DE3115572A1 - Durchflussreguliergeraet - Google Patents
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Description
PATENTANWALT DIPL.- ING. ULRICH KINKELIN · :'
7032 Sindelfingen - Auf dem Goldberg - Weimarer Str. 32/34 - Telefon 07031/86501
Telex 7265509 rose d
12 129
Taco Armaturen AG., Buckhauserstraße 40 , CH-8048 Zürich /Schweiz
DURCHFLUSSREGULIERGERÄT
Durchflussreguliergerät
Die Erfindung betrifft ein Durchflussreguliergerät. Die bekannten Durchflussreguliergeräte sind als Regulierventile
ausgebildet, wobei der Ventil-Schliesskörper durch eine Spindel betätigt wird, die zum Beispiel mit einem
Handrad versehen ist. Zum Regulieren des Durchflusses ist die bewegbare Spindel und ein ortsfester Teil des Ventilgehäuses
mit Indexmarkierung und Skala versehen. Beim Drehen der Spindel werden also Indexmarkierung und Skala gegeneinander
bewegt. Es haben sich hierbei im wesentlichen zwei Gerätearten herausgebildet, wobei bei der einen Art
die Skala längs der Spindel angeordnet ist, so dass der axiale Weg der Spindel ein Mass für die jeweilige Durchflussmenge
ist. Bei der anderen Art reicht die Skala über den Umfang der Spindel, wobei der jeweilige Drehwinkel
der Spindel ein Mass für die jeweilige Durchflussmenge ist. Da bei der Serienfabrikation der Regulierventile aus Kostengründen
nicht jedes Regulierventil auf einen Prüfstand genommen werden kann, um über den gesamten Regulierbereich
die Skala zur Indexmarkierung immer genau so einzujustieren, dass die Skalenstellung genau der jeweiligen Durchflussmenge
entspricht, wird wegen den immer vorhandenen Fertigungstoleranzen eine verhältnismässig grosse Streuung der
Anzeigegenauigkeit vorhanden sein. Beim Gebrauch eines solchen Regulierventils kann man sich also nur auf die Stellung
der Indexmarke bezüglich der Skala verlassen, hat aber keine Möglichkeit zu kontrollieren, wieviel die Ist-Durchflussmenge
von der Soll-Durchflussmenge abweicht. Man kann
-1-
auch nicht feststellen, wenn man die Spindel des Ventils nur ein wenig verdreht, wie sich das direkt auf die Zunahme
oder Abnahme des Durchflusses auswirkt. Solche Ungenauigkeiten sind vor allem dann nachteilig, wenn mehrere,
parallel zueinanderliegende Leitungsstränge vorhanden sind,
die genau aufeinander abgestimmt sein sollten. Solche Leitungsstränge können z.B. bei einem Mehrfamilienhaus mit verschiedenen
Warmwasserverbrauchergruppen vorhanden sein, z. B. für Heizung der Südseite, Heizung der.Nordseite, Klimaanlage
und Brauchwasser. Jede Verbrauchergruppe (jeder Strang) sollte dann eine vorbestimmte Wassermenge, z.B. in Liter/
Min., erhalten. Die bekannten Regulierventile würden dann als Stran'gregulierventil verwendet werden. Die einzelnen
Stränge müssen also dann durch die jeweilige.Einstellung der
Ventile abgeglichen werden. Mit diesem Abgleich wird sozusagen der Energietransport zu den einzelnen Verbrauchergruppen
einreguliert. Dieser Abgleich der Stränge, z.B. bei Heizungsanlagen, ist mit den bekannten Regulierventilen nur
mit äusserst grossem Zeitaufwand und trotzdem noch mit erheblichen Unsicherheitsfaktoren durchzuführen. Das mit den
bekannten Regulierventilen abgeglichene Rohrnetz entspricht in den seltensten Fällen der projektierten Energieverteilung.
Die Folge davon sind ungleich beheizte Räume und nicht optimal ausgenützte Heizflächen. Hat eine Verbraucherstelle
eigene Regelungsanlagen, so können durch den nicht optimalen Energietransport diese Regelungen gestört werden.
Es wird die Schaffung eines Durchflussreguliergerätes bezweckt, mit dem die vorerwähnten Nachteile vermieden
werden können.
