acrylpolymere gemäß Komponente (A) für die erforderliche Kontrolle des Fließverhaltens, um den Alu­ miniumflocken eine geeignete Orientierung beim Brennen des Über­ zugs zu ermöglichen, so daß der erhaltene fertige Oberflächen­ überzug einen zufriedenstellenden Zweiton-Metallglanz aufweist.
Zur Erhöhung der Vernetzungsgeschwindigkeit der Masse beim Här­ ten wird eine saure Katalysatorlösung zugesetzt. Es werden 0,1 bis 2 Gewichtsprozent des sauren Kata­ lysators, bezogen auf das Gewicht der filmbildenden Bestand­ teile, verwendet. Beispielsweise können saure Phosphorsäure­ alkylester mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen in den Alkylresten ver­ wendet werden. Beispiele dafür sind saure Methyl-, Äthyl-, Pro­ pyl- und Laurylphosphorsäureester. Ferner können Sulfonsäuren oder substituierte Sulfonsäuren, wie p-Toluolsulfonsäure, ver­ wendet werden.
Als Katalysatoren können auch Addukte der vorgenannten Säuren eingesetzt werden. Beispielsweise eignen sich die Reaktionspro­ dukte von Epoxyharzen mit Phosphorsäure, einem sauren Alkyl­ phosphorsäureester oder einer sunstituierten Sulfonsäure, wie p-Toluolsulfonsäure. Beispiele für Epoxy­ harze zur Bildung derartiger Addukte sind handelsübliche Kondensationsprodukte von Epi­ chlorhydrin und Bisphenol A. Andere Verbindungen, die zur Herstellung von Addukten dieser Säuren verwendet werden können, sind Alkyloxazolidine, wie Dimethyloxazolin.
Zur Verbesserung der Wetterbeständigkeit der aus den Überzugs­ massen hergestellten fertigen Überzüge können, bezogen auf das Gewicht des Bindemittels, 0,1 bis 20 Gewichtsprozent eines UV-Stabilisators oder eine Kombination von UV-Stabilisatoren zugesetzt werden. Ferner können auch 0,1 bis 5 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht des Bindemittels, eines Antioxidations­ mittels zugegeben werden. Die Wetterbeständigkeit von fertigen Überzügen aus Überzugsmassen mit einem Gehalt an Aluminium­ flocken wird durch Zusatz von UV-Stabilisatoren und Antioxi­ dationsmitteln besonders erhöht. Ferner können auch, bezogen auf das Bindemittel, 0,1 bis 10 Gewichtsprozent an Eisen­ pyrophosphat zusammen mit UV-Stabilisatoren und Antioxidations­ mitteln zugesetzt werden, um die Wetterbeständigkeit der ferti­ gen Überzüge zu erhöhen. Beispiele für entsprechende UV-Stabi­ lisatoren und Antioxidationsmittel sind nachstehend angegeben.
Die Überzugsmassen der Erfindung können auf verschiedene Sub­ strate, beispielsweise Metall, Holz, Glas und Kunststoff, nach herkömmlichen Auftragungsverfahren, wie Spritzen, elektro­ statischen Spritzen, Tauchen, Bürsten und Fließbeschichten, aufgebracht werden. Die Viskosität der Massen kann gegebenen­ falls durch Zusatz von Lösungsmitteln entsprechend den Bedürf­ nissen bei diesen Verfahren eingestellt werden. Im allgemeinen werden in den Massen hohe Feststoffanteile eingehalten, um die Luftverschmutzung möglichst gering zu halten.
Die Überzüge werden etwa 15 Minuten bis 2 Stunden bei relativ niedrigen Temperaturen von etwa 65 bis 140°C gebrannt. Der entstandene Überzug weist eine Dicke von etwa 0,003 bis 0,13 mm auf. In den meisten Fällen werden aber Über­ züge in der Stärke von 0,025 bis 0,08 mm verwendet. Eine Ver­ fahrensweise, die angewendet wird, um zu gewährleisten, daß es bei den Überzügen nicht zu Ausplatzungen oder Muldenbildungen kommt, besteht darin, die Lösungsmittel etwa 15 bis 30 Sekunden, bevor ein zweiter Überzug aufgespritzt oder anderweitig aufge­ bracht wird, abzudampfen und anschließend etwa 2 bis 10 Minuten zu warten, bis der Überzug unter Andampfen von sämtlichen rest­ lichen Lösungsmitteln gebrannt wird. Der gebildete Überzug weist einen guten Glanz auf und kann nach herkömmlichen Verfahren durch Polierschleifen oder Polieren behandelt werden, um die glatte Beschaffenheit, das Aussehen und den Glanz zu verbessern. Der Überzug weist eine gute Haftung auf Substraten aller Art auf, er ist hart und beständig gegenüber Witterungseinflüssen, Lösungsmitteln, Alkalien, Kratzern und dergleichen. Diese Eigen­ schaften machen die erfindungsgemäßen Überzugsmassen besonders wertvoll als letzte Überzüge für Kraftfahrzeuge, Flugzeuge, Eisen­ bahneinrichtungen sowie zur Reparatur von Kraftfahrzeugen. Die Massen können ferner für verschiedenartige Geräte, Verkaufs­ automaten sowie für Außenanlagen, wie Brücken, Wassertanks oder Gastanks verwendet werden.
Ein besonderes Anwendungsgebiet für die erfindungsgemäßen Massen besteht darin, daß sie zur Reparatur von fertigen Überzügen auf Pulverbasis verwendet werden können, insbesondere für der­ artige Überzüge, die mit Metallflocken-Pigmenten, wie Aluminium­ flocken-Pigmenten, pigmentiert sind. Dabei wird eine ausge­ zeichnete Übereinstimmung zwischen dem ursprünglichen Pulver- Überzug und dem neu aufgebrachten Überzug erreicht.
