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DE3112275A1 - "kopiergeraet" - Google Patents

"kopiergeraet"

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Publication number
DE3112275A1
DE3112275A1 DE19813112275 DE3112275A DE3112275A1 DE 3112275 A1 DE3112275 A1 DE 3112275A1 DE 19813112275 DE19813112275 DE 19813112275 DE 3112275 A DE3112275 A DE 3112275A DE 3112275 A1 DE3112275 A1 DE 3112275A1
Authority
DE
Germany
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recording
copy
counter
partial
scanning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19813112275
Other languages
English (en)
Other versions
DE3112275C2 (de
Inventor
Norio Hino Tokyo Kokaji
Nobuyuki Kokubunji Tokyo Shimada
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Iwatsu Electric Co Ltd
Original Assignee
Iwatsu Electric Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP3934680A external-priority patent/JPS56135852A/ja
Priority claimed from JP6252680A external-priority patent/JPS56158347A/ja
Application filed by Iwatsu Electric Co Ltd filed Critical Iwatsu Electric Co Ltd
Publication of DE3112275A1 publication Critical patent/DE3112275A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3112275C2 publication Critical patent/DE3112275C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N1/00Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
    • H04N1/387Composing, repositioning or otherwise geometrically modifying originals
    • H04N1/3872Repositioning or masking
    • H04N1/3873Repositioning or masking defined only by a limited number of coordinate points or parameters, e.g. corners, centre; for trimming

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Facsimile Scanning Arrangements (AREA)

Description

  • KOPIERGERÄT
  • KOPIERGERÄT Die Erfindung bezieht sich auf ein Kopiergerät, insbesondere ein Kopiergerät gemäß der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
  • Das bekannte gattungsgemäße Kopiergerät hat Nachteile bei der Fertigung von Kopien, die lediglich einen Ausschnitt aus der Vorlage wiedergeben sollen.
  • Üblicherweise wird hierzu bei einem bekannten Kopiergerät so vorgegangen, daß man die Vorlage und zusätzlich einen Bogen weißes Papier so auf dem Vorlagetisch anordnet, daß das weiße Papier die nicht gewünschten Teile der Vorlage abdeckt. Stattdessen wird auch bisweilen zunächst eine Kopie der gesamten Fläche der Vorlage erstellt, anschließend von der Kopie der nicht gewünschte Teil weggeschnitten, die so zugeschnittene Kopie als Vorlage auf den Vorlagetisch des Kopiergerätes aufgelegt, hiervon eine Kopie gefertigt und diese zweite Kopie dann als Endkopie verwendet.
  • In ähnlicher Weise weist das bekannte Kopiergerät auch Nachteile bei der Zusammenstellung mehrerer einzelner Ausschnitte aus einer Vorlage oder aus mehreren Vorlagen zu einer Kopie auf, Hierzu wird beispielsweise so vorgegangen, daß man zunächst eine der Anzahl der gewünschten Ausschnitte aus der Vorlage gleiche Anzahl Kopien fertigt, von diesen Kopien wiederum die nicht gewünschten Teile wegschneidet und entweder die so zugeschnittenen Kopien in der gewünschten Weise zusammenklebt oder aber diese an den vorgesehenen Stellen auf dem Vorlagetisch anordnet und erneut kopiert.
  • Das durch Zusammenkleben der Ausschnitte aus den Einzelkopien erhaltene Bild oder die von der Zusammenstellung der Kopieausschnitte auf dem Auflagentisch erhaltene Kopie wird dann als gewünschte endgültige Kopie verwendet.
  • Vorstehend geschilderte Kopierverfahren bzw. das bekannte gattungsgemäße Kopiergerät haben bzw. hat den Nachteil, daß zur Herstellung derartiger Teil- oder Partialkopien ein vergleichsweise großer Verschleiß an Papier erforderlich ist.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, das gattungsgemäße Kopiergerät derart weiterzuentwickeln, daß bei weitestgehender Beibehaltung seiner bisherigen Vorteile der Verbrauch an Papier zur Herstellung von Teilkopien, die im folgenden auch "Partialkopien" genannt werden, reduziert wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
  • Neben der Lösung vorstehender Aufgabe hat das erfindungsgemäße Kopiergerät den Vorteil, daß eine aufwendige Handarbeit zur Herstellung von Partial- oder Teilkopien nicht erforderlich ist. Vielmehr eine derartige Kopie sozusagen automatisch durch Betä{.5-guncj entsprechender Tasten eines Bedienungs feldes herstellbar ist.Auch muß die mit den mit dem bekannten Kopiergerät durchgeführten Kopierverfahren einhergehende Konfll.astschwächung nicht mehr in Kauf genommen werden.
  • Die Erfindung führt demnach auch zu einem besonders einfach durchführbaren und ökonomischen Verfahren u @@@-stellung kontraststarker Partialkopien.
  • Weitere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den dem Anspruch 1 folgenden Ansprüchen.
  • Die Gegenstände der Ansprüche 2, 3 und 4 haben den Vorteil einer ebenso einfachen wie störungssichere Steuerung der Aufzeichnungseinrichtung, wobei durch die Ansteuerung gemäß Anspruch 4 einer in einer Haupttastrichtung tastenden Haupttasteinrichtung und/oder einer in einer Neben- oder Feintastrichtung arbeitenden Neben- oder Feintasteinrichtung die zwei eine Fläche bestimmenden Dimensionen zur Festlegung des gewünschten Ausschnittes aus der Vorlage zusätlich unabhängig voneinander steuerbar sind.
  • Die Gegenstände der Ansprüche 5 und 6 ermöglichen eine ortsgleiche und (bei mehreren Teilkopien von einer oder mehrerer Vorlagen) /oder ortsungleiche Anordnung des abzutastenden Bildausschnittes gegen:Bxr einer hieraus gefertigten Teilkopie.
  • Mit dem Gegenstand des Anspruchs 7 können beispielsweise von einem einzigen Ausschnitt aus einer Kopiervorlage eine ganze Reihe von Teilkopien platzsparend hergestellt werden.
  • Das Kopiergerät nach Anspruch 8 ermöglicht eine besonders bequeme automatische Steuerung der Herstellung einer Teilkopie bei gleichzeitig einfachem Aufbau der Steuerung.
  • Mittels des Gerätes nach Anspruch 9 können aus mehreren Vorlagen beliebige Ausschnittmuster zusammengestellt werden.
  • Die Gegenstände der Ansprüche 10 und 11 haben den Vorteil einfacher und störungssicherer Positionsfühler, wobei sich das Kopiergerät gemäß Anspruch 10 speziell für die Verwendung einer Aufzeichnungstrommel und das Kopiergerät gemäß Anspruch 11 für die Verwendung eines Abbildungs-Tastschlittens eignet.
  • Das Kopiergerät gemäß Anspruch 12 hat den Vorteil, daß anstelle mehrerer Fotodetektoren nur ein einziger Zähler - verbunden mit einer weiteren Elektronik -erforderlich ist.
  • Nachstehend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten schematischen Zeichnungen noch näher dargestellt.
  • In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispieles einer Abbildungseinheit des erfindungsgemäßen Kopiergerätes; Fig. 2 eine schematische Vorderansicht des Ausführungsbeispieles einer Aufzeichnungseinheit des erfindungsgemäßen Kopiergeräts; Fig. 3 eine schematische Seitenansicht der in Fig.2 gezeigten Aufzeichnungseinheit - gesehen von der rechten Seite in Fig. 2; Fig. 4 eine perspektivische Darstellung des äußeren Erscheinungsbildes eines Ausführungsbeispieles des Kopiergerätes; Fig. 5 eine schematische Darstellung zur Erläuterung einer Teilkopie einer Vorlage; Fig. 6 ein Blockdiagramm eines Ausführungsbeispiels einer Steuerschaltung des Kopiergerätes; Fig. 7 ein Ablaufdiagramm zur Erläuterung der Haupttastun g; Fig. 8 ein Ablaufdiagramm zur Erläuterung der Nebentastung; Fig. 9 eine schernatischc Darstellung einer erhaltenen Teilkopie; Fig. 10 ein Blockdiagramm eines weiteren Ausführungsbeispieles einer Steuerschaltung des Kopiergerätes; Fig. 11 ein weiteres Ablaufdiagramm zur Erläuterung der Haupttastung; Fig. 12 ein weiteres Ablaufdiagramm zur Erläuterung der Nebentastung; Fig. 13 eine Darstellung zur Erläuterung eines weiteren Ausführungsbeispieles zur Herstellung einer von einem Originalausschnitt erstellten Partialkopie; Fig. 14 ein Blockdiagramm eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Steuereinheit des Kopiergerätes; Fig. 15 ein Flußdiagramm zur Erläuterung der Arbeitsweise der in Fig. 14 dargestellten Steuerschaltung; Fig. 16 eine schematische Darstellung zur Erläuterung eines weiteren Ausführungsbeispieles zur Herstellung einer Partialkopie eines Originalausschnittes; Fig. 17 eine Modifizierung des in Fig. 16 dargestellten Ausführungsbeispiels; Fig. 18 ein Flußdiagramm zur Erläuterung der Arbeitsweise der Steuerschaltung zur Herstellung der in Fig. 17 dargestellten Partialkopie; Fig. 19 ein Flußdiagramm zur Erläuterung der Arbeitsweise der Steuerschaltung bei Verwendung eines Zählers zur Tastung der Abbildungsteiltastposition; Fig. 20 ein Ausführungsbeispiel zur Herstellung mehrerer Partialkopien aus Ausschnitten mehrerer Originale; Fig. 21 ein Flußdiagramm des AusführunasbeisDiels gemäß Fig. 20 und Fig. 22 und 23 weitere Ausführungsbeispiele zur Herstellung von Partialkopien aus mehreren Originalausschnitten.
  • In den Fig. 1, 2 und 3 sind eine Abbildungseinheit und eine Aufzeichnungseinheit eines Ausführungsbeispieles des erfindungsgemäßen Kopiergerätes dargestellt. Bei der nachfolgenden Erläuterung des Ausführungsbeispieles wird davon ausgegangen, daß die Abbildungeinheit einen fotoelektrischen Wandler 105 (Fig. 1) für eine Zeile und die Aufzeichnungseinheit einen Aufzeichnungskopf 2 (Fig. 2) aufweist.
  • Gemäß Fig. 1 wird eine Kopiervorlage 101, die auf eine hierfür vorgesehene Auflagefläche, im folgenden Originalauflage 102 genannt, gelegt worden ist, von einer Lichtquelle 103 beleuchtet. Die Originalauflage 102 kann beispielsweise eine durchsichtige Glasplatte, die Lichtquelle 103 beispielsweise eine Leuchtstofflampe sein. Das von der Kopiervorlage 101 reflektierte Licht wird über Reflexionsspiegel 110 und 111 sowie eine Linse 104 auf den fotoelektrischen Wandler 105 gelenkt. Der fotoelektrische Wandler 105 kann beispielsweise ein ladungsgekoppeltes Element, im folgenden CCD-Element genannt, sein. Mittels des fotoelektrischen Wandlers 105 wird das von der Kopiervorlage 101 reflektierte Licht in ein der Kopiervorlage 101 entsprechendes elektrisches Videosignal gewandelt. Das Videosignal wird dem in Fig. 2 gezeigten Aufzeichnungskopf 2, beispielsweise ein Magnetkopf,zugeführt.
  • Mittels des Aufzeichnungskopfes 2 wird ein latentes magnetisches Bild auf einer Aufzeichnungstrommel 1, beispielsweise einer Magnettrommel,aufgebaut. Nach dem Aufbau des latenten Bildes wird der Aufzeichnungskopf 2 mit Hilfe einer Aufzeichnungskopf-Zugriffseinrichtung 22, beispielsweise eines Solenoides, an die Aufzeichnungstrommel 1 angenähert. Die Haupttastrichtung für den Aufbau des latenten Bildes liegt rechtwinklig zur Zeichenebene der Fig. 1. Sie entspricht der Drehrichtung der Aufzeichnungstrommel 1 in Fig. 2. Die Fig. 5 veranschaulicht eine Teilkopie einer Kopiervorlage 101. Ferner sind anhand dieser Figur nochmals die Haupttastrichtung und eine Feintast- oder Teiltastrichtung veranschaulicht. Pro Umdrehung der Aufzeichnungstrommel 1 wird eine vollständige Haupttastung durchgeführt. Die Abbildungseinheit und die Auf zeichnungseinheit führen ein Teiltasten für eine Zeile aus, sobald die Abbildung oder der Aufbau eines latenten Bildes einer Zeile beendet ist bzw. während die Abbildung oder der Aufbau des latenten Bildes für bzw. um eine Zeile fortschreitet.
  • Bei der Abbildung wird die Teiltastung dadurch ausgeführt, daß gemäß Fig. 1 ein Abbildungs-Teiltast-Schlitten 120 in Richtung des Pfeiles 131 bewegt wird. Bei der Aufzeichnung dagegen wird gemäß Fig. 2 die Teiltastung dadurch ausgeführt, daß ein Aufzeichnungs-Teiltast-Schlitten 20 in einer zur Zeichenebene senkrechten Richtung bewegt wird. Der Aufzeichnungs-Teiltast-Schlitten 20 ist mit dem Aufzeichnungskopf 2 bestückt. Fig. 3 zeigt eine von der rechten Seite der Fig. 2 gesehene Teil-Seitenansicht der Aufzeichnungseinheit. Die Fig. 3 dient zur weiteren Verdeutlichung der Teilabtastung in der Aufzeichnungseinheit. Bei der Aufzeichnung wird der Aufzeichnungs-Teiltast-Schlitten 20 in Richtung des Pfeiles 19 von einem Aufzeichnungs-Teiltast-Antrieb 16, beispielsweise einem Schrittmotor angetrieben, und zwar über Getrieberäder 18A und 18B, Seilscheiben 12, 13 und 14 und ein Seil 15. Die Richtungen der Haupttastung und der Teiltastung sind in Fig. 5 an dem Beispiel einer Kopiervorlage 101 in DIN A 4 - Format veranschaulicht.
