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KOPIERGERÄT
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KOPIERGERÄT Die Erfindung bezieht sich auf ein Kopiergerät, insbesondere
ein Kopiergerät gemäß der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
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Das bekannte gattungsgemäße Kopiergerät hat Nachteile bei der Fertigung
von Kopien, die lediglich einen Ausschnitt aus der Vorlage wiedergeben sollen.
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Üblicherweise wird hierzu bei einem bekannten Kopiergerät so vorgegangen,
daß man die Vorlage und zusätzlich einen Bogen weißes Papier so auf dem Vorlagetisch
anordnet, daß das weiße Papier die nicht gewünschten Teile der Vorlage abdeckt.
Stattdessen wird auch bisweilen zunächst eine Kopie der gesamten Fläche der Vorlage
erstellt, anschließend von der Kopie der nicht gewünschte Teil weggeschnitten, die
so zugeschnittene Kopie als Vorlage auf den Vorlagetisch des Kopiergerätes aufgelegt,
hiervon eine Kopie gefertigt und diese zweite Kopie dann als Endkopie verwendet.
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In ähnlicher Weise weist das bekannte Kopiergerät auch Nachteile bei
der Zusammenstellung mehrerer einzelner Ausschnitte aus einer Vorlage oder aus mehreren
Vorlagen zu einer Kopie auf, Hierzu wird beispielsweise so vorgegangen, daß man
zunächst eine der Anzahl der gewünschten Ausschnitte aus der Vorlage gleiche Anzahl
Kopien fertigt, von diesen Kopien wiederum die nicht gewünschten Teile wegschneidet
und entweder die so zugeschnittenen Kopien in der gewünschten Weise zusammenklebt
oder aber diese an den vorgesehenen Stellen auf dem Vorlagetisch anordnet und erneut
kopiert.
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Das durch Zusammenkleben der Ausschnitte aus den Einzelkopien erhaltene
Bild oder die von der Zusammenstellung der Kopieausschnitte auf dem Auflagentisch
erhaltene Kopie wird dann als gewünschte endgültige Kopie verwendet.
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Vorstehend geschilderte Kopierverfahren bzw. das bekannte gattungsgemäße
Kopiergerät haben bzw. hat den Nachteil, daß zur Herstellung derartiger Teil- oder
Partialkopien ein vergleichsweise großer Verschleiß an Papier erforderlich ist.
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Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, das gattungsgemäße Kopiergerät
derart weiterzuentwickeln, daß bei weitestgehender Beibehaltung seiner bisherigen
Vorteile der Verbrauch an Papier zur Herstellung von Teilkopien, die im folgenden
auch "Partialkopien" genannt werden, reduziert wird.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale
des Anspruches 1 gelöst.
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Neben der Lösung vorstehender Aufgabe hat das erfindungsgemäße Kopiergerät
den Vorteil, daß eine aufwendige Handarbeit zur Herstellung von Partial- oder
Teilkopien
nicht erforderlich ist. Vielmehr eine derartige Kopie sozusagen automatisch durch
Betä{.5-guncj entsprechender Tasten eines Bedienungs feldes herstellbar ist.Auch
muß die mit den mit dem bekannten Kopiergerät durchgeführten Kopierverfahren einhergehende
Konfll.astschwächung nicht mehr in Kauf genommen werden.
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Die Erfindung führt demnach auch zu einem besonders einfach durchführbaren
und ökonomischen Verfahren u @@@-stellung kontraststarker Partialkopien.
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Weitere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus
den dem Anspruch 1 folgenden Ansprüchen.
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Die Gegenstände der Ansprüche 2, 3 und 4 haben den Vorteil einer ebenso
einfachen wie störungssichere Steuerung der Aufzeichnungseinrichtung, wobei durch
die Ansteuerung gemäß Anspruch 4 einer in einer Haupttastrichtung tastenden Haupttasteinrichtung
und/oder einer in einer Neben- oder Feintastrichtung arbeitenden Neben- oder Feintasteinrichtung
die zwei eine Fläche bestimmenden Dimensionen zur Festlegung des gewünschten Ausschnittes
aus der Vorlage zusätlich unabhängig voneinander steuerbar sind.
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Die Gegenstände der Ansprüche 5 und 6 ermöglichen eine ortsgleiche
und (bei mehreren Teilkopien von einer oder mehrerer Vorlagen) /oder ortsungleiche
Anordnung des abzutastenden Bildausschnittes gegen:Bxr einer hieraus gefertigten
Teilkopie.
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Mit dem Gegenstand des Anspruchs 7 können beispielsweise von einem
einzigen Ausschnitt aus einer Kopiervorlage eine ganze Reihe von Teilkopien platzsparend
hergestellt werden.
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Das Kopiergerät nach Anspruch 8 ermöglicht eine besonders bequeme
automatische Steuerung der Herstellung einer Teilkopie bei gleichzeitig einfachem
Aufbau der Steuerung.
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Mittels des Gerätes nach Anspruch 9 können aus mehreren Vorlagen beliebige
Ausschnittmuster zusammengestellt werden.
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Die Gegenstände der Ansprüche 10 und 11 haben den Vorteil einfacher
und störungssicherer Positionsfühler, wobei sich das Kopiergerät gemäß Anspruch
10 speziell für die Verwendung einer Aufzeichnungstrommel und das Kopiergerät gemäß
Anspruch 11 für die Verwendung eines Abbildungs-Tastschlittens eignet.
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Das Kopiergerät gemäß Anspruch 12 hat den Vorteil, daß anstelle mehrerer
Fotodetektoren nur ein einziger Zähler - verbunden mit einer weiteren Elektronik
-erforderlich ist.
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Nachstehend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter
Bezugnahme auf die beigefügten schematischen Zeichnungen noch näher dargestellt.
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In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 eine schematische Darstellung eines
Ausführungsbeispieles einer Abbildungseinheit des erfindungsgemäßen Kopiergerätes;
Fig.
2 eine schematische Vorderansicht des Ausführungsbeispieles einer Aufzeichnungseinheit
des erfindungsgemäßen Kopiergeräts; Fig. 3 eine schematische Seitenansicht der in
Fig.2 gezeigten Aufzeichnungseinheit - gesehen von der rechten Seite in Fig. 2;
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung des äußeren Erscheinungsbildes eines Ausführungsbeispieles
des Kopiergerätes; Fig. 5 eine schematische Darstellung zur Erläuterung einer Teilkopie
einer Vorlage; Fig. 6 ein Blockdiagramm eines Ausführungsbeispiels einer Steuerschaltung
des Kopiergerätes; Fig. 7 ein Ablaufdiagramm zur Erläuterung der Haupttastun g;
Fig. 8 ein Ablaufdiagramm zur Erläuterung der Nebentastung; Fig. 9 eine schernatischc
Darstellung einer erhaltenen Teilkopie; Fig. 10 ein Blockdiagramm eines weiteren
Ausführungsbeispieles einer Steuerschaltung des Kopiergerätes; Fig. 11 ein weiteres
Ablaufdiagramm zur Erläuterung der Haupttastung;
Fig. 12 ein weiteres
Ablaufdiagramm zur Erläuterung der Nebentastung; Fig. 13 eine Darstellung zur Erläuterung
eines weiteren Ausführungsbeispieles zur Herstellung einer von einem Originalausschnitt
erstellten Partialkopie; Fig. 14 ein Blockdiagramm eines weiteren Ausführungsbeispiels
einer Steuereinheit des Kopiergerätes; Fig. 15 ein Flußdiagramm zur Erläuterung
der Arbeitsweise der in Fig. 14 dargestellten Steuerschaltung; Fig. 16 eine schematische
Darstellung zur Erläuterung eines weiteren Ausführungsbeispieles zur Herstellung
einer Partialkopie eines Originalausschnittes; Fig. 17 eine Modifizierung des in
Fig. 16 dargestellten Ausführungsbeispiels; Fig. 18 ein Flußdiagramm zur Erläuterung
der Arbeitsweise der Steuerschaltung zur Herstellung der in Fig. 17 dargestellten
Partialkopie; Fig. 19 ein Flußdiagramm zur Erläuterung der Arbeitsweise der Steuerschaltung
bei Verwendung eines Zählers zur Tastung der Abbildungsteiltastposition; Fig. 20
ein Ausführungsbeispiel zur Herstellung mehrerer Partialkopien aus Ausschnitten
mehrerer Originale; Fig. 21 ein Flußdiagramm des AusführunasbeisDiels gemäß Fig.
20 und
Fig. 22 und 23 weitere Ausführungsbeispiele zur Herstellung
von Partialkopien aus mehreren Originalausschnitten.
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In den Fig. 1, 2 und 3 sind eine Abbildungseinheit und eine Aufzeichnungseinheit
eines Ausführungsbeispieles des erfindungsgemäßen Kopiergerätes dargestellt. Bei
der nachfolgenden Erläuterung des Ausführungsbeispieles wird davon ausgegangen,
daß die Abbildungeinheit einen fotoelektrischen Wandler 105 (Fig. 1) für eine Zeile
und die Aufzeichnungseinheit einen Aufzeichnungskopf 2 (Fig. 2) aufweist.
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Gemäß Fig. 1 wird eine Kopiervorlage 101, die auf eine hierfür vorgesehene
Auflagefläche, im folgenden Originalauflage 102 genannt, gelegt worden ist, von
einer Lichtquelle 103 beleuchtet. Die Originalauflage 102 kann beispielsweise eine
durchsichtige Glasplatte, die Lichtquelle 103 beispielsweise eine Leuchtstofflampe
sein. Das von der Kopiervorlage 101 reflektierte Licht wird über Reflexionsspiegel
110 und 111 sowie eine Linse 104 auf den fotoelektrischen Wandler 105 gelenkt. Der
fotoelektrische Wandler 105 kann beispielsweise ein ladungsgekoppeltes Element,
im folgenden CCD-Element genannt, sein. Mittels des fotoelektrischen Wandlers 105
wird das von der Kopiervorlage 101 reflektierte Licht in ein der Kopiervorlage 101
entsprechendes elektrisches Videosignal gewandelt. Das Videosignal wird dem in Fig.
2 gezeigten Aufzeichnungskopf 2, beispielsweise ein Magnetkopf,zugeführt.
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Mittels des Aufzeichnungskopfes 2 wird ein latentes magnetisches Bild
auf einer Aufzeichnungstrommel 1, beispielsweise einer Magnettrommel,aufgebaut.
Nach dem Aufbau des latenten Bildes wird der Aufzeichnungskopf 2 mit Hilfe einer
Aufzeichnungskopf-Zugriffseinrichtung 22, beispielsweise eines Solenoides, an die
Aufzeichnungstrommel 1 angenähert. Die Haupttastrichtung für
den
Aufbau des latenten Bildes liegt rechtwinklig zur Zeichenebene der Fig. 1. Sie entspricht
der Drehrichtung der Aufzeichnungstrommel 1 in Fig. 2. Die Fig. 5 veranschaulicht
eine Teilkopie einer Kopiervorlage 101. Ferner sind anhand dieser Figur nochmals
die Haupttastrichtung und eine Feintast- oder Teiltastrichtung veranschaulicht.
Pro Umdrehung der Aufzeichnungstrommel 1 wird eine vollständige Haupttastung durchgeführt.
Die Abbildungseinheit und die Auf zeichnungseinheit führen ein Teiltasten für eine
Zeile aus, sobald die Abbildung oder der Aufbau eines latenten Bildes einer Zeile
beendet ist bzw. während die Abbildung oder der Aufbau des latenten Bildes für bzw.
um eine Zeile fortschreitet.
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Bei der Abbildung wird die Teiltastung dadurch ausgeführt, daß gemäß
Fig. 1 ein Abbildungs-Teiltast-Schlitten 120 in Richtung des Pfeiles 131 bewegt
wird. Bei der Aufzeichnung dagegen wird gemäß Fig. 2 die Teiltastung dadurch ausgeführt,
daß ein Aufzeichnungs-Teiltast-Schlitten 20 in einer zur Zeichenebene senkrechten
Richtung bewegt wird. Der Aufzeichnungs-Teiltast-Schlitten 20 ist mit dem Aufzeichnungskopf
2 bestückt. Fig. 3 zeigt eine von der rechten Seite der Fig. 2 gesehene Teil-Seitenansicht
der Aufzeichnungseinheit. Die Fig. 3 dient zur weiteren Verdeutlichung der Teilabtastung
in der Aufzeichnungseinheit. Bei der Aufzeichnung wird der Aufzeichnungs-Teiltast-Schlitten
20 in Richtung des Pfeiles 19 von einem Aufzeichnungs-Teiltast-Antrieb 16, beispielsweise
einem Schrittmotor angetrieben, und zwar über Getrieberäder 18A und 18B, Seilscheiben
12, 13 und 14 und ein Seil 15. Die Richtungen der Haupttastung und der Teiltastung
sind in Fig. 5 an dem Beispiel einer Kopiervorlage 101 in DIN A 4 - Format veranschaulicht.
