-
Beschreibung
-
Die Erfindung betrifft einen Deckel für ein Kochgeschirr nach dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
-
Es ist ein derartiger Deckel bekannt, dessen Wasservorrat ito einem
drehbar gelagerten Kunststoffbehälter untergebracht ist. Der Behälter hat an seinem
Boden Löcher, die mit Löchern im Deckel in Deckung zu bringen sind. In dieser Stellung
kann der Behälterinhalt in den Topf tropfen.
-
Bei diesem bekannten Deckel ist es somit Sache einer Bedienungsperson,
die Ergänzung des Wasservorrates zu steuern.
-
Sie muß nach eigenem Ermessen den Zeitpunkt bestimmen, zu welchem
die Wasserzugabe beginnen soll, und gegebenenfalls auch das Ende der Wasserzugabe.
Damit ist die Bedienungsperson gezwungen, den Kochvorgang zu beobachten. Dies ist
jedoch nicht ohne Dampfverlust möglich, da ohne Dampfaustritt für die Rausfrau kaum
erkennbar ist, ob und wann die Siedetemperatur erreicht ist und, wenn sie zu diesem
Zeitpunkt die Energiezufuhr verringert hat, ob der Topfinhalt weiterkocht. Wird
der Deckel angehoben, ist der Dampfverlust noch größer. Außerdem kann bei dem bekannten
Deckel durch falsche Einstellung beim Aufsetzen oder unachtsame Bedienung Wasser
auf kalte oder noch nicht genügend erhitzte Speisen gelangen.
-
Es sind ferner Geschirre bekannt, bei denen Nachfüllwasser selbsttätig
über den gesamten Kochvorgang verteilt nachgefüllt wird. Bei diesen besteht wenigstens
der Behälterboden aus porösem Material, aus dem der Behälterinhalt nach und nach
in das Topf innere tropft. Damit gelangt das Wasser bereits auf die noch kalten
Speisen.
-
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Deckel der eingangs beschriebenen
Art mit einfachen Mitteln so auszubilden, daß Nachfüllwasser nicht auf noch kalte
Speisen gelangen kann.
-
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den kennzeichnenden Teil des
Anspruches 1 gelöst.
-
Die Wasser zufuhr aus dem Nachfüllvorrat im Behälter beginnt somit
selbsttätig, wenn im Kochgeschirr ein gewählter Temperaturbereich erreicht ist.
Das Nachfüllwasser gelangt nicht vorzeitig an noch zu kalte Speisen, auch nicht
bei verzögertem, langdauerndem Aufheizprozeß. Dadurch ist ein Kochgeschirr mit dem
erfindungsgemäßen Deckel auch günstig für das vorprogrammierte, unbeaufsichtigte
Kochen auf sogenannten Automatik-Kochplatten oder in eben solchen Bratrobren.
-
Für solche Zwecke sind Kochgeschirrdeckel der eingangs beschriebenen
Art, bei denen die Wasserabgabe sofort erfolgt oder von Hand ausgelöst werden muß,
völlig ungeeignet.
-
Vorteilhaft kann das Abdeckelement bei einer der Siedetempe ratur
des Kochgutes entsprechenden Temperatur am Deckel in die Offenstellung bewegbar
sein. Damit ist sichergestellt, daß das Ankochen nicht beeinträchtigt wird und das
Nachfüllwasser nicht zu früh verbraucht wird.
-
Das Abdeckelement kann mittels eines Bimetallkörpers bewegbar sein.
Der Bewegungsmechanismus und die Temperatursteuerung sind auf diese Weise baulich
einfach, robust im Betrieb und leicht zu warten. Diese Eigenschaften sind für einen
Kochgeschirrdeckel von wesentlichem Vorteil.
-
Als weitere bauliche Vereinfachung kann das Abdeckelement selbst im
wesentlichen aus einem Bimetallkörper bestehen.
-
Das Nachfüllwasser soll vorzugsweise erst dann ins opfinnere gelangen,
wenn der dortige Wasserbestand durch Verdampfen abgenommen hat, also mit zeitlicher
Verzögerung nach dem Erreichen der Siedetemperatur im Topfinneren3 dies kann auf
einfache Weise durch eine wärmedämmende Isolation erreicht werden, die den Bimetallkörper
gegen das Kochge schirrinnere abschirmt.
