DE3115691C2 - Mobiles Pflanzelement - Google Patents
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Abstract
Mobiles Pflanzelement, bestehend aus einem vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden, etwa kastenförmigen, nach oben offenen Behälter mit durchlässigen, z.B. gitterartigen Seitenwänden, an deren unteren Enden einwärts gerichtete Vorsprünge angeordnet sind. Der Behälterboden besteht aus einer auf den Vorsprüngen sowie auf der Untergrundfläche aufliegenden Wanne mit geringerer Höhe als diejenige der Behälterseitenwände. Der Boden der Wanne enthält etwa kreuzförmig angeordnete, nach oben gezogene Bodensicken. Auf dem Rand der Wanne und den erhöhten Abschnitten der Bodensicken ist eine, eventuell mit einem wasserdurchlässigen Vlies belegte Siebplatte abgestützt, die mit der freibleibenden Höhe der Seitenwände des Behälters einen Füllraum für Pflanzsubstrat bildet.
Description
Die Erfindung betrifft ein mobiles Pflanzelement, insbesondere zur Flachdachbegrünung, bestehend aus einem
im allgemeinen rechteckigen, mit Pflanzsubstrat gefüllten Behälter, der mit gleichartigen Behältern zur
Herstellung größerer Bepflanzungsflächen auf eine Untergrundfläche nebeneinandersetzbar ist und durchlässige
Seitenwände aufweist.
Ein aus der DE-OS 27 04 722 bekanntes Pflanzelement der eingangs angegebenen Gattung dient mit zusätzlichen
gleichen Pflanzelementen zum Erstellen einer gärtnerischen Anlage, gleichzeitig aber auch zur Voranzucht,
wobei zunächst Gras oder ähnliches Gut gesät und nach dem Keimen und Anwachsen ein Rost aufgesetzt
wird, durch den die Pflanzen nach oben hin durchwachsen und der begangen werden kann. Der bekannte
Pflanzkasten besitzt keine wirksame Dränage. Der gewellte Kastenboden enthält zwar Abflußöffnungen,
durch die aber auch das in den Pflanzkasten eingefüllte Substrat nach unten herausdrückt und herausfällt, womit
dann die Abflußöffnungen und auch die durch die Bodenwellen gebildeten Kanäle verstopft werden. Weiterhin
hat der bekannte Pflanzkasten keine Wasserspeicherkapazität, weil mit ihm lediglich erreicht werden
soll, einen vorgetriebenen Rasen auf Unterlagen aus Beton oder Gebäudedächern zu verlegen und dadurch
eine zeitweilige Anlage für Veranstaltungen, Gesellschaften und dergleichen zu schaffen, die später wieder
abgebaut werden kann.
Weiterhin ist aus der DE-OS 22 30 903 ein Pflanzgefaß in der Form eines hexagonalen Umfassungsrahmens bekannt, der mit gleichen Rahmen aufeinander gestapelt und auch seitlich aneinander geschlossen werden kann. Dieser Rahmen besitzt untere Auflageflächen zur Halterung von Bodenplatten, in denen ausbrechbare Löcher vorgeformt sind. Selbst wenn der Rahmen mit einer Bodenplatte versehen ist, eignet er sich nicht als mobiles Pflanzelement zur Voranzucht und nachträglicher Montage, weil keine Maßnahmen getroffen sind, um die bepflanzten und dann sehr schweren Elemente aufeinanderzusetzen und nebeneinander zu befestigen. Weiterhin enthält der bekannte Rahmen keine Dränageschicht und auch keine Möglichkeit der Wasserspeicherung.
In einem aus der US-PS 38 23 508 bekannten Pflanzbehälter sind innerhalb eines Umfassungsgestells mehrere mit Längsrinnen und dazwischen befindlichen Längsöffnungen versehene Platten unter senkrechten Abständen etagenweise übereinander angeordnet. In einer oberen Deckschicht aus Hartschaum befinden sich Risse oder Öffnungen, durch die die Pflanzen hindurchwachsen kennen, die mit ihren Wurzeln in die mit flüssigem Substrat gefüllten Rinnen der Platten hineinragen, teilweise aber auch frei innerhalb der Abstände zwischen den Platten und den Öffnungen verlaufen und dort belüftet sind. Bei diesem bekannten Pflanzbehälter wird mit einer ständig nachzufüllenden flüssigen Nährlösung gearbeitet. Es besteht keine Möglichkeit, ein solches Pflanzelement zur Bildung zusammenhängender Pflanzelemente zu verwenden.
