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DE3111984A1 - Deckel fuer ein kochgeschirr - Google Patents

Deckel fuer ein kochgeschirr

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Publication number
DE3111984A1
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DE
Germany
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lid according
cover element
water
lid
container
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Application number
DE19813111984
Other languages
English (en)
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DE3111984C2 (de
Inventor
Werner 7340 Geislingen Kräuter
Theodor Nowotny
Hans Dipl.-Chem. Dr. Dr. 7900 Ulm Schlegel
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WMF Group GmbH
Original Assignee
WMF Group GmbH
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Publication date
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Publication of DE3111984C2 publication Critical patent/DE3111984C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J36/00Parts, details or accessories of cooking-vessels
    • A47J36/06Lids or covers for cooking-vessels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Die Erfindung betrifft einen Deckel für ein Kochgeschirr nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Es ist ein derartiger Deckel bekannt, dessen Wasservorrat ito einem drehbar gelagerten Kunststoffbehälter untergebracht ist. Der Behälter hat an seinem Boden Löcher, die mit Löchern im Deckel in Deckung zu bringen sind. In dieser Stellung kann der Behälterinhalt in den Topf tropfen.
  • Bei diesem bekannten Deckel ist es somit Sache einer Bedienungsperson, die Ergänzung des Wasservorrates zu steuern.
  • Sie muß nach eigenem Ermessen den Zeitpunkt bestimmen, zu welchem die Wasserzugabe beginnen soll, und gegebenenfalls auch das Ende der Wasserzugabe. Damit ist die Bedienungsperson gezwungen, den Kochvorgang zu beobachten. Dies ist jedoch nicht ohne Dampfverlust möglich, da ohne Dampfaustritt für die Rausfrau kaum erkennbar ist, ob und wann die Siedetemperatur erreicht ist und, wenn sie zu diesem Zeitpunkt die Energiezufuhr verringert hat, ob der Topfinhalt weiterkocht. Wird der Deckel angehoben, ist der Dampfverlust noch größer. Außerdem kann bei dem bekannten Deckel durch falsche Einstellung beim Aufsetzen oder unachtsame Bedienung Wasser auf kalte oder noch nicht genügend erhitzte Speisen gelangen.
  • Es sind ferner Geschirre bekannt, bei denen Nachfüllwasser selbsttätig über den gesamten Kochvorgang verteilt nachgefüllt wird. Bei diesen besteht wenigstens der Behälterboden aus porösem Material, aus dem der Behälterinhalt nach und nach in das Topf innere tropft. Damit gelangt das Wasser bereits auf die noch kalten Speisen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Deckel der eingangs beschriebenen Art mit einfachen Mitteln so auszubilden, daß Nachfüllwasser nicht auf noch kalte Speisen gelangen kann.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 gelöst.
  • Die Wasser zufuhr aus dem Nachfüllvorrat im Behälter beginnt somit selbsttätig, wenn im Kochgeschirr ein gewählter Temperaturbereich erreicht ist. Das Nachfüllwasser gelangt nicht vorzeitig an noch zu kalte Speisen, auch nicht bei verzögertem, langdauerndem Aufheizprozeß. Dadurch ist ein Kochgeschirr mit dem erfindungsgemäßen Deckel auch günstig für das vorprogrammierte, unbeaufsichtigte Kochen auf sogenannten Automatik-Kochplatten oder in eben solchen Bratrobren.
  • Für solche Zwecke sind Kochgeschirrdeckel der eingangs beschriebenen Art, bei denen die Wasserabgabe sofort erfolgt oder von Hand ausgelöst werden muß, völlig ungeeignet.
  • Vorteilhaft kann das Abdeckelement bei einer der Siedetempe ratur des Kochgutes entsprechenden Temperatur am Deckel in die Offenstellung bewegbar sein. Damit ist sichergestellt, daß das Ankochen nicht beeinträchtigt wird und das Nachfüllwasser nicht zu früh verbraucht wird.
  • Das Abdeckelement kann mittels eines Bimetallkörpers bewegbar sein. Der Bewegungsmechanismus und die Temperatursteuerung sind auf diese Weise baulich einfach, robust im Betrieb und leicht zu warten. Diese Eigenschaften sind für einen Kochgeschirrdeckel von wesentlichem Vorteil.
