DE311582C - - Google Patents
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- Publication number
- DE311582C DE311582C DENDAT311582D DE311582DA DE311582C DE 311582 C DE311582 C DE 311582C DE NDAT311582 D DENDAT311582 D DE NDAT311582D DE 311582D A DE311582D A DE 311582DA DE 311582 C DE311582 C DE 311582C
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- DE
- Germany
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- steam
- drying
- coil
- drying room
- container
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B9/00—Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards
- F26B9/003—Small self-contained devices, e.g. portable
-
- F26B21/452—
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 311582 -.. KLASSE 82«. GRUPPE
Der Erfindungszweck besteht darin, das
Dörren und Backen in den Haushaltungen selbst zu ermöglichen, also eine im Haushalt
verwendbare Dörr- und Backvorrichtung zu schaffen. Zu diesem Zwecke besteht die Vorrichtung
zum Dörren und Backen gemäß der Erfindung aus einem in zwei Abteile unterteilten
Behälter, von denen das obere als Dörraum und das untere als Dampferzeuger dient, und aus einer zwischen den Behälter
und seine Heizquelle eingeschalteten Rohrschlange, die den Dampf aus dem Dampferzeuger
unter Überhitzung nach dem Dörrraum führt.
Allerdings sind Einrichtungen bekannt, bei denen der in einem Wasserbehälter entwickelte
Dampf durch Rohrleitungen einer Heizquelle zugeführt, dort überhitzt und dann in einen
Trockenraum geleitet wird. Diese Einrichtungen sind jedoch für Haushaltungszwecke
nicht verwendbar, weil die Überhitzung in größerer Entfernung von dem Wasserbehälter
erfolgt, eine Dörr- und Backvorrichtung für
. Haushaltungszwecke aber eine in sich geschlossene Bauart von größter Einfachheit
aufweisen muß. Auch die Anordnung des Dampfentwicklers im unteren Teil des Trockners
ist an sich nicht neu. Beide Räume stehen bei den bekannten Einrichtungen dieser
Art jedoch durch einen Rost miteinander in Verbindung, so daß die Dämpfe des Entwicklers
unmittelbar zum Trockenraum Zutritt haben. Demgegenüber wird beim Erfindungsgegenstand der Dampf nicht unmittelbar dem
Trockenraum, sondern mittels einer Rohrschlange durch das erhitzte Wasser hindurch
zunächst der Heizquelle zugeführt und von dieser erst wiederum durch das erhitzte Wasser
hindurch in den Trockenraum geleitet.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung schematisch dargestellt.
Die Vorrichtung besteht aus einem Behälter, welcher durch eine dampfdichte Zwischenwand
ι in ein oberes Abteil 2 und ein unteres Abteil 3 unterteilt ist. Das untere Abteil
dient zur Aufnahme des Wassers und ist mit einem Wasserstandsrohr 4 versehen. Unter
dem Behälter befindet sich eine Heizquelle 5 beliebiger Art und zwischen dieser und dem
Behälterboden eine Rohrschlange 6, deren eines Ende 7 durch den Boden des Abteils 3
hindurchtritt und etwas unterhalb der Zwischenwand ι mündet. Das andere Ende 8
der Rohrschlange 6 tritt sowohl durch den Boden des Behälters 3 als auch durch die
Zwischenwand 1 hindurch und mündet unmittelbar oberhalb dieser, wobei seine Mündung
durch ein Sieb 10 abgeschlossen ist. Über dem Sieb 10 ist ein Siebboden 11 in dem
Abteil 2 angeordnet, welch letzteres mit dem dampf dicht schließenden abnehmbaren Deckel 12
und dem Thermometer 13 versehen ist. Das Abteil 3 besitzt einen Einlaufstutzen 14 für
das Wasser und das Abteil 2 einen Austrittsstutzen 15 für den Dampf.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende :
Das Abteil 3 wird etwa zur Hälfte mit
Wasser gefällt und die Heizquelle 5 zur Wirkung gebracht. Der sich aus dem erhitzten
Wasser entwickelnde Dampf gelangt durch den Rohrzweig 7 in die Rohrschlange 6, welche
zweckmäßigerweise mit grobkörniger Diatomeenerde oder Schamotte angefüllt ist und
wird hier getrocknet und überhitzt. Der getrocknete und überhitzte Dampf steigt durch
den Rohrzweig 8 und das Sieb 10 in das obere Abteil 2, dessen Siebboden 11 das Dörroder
Backgut aufnimmt. Das Durchleiten des Dampfes durch das erhitzte Wasser verhindert
eine Abkühlung des Dampfes. Der Dörr- oder Backraum wird also mit trocknem,
überhitztem Dampf angefüllt, welcher ein rasches Dörren oder Backen des eingebrachten
Gutes bewirkt. Der überflüssige Dampf entweicht durch den Auslaßstutzen 15 ins Freie
oder in einen Kondensator, welcher durch ein beliebiges Gefäß, so z. B. einen Eimer mit
kaltem Wasser o. dgl. gebildet werden kann.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:■ i. Vorrichtung zum Dörren und Backen mittels überhitzten Dampfes in Haushaitungen, gekennzeichnet durch einen in zwei Abteile unterteilten Behälter, von denen das obere (2) als Dörraum und das untere (3) als Dampferzeuger dient, und durch eine zwischen den Behälter und seine Heizquelle (5) eingeschaltete Rohrschlange (6), die den Dämpf aus dem Dampferzeuger unter Überhitzung nach dem Dörraum führt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrschlange (6) mit einem porösen Stoff (wie z. B. Diatomeenerde, Schamotte) angefüllt ist, welcher den Dampf trocknet und bei den für Küchenfeuerungen in Betracht kommenden Temperaturen weder schmilzt noch sintert.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE311582C true DE311582C (de) |
Family
ID=564561
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT311582D Active DE311582C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE311582C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20040267221A1 (en) * | 2001-07-25 | 2004-12-30 | Fletcher Robin Maria | Newborn nappy |
-
0
- DE DENDAT311582D patent/DE311582C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20040267221A1 (en) * | 2001-07-25 | 2004-12-30 | Fletcher Robin Maria | Newborn nappy |
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