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Gemäß Fig. 1 wird der Abbildungs-Teiltast-Schlitten 120 samt der darin
angeordneten Lichtquelle103, den Reflexionsspiegeln 110, 111, der Linse 104 und
dem fotoelektrischen Wandler 105 mittels eines Abbildungs-Teiltast-Antriebes 125,
beispielsweise ein Schrittmotor, Getrieberäder 126A, 126B, Seilscheiben 128, 129
und eines Seiles 130 angetrieben.
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Sobald die Abtastung der gesamten Fläche der Kopiervorlage 101 durch
wiederholtes Haupttasten der Aufzeichnungseinheit und Teiltasten der Abbildungs-
und Aufzeichnungseinheit abgetastet ist, ist ein der Kopiervorlage 101 entsprechendes
magnetisches latentes Bild auf der Aufzeichnungstrommel 1 aufgebaut.
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Nach Aufzeichnung des latenten Bildes kehrt die Teiltastanordnung
in ihren ursprünglichen Zustand zurück, wobei insbesondere die Lichtquelle 103 der
Aufzeichnungseinheit ausgeschaltet und der Abbildungs-Teiltast-Antrieb 125 zur Rückführung
des Abbildungs-Teiltast-Schlittens 120 in dessen Startposition umgesteuert wird.
Ferner trennt die Aufzeichnungskopf-Zugriffseinrichtung 22 den Aufzeichnungskopf
2 von der Aufzeichnungstrommel 1, und der Aufzeichnungs-Teiltastantrieb 16 wird
zur Rückführung des Aufzeichnungs-Teiltast-Schlittens 20 in dessen Ausgangsposition
ebenfalls umgesteuert. Der für den Antrieb der Aufzeichnungstrommel 1 vorgesehene
Motor 28 wird gebremst, so daß sich die Aufzeichnungstrommel 1 nur noch mit geringer
Geschwindigkeit dreht.
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Das magnetische latente Bild auf der Aufzeichnungstrommel 1 wird dann
mit einem Toner von der in Fig. 2 dargestellten Entwicklungseinrichtung 3 entwickelt.
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Unterdessen wird ein Bogen Aufzeichnungspapier 41 mittels einer Papierzuführrolle
4 von einem Papierzuführtisch 5 auf eine Transportführung 42 gefördert und dann
mittels der Transportführung 42 gemäß den gestrichelten Linien 44 in Fig. 2 bis
zu einer Abdruckwalze 6 geführt. Der Toner von der Aufzeichnungstrommel 1 wird dann
mittels der Abdruckwalze 6 auf das Aufzeichnungspapier 41 übertragen. Danach wird
das Aufzeichnungspapier 41 auf einer Transportführung 43 zu Fixiereinrichtungen
7 und 71 geführt, welche den Toner auf dem Aufzeichnungspapier 41 fixieren.
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Das Aufzeichnungspapier wird dann in eine Papieraufnahme 51 ausgeworfen.
Überschüssiger Toner wird mittels eines Abstreifers 8 und einer Saugeinrichtung
81 entfernt. Die Verfahrensstufen der Entwicklung, Tonerübertragung, Fixation und
Reinigung werden zur Herstellung mehrerer identischer Kopien wiederholt. Vor dem
Aufbau eines neuen latenten Bildes wird das frühere latente Bild mittels eines Löschkopfes
9 neu gelöscht.
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Die Abbildungseinheit gemäß Fig. 1 weist ferner winden Taktgenerator
108 auf, der mittels einer aus Taktimpulsen bestehenden Impulsfolge den fotoelektrischen
Wandler 105 über eine Steuerschaltung 107 ansteuert.
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Da der fotoelektrische Wandler 105 bevorzugt ein CCD-Element aufweist,
wird die Steuerschaltung 107 im folgenden CCD-Steuerschaltung 107 genannt. Das Ausgangssignal
des fotoelektrischen Wandlers 105 wird als Videosignal über einen Videoverstärker
106 dem im Aufzeichnungs-Teiltast-Schlitten 20 vorgesehenen Aufzeichnungskopf 2
zugeführt und treibt diesen. Zwischen den Videoverstärker 106 und den Aufzeichnungskopf
2 ist eine Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 geschaltet (Fig. 2). Der Taktgenerator
108 umfaßt einen Umlauf-
codierer 25, de-r gemäß Fig. 3 über eine
Kupplung 21 mit der Welle der Aufzeichnungstrommel 1 verbunden ist.
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Der Umlaufcodierer 25 erzeugt einen Indexpuls pro Umdrehung der Aufzeichnungstrommel
1 und mehrere Taktpulse innerhalb des zwischen zwei Indexpulsen liegenden Intervalles.
Die Indexpulse und die Taktpulse geben die Winkelposition der Umlauftrommel 1 genau
wieder.
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Fig. 4 ist eine Außenansicht eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen
Kopiergerätes.
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Gemäß Fig. 4sind die in den Fig. 2 und 3 wiedergegebene Aufzeichnungseinheit
in einem Gehäuseteil 201, die in Fig. 1 wiedergegebene Abbildungseinheit in einem
Gehäuseteil 902 und ein Steuerabschnitt in einem Gehäuseteil 903 untergebracht.
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Gemäß Fig. 4 ist die Originalauflage 102 zu beiden Seiten mit Abbildungsbereichsskalen
151 und 152 bestückt. Die Bedienungsperson kann nun einen Teil der Koniervorlage
101 bei Auflage der Kopiervorlage auf den Originaltisch 102 mit Hilfe der Abbildungsbereichsskalen
101 und 102 hervorheben.
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Zur Vereinfachung der nachfolgenden Erläuterung wird ein Beispiel
behandelt, bei welchem eine Kopiervorlage 101 in DIN A 4-Format mit einer Auflösung
von 1o Bit/mm abgebildet werden soll.
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Da das DIN A 4-Format in der Haupttastrichtung ein Längenmaß von 210
mm hat, muß gemäß der oben genannten Voraussetzung das CCD-Element 2100 Bits aufweisen.
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Obwohl derzeit ein CCD-Bauelement mit 2048 Bit im Handel erhältlich
ist, wird aus Gründen einer vereinfachten Beschreibung als Beispiel für ein CCD-
Element
105 eines mit 2100 Bit gewählt. Teilt man die Haupttastrichtung in 10 Blocks à 10
mm, dann ist die Kopiervorlage 101 in 21 Blocks zu unterteilen. Demgemäß weist die
Abbildungsbereichsskala 151 in der Haupttastrichtung 21 Skalenteile auf.
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In Fig. 5 ist eine Teilkopie als schraffierte Fläche innerhalb einer
Kopiervorlage 101 dargestellt. Fig.6 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Steuerabschnittes
eines erfindungsgemäß aufgebauten Magnetkopierers.
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Das in Fig. 5 wiedergegebene Ausführungsbeispiel einer Teilkopie,
d.h. die schraffierte Fläche, überstreicht den Skalenbereich von "5" bis "10" Skalenteilen
der in Haupttastrichtung liegenden Abbildungsbereichsskala 151 und einen Skalenbereich
von "40" bis "50" Skalenteilen der in der Teiltastrichtung liegenden Abbildungsbereichsskala
152. Der schraffierte Bereich innerhalb der Kopiervorlage 101 soll nun kopiert werden.
Hierzu drückt die Bedienungsperson eine für die "Teilkopien" vorgesehene Schaltertaste
158 (Fig. 4) und gibt danach über ein Tastenfeld 160 die Zahlen "5", "10", "40"
und "50" als Eingangsdaten in den Steuerabschnitt ein. Gemäß Fig. 6 werden daraufhin
die erste Zahl "5", die zweite Zahl "10", die dritte Zahl 40" und die vierte Zahl
"50" mittels eines Prozessors 300, beispielsweise eines Mikroprozessors, Registern
A 301, B 302, C 303 bzw. D 304 zugeführt. Nach Ablage obiger Zahlen in den Registern
werden diese von der in Fig. 4 wiedergegebenen Anzeige 159 angezeigt.
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Die Zeichenanzeige 159 dient gewöhnlich zur Wiedergabe der Anzahl
der Kopien. Sobald die Bedienungsperson die "Start"-Taste 157 im Bedienungsfeld
156 betätigt hat, gibt der Prozessor 300 den Startbefehl an das Kopiergerät.
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Mit dem Prozessor 300 sind verbunden: Der Motor 28 für den Antrieb
der Aufzeichnungstrommel 1, der Löschkopf 9, die Aufzeichnungs- und Abbildungs-Teiltast-Antriebe
16 und 125, die Leuchtstofflampe 103 usw. (Fig. 1 bis 3 ). Alle diese Teile sind
gemeinsam in Fig. 6 als Abbildungs-Einrichtung 350 bzw. als Aufzeichnungs-Einrichtung
360 dargestellt.
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Sobald der für den Antrieb der Auf zeichnungstrommel 1 vorgesehene
Motor 28 eingeschaltet ist, wird die Aufzeichnungstrommel 1 über einen Riemen 281
gedreht; ferner wird der Löschkopf 9 zum Löschen des vorher auf der Aufzeichnungstrommel
1 ausgebildeten latenten Bildes angesteuert. Gleichzeitig wird die Lichtquelle 103,
beispielsweise eine Leuchtstofflampe, zur Beleuchtung der Kopiervorlage 101 eingeschaltet.
Die Kopiervorlage 101 ist hierbei auf die Originalauflage 102 aufgelegt; letztere
besteht beispielsweise aus einer transparenten Glasplatte. Das von der Kopiervorlage
101 reflektierte Licht gelangt nun mittels der Umlenk-bzw. Reflexionsspiegel 110
und 111 und der Linse 104 zum fotoelektrischen Wandler 105. Letzterer ist beispielsweise
ein CCD-Element.
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Der Umlaufcodierer 25 ist direkt mit der Welle der Aufzeichnungstrommel
1 verbunden. Der Taktgenerator 108 weist einen Phasen-Regel-Kreis, d.h. eine sogenannte
PLL-Schaltung auf, um die auf die Pulse des Umlaufcodierers 25 bezogenen Taktimpulse
zu erzeugen. Die CCD-Steuerschaltung 107 steuert das vom fotoelektrischen Wandler
105 bzw. dem CCD-Element 105 durchgeführte Lesen des Bildsignales durch Verwendung
geeigneter, vom Taktgenerator 108 erzeugter Taktimpulse.
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Da die dem CCD-Element 105 zugeführten Taktimpulse eine funktionelle
Beziehung zu den vom Umlaufcodierer 25 abgegebenen Impulse haben, entsprechen diese
Impulse den einzelnen Positionen der Aufzeichnungstrommel 1. Das vom CCD-Element
105 ausgelesene Videosignal wird über die Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 dem
Aufzeichnungskopf 2 zugeführt. Mittels des Aufzeichnungskopfes wird dann das magnetische
latente Bild auf der Aufzeichnungstrommel 1 aufgebaut. Die Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung
24 fügt nach Erhalt des vom CCD-Element 105 ausgelesenen Videosignals letzterem
geeignete Taktimpulse zur Steuerung des dem Aufzeichnungskopf 2 zugeführten Magnetisierungsstromes
hinzu. Die Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 ist ausführlich in den US-PS'en
4,161,738 und 818,453 beschrieben. Der fotoelektrische Wandler bzw. das CCD-Element
105 ist im Blockdiagramm gemäß Fig. 6 so dargestellt, als würde es sowohl den Videoverstärker
106 als auch eine Kurzzeitspeicherschaltung bzw. ein sogenanntes Tast/Halte-Glied
aufweisen.
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Die Haupttast-Pulse, die von der gleichen Art sind, wie die Lese-.VorschutiPulse
des CCD-Elementes 105, werden einem Zähler A 311 zugeführt. Dieser Zähler 311 wird
Centuple-Zähler genannt, da er pro hundert gezählter Pulse einem nachgeschalteten
Zähler B 312 eine 1" zuführt. Das Ausgangssignal des Zählers B 312 wird in einem
Komparator A 321 mit dem Ausgangssignal des Registers A 301 verglichen. Der Inhalt
des Zählers A 311 und des Zählers B 312 gibt die Adresse bzw. den Standort in der
Haupttastrichtung wieder. Sobald der Zähler A 311 fünfhundert Impulse gezählt hat,
hat der Zähler B 312 fünf Pulse gezählt, bzw. den Wert "5" erreicht. Dieser Wert
stimmt mit der Zahl 5" überein,
die zuvor im Register A 301 abgelegt
worden ist. Demgemäß ist das Ausgangssignal des Komparators A 321 wegen der Übereinstimmung
der beiden Werte eine logische "1". Mit diesem Ausgangssignal wird ein Flip-Flop
A 331 gesetzt. Wird das Flip-Flop A 331 gesetzt, dann ist dessen Ausgangssignal
am "1"-Ausgang eine logische "1".
