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DE3113287C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3113287C2
DE3113287C2 DE19813113287 DE3113287A DE3113287C2 DE 3113287 C2 DE3113287 C2 DE 3113287C2 DE 19813113287 DE19813113287 DE 19813113287 DE 3113287 A DE3113287 A DE 3113287A DE 3113287 C2 DE3113287 C2 DE 3113287C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
silt
polyethylene glycol
cosmetic
north sea
extracted
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19813113287
Other languages
English (en)
Other versions
DE3113287A1 (de
Inventor
Bruno 2800 Bremen De Wixforth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LABORATORIUM FUER MEERESKOSMETIK GMBH, 2190 CUXHAV
Original Assignee
"la Mer" Laboratorium fur Meereskosmetik 2190 Cuxhaven De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by "la Mer" Laboratorium fur Meereskosmetik 2190 Cuxhaven De GmbH filed Critical "la Mer" Laboratorium fur Meereskosmetik 2190 Cuxhaven De GmbH
Priority to DE19813113287 priority Critical patent/DE3113287A1/de
Publication of DE3113287A1 publication Critical patent/DE3113287A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3113287C2 publication Critical patent/DE3113287C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/02Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by special physical form
    • A61K8/0212Face masks
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/96Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing materials, or derivatives thereof of undetermined constitution
    • A61K8/965Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing materials, or derivatives thereof of undetermined constitution of inanimate origin
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q19/00Preparations for care of the skin
    • A61Q19/10Washing or bathing preparations