Weiterhin ist aus der DE-OS 22 30 903 ein Pflanzgefaß in der Form eines hexagonalen Umfassungsrahmens bekannt, der mit gleichen Rahmen aufeinander gestapelt und auch seitlich aneinander geschlossen werden kann. Dieser Rahmen besitzt untere Auflageflächen zur Halterung von Bodenplatten, in denen ausbrechbare Löcher vorgeformt sind. Selbst wenn der Rahmen mit einer Bodenplatte versehen ist, eignet er sich nicht als mobiles Pflanzelement zur Voranzucht und nachträglicher Montage, weil keine Maßnahmen getroffen sind, um die bepflanzten und dann sehr schweren Elemente aufeinanderzusetzen und nebeneinander zu befestigen. Weiterhin enthält der bekannte Rahmen keine Dränageschicht und auch keine Möglichkeit der Wasserspeicherung.
In einem aus der US-PS 38 23 508 bekannten Pflanzbehälter sind innerhalb eines Umfassungsgestells mehrere mit Längsrinnen und dazwischen befindlichen Längsöffnungen versehene Platten unter senkrechten Abständen etagenweise übereinander angeordnet. In einer oberen Deckschicht aus Hartschaum befinden sich Risse oder Öffnungen, durch die die Pflanzen hindurchwachsen kennen, die mit ihren Wurzeln in die mit flüssigem Substrat gefüllten Rinnen der Platten hineinragen, teilweise aber auch frei innerhalb der Abstände zwischen den Platten und den Öffnungen verlaufen und dort belüftet sind. Bei diesem bekannten Pflanzbehälter wird mit einer ständig nachzufüllenden flüssigen Nährlösung gearbeitet. Es besteht keine Möglichkeit, ein solches Pflanzelement zur Bildung zusammenhängender Pflanzelemente zu verwenden.
Andererseits ist aus der DE-OS 15 82 887 der Vorschlag bekannt, Kulturpflanzen, z. B. Kartoffeln, unter
Ausnutzung von ödflächen mit Hilfe von Pflanzkästen anzubauen. Zur Erntezeit werden die Pflanzkästen als
ganzes abtransportiert, um danach an zentraler Stelle abgeerntet zu werden. Die bekannten Pflanzkästen bestehen
aus Schaumstoff und haben Abflußöffnungen im Boden, über dem eine Schaumstoffschicht liegt, in der
allerdings kaum eine Speicherkapazität vorhanden ist, weil etwa gespeichertes Wasser über die im unmittelbar
darunterliegenden Boden befindlichen öffnungen verlorengeht.
Weiterhin ist aus dem DE-GM 76 15 168 ein Pflanzbehälter aus Schaumstoff bekannt, der als Bodenplatte
eine Dränschicht und eine in Sandwich-Bauweise daruntergeklebte Wärmedämmschicht aufweist. Mit diesem
Aufbau soll die Vielzahl der verschiedenen Schichten eines begrünten Dachaufbaus in einem transportablen
Dachbepflanzungselement vereint werden.
Ein aus der US-PS 40 58 930 bekannter Grasanzuchtbehälter
besitzt einen Umfassungsrahmen und einen mit öffnungen versehenen Boden, der auf mit den Seitenwänden
fest verbundenen Stangen aufliejft Hierbei besteht
der Grundgedanke darin, verhältnismäßig niedrige Pflanzbehälter durch einen erweiterten Umfassungsrahmen nach Art einer Manschette während der Anzucht
zu erhöhen. Nach der Anzucht und nach dem Verlegen der Pflanzbehälter werden die nach oben herausstehenden
Manschetten weggenommen, so daß an der Oberseite eine zusammenwachsende Rasenfläche
entsteht
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein zur Voranzucht geeignetes mobiles Pflanzelement der eingangs
bezeichneten Gattung dahingehend zu verbessern, daß es sich zu einer der Voranzucht in Gärtnerbetrieben
folgenden, besonders einfachen Montage an der Einsatzstelle eignet und eine genügende Regenstaukapazität
aufweist, um weitgehend ohne Zwjngsbewässerung
auszukommen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Behälter einen die Seitenwände bildenden Umfassungsrahmen
mit am unteren Ende der Seitenwände angeformten, einwärts gerichteten Auflageschenkeln
aufweist und nach unten durch eine auf der Untergrundfläche aufliegende, als Flüssigkeitsspeicher dienende
Wanne abgeschlossen ist, die mit die Auflageschenkel seitlich überdeckenden Randbereichen sowie mit erhöhten