Das ei'findungsgemässe Durchflussreguliergerät ist
-2-
gekennzeichnet durch zumindest ein in einem Strömungskanal liegendes Fenster, einem im Strömungskanal verschiebbaren
Kolben, der von einer Strömungsflüssigkeit beaufschlagbar ist und hierbei entlang des Fensters bewegbar ist, einer
im Stömungskanal befindlichen Schraubenfeder, die einerends am Kolben und andererends am Gerätegehäuse abgestützt
ist, und eine Skala sowie eine Indexmarkieruhg an gehäusefesten Teilen und am verschiebbaren Kolben, zum Anzeigen
der Kolbenstellung entlang der Skala.
Wenn nunmehr noch im jeweiligen Leitungsstrang, in dem sich das Durchflussreguliergerät befindet, ein Durchflussregulierventil
vorgesehen wird, so kann schon bei der geringsten Verstellung des Regulierventils durch das Fenster
im Gerät das Wandern des Kolbens im Strömungskanal entlang der Skala verfolgt werden. Da nunmehr die Auswirkungen
einer Verstellung des Regulierventils direkt über die Zunahme oder Abnahme der Strömungsgeschwindigkeit im Strömungskanal
und damit indirekt die Verstellung des Kolbens entlang der Skala sichtbar gemacht wird, kann-das eingangs
erwähnte Abgleichen der Sti'änge wesentlich einfacher als
bisher durchgeführt werden. Es ist vorteilhaft, wenn das vorerwähnte Regulierventil in das Durchflussreguliergerät
intergriert wird.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausfuhrungsform des Durchflussreguliergerätes
im Längsschnitt,
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform des Durehflussreguliergerätes
im Längsschnitt, und Fig. 3 eine Draufsicht auf das Gerät nach Fig. 2,
-3-
teilweise geschnitten.
Das Gerät nach Fig. 1 hat ein z.B. aus gepresstem Messing bestehendes Gehäuse 1, an dessen zylindrischem
Mittelteil 2 einerends ein Sechskant 3 und andererends ein Aussengewinde 4 anschliessen. Beim Sechskant 3 ist ein Innengewinde
vorhanden, um das Gerät an nicht dargestellten Leitungen anschliessen zu können. Das Gehäuse 1 hat einen
Strömungskanal 5. Das Gehäuse 1 ist mit zwei einander diametral gegenüberliegenden Durchbrüchen 6 versehen, die bis
zum Strömungskanal 5 reichen und somit Fenster im Strömungskanal bilden. Innerhalb des Strömungskanals 5 liegt
ein aus einem durchsichtigen Material bestehender Rohrabschnitt 7. Dieser kann z.B. aus einem Kunststoff bestehen.
Der Rohrabschnitt 7 sitzt mittels zweier O-Ringe 8 und 9 abgedichtet im Gehäuse 1. Im Strömungskanal 5 liegt noch
eine, z.B. ebenfalls aus Messing bestehende Scheibe 10, die in den Strömungskanal 5 eingepresst ist und so gegen den
Rohrabschnitt 7 drückt, dass letzterer axial unverschiebbar im Gehäuse 1 gehalten ist. Der Rand einer Durchbrechung
6 ist mit einer Skala 6' versehen, die beim Beispiel von 1 bis 5 reicht.
Innerhalb des Rohrabschnittes 7 ist ein als Hülse ausgebildeter Kolben 11 axial verschiebbar geführt. Der
Kolben besteht aus einem Material, das möglichst dasselbe spezifische Gewicht wie das vorgesehene Strömungsmedium
aufweist.
Zwischen dem Gehäuse 1 und dem Kolben 11 liegt eine Schraubendruckfeder 12, deren eines Ende am Gehäuse 1 abgestützt
ist und deren anderes Ende mit einer Windung auf dem Kolben 11 sitzt. Der Kolben 11 ist also in Fig. 1 gegen die
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Kraft der Feder nach rechts innerhalb des Rohabschnittes 7 verschiebbar. Der Kolben 11 weist eine Stirnfläche 13 auf.