Ferner ist es möglich, die erfindungsgemäßen Massen als Klar/ Farb-Überzüge für Substrate einzusetzen. Bei derartigen Überzü­ gen wird eine oberste klare Schicht fest haftend auf eine Farb­ schicht, die wiederum am Substrat haftet, aufgebracht. Beim klaren Überzug handelt es sich um einen transparenten Film aus den Überzugsmassen der Erfindung. Die Farbschicht besteht ebenfalls aus Überzugsmassen der Erfindung, die Pigmente in einem Pigment/Bindemittel-Verhältnis von etwa 1/100 bis 150/100 und andere Zusätze enthalten.
Gegebenenfalls kann der Farbüberzug, bezogen auf das Gewicht des Bindemittels des Farbüberzugs, 0,1 bis 20 Gewichtsprozent eines UV-Stabilisators enthalten. Eine andere Möglichkeit be­ steht darin, daß der Farbüberzug und der klare Überzug jeweils 0,1 bis 20 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht des Binde­ mittels im Überzug, eines UV-Stabilisators enthalten können. Ferner kann der klare Überzug oder der Farbüberzug 0,1 bis 5 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht des Bindemittels, eines Antioxidationsmittels enthalten. Bei Verwendung eines Antioxidationsmittels beträgt das Verhältnis von UV-Stabili­ sator zu Antioxidationsmittel etwa 1 : 1 bis etwa 50 : 1. Zur Her­ stellung eines dauerhaften fertigen Überzugs enthalten vor­ zugsweise sowohl die klare Schicht als auch die Farbschicht 5 bis 8 Gewichtsprozent eines UV-Stabilisators und gegebenen­ falls 0,1 bis 1 Gewichtsprozent eines Antioxidationsmittels im Verhältnis UV-Stabilisator zu Antioxidationsmittel von etwa 10 : 1.
Um die Erhöhung der Wetterbeständigkeit des fertigen Klar/Farb- Überzugs zu erhöhen, kann dem klaren Überzug und/oder dem Farb­ überzug Eisenpyrophosphat zugesetzt werden.
Die Stärke der vollständig gehärteten Farbschicht bzw. der vollständig gehärteten klaren Schicht kann variieren. Im allge­ meinen beträgt die Stärke der Farbschicht etwa 0,01 bis 0,04 mm und vorzugsweise 0,015 bis 0,025 mm. Die Stärke der klaren Schicht beträgt im allgemeinen etwa 0,013 bis 0,15 mm und vorzugsweise 0,02 bis 0,04 mm. Sämtliche vorgenannten herkömm­ lichen Pigmente können in der Farbschicht eingesetzt werden, einschließlich metallischer Flockenpigmente. Die klare Schicht kann auch transparente Pigmente enthalten, d. h. Pigmente, deren Brechungsindex gleich oder ähnlich mit dem Brechungsindex des Bindemittels der klaren Schicht ist und die eine geringe Teil­ chengröße von 0,015 bis 50 µm aufweisen. Beispiele für Pigmente, die in einem Gewichtsverhältnis von Pigment zu Binde­ mittel von 1/100 bis 10/100 verwendet werden können, sind anorganische Siliciumpigmente, wie Siliciumdioxidpigmente. Die­ se Pigmente weisen einen Brechungsindex von 1,4 bis 1,6 auf.
Beispiele für geeignete UV-Stabilisatoren sind:
Benzophenone, wie Hydroxydodecyloxybenzophenon, 2,4-Dihydroxy­ benzophenon und Hydroxybenzophenone mit Sulfongruppen;
Triazole, wie 2-Phenyl-4-(2′,4′-dihydroxybenzoyl)-triazole, und substituierte Benzotriazole, wie Hydroxyphenyltriazole;
Triazine, wie 3,5-Dialkyl-4-hydroxyphenylderivate von Triazin, schwefelhaltige Derivate von Diallyl-4-hydroxyphenyltriazinen und Hydroxyphenyl-1,3,5-triazin;
Benzoate, wie das Dibenzoat von Diphenylolpropan und das tert.- Butylbenzoat von Diphenylolpropan.
Beispiele für andere verwendbare UV-Stabilisatoren sind Phenole mit einem Gehalt an nieder-Alkylthiomethylen, substituierte Benzole, wie 1,3-Bis-(2′-hydroxybenzoyl)-benzol, Metallderivate von 3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenylpropionsäure, asymmetrische Oxalsäurediarylamide und Alkylhydroxyphenylthioalkansäureester.
Besonders geeignete UV-Stabilisatoren sind sterisch gehinderte Amine von Bipiperidylderivaten; vgl. beispielsweise US-PS 40 61 616.
Beispiele für Antioxidationsmittel sind Tetrakisalkylen-(di­ alkylhydroxyaryl)-alkylesteralkane, wie Tetrakismethylen-3- (3′,5′-dibutyl-4′-hydroxyphenyl)-propionat-methan, das Re­ aktionsprodukt von p-Aminodiphenylamin und Glycidylmethacrylat, das Reaktionsprodukt von n-Hexyl-N′-phenyl-p-phenylendiamin und Glycidylmethacrylat, Pentaerythrit-tetrakis-(thioglykolat), Trimethylolpropan-tris-(thioglykolat), Trimethyloläthan-tris- (thioglykolat) und N-(4-Anilinophenyl)-acrylamid.
Eine bevorzugte Kombination von UV-Stabilisator und Antioxida­ tionsmittel besteht in der Verwendung von 2-Hydroxy-4-dodecyl­ oxybenzophenon oder einem substituierten 2-(2-Hydroxyphenyl)- benzotriazol und Tetrakis-methylen-3-(3′-5′-dibutyl-4′-hydroxy­ phenyl)-propionat-methan.
Der aus klarer Schicht und Farbschicht bestehende Überzug wird durch herkömmliche Spritzverfahren aufgebracht. Vorzugsweise wird der klare Überzug auf den Farbüberzug aufgebracht, so lange der Farbüberzug noch feucht ist. Andere herkömmliche Auftragungs­ verfahren bestehen in Bürsten, Auftragen mit Walzen, elektro­ statischen Spritzen und dergleichen. Der Überzug wird sodann bei Umgebungstemperatur getrocknet und kann auf die vorstehend an­ gegebene Weise eingesetzt werden.