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Die logische "1", genauer das diesem Zustand entsprechende Ausgangssignal,
schaltet über ein UND-Glied 341 einen Analogschalter 342 derart, daß das vom fotoelektrischen
Wandler 105 abgegebene Ausgangssignal der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 zugeführt
wird.
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Erreicht der Zähler A 311 danach die Zahl 1000, d.h.
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100 x 10, dann zeigt der Zähler B 312 die Zahl "10" an.
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Da das Register B 302 zuvor mit der Zahl "10" belegt worden ist, ergibt
ein in einem weiteren Komparator B 312 durchgeführter Vergleich der Ausgangssignale
des Registers B 302 und des Zählers B 312,daß beide Signale übereinstimmen. Demgemäß
gibt der Komparator B 322 eine logische "1" an den Reset-Eingang des Flip-Flops
A 331 ab. Auf Grund dieses Signals wird der Analogschalter 342 wieder umgeschaltet
derart, daß das an sich der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 zuzuführende Videosignal
geerdet wird. Bei dieser Ausführungsvariante für den Analogschalter 342 wird davon
ausgegangen, daß ein niedriger Spannungspegel (low) des ideoignals "WeiB"und ein
hoher Spannungspegel (high) "Schwarz" repräsentiert.
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In Fig. 7 ist ein Ablaufdiagramm für die Haupttastrichtung dargestellt.
Der Umlaufcodierer 25 erzeugt einen Indeximpuls pro Umdrehung der Aufzeichnungstrommel
1 (Fig. 7a). Bei der Zuführung der CCD-Taktimpulse zum CCD-Element 105 wird der
Zeitpunkt der Erzeugung des Indeximpulses als Startpunkt gewählt.
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Im dargestellten Ausführungsbeispiel werden pro Umdrehung der Aufzeichnungstrommel
1, d.h. pro Indexintervall CCD-Taktimpulse mit 2100 Bit erzeugt.
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(Fig. 7b).
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Synchron mit diesen CCD-Taktimpulsen wird das der Kopiervorlage 101
entsprechende Videosignal als Ausgangssignal des fotoelektrischen Wandlers 105 bzw.
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des CCD-Elementes 105 erzeugt. Das Flip-Flop A 301 wird auf die logische
"1" gesetzt, sobald fünfhundert CCD-Taktimpulse erzeugt worden sind; es wird in
den logischen Zustand "0" zurückgesetzt, sobald tausend CCD-Taktimpulse erzeugt
worden sind. Solange am Ausgang des Flip-Flops A 331 die logische "1" ansteht, wird
der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 das Ausgangssignal des-CCD-Elementes 105
zugeführt. Steht dagegen am Ausgang des Flip-Flops die logische "0" an, dann ist
das der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 zugeführte Eingangssignal das Masse-
oder Erdsignal. Die Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 ist so ausgelegt, daß sie
das Masse-Signal als "Weiß"-Signal behandelt.
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Demgemäß wird auf der Aufzeichnungstrommel 1 vom Aufzeichnungskopf
2 "Weiß" aufgezeichnet, wenn das Flip-Flop A 331 eine logische "O" abgibt, d.h.
wenn das Videosignal des jeweils in der Kopiervorlage 101 abgetasteten Abschnittes
den Adressenwerten 1 bis 500 und 1000 bis 2100 entspricht oder mit anderen Worten,
wenn die den Skalenteilen "0 bis 5" und "10 bis 21" auf der Abbildungsbereichsskala
151 entsprechenden Abschnitte der Kopiervorlage 101 vom CCD-Element 105 gelesen
werden. Die Aufzeichnung von "Weiß" wird gemäß den Ausführungen in der vorstehend
genannten US-PS 4,161,738 dadurch ausgeführt, daß die Spule des Aufzeichnungskopfes
2 mit einem Gleichstrom in vorgegebener Richtung beschickt wird. Stattdessen kann
dieses Auf-
zeichnen von "Weiß" auch entsprechend der Lehre der
US-PS 818,453 dadurch ausgeführt werden, daß die Spule des Aufzeichnungskopfes 2
mit einem Aufzeichnungsstrom ausreichend hoher Frequenz beschickt wird. Befindet
sich dagegen der Ausgang des Flip-Flops A 331 auf einer logischen "1", d.h. steht
ein Videosignal an, das von einem Abschnitt der Kopiervorlage abgetastet ist, welcher
den Adressenwerten 500 bis 1000 des CCD-Elementes 105 entspricht , oder mit anderen
Worten, werden vom CCD-Element diejenigen Teile in der Kopiervorlage 101 abgetastet,
welche sich innerhalb der Skalenteile "5 bis 10" der in Haupttastrichtung liegenden
Abbildungsbereichs-Skala 101 befinden, dann wird das Ausgangssignal des CCD-Elementes
105 mittels des Aufzeichnungskopfes 2 auf der Aufzeichnungstrommel 1 aufgezeichnet.
Derjenige Teil der Kopiervorlage 101, der "Schwarz" ist oder entspricht, wird dadurch
mittels des Aufzeichnungskopfes 2 auf die Aufzeichnungstrommel 1 aufgezeichnet,
daß das Magnetfeld umgepolt wird und eine geeignete Aufzeichnungsfrequenz aufweist.
"Weiß" wird dagegen auf der Kopiervorlage 101 in der vorher beschriebenen Weise
aufgezeichnet.
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Da die vorstehend beschriebene Steuerung pro Umdrehung der Aufzeichnungstrommel
1, d.h. für jedes Haupttasten, durchgeführt wird, wird lediglich der Teil der Kopiervorlage
101 vorlagegetreu abgebildet, welcher innerhalb der Skalanteile "5" bis "10" der
in Haupttastrichtung liegenden Abbildungsbereichs-Skala 151 liegt. Die übrigen Bereiche
der Kopiervorlage 101 werden als "Weiß" wiedergegeben bzw. aufgezeichnet.
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Die Fig. 7c zeigt nochmals, daß ein hoher Pegel des Ausgangssignals
des fotoelektrischen Wandlers 105
"Schwarz"und ein nieclriger Pegel
"Weiß" entspricht; ferner, daß das Flip-Flop A 331 dann an seinem Ausgang eine logische
"1" hat, wenn sich das CCD-Element 105 zwischen den Adressenwerten 500 und 1000
befindet und sonst an seinem Ausgang die "0" ansteht.
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Fig. 7e zeigt schließlich das der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung
24 zugeführte Videosignal für das oben angegebene Ausführungsbeispiel.
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Die Steuerung für die Teiltastrichtung wird nachfolgend beschrieben.
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Aus Gründen einer möglichst einfachen Beschreibung wird im folgenden
davon ausgegangen, daß die Aufzeichnungsdichte für die Teiltastung bei 10 Zeilen/mm
liegt und der Skalen abstand in der Teiltastrichtung 10 mm beträgt. Demzufolge rückt
man auf der in Teiltastrichtung liegenden Abbildungsbereichs-Skala 152 um einen
Skalenstrich weiter, wenn die Teiltastung um 100 Zeilen vorgerückt ist. Gemäß Fig.
6 ist ein Zähler C 313 vorgesehen, der ebenfalls als Centuple-Zahler ausgebildet
ist. Dieser Zähler zählt jede Zeile in Teiltastrichtung. Ist die Abbildung in Teiltastrichtung
um 100 Zeilen vorgerückt, dann gibt der Zähler C 313 eine logische 1 ab, so daß
ein ihm nachgeschalteter Zähler D 314 um eins weiterzählt. Der Inhalt des Zählers
C 313 und des Zählers D 314 gibt die jeweilige Adresse in Teiltastrichtung wieder.
Aus Gründen einer einfachen Beschreibung wird der Anfangswert des Zählers D 314
auf "30" gesetzt. Rückt nun die Teiltastung um 1000 Linien weiter, dann gibt der
Zähler C 313 zehn mal eine logische "1" ab, so daß der Zähler D 314 von seinem Anfangswert
"30" auf den Wert "40" vorrückt.
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Da in das Register C 303 vorher der Wert "40" einge-
schrieben
worden ist, stellt ein für den Vergleich der Ausgangssignale des Zählers D 314 und
des-Registers C 303 vorgesehener Komparator C 323 die Gleichheit der beiden Ausgangssignale
fest. Er gibt daraufhin die logische "1" an den Setzeingang eines Flip-Flops B 323
ab. Am 1-Ausgang des Flip-Flops B 332 steht daraufhin eine logische "1", d.h. ein
hoher Pegel an. Wird der eine Eingang des UND-Gliedes 341 mit diesem Ausgangssignal,
d.h. mit der logischen "1" beaufschlagt und gilt das gleiche auch für den anderen
Eingang des UND-Gliedes 341, dann steuert das UND-Glied 341 den Analogschalter 342
derart an, daß das Ausgangssignal des CCD-Elementes 105 als Videosignal der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung
24 zugeführt wird. Das Videosignal wird dann entsprechend den vorherigen diesbezüglichen
Ausführungen im Magnetkopf 2 in ein Magnetfeld umgewandelt und hierdurch auf der
Aufzeichnungstrommel 1 das magnetische latente Bild aufgebaut.
-
Rückt die Teiltastung um 2000 Zeilen weiter, dann stand am Ausgang
des Zählers C 313 zwanzig mal die logische "1" an. Demgemäß zählt der Zähler D 314
von seinem vorherigen Wert "30" um zwanzig weiter, so daß er den Wert "50" erreicht.
Da in das Register D 304 vorher der Wert "50" eingeschrieben worden ist, steht am
Ausgang eines für den Vergleich der Ausgangssignale des Registers D 304 und des
Zählers D 314 vorgesehener Komparator D 324 eine logische "1" an. Der Ausgangs des
Komparatons D 324 ist mit dem Rücksetzeingang des Flip-Flops B 332 verbunden. Deswegen
kippt das Flip-Flop B 332 wieder in die Ausgangsstellung zurück, so daß an dessen
logischem "1"-Ausgang ein geringer Spannungspegel ansteht. Demgemäß wird über das
UND-Glied 341 der Analogschalter 342 so angesteuert, daß das der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung
24 zuge-
führte Videosignal auf Massepotential liegt. Daraufhin
steuert die Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 in der bereits beschriebenen Weise
wiederum den Aufzeichnungskopf 2 so, daß " "Weiß" auf der Aufzeichnungstrommel 1
aufgezeichnet wird.
-
In Fig. 8 ist ein Ablaufdiagramm für die Teiltastung veranschaulicht.
-
Hierbei wird davon ausgegangen, daß eireTeiltastung einer Zeile pro
einer Umdrehung der Trommel ausgeführt wird.- Wenn 1000 Zeilen teilgetastet sind,
dann wird das Flip-Flop B 332 gemäß den vorstehenden Ausführungen gesetzt. Nach
einem Teiltasten von 2000 Zeilen wird das Flip-Flop B 332 wieder rückgesetzt, wobei
ebenfalls auf die vorstehenden Ausführungen Bezug genommen wird. Da das Flip-Flop
B 332 im Bereich der Zeilen 1 bis 999 und nach der Zeile 2000 an seinem "1"-Eingang
die logische "O" hat, entspricht das diesem Bereich der Kopiervorlage 101 zugeordnete
und der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 zugeführte Videosignal einem "Weiß".
Demnach wird in Teiltastrichtung "Weiß" im Bereich der Skalenteile "30 bis 40" und
"50 bis 60" aufgezeigt, und zwar vollständig unabhängig von dem tatsächlichen Muster
der Kopiervorlage 101 in diesen Skalenbereichen. Gemäß vorstehenden Ausführungen
hat das Flip-Flop B 332 an seinem "1"-Ausgang die logische "1" im Bereich der Zeilen
1000 bis 2000. Demgemäß ist in diesem Zeilenbereich das der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung
24 zugeführte Videosignal das Ausgangssignal des fotoelektrischen Wandlers 105.
Demnach wird in diesem Zeilenbereich das Bild der Kopiervorlage 101 auf der Aufzeichnungstrommel
1 aufgezeichnet.