Das Gerät nach Fig. 1 ist in Richtung eines Pfeiles 14 von einer Strömungsflüssigkext durchströmbar, so dass also die
Strömungsflüssigkext auf die Stirnfläche 13 des Kolbens 11 trifft. Der Kolben 11 stellt mit seiner Stirnfläche 13
einen Strömungswiderstand innerhalb der im Rohrabschnitt 7 strömenden Flüssigkeit dar. Je grosser die Strömungsgeschwindigkeit
ist, desto stärker wird der Kolben 11 in Fig. 1 unter Zusammendrückung der Feder 12 nach rechts bewegt.
Die jeweilige Strömungsmenge pro Zeiteinheit wird durch ein Durchfluss-Regulierventil 15 eingestellt. Letzteres ist in
seinem Aufbau bekannt und verwendet als drehbares Ventilkücken einen kugeligen Ventilkörper 16, der mit einem Strömungskanal
17 versehen ist. Dieser Ventilkörper 16 sitzt abgedichtet im Gehäuse 1 und ist über einen Verstellzapfen
18 von Hand verdrehbar, so dass die Querschnittsfläche des Strömungskanals 17 gegenüber dem umgebenden gehäusefesten
Strömungskanal mehr oder weniger geöffnet ist. Mit dem Regulierventil
15 findet also eine Steuerung der Querschnittsfläche des Strömungskanals statt. Da durch solche bekannten
Aenderungen der Qqerschnittsfläche des Strömungskanals an den Steuerkanten des Strömungskanals 17 unregelmässige
Strömungsgeschwindigkeiten und somit Wirbelungen und Turbulenzen auftreten, also ein ungleichmässiges Strömungsbild
vorliegt, wird diese Steuerung der Querschnittsfläche, in Durchflussrichtung des Gerätes gesehen, nach dem Kolben 11
angebracht. Hierdurch wird also der Kolben 11 von einer ungestörten Strömung beaufschlagt.
Durch die mit einer Skala 6' versehene Durchbrechung
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AO
6 hindurch ist der durchsichtige Rohrabschnitt 7 sichtbar, und durch diesen durchsichtigen Rohrabschnitt hindurch
sieht man die die Stirnfläche 13 aufweisende Kante des Kolbens 11. Dieser, in Durchflussrichtung des Gerätes gesehen,
hintere Kolbenrand stellt die Indexmarkierung des Gerätes dar, die mit der Skala 6' auf einem der Durchbrüche 6 zusammenwirkt
. Beim Beispiel nach Fig. 1 liegt die Stirnfläche 13 etwa beim Wert 1,1 der Skala. Der Ventilkörper 16
des Regulierventils 15 wird sich hierbei in einer den Strömungskanal erheblich reduzierten Stellung befinden, was aus
Gründen der deutlichen Darstellung in Fig. 1 nicht gezeigt ist. Ist der.Ventilkörper 16 dagegen in der den Strömungskanal ganz freigebenden Stellung, wie es die Fig. 1 beim
Regulierventil 15 dargestellt ist, könnte dann der Kolben 11 mit seiner Stirnfläche 13 zum Beispiel beim Skalenwert
stehen.
In der Praxis wuinde das aus Fig. 1 ersichtliche Ausführungsbeispiel
des Gerätes zum Beispiel für eine 1/2"-Rohrleitung ausgebildet. Dieses Durchflussreguliergerät ist
dann für einen Durchflussbereich von 0 bis 5 //Min. ausgelegt und kann bei Warmwasserheizungen, z.B. mit Radiatoren
oder für Bodenheizung und Sonnenkollektoranlagen verwendet werden.
Obwohl, wie bereits erwähnt, nur eine der Durchbre~
chungen 6 mit einer Skala 6' versehen ist, so dass also zum Ablesen der Stellung des Kolbens 11 auch nur die eine
Durchbrechung 6 im Gehäuse 1 notwendig wäre, so hat sich in der Praxis doch bewährt, die zwei einander diametral
gegenüberliegenden Durchbrechungen 6 vorzusehen, da auf diese Weise der durchsichtige Rohrabschnitt 7 vom einfal-
-6-
lenden Licht besser durchleuchtet wird, so dass also die Stellung des Kolbens 11 deutlicher sichtbar ist.