Die Beispiele erläutern die Erfindung. Sämtliche Teil- und Pro­ zentangaben beziehen sich auf das Gewicht, sofern nichts an­ deres angegeben ist. Das Zahlenmittel des Molekulargewichts (Mn) wird durch Gelpermeationschromatographie unter Verwendung von Polymethylmethacrylat als Standard bestimmt.
Beispiel 1
Eine Lösung eines Acrylpolymeren gemäß Komponente (B) wird herge­ stellt, indem man die nachstehend angegebenen Bestandteile in ein Polymerisationsgefäß gibt, das mit einem Thermometer, einem Rührer, einem Rückflußkühler, einem Tropfrichter und einem Heizmantel ausgerüstet ist:
Gewichtsteile
Portion 1
monomeres Styrol 14,38
monomeres Methylmethacrylat 32,98
monomeres n-Butylacrylat 147,37
monomeres Hydroxyäthylacrylat 66,67
monomere Acrylsäure 0,35
Methyläthylketon 222,49
2-Mercaptoäthanol 7,09
Portion 2 @ monomeres Styrol 90,18
monomeres Methylmethacrylat 70,18
monomeres n-Butylacrylat 117,54
monomeres Hydroxyäthylacrylat 156,14
monomere Acrylsäure 1,05
Portion 3 @ Methyläthylketon 107,82
Azobisisobutyronitril 11,93
Portion 4 @ Methyläthylketon 10,00
Portion 5 @ 2-Mercaptoäthanol 26,63
Portion 6 @ Methyläthylketon 5,00
Portion 7 @ 2-Mercaptoäthanol 0,20
Gesamt 1088,00
Portion 1 wird in das Polymerisationsgefäß gegeben und auf Rückflußtemperatur erwärmt. Die Bestandteile werden während des gesamten Verfahrens ständig im Polymerisationsgefäß be­ wegt. Portion 2 wird vorgemischt und in einer Geschwindigkeit von etwa 3,6 Teilen/min innerhalb von 120 Minuten zugegeben, wobei das gebildete Reaktionsgemisch auf Rückflußtemperatur gehalten wird. Portion 3 wird vorgemischt und gleichzeitig mit Portion 2 in einer Geschwindigkeit von etwa 0,83 Teilen/ min innerhalb von 120 Minuten zugesetzt. Portion 5 wird gleich­ zeitig mit den Portionen 2 und 3 in einer Geschwindigkeit von etwa 0,22 Teilen/min innerhalb von 60 Minuten und sodann in ei­ ner Geschwindigkeit von etwa 0,15 Teilen/min innerhalb von 90 Minuten zugegeben. Nach Zugabe der gesamten Portion 3 wird Portion 4 zugesetzt. Nach Zugabe der gesamten Portion 5 wird Portion 6 zugegeben. Das Reaktionsgemisch wird sodann weitere 90 Minuten bei der Rückflußtemperatur belassen. Sodann wird Portion 7 zugegeben. Etwa 188 Teile Methyläthylketon werden abgestreift. Die erhaltene Polymerslösung wird auf 50°C gekühlt und sodann filtriert.
Die Polymerlösung weist einen Polymerfeststoffgehalt von etwa 75 Prozent auf. Das Polymere besteht aus Styrol, Methylmeth­ acrylat, n-Butylacrylat, Hydroxyäthylacrylat und Acrylsäure im Gewichtsverhältnis von 15/14,8/38/32/0,2 und weist ein durch Gelpermeationschromatographie unter Verwendung von Poly­ methylmethacrylat als Standard bestimmtes Zahlenmittel des Mole­ kulargewichts von 1500, eine Säurezahl von 2,0 bis 5,0, einen Hydroxylanteil von 5,4 Prozent und eine Einfriertempera­ tur von -8°C auf. Es enthält 4,6 Gewichtsprozent Mercapto­ äthanol als Kettenübertragungsmittel.
Ein Acrylpolymeres gemäß Komponente (A) wird hergestellt, indem man die nachstehend angegebenen Bestandteile in ein in der vorgenannten Weise ausgerüstetes Polymerisationsgefäß gibt:
Gewichtsteile
Portion 1
monomeres Styrol 16,69
monomeres Methylmethacrylat 34,13
monomeres n-Butylacrylat 180,84
monomeres Hydroxyäthylacrylat 52,36
monomere Acrylsäure 0,70
Methyläthylketon 210,88
2-Mercaptoäthanol 2,04
Portion 2 @ Methyläthylketon 108,78
Azobisisobutyronitril 11,22
Portion 3 @ Methyläthylketon 5,00
Portion 4 @ monomeres Styrol 88,16
monomeres Methylmethacrylat 63,09
monomeres n-Butylacrylat 100,94
monomeres Hydroxyäthylacrylat 105,14
monomere Acrylsäure 0,56
Portion 5 @ Methyläthylketon 9,19
2-Mercaptoäthanol 2,31
Portion 6 @ monomeres Methylmethacrylat 6,31
monomeres @ 2-Hydroxyäthylacrylat 6,31
Portion 7 @ Methyläthylketon 5,00
Portion 7 @ 2-Mercaptoäthanol 0,35
Gesamt 1010,00
Portion 1 wird in das Polymerisationsgefäß gegeben und auf Rückflußtemperatur erwärmt. Die Bestandteile werden während des gesamten Verfahrens im Polymerisationsgefäß ständig bewegt. Portion 2 wird vorgemischt und in einer Geschwindigkeit von etwa 1,0 Teil/min innerhalb von 120 Minuten zugegeben, wobei das gebildete Reaktionsgemisch auf Rückflußtemperatur gehalten wird. Portion 3 wird in das Gefäß gegeben. Portion 4 wird vor­ gemischt und gleichzeitig mit Portion 2 in einer Geschwindig­ keit von etwa 03,72Teilen/min innerhalb von 65 Minuten und so­ dann in einer Geschwindigkeit von 1,45 Teilen/min innerhalb der nächsten 80 Minuten zugegeben. Portion 5 wird vorgemischt und gleichzeitig mit den Portionen 2 und 4 in einer Geschwindig­ keit von etwa 0,125 Teilen/min innerhalb von 65 Minuten und an­ schließend in einer Geschwindigkeit von etwa 0,05 Teilen/min innerhalb von 80 Minuten zugegeben. Nach Zugabe der gesamten Portion 5 wird das Reaktionsgemisch weitere 25 Minuten bei Rück­ flußtemperatur belassen. Portion 6 wird zugegeben und etwa 170 Minuten unter Rückflußtemperatur belassen. Sodann wird Portion 7 zugesetzt und 80 Minuten bei Rückflußtemperatur be­ lassen. Anschließend werden etwa 145 Teile Methyläthylketon abgestreift. Die Lösung wird auf 50°C gekühlt und sodann fil­ triert.