  • Gemäß Fig. 1 wird der Abbildungs-Teiltast-Schlitten 120 samt der darin angeordneten Lichtquelle103, den Reflexionsspiegeln 110, 111, der Linse 104 und dem fotoelektrischen Wandler 105 mittels eines Abbildungs-Teiltast-Antriebes 125, beispielsweise ein Schrittmotor, Getrieberäder 126A, 126B, Seilscheiben 128, 129 und eines Seiles 130 angetrieben.
  • Sobald die Abtastung der gesamten Fläche der Kopiervorlage 101 durch wiederholtes Haupttasten der Aufzeichnungseinheit und Teiltasten der Abbildungs- und Aufzeichnungseinheit abgetastet ist, ist ein der Kopiervorlage 101 entsprechendes magnetisches latentes Bild auf der Aufzeichnungstrommel 1 aufgebaut.
  • Nach Aufzeichnung des latenten Bildes kehrt die Teiltastanordnung in ihren ursprünglichen Zustand zurück, wobei insbesondere die Lichtquelle 103 der Aufzeichnungseinheit ausgeschaltet und der Abbildungs-Teiltast-Antrieb 125 zur Rückführung des Abbildungs-Teiltast-Schlittens 120 in dessen Startposition umgesteuert wird. Ferner trennt die Aufzeichnungskopf-Zugriffseinrichtung 22 den Aufzeichnungskopf 2 von der Aufzeichnungstrommel 1, und der Aufzeichnungs-Teiltastantrieb 16 wird zur Rückführung des Aufzeichnungs-Teiltast-Schlittens 20 in dessen Ausgangsposition ebenfalls umgesteuert. Der für den Antrieb der Aufzeichnungstrommel 1 vorgesehene Motor 28 wird gebremst, so daß sich die Aufzeichnungstrommel 1 nur noch mit geringer Geschwindigkeit dreht.
  • Das magnetische latente Bild auf der Aufzeichnungstrommel 1 wird dann mit einem Toner von der in Fig. 2 dargestellten Entwicklungseinrichtung 3 entwickelt.
  • Unterdessen wird ein Bogen Aufzeichnungspapier 41 mittels einer Papierzuführrolle 4 von einem Papierzuführtisch 5 auf eine Transportführung 42 gefördert und dann mittels der Transportführung 42 gemäß den gestrichelten Linien 44 in Fig. 2 bis zu einer Abdruckwalze 6 geführt. Der Toner von der Aufzeichnungstrommel 1 wird dann mittels der Abdruckwalze 6 auf das Aufzeichnungspapier 41 übertragen. Danach wird das Aufzeichnungspapier 41 auf einer Transportführung 43 zu Fixiereinrichtungen 7 und 71 geführt, welche den Toner auf dem Aufzeichnungspapier 41 fixieren.
  • Das Aufzeichnungspapier wird dann in eine Papieraufnahme 51 ausgeworfen. Überschüssiger Toner wird mittels eines Abstreifers 8 und einer Saugeinrichtung 81 entfernt. Die Verfahrensstufen der Entwicklung, Tonerübertragung, Fixation und Reinigung werden zur Herstellung mehrerer identischer Kopien wiederholt. Vor dem Aufbau eines neuen latenten Bildes wird das frühere latente Bild mittels eines Löschkopfes 9 neu gelöscht.
  • Die Abbildungseinheit gemäß Fig. 1 weist ferner winden Taktgenerator 108 auf, der mittels einer aus Taktimpulsen bestehenden Impulsfolge den fotoelektrischen Wandler 105 über eine Steuerschaltung 107 ansteuert.
  • Da der fotoelektrische Wandler 105 bevorzugt ein CCD-Element aufweist, wird die Steuerschaltung 107 im folgenden CCD-Steuerschaltung 107 genannt. Das Ausgangssignal des fotoelektrischen Wandlers 105 wird als Videosignal über einen Videoverstärker 106 dem im Aufzeichnungs-Teiltast-Schlitten 20 vorgesehenen Aufzeichnungskopf 2 zugeführt und treibt diesen. Zwischen den Videoverstärker 106 und den Aufzeichnungskopf 2 ist eine Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 geschaltet (Fig. 2). Der Taktgenerator 108 umfaßt einen Umlauf- codierer 25, de-r gemäß Fig. 3 über eine Kupplung 21 mit der Welle der Aufzeichnungstrommel 1 verbunden ist.
  • Der Umlaufcodierer 25 erzeugt einen Indexpuls pro Umdrehung der Aufzeichnungstrommel 1 und mehrere Taktpulse innerhalb des zwischen zwei Indexpulsen liegenden Intervalles. Die Indexpulse und die Taktpulse geben die Winkelposition der Umlauftrommel 1 genau wieder.
  • Fig. 4 ist eine Außenansicht eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Kopiergerätes.
  • Gemäß Fig. 4sind die in den Fig. 2 und 3 wiedergegebene Aufzeichnungseinheit in einem Gehäuseteil 201, die in Fig. 1 wiedergegebene Abbildungseinheit in einem Gehäuseteil 902 und ein Steuerabschnitt in einem Gehäuseteil 903 untergebracht.
  • Gemäß Fig. 4 ist die Originalauflage 102 zu beiden Seiten mit Abbildungsbereichsskalen 151 und 152 bestückt. Die Bedienungsperson kann nun einen Teil der Koniervorlage 101 bei Auflage der Kopiervorlage auf den Originaltisch 102 mit Hilfe der Abbildungsbereichsskalen 101 und 102 hervorheben.
  • Zur Vereinfachung der nachfolgenden Erläuterung wird ein Beispiel behandelt, bei welchem eine Kopiervorlage 101 in DIN A 4-Format mit einer Auflösung von 1o Bit/mm abgebildet werden soll.
  • Da das DIN A 4-Format in der Haupttastrichtung ein Längenmaß von 210 mm hat, muß gemäß der oben genannten Voraussetzung das CCD-Element 2100 Bits aufweisen.
  • Obwohl derzeit ein CCD-Bauelement mit 2048 Bit im Handel erhältlich ist, wird aus Gründen einer vereinfachten Beschreibung als Beispiel für ein CCD- Element 105 eines mit 2100 Bit gewählt. Teilt man die Haupttastrichtung in 10 Blocks à 10 mm, dann ist die Kopiervorlage 101 in 21 Blocks zu unterteilen. Demgemäß weist die Abbildungsbereichsskala 151 in der Haupttastrichtung 21 Skalenteile auf.
  • In Fig. 5 ist eine Teilkopie als schraffierte Fläche innerhalb einer Kopiervorlage 101 dargestellt. Fig.6 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Steuerabschnittes eines erfindungsgemäß aufgebauten Magnetkopierers.
  • Das in Fig. 5 wiedergegebene Ausführungsbeispiel einer Teilkopie, d.h. die schraffierte Fläche, überstreicht den Skalenbereich von "5" bis "10" Skalenteilen der in Haupttastrichtung liegenden Abbildungsbereichsskala 151 und einen Skalenbereich von "40" bis "50" Skalenteilen der in der Teiltastrichtung liegenden Abbildungsbereichsskala 152. Der schraffierte Bereich innerhalb der Kopiervorlage 101 soll nun kopiert werden. Hierzu drückt die Bedienungsperson eine für die "Teilkopien" vorgesehene Schaltertaste 158 (Fig. 4) und gibt danach über ein Tastenfeld 160 die Zahlen "5", "10", "40" und "50" als Eingangsdaten in den Steuerabschnitt ein. Gemäß Fig. 6 werden daraufhin die erste Zahl "5", die zweite Zahl "10", die dritte Zahl 40" und die vierte Zahl "50" mittels eines Prozessors 300, beispielsweise eines Mikroprozessors, Registern A 301, B 302, C 303 bzw. D 304 zugeführt. Nach Ablage obiger Zahlen in den Registern werden diese von der in Fig. 4 wiedergegebenen Anzeige 159 angezeigt.
  • Die Zeichenanzeige 159 dient gewöhnlich zur Wiedergabe der Anzahl der Kopien. Sobald die Bedienungsperson die "Start"-Taste 157 im Bedienungsfeld 156 betätigt hat, gibt der Prozessor 300 den Startbefehl an das Kopiergerät.
  • Mit dem Prozessor 300 sind verbunden: Der Motor 28 für den Antrieb der Aufzeichnungstrommel 1, der Löschkopf 9, die Aufzeichnungs- und Abbildungs-Teiltast-Antriebe 16 und 125, die Leuchtstofflampe 103 usw. (Fig. 1 bis 3 ). Alle diese Teile sind gemeinsam in Fig. 6 als Abbildungs-Einrichtung 350 bzw. als Aufzeichnungs-Einrichtung 360 dargestellt.
  • Sobald der für den Antrieb der Auf zeichnungstrommel 1 vorgesehene Motor 28 eingeschaltet ist, wird die Aufzeichnungstrommel 1 über einen Riemen 281 gedreht; ferner wird der Löschkopf 9 zum Löschen des vorher auf der Aufzeichnungstrommel 1 ausgebildeten latenten Bildes angesteuert. Gleichzeitig wird die Lichtquelle 103, beispielsweise eine Leuchtstofflampe, zur Beleuchtung der Kopiervorlage 101 eingeschaltet. Die Kopiervorlage 101 ist hierbei auf die Originalauflage 102 aufgelegt; letztere besteht beispielsweise aus einer transparenten Glasplatte. Das von der Kopiervorlage 101 reflektierte Licht gelangt nun mittels der Umlenk-bzw. Reflexionsspiegel 110 und 111 und der Linse 104 zum fotoelektrischen Wandler 105. Letzterer ist beispielsweise ein CCD-Element.
  • Der Umlaufcodierer 25 ist direkt mit der Welle der Aufzeichnungstrommel 1 verbunden. Der Taktgenerator 108 weist einen Phasen-Regel-Kreis, d.h. eine sogenannte PLL-Schaltung auf, um die auf die Pulse des Umlaufcodierers 25 bezogenen Taktimpulse zu erzeugen. Die CCD-Steuerschaltung 107 steuert das vom fotoelektrischen Wandler 105 bzw. dem CCD-Element 105 durchgeführte Lesen des Bildsignales durch Verwendung geeigneter, vom Taktgenerator 108 erzeugter Taktimpulse.
  • Da die dem CCD-Element 105 zugeführten Taktimpulse eine funktionelle Beziehung zu den vom Umlaufcodierer 25 abgegebenen Impulse haben, entsprechen diese Impulse den einzelnen Positionen der Aufzeichnungstrommel 1. Das vom CCD-Element 105 ausgelesene Videosignal wird über die Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 dem Aufzeichnungskopf 2 zugeführt. Mittels des Aufzeichnungskopfes wird dann das magnetische latente Bild auf der Aufzeichnungstrommel 1 aufgebaut. Die Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 fügt nach Erhalt des vom CCD-Element 105 ausgelesenen Videosignals letzterem geeignete Taktimpulse zur Steuerung des dem Aufzeichnungskopf 2 zugeführten Magnetisierungsstromes hinzu. Die Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 ist ausführlich in den US-PS'en 4,161,738 und 818,453 beschrieben. Der fotoelektrische Wandler bzw. das CCD-Element 105 ist im Blockdiagramm gemäß Fig. 6 so dargestellt, als würde es sowohl den Videoverstärker 106 als auch eine Kurzzeitspeicherschaltung bzw. ein sogenanntes Tast/Halte-Glied aufweisen.
  • Die Haupttast-Pulse, die von der gleichen Art sind, wie die Lese-.VorschutiPulse des CCD-Elementes 105, werden einem Zähler A 311 zugeführt. Dieser Zähler 311 wird Centuple-Zähler genannt, da er pro hundert gezählter Pulse einem nachgeschalteten Zähler B 312 eine 1" zuführt. Das Ausgangssignal des Zählers B 312 wird in einem Komparator A 321 mit dem Ausgangssignal des Registers A 301 verglichen. Der Inhalt des Zählers A 311 und des Zählers B 312 gibt die Adresse bzw. den Standort in der Haupttastrichtung wieder. Sobald der Zähler A 311 fünfhundert Impulse gezählt hat, hat der Zähler B 312 fünf Pulse gezählt, bzw. den Wert "5" erreicht. Dieser Wert stimmt mit der Zahl 5" überein, die zuvor im Register A 301 abgelegt worden ist. Demgemäß ist das Ausgangssignal des Komparators A 321 wegen der Übereinstimmung der beiden Werte eine logische "1". Mit diesem Ausgangssignal wird ein Flip-Flop A 331 gesetzt. Wird das Flip-Flop A 331 gesetzt, dann ist dessen Ausgangssignal am "1"-Ausgang eine logische "1".