Die für das Gerät nach Fig. 1 verwendete Schraubenfeder 12 hat eine sehr flache Federkennlinie, das heisst,
die Feder ist sehr weich, wobei die Feder 12 in der Praxis aus einem Draht gewunden war, der eine Dicke von 0,2 mm
aufwies. Für den Kolben 11 wurde ein Kunststoff verwendet, der etwa das gleiche spezifische Gewicht wie Wasser hat,
so dass der Kolben 11 praktisch im Wasser ohne nennenswerten Auftrieb gehalten wird. Da somit das Eigengewicht des
Kolbens 11 zusammen mit der Feder 12 vernachlässigbar ist, kann das in Fig. 1 gezeigte Gerät sowohl liegend als auch
stehend in einem Leitungsstrang angeordnet werden.
Im folgenden wird nunmehr das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 2 und 3 erläutert.
Beim Beispiel nach den Fig. 2 und 3 ist das Gerätegehäuse zweiteilig ausgebildet und besteht aus einem ersten
Gehäuseteil 19 und einem zweiten Gehäuseteil 20. Der erste Gehäuseteil 19 wird ortsfest verlegt und ist hierfür mit
zwei Rohrleitung-Anschlussstutzen 21 und 22 versehen. Der
zweite Gehäuseteil 20 liegt innerhalb des ersten Gehäuseteil 19 und ist in diesem drehbar gelagert, wobei eine Drehhung
um 90 beschrieben wird. Beide Gehäuseteile 19 und 20 sind mittels vier 0-Ringen 2 3,24,25 und 26 zueinander strömungsdicht
gelagert. Im ortsfesten Gehäuseteil 19 sitzen weiterhin noch zwei Dichtungsringe 27 und 28. Diese bestehen
aus einem verhältnismässig harten Kunststoff. Der Dichtungsring 27 trägt den 0-Ring 25, und der Dichtungsring 28
trägt den 0-Ring 26. Zur Halterung des zweiten Gehäuseteils 20 im ersten Gehäuseteil 19 ist ein Deckel 29 vorhanden,
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der mittels mehrerer Schrauben 30 am ersten Gehäuseteil 19 befestigt ist. Aus Montagegründen sind die in der Darstellung
nach Fig. 2 einander zugewandten Stirnflächen der Dichtungsringe 27 und 28 in Fig. 2 nach unten konvergierend.
Der drehbare zweite Gehäuseteil -20 wird dann in Fig.2
von oben her in den ersten Gehäuseteil 19 eingesetzt, und dann wird der Deckel 29 angebracht.
Der drehbare zweite Gehäuseteil 20 ist wie beim ersten Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 mit zwei einander diametral
gegeüberliegenden Durchbrechungen 31 versehen. Diese stellen je ein Fenster dar für den innerhalb liegenden Rohrabschnitt
32, der aus einem durchsichtigen Material, z.B. Kunststoff, besteht. Aus Fig. 3 ist ersichtlich, dass an
die in Fig. 2 oben liegende Durchbrechung 31 eine Skala 33 anschliesst. Diese Skala reicht beim Beispiel vom Wert 2 bis
zum Wert 22. Der durchsichtige Rohrabschnitt 32 ist mittels zwei O-Ringen 34 und 35 in einem Kanal 36 des zweiten Gehäuseteils
20 abdichtend gehalten. Innerhalb des Rohrabschnittes 32 liegt wiederum, wie beim ersten Beispiel nach
Fig. 1, ein als Hülse ausgebildeter Kolben 37 und eine Schraubendruckfeder 38. Der Kolben 37 ist mit einer Stirnfläche
39 versehen. Der ortsfeste erste Gehäuseteil 19 hat einen Strömungskanal 40, der durch die Bohrungen der beiden
Dichtungsringe 27 und 28 gegeben ist.
Aus Fig. 3 ist ersichtlich, dass der ortsfeste erste Gehäuseteil 19 mit einer Entnahmeöffnung 41 versehen ist,
die um einen Drehwinkel von 90 gegenüber dem Strömungskanal 40 des ersten Gehäuseteils 19 versetzt liegt. Diese
Entnahmeöffnung 41 dient zum Entnehmen des Rohrabschnittes 32 inklusive des darin befindlichen Kolbens 37 mit Feder
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38, wenn der drehbare zweite Gehäuseteil 20 von seiner in
Fig. 3 gezeigten Stellung aus um 90 gedreht wird. In dieser gedrehten Stellung liegt der Strömungskanal 36 des
drehbaren zweiten Gehäuseteils 20 ausgerichtet zur Entnahmeöffnung Hl, so dass dann also die Bauteile 32,37 und 38
aus dem zweiten Gehäuseteil 20 und auch aus dem ersten Gehäuseteil 19 herausgenommen werden können. Im montierten
Zustand des Gerätes nach Fig. 3 wird die Entnahmeöffnung 41 von einem Deckel 4-2 verschlossen. Die Strömungsflüssigkeit
fliesst in Richtung des Pfeiles 14 durch das Gerät. In Strömungsrichtung, dem Kolben 37 nachgeschaltet, befindet
sich wiederum ein Durchfluss-Regulierventil 15' im ortsfesten ersten Gehäuseteil 19.