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In der Haupttastrichtung hat dagegen das Flip-Flop A 331 den logischen
Zustand 1 nur während der Haupttastung im Bereich der Skalenteile "5 bis 10". Das
UND-Glied 341 schaltet demgemäß (Fig. 6) den Analogschalter 342 nur dann zur Weiterleitung
des Ausgangssignals des CCD-Elementes 105 zur Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung
24, wenn das Flip-Flop A 331 den logischen Zustand "1" und zusätzlich das Flip-Flop
B 332 ebenfalls den logischen Zustand 1 hat. Demgemäß werden die Ausgangssignale
des CCD-Elementes bzw. des fotoelektrischen Wandlers 105 nur dann als Videosignal
der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 zugeführt, wenn derjenige Abschnitt der
Kopiervorlage 101 abgetastet wird, der den Skalenteilen "5 bis 10", der in Richtung
der Haupttastrichtung liegenden Abbildungsbereichsskala 151 und gleichzeitig den
Skalenteilen "40 bis 50" der in Teiltastrichtung liegenden Abbildungsbereichsskala
152 entspricht. Die übrigen Teile der Kopiervorlage 101 werden als "weiße" Teile
behandelt. 1!- . Mit anderen Worten wi rd ich ein dem in Fig. 5 wiedergegebenell
schraffierten Teil der Kopie vorlage 101 entsprechendes magnetisches latentes Bild
aufgebaut.
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Nach Aufbau des latenten Bildes kehren die Einrichtungen zur Haupt-
und Teilabtastung wieder in ihre Ausgangslage zurück. Daraufhin werden die Entwicklungseinrichtung
3 und die weiteren für die Weiterverarbeitung des Bildes benötigten Teile in Betrieb
gesetzt, um eine dem magnetischen latenten Bild entsprechende Kopie, d.h. eine lediglich
den in Fig. 5 schraffierten Teil wiedergebende Kopie herzustellen.
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Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf den Fall, daß ein
Ausschnitt aus der Kopiervorlage 101
ausgelesen und auf der Kopie
an anderer Stelle als auf der Kopiervorlage 101) wiedergegeben wird.
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Dieser Fall ergibt sich aus einem Vergleich der Fig. 5 und 9, wobei
der in Fig. 5 schraffiert wiedergegebene Abschnitt einen Ausschnitt aus der Kopiervorlage
101 und der in Fig. 9 schraffiert wiedergegebene Abschnitt den Ort der Teilkopie
auf der Kopie 170 wiedergibt.
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Fig. 10 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel für einen Steuerabschnitt
des erfindungsgemäßen Magnetkopierers. Gemäß den Fig. 5 und 9 wird derjenige Teil
der Kopiervorlage 101, welcher den Skalenteilen 5 bis 10" der Abbildungsbereichs-Skala
151 entspricht, in Haupttastrichtung auf der Kopie 170 so verschoben, daß er innerhalb
des von den Skalenteilen "15 bis 20" der Abbildungsbereichs-Skala 151 begrenzten
Bereiches auf der Kopie 170 liegt. In Teiltastrichtung wird dagegen der den Skalenteilen
"40 bis 50" der Abbildungsbereichsskala 152 entsprechende Ausschnitt in der Kopiervorlage
101 so weit auf der Kopie 170 versetzt, daß er innerhalb des von den Skalenteilen
"35 bis 45" liegenden Bereiches der Abbildungsbereichsskala 152 liegt.
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Hierzu betätigt die Bedienungsperson die Teilkopie-Schaltertaste 158
und gibt dann mittels des Tastenfeldes 160 die Zahlen "5", "10" und "15" in der
vorstehend wiedergegebenen Reihenfolge dem Steuerabschnitt ein. Vorstehende Tastenbetätigung
bedeutet, daß dem Steuerabschnitt folgende Anweisungen eingegeben wurden: Stelle
eine Kopie desjenigen Teiles der Kopiervorlage 101 her, welcher den Skalenteilen
5 bis "10" in Haupttastrichtung
entspricht und verschiebe diesen
Ausschnitt aus der Kopiervorlage 101 in Haupttastrichtung auf der Kopie 170 so,
daß er bzw. dessen Beginn dem Skalenteil "15" auf der Kopie 170 entspricht.
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Der Prozessor 300 zieht dann die der Lese-Startposition für die Kopiervorlage
101 entsprechende Zahl "5" von der Zahl ab, welche der Startposition der Kopie entspricht,
d.h. von der Zahl "15". Die so erhaltene Differenz, d.h. die Zahl "10",wird dann
in ein Register E 305 eingegeben. Der in das Register E 305 eingegebene Wert gibt
die Lese-Startposition des CCD-Elementes 105 wieder. Offensichtlich entspricht nämlich
der Wert "10" der in Haupttastrichtung gemessenen Verschiebedistanz zwischen dem
Ort des von der Kopiervorlage 101 abzubildenden Ausschnittes und dem Ort der hierzu
korrespondierenden Teilkopie auf der Kopie 170. Demgemäß beginnt das CCD-Element
105 bzw. der fotoelektrische Wandler 105 erst dann mit einem Lesen in Hauptrichtung,
wenn der Aufzeichnungskopf 2 von seinem Startpunkt aus bereits eine Strecke von
"10" Skalenteilen in Hauptrichtung zurückgelegt hat. Mit anderen Worten, wird der
Zeitpunkt, an welchem das CCD-Element 105 zu lesen beginnt, sozusagen um "10" Skalenteile
in der Haupt-Tastrichtung verschoben. Der Prozessor 300 gibt ausserdem in das Register
A 301 den der Startposition für die Kopie zugeordneten Wert "15" ein. Schließlich
addiert der Prozessor 300 den Differenzwert 5 - dieser Wert errechnet sich durch
Subtraktion des Wertes 5, d.h. des Wertes der Lese-Startposition auf der Kopiervorlage
101 "5" vom Wert "10" der Lese-Endeposition auf der Kopievorlage 101 - zur vorstehend
genannten Startposition 15 auf der Kopie. Die hierdurch erhaltene Summe, d.h. der
Wert "20" wird in das Register B 302 eingegeben. Der in das Register B 302 eingegebene
Wert
gibt die Kopier-Endposition in Haupttastrichtung wieder.
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Nach Eingabe der Werte für die Haupttastrichtung betätigt die Bedienungsperson
das Tastenfeld 160 zur Eingabe der Positionen für die Teiltastrichtung, um in nachstehender
Reihenfolge die Werte "40", "50" und "35" einzugeben. Der Prozessor 300 beschickt
dann das Register C 303 mit dem Wert t40". Dieser Wert bedeutet die Lese-Startposition
in der Kopiervorlage 101 in Teiltastrichtung. Danach beschickt der Prozessor 300
das Register D 304 mit dem Wert "50". Dieser Wert gibt die Lese-Endeposition in
der Kopiervorlage 101 in Teiltastrichtung wieder. Schließlich beschickt der Prozessor
300 ein Register F 306 mit dem Wert "35".
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Dieser Wert repräsentiert die Kopie-Startposition in Teiltastrichtung.
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Nach Eingabe des Abbildungsbereiches und des Kopierbereiches mittels
des Tastenfeldes 160 in den erfindungsgemäßen Koperer betätigt die Bedienungsperson
die Starttaste 157. Daraufhin wird zur Durchführung der Abbildung und zum Aufbau
des latenten Bildes die Aufzeichnungstrommel 1 gedreht, wobei der Umlaufcodierer
25 die Indeximpulse und die Taktimpulse in Abhängigkeit von der Drehung der Aufzeichnungstrommel
1 erzeugt.
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Fig. 11 zeigt das Ablauf-Zeitdiagramm für die Haupttastrichtung. Anhand
dieser Figur wird zunächst die Steuerung in Haupttastrichtung beschrieben. Die Zähler
A 311 und B 312 zählen die Haupttast-Taktimpulse, bezogen auf den pro Haupttastzyklus
erzeugten Indeximpuls.
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Diese Haupttast-Taktimpulse geben die Position des Aufzeichnungskopfes
2, bezogen auf die Aufzeichnungstrommel 1, in Haupttastrichtung wieder. Da der Zähler
A
311 ein Centuple-Zähler, d.h. ein Hunderter-Zähler ist, zählt der Zähler B 312 den
Wert "10", wenn der Zähler A 311 1000 Haupttast- bzw. Grundtast-Taktimpulse gezählt
hat. Der Wert "10" des letztgenannten Zählers B 312 stimmt mit dem im Register E
305 gespeicherten Wert "10" überein. Demgemäß gibt ein dem Zähler B 312 und dem
Register E 305 nachgeschalteter Komparator E 325 an seinem Ausgang eine "1" ab.
Dieses "1"-Ausgangssignal steuert die CCD-Steuerschaltung 107 derart an, daß der
fotoelektrische Wandler bzw. das CCD-Element 105 mit dem Lesen beginnt. Die Taktimpulse
des CCD-Elementes 105 beginnen demnach mit dem eintausendsten Impuls (Fig. 11 (d)).
Das CCD-Element 105 setzt demnach mit einer Verzögerung von sozusagen "10" Skalenteilen
in Haupttastrichtung ein.
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Der Indeximpuls wird am Startpunkt für die Haupttastung der Aufzeichnungstrommel
1 erzeugt. Die Haupttast-Taktimpulse geben die Adressen bzw. Orte der Aufzeichnungstrommel
1 in Haupttastrichtung wieder. Die erste Adresse des CCD-Elementes 105 wird demnach
dann abgelesen, wenn sich der Aufzeichnungskopf 2 am tausendsten Adressenpunkt,
bezogen auf die Aufzeichnungstrommel 1, befindet. Die Zähler A 311 und B 312 setzen
ihren Betrieb fort, so daß der Zähler B 312 den Wert "15'' anzeigt, nachdem der
Zähler A 311 1500 :iaupttast-Taktimpulse gezählt hat. dieser Wert stimmt mit dem
in das Register A 301 eingespeicherten Wert überein. Demgemäß steht am Ausgang des
dem Zähler B 312 und dem Register A 301 nachgeschalteten Komparators A 321 die logische
"1" an.
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Der Ausgang des Komparators A 321 ist mit dem Setzeingang des Flip-Flops
A 331 verbunden. Demgemäß wird das Flip-Flop A 331 vom Komparator A 321 gesetzt.
Steht an dem mit dem "1"-Ausgang des Flip-Flops A 331 verbundenen einen Eingang
des UND-Gliedes 341 ein hoher Pegel,
d.h. eine "1", an, und giltEntsprechendes
für den anderen Eingang des UND-Gliedes 341, dann wird der Analogschalter 342 vom
UND-Glied 341 so geschaltet, daß er den Ausgang des CCD-Elementes 105 mit der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung
24 verbindet. Dies hat zur Folge, daß ein dem Ausgangssignal des CCD-Elementes 105
entsprechendes magnetisches latentes Bild mittels des Aufzeichnungskopfes 2 auf
der Aufzeichnungstrommel 1 aufgezeichnet wird. Schreitet die Zählung der Haupttast-Taktimpulse
mittels der Zähler A 311 und B 312 so lange fort, bis der Zähler A 311 2000 Impulse
gezählt hat, dann zeigt der Zähler B 312 die Zahl "20" an.
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Diese Zahl stimmt mit dem in das Register B 302 eingeschriebenen Wert
überein. Demgemäß steht am Ausgang des dem Register B 302 und dem Zähler B 312 nachgeschalteten
Komparator B 322 die logische "1" an. Mit diesem "1"-Signal wird das Flip-Flop A
331 rückgesetzt, da der Ausgang des Komparators B 322 mit dem Rücksetzeingang R
des Flip-Flops A 331 verbunden ist.
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Fällt das am Ausgang des Flip-Flops A 331 anstehende Signal auf einen
tiefen Pegel ab, dann wird der Analogschalter 342 wegen des zwischen ihn und das
Flip-Flop A 331 geschalteten UND-Gliedes 341 so geschaltet, daß das der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung
24 zugeführte Videosignal auf Massepotential abfällt. Unmittelbar nach dem Rücksetzen
des Flip-Flops A 331 entspricht demnach das der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung
24 zugeführte Videosignal einem "Weiß", und zwar unabhängig vom tatsächlichen Ausgangssignal
des CCD-Elementes 105. Demnach wird nach einem Rücksetzen des Flip-Flops A 331 ein
magnetisches latentes Bild auf der Aufzeichnungstrommel 1 aufgezeichnet, welches
"weiß" ist. Ein Vergleich der Fig. 11(b) und (d) zeigt, daß das den Skalenteilen
5 bis "10" der Kopiervorlage lol bzw. des Bildes entsprechende Ausgangssignal des
CCD-Elementes
105 zwischen dem 500sten und 1000sten CCD-Taktimpuls
ausgelesen bzw. zwischen dem 1500sten und 2000sten Haupttast-Taktimpuls auf der
Aufzeichnungstrommel 1 aufgezeichnet wird.
