DE3115212C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H12/00—Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
- E04H12/28—Chimney stacks, e.g. free-standing, or similar ducts
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- Structural Engineering (AREA)
- Working Measures On Existing Buildindgs (AREA)
- Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Hochbaukonstruktion, ins
besondere Schornstein für industrielle Zwecke, die
aus auf ein Fundament aufgesetzten Stahlbetonfertig
teilringen gebildet ist, in deren Wandung zur Längs
achse der Ringe parallele Kanäle angeordnet sind, in
denen Spannstäbe verlaufen, deren Enden einerseits
im Fundament und andererseits im obersten Ring verankert
sind, wobei die Spannstäbe jeweils aus Einzelstäben
zusammengesetzt sind, deren Enden mittels Gewindemuffen
miteinander verbunden sind.
Eine derartige Hochbaukonstruktion in Form eines In
dustrieschornsteines ist aus der DE-OS 16 84 742 bekannt
geworden. Durch die gegenseitige Verspannung der einzel
nen hochgenau gefertigten Stahlbetonringe mit Hilfe
von Zugbewahrungsstangen lassen sich derartige Industrie
schornsteine biegesteif herstellen. Diese Schornsteine
sind jedoch nur für mittlere Bauhöhen bis zu 60 m ge
eignet. Wie die Literaturstelle "Bauplanung-Bautechnik"
1960, S. 487 ff zeigt, werden diese Spannbetonmontage-
Schornsteine auf einen Kegel gesetzt, der eine Öffnung
für das Einführen des Rauchgasrohres aufweist. Der
Kegel seinerseits sitzt auf einem Fundament.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, größere
Bauhöhe in der gleichen Konstruktionsweise in einfacher
Weise zu ermöglichen.
Die Erfindung besteht darin, daß die Konstruktion in
einen unteren und einen oberen Bereich unterteilt ist,
daß der untere Bereich an der Außenseite der Ringe
Rippen aus Stahlbetonfertigteilringen aufweist, die mit
den Stahlbetonfertigteilringen verbunden sind, und
in denen in deren Längsrichtung verlaufende Kanäle
zur Aufnahme von Spannstäben angeordnet sind, die je
weils mit ihrem einen Ende im Fundament und mit ihrem
anderen Ende in einem zwischen dem unteren und oberen
Bereich angeordneten Verankerungsring verankert sind,
wobei der Verankerungsring Kanäle zur Aufnahme der Spann
stäbe der Rippen und Kanäle zur Durchführung der Spann
stäbe der Stahlbetonfertigteilringe aufweist.
Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Stahlbetonfertig
teile der Rippen gleiche Bauhöhe wie die Stahlbeton
fertigteilringe aufweisen. Dadurch wird nicht nur ein
gutes ästhetisches Äußeres der Hochbaukonstruktion wegen
der in einheitlicher Höhe liegenden Fugen erreicht, son
dern darüber hinaus auch eine besondere Möglichkeit
der Verfestigung des Bauwerkes erzielt:
Diese besondere Festigkeit wird dadurch erzielt, daß
in den Fugen zwischen den einzelnen Stahlbetonfertigteil
ringen und der Stahlbetonfertigteile der Rippen Bewehrungs
elemente eingelegt sind, welche die Spannstäbe in den
Rippen und in den Stahlbetonfertigteilringen um
schließen.
Eine weitere Erhöhung der Festigkeit läßt sich dadurch
erreichen, daß mindestens drei Paare von Rippen angeordnet
sind, die durch mindestens einen weiteren Verankerungs
ring von geringerer Höhe als die Stahlbetonfertigteilringe
miteinander verbunden sind.
Mit dieser Hochbaukonstruktionsart lassen sich in ein
facher Weise sehr viel höhere Schornsteine als bisher
montieren, die eine außerordentliche hohe Standfestigkeit
aufweisen. Da die Teile der Stahlbetonrippen nicht schwerer
als die Stahlbetonringe sind, lassen sich die gleichen
Montagemittel verwenden.