Auflagestellen für eine dränierende Siebplatte versehen ist, welche mit der oberen freien Höhe des
Umfassungsrahmens den Füllraum für das Pflanzsubstrat bildet
Ein solcher Pflanzenbehälter läßt sich aus mehreren, für sich einfach herstellbaren Einzelheiten, nämlich Umfassungsrahmen,
Wanne und Siebplatte schnell zusammenbauen und z. B. auch zu einer zwei Umfassungsrahmen
pro Pflanzelement enthaltenen Kombination zusammenstellen. Die vom Umfassungsrahmen getrennt
angefertigte Wanne besitzt eine große Speicherkapazität, so daß jeder Pflanzbehälter in der Regel genügend
Regenwasser anstauen kann, um den Trockenwetterperioden für die Bepflanzung eine natürliche Staubewässerung
verfügbar zu halten. Dabei können feine Wurzeln der Pflanzen durch eine auf der Siebplatte verlegte
Vliesbahn als Sauberkeitsschicht hindurchwachsen. Der überwiegende Gewichtsanteil des Pflanzelementes geht
auf das auf der Siebplatte liegende Pflanzsubstrat zurück und wird folglich von den erhöhten Arflagestellen
der Wanne aus zum Wannenboden weitergeleitet und dort verteilt auf die Untergrundfläche übertragen, die
als empfindliche Balkon- oder Dachfläche somit vor punktuellen Spitzenbelastungen geschützt bleibt.
Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform des Pflanzelementes nach der Erfindung kann der Boden
der Wanne zur Bildung von unter dem Behälter hindurchlaufenden Entwässerungskanälen mit kreuzförmig
angeordneten, in die Wanne nach oben gezogenen Sikken versehen sein. Die im Boden vorgesehenen Sicken
bewirken eine Unterteilung der Wanne in mehrere Kleinbehälter, in denen bei einer Schräglage der Wanne
das Wasser zurückgehalten wird und nicht zur tieferen Seite der Wanne hin abfließt.
Weiterhin kann es zweckmäßig sein, wenn sich jeweils von der Längsmitte der Wannenseiten aus über
die Wannenmitte erstreckende Sicken über Teillängen als die Auflagenstellen bis zu einer die Wannenseitenwand
entsprechenden Höhe hochgezogen sind. Mit dieser Bauform werden die zur Unterteilung und Versteifung
der Wanne dienenden Sicken gleichzeitig als Auflage für die Siebplatte herangezogen. Darüber hinaus
bilden die Bodensicken bei seitlich aneinandergesetzten Pflanzbehältern ein zusammenhängendes Entwässerungssystem,
dem z. B. dort große Bedeutung zukommt, wo der Dachabfluß in der mit Pflanzelementen besetzten
Dachfläche liegt so daß Regenwasser aus anderen Dachbereichen unbehindert abfließen kann, indem es
einen Weg durch die von den Sicken gebildeten Kanäle befindet
Gemäß einem anderen, das Pflanzelement nach der Erfindung weiterbildenden Merkmal können die Fußabschnitte
der Seitenwände des Umfassungsrahmens über deren Länge nach unten und seitlich auswärts offene
Ausnehmungen enthalten zur Aufnahme der Seitenwandoberkanten eines darunter stehenden Umfassungsrahmens.
Zweckmäßigerweise sind auch in den Seitenwänden des Umfassungsrahmens als Fortsetzung
der durch die Sicken der Wanne gebildeten Kanäle Ausnehmungen oder Durchlässe vorgesehen. Die durchbrochenen
Seitenwände und die senkrechten Eckkanten des Umfassungsrahmens können durch senkrechte Verstärkungswülste
versteift sein.
Ausführungsbeispiele des mobilen Pflanzelements gemäß der Erfindung sind nachfolgend anhand der
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen senkrechten Teilschnitt durch ein Pflanzelement mit zwei übereinander gesetzten Umfassungsrahmen,
F i g. 2 eine Seitenansicht zweier nebeneinander gesetzter Pflanzelemente,
F i g. 3 einen Schnitt nach der Linie D-D in F i g. 2,
Fig.4a eine Bodenansicht von vier aneinandergesetzten Umfassungsrahmen mit einer gemeinsamen Verbindungsplatte,
Fig.4a eine Bodenansicht von vier aneinandergesetzten Umfassungsrahmen mit einer gemeinsamen Verbindungsplatte,
Fig.4b einen senkrechten Schnitt durch zwei benachbarte
Umfassungsrahmen im Bereich deren unterer Auflageschenkel und
F i g. 5 eine Teildraufsicht auf ein Pflanzelement mit einer in den Umfassungsrahmen eingelegten Siebplatte.