  • Die logische "1", genauer das diesem Zustand entsprechende Ausgangssignal, schaltet über ein UND-Glied 341 einen Analogschalter 342 derart, daß das vom fotoelektrischen Wandler 105 abgegebene Ausgangssignal der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 zugeführt wird.
  • Erreicht der Zähler A 311 danach die Zahl 1000, d.h.
  • 100 x 10, dann zeigt der Zähler B 312 die Zahl "10" an.
  • Da das Register B 302 zuvor mit der Zahl "10" belegt worden ist, ergibt ein in einem weiteren Komparator B 312 durchgeführter Vergleich der Ausgangssignale des Registers B 302 und des Zählers B 312,daß beide Signale übereinstimmen. Demgemäß gibt der Komparator B 322 eine logische "1" an den Reset-Eingang des Flip-Flops A 331 ab. Auf Grund dieses Signals wird der Analogschalter 342 wieder umgeschaltet derart, daß das an sich der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 zuzuführende Videosignal geerdet wird. Bei dieser Ausführungsvariante für den Analogschalter 342 wird davon ausgegangen, daß ein niedriger Spannungspegel (low) des ideoignals "WeiB"und ein hoher Spannungspegel (high) "Schwarz" repräsentiert.
  • In Fig. 7 ist ein Ablaufdiagramm für die Haupttastrichtung dargestellt. Der Umlaufcodierer 25 erzeugt einen Indeximpuls pro Umdrehung der Aufzeichnungstrommel 1 (Fig. 7a). Bei der Zuführung der CCD-Taktimpulse zum CCD-Element 105 wird der Zeitpunkt der Erzeugung des Indeximpulses als Startpunkt gewählt.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel werden pro Umdrehung der Aufzeichnungstrommel 1, d.h. pro Indexintervall CCD-Taktimpulse mit 2100 Bit erzeugt.
  • (Fig. 7b).
  • Synchron mit diesen CCD-Taktimpulsen wird das der Kopiervorlage 101 entsprechende Videosignal als Ausgangssignal des fotoelektrischen Wandlers 105 bzw.
  • des CCD-Elementes 105 erzeugt. Das Flip-Flop A 301 wird auf die logische "1" gesetzt, sobald fünfhundert CCD-Taktimpulse erzeugt worden sind; es wird in den logischen Zustand "0" zurückgesetzt, sobald tausend CCD-Taktimpulse erzeugt worden sind. Solange am Ausgang des Flip-Flops A 331 die logische "1" ansteht, wird der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 das Ausgangssignal des-CCD-Elementes 105 zugeführt. Steht dagegen am Ausgang des Flip-Flops die logische "0" an, dann ist das der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 zugeführte Eingangssignal das Masse- oder Erdsignal. Die Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 ist so ausgelegt, daß sie das Masse-Signal als "Weiß"-Signal behandelt.
  • Demgemäß wird auf der Aufzeichnungstrommel 1 vom Aufzeichnungskopf 2 "Weiß" aufgezeichnet, wenn das Flip-Flop A 331 eine logische "O" abgibt, d.h. wenn das Videosignal des jeweils in der Kopiervorlage 101 abgetasteten Abschnittes den Adressenwerten 1 bis 500 und 1000 bis 2100 entspricht oder mit anderen Worten, wenn die den Skalenteilen "0 bis 5" und "10 bis 21" auf der Abbildungsbereichsskala 151 entsprechenden Abschnitte der Kopiervorlage 101 vom CCD-Element 105 gelesen werden. Die Aufzeichnung von "Weiß" wird gemäß den Ausführungen in der vorstehend genannten US-PS 4,161,738 dadurch ausgeführt, daß die Spule des Aufzeichnungskopfes 2 mit einem Gleichstrom in vorgegebener Richtung beschickt wird. Stattdessen kann dieses Auf- zeichnen von "Weiß" auch entsprechend der Lehre der US-PS 818,453 dadurch ausgeführt werden, daß die Spule des Aufzeichnungskopfes 2 mit einem Aufzeichnungsstrom ausreichend hoher Frequenz beschickt wird. Befindet sich dagegen der Ausgang des Flip-Flops A 331 auf einer logischen "1", d.h. steht ein Videosignal an, das von einem Abschnitt der Kopiervorlage abgetastet ist, welcher den Adressenwerten 500 bis 1000 des CCD-Elementes 105 entspricht , oder mit anderen Worten, werden vom CCD-Element diejenigen Teile in der Kopiervorlage 101 abgetastet, welche sich innerhalb der Skalenteile "5 bis 10" der in Haupttastrichtung liegenden Abbildungsbereichs-Skala 101 befinden, dann wird das Ausgangssignal des CCD-Elementes 105 mittels des Aufzeichnungskopfes 2 auf der Aufzeichnungstrommel 1 aufgezeichnet. Derjenige Teil der Kopiervorlage 101, der "Schwarz" ist oder entspricht, wird dadurch mittels des Aufzeichnungskopfes 2 auf die Aufzeichnungstrommel 1 aufgezeichnet, daß das Magnetfeld umgepolt wird und eine geeignete Aufzeichnungsfrequenz aufweist. "Weiß" wird dagegen auf der Kopiervorlage 101 in der vorher beschriebenen Weise aufgezeichnet.
  • Da die vorstehend beschriebene Steuerung pro Umdrehung der Aufzeichnungstrommel 1, d.h. für jedes Haupttasten, durchgeführt wird, wird lediglich der Teil der Kopiervorlage 101 vorlagegetreu abgebildet, welcher innerhalb der Skalanteile "5" bis "10" der in Haupttastrichtung liegenden Abbildungsbereichs-Skala 151 liegt. Die übrigen Bereiche der Kopiervorlage 101 werden als "Weiß" wiedergegeben bzw. aufgezeichnet.
  • Die Fig. 7c zeigt nochmals, daß ein hoher Pegel des Ausgangssignals des fotoelektrischen Wandlers 105 "Schwarz"und ein nieclriger Pegel "Weiß" entspricht; ferner, daß das Flip-Flop A 331 dann an seinem Ausgang eine logische "1" hat, wenn sich das CCD-Element 105 zwischen den Adressenwerten 500 und 1000 befindet und sonst an seinem Ausgang die "0" ansteht.
  • Fig. 7e zeigt schließlich das der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 zugeführte Videosignal für das oben angegebene Ausführungsbeispiel.
  • Die Steuerung für die Teiltastrichtung wird nachfolgend beschrieben.
  • Aus Gründen einer möglichst einfachen Beschreibung wird im folgenden davon ausgegangen, daß die Aufzeichnungsdichte für die Teiltastung bei 10 Zeilen/mm liegt und der Skalen abstand in der Teiltastrichtung 10 mm beträgt. Demzufolge rückt man auf der in Teiltastrichtung liegenden Abbildungsbereichs-Skala 152 um einen Skalenstrich weiter, wenn die Teiltastung um 100 Zeilen vorgerückt ist. Gemäß Fig. 6 ist ein Zähler C 313 vorgesehen, der ebenfalls als Centuple-Zahler ausgebildet ist. Dieser Zähler zählt jede Zeile in Teiltastrichtung. Ist die Abbildung in Teiltastrichtung um 100 Zeilen vorgerückt, dann gibt der Zähler C 313 eine logische 1 ab, so daß ein ihm nachgeschalteter Zähler D 314 um eins weiterzählt. Der Inhalt des Zählers C 313 und des Zählers D 314 gibt die jeweilige Adresse in Teiltastrichtung wieder. Aus Gründen einer einfachen Beschreibung wird der Anfangswert des Zählers D 314 auf "30" gesetzt. Rückt nun die Teiltastung um 1000 Linien weiter, dann gibt der Zähler C 313 zehn mal eine logische "1" ab, so daß der Zähler D 314 von seinem Anfangswert "30" auf den Wert "40" vorrückt.
  • Da in das Register C 303 vorher der Wert "40" einge- schrieben worden ist, stellt ein für den Vergleich der Ausgangssignale des Zählers D 314 und des-Registers C 303 vorgesehener Komparator C 323 die Gleichheit der beiden Ausgangssignale fest. Er gibt daraufhin die logische "1" an den Setzeingang eines Flip-Flops B 323 ab. Am 1-Ausgang des Flip-Flops B 332 steht daraufhin eine logische "1", d.h. ein hoher Pegel an. Wird der eine Eingang des UND-Gliedes 341 mit diesem Ausgangssignal, d.h. mit der logischen "1" beaufschlagt und gilt das gleiche auch für den anderen Eingang des UND-Gliedes 341, dann steuert das UND-Glied 341 den Analogschalter 342 derart an, daß das Ausgangssignal des CCD-Elementes 105 als Videosignal der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 zugeführt wird. Das Videosignal wird dann entsprechend den vorherigen diesbezüglichen Ausführungen im Magnetkopf 2 in ein Magnetfeld umgewandelt und hierdurch auf der Aufzeichnungstrommel 1 das magnetische latente Bild aufgebaut.
  • Rückt die Teiltastung um 2000 Zeilen weiter, dann stand am Ausgang des Zählers C 313 zwanzig mal die logische "1" an. Demgemäß zählt der Zähler D 314 von seinem vorherigen Wert "30" um zwanzig weiter, so daß er den Wert "50" erreicht. Da in das Register D 304 vorher der Wert "50" eingeschrieben worden ist, steht am Ausgang eines für den Vergleich der Ausgangssignale des Registers D 304 und des Zählers D 314 vorgesehener Komparator D 324 eine logische "1" an. Der Ausgangs des Komparatons D 324 ist mit dem Rücksetzeingang des Flip-Flops B 332 verbunden. Deswegen kippt das Flip-Flop B 332 wieder in die Ausgangsstellung zurück, so daß an dessen logischem "1"-Ausgang ein geringer Spannungspegel ansteht. Demgemäß wird über das UND-Glied 341 der Analogschalter 342 so angesteuert, daß das der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 zuge- führte Videosignal auf Massepotential liegt. Daraufhin steuert die Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 in der bereits beschriebenen Weise wiederum den Aufzeichnungskopf 2 so, daß " "Weiß" auf der Aufzeichnungstrommel 1 aufgezeichnet wird.
  • In Fig. 8 ist ein Ablaufdiagramm für die Teiltastung veranschaulicht.
  • Hierbei wird davon ausgegangen, daß eireTeiltastung einer Zeile pro einer Umdrehung der Trommel ausgeführt wird.- Wenn 1000 Zeilen teilgetastet sind, dann wird das Flip-Flop B 332 gemäß den vorstehenden Ausführungen gesetzt. Nach einem Teiltasten von 2000 Zeilen wird das Flip-Flop B 332 wieder rückgesetzt, wobei ebenfalls auf die vorstehenden Ausführungen Bezug genommen wird. Da das Flip-Flop B 332 im Bereich der Zeilen 1 bis 999 und nach der Zeile 2000 an seinem "1"-Eingang die logische "O" hat, entspricht das diesem Bereich der Kopiervorlage 101 zugeordnete und der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 zugeführte Videosignal einem "Weiß". Demnach wird in Teiltastrichtung "Weiß" im Bereich der Skalenteile "30 bis 40" und "50 bis 60" aufgezeigt, und zwar vollständig unabhängig von dem tatsächlichen Muster der Kopiervorlage 101 in diesen Skalenbereichen. Gemäß vorstehenden Ausführungen hat das Flip-Flop B 332 an seinem "1"-Ausgang die logische "1" im Bereich der Zeilen 1000 bis 2000. Demgemäß ist in diesem Zeilenbereich das der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 zugeführte Videosignal das Ausgangssignal des fotoelektrischen Wandlers 105. Demnach wird in diesem Zeilenbereich das Bild der Kopiervorlage 101 auf der Aufzeichnungstrommel 1 aufgezeichnet.
  • In der Haupttastrichtung hat dagegen das Flip-Flop A 331 den logischen Zustand 1 nur während der Haupttastung im Bereich der Skalenteile "5 bis 10". Das UND-Glied 341 schaltet demgemäß (Fig. 6) den Analogschalter 342 nur dann zur Weiterleitung des Ausgangssignals des CCD-Elementes 105 zur Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24, wenn das Flip-Flop A 331 den logischen Zustand "1" und zusätzlich das Flip-Flop B 332 ebenfalls den logischen Zustand 1 hat. Demgemäß werden die Ausgangssignale des CCD-Elementes bzw. des fotoelektrischen Wandlers 105 nur dann als Videosignal der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 zugeführt, wenn derjenige Abschnitt der Kopiervorlage 101 abgetastet wird, der den Skalenteilen "5 bis 10", der in Richtung der Haupttastrichtung liegenden Abbildungsbereichsskala 151 und gleichzeitig den Skalenteilen "40 bis 50" der in Teiltastrichtung liegenden Abbildungsbereichsskala 152 entspricht. Die übrigen Teile der Kopiervorlage 101 werden als "weiße" Teile behandelt. 1!- . Mit anderen Worten wi rd ich ein dem in Fig. 5 wiedergegebenell schraffierten Teil der Kopie vorlage 101 entsprechendes magnetisches latentes Bild aufgebaut.
  • Nach Aufbau des latenten Bildes kehren die Einrichtungen zur Haupt- und Teilabtastung wieder in ihre Ausgangslage zurück. Daraufhin werden die Entwicklungseinrichtung 3 und die weiteren für die Weiterverarbeitung des Bildes benötigten Teile in Betrieb gesetzt, um eine dem magnetischen latenten Bild entsprechende Kopie, d.h. eine lediglich den in Fig. 5 schraffierten Teil wiedergebende Kopie herzustellen.
  • Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf den Fall, daß ein Ausschnitt aus der Kopiervorlage 101 ausgelesen und auf der Kopie an anderer Stelle als auf der Kopiervorlage 101) wiedergegeben wird.
  • Dieser Fall ergibt sich aus einem Vergleich der Fig. 5 und 9, wobei der in Fig. 5 schraffiert wiedergegebene Abschnitt einen Ausschnitt aus der Kopiervorlage 101 und der in Fig. 9 schraffiert wiedergegebene Abschnitt den Ort der Teilkopie auf der Kopie 170 wiedergibt.
  • Fig. 10 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel für einen Steuerabschnitt des erfindungsgemäßen Magnetkopierers. Gemäß den Fig. 5 und 9 wird derjenige Teil der Kopiervorlage 101, welcher den Skalenteilen 5 bis 10" der Abbildungsbereichs-Skala 151 entspricht, in Haupttastrichtung auf der Kopie 170 so verschoben, daß er innerhalb des von den Skalenteilen "15 bis 20" der Abbildungsbereichs-Skala 151 begrenzten Bereiches auf der Kopie 170 liegt. In Teiltastrichtung wird dagegen der den Skalenteilen "40 bis 50" der Abbildungsbereichsskala 152 entsprechende Ausschnitt in der Kopiervorlage 101 so weit auf der Kopie 170 versetzt, daß er innerhalb des von den Skalenteilen "35 bis 45" liegenden Bereiches der Abbildungsbereichsskala 152 liegt.
  • Hierzu betätigt die Bedienungsperson die Teilkopie-Schaltertaste 158 und gibt dann mittels des Tastenfeldes 160 die Zahlen "5", "10" und "15" in der vorstehend wiedergegebenen Reihenfolge dem Steuerabschnitt ein. Vorstehende Tastenbetätigung bedeutet, daß dem Steuerabschnitt folgende Anweisungen eingegeben wurden: Stelle eine Kopie desjenigen Teiles der Kopiervorlage 101 her, welcher den Skalenteilen 5 bis "10" in Haupttastrichtung entspricht und verschiebe diesen Ausschnitt aus der Kopiervorlage 101 in Haupttastrichtung auf der Kopie 170 so, daß er bzw. dessen Beginn dem Skalenteil "15" auf der Kopie 170 entspricht.
  • Der Prozessor 300 zieht dann die der Lese-Startposition für die Kopiervorlage 101 entsprechende Zahl "5" von der Zahl ab, welche der Startposition der Kopie entspricht, d.h. von der Zahl "15". Die so erhaltene Differenz, d.h. die Zahl "10",wird dann in ein Register E 305 eingegeben. Der in das Register E 305 eingegebene Wert gibt die Lese-Startposition des CCD-Elementes 105 wieder. Offensichtlich entspricht nämlich der Wert "10" der in Haupttastrichtung gemessenen Verschiebedistanz zwischen dem Ort des von der Kopiervorlage 101 abzubildenden Ausschnittes und dem Ort der hierzu korrespondierenden Teilkopie auf der Kopie 170. Demgemäß beginnt das CCD-Element 105 bzw. der fotoelektrische Wandler 105 erst dann mit einem Lesen in Hauptrichtung, wenn der Aufzeichnungskopf 2 von seinem Startpunkt aus bereits eine Strecke von "10" Skalenteilen in Hauptrichtung zurückgelegt hat. Mit anderen Worten, wird der Zeitpunkt, an welchem das CCD-Element 105 zu lesen beginnt, sozusagen um "10" Skalenteile in der Haupt-Tastrichtung verschoben. Der Prozessor 300 gibt ausserdem in das Register A 301 den der Startposition für die Kopie zugeordneten Wert "15" ein. Schließlich addiert der Prozessor 300 den Differenzwert 5 - dieser Wert errechnet sich durch Subtraktion des Wertes 5, d.h. des Wertes der Lese-Startposition auf der Kopiervorlage 101 "5" vom Wert "10" der Lese-Endeposition auf der Kopievorlage 101 - zur vorstehend genannten Startposition 15 auf der Kopie. Die hierdurch erhaltene Summe, d.h. der Wert "20" wird in das Register B 302 eingegeben. Der in das Register B 302 eingegebene Wert gibt die Kopier-Endposition in Haupttastrichtung wieder.
  • Nach Eingabe der Werte für die Haupttastrichtung betätigt die Bedienungsperson das Tastenfeld 160 zur Eingabe der Positionen für die Teiltastrichtung, um in nachstehender Reihenfolge die Werte "40", "50" und "35" einzugeben. Der Prozessor 300 beschickt dann das Register C 303 mit dem Wert t40". Dieser Wert bedeutet die Lese-Startposition in der Kopiervorlage 101 in Teiltastrichtung. Danach beschickt der Prozessor 300 das Register D 304 mit dem Wert "50". Dieser Wert gibt die Lese-Endeposition in der Kopiervorlage 101 in Teiltastrichtung wieder. Schließlich beschickt der Prozessor 300 ein Register F 306 mit dem Wert "35".
  • Dieser Wert repräsentiert die Kopie-Startposition in Teiltastrichtung.
  • Nach Eingabe des Abbildungsbereiches und des Kopierbereiches mittels des Tastenfeldes 160 in den erfindungsgemäßen Koperer betätigt die Bedienungsperson die Starttaste 157. Daraufhin wird zur Durchführung der Abbildung und zum Aufbau des latenten Bildes die Aufzeichnungstrommel 1 gedreht, wobei der Umlaufcodierer 25 die Indeximpulse und die Taktimpulse in Abhängigkeit von der Drehung der Aufzeichnungstrommel 1 erzeugt.
  • Fig. 11 zeigt das Ablauf-Zeitdiagramm für die Haupttastrichtung. Anhand dieser Figur wird zunächst die Steuerung in Haupttastrichtung beschrieben. Die Zähler A 311 und B 312 zählen die Haupttast-Taktimpulse, bezogen auf den pro Haupttastzyklus erzeugten Indeximpuls.
  • Diese Haupttast-Taktimpulse geben die Position des Aufzeichnungskopfes 2, bezogen auf die Aufzeichnungstrommel 1, in Haupttastrichtung wieder. Da der Zähler A 311 ein Centuple-Zähler, d.h. ein Hunderter-Zähler ist, zählt der Zähler B 312 den Wert "10", wenn der Zähler A 311 1000 Haupttast- bzw. Grundtast-Taktimpulse gezählt hat. Der Wert "10" des letztgenannten Zählers B 312 stimmt mit dem im Register E 305 gespeicherten Wert "10" überein. Demgemäß gibt ein dem Zähler B 312 und dem Register E 305 nachgeschalteter Komparator E 325 an seinem Ausgang eine "1" ab. Dieses "1"-Ausgangssignal steuert die CCD-Steuerschaltung 107 derart an, daß der fotoelektrische Wandler bzw. das CCD-Element 105 mit dem Lesen beginnt. Die Taktimpulse des CCD-Elementes 105 beginnen demnach mit dem eintausendsten Impuls (Fig. 11 (d)). Das CCD-Element 105 setzt demnach mit einer Verzögerung von sozusagen "10" Skalenteilen in Haupttastrichtung ein.
  • Der Indeximpuls wird am Startpunkt für die Haupttastung der Aufzeichnungstrommel 1 erzeugt. Die Haupttast-Taktimpulse geben die Adressen bzw. Orte der Aufzeichnungstrommel 1 in Haupttastrichtung wieder. Die erste Adresse des CCD-Elementes 105 wird demnach dann abgelesen, wenn sich der Aufzeichnungskopf 2 am tausendsten Adressenpunkt, bezogen auf die Aufzeichnungstrommel 1, befindet. Die Zähler A 311 und B 312 setzen ihren Betrieb fort, so daß der Zähler B 312 den Wert "15'' anzeigt, nachdem der Zähler A 311 1500 :iaupttast-Taktimpulse gezählt hat. dieser Wert stimmt mit dem in das Register A 301 eingespeicherten Wert überein. Demgemäß steht am Ausgang des dem Zähler B 312 und dem Register A 301 nachgeschalteten Komparators A 321 die logische "1" an.
  • Der Ausgang des Komparators A 321 ist mit dem Setzeingang des Flip-Flops A 331 verbunden. Demgemäß wird das Flip-Flop A 331 vom Komparator A 321 gesetzt. Steht an dem mit dem "1"-Ausgang des Flip-Flops A 331 verbundenen einen Eingang des UND-Gliedes 341 ein hoher Pegel, d.h. eine "1", an, und giltEntsprechendes für den anderen Eingang des UND-Gliedes 341, dann wird der Analogschalter 342 vom UND-Glied 341 so geschaltet, daß er den Ausgang des CCD-Elementes 105 mit der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 verbindet. Dies hat zur Folge, daß ein dem Ausgangssignal des CCD-Elementes 105 entsprechendes magnetisches latentes Bild mittels des Aufzeichnungskopfes 2 auf der Aufzeichnungstrommel 1 aufgezeichnet wird. Schreitet die Zählung der Haupttast-Taktimpulse mittels der Zähler A 311 und B 312 so lange fort, bis der Zähler A 311 2000 Impulse gezählt hat, dann zeigt der Zähler B 312 die Zahl "20" an.
  • Diese Zahl stimmt mit dem in das Register B 302 eingeschriebenen Wert überein. Demgemäß steht am Ausgang des dem Register B 302 und dem Zähler B 312 nachgeschalteten Komparator B 322 die logische "1" an. Mit diesem "1"-Signal wird das Flip-Flop A 331 rückgesetzt, da der Ausgang des Komparators B 322 mit dem Rücksetzeingang R des Flip-Flops A 331 verbunden ist.
  • Fällt das am Ausgang des Flip-Flops A 331 anstehende Signal auf einen tiefen Pegel ab, dann wird der Analogschalter 342 wegen des zwischen ihn und das Flip-Flop A 331 geschalteten UND-Gliedes 341 so geschaltet, daß das der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 zugeführte Videosignal auf Massepotential abfällt. Unmittelbar nach dem Rücksetzen des Flip-Flops A 331 entspricht demnach das der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 zugeführte Videosignal einem "Weiß", und zwar unabhängig vom tatsächlichen Ausgangssignal des CCD-Elementes 105. Demnach wird nach einem Rücksetzen des Flip-Flops A 331 ein magnetisches latentes Bild auf der Aufzeichnungstrommel 1 aufgezeichnet, welches "weiß" ist. Ein Vergleich der Fig. 11(b) und (d) zeigt, daß das den Skalenteilen 5 bis "10" der Kopiervorlage lol bzw. des Bildes entsprechende Ausgangssignal des CCD-Elementes 105 zwischen dem 500sten und 1000sten CCD-Taktimpuls ausgelesen bzw. zwischen dem 1500sten und 2000sten Haupttast-Taktimpuls auf der Aufzeichnungstrommel 1 aufgezeichnet wird.
  • Im Ergebnis wird das Bild des den Skalenteilen "5 bis 10" entsprechenden Ausschnittes in der Kopiervorlage 101 so auf der Aufzeichnungstrommel 1 aufgezeichnet, als wäre es in den den Skalenteilen "15 bis 20" entsprechenden Abschnitt versetzt worden.
  • Die Steuerung der Teil- bzw. Feintastung in der Teiltastrichtung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf das in Fig. 12 wiedergegebene Ablaufdiagramm für die Teiltastung beschrieben. Geht man davon aus, daß eine Teiltastung pro Umdrehung der Aufzeichnungstrommel 1 durchgeführt wird und daß die Zähler C 313 und D 314 die Indeximpulse zählen, dann geben die Zahlen der Zähler C 313 und D 314 die Position der Teiltastung an.
  • Da das Flip-Flop B 332 zunächst rückgestellt ist, befindet sich der "1"-Ausgang des Flip-Flops B 332 auf einem niedrigen Pegel. Demgemäß wird der Analogschalter 342 über das UND-Glied 341 so angesteuert, daß ein "Weiß"-Signa der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 zugeführt wird. Sobald die Teiltastung bis zu der dem Skalenteil "35" entsprechenden Position vorgerückt ist, hat der Zähler C 313 fünfhundert Impulse und demgemäß der Zähler D 314 fünf Impulse gezählt. Demgemäß steht der Zähler D 314 auf der Zahl "35", die sich durch Addition des Wertes "5" zum Ausgangswert "30" ergibt. Da der Wert "35" mit dem im Speicher F 306 eingespeicherten Wert übereinstimmt, steht am Ausgang eines dem Register F 306 und dem Zähler D 314 nachgeschalteten Komparators F 326 eine logische i an.
  • Das Ausgangssignal des Komparators F 326 wird dem Prozessor 300 zugeführt. Dieser gibt dann einen Befehl zur Unterbrechung der Teiltastung bei der Aufzeichnung ab. Hierzu wird die Zufuhr der Vorschub-Impulse zum Aufzeichnungs-Teiltast-Motor 16 unterbrochen, so daß die Bewegung des Aufzeichnungskopfes 2 in Teiltastrichtung am dem Skalenteil "35" entsprechenden Ort ebenfalls unterbrochen wird. Die bei der Abbildung durchgeführte Teiltastung wird dagegen fortgesetzt.