Die Polymerlösung weist einen Polymerfeststoffgehalt von etwa 75 Prozent auf. Das Polymere besteht aus Styrol, Methylmeth­ acrylat, n-Butylacrylat, Hydroxyäthylacrylat und Acrylsäure in einem Gewichtsverhältnis von 16/15,8/43/25/0,2. Es weist ein auf die oben genannte Weise bestimmtes Zahlenmittel des Molekulargewichts von 5000, eine Säurezahl von 2,0 bis 5,0, einen Hydroxylanteil von 3,8 Prozent und eine Einfriertemperatur von -10°C auf und enthält 0,7 Gewichtsprozent Mercaptoäthanol als Kettenübertragungsmittel.
Eine Überzugsmasse wird durch Vermischen der nachstehend ange­ gebenen Bestandteile hergestellt:
Gewichtsteile
Lösung des auf die vorgenannte Weise hergestellten Acrylpolymeren niederen Molekulargewichts
35
Lösung des auf die vorstehende Weise hergestellten Acrylpolymeren mittleren Molekulargewichts 30
Melaminharz (Methoxy/Butoxymethylmelamin) 35
Lösung eines sauren Katalysators (Lösung von mit Dimethyloxazolidin blockierter p-Toluolsulfonsäure in Methanol mit einem Feststoffanteil von 20 Prozent) 0,3
Die obige Masse wird auf ein mit einem Alkydharz-Primer vorge­ strichenes Stahlblech gespritzt und 30 Minuten bei 120°C ge­ brannt. Es ergibt sich ein glänzender harter Film von anspre­ chendem Aussehen.
Beispiel 2
Zur Herstellung einer Lösung eines Acrylpoly­ meren gemäß Komponente (B) werden folgende Bestandteile in ein gemäß Beispiel 1 aus­ gerüstetes Polymerisationsgefäß gegeben:
Gewichtsteile
Portion 1
Äthylenglykolmonoäthylätheracetat 1600,0
Portion 2 @ monomeres Styrol 365,0
monomeres Methylmethacrylat 360,0
monomeres n-Butylacrylat 980,0
monomeres Hydroxyäthylacrylat 570,0
monomere Acrylsäure 5,0
Lösung von tert.-Butylperacetat (75prozentige Lösung in Lackbenzin) 78,5
Gesamt 3958,5
Portion 1 wird in das Polymerisationsgefäß gegeben und auf Rückflußtemperatur erwärmt. Portion 2 wird vorgemischt und mit gleichmäßiger Geschwindigkeit innerhalb von 240 Minuten zugegeben, wobei das gebildete Reaktionsgemisch bei Rückfluß­ temperatur belassen wird. Nach Zusatz der gesamten Portion 2 wird das erhaltene Reaktionsgemisch weitere 45 Minuten bei Rück­ flußtemperatur belassen, wobei etwa 825 Teile Lösungsmittel aus dem Reaktionsgemisch abgestreift werden. Die gebildete Poly­ merlösung wird auf 50°C gekühlt und filtriert.
Die Polymerlösung weist einen Polymerfeststoffgehalt von etwa 73 Prozent auf. Das Polymere besteht aus Styrol, Methylmeth­ acrylat, n-Butylacrylat, Hydroxyäthylacrylat und Acrylsäure im Gewichtsverhältnis von 16/15,8/43/25/0,2. Es besitzt ein gemäß Beispiel 1 bestimmtes Zahlenmittel des Molekulargewichts von 3000, eine Säurezahl von 2,0 bis 5,0, einen Hydro­ xylanteil von 3,8 Prozent und eine Einfriertemperatur von -10°C.
Eine Lösung eines Acrylpolymeren gemäß Komponente (A) wird durch Einbringen der nachstehend angegebenen Bestandteile in ein gemäß Beispiel 1 ausgerüstetes Polymerisationsgefäß hergestellt:
Gewichtsteile
Portion 1
Äthylenglykolmonoäthylätheracetat 1330
n-Butylalkohol 230
Lösungsmittel auf der Basis aliphatischer Kohlenwasserstoffe 966
Portion 2 @ monomeres Styrol 1624
monomeres Methylmethacrylat 1176
monomeres n-Butylacrylat 1792
monomeres Hydroxyäthylacrylat 952
monomere Acrylsäure 56
Portion 3 @ Äthylenglykolmonoäthylätheracetat 210
Lösungsmittel auf der Basis aliphatischer Kohlenwasserstoffe 210
Di-tert.-butylperoxid 118
Gesamt 8664
Portion 1 wird in ein Polymerisationsgefäß gegeben und unter Stickstoff auf Rückflußtemperatur erwärmt. Portion 2 wird vorgemischt und in gleichmäßiger Geschwindigkeit innerhalb von 240 Minuten in das Polymerisationsgefäß gegeben, wobei das erhaltene Reaktionsgemisch auf Rückflußtemperatur gehalten wird. Portion 3 wird vorgemischt und gleichzeitig mit Portion 2 innerhalb von 150 Minuten in das Polymerisationsgefäß gegeben. Nach Zugabe der gesamten Portion 2 wird das Reaktionsgemisch etwa 60 Minuten bei Rückflußtemperatur belassen, wobei Lösungs­ mittel aus dem Gemisch abgestreift wird. Die erhaltene Polymer­ lösung wird auf 50° gekühlt und filtriert. Etwa 787 Gewichts­ teile Butylacetat werden zur Bildung einer klaren Lösung zugesetzt.