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Im Ergebnis wird das Bild des den Skalenteilen "5 bis 10" entsprechenden
Ausschnittes in der Kopiervorlage 101 so auf der Aufzeichnungstrommel 1 aufgezeichnet,
als wäre es in den den Skalenteilen "15 bis 20" entsprechenden Abschnitt versetzt
worden.
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Die Steuerung der Teil- bzw. Feintastung in der Teiltastrichtung wird
nachfolgend unter Bezugnahme auf das in Fig. 12 wiedergegebene Ablaufdiagramm für
die Teiltastung beschrieben. Geht man davon aus, daß eine Teiltastung pro Umdrehung
der Aufzeichnungstrommel 1 durchgeführt wird und daß die Zähler C 313 und D 314
die Indeximpulse zählen, dann geben die Zahlen der Zähler C 313 und D 314 die Position
der Teiltastung an.
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Da das Flip-Flop B 332 zunächst rückgestellt ist, befindet sich der
"1"-Ausgang des Flip-Flops B 332 auf einem niedrigen Pegel. Demgemäß wird der Analogschalter
342 über das UND-Glied 341 so angesteuert, daß ein "Weiß"-Signa der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung
24 zugeführt wird. Sobald die Teiltastung bis zu der dem Skalenteil "35" entsprechenden
Position vorgerückt ist, hat der Zähler C 313 fünfhundert Impulse und demgemäß der
Zähler D 314 fünf Impulse gezählt. Demgemäß steht der Zähler D 314 auf der Zahl
"35", die sich durch Addition des Wertes "5" zum Ausgangswert "30" ergibt. Da der
Wert "35" mit dem im Speicher F 306 eingespeicherten Wert übereinstimmt, steht am
Ausgang eines dem Register F 306 und dem Zähler D 314 nachgeschalteten Komparators
F 326 eine logische i an.
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Das Ausgangssignal des Komparators F 326 wird dem
Prozessor
300 zugeführt. Dieser gibt dann einen Befehl zur Unterbrechung der Teiltastung bei
der Aufzeichnung ab. Hierzu wird die Zufuhr der Vorschub-Impulse zum Aufzeichnungs-Teiltast-Motor
16 unterbrochen, so daß die Bewegung des Aufzeichnungskopfes 2 in Teiltastrichtung
am dem Skalenteil "35" entsprechenden Ort ebenfalls unterbrochen wird. Die bei der
Abbildung durchgeführte Teiltastung wird dagegen fortgesetzt.
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Nach einer Weile hat der Zähler C 313 den tausendsten Impuls gezählt.
Demgemäß wird der Wert "10" zum Anfangswert des Zählers D 314 addiert, so daß dieser
nunmehr den Wert "40" anzeigt. Der Wert "40" stimmt mit dem im Speicher C 303 eingeschriebenen
Wert überein.
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Demgemäß steht am Ausgang des dem Zähler D 314 und dem Register C
303 nachgeschaltenen Komparators C 323 eine logische "1" an. Da der Ausgang des
Komparators C 323 mit dem S-Eingang des Flip-Flops B 332 verbunden ist, steht nunmehr
am "1"-Ausgang des Flip-Flops B 332 ein hoher Pegel an. Wegen der Verknüpfung des
Analogschalters 342 mit dem Flip-Flop B 332 über das UND-Glied 341 wird der Analogschalter
342 derart angesteuert, daß das Ausgangssignal des CCD-Elementes 105 der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung
24 zugeführt wird. Demgemäß wird von diesem Zeitpunkt an ein dem Ausgangssignal
des CCD-Elementes 105 entsprechendes magnetisches latentes Bild auf der Auf zeichnungstrommel
1 aufgezeichnet.
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Die am Ausgang des Komparators C 323 anstehende logische "1" wird
außerdem dem Prozessor 300 zugeführt. Dieser hebt die Unterbrechung der Aufzeichnungs-Teiltastung
auf bzw. gibt ein Signal zur Fortsetzung der Aufzeichnungs-Teiltastung ab. Zu diesem
Zeitpunkt befindet sich die Abbildungs -iltastung an der dem Skalenstrich "40" entsprechenden
Position, während sich die Aufzeichnungs-Teiltastung an der dem Skalenstrich "35"
entsprechenden Position befindet. Demgemäß wird derjenige Bildteil der
Kopiervorlage
101 auf der Aufzeichnungstrommel 1 bei einer dem Skalenstrich "35" entsprechenden
Position aufgezeichnet, der sich beim Skalenstrich "40" befindet. Werden nun die
Abbildung, die Aufzeichnung des latenten Bildes und die Teiltastung lange fortgeführt,
bis sich die Bild-Teiltastung bei einer dem Skalenstrich "50" entsprechenden Position
befindet, dann steht im Zähler D 314 der Wert "50" an. Dieser Wert stimmt mit dem
im Register D 304 gespeicherten Wert überein. Demgemäß steht am Ausgang des dem
Zähler D 314 und dem Register D 304 nachgeschalteten Komparators D 324 die logische"1"
an. Der Ausgang des Komparators D 324 ist mit dem R-Eingang des Flip-Flops B 332
verbunden. Dies hat zur Folge, daß das Flip-Flop B 332 durch die logische "1" des
Komparators D 324 rückgesetzt wird bzw. am "1"-Ausgang des Flip-Flops B332 ein niedriger
Pegel ansteht. Als Folge hiervon wird der Analogschalter 342 über das UND-Glied
341 in einen Schaltzustand gebracht, in welchem die Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung
24 mit einemVideosignal beschickt wird, das auf Massepotential liegt bzw. "Weiß"
repräsentiert.
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Wegen der gewählten Schaltung befindet sich der Analogschalter 342
nur dann in einem Zustand, in welchem das vom fotoelektrischen Wandler bzw. CCD-Element
105 abgegebene Signal als Videosignal der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 zugeführt
wird, wenn sowohl das Flip-Flop A 331 als auch das Flip-Flop B 332 gesetzt sind,
d.h.ihre "1"-Ausgänge jeweils auf hohem Pegel liegen.Demgemäß wird lediglich der
in Fig. 9 schraffiert wiedergegebene Teil aufgezeichnet.
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Das Ausgangssignal des Komparators D 324 wird dem Prozessor 300 zur
Beendigung der Aufzeichnung des latenten
Bildes zugeführt. Daraufhin
wird die Bildentwicklung, die Bildübertragung, Papierzufuhr, die Reinigung usw.
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zur Herstellung der in Fig. 9 dargestellten Kopie durchgeführt.
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Vorstehend wurde ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel der
Erfindung erläutert. Darüber hinaus sind beispielsweise folgende Modifikationen
möglich: Mehrere ausgewählte Ausschnitte aus mehreren Kopiervorlagen können in einer
Kopie zusammengestellt werden, wenn mit der Entwicklung oder den nachfolgenden Arbeitsschritten
nicht unmittelbar nach Beendigung der Aufzeichnung des einer Teilkopie entsprechenden
latenten Bildes eines Ausschnittes aus einer Kopiervorlage 101 begonnen wird, sondern
erst nachdem auch das einer weiteren Teilkopie einer Weiteren)Kopiervorlage entsprechende
latente Bild aufgezeichnet ist. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel wurden die
Grenzen der jeweils von der Kopiervorlage auszulesenden Bereiche und der in der
Kopie aufzuzeichnenden Bereiche mittels des Tastenfeldes 160 des Bedienungsfeldes
156 vorgegeben. Stattdessen können diese Vorgaben aber auch mittels anderer Einrichtungen
über eine Datenschnittstelle (Interface) eingegeben werden. Diese Modifikation kann
beispielsweise für die überlagerung mehrerer Teilkopien verwendet werden. In. dem
dargestellten Blockdiagramm (Fig.. 6) sind größere Elemente außerhalb der Steuerschaltung
in Form von einzelnen Blöcken dargestellt. Sie können aber auch durch den im Mikroprozessor
vorgesehenen Akkumulator, Register, Speicher u.dgl. ersetzt werden.
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Auch können anstelle des einzigen Aufzeichnungskopfes 2 mehrere Aufzeichnungsköpfe
verwendet werden. Gleiches gilt für das bzw. die CCD-Elemente Anstelle durch unmittelbare
Zuführung des Ausgangssignals des CCD-Ele-
mentes 105 zur Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung
24 kann die Position in der Haupttastrichtung auch dadurch verschoben werden, daß
das Ausgangssignal des CCD-Elementes 105 gelesen, über entsprechende Adressierung
in einen Schreib-Lesespeicher eingespeichert und aus diesem wieder ausgelesen wird.
Lin solcher Schreib-Lesespeicher oder RAM wird als Zeilenspeicher verwendet.
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Zwar ist die Originalauflage 102 mit den Skalen 151 und 152 versehen.
Dennoch mag es in einigen Fällen schwierig sein, die einem gewünschten Mittelbereich
der Kopiervorlage 101 entsprechenden Skalenteile festzustellen und dementsprechend
diesen Bereich richtig zu adressieren. In diesen Fällen kann ein mit einem Koordinatennetz
versehenes transparentes Papier auf die Kopiervorlage 101 gelegt werden, um die
benötigten Skalenstriche besser bestimmen zu können.
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Auch kann jeweils ein gewünschter Ausschnitt aus der Kopiervorlage
101 vergrößert oder verkleinert werden, falls die Lehre dieser Erfindung auf die
aus der japanischen Patentanmeldung No. 54-35359 angewendet wird.
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Gemäß Fig. 12(c) wird die Teiltastaufzeichnung erst eine Weile nach
deren Beginn unterbrochen. Stattdessen kann auch der Start der Teiltastaufzeichnung
entsprechend der Differenz bzw. der Verschiebung zwischen den Vorlage-und Kopieanfängen
in Teiltastrichtung verzögert werden. Soll eine Verschiebung zwischen den Abbildungs-
und Aufzeichnungsorten der Kopiervorlage 101 bzw. der Kopie 170 vorgenommen werden,
die genau umgekehrt wie die in den Fig. 5 und 9 dargestellte Verschiebung ist, dann
kehren sich die Verzögerungen bzw. Voreilungen zwischen der Abbildung und der Aufzeichnung
gegenüber dem anhand der Fig. 5
und 9 dargestellten Ausführungsbeispiel
genau um.
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Die Teiltasteinrichtung kann auch mit hoher Geschwindigkeit vom Startpunkt
der Teiltastung zum Startpunkt der tatsächlichen Abbildung und Aufzeichnung des
latenten Bildes bewegt werden. Der Zeitaufwand zur Herstellung einer Teilkopie kann
demnach z. B. dadurch erheblich verringert werden, daß eine Teiltastung von wenigstens
zwei Zeilen während einer Drehung der Aufzeichnungstrommel 1 durchgeführt wird.
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Mittels des erfindungsgemäßen Kopierers kann man also eine Partialkopie
eines Ausschnittes aus einer Kopiervorlage 101 dadurch erhalten, daß er die Kopiervorlage
101 auf die Originalauflage 102 auflegt und die dem Ausschnitt der Kopiervorlage
101 entsprechenden Zahlen der Abbildungsbereichskalen 151, 152 über das Tastenfeld
16C o.dgl. dem Kopierer vorgibt. Hierbei kann der Ort der Ausschnittkopie auf dem
Kopierpapier 170 gegenüber demjenigen des Bildausschnittes auf der Kopiervorlage
101 versetzt werden. Auch können die Ausschnitte mehrerer Kopiervorlagen in einer
einzigen Partialkopie zusammengestellt werden.
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Anhand der Fig. 13, 14 und 15 wird ein weiteres Ausführungsbeispiel
der Erfindung erläutert. Hierbei zeigt Fig. 13 den Zusammenhang zwischen den Orten
des schraffiert dargestellten Ausschnittes 1302 der Kopiervorlage 101 und der Teilkopie
1304 in der Gesamtkopie 1303. Der zugehörige Steuerabschnitt ist in Fig. 14 in Form
eines Blockdiagrammes dargestellt.
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Fig. 15 zeigt ein Flußdiagramm zur Erläuterung des Betriebes des Steuerabschnittes.
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Anhand der Fig. 4 wurde bereits darauf hingewiesen, daß die Originalauflage
102 an einer Seite eine Abbildungsbereichs-Skala in Teiltastrichtung aufweist.
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Beim dargestellten Ausführungsbeispiel hat diese Skala das Bezugszeichen
1301 (Fig. 11(a)). Mittels dieser Skala ist die Vorlage 101 in zehn Teile teilbar
- beispielsweise in der Teiltastrichtung. Demgemäß weist die Abbildungsbereichs<Skala
1301 die Teilstriche 1,2, ..., und 9 auf. Mit Hilfe der Abbildungsbereichs-Skala
1301 kann nun die Bedienungsperson den zu kopierenden Ausschnitt 1302 der auf der
Originalauflage 102 aufliegenden Kopiervorlage 101 hervorheben. Soll nun der in
Fig. 13(b) schraffiert dargestellte ausschnitt 1302 kopiert werden, ergibt sich
durch Vergleich mit der Abbildungsbereichs-Skala 1301 hierfür der Zahlenbereich"2
bis 5".