  • Als weitere bauliche Vereinfachung kann das Abdeckelement selbst im wesentlichen aus einem Bimetallkörper bestehen.
  • Das Nachfüllwasser soll vorzugsweise erst dann ins opfinnere gelangen, wenn der dortige Wasserbestand durch Verdampfen abgenommen hat, also mit zeitlicher Verzögerung nach dem Erreichen der Siedetemperatur im Topfinneren3 dies kann auf einfache Weise durch eine wärmedämmende Isolation erreicht werden, die den Bimetallkörper gegen das Kochge schirrinnere abschirmt.
  • Das Abdeckelement kann als beim Öffnen ein Geräusch erzeugender Signalgeber ausgebildet sein. Hierfür ist bei einem Bimetallkörper in einfacher Weise die Lagenänderung auszunützen. Ein Schnapp- oder Bnschlaggeräusch macht die Bedienungsperson darauf aufmerksam, daß, falls dies noch nicht geschehen ist, die Energiezufuhr zu drosseln ist. Einen zusätzlichen optischen Hinweis liefert der sinkende Wasserstand im Behälter.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist eine gewölbte, bei Temperaturänderung ihre Krümmung ändernde Bimetallscheibe bei Normaltemperatur direkt oder indirekt gegen die Austrittsöffnung drückend in deren Bereich gehaltert.
  • Bei steigender Temperatur streckt sich die Bimetallscheibe und gibt die Austrittsöffnung frei. Zum besseren Verschließen der Austrittsöffnung kann sie im Bereich des Anlageteiles, der vorzugsweise im Bereich ihres Krümmungsscheitels liegt, ein elastisches Dichtungsorgan tragen.
  • Bei einer anderen Ausführungsform sind die Austrittsöffnung bzw. -öffnungen in einem Einsatz angebracht, der in einer Bodenausnehmung des Wasserbehälters angeordnet ist. Der Einsatz kann dabei einerseits zur Halterung des Abdeckelementes, beispielsweise einer Bimetallscheibe, andererseits als wärmedämmende Zwischenschicht dienen.
  • Der Wasserbehälter selbst braucht somit nur mit der Bodenausnehmung versehen zu werden und ist damit aus beliebigem Material einfach herstellbar. Dies ist von besonderem Vorteil bei einer Ausführungsform, bei der der Wasserbehälter durch eine Mulde im Deckel selbst gebildet ist.
  • Der Einsatz kann unterhalb des Behälterbodens eine vom Abdeckelement bei Normaltemperatur verschlossene Kammer bilden, wobei die Kammer durch das Abdeckelement gegen das Topfinnere verschlossen ist und ständig mit dem Behälterinneren in Verbindung steht. Es ist jedoch auch denkbar, daß die Kammer gegen das Behälterinnere, also gegen den Wasservorrat, durch das Abdeckelement verschlossen ist und nur als- Zwischenspeicher für das bei offenem Abdeckelement durchfließende Wasser dient.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen beschrieben.
  • Es zeigen: Fig. 1 in schematisierter Schnittdarstellung ein Kochgeschirr mit einem erfindungsgemäßen Deckel, Fig. 2 ein vergrößertes Detail des Deckels nach Fig. 1, Fig. 3 eine Draufsicht zu Fig. 2 unter Weglassen des Deckels, Fig. 4 eine andere Ausführungsform eines Fig. 2 entsprechenden Details, Fig. 5 eine Bimetallscheibe aus Fig. 4, Fig. 6 eine weitere Ausführungsform des Fig. 2 entsprechenden Deckelausschnittes, Fig. 7 eine weitere Ausführungsform, Fig. 8 eine weitere Ausführungsform in zwei verschiede-und nen Stellungen, und Fig. 9 Fig. 10 weitere Ausführungsformen des Deckels.
  • und Fig. 11 In Fig. 1 ist ein Kochgeschirr 1 in Form eines Topfes schematisch angedeutet. Die folgenden Ausführungen sind von der Form des Kochgeschirres weitgehend unabhängig. Es kann sich um runde oder ovale, hohe oder niedrige und ebenso um pfannenförmige Kochgeschirre handeln.