Die Polymerlösung weist einen Polymerfeststoffanteil von 60 Prozent auf. Das Polymere besteht aus Styrol, Methylmeth­ acrylat, n-Butylacrylat, Hydroxyäthylacrylat und Acrylsäure im Gewichtsverhältnis von 29/21/32/17/1. Das Polymere weist ein gemäß Beispiel 1 bestimmtes Zahlenmittel des Molekular­ gewichts von 7000, eine Säurezahl von 8, einen Hydroxyl­ anteil von 2,5 Prozent und eine Einfriertemperatur von 14°C auf.
Durch Vermischen der nachstehend angegebenen Bestandteile wird eine Überzugsmasse hergestellt-
Gewichtsteile
auf die vorstehende Weise hergestellte Lösung des Acrylpolymeren gemäß Komponente (B)
35
auf die vorstehende Weise hergestellte Lösung des Acrylpolymeren gemäß Komponente (A) 30
Melaminharz (Methoxy/Butoxymethylmelamin) 35
Lösung eines sauren Katalysators (Lösung von mit Dimethyloxazolidin blockierter p-Toluolsulfonsäure in Methanol mit einem Feststoffanteil von 20 Prozent) 0,3
Die vorgenannte Masse wird auf ein mit einem Alkydharz-Primer vorgestrichenes Stahlblech gespritzt und 30 Minuten bei 120°C gebrannt. Man erhält einen glänzenden, harten Film von an­ sprechendem Aussehen.
Beispiel 3
Die folgenden Massen werden hergestellt und sodann zur Bildung eines hellblauen Kunstharzlacks mit hohem Feststoffanteil ver­ mischt:
Siliciumdioxid-Mahlgrundlage
Gewichtsteile
gemäß Beispiel 2 hergestellte Lösung eines Acrylpolymeren gemäß Komponente (B)
389,65
Xylol 200,92
Äthylenglykolmonoäthylätheracetat 200,84
feinverteiltes Siliciumdioxid (behandelt mit Dimethyldichlorsilan) 56,59
Gesamt 848,00
Die vorgenannten Bestandteile werden in eine herkömmliche Sand­ mühle gegeben und unter Bildung einer Mahlgrundlage gemahlen.
Eisenpyrophosphat-Mahlgrundlage
Gewichtsteile
gemäß Beispiel 2 hergestellte Lösung eines Acrylpolymeren gemäß Komponente (B)
494,24
Xylol 233,28
Eisenpyrophosphat-Pigment 207,48
Gesamt 935,00
Die vorgenannten Bestandteile werden in eine herkömmliche Sand­ mühle gegeben und unter Bildung einer Mahlgrundlage gemahlen.
Indoblau-Mahlgrundlage
Gewichtsteile
Lösung eines Acrylpolymeren (60 Prozent Feststoffanteil eines Polymeren aus Styrol/Butylacrylat/Hydroäthylacrylat/Acrylsäure im Gewichtsverhältnis 50/38/8/4 in einem Gemisch aus Petroleumnaphtha, Äthylenglykolmonoäthylätheracetat und Butanol)
50,00
Butylacetat 43,00
Indanthron-Blau-Toner 7,00
Gesamt 100,00
Die vorgenannten Bestandteile werden vermischt und in einer herkömmlichen Sandmühle unter Bildung einer Mahlgrundlage ge­ mahlen.
Blau-Mahlgrundlage
Gewichtsteile
Portion 1
vorgenannte Lösung eines Acrylpolymeren 14,30
Butylacetat 57,70
Portion 2 @ blaues Pigment "Monastral" 8,00
Portion 3 @ vorgenannte Lösung eines Acrylpolymeren 20,00
Gesamt 100,00
Portion 1 wird in ein Mischgefäß gegeben und 15 Minuten ver­ mischt. Portion 2 wird zugesetzt und 1 Stunde vermischt. Por­ tion 3 wird zugesetzt und ebenfalls 1 Stunde vermischt. Die erhaltene Masse wird in einer herkömmlichen Sandmühle unter Bildung einer Mahlgrundlage gemahlen.
Aluminiumflocken-Mahlgrundlage
Gewichtsteile
gemäß Beispiel 2 hergestellte Lösung eines Acrylpolymeren gemäß Komponente (B)
509,41
Xylol 198,91
Aluminiumpaste (65 Prozent Aluminiumflocken in Lackbenzin) 188,68
Gesamt 897,00
Die vorgenannten Bestandteile werden gründlich unter Bildung einer Mahlgrundlage vermischt.
p-Toluolsulfonsäure
Gewichtsteile
p-Toluolsulfonsäure
131,54
Methanol 515,08
Dimethyloxazolidin 92,38
Gesamt 739,00
Die vorgenannten Bestandteile werden unter Bildung einer Säure­ lösung gründlich vermischt.
Ein hellblaues Anstrichmittel wird durch gründliches Vermischen der nachstehend aufgeführten Bestandteile hergestellt:
Gewichtsteile
vorgenannte Siliciumdioxid-Mahlgrundlage
196,00
vorgenannte Eisenpyrophosphat-Mahlgrundlage 29,45
gemäß Beispiel 2 hergestellte Lösung eines Acrylpolymeren gemäß Komponente (B) 210,22
2-(2′-Hydroxyphenyl)-benzotriazol 8,67
Nickel-bis-[O-äthyl-(3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxybenzyl)-phosphonat] 4,34
Tetrakis-methylen-3-(3′-dibutyl-4′-hydroxyphenyl)-propionat-methan 0,41
Methanol 30,27
vorgenannte Blau-Mahlgrundlage 5,07
vorgenannte Indoblau-Mahlgrundlage 19,39
vorgenannte Aluminiumflocken-Mahlbasis 66,67
Melaminharz (Methoxy/Butoxymethylmelamin) 174,24
Methylamylketon 25,03
Methylisobutylketon 24,46
Diisobutylketon 24,70
vorgenannte p-Toluolsulfonsäurelösung 7,36
Aminlösung (25 Prozent Dimethyloxazolidin in Methanol) 14,72
Gesamt 841,00
Die vorgenannte Masse wird auf ein mit einem Alkydharz-Primer vorgestrichenes Stahlblech gespritzt und 30 Minuten bei 120°C gebacken. Es ergibt sich ein glänzender, harter Ober­ flächenüberzug von ansprechendem Aussehen. Der Überzug ist gegenüber Witterungseinflüssen, Lösungsmitteln und Kratzen be­ ständig und weist eine ausgezeichnete Abplatzfestigkeit auf. Die vorgenannten Eigenschaften zeigen, daß sich die erfin­ dungsgemäße Masse zur Herstellung von Oberflächenüberzügen auf Personen- und Lastkraftwagen eignet.