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Die Bedienungsperson legt nun die Kopiervorlage 101 auf die Originalauflage
102 und betätigt die Teilkopieschaltertaste 158 im Tastenfeld 160 (Schritt 1502
in Fig. 15). Der Prozessor 300 bestätigt die Betätigung der Teilkopieschaltertaste
158 dadurch, daß er in der Anzeige 159 (Fig. 14) vorgesehene lichtemittierende Dioden
derart ansteuert, daß die Buchstaben "P.O -O" angezeigt werden (Schritt 1503 in
Fig. 15). Der Buchstabe "P."-steht hierbei für "PARTIAL COPY" bzw.
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"TEILKOPIE" . Danach gibt die Bedienungsperson die Zahl "2", d.h.
den Beginn des zu kopierenden Ausschnittes 1302 dadurch vor, daß er die die Zahl
"2" tragende Taste des Tastenfeldes 160 betätigt (Schritt 1504 in Fig. 15). Der
Prozessor 300 bestätigt, daß die Zahl "2" mittels des Tastenfeldes 160 eingegeben
wurde und schreibt diese Zahl in ein Register C 1401 ein (Schritt 1505 in Fig. 15).
Danach wird die Zahl "2"
von der Anzeige 159 dadurch angezeigt,
daß nunmhr die alphanumerischen Zeichen "P.O - 2"'erscheinen (Schritt 1506 in Fig.
15). Danach gibt die Bedienungsperson die Zahl "5", d.h. die dem Ende des zu kopierenden
Ausschnittes 1302 entsprechende Zahl ein. Hierzu wird die mit der Zahl 5 beschriftete
Taste des Tastenfeldes 160 betätigt (Schritt 1507 in Fig. 15). Der Prozessor 300
schiebt die vorher in das Register C 1401 eingegebene Zahl "2" in ein Register B
1402 und schreibt die dem Ausschnitt-Ende entsprechende Zahl "5" in das Register
C 1401 ein (Stufen 1508 und 1509 in Fig. 15).
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An der Anzeige 159 erscheinen die alphanumerischen Zeichen "P.2 -
5" (Stufe 1510 in Fig. 15).
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Danach betätigt die Bedienungsperson die Starttaste 157 des Bedienungsfeldes
156 (Schritt 1511 in Fig. 15).
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Der Prozessor 300 stellt fest, daß die Starttaste 157 betätigt worden
ist und startet die Steuerschaltung für die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Abbildungs-und
Aufzeichnungseinheit. Zunächst wird mittels des Prozessors 300 die Lichtquelle 103
eingeschaltet. Danach wird der Antriebsmotor 28 für die Aufzeichnungstrommel 1 eingeschaltet.
Hierdurch wird letztere über den Riemen 281 im Uhrzeigersinn gedreht. Schließlich
gibt der Prozessor 300 noch den Startbefehl für den Löschkopf 9, welcher das vorher
auf der Aufzeichnungstrommel 1 aufgezeichnete latente Bild löscht (Schritte 1512,
1513 und 1514 in Fig. 15).
-
Gemäß Fig. 14 ist ein Zähler B 1404 mit dem Prozessor 300 verbunden.
Dieser Zähler zählt die Zahl der teilzutastenden Zeilen. Zu Beginn werden der Inhalt
des Zählers B 1404 und der des Registers B 1402 in einem Komparator A 1405 verglichen
(Schritt 1516 in Fig.15).
-
Da der Zählerstand des Zählers B 1404 zu Beginn "0" ist und im Register
1402 die Zahl "2" steht, ist die Antwort auf die Frage: Inhalt des Zählers B größer
gleich Inhalt des Registers B? ein NEIN.
-
Als Folge hiervon wird die Teiltastung des Bildes durchgeführt (Schritt
1517 in Fig. 15). Der Prozessor 300 treibt den Abbildungs-Teiltast-Antrieb 125 mit
hoher Geschwindigkeit an, letzteres aus Gründen einer Zeitersparnis. Gelangt als
Folge hiervon der Abbildungs-Teiltast-Schlitten 120 in die Höhe eines Teiltast-Positionsfühlers
211, dann wird das von einer lichtemittierenden Diode 211 A ausgesandte Licht -
dies ist beispielsweise durch die gestrichelten Linien 210 in Fig. 1 und in Fig.
14 dargestellt - von einem Fototransistor 211 B empfangen. Dieses Signal gelangt
dann in den Prozessor 300. Als Folge hiervon erkennt der Prozessor, daß der Abbildungs-Teiltast-Schlitten
120 die dem Skalenstrich "1" der Abbildungsbereichs-Skala 1301 entsprechende Position
erreicht hat (Schritt 1518 in Fig. 15). Daraufhin zählt der Zähler B 1404 über den
Prozessor 300 den Wert 1 (Schritt 1519 in Fig. 15).
-
Der Inhalt des Zählers B 1405 wird mit dem des Registers B 1402 im
KomparatorA 1405 verglichen (Schritt 1516 in Fig. 15). Da im Zähler B 1404 die "1"
steht, im Reregister B 1402 dagegen die "2", wird die bildseitige Hochgeschwindigkeits-Teiltastung
fortgesetzt (Schritt 1517 in Fig. 15), und zwar bis der Abbildungs-Teiltast-Tisch
bzw. -Schlitten 120 in die Position gelangt, in welcher das Ausgangssignal eines
weiteren Teiltast-Positions-Fühlers 212 registriert bzw. variiert wird.
-
Die Änderung infolge des Ausganssignals des Teiltast-Positions-Fühlers
212 wird vom Prozessor 300 festgestellt. Demgemäß zählt der Zähler B 1404 die Zahl
"2" (Stufen 1518 und 1519 in Fig. 15). Da nunmehr sowohl der Inhalt des Zählers
B 1414, als auch der Inhalt des
Registers B 1402 den Wert "2" haben,
ändert sich das Ausgangssignal des Komparators A 1405. Hierdurch stellt der Prozessor
fest, daß der Abbildungs-Teiltast-Schlitten 120 den Startpunkt für den abzubildenden
Ausschnitt aus der Kopiervorlage 101 zur Erstellung der gewünschten Teilkopie erreicht
hat (Schritt 1516 in Fig. 15).
-
Daraufhin wird mit der Abbildung und dem Aufbau des latenten Bildes
begonnen. Die Aufzeichnungskopf-Zugriffseinrichtung 22 wird derart angesteuert,
daß sich der Aufzeichnungskopf 2 der Auf zeichnungstrommel 1 nähert.
-
Das vom fotoelektrischen Wandler bzw. dem CCD-Element 105 von der
Kopiervorlage 101 ausgelesene Videosignal wird über den Videoverstärker 106 und
die Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 dem Aufzeichnungskopf 2 zugeführt. Dieser
baut dann das magnetische latente Bild auf der Aufzeichnungstrommel 1 auf (Schritte
1520 und 1521 in Fig. 15). Der Abbildungs-Teiltast-Antrieb 125 und der Aufzeichnungs-Teiltast-Antrieb
16 werden nun mit Normalgeschwindigkeit angetrieben, so daß eine Teiltastung von
beispielsweise 0,1 mm pro Zeile pro Umdrehung der Aufzeichnungstrommel 1 durchgeführt
wird.
-
Mit anderen Worten wird mit einer Zeilendichte von 10 Zeilen / mm
teilgetastet (Schritt 1522 in Fig.15).
-
Jedes Mal, wenn der Abbildungs-Teiltast-Schlitten 120 einen der Teiltast-Positions-Fühler
211 bis 220 passiert, zählt der Zähler B 1404 gemäß der vorstehend anhand des Zählers
211 beschriebenen Art um Eins weiter (Schritte 1523 und 1524 in Fig. 15). Erreicht
der Teiltast-Schlitten 120 die Position des Teiltast-Positions-Fühlers 215 - dieser
entspricht dem Skalenstrich dem Skalenstrich 5 auf der Abbildungsbereichs-Skala
1301 - dann zählt der Zähler B 1404 die 5.
-
Ein dem Register C 1401 und dem Zähler B 1404 nachgeschalteter KomparatorB
1406 stellt daraufhin die
Gleichheit der Inhalte des Zählers B
1404 sowie des Registers C 1401 fest. Dessen Ausgangssignal wird dem Prozessor 300
zugeführt. Letzterer stellt fest, daß das Ende des zu kopierenden Ausschnittes 1302
bzw.
-
der Teilkopie erreicht ist (Schritt 1525 in Fig. 15).
-
Daraufhin stoppt der Prozessor 300 den für die Aufzeichnungstrommel
1 vorgesehenen Motor 28, löscht die Lichtquelle 103 und bewirkt dadurch eine Rückführung
der Teiltastung (Schritte 1526, 1527 und 1528 in Fig. 15). Nach der Rückführung
der Teiltastung wird die Aufzeichnungskopf-Zugriffseinrichtung 22 ausgerückt. Die
Abbildungs- und Aufzeichnungs-Teiltast-Antriebe 125 und 16 werden gestoppt und eine
Teiltast-Kupplung 127 wird ausgerückt, so daß die Abbildungs- und Aufzeichnungs-Teiltast-Schlitten
120 und 20 unter der Einwirkung der Rückstellkraft einer Torsionsfeder 132 zurückkehren
(Fig. 1). Über den Prozessor wird dann ein Druckabschnitt 1450 zur Entwicklung,
Bildübertragung, Papierzuführung, Fixierung, Reinigung usw. betätigt, um den Druck
der Kopie fertigzustellen (Schritt 1529 in Fig. 15). Die so erhaltene Teilkopie
1304 entspricht dem in der Kopie 1303 schraffiert dargestellten Bereich (Fig. 13(c)).
Demnach wird der in Fig. 13(b) gezeigte Bildausschnitt 1302 auf der Kopie versetzt
als Teilkopie 1304 erhalten.
-
Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich auf ein Ausführungsbeispiel,
bei welchem sich der in Fig. 16(b) schraffiert dargestellte Ausschnitt 1602 aus
der Kopiervorlage 101 von der Nullmarke bis zum Skalenteil "3" der Abbildungsbereichs-Skala
1301 (Fig. 16(a)) erstreckt und so kopiert werden soll. In diesem Fall betätigt
die Bedienungsperson die mit der Zahl "3" beschriftete Taste des Tastenfeldes 160
und danach die
Starttaste 157. Wird dem Kopierer die Startposition
eingegeben (Schritt 1504 in Fig. 15), dann zeigt die Anzeige 159 die alphanumerischen
Zeichen "P.o - 3" (Schritt 1506 in Fig. 15). Die Zahl "3" wird im Register C 1401
gespeichert. Die Starttaste 157 ist in diesem Fall betätigt worden, ohne daß ein
Eingangssignal für den "Endpunkt", genauer gesagt für einen zweiten Positionspunkt
eingegeben wurde. Dieser Fall ist durch die gestrichelte Linie 1531 in Fig. 15 dargestellt.
In diesem Fall werden im Flußdiagramm die Schritte 1507 bis 1510 übersprungen und
die Schritte 1511 bis 1516 in der beschriebenen Weise durchgeführt. In der Stufe
1516 (Fig. 15) befindet sich im Register B 1402 die "o", da in das Register B keine
Zahl mittels des Tastenfeldes 160 eingeschrieben worden ist. Aber auch der Zähler
B 1404 hat in der Stufe 1516 (Fig. 15) den Wert "O", da sich die Teiltasteinrichtung
der Abbildungseinheit noch nicht bewegt hat. Die in der Stufe 1516 beantwortete
Frage wird also mit "JA" beantwortet, so daß unter Überspringung der Stufen 1517
bis 1519 zu Stufe 1520 vorgerückt wird. In dieser Stufe beginnt die Abbildung der
Kopiervorlage und der Aufbau des latenten Bildes. Im einzelnen wird hierbei die
Kopiervorlage 101 gleich von Anfang an abgebildet und das latente Bild auf die Aufzeichnungstrommel
1 aufgezeichnet. Gelangt man nun im Flußdiagramm zu der Stufe, in welcher der Abbildungs-Teiltast-Schlitten
120 in eine dem Skalenteil "3" entsprechende Position gelangt (Fig. 16), dann zählt
der Zähler B 1404 die Zahl "3".
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Gemäß Fig. 15 Stufe 1524, zählt der Zähler B 1404 die Zahl "3", so
daß die Stufe 1525 im Flußdiagramm nunmehr ein "JA" als Ausgangssignal abgibt. Der
weitere Ablauf gleicht dem bereits vorher anhand der Fig. 15 beschriebenen Ablauf.
