DE3112407C2 - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H33/60—Switches wherein the means for extinguishing or preventing the arc do not include separate means for obtaining or increasing flow of arc-extinguishing fluid
- H01H33/66—Vacuum switches
- H01H33/664—Contacts; Arc-extinguishing means, e.g. arcing rings
- H01H33/6644—Contacts; Arc-extinguishing means, e.g. arcing rings having coil-like electrical connections between contact rod and the proper contact
-
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-
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- Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)
- High-Tension Arc-Extinguishing Switches Without Spraying Means (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Schaltkon
taktes gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1
sowie einen Schaltkontakt.
Vakuumlichtbögen werden durch Magnetfelder stark beeinflußt. Günstig
wirkt beispielsweise ein axiales Magnetfeld, da dadurch der Vakuum
lichtbogen auch bei größeren Stromaugenblickswerten in einem diffusen
Zustand gehalten wird. In diesem Fall ist die Lichtbogenspannung und
die entstehende Verlustwärme gering. Der Kontaktabbrand ist deshalb
klein und das Ausschaltvermögen groß, da keine stormstarken Einzel
lichtbögen auftreten.
Ein Schaltkontakt, bestehend aus einem Leiterbolzen
mit einer Spule, deren Windungsarme mit einem
scheiben- oder ringförmigen Lichtbogenkontakt
verbunden sind, ist aus der
DE-PS 24 43 141 bekannt.
Bei einem weiteren bekannten Schaltkontakt nach der DE-OS 26 13 567
ist die Magnetspule von einem Hohlkegelstumpf gebildet, dessen Mantel
mit spiralförmig verlaufenden Schlitzen versehen ist.
Über das Herstellungsverfahren dieser Kontakte ist nichts ausgesagt.
Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Her
stellung des oben genannten Schaltkontaktes zu vereinfachen.
Dies gelingt mit den Merkmalen des Anspruches 1.
Durch das unmittelbare Herausarbeiten der Windungsarme aus dem
Leiterbolzen ergeben sich Produktionskostenersparnisse. So muß z. B.
der in Sektoren unterteilte Leiterbolzen zur Bildung einer Spule
lediglich verdreht werden; zur Spulenbefestigung ist die obliga
torische Lötstelle entbehrlich.
Anhand von Zeichnungen, die Ausführungsbeispiele zeigen, soll die
Erfindung näher erläutert werden.
Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Schaltkontakt,
Fig. 2 die Projektion eines Längsschnittes entlang zweier
Windungsarme gemäß Fig. 1,
Fig. 3 die Draufsicht auf einen Schaltkontakt mit einem be
sonders gestalteten Lichbogenkontakt,
Fig. 4 eine vereinfachte Längsschnittprojektion nach Fig. 3,
Fig. 5 und 6 einen Leiterbolzen in verschiedenen Bearbeitungs
stadien,
Fig. 7 die Darstellung eines weiteren Schaltkontaktes mittels
einer vereinfachten Längsschnittprojektion.
Der Leiterbolzen 1 aus Kupfer für die Stromzu- bzw. Abführung
gemäß Fig. 2 ist durch Zerteilen (z. B. durch Sägen) von einem
Ende her auf einer gewissen Länge in vier Sektoren aufgeteilt.
Diese werden auf- und in Umfangsrichtung spiralförmig zu
Windungsarmen 2 abgebogen. Das Verbiegen wird zweckmäßig im
glühweichen Zustand des Materials vorgenommen.
Die vier Windungsarme 2 der Fig. 1, 2 tragen einen ringförmig
geschlossenen Lichtbogenkontakt 3, z. B. aus einem Verbundwerk
stoff. Er ist mit den freien Enden der Winungsarme verlötet
und gibt dem Schaltkontakt die gewünschte mechanische Stabili
tät in Betätigungsrichtung, d. h. senkrecht zur Kontaktfläche 4.
Die Windungsarme 2 umschlingen sich umfänglich und können in
geeigneter Länge für ein axiales Magnetfeld gewählt werden.
Die Fig. 3 und 4 zeigen einen Schaltkontakt mit
einem andersartig ausgebildeten, nämlich scheibenartigen Licht
bogenkontakt 3 a. Dieser ist noch durch spiralförmige Schlitze 5,
die an einem inneren Kreisumfang beginnen, in Abschnitte 6 auf
geteilt. Windungsarme und Abschnitte 6 sind einander zugeordnet,
derart, daß ein Windungsarmende jeweils mit einem Abschnitt 6,
und zwar in Umfangsrichtung gesehen dort am vorderen äußeren
Ende, verbunden ist. Dadurch ist der Windungsarm 2 vorteilhaft
in Umfangsrichtung verlängert.
Bei einer Kontaktanordnung eines Vakuumschalters stehen sich
immer zwei derartige, gleich gestaltete und realtiv zuein
ander bewegliche Schaltkontakte gegenüber. Der Drehsinn der
spiralförmigen Windungsarme 2 und der spiralförmigen Schlitze 5
in dem Lichtbogenkontakt ist so gerichtet, daß der Strom durch
diese Teile der gesamten Kontaktanordnung wie durch die
Windungen einer Spule aus vier parallel geschalteten Leitern
fließt.