Entsprechend F i g. 1 ist auf eine Untergrundfläche 10 ein unterer Umfassungsrahmen 12 aufgesetzt, der senkrechte,
gitterartig durchbrochene Seitenwände 14 und an deren unteres Ende angeformte, einwärts gerichtete
Auflageschenkel 16 aufweist. Die Fußabschnitte der Seitenwände 14 enthalten längsverlaufende, seitlich und
nach unten offene Ausnehmungen 18, die der Oberkante 20 der Seitenwände eines darunterstehenden Umfassungsrahmens
angepaßt sind, so daß zwei oder mehr Umfassungsrahmen, wie dargestellt, sich gegenseitig justierend
übereinandergesetzt werden können, um Pflanzelemente beliebiger Höhe zu bilden.
Entsprechend F i g. 1 ist bei einem Pflanzelement in den unteren Umfassungsrahmen 12 eine Wanne 22 eingesetzt,
die z. B. über ein Drittel der Höhe dieses Umfassungsrahmens reicht und wie dieser auf der aus begehbaren
Platten oder aus der Kiesschicht eines Flachdaches bestehenden Untergrundfläche 10 aufliegt. Die
vorzugsweise aus Kunststoff bestehende Wanne 22 ist durch mehrere im Boden eingeformte, hochgezogene
Sicken 24 versteift. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel sind für die in der Draufsicht etwa quadratische Wanne
22 zwei sich kreuzende Bodensicken 24 vorgesehen, die in Quer- und Längsrichtung durch die Wannenscitenwände
26 hindurchgeführt sind, so daß nach unten offene, durchgehende Kanäle entstehen, die am Kreuzungspunkt miteinander in Verbindung stehen. Diese Kanalsysteme
benachbarter Wannen 22 sind durch Durchlas-
5
se 17 in der Unterseite der Umfassungsrahmen 12 miteinander verbunden (Fi g. 4a, 4b).
Die Sicken 24 erstrecken sich über im Bereich des )
Kreuzungspunktes an der Stelle 28 und der eingezeichneten Teillängen bis in die Höhe der Seitenwände 26 der 5 ι
Wanne, so daß ihre Oberseiten Auflagestellen 30 zur Abstützung einer Siebplatte 32 bilden. Die Siebplatte 32
ist gemäß F i g. 5 schematisch in Draufsicht gezeigt und
vorzugsweise im Bereich der erhöhten Auflagestellen <
28, 30 der Sicken mit Versteifungsrippen 34 versehen.
Man erkennt aus F i g. 1 und 5, daß die Versteifungsrip- f
pen 34 mindestens teilweise auf den erhöhten Auflage- ,
stellen 28 und 30 der Sicken 24 sowie auf den oberen |
Kanten der Seitenwände 26 der Wanne aufliegen. '„''
Durch die gegebenenfalls auch in anderer Anordnung 15 V1
eingeformten Sicken 24 wird die Wanne 22 in mehrere Kleinbehälter aufgeteilt, die nur bei einer die niedrigeren
Bereiche der Sicken übersteigenden Füllhöhe durch Überlauföffnungen 36 miteinander in Verbindung stehen.
Bei einem praktischen Ausführungsbeispiel beträgt die Höhe der Wanne 22 etwa 80 mm.
Auf die durch längs- und quer- sowie über den Umfang verlaufende Versteifungsrippen 34 verfestigte
Siebplatte 32 kann ein nicht gezeigtes Vlies aufgelegt werden, das bei größeren Sieböffnungen der Siebplatte
verhindert, daß die in den Behälter eingefüllte Erde nach unten und nach außen hindurchfällt.
Ein umlaufender, erhöhter Bodenrandbereich 38 der Wanne 22 befindet sich im allgemeinen oberhalb der
Auflageschenkel 16 der Seitenwände 14, wenn die Wan- 30 t
ne auf dem Untergrund 10 aufliegt. Die Auflageschenkel j
16 von vier einander benachbarten Umfassungsrahmen 12 sind in der Bodenansicht gemäß F i g. 4a erkennbar.
Jedoch wird die Wanne 22 beim Anheben und Versetzen des Umfassungsrahmens 12 von den Auflageschenkein
16 unterfaßt und mit angehoben. Die äußere Gitter- oder Siebfläche des Umfassungsrahmens 12 dient
auch zur Verwurzelung der Pflanzen in nebeneinanderstehenden Pflanzelementen, so daß ein in sich zusammenhängender
Lebensraum für die Pflanzen entsteht und dabei gleichzeitig gewährleistet bleibt, daß die Umfassungsrahmen
übereinander stapelfähig bleiben.