-
Das Abdeckelement kann als beim Öffnen ein Geräusch erzeugender Signalgeber
ausgebildet sein. Hierfür ist bei einem Bimetallkörper in einfacher Weise die Lagenänderung
auszunützen. Ein Schnapp- oder Bnschlaggeräusch macht die Bedienungsperson darauf
aufmerksam, daß, falls dies noch nicht geschehen ist, die Energiezufuhr zu drosseln
ist. Einen zusätzlichen optischen Hinweis liefert der sinkende Wasserstand im Behälter.
-
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist eine gewölbte, bei Temperaturänderung
ihre Krümmung ändernde Bimetallscheibe bei Normaltemperatur direkt oder indirekt
gegen die Austrittsöffnung drückend in deren Bereich gehaltert.
-
Bei steigender Temperatur streckt sich die Bimetallscheibe und gibt
die Austrittsöffnung frei. Zum besseren Verschließen der Austrittsöffnung kann sie
im Bereich des Anlageteiles, der vorzugsweise im Bereich ihres Krümmungsscheitels
liegt, ein elastisches Dichtungsorgan tragen.
-
Bei einer anderen Ausführungsform sind die Austrittsöffnung bzw. -öffnungen
in einem Einsatz angebracht, der in einer Bodenausnehmung des Wasserbehälters angeordnet
ist. Der Einsatz kann dabei einerseits zur Halterung des Abdeckelementes, beispielsweise
einer Bimetallscheibe, andererseits als wärmedämmende Zwischenschicht dienen.
-
Der Wasserbehälter selbst braucht somit nur mit der Bodenausnehmung
versehen zu werden und ist damit aus beliebigem
Material einfach
herstellbar. Dies ist von besonderem Vorteil bei einer Ausführungsform, bei der
der Wasserbehälter durch eine Mulde im Deckel selbst gebildet ist.
-
Der Einsatz kann unterhalb des Behälterbodens eine vom Abdeckelement
bei Normaltemperatur verschlossene Kammer bilden, wobei die Kammer durch das Abdeckelement
gegen das Topfinnere verschlossen ist und ständig mit dem Behälterinneren in Verbindung
steht. Es ist jedoch auch denkbar, daß die Kammer gegen das Behälterinnere, also
gegen den Wasservorrat, durch das Abdeckelement verschlossen ist und nur als- Zwischenspeicher
für das bei offenem Abdeckelement durchfließende Wasser dient.
-
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind anhand von in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispielen beschrieben.
-
Es zeigen: Fig. 1 in schematisierter Schnittdarstellung ein Kochgeschirr
mit einem erfindungsgemäßen Deckel, Fig. 2 ein vergrößertes Detail des Deckels nach
Fig. 1, Fig. 3 eine Draufsicht zu Fig. 2 unter Weglassen des Deckels, Fig. 4 eine
andere Ausführungsform eines Fig. 2 entsprechenden Details, Fig. 5 eine Bimetallscheibe
aus Fig. 4, Fig. 6 eine weitere Ausführungsform des Fig. 2 entsprechenden Deckelausschnittes,
Fig. 7 eine weitere Ausführungsform,
Fig. 8 eine weitere Ausführungsform
in zwei verschiede-und nen Stellungen, und Fig. 9 Fig. 10 weitere Ausführungsformen
des Deckels.
-
und Fig. 11 In Fig. 1 ist ein Kochgeschirr 1 in Form eines Topfes
schematisch angedeutet. Die folgenden Ausführungen sind von der Form des Kochgeschirres
weitgehend unabhängig. Es kann sich um runde oder ovale, hohe oder niedrige und
ebenso um pfannenförmige Kochgeschirre handeln.
-
Auf das Kochgeschirr ist ein Deckel 2 mit einem Handgriff 3 aufgesetzt.
Der Deckel 2 weist innerhalb seines auf dem Kochgeschirr 1 aufliegenden Randes 4
eine vom Topfinnere weg hochgewölbte, rundumlaufende Sicke 5 auf. Diese bildet einen
Ringwall um den mittleren Deckelbereich, der muldenförmig als Behälter 6 für Nachfüllwasser
ausgebildet ist.