Das Wesen der Erfindung ist nachstehend anhand eines
in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungs
beispieles näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Gesamtansicht der Hochbaukonstruktion,
teilweise im Schnitt,
Fig. 2 eine Ansicht der Stirnansicht eines Stahlbeton
ringes des oberen Bereiches der Hochbaukonstruktion,
Fig. 3 einen Querschnitt an der Stelle des Verankerungs
ringes beim Übergang des unteren Bereiches in den
oberen Bereich der Hochbaukonstruktion und
Fig. 4 einen Querschnitt des unteren Bereiches der Hoch
baukonstruktion an der Stelle einer Fuge.
Die in Fig. 1 dargestellte Hochbaukonstruktion ist ein
Industrieschornstein, der etwa eine Höhe von 100 m hat.
Dieser Industrieschornstein ist durch einen Verankerungs
ring 2 in einen oberhalb des Verankerungsringes 2 ange
ordneten Bereich 1 und einen unterhalb des Verankerungs
ringes 2 angeordneten Bereich 6 geteilt. Der Bereich 6
steht auf einem Fundament 12. Die gleichen Stahlbetonringe
7, die zum Bau des Bereiches 1 dienen, dienen auch zum
Bau des Bereiches 6 dieses Schornsteines. Im Bereich 6 sind
lediglich außen um die Stahlbetonringe 7 weitere Beton
fertigteile herumgebaut, die Rippen 3 bilden.
Die Stahlbetonringe 7 weisen achsparallele Kanäle 4 auf,
welche für die Aufnahme von Spannstäben 11 dienen. Diese
weisen die gleiche Höhe wie die Stahlbetonringe 7 auf. An
ihren Enden tragen sie ein Gewinde. Sie sind mittels
Gewindemuffen miteinander verbunden. Nach dem Einbau
eines Spannstabes 11 wird der verbleibende Freiraum
im Kanal 4 mit Beton ausgegossen.
Die für den unteren Bereich 6 des Schornsteines benutzten
Ringe 7 weisen eine größere Anzahl von achsparallelen
Kanälen 14 auf. In diesen achsparallelen Kanälen 14
werden ebenfalls Spannstäbe 11 eingebaut. Die Verankerung
der Spannstäbe 11 in den Kanälen 14 erfolgt einerseits
im Fundament 12, andererseits im Verankerungsring 2.
Die Verankerung der Spannstäbe 11 in den Kanälen 4 er
folgt einerseits im Verankerungsring 2, andererseits
im obersten Ring 7 des Schornsteins.
Die aus Stahlbetonfertigteilen gleicher Bauhöhe wie
die Stahlbetonringe 7 hergestellten Rippen 3 weisen eben
falls Kanäle 14 auf, in denen ebenfalls Spannstäbe 5 einge
baut sind. Diese Spannstäbe 5 sind einerseits im Fundament
12, andererseits im Verankerungsring 2 verankert. Die
Rippen 3 sind mit den Stahlbetonringen 7 über Bewehrungs
elemente 10 fest verbunden, welche die Spannstäbe 5
in den Rippen 3 und einen Spannstab 11 in einem Kanal
4 im Stahlbetonring 7 umschlingt. Diese Bewehrungs
elemente 10 sind in jede Fuge zwischen übereinander
gesetzten Stahlbetonringen 7 und Betonfertigteilen
der Rippen 3 angeordnet. Auf diese Weise entsteht eine
innige Verbindung zwischen den Rippen 3 und den Stahlbeton
ringen 7, die zu einer besonders hohen Standfestigkeit
des Bereiches 6 des Schornsteines führt.