  • Nach einer Weile hat der Zähler C 313 den tausendsten Impuls gezählt. Demgemäß wird der Wert "10" zum Anfangswert des Zählers D 314 addiert, so daß dieser nunmehr den Wert "40" anzeigt. Der Wert "40" stimmt mit dem im Speicher C 303 eingeschriebenen Wert überein.
  • Demgemäß steht am Ausgang des dem Zähler D 314 und dem Register C 303 nachgeschaltenen Komparators C 323 eine logische "1" an. Da der Ausgang des Komparators C 323 mit dem S-Eingang des Flip-Flops B 332 verbunden ist, steht nunmehr am "1"-Ausgang des Flip-Flops B 332 ein hoher Pegel an. Wegen der Verknüpfung des Analogschalters 342 mit dem Flip-Flop B 332 über das UND-Glied 341 wird der Analogschalter 342 derart angesteuert, daß das Ausgangssignal des CCD-Elementes 105 der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 zugeführt wird. Demgemäß wird von diesem Zeitpunkt an ein dem Ausgangssignal des CCD-Elementes 105 entsprechendes magnetisches latentes Bild auf der Auf zeichnungstrommel 1 aufgezeichnet.
  • Die am Ausgang des Komparators C 323 anstehende logische "1" wird außerdem dem Prozessor 300 zugeführt. Dieser hebt die Unterbrechung der Aufzeichnungs-Teiltastung auf bzw. gibt ein Signal zur Fortsetzung der Aufzeichnungs-Teiltastung ab. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich die Abbildungs -iltastung an der dem Skalenstrich "40" entsprechenden Position, während sich die Aufzeichnungs-Teiltastung an der dem Skalenstrich "35" entsprechenden Position befindet. Demgemäß wird derjenige Bildteil der Kopiervorlage 101 auf der Aufzeichnungstrommel 1 bei einer dem Skalenstrich "35" entsprechenden Position aufgezeichnet, der sich beim Skalenstrich "40" befindet. Werden nun die Abbildung, die Aufzeichnung des latenten Bildes und die Teiltastung lange fortgeführt, bis sich die Bild-Teiltastung bei einer dem Skalenstrich "50" entsprechenden Position befindet, dann steht im Zähler D 314 der Wert "50" an. Dieser Wert stimmt mit dem im Register D 304 gespeicherten Wert überein. Demgemäß steht am Ausgang des dem Zähler D 314 und dem Register D 304 nachgeschalteten Komparators D 324 die logische"1" an. Der Ausgang des Komparators D 324 ist mit dem R-Eingang des Flip-Flops B 332 verbunden. Dies hat zur Folge, daß das Flip-Flop B 332 durch die logische "1" des Komparators D 324 rückgesetzt wird bzw. am "1"-Ausgang des Flip-Flops B332 ein niedriger Pegel ansteht. Als Folge hiervon wird der Analogschalter 342 über das UND-Glied 341 in einen Schaltzustand gebracht, in welchem die Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 mit einemVideosignal beschickt wird, das auf Massepotential liegt bzw. "Weiß" repräsentiert.
  • Wegen der gewählten Schaltung befindet sich der Analogschalter 342 nur dann in einem Zustand, in welchem das vom fotoelektrischen Wandler bzw. CCD-Element 105 abgegebene Signal als Videosignal der Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 zugeführt wird, wenn sowohl das Flip-Flop A 331 als auch das Flip-Flop B 332 gesetzt sind, d.h.ihre "1"-Ausgänge jeweils auf hohem Pegel liegen.Demgemäß wird lediglich der in Fig. 9 schraffiert wiedergegebene Teil aufgezeichnet.
  • Das Ausgangssignal des Komparators D 324 wird dem Prozessor 300 zur Beendigung der Aufzeichnung des latenten Bildes zugeführt. Daraufhin wird die Bildentwicklung, die Bildübertragung, Papierzufuhr, die Reinigung usw.
  • zur Herstellung der in Fig. 9 dargestellten Kopie durchgeführt.
  • Vorstehend wurde ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert. Darüber hinaus sind beispielsweise folgende Modifikationen möglich: Mehrere ausgewählte Ausschnitte aus mehreren Kopiervorlagen können in einer Kopie zusammengestellt werden, wenn mit der Entwicklung oder den nachfolgenden Arbeitsschritten nicht unmittelbar nach Beendigung der Aufzeichnung des einer Teilkopie entsprechenden latenten Bildes eines Ausschnittes aus einer Kopiervorlage 101 begonnen wird, sondern erst nachdem auch das einer weiteren Teilkopie einer Weiteren)Kopiervorlage entsprechende latente Bild aufgezeichnet ist. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel wurden die Grenzen der jeweils von der Kopiervorlage auszulesenden Bereiche und der in der Kopie aufzuzeichnenden Bereiche mittels des Tastenfeldes 160 des Bedienungsfeldes 156 vorgegeben. Stattdessen können diese Vorgaben aber auch mittels anderer Einrichtungen über eine Datenschnittstelle (Interface) eingegeben werden. Diese Modifikation kann beispielsweise für die überlagerung mehrerer Teilkopien verwendet werden. In. dem dargestellten Blockdiagramm (Fig.. 6) sind größere Elemente außerhalb der Steuerschaltung in Form von einzelnen Blöcken dargestellt. Sie können aber auch durch den im Mikroprozessor vorgesehenen Akkumulator, Register, Speicher u.dgl. ersetzt werden.
  • Auch können anstelle des einzigen Aufzeichnungskopfes 2 mehrere Aufzeichnungsköpfe verwendet werden. Gleiches gilt für das bzw. die CCD-Elemente Anstelle durch unmittelbare Zuführung des Ausgangssignals des CCD-Ele- mentes 105 zur Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 kann die Position in der Haupttastrichtung auch dadurch verschoben werden, daß das Ausgangssignal des CCD-Elementes 105 gelesen, über entsprechende Adressierung in einen Schreib-Lesespeicher eingespeichert und aus diesem wieder ausgelesen wird. Lin solcher Schreib-Lesespeicher oder RAM wird als Zeilenspeicher verwendet.
  • Zwar ist die Originalauflage 102 mit den Skalen 151 und 152 versehen. Dennoch mag es in einigen Fällen schwierig sein, die einem gewünschten Mittelbereich der Kopiervorlage 101 entsprechenden Skalenteile festzustellen und dementsprechend diesen Bereich richtig zu adressieren. In diesen Fällen kann ein mit einem Koordinatennetz versehenes transparentes Papier auf die Kopiervorlage 101 gelegt werden, um die benötigten Skalenstriche besser bestimmen zu können.
  • Auch kann jeweils ein gewünschter Ausschnitt aus der Kopiervorlage 101 vergrößert oder verkleinert werden, falls die Lehre dieser Erfindung auf die aus der japanischen Patentanmeldung No. 54-35359 angewendet wird.
  • Gemäß Fig. 12(c) wird die Teiltastaufzeichnung erst eine Weile nach deren Beginn unterbrochen. Stattdessen kann auch der Start der Teiltastaufzeichnung entsprechend der Differenz bzw. der Verschiebung zwischen den Vorlage-und Kopieanfängen in Teiltastrichtung verzögert werden. Soll eine Verschiebung zwischen den Abbildungs- und Aufzeichnungsorten der Kopiervorlage 101 bzw. der Kopie 170 vorgenommen werden, die genau umgekehrt wie die in den Fig. 5 und 9 dargestellte Verschiebung ist, dann kehren sich die Verzögerungen bzw. Voreilungen zwischen der Abbildung und der Aufzeichnung gegenüber dem anhand der Fig. 5 und 9 dargestellten Ausführungsbeispiel genau um.
  • Die Teiltasteinrichtung kann auch mit hoher Geschwindigkeit vom Startpunkt der Teiltastung zum Startpunkt der tatsächlichen Abbildung und Aufzeichnung des latenten Bildes bewegt werden. Der Zeitaufwand zur Herstellung einer Teilkopie kann demnach z. B. dadurch erheblich verringert werden, daß eine Teiltastung von wenigstens zwei Zeilen während einer Drehung der Aufzeichnungstrommel 1 durchgeführt wird.
  • Mittels des erfindungsgemäßen Kopierers kann man also eine Partialkopie eines Ausschnittes aus einer Kopiervorlage 101 dadurch erhalten, daß er die Kopiervorlage 101 auf die Originalauflage 102 auflegt und die dem Ausschnitt der Kopiervorlage 101 entsprechenden Zahlen der Abbildungsbereichskalen 151, 152 über das Tastenfeld 16C o.dgl. dem Kopierer vorgibt. Hierbei kann der Ort der Ausschnittkopie auf dem Kopierpapier 170 gegenüber demjenigen des Bildausschnittes auf der Kopiervorlage 101 versetzt werden. Auch können die Ausschnitte mehrerer Kopiervorlagen in einer einzigen Partialkopie zusammengestellt werden.
  • Anhand der Fig. 13, 14 und 15 wird ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert. Hierbei zeigt Fig. 13 den Zusammenhang zwischen den Orten des schraffiert dargestellten Ausschnittes 1302 der Kopiervorlage 101 und der Teilkopie 1304 in der Gesamtkopie 1303. Der zugehörige Steuerabschnitt ist in Fig. 14 in Form eines Blockdiagrammes dargestellt.
  • Fig. 15 zeigt ein Flußdiagramm zur Erläuterung des Betriebes des Steuerabschnittes.
  • Anhand der Fig. 4 wurde bereits darauf hingewiesen, daß die Originalauflage 102 an einer Seite eine Abbildungsbereichs-Skala in Teiltastrichtung aufweist.
  • Beim dargestellten Ausführungsbeispiel hat diese Skala das Bezugszeichen 1301 (Fig. 11(a)). Mittels dieser Skala ist die Vorlage 101 in zehn Teile teilbar - beispielsweise in der Teiltastrichtung. Demgemäß weist die Abbildungsbereichs<Skala 1301 die Teilstriche 1,2, ..., und 9 auf. Mit Hilfe der Abbildungsbereichs-Skala 1301 kann nun die Bedienungsperson den zu kopierenden Ausschnitt 1302 der auf der Originalauflage 102 aufliegenden Kopiervorlage 101 hervorheben. Soll nun der in Fig. 13(b) schraffiert dargestellte ausschnitt 1302 kopiert werden, ergibt sich durch Vergleich mit der Abbildungsbereichs-Skala 1301 hierfür der Zahlenbereich"2 bis 5".
  • Die Bedienungsperson legt nun die Kopiervorlage 101 auf die Originalauflage 102 und betätigt die Teilkopieschaltertaste 158 im Tastenfeld 160 (Schritt 1502 in Fig. 15). Der Prozessor 300 bestätigt die Betätigung der Teilkopieschaltertaste 158 dadurch, daß er in der Anzeige 159 (Fig. 14) vorgesehene lichtemittierende Dioden derart ansteuert, daß die Buchstaben "P.O -O" angezeigt werden (Schritt 1503 in Fig. 15). Der Buchstabe "P."-steht hierbei für "PARTIAL COPY" bzw.
  • "TEILKOPIE" . Danach gibt die Bedienungsperson die Zahl "2", d.h. den Beginn des zu kopierenden Ausschnittes 1302 dadurch vor, daß er die die Zahl "2" tragende Taste des Tastenfeldes 160 betätigt (Schritt 1504 in Fig. 15). Der Prozessor 300 bestätigt, daß die Zahl "2" mittels des Tastenfeldes 160 eingegeben wurde und schreibt diese Zahl in ein Register C 1401 ein (Schritt 1505 in Fig. 15). Danach wird die Zahl "2" von der Anzeige 159 dadurch angezeigt, daß nunmhr die alphanumerischen Zeichen "P.O - 2"'erscheinen (Schritt 1506 in Fig. 15). Danach gibt die Bedienungsperson die Zahl "5", d.h. die dem Ende des zu kopierenden Ausschnittes 1302 entsprechende Zahl ein. Hierzu wird die mit der Zahl 5 beschriftete Taste des Tastenfeldes 160 betätigt (Schritt 1507 in Fig. 15). Der Prozessor 300 schiebt die vorher in das Register C 1401 eingegebene Zahl "2" in ein Register B 1402 und schreibt die dem Ausschnitt-Ende entsprechende Zahl "5" in das Register C 1401 ein (Stufen 1508 und 1509 in Fig. 15).
  • An der Anzeige 159 erscheinen die alphanumerischen Zeichen "P.2 - 5" (Stufe 1510 in Fig. 15).
  • Danach betätigt die Bedienungsperson die Starttaste 157 des Bedienungsfeldes 156 (Schritt 1511 in Fig. 15).
  • Der Prozessor 300 stellt fest, daß die Starttaste 157 betätigt worden ist und startet die Steuerschaltung für die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Abbildungs-und Aufzeichnungseinheit. Zunächst wird mittels des Prozessors 300 die Lichtquelle 103 eingeschaltet. Danach wird der Antriebsmotor 28 für die Aufzeichnungstrommel 1 eingeschaltet. Hierdurch wird letztere über den Riemen 281 im Uhrzeigersinn gedreht. Schließlich gibt der Prozessor 300 noch den Startbefehl für den Löschkopf 9, welcher das vorher auf der Aufzeichnungstrommel 1 aufgezeichnete latente Bild löscht (Schritte 1512, 1513 und 1514 in Fig. 15).