-
Etwa zentrisch zum Deckel 2 und an der tiefen Stelle des aus der Deckelfläche
bestehenden Bodens 6a des Behälters befindet sich eine Austrittsöffnung 8. Dieser
Bereich ist in den Figuren 2 und 3 vergrößert dargestellt. In drei Halterungen 9,
die gleichmäßig um die Austrittsöffnung 8 an der Deckelunterseite befestigt sind,
ist eine Bimetallscheibe 10 gelagert. Sie greift mit ihrem Randbereich in Ausbuchtungen
9a der Halterungen 9 mit radialem Spiel ein. Die Bimetallscheibe 10 ist bei Normaltemperatur
gekrümmt, wobei der Krümmungsscheitel in ihrer Gebrauchsstell11ng nach oben, d.h.
zur Deckelunterseite hinweist. Das Spiel in den Ausbuchtungen 9a reicht aus, daß
sich die Bimetallscheibe 10 bei höherer Temperatur flach erstrecken und damit den
Radius ihres Randauflagekreises vergrößern kann.
-
In Fig. 1 ist die Bimetallscheibe 10 als direkt an der Austrittsöffnung
8 anliegendes Abdeckelement für diese eingezeichnet. In Fig. 2 weist die Bimetallscheibe
10 eine mittige Bohrung 11 auf, in die ein pilzförmiges Dichtung organ 12 so eingesetzt
ist, daß es seinerseits das an der Austrittsöffnung 8 von unten anliegende Abdeckelement
darstellt. Die Bimetallscheibe 10 dient für das Dichtungsorgan 12 als temperaturabhängig
gesteuertes Bewegungselement, in dessen Ruhestellung das Dichtungsorgan von unten
dichtend an die Austrittsöffnung 8 gepreßt wird.
-
Wird in dem Kochgeschirr 1 bei aufgesetztem Deckel 2 gekocht, so befindet
sich am Beginn des Garungsprozesses die Bimetallscheibe 10 und mit ihr gegebenenfalls
das Dichtungsorgan 12 in den in Fig. 1 bzw. Fig. 2 gezeigten Stellungen. Das Nachfüllwasser
7 kann nicht ins Innere des Kochgeschirres gelangen. Erhöht sich die Temperatur
im Kochgeschirr bis zur Siedetemperatur, so erwärmt sich nach und nach auch der
Bereich unterhalb des Deckels, wenn auch nicht so rasch. Die Erwärmung wirkt auf
der Bimetallscheibe, bei der das Metall mit dem größeren Wärmeausdehnungskoeffizienten
sich an der dem Topfinneren zugewandten Fläche befindet. Bei Erreichen eines bestimmten
Temperaturbereiches, der durch die Wahl der Werkstoffe und die Abmessung der Bimetallscheibe
bestimmt ist, schnappt diese schlagartig in eine Gegenlage, d.h. mit dem Krümmungsscheitel
zum Topfinneren hin. Damit gibt sie bzw. ein etwaiges Dichtung organ 12 die Austrittsöffnung
8 frei, so daß Nachfüllwasser aus dem Behälter 6 ins Topfinnern fließen kann. Gleichzeitig
wird die Bimetallscheibe 10 abgekühlt und ist dadurch bestrebt, ihre ursprüngliche
Lage wieder einzunehmen. Sofern ihr dies gelingt, wird der Wasser zufluß gestoppt
und erst wieder bei erneut ansteigender Temperatur freigegeben. Die Stärke des Wasserstromes
wird hier durch die Abmessungen der Austrittsöffnung 8 bestimmt, bei später zu schildernden
weiteren
Ausführungsformen u.U. auch durch das Spiel zwischen dem Abdeckelement und seiner
Lagerung.
-
Fig. 4 zeigt einen Fig. 2 entsprechenden Ausschnitt aus einem Deckel,
der gleichzeitig der Ausschnitt eines Behälterbodens 6'a ist. In einer zum Deckel
etwa zentrischen Bodenausnehmung 13 ist ein Einsatz 14 aus elastischem Material
derart gehaltert, daß er die Bodenausnehmung 13 durchsetzt und in ihrem Umkreis
sich beidseits an dem Boden 6'a anlegt.
