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DE3115212C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE3115212C2
DE3115212C2 DE19813115212 DE3115212A DE3115212C2 DE 3115212 C2 DE3115212 C2 DE 3115212C2 DE 19813115212 DE19813115212 DE 19813115212 DE 3115212 A DE3115212 A DE 3115212A DE 3115212 C2 DE3115212 C2 DE 3115212C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reinforced concrete
rings
ribs
rods
precast
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19813115212
Other languages
English (en)
Other versions
DE3115212A1 (de
Inventor
Jiri Dipl.-Ing. Prag/Praha Cs Tomas
Vladimir Dipl.-Ing. Teplice Cs Veltrusky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Teplotechna Np Prag/praha Cs
Original Assignee
Teplotechna Np Prag/praha Cs
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Teplotechna Np Prag/praha Cs filed Critical Teplotechna Np Prag/praha Cs
Priority to DE19813153357 priority Critical patent/DE3153357C2/de
Priority to DE19813115212 priority patent/DE3115212A1/de
Publication of DE3115212A1 publication Critical patent/DE3115212A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3115212C2 publication Critical patent/DE3115212C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/28Chimney stacks, e.g. free-standing, or similar ducts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Working Measures On Existing Buildindgs (AREA)
  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Hochbaukonstruktion, ins­ besondere Schornstein für industrielle Zwecke, die aus auf ein Fundament aufgesetzten Stahlbetonfertig­ teilringen gebildet ist, in deren Wandung zur Längs­ achse der Ringe parallele Kanäle angeordnet sind, in denen Spannstäbe verlaufen, deren Enden einerseits im Fundament und andererseits im obersten Ring verankert sind, wobei die Spannstäbe jeweils aus Einzelstäben zusammengesetzt sind, deren Enden mittels Gewindemuffen miteinander verbunden sind.
Eine derartige Hochbaukonstruktion in Form eines In­ dustrieschornsteines ist aus der DE-OS 16 84 742 bekannt­ geworden. Durch die gegenseitige Verspannung der einzel­ nen hochgenau gefertigten Stahlbetonringe mit Hilfe von Zugbewahrungsstangen lassen sich derartige Industrie­ schornsteine biegesteif herstellen. Diese Schornsteine sind jedoch nur für mittlere Bauhöhen bis zu 60 m ge­ eignet. Wie die Literaturstelle "Bauplanung-Bautechnik" 1960, S. 487 ff zeigt, werden diese Spannbetonmontage- Schornsteine auf einen Kegel gesetzt, der eine Öffnung für das Einführen des Rauchgasrohres aufweist. Der Kegel seinerseits sitzt auf einem Fundament.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, größere Bauhöhe in der gleichen Konstruktionsweise in einfacher Weise zu ermöglichen.
Die Erfindung besteht darin, daß die Konstruktion in einen unteren und einen oberen Bereich unterteilt ist, daß der untere Bereich an der Außenseite der Ringe Rippen aus Stahlbetonfertigteilringen aufweist, die mit den Stahlbetonfertigteilringen verbunden sind, und in denen in deren Längsrichtung verlaufende Kanäle zur Aufnahme von Spannstäben angeordnet sind, die je­ weils mit ihrem einen Ende im Fundament und mit ihrem anderen Ende in einem zwischen dem unteren und oberen Bereich angeordneten Verankerungsring verankert sind, wobei der Verankerungsring Kanäle zur Aufnahme der Spann­ stäbe der Rippen und Kanäle zur Durchführung der Spann­ stäbe der Stahlbetonfertigteilringe aufweist.
Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Stahlbetonfertig­ teile der Rippen gleiche Bauhöhe wie die Stahlbeton­ fertigteilringe aufweisen. Dadurch wird nicht nur ein gutes ästhetisches Äußeres der Hochbaukonstruktion wegen der in einheitlicher Höhe liegenden Fugen erreicht, son­ dern darüber hinaus auch eine besondere Möglichkeit der Verfestigung des Bauwerkes erzielt:
Diese besondere Festigkeit wird dadurch erzielt, daß in den Fugen zwischen den einzelnen Stahlbetonfertigteil­ ringen und der Stahlbetonfertigteile der Rippen Bewehrungs­ elemente eingelegt sind, welche die Spannstäbe in den Rippen und in den Stahlbetonfertigteilringen um­ schließen.
Eine weitere Erhöhung der Festigkeit läßt sich dadurch erreichen, daß mindestens drei Paare von Rippen angeordnet sind, die durch mindestens einen weiteren Verankerungs­ ring von geringerer Höhe als die Stahlbetonfertigteilringe miteinander verbunden sind.
Mit dieser Hochbaukonstruktionsart lassen sich in ein­ facher Weise sehr viel höhere Schornsteine als bisher montieren, die eine außerordentliche hohe Standfestigkeit aufweisen. Da die Teile der Stahlbetonrippen nicht schwerer als die Stahlbetonringe sind, lassen sich die gleichen Montagemittel verwenden.
Das Wesen der Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungs­ beispieles näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Gesamtansicht der Hochbaukonstruktion, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 eine Ansicht der Stirnansicht eines Stahlbeton­ ringes des oberen Bereiches der Hochbaukonstruktion,
Fig. 3 einen Querschnitt an der Stelle des Verankerungs­ ringes beim Übergang des unteren Bereiches in den oberen Bereich der Hochbaukonstruktion und
Fig. 4 einen Querschnitt des unteren Bereiches der Hoch­ baukonstruktion an der Stelle einer Fuge.
Die in Fig. 1 dargestellte Hochbaukonstruktion ist ein Industrieschornstein, der etwa eine Höhe von 100 m hat.
Dieser Industrieschornstein ist durch einen Verankerungs­ ring 2 in einen oberhalb des Verankerungsringes 2 ange­ ordneten Bereich 1 und einen unterhalb des Verankerungs­ ringes 2 angeordneten Bereich 6 geteilt. Der Bereich 6 steht auf einem Fundament 12. Die gleichen Stahlbetonringe 7, die zum Bau des Bereiches 1 dienen, dienen auch zum Bau des Bereiches 6 dieses Schornsteines. Im Bereich 6 sind lediglich außen um die Stahlbetonringe 7 weitere Beton­ fertigteile herumgebaut, die Rippen 3 bilden.
Die Stahlbetonringe 7 weisen achsparallele Kanäle 4 auf, welche für die Aufnahme von Spannstäben 11 dienen. Diese weisen die gleiche Höhe wie die Stahlbetonringe 7 auf. An ihren Enden tragen sie ein Gewinde. Sie sind mittels Gewindemuffen miteinander verbunden. Nach dem Einbau eines Spannstabes 11 wird der verbleibende Freiraum im Kanal 4 mit Beton ausgegossen.
Die für den unteren Bereich 6 des Schornsteines benutzten Ringe 7 weisen eine größere Anzahl von achsparallelen Kanälen 14 auf. In diesen achsparallelen Kanälen 14 werden ebenfalls Spannstäbe 11 eingebaut. Die Verankerung der Spannstäbe 11 in den Kanälen 14 erfolgt einerseits im Fundament 12, andererseits im Verankerungsring 2. Die Verankerung der Spannstäbe 11 in den Kanälen 4 er­ folgt einerseits im Verankerungsring 2, andererseits im obersten Ring 7 des Schornsteins.
Die aus Stahlbetonfertigteilen gleicher Bauhöhe wie die Stahlbetonringe 7 hergestellten Rippen 3 weisen eben­ falls Kanäle 14 auf, in denen ebenfalls Spannstäbe 5 einge­ baut sind. Diese Spannstäbe 5 sind einerseits im Fundament 12, andererseits im Verankerungsring 2 verankert. Die Rippen 3 sind mit den Stahlbetonringen 7 über Bewehrungs­ elemente 10 fest verbunden, welche die Spannstäbe 5 in den Rippen 3 und einen Spannstab 11 in einem Kanal 4 im Stahlbetonring 7 umschlingt. Diese Bewehrungs­ elemente 10 sind in jede Fuge zwischen übereinander­ gesetzten Stahlbetonringen 7 und Betonfertigteilen der Rippen 3 angeordnet. Auf diese Weise entsteht eine innige Verbindung zwischen den Rippen 3 und den Stahlbeton­ ringen 7, die zu einer besonders hohen Standfestigkeit des Bereiches 6 des Schornsteines führt.