Claims (12)

1. Überzugsmassen mit hohem Feststoffanteil, enthaltend mindestens 50 Gewichtsprozent eines Bindemittels aus filmbildenden Bestandteilen auf der Basis von Acryl- und Melamin-Formaldehyd-Harzen und bis zu 50 Gewichts­ prozent eines nicht-wäßrigen flüssigen Trägers, da­ durch gekennzeichnet, daß die filmbildenden Bestand­ teile im wesentlichen bestehen aus:
  • (A) 5 bis 45 Gewichtsprozent eines Acrylpoly­ meren mit einem durch Gelpermeationschromatographie bestimmten Zahlen­ mittel des Molekulargewichts von 5000 bis 10 000, einem Hydroxyanteil von 2 bis 10 Gewichtsprozent und einer Einfriertemperatur von -20°C bis +25°C, das im wesentlichen besteht aus:
    15 bis 82 Gewichtsprozent eines Methylmeth­ acrylats, 2 bis 50 Gewichtsprozent eines Alkyl­ acrylats mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen im Alkylrest und 16 bis 35 Gewichtsprozent eines Hydroxyalkylacrylats oder eines Hydroxyalkyl­ methacrylats mit jeweils 2 bis 4 Kohlenstoff­ atomen im Alkylrest
    oder
    10 bis 20 Gewichtsprozent Styrol,
    10 bis 20 Gewichtsprozent Methylmethacrylat,
    35 bis 48 Gewichtsprozent Butylacrylat,
    20 bis 30 Gewichtsprozent eines Hydroxyethyl­ acrylats und
    0,1 bis 5 Gewichtsprozent Acrylsäure,
  • (B) 10 bis 50 Gewichtsprozent eines Acrylpolymeren mit einem auf die oben­ genannte Weise bestimmten Zahlenmittel des Mole­ kulargewichts von 1500 bis 4000, einem Hydroxyl­ anteil von 2 bis 10 Gewichtsprozent und einer Einfriertemperatur von -20 bis +25°C, das im wesentlichen besteht aus:
    15 bis 82 Gewichtsprozent eines Methylmeth­ acrylats, 2 bis 50 Gewichtsprozent eines Alkyl­ acrylats mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen im Alkylrest und 16 bis 35 Gewichtsprozent eines Hydroxyalkylacrylats oder eines Hydroxyalkyl­ methacrylats mit jeweils 2 bis 4 Kohlenstoff­ atomen im Alkylrest
    oder
    10 bis 20 Gewichtsprozent Styrol,
    10 bis 20 Gewichtsprozent Methylmethacrylat,
    35 bis 48 Gewichtsprozent Butylacrylat,
    20 bis 30 Gewichtsprozent eines Hydroxyethyl­ acrylats und
    0,1 bis 5 Gewichtsprozent Acrylsäure,
    wobei der Molekulargewichtsunterschied zwischen den Acrylpolymeren mindestens 3000 beträgt, und
  • (C) etwa 25 bis 45 Gewichtsprozent eines alkylierten Melamin-Formaldehyd-Vernetzungsmittels mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen im Alkylrest,
und daß zusätzlich zu den filmbildenden Bestandteilen etwa 0,1 bis 2,0 Gewichtsprozent eines sauren Kataly­ sators enthalten sind.
2. Überzugsmassen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich zum Bindemittel 0,1 bis 30 Gewichtsprozent Pigment, bezogen auf das Gewicht der Überzugsmasse, enthalten.
3. Überzugsmassen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Vernetzungsmittel Hexamethoxybutoxymethyl­ melamin enthalten.
4. Überzugsmassen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Katalysator einen sauren Phosphorsäure­ alkylester, Phosphorsäure, Paratoluolsulfonsäure oder ein Addukt von einer dieser Säuren enthalten.
5. Überzugsmassen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Katalysator ein Addukt von Paratoluolsulfon­ säure und einem Alkyloxazolidin enthalten.
6. Überzugsmassen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie, bezogen auf das Gewicht der Überzugsmasse, 0,5 bis 15 Gewichtsprozent einer Polyhydroxyverbindung enthalten, bei der es sich um ein Lösungsmittel für die filmbildenden Bestandteile handelt und die beim Erhitzen der Überzugs­ masse mit den filmbildenden Bestandteilen vernetzt.
7. Überzugsmassen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Polyhydroxyverbindung aus der Gruppe Trimethylol­ äthan, Trimethylolpropan, Trimethylolbutan, Trimethylpentan­ diol, Pentaerythrit, Pentandiol, Diäthylenglykol, Dipropy­ lenglykol, Triäthylenglykol, 2-Äthyl-1,3-hexandiol, Tripro­ pylenglykol, Butandiol und niedermolekulare Polyester mit endständigen Hydroxylgruppen enthalten.
8. Überzugsmassen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie, bezogen auf das Gebiet des Bindemittels, 0,1 bis 20 Gewichtsprozent eines UV-Stabilisators enthalten.
9. Überzugsmassen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie, bezogen auf das Gewicht des Bindemittels, 0,1 bis 5 Gewichtsprozent eines Antioxidationsmittels enthalten.