-
Der bei aufgesetztem Deckel dabei ins Topfinnere ragende Teil des
Einsatzes 14 weist einen Ringflansch 15 auf. Durch den Mittelteil des Einsatzes
14 erstreckt sich axial eine Austrittsöffnung 8'. An der inneren Wand des Ringflansches
15 läuft eine Nut 16 um. In diese greift eine in Fig. 5 in Draufsicht dargestellte
Bimetallscheibe 10" mit Abschnitten ihres Umrisses ein. Als stabile Lagerung für
die Bimetallscheibe 10" ist die Nut 16 mit einem Ring 17 ausgelegt, der einen etwa
sichelförmigen Querschnitt aufweist. Die Bimetallscheibe 10 bildet zwischen sich
und dem Mittelteil des Einsatzes 14 eine Kammer 18. Diese ist in der Ruhestellung,
bei der die Bimetallscheibe 10" mit ihrem Krümmungsscheitel an der Mündung der Austrittsöffnung
8 dichtend anliegt, ringförmig. Gegen das Topfinnere ist die Kammer 18 durch öffnung
gen verbunden, die sich aus der Umrißform der Bimetallscheibe 10" ergeben. Diese
Umrißform weist, ausgehend von einem Kreis, zwischen Abschnitten 19 mit kreisbogenförmigem
Rand Randausnehmungen 19' auf, die konkav verlaufende Umrißkantenabschnitte bilden
(Fig. 5).
-
Die, wie geschildert, bei Normaltemperatur verschlossene Austrittsöffnung
8' wird von der Bimetallscheibe 10" bei Erreichen einer vorgegebenen Innentemperatur
im Eochgeschirr 1 freigegeben. Das Nachfüllwasser fließt aus dem Bereich oberhalb
des Behälterbodens 6a durch die Austrittsöffnung 8' in die Kammer 18 und von dort
im Bereich der Ausnehmungen 19' ins Topfinnere.
-
Fig. 6 zeigt den Bereich eines Behälterbodens 6'a mit einer übersichtlichkeitshalber
in Fig. 6 nicht bezifferten Ausnehmung 13analog Fig. 4. In die Ausnehmung ist ein
Einsatz 14' eingesetzt, der aus zwei Teilen, 20 und 21, besteht. Die beiden Teile
sind durch Verschrauben miteinander im Deckel gehaltert. Teil 20 weist im wesentlichen
einen U-förmigen Querschnitt auf. Seine Schenkel durchsetzen die Ausnehmung im Boden
6'a zum Topfinneren hinweisend. Sie tragen ein Außengewinde. Das Einsatzteil 21
ist im wesentlichen wie eine tlberwurfmutter mit großer zentrischer Ausnehmung 22
ausgebildet und mit einem Innengewinde auf Teil 20 aufschraubbar. Beide Teile 20
und 21 bestehen aus Kunststoff.
-
Eine kreisförmige Bimetallscheibe 10"' ist mit ihren Rändern in einer
Nut des Einsatzteiles 20 gelagert und mittels eines elastischen Ringes 23 gegen
Teil 21 derart abgestützt, daß sie beim Verschrauben der beiden Einsatzteile gespannt
wird.
-
In dieser Stellung drückt die Bimetallscheibe 10"' einen im Bereich
ihres Krümmungsradius angeordneten Dichtungsring 24 gegen den mittleren Bereich
des Einsatzteiles 20. Sie dichtet damit ihre zentrische Durchtrittsöffnung 25 gegen
die bei dieser Stellung ringförmige Kammer 18' zwischen dem Einsatzteil 20 und der
Bimetallscheibe 10"' ab. Die Kammer 18' ist bereits in dieser Stellung mit Nachfüllwasser
7 gefüllt, das dorthin durch Austrittsöffnungen 8" gelangt. Diese durchsetzen den
Mittelteil des Einsatzteiles 20 im Abstand vom Zentrum. Bei entsprechender Erwärmung
streckt sich die Bimetallscheibe 10"', der Dichtungsring 24 hebt vom Einsatzteil
20 ab und aus der Kammer 18' kann Wasser durch die Durchtrittsöffnung 25 ins Topfinnern
fließen.