  • Auf das Kochgeschirr ist ein Deckel 2 mit einem Handgriff 3 aufgesetzt. Der Deckel 2 weist innerhalb seines auf dem Kochgeschirr 1 aufliegenden Randes 4 eine vom Topfinnere weg hochgewölbte, rundumlaufende Sicke 5 auf. Diese bildet einen Ringwall um den mittleren Deckelbereich, der muldenförmig als Behälter 6 für Nachfüllwasser ausgebildet ist.
  • Etwa zentrisch zum Deckel 2 und an der tiefen Stelle des aus der Deckelfläche bestehenden Bodens 6a des Behälters befindet sich eine Austrittsöffnung 8. Dieser Bereich ist in den Figuren 2 und 3 vergrößert dargestellt. In drei Halterungen 9, die gleichmäßig um die Austrittsöffnung 8 an der Deckelunterseite befestigt sind, ist eine Bimetallscheibe 10 gelagert. Sie greift mit ihrem Randbereich in Ausbuchtungen 9a der Halterungen 9 mit radialem Spiel ein. Die Bimetallscheibe 10 ist bei Normaltemperatur gekrümmt, wobei der Krümmungsscheitel in ihrer Gebrauchsstell11ng nach oben, d.h. zur Deckelunterseite hinweist. Das Spiel in den Ausbuchtungen 9a reicht aus, daß sich die Bimetallscheibe 10 bei höherer Temperatur flach erstrecken und damit den Radius ihres Randauflagekreises vergrößern kann.
  • In Fig. 1 ist die Bimetallscheibe 10 als direkt an der Austrittsöffnung 8 anliegendes Abdeckelement für diese eingezeichnet. In Fig. 2 weist die Bimetallscheibe 10 eine mittige Bohrung 11 auf, in die ein pilzförmiges Dichtung organ 12 so eingesetzt ist, daß es seinerseits das an der Austrittsöffnung 8 von unten anliegende Abdeckelement darstellt. Die Bimetallscheibe 10 dient für das Dichtungsorgan 12 als temperaturabhängig gesteuertes Bewegungselement, in dessen Ruhestellung das Dichtungsorgan von unten dichtend an die Austrittsöffnung 8 gepreßt wird.
  • Wird in dem Kochgeschirr 1 bei aufgesetztem Deckel 2 gekocht, so befindet sich am Beginn des Garungsprozesses die Bimetallscheibe 10 und mit ihr gegebenenfalls das Dichtungsorgan 12 in den in Fig. 1 bzw. Fig. 2 gezeigten Stellungen. Das Nachfüllwasser 7 kann nicht ins Innere des Kochgeschirres gelangen. Erhöht sich die Temperatur im Kochgeschirr bis zur Siedetemperatur, so erwärmt sich nach und nach auch der Bereich unterhalb des Deckels, wenn auch nicht so rasch. Die Erwärmung wirkt auf der Bimetallscheibe, bei der das Metall mit dem größeren Wärmeausdehnungskoeffizienten sich an der dem Topfinneren zugewandten Fläche befindet. Bei Erreichen eines bestimmten Temperaturbereiches, der durch die Wahl der Werkstoffe und die Abmessung der Bimetallscheibe bestimmt ist, schnappt diese schlagartig in eine Gegenlage, d.h. mit dem Krümmungsscheitel zum Topfinneren hin. Damit gibt sie bzw. ein etwaiges Dichtung organ 12 die Austrittsöffnung 8 frei, so daß Nachfüllwasser aus dem Behälter 6 ins Topfinnern fließen kann. Gleichzeitig wird die Bimetallscheibe 10 abgekühlt und ist dadurch bestrebt, ihre ursprüngliche Lage wieder einzunehmen. Sofern ihr dies gelingt, wird der Wasser zufluß gestoppt und erst wieder bei erneut ansteigender Temperatur freigegeben. Die Stärke des Wasserstromes wird hier durch die Abmessungen der Austrittsöffnung 8 bestimmt, bei später zu schildernden weiteren Ausführungsformen u.U. auch durch das Spiel zwischen dem Abdeckelement und seiner Lagerung.