10. Überzugsmassen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie, bezogen auf das Gewicht des Bindemittels, 0,1 bis 10 Gewichtsprozent Eisenpyrophosphat enthalten.
11. Substrat mit einem farbigen Überzug aus der Überzugsmasse nach Anspruch 2 und einem am farbigen Überzug fest haftenden klaren Überzug nach Anspruch 1, wobei sowohl der farbige als auch der klare Überzug unter Bildung einer gehärteten Oberflächenschicht gebrannt worden sind.
DE19813116849 1980-04-28 1981-04-28 Ueberzugsmassen mit hohem feststoffanteil Granted DE3116849A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US06/144,297 US4330458A (en) 1980-04-28 1980-04-28 High solids coating composition of a blend of a low molecular weight acrylic polymer and a medium molecular weight acrylic polymer and an alkylated melamine cross-linking agent

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3116849A1 DE3116849A1 (de) 1982-02-25
DE3116849C2 true DE3116849C2 (de) 1992-01-16

Family

ID=22507966

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19813116849 Granted DE3116849A1 (de) 1980-04-28 1981-04-28 Ueberzugsmassen mit hohem feststoffanteil

Country Status (13)

Country Link
US (1) US4330458A (de)
JP (1) JPS57172A (de)
AU (1) AU536871B2 (de)
BE (1) BE888572A (de)
BR (1) BR8102446A (de)
CA (1) CA1162682A (de)
DE (1) DE3116849A1 (de)
ES (1) ES8305011A1 (de)
FR (1) FR2481305A1 (de)
GB (1) GB2074588B (de)
IT (1) IT1137464B (de)
MX (1) MX158760A (de)
ZA (1) ZA812679B (de)

Families Citing this family (23)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4425450A (en) 1980-10-23 1984-01-10 Ford Motor Company Paint composition comprising hydroxy functional film former and improved stable flow control additive
US4413084A (en) * 1980-10-23 1983-11-01 Ford Motor Company Paint composition comprising hydroxy functional film former and improved stabilized flow control additive
US4415681A (en) * 1980-10-23 1983-11-15 Ford Motor Company Stabilized crosslinked dispersion
US4397989A (en) * 1982-02-08 1983-08-09 E. I. Du Pont De Nemours & Co. High solids coating composition of an acrylic polymer a polyester polyol and an alkylated melamine crosslinking agent
US4416941A (en) * 1982-07-30 1983-11-22 E. I. Du Pont De Nemours & Co. Additive for coating compositions of silica and a fluorinated ethylene oxide polymer
US4411951A (en) * 1982-07-30 1983-10-25 E. I. Du Pont De Nemours & Co. High solids coating composition of an enamel containing a rheology control additive of silica and polyethylene glycol
WO1984000771A1 (en) * 1982-08-09 1984-03-01 Ford Werke Ag Acrylic hydroxy-epoxyhigh solids coating compositions
US4429066A (en) 1982-09-30 1984-01-31 E. I. Du Pont De Nemours And Company Additive for coating compositions containing n-propyl amine salt of sulfonic acid
US4469841A (en) * 1983-03-04 1984-09-04 General Motors Corporation Latent acid catalyst for waterborne coatings
DE3322037A1 (de) * 1983-06-18 1984-12-20 Basf Farben + Fasern Ag, 2000 Hamburg Ueberzugsmasse, insbesondere zur herstellung einer transparenten deckschicht
US4524183A (en) * 1983-10-31 1985-06-18 Union Carbide Corporation High solids acrylic coating systems
US4504620A (en) * 1984-04-16 1985-03-12 E. I. Du Pont De Nemours And Company Oxazoline polyester oligomers
US4692481A (en) * 1984-09-27 1987-09-08 E. I. Du Pont De Nemours And Company Process for matching color of paint to a colored surface
US4591533A (en) * 1985-06-03 1986-05-27 E. I. Du Pont De Nemours And Company Coating composition of an acrylic polymer, a dispersed acrylic polymer and an alkylated melamine crosslinking agent
US4843126A (en) * 1987-12-30 1989-06-27 The Lubrizol Corporation Aminoplast catalyst and compositions
JP2769822B2 (ja) * 1988-11-24 1998-06-25 日本ペイント株式会社 擦傷防止用トップコート塗料及びその塗膜
US6063856A (en) * 1993-11-16 2000-05-16 Mass; Warren John Plaster material for making fresco-like finish
US6046269A (en) * 1993-11-16 2000-04-04 Warren J. Nass Method for making a fresco-like finish from cement and a coating composition and the fresco-like finish made from the method
US5475073A (en) * 1994-11-18 1995-12-12 Arco Chemical Technology, L.P. Hydroxy-functional acrylate resins
JPH11508290A (ja) * 1995-06-08 1999-07-21 サイテク・テクノロジー・コーポレーシヨン 低ホルムアルデヒド発生性の架橋結合剤
WO1997031914A1 (en) * 1996-03-01 1997-09-04 Cytec Technology Corp. Cyclic imido-1,3,5-triazine crosslinking agents
US6107441A (en) 1997-08-15 2000-08-22 Cytec Technology Corp. Low formaldehyde emitting crosslinking agents, process of preparation and curable compositions thereof
CN120484693B (zh) * 2025-05-27 2025-11-07 三河亮克威泽工业涂料有限公司 一种轨道交通领域高填充超固化中涂涂料

Family Cites Families (17)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CA856347A (en) 1970-11-17 A. Schmidt Roger Copolymers of alkyl esters of alpha, beta-unsaturated mono-carboxylic acids, their preparation, and their use in coating compositions
US2681897A (en) * 1950-10-06 1954-06-22 American Cyanamid Co Surface coating compositions comprising aminoplast resins and a thermoplastic copolymer containing a polymerized hydroxy alkyl ester of an alpha, beta ethylenically unsaturated carboxylic acid
US2878237A (en) * 1955-06-15 1959-03-17 American Cyanamid Co Mercapto dibasic acids as regulators for the polymerization of acrylic acids, amidesand salts