Demgemäß kann die in
Fig. 16(c) gezeigte Kopie 1603 dem Kopierer
entnommen werden. Der Bildausschnitt 1602 der Kopiervorlage 101 ist demnach auf
den schraffiert dargestellten Abschnitt 1604 der Kopie 1603 kopiert worden. Der
Grund dafür, daß der Startpunkt zunächst in das Register 1401 eingegeben wird und
daraufhin die alphanumerischen Zeichen "P.O - 2" angezeigt werden, liegt darin,
daß die Bedienungsperson bequem einen Endpunkt für den Fall eingeben kann, daß der
Startpunkt bei "O" liegt.
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Die nachfolgende Beschreibung betrifft den Fall, in welchem der in
Fig. 17(b) schraffiert dargestellte Ausschnitt 1702 aus der 3ildvorlage 101 auf
den in Fig. 17(c) schraffiert dargestellten Abschnitt 1704 einer Kopie 1703 kopiert
werden soll. Die für diesen Fall vorgesehene Steuerung ist anhand des in Fig. 18
dargestellten Flußdiagramms dargestellt. Die vor der Stufe 1514 und nach der -Stufe
1520 liegenden Stufen im Flußdiagramm stimmen mit denen in Fig. 15 gezeigten Diagrammstufen
überein.
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Bei dem in Fig. 18 gezeigten Schritt 1816 werden die Inhalte des Zählers
B 1404 und des Registers B 1402 miteinander verglichen. Da im Register B 1402 die
"2" eingeschrieben ist, im Zähler B 1404 dagegen die "0" steht, lautet die Antwort
auf die gemäß dem Schritt 1816 gestellte Frage Zähler B 1404 = Register B 1402?
"NEIN". Im Flußdiagramm rückt man demnach weiter zum Schritt 1840 vor. Der Prozessor
300 gibt demnach an die Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 ein Signal ab, welches
die Aufzeichnung des latenten Bildes hemmt, d.h. die Stromversorgung zum Aufzeichnungskopf
2 unterbricht. Sowohl in der Abbildungseinheit als auch in der Auf zeichnungseinheit
wird die
Teiltastung mit hoher Geschwindigkeit bis zum Skalenteil
"2" der Abbildungsbereichs-Skala 1301 (Fig. 17(c)), d.h. bis zum Startpunkt, bewegt
(Schritt 1841 in Fig.18).
-
Gelangt der Abbildungs-Teiltast-Schlitten 120 zum Skalenteil "2" der
Abbildungsbereichs-Skala 1301, dann hat sich auch der Aufzeichnungs-Teiltast-Tisch
bzw.
-
-Schlitten 20 bis zu einer entsprechenden Position auf der Aufzeichnungstrommel
1 in Teiltastrichtung weiterbewegt. Da nun im Zähler B 1404 die "2" ansteht, lautet
die Antwort auf die Frage gemäß Schritt 1816 in Fig.18 "JA". Demgemäß gelangt man
nunmehr im Flußdiagramm zur Stufe 1520. Die nun folgende Auf zeichnung des latenten
Bildes, wie die zum Ausdrucken der Kopie benötigten Vorgänge, werden in der anhand-
der Fig. 15 beschriebenen Weise durchgeführt. Da die Stromversorgung zum Aufzeichnungskopf
2 so lange unterbrochen war, bis die Abbildungseinheit und die Aufzeichnungseinheit
gleichzeitig die dem Startpunkt, d.h. dem Skalenteil "2" in der Abbildungsbereichs-Skala
1301 entsprechende Position erreicht haben, erhält man die in Fig. 17(c) wiedergegebene
Kopie 1703. Diese Kopie weist zunächst einen "weißen" Abschnitt 1706 auf, welcher
dem nicht benötigten bzw. nicht gewünschten Abschnitt 1705 der Kopiervorlage 101
entspricht; denn der nicht gewünschte Abschnitt 1705 der Kopiervorlage 101 wurde
nicht auf der Bildtramnel 1 aufgezeichnet.
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Der in der Kopie 1703 schraffiert dargestellte Abschnitt 1704, also
die Teilkopie, entspricht dem in Fig. 17(b) schraffiert dargestellten Ausschnitt
1702 aus der Kopiervorlage 101. Dieser Ausschnitt ist gemäß dem Vorstehenden auf
der Kopie 1703 aufgezeichnet worden.
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Bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel wurden
Abbildungs-Teiltast-Positionsfühler
211 bis 220 zur Ermittlung der Position des Abbildungs-Teiltast-Schlittens verwendet.
Stattdessen kann aber auch ein ebenfalls in Fig. 14 dargestellter Zähler C 1407
in der Steuerschaltung vorgesehen sein. Ein auf diesen Zähler C 1407 abgestelltes
Flußdiagramm ist in Fig.19 dargestellt. Im Folgenden wird dabei davon ausgegangen,
daß sich die Teiltastung über eine Länge von 300 mm erstreckt und daß ein Teilungsintervall
der Abbildungsbereichs-Skala für die Teiltastung jeweils 30 mm hat, also wiederum
lo Teilstriche vorgesehen sind. Ferner wird davon ausgegangen, daß die Zeilendichte
in der Teiltastung 10 Zeilen/mm beträgt und die Teiltastung um eine Zeile, d.h.
um 0,1 mm pro Umdrehung der Aufzeichnungstrommel 1 fortschreitet. Demgemäß erhält
man pro Teilungsintervall auf der Abbildungsbereichs-Skala 1301 10 x 30 = 300 Teiltastungen.
Der Zähler C 1407 ist nun so ausgelegt, daß er pro 300 Zeilen, also pro einem dem
Teilungsintervall auf der Abbildungsbereichs-Skala 1301 entsprechenden Abstand einen
Impuls erzeugt. Der Prozessor 300 und der Zähler C 1407 sind über die in Fig. 14
gestrichelt dargestellten Signalleitungen 1408 und 1409 wechselseitig verbunden.
-
Der Prozessor 300 gibt nu 1 pro zurückgelegter Zeile in Teiltastrichtung
einen Impuls an den Zähler 1407 ab, d.h. pro 0,1 mm zurückgelegter Strecke. Sobald
die Teiltastung eine dem Teilungsintervall auf der Abbildungsbereichs-Skala 1301
entsprechende Strecke zurückgelegt hat, hat der Zähler C 1407 300 Zeilen gezählt,
woraufhin er seinerseits einen Impuls an den Prozessor 300 abgibt. Dieservom Zähler
C 1407 an den Prozessor 300 abgegebene Impuls spielt die gleiche Rolle, wie der
von den ebenfalls in Fig. 14 dargestellten Teiltast-Positions-Fühlern 211 bis 220
jeweils
abgegebene Impuls. Demgemäß wird das zwischen den Schritten 1516 bis 1522 in'Fig.
15 liegende Flußdiagramm durch das in Fig. 19 dargestellte Flußdiagramm ersetzt.
Die übrigen im Flußdiagramm gemäß Fig. 15 dargestellten Schritte bleiben unverändert.
-
Im folgenden soll nun davon ausgegangen werden, daß der zu kopierende
Bildausschnitt zwischen den Skalenteilen "2" und 5" liegt. Ähnlich wie beim Flußdiagramm
gemäß Fig. 15 gelangt man zu einem Schritt 1916 in Fig. 19. Zu Beginn hat der Zähler
B 1404 den Wert O und das Registeri3i 1402den Wert 2. Demgemäß gelangt man im Flußdiagramm
gemäß Fig. 19 zum nächsten Schritt 1945, in welchem die Abbildungs-Teiltastung mit
hoher Geschwindigkeit um eine Zeile weiterbewegt wird. Der Zähler C 1407 zählt hierbei
eine Eins (Schritt 1946 in Fig. 19). Wird dem Zähler C 1407 die Zahl 300 gemäß vorstehenden
Ausführungen vorgegeben, dann erhält man beim Schritt 1947 die Antwort "NEIN". Demgemäß
gelangt man im Flußdiagramm wieder zurück zum Schritt 1945 und die Abbildungs-Teiltastung
rückt um eine weitere Zeile vor. Der Zähler C 1407 zählt ebenfalls um Eins weiter
(Schritte 1945, 1946 in Fig. 19). Die Schritte 1945, 1946 und 1947 in Fig. 19 werden
so lange wiederholt, bis 300 Zeilen teilgetastet sind. Demgemäß beträgt dann die
vom Zähler C 1407 gezählte Zahl 300.IVunmehr erhält man beim Schritt 1947 die Antwort
"JA". Im Flußdiagramm rücktman also zum Schritt 1919 vor, bei welchem der Zähler
B 1404 eine Eins zählt. Diese Eins bedeutet, daß der Abbildungs-Teiltast-Schlitten
120 eine Position erreicht hat, welche dem Skalenteil "1" in der Abbildungsbereichs-Skala
1301 entspricht.
-
Daraufhin gelangt man im Flußdiagramm wieder zurück zum Schritt 1916.
Da der Zähler B 1404 erst auf "1" steht, das Register B 1402 dagegen auf "2", werden
die
Schritte 1945, 1946 und 1947 so lange wiederholt, bis der Zähler
C 1407 wiederum bis 300 gezählt und der Zähler B 1402 um Eins weitergerückt ist
(Stufe 1919 in Fig. 19). Nunmehr erhält man beim Schritt 1916 die Antwort "JA",
so daß man im Flußdiagramm zum Schritt 1920 gelangt. Von diesem Zeitpunkt an werden
die Abbildung und die Aufzeichnung des latenten Bildes durchgeführt. Hierbei wird
die Teiltasteinrichtung mit normaler Geschwindigkeit, d.h. eine Zeile pro Umdrehung
der Aufzeichnungstrommel 1 bewegt, wobei der Zähler C 1407 wiederum jede Zeile zählt.
Ist die Teiltastung um 300 Zeilen weitergerückt, zählt der Zähler B 1404 wiederum
um Eins weiter. Die Schritte 1920, 1921, 1948, 1949, 1950 und 1925 im Flußdiagramm
der Fig. 19 werden so lange wiederholt, bis der Zähler B 1404 die Zahl "5" erreicht
hat. Hat der Zähler B 1404 die Zahl "5" erreicht, erhält man beim Schritt 1925 die
Antwort "JA". Dies bedeutet, daß die Aufzeichnung des latenten Bildes beendet und
anschließend mit dem Druck der Kopie in gleicher Weise fortgefahren wird, wie anhand
der Fig. 15 beschrieben.
-
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel für die Zusammenfügung einzelner
Bildausschnitte von zwei oder mehreren Kopiervorlagen zu einer einzigen Kopie beschrieben.
Hierzu wird auf Fig. 20 Bezug genommen, in welcher eine Kopiervorlage 101 A schraffiert
dargeweitere Kopiervorlage 101 B dargestellt sind. Hierbei soll der in der Kopiervorlage
101 schraffiert dargestellte Bildausschnitt 2002 - dieser Bildausschnitt entspricht
dem Skalenbereich "2 bis 5" in der Abbildungsbereichs-Skala 1301 - auf den in der
Kopie 2003 schraffiert dargestellten Abschnitt 2004 kopiert werden
(Fig.
20(b)-(e)). Ferner soll der in Fig.- 20(d) schraffiert dargestellte Bildausschnitt
2010 der Kopiervorlage 101B auf den in Fig. 20(e) schraffiert dargestellten Ausschnitt
2011 der Kopie 2003 kopiert werden. Das in den Fig. 20(a) - (e) entsprechende Flußdiagramm
ist in Fig. 21 dargestellt.
-
Zunächst legt die Bedienungsperson die Kopiervorlage 101A auf die
Originalauflage 102, gibt die Startposition "2" und die Endposition 5 mittels der
hierfür vorgesehenen Tasten im Tastenfeld 160 in gleicher Weise wie beim Flußdiagramm
gemäß Fig. 15 ein. Daraufhin wird die Starttaste 157 betätigt (Schritte 2101 bis
2111 in Fig. 21). Der Prozessor 300 stellt nun fest, ob es sich hierbei um den erstmaligen
Start einer Teilkopie handelt (Schritt 2160 in Fig. 21).
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Da die Antwort zunächst "JA" lautet, rückt man im Flußdiagramm zum
Schritt 2113 vor. Die Abbildung des zwischen den Skalenteilen "2 bis 5" liegenden
Bildausschnittes 2002 der Kopiervorlage 101A und die Aufzeichnung des entsprechenden
latenten Bildes werden wie beim Flußdiagramm gemäß Fig. 15 durchgeführt (Schritte
2113 bis 2125 in Fig. 21). Im Anschluß hieran hält der Prozessor 300 die Aufzeichnungs-Teiltast-Einrichtung
an (Schritt 2161 in Fig. 21). Hierzu wird der Vorschub des Aufzeichnungs-Teiltast-Antriebes
16 unterbrochen, wobei elektrische Ströme den Spulen des vorzugsweise als Schrittmotor
ausgestalteten Aufzeichnungs-Teiltast-Antriebes 16 und der Kupplung 17 zugeführt
werden. Der Abbildungs-Teiltast-Schlitten 120 wird zum Abbildungsstartpunkt rückgeführt.