Entsprechend F i g. 2 und 3 sind die Seitenwände 14 des Umfassungsrahmens 12 an ihren Ecken und auch
zwischen ihren Enden durch senkrechte Wüiste 40 bzw. 42 versteift Benachbarte Wülste 40 nebeneinander angeordneter
Umfassungsrahmen 12 bilden optisch die gleiche Form wie ein Wulst 42.
Zum Verbinden mehrerer Umfassungsrahmen 12 kann entsprechend F i g. 4a eine mit vier öffnungen versehene
Platte 44 dienen, die in entsprechend bemessenen Ausnehmungen 46 an der Unterseite der Umfassungsrahmen
12 aufgenommen wird und deren Eckbereiche übergreift Die Platte 44 enthält vier Öffnungen
zur Aufnahme von Steckstiften oder auch angeformte Stifte oder Klammern 48, die durch senkrechte öffnungen
50 (F i g. 4b) in den Auflageschenkeln 16 durch die Platte 44 und gegebenenfalls in die Ecken der benachbarten
Umfassungsrahmen 12 eingesteckt werden.
60
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
65
Claims (6)
1. Mobiles Pflanzelement, insbesondere zur Flachdachbegrünung,
bestehend aus einem im allgemeinen rechteckigen, mit Pflanzsubstrat gefüllten Behälter,
der mit gleichartigen Behältern zur Herstellung größerer Bepflanzungsflächen auf eine Untergrundfläche
nebeneinandersetzbar ist und durchlässige Seitenwände aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter einen die Seitenwände (14) bildenden Umfassungsrahmen (12) mit am
unteren Ende der Seitenwände angeformten, einwärts gerichteten Auflageschenkeln (16) aufweist
und nach unten durch eine auf der Untergrundfläche aufliegende, als Flüssigkeitsspeicher dienende Wanne
(22) abgeschlossen ist, die mit die Auflageschenkel (16) seitlich überdeckenden Randbereichen (38)
sowie mit erhöhten Auflagestellui (28, 30) für eine
dränierende Siebplatte (32) versehen ist, welche mit der oberen freien Höhe des Umfassungsrahmens
(12) den Füllraum für das Pflanzsubstrat bildet
2. Mobiles Pflanzelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Wanne
(22) zur Bildung von unter dem Behälter hindurchlaufenden Entwässerungskanälen mit kreuzförmig
angeordneten, in die Wanne nach oben gezogenen Sicken (24) versehen ist
3. Mobiles Pflanzelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich jeweils von der
Längsmitte der Wannenseiten aus über die Wannenmitte erstreckende Sicken (24) über Teillängen als
die Auflagestellen (28,30) bis zu einer der Wannenseitenwand (26) entsprechenden Höhe hochgezogen
sind.
4. Mobiles Pflanzelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Fußabschnitte der Seitenwände (14) des Umfassungsrahmens (12) über deren Länge nach unten und
seitlich auswärts offene Ausnehmungen (18) enthalten zur Aufnahme der Seitenwandoberkanten (20)
eines darunter stehenden Umfassungsrahmens.
5. Mobiles Pflanzelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
in den Seitenwänden des Umfassungsrahmens als Fortsetzung der durch die Sicken (24) der Wanne
(22) gebildeten Kanäle Ausnehmungen oder Durchlässe vorgesehen sind.
6. Mobiles Pflanzelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die durchbrochenen Seitenwände und die senkrechten Eckkanten des Umfassungsrahmens (12) durch
senkrechte Verstärkungswülste (40, 42) versteift sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3115691A DE3115691C2 (de) | 1981-04-18 | 1981-04-18 | Mobiles Pflanzelement |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3115691A DE3115691C2 (de) | 1981-04-18 | 1981-04-18 | Mobiles Pflanzelement |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3115691A1 DE3115691A1 (de) | 1982-11-18 |
| DE3115691C2 true DE3115691C2 (de) | 1986-06-19 |
Family
ID=6130423
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3115691A Expired DE3115691C2 (de) | 1981-04-18 | 1981-04-18 | Mobiles Pflanzelement |
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| DE (1) | DE3115691C2 (de) |
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1981
- 1981-04-18 DE DE3115691A patent/DE3115691C2/de not_active Expired
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| DE3115691A1 (de) | 1982-11-18 |
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