US3267174A (en) * 1963-05-10 1966-08-16 Union Carbide Corp Acrylic coating composition containing an adduct of a triol with an alkylene oxide
US3352806A (en) * 1964-12-29 1967-11-14 Celanese Cotatings Company Process for preparing aqueous carboxy containing copolymer solutions
US3540917A (en) * 1968-01-16 1970-11-17 Rohm & Haas Waterproofed flexible fibrous article and method of producing the same
GB1201292A (en) * 1968-05-14 1970-08-05 Du Pont Acrylic coating composition
US3637546A (en) * 1968-11-29 1972-01-25 Du Pont Thermosetting acrylic enamel containing cellulose acetate butyrate
US3622651A (en) * 1969-12-01 1971-11-23 Du Pont Novel polymer having pendent ester groups for low temperature bake coatings
DE2110054B2 (de) * 1971-03-03 1974-09-19 Bayer Ag, 5090 Leverkusen Festhaftende Überzugsmassen für Metalle auf Acrylatbasis
US3901840A (en) * 1972-04-05 1975-08-26 Du Pont Thermosetting acrylic enamel containing an acrylic polymer and butylated melamine formaldehyde resin
US3773710A (en) * 1972-05-26 1973-11-20 Du Pont Flexible thermosetting acrylic coating compositions
US3841895A (en) * 1972-12-29 1974-10-15 Du Pont Flexible hydrocarbon rubber substrate finished with a thermosetting acrylic enamel
US3846368A (en) * 1973-04-19 1974-11-05 Du Pont Thermosetting acrylic powder coating composition of a polyblend of acrylic polymer having a high glass transition temperature and an acrylic polymer having a low glass transition temperature and a cross-linking agent
US4102943A (en) * 1974-10-04 1978-07-25 Monsanto Company Powder coating resin process
GB1577998A (en) * 1977-09-28 1980-10-29 Kansai Paint Co Ltd Low temperature curing high solid acrylic copolymer-aminoplast resin coating compositions
US4276212A (en) * 1978-12-11 1981-06-30 E. I. Du Pont De Nemours And Company High solids coating composition of a low molecular weight acrylic polymer and an alkylated melamine cross-linking agent

Also Published As

Publication number Publication date
BE888572A (fr) 1981-10-27
AU6988081A (en) 1981-11-05
GB2074588A (en) 1981-11-04
JPH0160512B2 (de) 1989-12-22
ZA812679B (en) 1982-11-24
FR2481305A1 (fr) 1981-10-30
IT1137464B (it) 1986-09-10
US4330458A (en) 1982-05-18
MX158760A (es) 1989-03-13
FR2481305B1 (de) 1984-12-28
IT8121383A0 (it) 1981-04-27
JPS57172A (en) 1982-01-05
GB2074588B (en) 1983-09-07
DE3116849A1 (de) 1982-02-25
AU536871B2 (en) 1984-05-24
CA1162682A (en) 1984-02-21
ES8305011A1 (es) 1983-03-16
BR8102446A (pt) 1981-12-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3116849C2 (de)
DE3023182C2 (de)
DE2806497C2 (de) Mehrschichtlackierung mit einem Klarlacküberzug als Schlußschicht
DE68909721T2 (de) Vielkomponentenbeschichtungszusammensetzung auf der Basis eines ein Anhydrid enthaltenden Polymers, einer Glycidylverbindung und einer monomeren oder oligomeren Anhydridkomponente.
EP0036975B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Metalleffektlackierungen und witterungsbeständige Metalleffekt-Mehrschichtlackierungen aufweisende Flächengebilde
EP1030871B1 (de) Verfahren zur herstellung einer zweischichtigen lackierung und für dieses verfahren geeignete lacke
EP0902731B1 (de) Verfahren zur herstellung von mehrschichtigen überzügen
DE69521296T2 (de) Hitzehaertbare ueberzugszusammensetzung
NZ210597A (en) Acrylic/polyurethane coating composition
DE2825884B2 (de) Metalleffekt-Lackierverfahren
EP0692007A1 (de) Verfahren zur herstellung einer zweischichtigen decklackierung auf einer substratoberfläche
DE19809643B4 (de) Beschichtungsmittel und Klebstoffe, ihre Verwendung und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2812397B2 (de) 30.09.77 Japan P52-117652 03.10.77 Japan P52-Π8886 03.10.77 Japan P52-118887 13.02.78 Japan P53-15261 Beschichtungsmasse aus einer Mischung eines Acrylharzes und eines Aminoformaldehydharzes und einem Säurekatalysator Kansai Paint Co, Ltd, Amagasaki, Hyogo (Japan)
DE68904502T2 (de) Vielkomponentenbeschichtungszusammensetzung auf der basis eines ein anhydrid enthaltenden polymers, einer glycidylverbindung und eines phosphoniumkatalysators.
EP0029598A1 (de) Hochfeste Überzugszusammensetzung aus einem acrylischen Polymer mit niedrigem Molekulargewicht und einem Polyisocyanat-Vernetzungsmittel und ein damit überzogenes Substrat
DE3739791A1 (de) Metallic-lackierverfahren
DE19741554A1 (de) Härtbare Beschichtungszusammensetzung
DE3201749A1 (de) Hitzehaertbare ueberzugsmasse
EP0650992B1 (de) Verwendung von Polyesterpolyolen als Bindemittelkomponente in Zweikomponenten-Polyurethanlacken
DE60103657T2 (de) Beschichtungszusammensetzung
DE1644800C3 (de) Lackmischung
DE3111023A1 (de) Ueberzugszusammensetzung mit hohem feststoffgehalt an polyester und aminoplast, sowie damit ueberzogenes substrat
EP0029595A1 (de) Hochfeste Überzugszusammensetzung aus einem glycidil-acrylischen Polymer mit niedrigem Molekulargewicht und einem alkylierten Melamin-Vernetzungsmittel und ein damit überzogenes Substrat
DE3247839C3 (de) Hitzehärtbare Überzugsmasse
DE2723117A1 (de) Fluessige einkomponenten-einbrennlacke

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8363 Opposition against the patent
8330 Complete renunciation