  • Fig. 4 zeigt einen Fig. 2 entsprechenden Ausschnitt aus einem Deckel, der gleichzeitig der Ausschnitt eines Behälterbodens 6'a ist. In einer zum Deckel etwa zentrischen Bodenausnehmung 13 ist ein Einsatz 14 aus elastischem Material derart gehaltert, daß er die Bodenausnehmung 13 durchsetzt und in ihrem Umkreis sich beidseits an dem Boden 6'a anlegt.
  • Der bei aufgesetztem Deckel dabei ins Topfinnere ragende Teil des Einsatzes 14 weist einen Ringflansch 15 auf. Durch den Mittelteil des Einsatzes 14 erstreckt sich axial eine Austrittsöffnung 8'. An der inneren Wand des Ringflansches 15 läuft eine Nut 16 um. In diese greift eine in Fig. 5 in Draufsicht dargestellte Bimetallscheibe 10" mit Abschnitten ihres Umrisses ein. Als stabile Lagerung für die Bimetallscheibe 10" ist die Nut 16 mit einem Ring 17 ausgelegt, der einen etwa sichelförmigen Querschnitt aufweist. Die Bimetallscheibe 10 bildet zwischen sich und dem Mittelteil des Einsatzes 14 eine Kammer 18. Diese ist in der Ruhestellung, bei der die Bimetallscheibe 10" mit ihrem Krümmungsscheitel an der Mündung der Austrittsöffnung 8 dichtend anliegt, ringförmig. Gegen das Topfinnere ist die Kammer 18 durch öffnung gen verbunden, die sich aus der Umrißform der Bimetallscheibe 10" ergeben. Diese Umrißform weist, ausgehend von einem Kreis, zwischen Abschnitten 19 mit kreisbogenförmigem Rand Randausnehmungen 19' auf, die konkav verlaufende Umrißkantenabschnitte bilden (Fig. 5).
  • Die, wie geschildert, bei Normaltemperatur verschlossene Austrittsöffnung 8' wird von der Bimetallscheibe 10" bei Erreichen einer vorgegebenen Innentemperatur im Eochgeschirr 1 freigegeben. Das Nachfüllwasser fließt aus dem Bereich oberhalb des Behälterbodens 6a durch die Austrittsöffnung 8' in die Kammer 18 und von dort im Bereich der Ausnehmungen 19' ins Topfinnere.
  • Fig. 6 zeigt den Bereich eines Behälterbodens 6'a mit einer übersichtlichkeitshalber in Fig. 6 nicht bezifferten Ausnehmung 13analog Fig. 4. In die Ausnehmung ist ein Einsatz 14' eingesetzt, der aus zwei Teilen, 20 und 21, besteht. Die beiden Teile sind durch Verschrauben miteinander im Deckel gehaltert. Teil 20 weist im wesentlichen einen U-förmigen Querschnitt auf. Seine Schenkel durchsetzen die Ausnehmung im Boden 6'a zum Topfinneren hinweisend. Sie tragen ein Außengewinde. Das Einsatzteil 21 ist im wesentlichen wie eine tlberwurfmutter mit großer zentrischer Ausnehmung 22 ausgebildet und mit einem Innengewinde auf Teil 20 aufschraubbar. Beide Teile 20 und 21 bestehen aus Kunststoff.
  • Eine kreisförmige Bimetallscheibe 10"' ist mit ihren Rändern in einer Nut des Einsatzteiles 20 gelagert und mittels eines elastischen Ringes 23 gegen Teil 21 derart abgestützt, daß sie beim Verschrauben der beiden Einsatzteile gespannt wird.