-
Fig. 7 zeigt einen Teil eines Gefäßbodens 6"a mit einer Austrittsöffnung
8"'. Sie wird bei Normaltemperatur durch
ein Abdeckelement 26 verschlossen.
Dieses weist einen im wesentlichen zyl ib drischen Körper auf, der sich mit einem
Ringrand 26a über eine Dichtung im Umkreis der Austrittsöffnung 8"' auf dem Behälterboden
abstützt. Ein am Zylinderkörper zentrisch abstehender Zapfen 26b mit Längsausnehmungen
26c erstreckt sich durch die Austrittsöffnung 8"'. Er dient als Zentrierung und
seitlicher Halt für das lediglich durch sein Eigengewicht mit dem Behälterboden
verbundene Abdeckelement 26. Im Bereich des Zapfens und innerhalb des Ringrandes
ist eine ringförmige Bimetallscheibe 10't" so befestigt, daß sie in Normaltemperatur
die Abdichtung der Austrittsöffnung 8"' durch das Abdeckelement 26 nicht behindert.
Bei Ansprechtemperatur, also etwa bei Siedetemperatur im Topfinneren, biegt sich
der äußere Rand der Bimetallscheiben nach unten, bis er das Abdeckelement 26 anhebt.
-
Unter dem Ringrand 26a bzw. der Dichtung 27 kann dann Nachfüllwasser
zur Austrittsöffnung 8"' und durch die Längsausnehmungen 26c im Zapfen ins Topfinnern
gelangen.
-
In den Figuren 8 und 9 ist ein Gefäßbodenteil 6"'a, Teil einer Deckelmulde,
gezeigt, der eine zentrische Austrittsöffnung 8"" aufweist. Unterhalb des Bodens
6"'a ist eine bei Normaltemperatur die Austrittsöffnung abdeckende ringförmige Bimetallscheibe
10V mit ihrem äußeren Rand fest angebracht. Die Bohrung der Bimetallscheibe wird
durch einen Ansatz eines Ventilkörpers 28 durchsetzt, dessen oberer Teil oberhalb
der Austrittsöffnung 8???? aufliegt.
-
Fig. 9 zeigt, wie die Bimetallscheibe sich bei entsprechend hoher
Gemperatur im Kochgeschirrinneren nach unten biegt und die Austrittsöffnung 8""
freigibt.
-
Die Figuren 10 und 11 zeigen Deckel 2' bzw. 2tt mit eigens ein- bzw.
aufsetzbaren Behältern 29 bzw. 30. Der einsetzbare Behälter 29, der sich auf dem
Deckel 2' mittels seines Randes
29a abstützt, weist an seinem
Boden ein Abdeckelement aus Halterungen 9 und einer Bimetallscheibe 10 auf, analog
dem Abdeckelement in Fig. 1.
-
In Fig. 11 ist der Behälter 30 in einer Mulde des Deckels 2" eingesetzt.
Im Bereich der Mulde befindet sich eine Ausneh-V mung 31. Ihr liegt eine Öffnung
8 im Boden des Behälters 30 gegenüber. Die Ausnehmung 31 ist vom Deckelinneren her
in der gleichen Weise durch ein Abdeckelement 9, 10 verschlossen wie der Behälterboden
in Fig. 10.
-
Die Erfindung ist nicht auf die Ausfuhrungsbeispiele beschränkt. Diese
zeigen vielmehr, in wie vielfältiger Weise Austrittsöffnung, Abdeckelement bzw.
Dichtungskörper und/oder ein sich temperaturabhängig bewegendes Teil einander zugeordnet
sein können. Weitere Variationen dieser Anordnung sind möglich.
-
Im Rahmen der Erfindung braucht das temperaturabhängig bewegbare Teil
nicht unbedingt eine Bimetallscheibe zu sein, obwohl diese einfache Bauformen ermöglicht.
-
Unterschiedliche Behälterformen aus Deckelteilen oder als Einsatzkörper
sind mit beliebigen Variationen von Abdeckelementen kombinierbar.
-
Leerseite