Das Drehen des zweiten Gehäuseteils 20 zusammen mit den Bauteilen 32,37 und 38 zur Entnahmeöffnung 41 kann auf
verschiedene Weise erfolgen. Beim Beispiel ist der zweite Gehäuseteil 20 mit zwei Vertiefungen 43 versehen, in die
die Zapfen eines bekannten Werkzeuges einsetzbar sind. Der zweite Gehäuseteil 20 kann dann mit diesem Werkzeug wie
ein Drehschieber um 90 gedreht werden. Mit diesem Drehen des zweiten Gehäuseteils 20 mit seinen Bauteilen 32,37 und
38 zur Entnahmeöffnung 41 kann Verschiedenes bewerkstelligt werden. Da der zweite Gehäuseteil 20 hierbei wie ein Drehschieber
wirkt, wird sein Strömungskanal 36 gegenüber dem Strömungskanal 40 vom ersten Gehäuseteil 19 abgesperrt, d.
h., es findet keine Flüssigkeitsströmung durch das Gerät statt. Wird nunmehr eine Ablassschraube 44 entfernt, so
kann das am Anschlussstutzen 22 angeschlossene Rohrleitungssystem entleert werden. Neben der Absperrfunktion mittels
des zweiten Gehäuseteils 20 kann nunmehr der durchsichtige
—9 —
Rohrabschnitt 32, der Kolben 37 und die Feder 38 demontiert werden. Dies kann z.B. zu Reinigungszwecken erfolgen, es
kann aber auch durchgeführt werden, um zum Beispiel die Feder 38 gegen eine andere Feder, die eine andere Federcharakteristik
hat, auszuwechseln. Es braucht dann nur noch die Skala 33 durch eine andere Skala ersetzt zu werden. So
könnte dann der. Verwendungsbereich des Gerätes erweitert werden.
Das in der Ausbildung aufwendigere und damit auch teuerere Gerät nach Fig. 3, verglichen mit dem Beispiel nach
Fig. 1, kann z.B. für Anschlüsse an Rohrleitungen mit 1" oder 2" verwendet werden. Dementsprechend kann das Gerät
für einen Durchflussbereich von z.B. 100 /Min. ausgelegt ■ werden.
Bei beiden Ausführungsbeispielen des Gerätes kann die Skala auch am durchsichtigen Rohrabschnitt 7 bzw. 32
angebracht sein. So ist es auch möglich, jeden durchsichtigen Rohrabschnitt mit zwei verschiedenen Skalen zu versehen,
wobei natürlich immer nur eine der beiden Skalen beim montierten Gerät sichtbar ist. Die beiden Skalen sind also
über den Umfang des durchsichtigen Rohrabschnittes 7 bzw. 32 versetzt, so dass immer nur eine Skala sichtbar ist.
Wenn also eine Feder mit einer anderen Charakteristik verwendet wird, braucht nur der durchsichtige Rohrabschnitt um
seine Längsachse entsprechend gedreht zu werden, bis die andere auf die neue Federcharakteristik abgestimmte Skala in
der als Fenster wirkenden Durchbrechung 6 bzw. 31 sichtbar ist.
Mit den erläuterten Geräten kann mittels den Regulierventilen 15 bzw. 15' stufenlos die gewünschte Wassermenge
anhand des sich verschiebenden Kolbens 11 bzw. 37 eingestellt und optisch sehr genau angezeigt werden.