  • Gemäß Fig. 14 ist ein Zähler B 1404 mit dem Prozessor 300 verbunden. Dieser Zähler zählt die Zahl der teilzutastenden Zeilen. Zu Beginn werden der Inhalt des Zählers B 1404 und der des Registers B 1402 in einem Komparator A 1405 verglichen (Schritt 1516 in Fig.15).
  • Da der Zählerstand des Zählers B 1404 zu Beginn "0" ist und im Register 1402 die Zahl "2" steht, ist die Antwort auf die Frage: Inhalt des Zählers B größer gleich Inhalt des Registers B? ein NEIN.
  • Als Folge hiervon wird die Teiltastung des Bildes durchgeführt (Schritt 1517 in Fig. 15). Der Prozessor 300 treibt den Abbildungs-Teiltast-Antrieb 125 mit hoher Geschwindigkeit an, letzteres aus Gründen einer Zeitersparnis. Gelangt als Folge hiervon der Abbildungs-Teiltast-Schlitten 120 in die Höhe eines Teiltast-Positionsfühlers 211, dann wird das von einer lichtemittierenden Diode 211 A ausgesandte Licht - dies ist beispielsweise durch die gestrichelten Linien 210 in Fig. 1 und in Fig. 14 dargestellt - von einem Fototransistor 211 B empfangen. Dieses Signal gelangt dann in den Prozessor 300. Als Folge hiervon erkennt der Prozessor, daß der Abbildungs-Teiltast-Schlitten 120 die dem Skalenstrich "1" der Abbildungsbereichs-Skala 1301 entsprechende Position erreicht hat (Schritt 1518 in Fig. 15). Daraufhin zählt der Zähler B 1404 über den Prozessor 300 den Wert 1 (Schritt 1519 in Fig. 15).
  • Der Inhalt des Zählers B 1405 wird mit dem des Registers B 1402 im KomparatorA 1405 verglichen (Schritt 1516 in Fig. 15). Da im Zähler B 1404 die "1" steht, im Reregister B 1402 dagegen die "2", wird die bildseitige Hochgeschwindigkeits-Teiltastung fortgesetzt (Schritt 1517 in Fig. 15), und zwar bis der Abbildungs-Teiltast-Tisch bzw. -Schlitten 120 in die Position gelangt, in welcher das Ausgangssignal eines weiteren Teiltast-Positions-Fühlers 212 registriert bzw. variiert wird.
  • Die Änderung infolge des Ausganssignals des Teiltast-Positions-Fühlers 212 wird vom Prozessor 300 festgestellt. Demgemäß zählt der Zähler B 1404 die Zahl "2" (Stufen 1518 und 1519 in Fig. 15). Da nunmehr sowohl der Inhalt des Zählers B 1414, als auch der Inhalt des Registers B 1402 den Wert "2" haben, ändert sich das Ausgangssignal des Komparators A 1405. Hierdurch stellt der Prozessor fest, daß der Abbildungs-Teiltast-Schlitten 120 den Startpunkt für den abzubildenden Ausschnitt aus der Kopiervorlage 101 zur Erstellung der gewünschten Teilkopie erreicht hat (Schritt 1516 in Fig. 15).
  • Daraufhin wird mit der Abbildung und dem Aufbau des latenten Bildes begonnen. Die Aufzeichnungskopf-Zugriffseinrichtung 22 wird derart angesteuert, daß sich der Aufzeichnungskopf 2 der Auf zeichnungstrommel 1 nähert.
  • Das vom fotoelektrischen Wandler bzw. dem CCD-Element 105 von der Kopiervorlage 101 ausgelesene Videosignal wird über den Videoverstärker 106 und die Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 dem Aufzeichnungskopf 2 zugeführt. Dieser baut dann das magnetische latente Bild auf der Aufzeichnungstrommel 1 auf (Schritte 1520 und 1521 in Fig. 15). Der Abbildungs-Teiltast-Antrieb 125 und der Aufzeichnungs-Teiltast-Antrieb 16 werden nun mit Normalgeschwindigkeit angetrieben, so daß eine Teiltastung von beispielsweise 0,1 mm pro Zeile pro Umdrehung der Aufzeichnungstrommel 1 durchgeführt wird.
  • Mit anderen Worten wird mit einer Zeilendichte von 10 Zeilen / mm teilgetastet (Schritt 1522 in Fig.15).
  • Jedes Mal, wenn der Abbildungs-Teiltast-Schlitten 120 einen der Teiltast-Positions-Fühler 211 bis 220 passiert, zählt der Zähler B 1404 gemäß der vorstehend anhand des Zählers 211 beschriebenen Art um Eins weiter (Schritte 1523 und 1524 in Fig. 15). Erreicht der Teiltast-Schlitten 120 die Position des Teiltast-Positions-Fühlers 215 - dieser entspricht dem Skalenstrich dem Skalenstrich 5 auf der Abbildungsbereichs-Skala 1301 - dann zählt der Zähler B 1404 die 5.
  • Ein dem Register C 1401 und dem Zähler B 1404 nachgeschalteter KomparatorB 1406 stellt daraufhin die Gleichheit der Inhalte des Zählers B 1404 sowie des Registers C 1401 fest. Dessen Ausgangssignal wird dem Prozessor 300 zugeführt. Letzterer stellt fest, daß das Ende des zu kopierenden Ausschnittes 1302 bzw.
  • der Teilkopie erreicht ist (Schritt 1525 in Fig. 15).
  • Daraufhin stoppt der Prozessor 300 den für die Aufzeichnungstrommel 1 vorgesehenen Motor 28, löscht die Lichtquelle 103 und bewirkt dadurch eine Rückführung der Teiltastung (Schritte 1526, 1527 und 1528 in Fig. 15). Nach der Rückführung der Teiltastung wird die Aufzeichnungskopf-Zugriffseinrichtung 22 ausgerückt. Die Abbildungs- und Aufzeichnungs-Teiltast-Antriebe 125 und 16 werden gestoppt und eine Teiltast-Kupplung 127 wird ausgerückt, so daß die Abbildungs- und Aufzeichnungs-Teiltast-Schlitten 120 und 20 unter der Einwirkung der Rückstellkraft einer Torsionsfeder 132 zurückkehren (Fig. 1). Über den Prozessor wird dann ein Druckabschnitt 1450 zur Entwicklung, Bildübertragung, Papierzuführung, Fixierung, Reinigung usw. betätigt, um den Druck der Kopie fertigzustellen (Schritt 1529 in Fig. 15). Die so erhaltene Teilkopie 1304 entspricht dem in der Kopie 1303 schraffiert dargestellten Bereich (Fig. 13(c)). Demnach wird der in Fig. 13(b) gezeigte Bildausschnitt 1302 auf der Kopie versetzt als Teilkopie 1304 erhalten.
  • Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich auf ein Ausführungsbeispiel, bei welchem sich der in Fig. 16(b) schraffiert dargestellte Ausschnitt 1602 aus der Kopiervorlage 101 von der Nullmarke bis zum Skalenteil "3" der Abbildungsbereichs-Skala 1301 (Fig. 16(a)) erstreckt und so kopiert werden soll. In diesem Fall betätigt die Bedienungsperson die mit der Zahl "3" beschriftete Taste des Tastenfeldes 160 und danach die Starttaste 157. Wird dem Kopierer die Startposition eingegeben (Schritt 1504 in Fig. 15), dann zeigt die Anzeige 159 die alphanumerischen Zeichen "P.o - 3" (Schritt 1506 in Fig. 15). Die Zahl "3" wird im Register C 1401 gespeichert. Die Starttaste 157 ist in diesem Fall betätigt worden, ohne daß ein Eingangssignal für den "Endpunkt", genauer gesagt für einen zweiten Positionspunkt eingegeben wurde. Dieser Fall ist durch die gestrichelte Linie 1531 in Fig. 15 dargestellt. In diesem Fall werden im Flußdiagramm die Schritte 1507 bis 1510 übersprungen und die Schritte 1511 bis 1516 in der beschriebenen Weise durchgeführt. In der Stufe 1516 (Fig. 15) befindet sich im Register B 1402 die "o", da in das Register B keine Zahl mittels des Tastenfeldes 160 eingeschrieben worden ist. Aber auch der Zähler B 1404 hat in der Stufe 1516 (Fig. 15) den Wert "O", da sich die Teiltasteinrichtung der Abbildungseinheit noch nicht bewegt hat. Die in der Stufe 1516 beantwortete Frage wird also mit "JA" beantwortet, so daß unter Überspringung der Stufen 1517 bis 1519 zu Stufe 1520 vorgerückt wird. In dieser Stufe beginnt die Abbildung der Kopiervorlage und der Aufbau des latenten Bildes. Im einzelnen wird hierbei die Kopiervorlage 101 gleich von Anfang an abgebildet und das latente Bild auf die Aufzeichnungstrommel 1 aufgezeichnet. Gelangt man nun im Flußdiagramm zu der Stufe, in welcher der Abbildungs-Teiltast-Schlitten 120 in eine dem Skalenteil "3" entsprechende Position gelangt (Fig. 16), dann zählt der Zähler B 1404 die Zahl "3".
  • Gemäß Fig. 15 Stufe 1524, zählt der Zähler B 1404 die Zahl "3", so daß die Stufe 1525 im Flußdiagramm nunmehr ein "JA" als Ausgangssignal abgibt. Der weitere Ablauf gleicht dem bereits vorher anhand der Fig. 15 beschriebenen Ablauf. Demgemäß kann die in Fig. 16(c) gezeigte Kopie 1603 dem Kopierer entnommen werden. Der Bildausschnitt 1602 der Kopiervorlage 101 ist demnach auf den schraffiert dargestellten Abschnitt 1604 der Kopie 1603 kopiert worden. Der Grund dafür, daß der Startpunkt zunächst in das Register 1401 eingegeben wird und daraufhin die alphanumerischen Zeichen "P.O - 2" angezeigt werden, liegt darin, daß die Bedienungsperson bequem einen Endpunkt für den Fall eingeben kann, daß der Startpunkt bei "O" liegt.
  • Die nachfolgende Beschreibung betrifft den Fall, in welchem der in Fig. 17(b) schraffiert dargestellte Ausschnitt 1702 aus der 3ildvorlage 101 auf den in Fig. 17(c) schraffiert dargestellten Abschnitt 1704 einer Kopie 1703 kopiert werden soll. Die für diesen Fall vorgesehene Steuerung ist anhand des in Fig. 18 dargestellten Flußdiagramms dargestellt. Die vor der Stufe 1514 und nach der -Stufe 1520 liegenden Stufen im Flußdiagramm stimmen mit denen in Fig. 15 gezeigten Diagrammstufen überein.
  • Bei dem in Fig. 18 gezeigten Schritt 1816 werden die Inhalte des Zählers B 1404 und des Registers B 1402 miteinander verglichen. Da im Register B 1402 die "2" eingeschrieben ist, im Zähler B 1404 dagegen die "0" steht, lautet die Antwort auf die gemäß dem Schritt 1816 gestellte Frage Zähler B 1404 = Register B 1402? "NEIN". Im Flußdiagramm rückt man demnach weiter zum Schritt 1840 vor. Der Prozessor 300 gibt demnach an die Aufzeichnungskopf-Steuerschaltung 24 ein Signal ab, welches die Aufzeichnung des latenten Bildes hemmt, d.h. die Stromversorgung zum Aufzeichnungskopf 2 unterbricht. Sowohl in der Abbildungseinheit als auch in der Auf zeichnungseinheit wird die Teiltastung mit hoher Geschwindigkeit bis zum Skalenteil "2" der Abbildungsbereichs-Skala 1301 (Fig. 17(c)), d.h. bis zum Startpunkt, bewegt (Schritt 1841 in Fig.18).
  • Gelangt der Abbildungs-Teiltast-Schlitten 120 zum Skalenteil "2" der Abbildungsbereichs-Skala 1301, dann hat sich auch der Aufzeichnungs-Teiltast-Tisch bzw.
  • -Schlitten 20 bis zu einer entsprechenden Position auf der Aufzeichnungstrommel 1 in Teiltastrichtung weiterbewegt. Da nun im Zähler B 1404 die "2" ansteht, lautet die Antwort auf die Frage gemäß Schritt 1816 in Fig.18 "JA". Demgemäß gelangt man nunmehr im Flußdiagramm zur Stufe 1520. Die nun folgende Auf zeichnung des latenten Bildes, wie die zum Ausdrucken der Kopie benötigten Vorgänge, werden in der anhand- der Fig. 15 beschriebenen Weise durchgeführt. Da die Stromversorgung zum Aufzeichnungskopf 2 so lange unterbrochen war, bis die Abbildungseinheit und die Aufzeichnungseinheit gleichzeitig die dem Startpunkt, d.h. dem Skalenteil "2" in der Abbildungsbereichs-Skala 1301 entsprechende Position erreicht haben, erhält man die in Fig. 17(c) wiedergegebene Kopie 1703. Diese Kopie weist zunächst einen "weißen" Abschnitt 1706 auf, welcher dem nicht benötigten bzw. nicht gewünschten Abschnitt 1705 der Kopiervorlage 101 entspricht; denn der nicht gewünschte Abschnitt 1705 der Kopiervorlage 101 wurde nicht auf der Bildtramnel 1 aufgezeichnet.
  • Der in der Kopie 1703 schraffiert dargestellte Abschnitt 1704, also die Teilkopie, entspricht dem in Fig. 17(b) schraffiert dargestellten Ausschnitt 1702 aus der Kopiervorlage 101. Dieser Ausschnitt ist gemäß dem Vorstehenden auf der Kopie 1703 aufgezeichnet worden.
  • Bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel wurden Abbildungs-Teiltast-Positionsfühler 211 bis 220 zur Ermittlung der Position des Abbildungs-Teiltast-Schlittens verwendet. Stattdessen kann aber auch ein ebenfalls in Fig. 14 dargestellter Zähler C 1407 in der Steuerschaltung vorgesehen sein. Ein auf diesen Zähler C 1407 abgestelltes Flußdiagramm ist in Fig.19 dargestellt. Im Folgenden wird dabei davon ausgegangen, daß sich die Teiltastung über eine Länge von 300 mm erstreckt und daß ein Teilungsintervall der Abbildungsbereichs-Skala für die Teiltastung jeweils 30 mm hat, also wiederum lo Teilstriche vorgesehen sind. Ferner wird davon ausgegangen, daß die Zeilendichte in der Teiltastung 10 Zeilen/mm beträgt und die Teiltastung um eine Zeile, d.h. um 0,1 mm pro Umdrehung der Aufzeichnungstrommel 1 fortschreitet. Demgemäß erhält man pro Teilungsintervall auf der Abbildungsbereichs-Skala 1301 10 x 30 = 300 Teiltastungen. Der Zähler C 1407 ist nun so ausgelegt, daß er pro 300 Zeilen, also pro einem dem Teilungsintervall auf der Abbildungsbereichs-Skala 1301 entsprechenden Abstand einen Impuls erzeugt. Der Prozessor 300 und der Zähler C 1407 sind über die in Fig. 14 gestrichelt dargestellten Signalleitungen 1408 und 1409 wechselseitig verbunden.
  • Der Prozessor 300 gibt nu 1 pro zurückgelegter Zeile in Teiltastrichtung einen Impuls an den Zähler 1407 ab, d.h. pro 0,1 mm zurückgelegter Strecke. Sobald die Teiltastung eine dem Teilungsintervall auf der Abbildungsbereichs-Skala 1301 entsprechende Strecke zurückgelegt hat, hat der Zähler C 1407 300 Zeilen gezählt, woraufhin er seinerseits einen Impuls an den Prozessor 300 abgibt. Dieservom Zähler C 1407 an den Prozessor 300 abgegebene Impuls spielt die gleiche Rolle, wie der von den ebenfalls in Fig. 14 dargestellten Teiltast-Positions-Fühlern 211 bis 220 jeweils abgegebene Impuls. Demgemäß wird das zwischen den Schritten 1516 bis 1522 in'Fig. 15 liegende Flußdiagramm durch das in Fig. 19 dargestellte Flußdiagramm ersetzt. Die übrigen im Flußdiagramm gemäß Fig. 15 dargestellten Schritte bleiben unverändert.
  • Im folgenden soll nun davon ausgegangen werden, daß der zu kopierende Bildausschnitt zwischen den Skalenteilen "2" und 5" liegt. Ähnlich wie beim Flußdiagramm gemäß Fig. 15 gelangt man zu einem Schritt 1916 in Fig. 19. Zu Beginn hat der Zähler B 1404 den Wert O und das Registeri3i 1402den Wert 2. Demgemäß gelangt man im Flußdiagramm gemäß Fig. 19 zum nächsten Schritt 1945, in welchem die Abbildungs-Teiltastung mit hoher Geschwindigkeit um eine Zeile weiterbewegt wird. Der Zähler C 1407 zählt hierbei eine Eins (Schritt 1946 in Fig. 19). Wird dem Zähler C 1407 die Zahl 300 gemäß vorstehenden Ausführungen vorgegeben, dann erhält man beim Schritt 1947 die Antwort "NEIN". Demgemäß gelangt man im Flußdiagramm wieder zurück zum Schritt 1945 und die Abbildungs-Teiltastung rückt um eine weitere Zeile vor. Der Zähler C 1407 zählt ebenfalls um Eins weiter (Schritte 1945, 1946 in Fig. 19). Die Schritte 1945, 1946 und 1947 in Fig. 19 werden so lange wiederholt, bis 300 Zeilen teilgetastet sind. Demgemäß beträgt dann die vom Zähler C 1407 gezählte Zahl 300.IVunmehr erhält man beim Schritt 1947 die Antwort "JA". Im Flußdiagramm rücktman also zum Schritt 1919 vor, bei welchem der Zähler B 1404 eine Eins zählt. Diese Eins bedeutet, daß der Abbildungs-Teiltast-Schlitten 120 eine Position erreicht hat, welche dem Skalenteil "1" in der Abbildungsbereichs-Skala 1301 entspricht.
  • Daraufhin gelangt man im Flußdiagramm wieder zurück zum Schritt 1916. Da der Zähler B 1404 erst auf "1" steht, das Register B 1402 dagegen auf "2", werden die Schritte 1945, 1946 und 1947 so lange wiederholt, bis der Zähler C 1407 wiederum bis 300 gezählt und der Zähler B 1402 um Eins weitergerückt ist (Stufe 1919 in Fig. 19). Nunmehr erhält man beim Schritt 1916 die Antwort "JA", so daß man im Flußdiagramm zum Schritt 1920 gelangt. Von diesem Zeitpunkt an werden die Abbildung und die Aufzeichnung des latenten Bildes durchgeführt. Hierbei wird die Teiltasteinrichtung mit normaler Geschwindigkeit, d.h. eine Zeile pro Umdrehung der Aufzeichnungstrommel 1 bewegt, wobei der Zähler C 1407 wiederum jede Zeile zählt. Ist die Teiltastung um 300 Zeilen weitergerückt, zählt der Zähler B 1404 wiederum um Eins weiter. Die Schritte 1920, 1921, 1948, 1949, 1950 und 1925 im Flußdiagramm der Fig. 19 werden so lange wiederholt, bis der Zähler B 1404 die Zahl "5" erreicht hat. Hat der Zähler B 1404 die Zahl "5" erreicht, erhält man beim Schritt 1925 die Antwort "JA". Dies bedeutet, daß die Aufzeichnung des latenten Bildes beendet und anschließend mit dem Druck der Kopie in gleicher Weise fortgefahren wird, wie anhand der Fig. 15 beschrieben.
  • Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel für die Zusammenfügung einzelner Bildausschnitte von zwei oder mehreren Kopiervorlagen zu einer einzigen Kopie beschrieben. Hierzu wird auf Fig. 20 Bezug genommen, in welcher eine Kopiervorlage 101 A schraffiert dargeweitere Kopiervorlage 101 B dargestellt sind. Hierbei soll der in der Kopiervorlage 101 schraffiert dargestellte Bildausschnitt 2002 - dieser Bildausschnitt entspricht dem Skalenbereich "2 bis 5" in der Abbildungsbereichs-Skala 1301 - auf den in der Kopie 2003 schraffiert dargestellten Abschnitt 2004 kopiert werden (Fig. 20(b)-(e)). Ferner soll der in Fig.- 20(d) schraffiert dargestellte Bildausschnitt 2010 der Kopiervorlage 101B auf den in Fig. 20(e) schraffiert dargestellten Ausschnitt 2011 der Kopie 2003 kopiert werden. Das in den Fig. 20(a) - (e) entsprechende Flußdiagramm ist in Fig. 21 dargestellt.
  • Zunächst legt die Bedienungsperson die Kopiervorlage 101A auf die Originalauflage 102, gibt die Startposition "2" und die Endposition 5 mittels der hierfür vorgesehenen Tasten im Tastenfeld 160 in gleicher Weise wie beim Flußdiagramm gemäß Fig. 15 ein. Daraufhin wird die Starttaste 157 betätigt (Schritte 2101 bis 2111 in Fig. 21). Der Prozessor 300 stellt nun fest, ob es sich hierbei um den erstmaligen Start einer Teilkopie handelt (Schritt 2160 in Fig. 21).
  • Da die Antwort zunächst "JA" lautet, rückt man im Flußdiagramm zum Schritt 2113 vor. Die Abbildung des zwischen den Skalenteilen "2 bis 5" liegenden Bildausschnittes 2002 der Kopiervorlage 101A und die Aufzeichnung des entsprechenden latenten Bildes werden wie beim Flußdiagramm gemäß Fig. 15 durchgeführt (Schritte 2113 bis 2125 in Fig. 21). Im Anschluß hieran hält der Prozessor 300 die Aufzeichnungs-Teiltast-Einrichtung an (Schritt 2161 in Fig. 21). Hierzu wird der Vorschub des Aufzeichnungs-Teiltast-Antriebes 16 unterbrochen, wobei elektrische Ströme den Spulen des vorzugsweise als Schrittmotor ausgestalteten Aufzeichnungs-Teiltast-Antriebes 16 und der Kupplung 17 zugeführt werden. Der Abbildungs-Teiltast-Schlitten 120 wird zum Abbildungsstartpunkt rückgeführt. Hierbei wird in der beschriebenen Weise die Stromzufuhr zur Abbildungs-Teiltast-Kupplung 127 unterbrochen, so daß der Abbildungs-Teiltast-Schlitten 120 durch die Rückstellkraft der Torsionsfeder 132 zum Abbildungsstartpunkt rückkehrt. Außerdem wird die Lichtquelle 103 abgeschaltet (Schritte 2162 und 2163 in Fig. 21).
  • Ferner erscheinen auf der Anzeige 159 wieder die ursprünglichen alphanumerischen Zeichen, nämlich "P.O - O". Hierbei wird die Anzeige so gesteuert, daß die alphanumerischen Zeichen aufblitzen oder blinken, um die Bedienungsperson darauf aufmerksam zu machen, daß die nächste Kopiervorlage aufgelegt werden soll (Schritt 2164 in Fig. 21). Da bei diesem Ausführungsbeispiel eine weitere Kopiervorlage, nämlich die Kopiervorlage 101B vorhanden ist (Schritt 2165 in Fig. 21) tauscht die Bedienungsperson die Kopiervorlage 101A durch die Kopiervorlage 101B aus. Ferner gibt sie als nunmehrigen Startpunkt für die Abbildung die Zahl "1" und für den Endpunkt die Zahl "4" gemäß dem gewünschten Bildausschnitt 2110 in der Kopiervorlage 1013 ein. Danach wird die Starttaste 157 betätigt (Schritte 2165 und 2104 bis 2111 in Fig. 21). Die vorher abgeschaltete Lichtquelle 103 wird nun wieder eingeschaltet (Schritt 2112 in Fig. 21). Da nunmehr die zweite Kopiervorlage abgetastet wird, erhält man beim Schritt 2160 die Antwort "NEIN" und rückt demnach im Flußdiagramm direkt zum Schritt 2116 vor, also unter Auslassung der Schritte 2113 und 2114.
  • Da der Schritt 2114 für das Löschen des latenten Bildes nicht ausgeführt wurde, bleibt das latente Bild des Bildausschnittes 2002 der Kopiervorlage 101A,-d.h.
  • der Abschnitt 2004 der Kopie 2003, auf der Aufzeichnungstrommel 1 unberührt. Danach wird gemäß den Schritten 2116, 2117, 2118 und 2119 in Fig. 21 der Abbildungs-Teiltast-Schlitten 120 bis zum Beginn des Bildausschnittes 2010 in der Kopiervorlage 1013, d.h. bis in Höhe des Skalenteiles 1 in der Abbildungsbereichs-Skala 1301 bewegt. Während dieser Zeit bleibt jedoch der Aufzeichnungs-Teiltast-Schlitten 20 in Wartestellung, d.h. er wird an demjenigen Punkt angehalten, an welchem die Aufzeichnung des latenten Bildes der Kopiervorlage 101A beendet worden ist, also an der in Fig. 20(e) wiedergegebenen Grenzlinie 2012. Im Anschluß hieran wird die Abbildung und Aufzeichnung des latenten Bildes des Bildausschnittes 2010 der Kopiervorlage 101B von dessen Startpunkt 1 bis zu dessen Endpunkt "4" gemäß den Schritten 2120 bis 2125 im Flußdiagramm der Fig. 21 durchgeführt. Hierbei wird der in Fig. 20(d) schraffiert dargestellte Bildausschnitt 2010 der Kopiervorlage 1013 auf der Aufzeichnungstrommel 1 iii ein latentes Bild überführt, welches dem in Fig. 20(e) schraffiert dargestellten Abschnitt 2011 in der Kopie 2003 entspricht. Dann wird - wie nach der Beendigung der Abbildung und Aufzeichnung des latenten Bildes der ersten Kopiervorlage 101A der Aufzeichnungs-Teiltast-Schlitten 20 vom Prozessor 300 am Endpunkt angehalten, während der Abbildungs-Teiltast-Schlitten 120 zu seinem Teiltast-Startpunkt zurückkehrt. Auch wird die Lichtquelle 103 ausgeschaltet,und die alphanumerischen Zeichen "P.O - 0" auf der Anzeige 159 blinken wieder, um die Bedienungsperson darauf aufmerksam zu machen, daß die Teilkopie der zweiten Kopiervorlage 101B nunmehr vollständig aufgezeichnet ist (Schritte 2161, 2162, 2163 und 2164 in Fig. 21). Da beim dargestellten Ausführungsbeispiel die Bedienungsperson keine weiteren Kopiervorlagen mehr hat, betätigt sie eine für den Start des Druckens im Bedienungsfeld 156 vorgesehene Taste, im Folgenden Drucktaste 183 genannt (Schritt 2166 in Fig. 21).