Claims (4)
1. Hochbaukonstruktion, insbesondere Schornstein für
industrielle Zwecke, die aus auf ein Fundament aufge
setzten Stahlbetonfertigteilringen gebildet ist, in
deren Wandung zur Längsachse der Ringe parallele Kanäle
angeordnet sind, in denen Spannstäbe verlaufen, deren
Enden einerseits im Fundament und andererseits im ober
sten Ring verankert sind, wobei die Spannstäbe jeweils
aus Einzelstäben zusammengesetzt sind, deren Enden
mittels Gewindemuffen miteinander verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Konstruktion in einen unteren und einen oberen Bereich (1, 6) unterteilt ist,
daß der untere Bereich (6) an der Außenseite der Ringe (7) Rippen (3) aus Stahlbetonfertigteilen aufweist, die mit den Stahlbetonfertigteilringen (7) verbunden sind,
und in denen in deren Längsrichtung verlaufende Kanäle (4) zur Aufnahme von Spannstäben (5) angeordnet sind, die jeweils mit ihrem einen Ende im Fundament (12) und mit ihrem anderen Ende in einem zwischen dem unteren und oberen Bereich (1, 6) angeordneten Verankerungsring (2) verankert sind, wobei der Verankerungsring (2) Kanäle (4) zur Aufnahme der Spannstäbe (5) der Rippen (3) und Kanäle (8) zur Durchführung der Spannstäbe (11) der Stahlbetonfertigteilringe (7) aufweist.
daß die Konstruktion in einen unteren und einen oberen Bereich (1, 6) unterteilt ist,
daß der untere Bereich (6) an der Außenseite der Ringe (7) Rippen (3) aus Stahlbetonfertigteilen aufweist, die mit den Stahlbetonfertigteilringen (7) verbunden sind,
und in denen in deren Längsrichtung verlaufende Kanäle (4) zur Aufnahme von Spannstäben (5) angeordnet sind, die jeweils mit ihrem einen Ende im Fundament (12) und mit ihrem anderen Ende in einem zwischen dem unteren und oberen Bereich (1, 6) angeordneten Verankerungsring (2) verankert sind, wobei der Verankerungsring (2) Kanäle (4) zur Aufnahme der Spannstäbe (5) der Rippen (3) und Kanäle (8) zur Durchführung der Spannstäbe (11) der Stahlbetonfertigteilringe (7) aufweist.
2. Hochbaukonstruktion nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stahlbetonfertigteile der Rippen (3) gleiche
Bauhöhe wie die Stahlbetonfertigteilringe (7) aufweisen.
3. Hochbaukonstruktion nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß in den Fugen zwischen den einzelnen Stahlbeton
fertigteilringen (7) und der Stahlbetonfertigteile
der Rippen (3) Bewehrungselemente (10) eingelegt sind,
welche die Spannstäbe (5, 11) in den Rippen (3) und
in den Stahlbetonfertigteilringen (7) umschließen.
4. Hochbaukonstruktion nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens drei Paare von Rippen (3) angeordnet
sind, die durch mindestens einen weiteren Verankerungs
ring (19) von geringerer Höhe als die Stahlbetonfertig
teilringe (7) miteinander verbunden sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813153357 DE3153357C2 (en) | 1981-04-15 | 1981-04-15 | Acid-resistant lining for an industrial chimney |
| DE19813115212 DE3115212A1 (de) | 1981-04-15 | 1981-04-15 | "hochbaukonstruktion" |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813115212 DE3115212A1 (de) | 1981-04-15 | 1981-04-15 | "hochbaukonstruktion" |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3115212A1 DE3115212A1 (de) | 1982-11-11 |
| DE3115212C2 true DE3115212C2 (de) | 1988-03-31 |
Family
ID=6130204
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813115212 Granted DE3115212A1 (de) | 1981-04-15 | 1981-04-15 | "hochbaukonstruktion" |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3115212A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2014021927A3 (en) * | 2012-08-03 | 2014-05-30 | Lockwood James D | Precast concrete post tensioned segmented wind turbine tower |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3343721A1 (de) * | 1983-12-02 | 1985-06-13 | Alfons O. Old Field N.Y. Krautz | Hoher, freistehender schornstein oder turm aus stahlbeton-fertigteilen |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1684742A1 (de) * | 1968-03-18 | 1971-04-15 | Heide Erich Von Der | Biegungssteifer Montageschornstein |
-
1981
- 1981-04-15 DE DE19813115212 patent/DE3115212A1/de active Granted
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2014021927A3 (en) * | 2012-08-03 | 2014-05-30 | Lockwood James D | Precast concrete post tensioned segmented wind turbine tower |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3115212A1 (de) | 1982-11-11 |
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