  • In dieser Stellung drückt die Bimetallscheibe 10"' einen im Bereich ihres Krümmungsradius angeordneten Dichtungsring 24 gegen den mittleren Bereich des Einsatzteiles 20. Sie dichtet damit ihre zentrische Durchtrittsöffnung 25 gegen die bei dieser Stellung ringförmige Kammer 18' zwischen dem Einsatzteil 20 und der Bimetallscheibe 10"' ab. Die Kammer 18' ist bereits in dieser Stellung mit Nachfüllwasser 7 gefüllt, das dorthin durch Austrittsöffnungen 8" gelangt. Diese durchsetzen den Mittelteil des Einsatzteiles 20 im Abstand vom Zentrum. Bei entsprechender Erwärmung streckt sich die Bimetallscheibe 10"', der Dichtungsring 24 hebt vom Einsatzteil 20 ab und aus der Kammer 18' kann Wasser durch die Durchtrittsöffnung 25 ins Topfinnern fließen.
  • Fig. 7 zeigt einen Teil eines Gefäßbodens 6"a mit einer Austrittsöffnung 8"'. Sie wird bei Normaltemperatur durch ein Abdeckelement 26 verschlossen. Dieses weist einen im wesentlichen zyl ib drischen Körper auf, der sich mit einem Ringrand 26a über eine Dichtung im Umkreis der Austrittsöffnung 8"' auf dem Behälterboden abstützt. Ein am Zylinderkörper zentrisch abstehender Zapfen 26b mit Längsausnehmungen 26c erstreckt sich durch die Austrittsöffnung 8"'. Er dient als Zentrierung und seitlicher Halt für das lediglich durch sein Eigengewicht mit dem Behälterboden verbundene Abdeckelement 26. Im Bereich des Zapfens und innerhalb des Ringrandes ist eine ringförmige Bimetallscheibe 10't" so befestigt, daß sie in Normaltemperatur die Abdichtung der Austrittsöffnung 8"' durch das Abdeckelement 26 nicht behindert. Bei Ansprechtemperatur, also etwa bei Siedetemperatur im Topfinneren, biegt sich der äußere Rand der Bimetallscheiben nach unten, bis er das Abdeckelement 26 anhebt.
  • Unter dem Ringrand 26a bzw. der Dichtung 27 kann dann Nachfüllwasser zur Austrittsöffnung 8"' und durch die Längsausnehmungen 26c im Zapfen ins Topfinnern gelangen.
  • In den Figuren 8 und 9 ist ein Gefäßbodenteil 6"'a, Teil einer Deckelmulde, gezeigt, der eine zentrische Austrittsöffnung 8"" aufweist. Unterhalb des Bodens 6"'a ist eine bei Normaltemperatur die Austrittsöffnung abdeckende ringförmige Bimetallscheibe 10V mit ihrem äußeren Rand fest angebracht. Die Bohrung der Bimetallscheibe wird durch einen Ansatz eines Ventilkörpers 28 durchsetzt, dessen oberer Teil oberhalb der Austrittsöffnung 8???? aufliegt.
  • Fig. 9 zeigt, wie die Bimetallscheibe sich bei entsprechend hoher Gemperatur im Kochgeschirrinneren nach unten biegt und die Austrittsöffnung 8"" freigibt.
  • Die Figuren 10 und 11 zeigen Deckel 2' bzw. 2tt mit eigens ein- bzw. aufsetzbaren Behältern 29 bzw. 30. Der einsetzbare Behälter 29, der sich auf dem Deckel 2' mittels seines Randes 29a abstützt, weist an seinem Boden ein Abdeckelement aus Halterungen 9 und einer Bimetallscheibe 10 auf, analog dem Abdeckelement in Fig. 1.
  • In Fig. 11 ist der Behälter 30 in einer Mulde des Deckels 2" eingesetzt. Im Bereich der Mulde befindet sich eine Ausneh-V mung 31. Ihr liegt eine Öffnung 8 im Boden des Behälters 30 gegenüber. Die Ausnehmung 31 ist vom Deckelinneren her in der gleichen Weise durch ein Abdeckelement 9, 10 verschlossen wie der Behälterboden in Fig. 10.
  • Die Erfindung ist nicht auf die Ausfuhrungsbeispiele beschränkt. Diese zeigen vielmehr, in wie vielfältiger Weise Austrittsöffnung, Abdeckelement bzw. Dichtungskörper und/oder ein sich temperaturabhängig bewegendes Teil einander zugeordnet sein können. Weitere Variationen dieser Anordnung sind möglich.