Hierbei wird in der beschriebenen Weise die Stromzufuhr zur Abbildungs-Teiltast-Kupplung
127 unterbrochen, so daß der Abbildungs-Teiltast-Schlitten 120 durch die Rückstellkraft
der
Torsionsfeder 132 zum Abbildungsstartpunkt rückkehrt. Außerdem wird die Lichtquelle
103 abgeschaltet (Schritte 2162 und 2163 in Fig. 21).
-
Ferner erscheinen auf der Anzeige 159 wieder die ursprünglichen alphanumerischen
Zeichen, nämlich "P.O - O". Hierbei wird die Anzeige so gesteuert, daß die alphanumerischen
Zeichen aufblitzen oder blinken, um die Bedienungsperson darauf aufmerksam zu machen,
daß die nächste Kopiervorlage aufgelegt werden soll (Schritt 2164 in Fig. 21). Da
bei diesem Ausführungsbeispiel eine weitere Kopiervorlage, nämlich die Kopiervorlage
101B vorhanden ist (Schritt 2165 in Fig. 21) tauscht die Bedienungsperson die Kopiervorlage
101A durch die Kopiervorlage 101B aus. Ferner gibt sie als nunmehrigen Startpunkt
für die Abbildung die Zahl "1" und für den Endpunkt die Zahl "4" gemäß dem gewünschten
Bildausschnitt 2110 in der Kopiervorlage 1013 ein. Danach wird die Starttaste 157
betätigt (Schritte 2165 und 2104 bis 2111 in Fig. 21). Die vorher abgeschaltete
Lichtquelle 103 wird nun wieder eingeschaltet (Schritt 2112 in Fig. 21). Da nunmehr
die zweite Kopiervorlage abgetastet wird, erhält man beim Schritt 2160 die Antwort
"NEIN" und rückt demnach im Flußdiagramm direkt zum Schritt 2116 vor, also unter
Auslassung der Schritte 2113 und 2114.
-
Da der Schritt 2114 für das Löschen des latenten Bildes nicht ausgeführt
wurde, bleibt das latente Bild des Bildausschnittes 2002 der Kopiervorlage 101A,-d.h.
-
der Abschnitt 2004 der Kopie 2003, auf der Aufzeichnungstrommel 1
unberührt. Danach wird gemäß den Schritten 2116, 2117, 2118 und 2119 in Fig. 21
der Abbildungs-Teiltast-Schlitten 120 bis zum Beginn des Bildausschnittes 2010 in
der Kopiervorlage 1013, d.h. bis in Höhe des Skalenteiles 1 in der Abbildungsbereichs-Skala
1301 bewegt. Während dieser Zeit bleibt jedoch
der Aufzeichnungs-Teiltast-Schlitten
20 in Wartestellung, d.h. er wird an demjenigen Punkt angehalten, an welchem die
Aufzeichnung des latenten Bildes der Kopiervorlage 101A beendet worden ist, also
an der in Fig. 20(e) wiedergegebenen Grenzlinie 2012. Im Anschluß hieran wird die
Abbildung und Aufzeichnung des latenten Bildes des Bildausschnittes 2010 der Kopiervorlage
101B von dessen Startpunkt 1 bis zu dessen Endpunkt "4" gemäß den Schritten 2120
bis 2125 im Flußdiagramm der Fig. 21 durchgeführt. Hierbei wird der in Fig. 20(d)
schraffiert dargestellte Bildausschnitt 2010 der Kopiervorlage 1013 auf der Aufzeichnungstrommel
1 iii ein latentes Bild überführt, welches dem in Fig. 20(e) schraffiert dargestellten
Abschnitt 2011 in der Kopie 2003 entspricht. Dann wird - wie nach der Beendigung
der Abbildung und Aufzeichnung des latenten Bildes der ersten Kopiervorlage 101A
der Aufzeichnungs-Teiltast-Schlitten 20 vom Prozessor 300 am Endpunkt angehalten,
während der Abbildungs-Teiltast-Schlitten 120 zu seinem Teiltast-Startpunkt zurückkehrt.
Auch wird die Lichtquelle 103 ausgeschaltet,und die alphanumerischen Zeichen "P.O
- 0" auf der Anzeige 159 blinken wieder, um die Bedienungsperson darauf aufmerksam
zu machen, daß die Teilkopie der zweiten Kopiervorlage 101B nunmehr vollständig
aufgezeichnet ist (Schritte 2161, 2162, 2163 und 2164 in Fig. 21). Da beim dargestellten
Ausführungsbeispiel die Bedienungsperson keine weiteren Kopiervorlagen mehr hat,
betätigt sie eine für den Start des Druckens im Bedienungsfeld 156 vorgesehene Taste,
im Folgenden Drucktaste 183 genannt (Schritt 2166 in Fig. 21).
-
Daraufhin gibt der Prozessor 300 ein Signal zur Abbremsung des Motors
28 für den Antrieb der Aufzeichnungstrommel 1 und damit zu deren Verlangsamung ab
(Schritt
2126 in Fig. 21). Ferner wird die Stromzufuhr zum Aufzeichnungs-Teiltast-Antrieb
16, zur Teiltastkupplung 17, zur Aufzeichnungskopf-Zugriffseinrichtung 22 bzw. zu
einem darin vorgesehenen Solenoid und zum Aufzeichnungskopf 2 unterbrochen. Hierdurch
wird die Aufzeichnungs-Teiltastung in ihren ursprünglichen Zustand zurückgeführt
(Schritt 2168 in Fig. 21).
-
Der in Fig. 14 dargestellte Druckabschnitt 1450 zur Entwicklung, Papierzuführung,
Bildübertragung, Fixierung und Reinigung usw. wird nunmehr in Betrieb gesetzt, um
die Kopie fertigzustellen (Schritt 2129 in Fig.21), so daß man im Ergebnis die in
Fig. 20(e) wiedergegebene Kopie 2003 erhält.
-
Eine weitere Möglichkeit der Zusammenstellung von Bildausschnitten
auf einer einzigen Kopie ist in Fig. 22 dargestellt. Anders als bei dem in Fig.
20 dargestellten Ausführungsbeispiel werden hierbei zwei Bildausschnitte ein und
derselben Kopiervorlage 101 vertauscht auf einer Kopie 2203 zusammengestellt. Die
Bedienungsperson legt die Kopiervorlage 101 auf die vorzugsweise aus Glas bestehende
Kopierauflage 102, betätigt die Teilkopie-Schaltertaste 158, gibt den Startpunkt
5 und den Endpunkt "10", d.h. die den Skalenteilen der Abbildungsbereichs-Skala
1301 entsprechenden Zahlen über das Tastenfeld 160 ein und betätigt danach die Starttaste
157. In der bereits beschriebenen Weise wird dann das latente Bild des schraffiert
dargestellten Bildausschnittes 2202 der Kopiervorlage 101 so auf der Auf zeichnungstrommel
1 aufgezeichnet, daß es auf der Kopie 2203 in den in gleicher Weise ebenfalls schraffiert
dargestellten Abschnitt 2204 fällt. Gelangt man nun im Flußdiagramm gem.Fig. 21
zum Schritt 2164, dann läßt die Bedienungsperson die Kopiervorlage 101
ohne
Änderung auf der Originalauflage 102 liegen, gibt jedoch nunmehr lediglich die Zahl
5 mittels der Tasten des Tastenfeldes 160 ein und betätigt erneut die Starttaste.
Als Startpunkt ist nun in der Steuerschaltung die Zahl "O" und als Endpunkt die
Zahl "5" gespeichert, so daß die Abbildung und der Aufbau des latenten Bildes entsprechend
der gestrichelten Linie 1531 in Fig. 15 abläuft. Als Ergebnis wird das latente Bild
derart aufgezeichnet, daß der in Fig. 22(b) schraffiert dargestellte Bildausschnitt
2205 in der Kopiervorlage 101 auf den in gleicher Weise ebenfalls schraffiert dargestellten
Abschnitt 2206 der Kopie 2203 fällt. Nach Erreichen des Schrittes 2165 im FluB-diagramm
der Fig. 21 geht es dann weiter zum Schritt 2166, so daß man schließlich die in
Fig. 22(c) wiedergegebene Kopie 2203 erhält.
-
Eine weiteres Kopierverfahren mit dem erfindungsgemässen Kopierer
ist in Fig. 23 veranschaulicht. Bei dem in Fig. 23 wiedergegebenen Ausführungsbeispiel
trägt die Kopiervorlage 10 sowohl auf ihrer Vorderseite 2302 als auch auf ihrer
Rückseite 2304 Videoinformation, die auf einer einzigen Kopie 2303 aufgezeichnet
werden soll. Hierzu wird zunächst die Vorderseite 2302 der Kopiervorlage 1C1 mit
einer den Skalenteilen "O" bis "5"-entsprechenden Einstellung auf einen Abschnitt
der Kopie 2303 kopiert; danach die Rückseite 2304 ebenfalls mit dem Startpunkt "oi
und dem Endpunkt 5, auf den anderen Abschnitt-der Kopie 2303, und zwar in der Weise,
wie beim Ausführungsbeispiel gemäß Fia. 20.
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Aus Gründen einer vereinfachten Beschreibung wurde vorstehend davon
ausgegangen, daß die Abbildungsbereichsskala 1301 in zehn gleiche Teile unterteilt
ist.
In der Praxis ist jedoch die Unterteilung noch feiner, beispielsweise beträgt das
Teilungsintervall jeweils nur 10 mm. Hat hierbei die Originalauflage 102 beispielsweise
eine Größe von DIN A 4, dann ist sie in dreißig identische Teile unterteilt, so
daß die in den Kopierer einzugebenden Zahlen zweistellig sind, beispielsweise "11
bis 25". Sollen beispielsweise die Ziffern "11" . "25" vo der Anzeige 159 angezeigt
und auf den Zustand " . :' durch Blinken aufmerksam gemacht werden, dann ist die
Anzeige 159 zur Wiedergabe von vier Ziffern ausgelegt - mit entsprechender Modifikation
der beschriebenen Ausführungsbeispiele. Es ist -hierbei möglich, die Bedienungsperson
durch das klinken der Zeichen " . " auf den Start einer Teilkopie hinzuweisen.
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In dem anhand Fig. 21 erläuterten Ausführungsbeispiel betätigt die
Bedienungsperson die Drucktaste 183 nach Beendigung der Abbildung der zweiten Kopiervorlage.
Stattdessen kann aber die Drucktaste 183 auch unmittelbar nach Eingabe des Start-
und des Endpunktes der zweiten Kopiervorlage und Betätigung der Starttaste 157 betätigt
werden. In diesem Fall ist es von Vorteil, daß der Prozessor 300 die vorgenommene
Betätigung der Drucktaste 183 speichert, so daß die weiteren Prozeßschritte, beispielsweise
die Rückführung der Teiltastung, automatisch durchgeführt werden, ohne daß die Bedienungsperson
das Ende der Abbildung und Aufzeichnung des latenten Bildes der zweiten Kopiervorlage
abwarten und dann die Drucktaste 183 betätigen muß.
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Statt der Verwendung des Tastenfeldes 160 als Mittel zur Eingabe der
Daten für die Auslesung des Ausschnittes aus der Kopiervorlage, können diese Daten
auch in Form eines codierten Signales an eine« externen Pro-
zessors
über eine Schnittstellenschaltung eingegeben werden.
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Im übrigen umfaßt die beanspruchte erfindungsgemäße Lehre auch ausdrücklich
all die Abweichungen, die dem Fachmann geläufig sind, ohne daß es hierzu einer besonderen
Aufzählung bedarf.
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Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Kopierers bzw. des erfindungsgemäßen
Kopierverfahrens kann eine Partial-bzw. Teilkopie nicht nur dadurch hergestellt
werden, daß eine einzige Kopiervorlage auf einen Auf lage tisch gelegt und die dem
gewünschten Originalausschnitt entsprechenden Randdaten bzw. -werte einer entsprechenden
Skala über ein Tastenfeld eingegeben werden, sondern es kann darüber hinaus eine
einzige Kopie aus mehreren Kopiervorlaen bzw. Ausschnitten aus solchen Vorlagen
in entsprechender Weise bequem an einem beliehigen Ort auf der Kopie hergestellt
werden.