Zweckmäßigerweise wird der Lichtbogenkontakt - wie in Fig. 4
ersichtlich - mit einem zentralen erhabenen Kontaktbereich
nach Art eines Kegelstumpfes ausgeführt.
Fig. 5 zeigt einen Leiterbolzen 1 nach dessen Zerteilung,
z. B. durch Sägen, in Sektoren. Diese sind hier nur auf einer
inneren Länge des Leiterbolzens durch zwei senkrecht aufein
anderstehende Trennschnitte 7 gebildet. Es verbleibt ein
sektorfreies Kopfstück 8 am Leiterbolzenende. Die vier
Sektorenstücke werden gemäß Fig. 6 in glühweichem Zustand
auseinandergezogen und/oder gestaucht. Es entstehen ausge
schlaufte, geschlossene Windungsarme 2. Danach wird der
Leiterbolzen entweder am unteren Schaft oder am Kopfstück 8
eingespannt und das nicht eingespannte Teil um die Längs
achse verdreht. Dadurch erhalten die Windungsarme ihren
schraubenförmigen Drall in Umfangsrichtung. Das Kopfstück 8
dient als Kontaktträger für den Lichtbogenkontakt 3 b (Fig. 7).
Zur Stabilisierung des Schaltkontaktes dient eine
die Windungsarme 2 mechanisch überbrückende Stütze in Form
eines Stahlbolzens 9 mit schlechterer Leitfähigkeit. Dieser
ist zentral im Leiterbolzen 1 eingesetzt und verbindet dessen
Basis mit dem Kopfstück 8, das dafür durchbohrt ist.
Als weitere oder alternative Stütze kann ein geschlossener
Zugring aus Stahl dienen, der die Windungsarme 2 im Bereich
ihrer größten Ausschlaufung umfaßt.
Claims (9)
1. Verfahren zur Herstellung eines Schalt
kontaktes für Vakuumschalter, bestehend
aus einem Leiterbolzen und einer Spule zur
Erzeugung eines axialen Magnetlfeldes,
deren Windungsarme mit einem
scheiben- oder ringförmigen Lichtbogen
kontakt verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Win
dungsarme (2) unmittelbar aus dem
Leiterbolzen (1) durch Teilen des Leiter
bolzens in mehrere Sektoren hergestellt
werden und daß diese aufgebogen
und in Umgangsrichtung spiralförmig
abgebogen und mit dem Licht
bogenkontakt (3, 3 a, 3 b) verbunden werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Leiterbolzen (1) von einem Ende her in Sektoren unterteilt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Leiterbolzen (1) auf einem inneren Längenabschnitt in Sektoren
geteilt wird, wobei ein sektorenfreies ungeteiltes Kopfstück (8) verbleibt und
geschlossene ausgeschlaufte Windungsarme (2) durch Stauchen und an
schließendem Drehen um die
Längsachse gebildet werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem
sektorenfreien Kopfstück (8) der Lichtbogenkontakt (3 b)
angebracht wird.
5. Schaltkontakte, hergestellt nach dem Verfahren gemäß
Anspruch 1 + 2, mit einem scheibenförmigen Lichtbogenkontakt, der durch
von einem inneren Bereich ausgehenden spiralförmigen Schlitzen in
Abschnitte unterteilt ist, und jedes Windungsarmende mit einem
solchen Abschnitt kontaktgebend verbunden ist, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Verbindung jeweils im äußeren Teil des Abschnittes
(6) vorgenommen ist.
6. Schaltkontakt, hergestellt nach einem der Verfahren gemäß
Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktträger
mechanisch stabile Stützen aus schlechter leitendem Material enthält.
7. Schaltkontakt nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine
aus einem Stahlbolzen (9) gebildete Stütze, die zentrisch im Leiter
bolzen (1) eingesetzt ist und die Windungsarme (2) mechanisch über
brückt.
8. Schaltkontakt nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stütze von einem Zugring gebildet ist, der die Windungsarme (2)
im Bereich der größten Ausschlaufung umfaßt,
9. Schaltkontakt, hergestellt nach dem Verfahren gemäß An
spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtbogenkontakt (3 a)
einen zentralen erhabenen Kontaktbereich aufweist und zum Rand hin -
nach Art eines Kegelstumpfes - abgeflacht ausgeführt ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19813112407 DE3112407A1 (de) | 1981-03-28 | 1981-03-28 | Schaltkontakt fuer vakuumschalter |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19813112407 DE3112407A1 (de) | 1981-03-28 | 1981-03-28 | Schaltkontakt fuer vakuumschalter |
Publications (2)
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| DE3112407A1 DE3112407A1 (de) | 1982-04-08 |
| DE3112407C2 true DE3112407C2 (de) | 1989-02-23 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813112407 Granted DE3112407A1 (de) | 1981-03-28 | 1981-03-28 | Schaltkontakt fuer vakuumschalter |
Country Status (1)
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