  • Im Rahmen der Erfindung braucht das temperaturabhängig bewegbare Teil nicht unbedingt eine Bimetallscheibe zu sein, obwohl diese einfache Bauformen ermöglicht.
  • Unterschiedliche Behälterformen aus Deckelteilen oder als Einsatzkörper sind mit beliebigen Variationen von Abdeckelementen kombinierbar.
  • Leerseite

Claims (16)

  1. Deckel für ein Eochgeschirr Patentansprüche 1. Deckel für ein Kochgeschirr zum wasser armen Garen, mit einem Behälter für Nachfüllwasser, der wenigstens eine durch ein Abdeckelement verschließbare Austrittsöffnung zur Wasserabgabe ins Kochgeschirrinnere aufweist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß das Abdeckelement (10, 12, 10t', 24, 26, 10V) selbsttätig temperaturgesteuert aus seiner Schließstellung in seine Offenstellung und zurück bewegbar ist.
  2. 2. Deckel nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -V n e t , daß das Abdeckelement (10, 12, 10", 24, 26, 10 ) etwa bei Siedetemperatur des Sochgutes in die OPfenstellung bewegbar ist.
  3. 3. Deckel nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Abdeckelement (10, 12, 10", V 24, 26, 10 ) bei einer vorgewählten Temperatur am Deckel (2) zwischen 60 und 1000C, insbesondere bei 70 bis 800C, in die Offenstellung bewegbar ist.
  4. 4. Deckel nach Ansprüchen 2 und 3, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Abdeckelement (12, 24, 26) mittels eines Bimetallkörpers (10', 10"', 10"") bewegbar ist.
  5. 5. Deckel nach Ansprüchen 2 und 3, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Abieckelement (10, 10", 10V) im wesentlichen aus einem Bimetallkörper besteht.
  6. 6. Deckel nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Bimetallkörper durch eine wärmedämmende Isolation gegen das Kochgeschirr abgeschirmt ist.
  7. 7. Deckel nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß das Abdeckelement (10, 10', 10", 10"', 10V) als beim öffnen ein Geräusch erzeugender Signalgeber ausgebildet ist.
  8. 8. Deckel nach Anspruch 4 oder 5, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß eine gewölbte, bei Temperaturänderung ihre Krümmung ändernde Bimetallscheibe (10, 10', 10", 10V) bei Normaltemperatur mit ihrem Erümmungsscheitel an die Austrittsöffnung (8, 8', 8'1") drückt.
  9. 9. Deckel nach wenigstens einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Bimetallscheibe (10', 10"') im Bereich ihres Krümmungsscheitels ein elastisches Dichtungsorgan (12, 24) trägt.
  10. 10. Deckel nach wenigstens einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Bimetallscheibe (10"', 10"") mit einem an oder in der Austrittsöffnung (8", 8"') angeordneten elastischen Dichtungskörper (23, 26) zusammenwirkt.
  11. 11. Deckel nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Austrittsöffnung bzw. -öffnungen (8', 8") in einem Einsatz (14, 14') angebracht sind, der in einer Bodenausnehmung (13) des Wasserbehälters (6') angeordnet ist.
  12. 12. Deckel nach Anspruch 11, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Einsatz (14, 14') unterhalb des Behälterbodens (6'a) eine vom Abdeckelement (10", 10"') bei Normaltemperatur verschlossene Kammer (18, 18') bildet.
  13. 13. Deckel nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Bimetallscheibe (10"') selbst die bei der vorgewählten Temperatur freiwerdende Durchtrittsöffnung (25) aufweist.
  14. 14. Deckel nach wenigstens Anspruch 1, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß das Abdeckelement (26) im Behälter (6) über der Aus-rittsöffnung (8"'), diese bei Normaltemperatur dichtend und bei der vorgewählten Temperatur durch einen Bimetallkörper (10"") anhebbar, angeordnet ist.
  15. 15. Deckel nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Wasserbehälter (6, 6', 6"", 6"') durch eine Mulde im Deckel (2) gebildet ist.
  16. 16. Deckel nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Wasserbehälter (29, 30) in den Deckel (2', 2") ein- oder auf ihn aufsetzbar ist.
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Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8181 Inventor (new situation)

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