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Claims (1)
- PATENTANWALT CJ! gt·. .-: l&fß, .ΟΪβΙ^Η KINKELIN7032 Sindelf ingen - Auf'dem'Goldberg -"Weimarer"Sir. 32/34 - Telefon 07031/86501TlTelex 7265509 rose d 12 129PATENTANSPRUECHE\J Durchflussreguliergerät, gekennzeichnet durch zumindest ein in einem Strömungskanal (5,MO,36) liegendes Fenster (6,31), einem im Strömungskanal (5,MO,36) verschiebbaren Kolben (11,37), der von einer Strömungsflüssigkeit beaufschlagbar ist und hierbei entlang des Fensters (6,31) bewegbar ist, einer im Strömungskanal befindlichen Schraubenfeder (12,38), die einerends am Kolben (11,37) und andererends am Gerätegehäuse (1,20,19) abgestützt ist, und eine Skala (6',33) sowie eine Indexmarkierung (13,39) an gehäusefesten Teilen (1,20) und am verschiebbaren Kolben (11, 37), zum Anzeigen der Kolbenstellung entlang der Skala (6', 33).2. Gerät' nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerätegehäuse (1,19) mit einem Durchfluss-Regulierventil (15,15') versehen ist, das, in Durchflussrichtung (IM] des Gerätes gesehen, hinter dem Kolben (11,37) angeordnet ist.3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fenster durch einen in einem Kanal (5,36) des Gehäuses (1,20) liegenden Rohrabschnitt (7,32) aus einem durchsichtigen Material gebildet ist, wobei der Gehäusekanal (5,36) mit mindestens einer Durchbrechung (6,31) versehen ist, die den durchsichtigen Rohrabschnitt (7,32) freigibt.M. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (11,37) als Hülse ausgebildet ist, dessen eine Stirnfläche (13,39) rechtwinklig zum Strömungskanal (5,-11-40,36) zum Beaufschlagen durch die Strömungsflüssigkeit liegt.• 5. Gerät nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der als Hülse ausgebildete Kolben (11, 37) im durchsichtigen Rohrabschnitt (7,37) geführt ist.6. Gerät nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerätegehäuse (1) rohrförmig ist, an beiden Enden mit Rohrleitung-Anschlussstutzen (3,4) versehen ist, dass das Gerätegehäuse (1) mit der Durchbrechung (6) versehen ist, und. dass der durchsichtige Rohrabschnitt (7) abgedichtet im Gerätegehäuse (1) sitzt (Fig. 1).7. Gerät nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerätegehäuse zweiteilig ist, beide Gehäuseteile (19,20) ineinanderliegend, gegeneinander drehbar und zueinander strömungsdicht gelagert sind, wobei der erste Geliäuseteil (19) an zwei Enden mit Rohrleitung-Anschlussstutzen (21,22) versehen ist, während der zweite Gehäuseteil (20) innerhalb des ersten Gehäuseteils (19) liegt und ein-Kanal (36) des zweiten Gehäuseteils (20) den Rohrabschnitt (32) mit Kolben (37) und Schraubenfeder (38) enthält, und dass der erste Gehäuseteil (19) eine Entnahmeöffnung (41) aufweist, die vom Strömungskanal (40) des ersten Gehäuseteils (19) in Drehrichtung versetzt liegt, dass der Strömungskanal· (36) des zweiten Gehäuseteils (20) zur Entnahmeöffnung (41) ausrichtbar ist, zum Entnehmen des Kolbens (37) und der Schraubenfeder (38) aus beiden Gehä'useteiien a9,2O) (Fig. 2,3).8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Gehäuseteil (20) als Drehschieber ausgebildet ist, der in eine Stellung gegenüber dem ersten Gehäuse--12-teil (19) drehbar ist, in der der Strömungskanal (40) des ersten Gehäuseteils (19) durch den als Drehschieber wirkenden zweiten Gehäuseteil (20) abgesperrt ist, wobei in dieser gedrehten Stellung des zweiten Gehäuseteils (20) gegenüber dem ersten Gehäuseteil (19) die Entnahmeöffnung (41) mit dem Strömungskanal des zweiten Gehäuseteils (20) ausgerichtet liegt (Fig. 2,3).9. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Indexmarkierung der, in Durchflussrichtung (14) des Gerätes gesehen, hintere Kolbenrand (13,39) dient.10. Verwendung des Gerätes nach den Ansprüchen 1 und 2 als Strangregulierventil bei Warmwasserheizungen.-13-
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