Claims (4)

1. Hochbaukonstruktion, insbesondere Schornstein für industrielle Zwecke, die aus auf ein Fundament aufge­ setzten Stahlbetonfertigteilringen gebildet ist, in deren Wandung zur Längsachse der Ringe parallele Kanäle angeordnet sind, in denen Spannstäbe verlaufen, deren Enden einerseits im Fundament und andererseits im ober­ sten Ring verankert sind, wobei die Spannstäbe jeweils aus Einzelstäben zusammengesetzt sind, deren Enden mittels Gewindemuffen miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Konstruktion in einen unteren und einen oberen Bereich (1, 6) unterteilt ist,
daß der untere Bereich (6) an der Außenseite der Ringe (7) Rippen (3) aus Stahlbetonfertigteilen aufweist, die mit den Stahlbetonfertigteilringen (7) verbunden sind,
und in denen in deren Längsrichtung verlaufende Kanäle (4) zur Aufnahme von Spannstäben (5) angeordnet sind, die jeweils mit ihrem einen Ende im Fundament (12) und mit ihrem anderen Ende in einem zwischen dem unteren und oberen Bereich (1, 6) angeordneten Verankerungsring (2) verankert sind, wobei der Verankerungsring (2) Kanäle (4) zur Aufnahme der Spannstäbe (5) der Rippen (3) und Kanäle (8) zur Durchführung der Spannstäbe (11) der Stahlbetonfertigteilringe (7) aufweist.
2. Hochbaukonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlbetonfertigteile der Rippen (3) gleiche Bauhöhe wie die Stahlbetonfertigteilringe (7) aufweisen.
3. Hochbaukonstruktion nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Fugen zwischen den einzelnen Stahlbeton­ fertigteilringen (7) und der Stahlbetonfertigteile der Rippen (3) Bewehrungselemente (10) eingelegt sind, welche die Spannstäbe (5, 11) in den Rippen (3) und in den Stahlbetonfertigteilringen (7) umschließen.
4. Hochbaukonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens drei Paare von Rippen (3) angeordnet sind, die durch mindestens einen weiteren Verankerungs­ ring (19) von geringerer Höhe als die Stahlbetonfertig­ teilringe (7) miteinander verbunden sind.
DE19813115212 1981-04-15 1981-04-15 "hochbaukonstruktion" Granted DE3115212A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19813153357 DE3153357C2 (en) 1981-04-15 1981-04-15 Acid-resistant lining for an industrial chimney
DE19813115212 DE3115212A1 (de) 1981-04-15 1981-04-15 "hochbaukonstruktion"

Applications Claiming Priority (1)

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Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3115212A1 DE3115212A1 (de) 1982-11-11
DE3115212C2 true DE3115212C2 (de) 1988-03-31

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DE19813115212 Granted DE3115212A1 (de) 1981-04-15 1981-04-15 "hochbaukonstruktion"

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2014021927A3 (en) * 2012-08-03 2014-05-30 Lockwood James D Precast concrete post tensioned segmented wind turbine tower

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DE3343721A1 (de) * 1983-12-02 1985-06-13 Alfons O. Old Field N.Y. Krautz Hoher, freistehender schornstein oder turm aus stahlbeton-fertigteilen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1684742A1 (de) * 1968-03-18 1971-04-15 Heide Erich Von Der Biegungssteifer Montageschornstein

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WO2014021927A3 (en) * 2012-08-03 2014-05-30 Lockwood James D Precast concrete post tensioned segmented wind turbine tower

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