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Dermatology (AREA)
  • Cosmetics (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstel­ lung eines kosmetisch verwendbaren Extraktes aus Nordsee­ schlick.
Organextrakte und Pflanzenextrakte sind seit Jahren be­ liebte und nach Meinung der Kosmetologen kosmetisch wirk­ same Additive zu kosmetischen Produkten verschiedenster Art.
Es ist in diesem Zusammenhang bekannt, in der Thalassothe­ rapie Meeresschlick als balneologischen Heilfaktor anzuwen­ den. Häufig wird dabei der Schlick aus der Nordsee verwen­ det. Der Nordseeschlick stellt aufgrund des Ebbe- und Flut­ wechsels ein besonders artenreiches Biotop dar, das eine Vielzahl von Makro- und Mikroorganismen pflanzlicher und tierischer Art beherbergt. Nordseeschlick wird vor allem in balneologischen Packungen und kosmetischen Gesichts- und sonstigen Masken und Packungen verwendet.
Ein Nachteil ist jedoch, daß höherwertige Produkte aus Schlickextrakten, wie z. B. kosmetische Cremes, Lotionen und kosmetische Flüssigkeiten, z. T. auf Alkoholbasis, wegen des hohen Anteiles von unlöslichen Anteilen, wie Sand, Silt und Ton im Schlick nicht hergestellt werden können.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren bereit­ zustellen, mit dem sich ein auch in höherwertigen kosme­ tischen Produkten verwendbarer Extrakt aus Nordseeschlick herstellen läßt.
Überraschenderweise ergab sich, daß mit einer Mischung aus
  • 90% Polyethylenglykol mit einem mittleren Molekular­ gewicht von 200-500
  • 5% 1,2-Propylenglykol
  • 5% eines Esters aus Myristinsäure und Polyethylen­ glykol des oben angegebenen Molekulargewichtes
sich sowohl die wasserlöslichen als auch die fett- und alkohollöslichen, organischen Bestandteile des Nordsee­ schlickes gleichzeitig extrahieren ließen. Dies ist beson­ ders wichtig, da zur Zeit nicht genau bekannt ist, welche Bestandteile des Schlickes kosmetische Wirkungen ausüben.
Erfindungsgemäß vermischt man die oben angegebene Extrak­ tionsmittelrezeptur mit zerkleinertem Schlick und extra­ hiert das Gemisch unter Stickstoffatmosphäre über einen Zeitraum von 2-7 Tagen bei Zimmertemperatur.
Bevorzugt wird dabei in einer Ausgestaltung der Erfindung, daß das Verhältnis von Schlick zu Extraktionsmittel 1 : 2,5 bis 4,0 beträgt.
Der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Nord­ seeschlickextrakt ist geeignet, in kosmetischen Produkten verschiedenster Art verwendet zu werden. Der Extrakt ist schwach gelblich-grünlich gefärbt und kann daher ohne un­ angenehme farbliche Beeinflussung der Produkte in hochwer­ tige kosmetische Cremes, Lotionen und Flüssigkeit einge­ arbeitet werden. Darüber hinaus enthält er keine unlösli­ chen Bestandteile mehr.
Das folgende Anwendungsbeispiel soll die Einzelheiten des erfindungsgemäßen Verfahrens näher erläutern:
Als Ausgangsmaterial werden 1,2 kg Nordseeschlick mit fol­ gender ungefährer Zusammensetzung seiner mineralischen Be­ standteile verwendet:
  • 24-56% Sand
  • 70-90% Silt
  • 10-32% Ton
Schlick mit dieser Zusammensetzung bezeichnet man nach SINDOWSKI als "sandigen Schlick"; er zeichnet sich durch ein Maximum am makroskopisch wahrnehmbaren Lebewesen, wie Sandwürmern, Herzmuscheln, Tellmuscheln und Pfeffermuscheln aus. Die Sandklaffmuschel, die ca. 25 cm unterhalb der Schlickoberfläche lebt, soll nicht mit einbezogen werden.
Die 1,2 kg Nordseeschlick und damit auch die darin enthal­ dtenen Lebewesen werden zerkleinert und sofort mit einer Extraktionsmittelmischung folgender Zusammensetzung ver­ setzt:
  • 2,7 kg Polyethylenglykol (mittl. Mol.-Gew.: 200-400)
  • 0,15 kg 1,2-Propylenglykol
  • 0,15 kg Polyethylenglykolmyristinsäureester
Nach gründlichem Durchmischen wird das Gemisch in ein luft­ dicht verschließbares Gefäß eingefüllt. Vor dem Verschließen wird die im Kopfraum des Gefäßes befindliche Luft durch gasförmigen Stickstoff ersetzt. Der Ansatz wird bei täglich einmaligem Umschütteln 3-7 Tage unter absolutem Licht­ ausschluß stehen gelassen und anschließend filtriert. Das Filtrat wird bis zu seiner Verwendung in kosmetischen Pro­ dukten in Aluminiumflaschen gefüllt, mit gasförmigem Stick­ stoff beschichtet und im Kühlschrank aufgehoben.
Die vorliegende Erfindung gibt die Möglichkeit, die orga­ nischen, kosmetisch wirksamen Stoffe des Nordseeschlickes auch in weiße oder relativ schwach gefärbte hochwertige kosmetische Produkte einzuarbeiten. Bei den, vom oben ge­ nannten Extraktionsmittelgemisch, gelösten Schlickinhalt­ stoffen handelt es sich sowohl um wasserlösliche als auch um fett- oder alkohollösliche Bestandteile, die im ur­ sprünglichen Schlick ungelöst bzw. unlöslich vorlagen. Das Inlösungbringen dieser Stoffe stellt einen wesentlichen Vorteil für die kosmetische und balneologische Verwendung des Schlickes dar, verglichen mit seiner bisherigen Anwend­ barkeit, die lediglich eine Verwendung in kosmetischen Ge­ sichtsmasken und/oder Packungen erlaubt. Diese Masken oder Packungen enthalten jedoch alle unlöslichen, organischen und anorganischen Bestandteile des Schlicks.

Claims (3)

1. Verfahren zur Herstellung eines kosmetisch verwendbaren Extraktes aus Nordseeschlick, dadurch gekennzeichnet, daß man die zerkleinerten makroskopischen Lebewesen des Schlicks sogleich mit einem Extraktionsmittel aus
  • 90% Polyethylenglykol mit einem mittleren Molekular­ gewicht von 200-500
  • 5% 1,2-Propylenglykol
  • 5% Polyethylenglykolmyristinsäureester
mischt und das Gemisch unter Stickstoffatmosphäre bei Zimmertemperatur 2-7 Tage lang extrahiert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von Schlick zu Extraktionsmittel 1 : 2,5 -4,0 beträgt.
DE19813113287 1981-04-02 1981-04-02 Verfahren zur herstellung eines kosmetisch verwendbaren extraktes aus nordseeschlick Granted DE3113287A1 (de)

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DE10000443A1 (de) * 2000-01-07 2001-08-02 Mer Cosmetics Ag Verfahren zur Herstellung eines kosmetisch verwendbaren Extraktes aus Meerschlick

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DE3113287A1 (de) 1982-10-21

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Owner name: LABORATORIUM FUER MEERESKOSMETIK GMBH, 2190 CUXHAV

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8110 Request for examination paragraph 44
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: "LA MER" LABORATORIUM FUER MEERESKOSMETIK GMBH, 21

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
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Owner name: LA MER COSMETICS AG, 27478 CUXHAVEN, DE