  • Daraufhin gibt der Prozessor 300 ein Signal zur Abbremsung des Motors 28 für den Antrieb der Aufzeichnungstrommel 1 und damit zu deren Verlangsamung ab (Schritt 2126 in Fig. 21). Ferner wird die Stromzufuhr zum Aufzeichnungs-Teiltast-Antrieb 16, zur Teiltastkupplung 17, zur Aufzeichnungskopf-Zugriffseinrichtung 22 bzw. zu einem darin vorgesehenen Solenoid und zum Aufzeichnungskopf 2 unterbrochen. Hierdurch wird die Aufzeichnungs-Teiltastung in ihren ursprünglichen Zustand zurückgeführt (Schritt 2168 in Fig. 21).
  • Der in Fig. 14 dargestellte Druckabschnitt 1450 zur Entwicklung, Papierzuführung, Bildübertragung, Fixierung und Reinigung usw. wird nunmehr in Betrieb gesetzt, um die Kopie fertigzustellen (Schritt 2129 in Fig.21), so daß man im Ergebnis die in Fig. 20(e) wiedergegebene Kopie 2003 erhält.
  • Eine weitere Möglichkeit der Zusammenstellung von Bildausschnitten auf einer einzigen Kopie ist in Fig. 22 dargestellt. Anders als bei dem in Fig. 20 dargestellten Ausführungsbeispiel werden hierbei zwei Bildausschnitte ein und derselben Kopiervorlage 101 vertauscht auf einer Kopie 2203 zusammengestellt. Die Bedienungsperson legt die Kopiervorlage 101 auf die vorzugsweise aus Glas bestehende Kopierauflage 102, betätigt die Teilkopie-Schaltertaste 158, gibt den Startpunkt 5 und den Endpunkt "10", d.h. die den Skalenteilen der Abbildungsbereichs-Skala 1301 entsprechenden Zahlen über das Tastenfeld 160 ein und betätigt danach die Starttaste 157. In der bereits beschriebenen Weise wird dann das latente Bild des schraffiert dargestellten Bildausschnittes 2202 der Kopiervorlage 101 so auf der Auf zeichnungstrommel 1 aufgezeichnet, daß es auf der Kopie 2203 in den in gleicher Weise ebenfalls schraffiert dargestellten Abschnitt 2204 fällt. Gelangt man nun im Flußdiagramm gem.Fig. 21 zum Schritt 2164, dann läßt die Bedienungsperson die Kopiervorlage 101 ohne Änderung auf der Originalauflage 102 liegen, gibt jedoch nunmehr lediglich die Zahl 5 mittels der Tasten des Tastenfeldes 160 ein und betätigt erneut die Starttaste. Als Startpunkt ist nun in der Steuerschaltung die Zahl "O" und als Endpunkt die Zahl "5" gespeichert, so daß die Abbildung und der Aufbau des latenten Bildes entsprechend der gestrichelten Linie 1531 in Fig. 15 abläuft. Als Ergebnis wird das latente Bild derart aufgezeichnet, daß der in Fig. 22(b) schraffiert dargestellte Bildausschnitt 2205 in der Kopiervorlage 101 auf den in gleicher Weise ebenfalls schraffiert dargestellten Abschnitt 2206 der Kopie 2203 fällt. Nach Erreichen des Schrittes 2165 im FluB-diagramm der Fig. 21 geht es dann weiter zum Schritt 2166, so daß man schließlich die in Fig. 22(c) wiedergegebene Kopie 2203 erhält.
  • Eine weiteres Kopierverfahren mit dem erfindungsgemässen Kopierer ist in Fig. 23 veranschaulicht. Bei dem in Fig. 23 wiedergegebenen Ausführungsbeispiel trägt die Kopiervorlage 10 sowohl auf ihrer Vorderseite 2302 als auch auf ihrer Rückseite 2304 Videoinformation, die auf einer einzigen Kopie 2303 aufgezeichnet werden soll. Hierzu wird zunächst die Vorderseite 2302 der Kopiervorlage 1C1 mit einer den Skalenteilen "O" bis "5"-entsprechenden Einstellung auf einen Abschnitt der Kopie 2303 kopiert; danach die Rückseite 2304 ebenfalls mit dem Startpunkt "oi und dem Endpunkt 5, auf den anderen Abschnitt-der Kopie 2303, und zwar in der Weise, wie beim Ausführungsbeispiel gemäß Fia. 20.
  • Aus Gründen einer vereinfachten Beschreibung wurde vorstehend davon ausgegangen, daß die Abbildungsbereichsskala 1301 in zehn gleiche Teile unterteilt ist. In der Praxis ist jedoch die Unterteilung noch feiner, beispielsweise beträgt das Teilungsintervall jeweils nur 10 mm. Hat hierbei die Originalauflage 102 beispielsweise eine Größe von DIN A 4, dann ist sie in dreißig identische Teile unterteilt, so daß die in den Kopierer einzugebenden Zahlen zweistellig sind, beispielsweise "11 bis 25". Sollen beispielsweise die Ziffern "11" . "25" vo der Anzeige 159 angezeigt und auf den Zustand " . :' durch Blinken aufmerksam gemacht werden, dann ist die Anzeige 159 zur Wiedergabe von vier Ziffern ausgelegt - mit entsprechender Modifikation der beschriebenen Ausführungsbeispiele. Es ist -hierbei möglich, die Bedienungsperson durch das klinken der Zeichen " . " auf den Start einer Teilkopie hinzuweisen.
  • In dem anhand Fig. 21 erläuterten Ausführungsbeispiel betätigt die Bedienungsperson die Drucktaste 183 nach Beendigung der Abbildung der zweiten Kopiervorlage. Stattdessen kann aber die Drucktaste 183 auch unmittelbar nach Eingabe des Start- und des Endpunktes der zweiten Kopiervorlage und Betätigung der Starttaste 157 betätigt werden. In diesem Fall ist es von Vorteil, daß der Prozessor 300 die vorgenommene Betätigung der Drucktaste 183 speichert, so daß die weiteren Prozeßschritte, beispielsweise die Rückführung der Teiltastung, automatisch durchgeführt werden, ohne daß die Bedienungsperson das Ende der Abbildung und Aufzeichnung des latenten Bildes der zweiten Kopiervorlage abwarten und dann die Drucktaste 183 betätigen muß.
  • Statt der Verwendung des Tastenfeldes 160 als Mittel zur Eingabe der Daten für die Auslesung des Ausschnittes aus der Kopiervorlage, können diese Daten auch in Form eines codierten Signales an eine« externen Pro- zessors über eine Schnittstellenschaltung eingegeben werden.
  • Im übrigen umfaßt die beanspruchte erfindungsgemäße Lehre auch ausdrücklich all die Abweichungen, die dem Fachmann geläufig sind, ohne daß es hierzu einer besonderen Aufzählung bedarf.
  • Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Kopierers bzw. des erfindungsgemäßen Kopierverfahrens kann eine Partial-bzw. Teilkopie nicht nur dadurch hergestellt werden, daß eine einzige Kopiervorlage auf einen Auf lage tisch gelegt und die dem gewünschten Originalausschnitt entsprechenden Randdaten bzw. -werte einer entsprechenden Skala über ein Tastenfeld eingegeben werden, sondern es kann darüber hinaus eine einzige Kopie aus mehreren Kopiervorlaen bzw. Ausschnitten aus solchen Vorlagen in entsprechender Weise bequem an einem beliehigen Ort auf der Kopie hergestellt werden.

Claims (12)

  1. A~N~SP RÜCHE Kopiergerät mit a.) einer steuerbaren Abbildungs-Tasteinrichtung (350) zur Tastung und Abbildung einer Vorlage (101;, 101A; 101B) und b.) einer steuerbaren Aufzeichnungs-Tasteinrichtung (360) zur Aufzeichnung des von der Abbildungs-Tasteinrichtung (350) aufgebauten Bildes der Vorlage (101; 101A, 101B) auf einem Aufzeichnungsmedium (1), dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß c.) eine zur Vorgabe eines Bildtastbereiches in der Abbildungs-Tasteinrichtung (350) und/oder eines Aufzeichnungstastbereiches in der Aufzeichnungs-Tasteinrichtung (360) ausgelegte Vorgabeeinrichtung mit c.1.) einer zur Skalierung der Position der Vorlage (101; 101A, 101B) und des Tastbereiches ausgelegten Meßanordnung (151, 152; 1301), c.2.) einer zur Aufnahme und Eingabe der mittels der Meßeinrichtung (151, 152; 1301)skalierten Wertes der Lage eines Ausschnittes (1302; 1602; 1702; 2002, 2010; 2205; 2302, 2304) aus der Vorlage (101; 101A; 101B) entsprechenden TaSLereiches ausgelegten Eingabeeinrichtung (160) und c.3.) einer zur Speicherung der Eingabewerte ausgelegten Registeranordnung (301 bis 304; 1401, 1402), d.) eine zur Ermittlung der Position der Abbildungs-Tasteinrichtung (350) und der Aufzeichnungs-Tasteinrichtung (360) aus gelegten Tastpositions-Fühleranordnung (25, 108; 211 bis 220; 311 bis 314; 1404; 1407) sowie e.) eine für einen Vergleich der Inhalte der Registeranordnung (301 bis 304; 1401, 1402) und der Tastpositions-Fühleranordnung (25, 108; 211 bis 220; 311 bis 314; 1404; 1407) ausgelegten Vergleichsschaltung (321 bis 324; 1405, 1406) vorgesehen sind und f.) wenigstens ein Steuereingang (342) der Abbildungs-und/oder Aufzeichnungs-Tasteinrichtung (350, 360) mit dem Ausgang der Vergleichsschaltung (321 bis 324; 1405, 1406) verbunden ist derart, daß die Vorlage cd01; 101A, 1O1B)nur innerhalb des mittels der Eingabeeinrichtung (160) in die Registeranordnung (301 bis 304; 1401, 1402) eingegebenen Tastbereiches abgebildet und auf der Kopie (170; 1303; 1603; 1703; 2003; 2203; 2303) aufgezeichnet wird.
  2. 2. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Vergleichsschaltung (321 bis 324; 1405, 1406) zur Abgabe einer logischen "1" an ihrem Ausgang nur bei tlbereinstimnung der von ihr zu vergleichenden Werte und die AufzeichnimcTs-Tasteinrichtung (360) zur Aufzeichnung bei Beaufschlagung ihres Steuereinganges (342) mit einer logischen"1" ausgelegt sind.
  3. 3. Kopiergerät nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n z e i c h n-e t , daß die Tasteinrichtungen (350, 360) eine Haupttasteinrichtung zur Tastung in einer Haupttastrichtung und eine nebentasteinrichtung zur Tastung in einer Nebentastrichtung aufweisen und die Nebentasteinrichtung der Aufzeichnungs-Tasteinrichtung (360) zur Aufzeichnung bei Ansteuerung mittels einer logischen 1 ausgelegt ist.
  4. 4. Kopiergerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Tasteinrichtungen (350, 360) eine in einer Haupttastrichçung tastende Haupttasteinrichtung und eine in einer Nebentastrichtung tastende Nebentasteinrichtung aufweisen und die Haupttasteinrichtung der Aufzeichnungs-Tasteinrichtung (360) zur Aufzeichnung bei Ansteuerungmittels einer logischen II 1 ausgelegt ist.
  5. 5. Kopiergerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß es für eine gleiche Positionierung des vorlageseitigen und des aufzeichnungsseitigen Tastbereiches ausgelegt ist.
  6. 6. Kopiergerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß es für unterschiedliche Positionierungen des vorlageseitigen und des aufzeichnungsseitigen Tastbereiches ausgelegt ist.
  7. 7. Kopiergerät nach Anspruch 6, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß es für eine an das Ende des vorlageseitigen Tastbereiches angrenzende Positionierung des aufzeichnungsseiti gen Tas tbereiches ausgelegt ist.
  8. 8. Kopiergerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Eingabeeinrichtung (160) ein zur sequentiellen Eingabe des vorlageseitigen und des aufzeichnungsseitigen Tastbereiches ausgelegtes Tastenfeld aufweist.
  9. 9. Kopiergerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß es derart zur Vorgabe der aufzeichnungsseitigen Tastbereiche ausgelegt ist, daß das Ende eines einer ersten Kopiervorlage (101A) zugeordneten Aufzeichnungstastbereiches mit dem Anfang eines einer nachfolgenden Kopiervorlage (101B) zugeordneten Aufzeichnungstastbereich übereinstimmt.
  10. 10. Kopiergerät nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Tastpositions-Fühleranordnung (25, 108; 211 bis 220; 311 bis 214; 1404; 1407) einen Umlaufcodierer (25, 108) in Verbindung mit wenigstens einem Zähler (311 bis 314; 1404) zur Ermittlung der Position der Haupttasteinrichtung aufweist.
  11. 11. Kopiergerät nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Tastpositions-Fühleranordnung (25, 108; 211 bis 220; 311 bis 314; 1404; 1407) Fotodetektoren (211 bis 220) zur Ermittlung der Position der Teiltasteinrichtung aufweist.
  12. 12. Kopiergerät nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Tastpositions-Fühleranordnung (25, 108; 211 bis 220; 311 bis 314; 1404; 1407) einen Zähler (1407) zur Ermittlung der Position der Teiltasteinrichtung aufweist.
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