DE3111746C2 - Photoelektrischer Wandler - Google Patents
Photoelektrischer WandlerInfo
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Abstract
In einer photoelektrischen Wandleranordnung des Kontakttyps, die sich zur Verwendung in Bildfunksendern und Schriftzeichenlesegeräten eignet, ist ein Lichtübertragungsabschnitt (15, 17) zum Durchlaß von von einer Lichtquelle (8) ausgestrahltem Licht in der Nähe einer Reihe von photoleitenden Schichten (14) so gegenübergestellt, daß die Oberfläche (10) eines Originals gleichmäßig beleuchtet wird und der größere Teil der vom Original reflektierten Lichtstrahlen auf die photoleitenden Schichten (14) auftrifft, wodurch der Wirkungsgrad der Lichtausnutzung verbessert wird.
Description
Die Erfindung betrifft einen photoelektrischen Wandler zur zeilenmäßigen Abtastung von mit Bild- oder
Schriftzeichen versehenen Originalen. Sie betrifft insbesondere einen photoelektrischen Wandler, bei dem eine
Mehrzahl von Photodioden auf einem transparenten Substrat angebracht sind und der bei der Abtastung des
Originals mit diesem in Berührung ist.
Bisher wurde gewöhnlich eine eindimensionale Reihe von Siliziumphotodioden für einen photoelektrischen
Wandlerbereich eines Bildabtasters, eines Schriftzeichenlesegeräts od. dgl. "erwendet. Da hinsichtlich der
Länge der eindimensionalen Reihe Grenzen gesetzt sind, wird ein Bild eines zu lesenden Originals auf der
Siliziumphotodiodenreihe in einem verkleinerten Maßstab mit Hilfe eines Linsensystem? abgebildet. Diese
Anordnung weist mehrere Nachteile auf. Beispielsweise wird von dem optischen System ein verhältnismäßig
großer Raum eingenommen. Danach ist eine Lageeinstellung der Linse erforderlich. Ein verschlechtertes
Auflösungsvermögen sowie eine unzureichende Lichtmenge
sind die Folge. Als Versuch zur Beseitigung dieser Nachteile wurde kürzlich eine photoelektrische
Wandleranordnung des Kontakttyps, Lei dem die Wandlcranordnung in Berührung mit dem abzutustenden
Original ist, vorgeschlagen, die sich /um Ablesen von Information ohne Verwendung des Linsensysicnis
eignet
Ein typisches Beispiel der bisher bekannten photoelektrischen Wandleranordnung des Konlaktlyps ist in
to einem Querschnitt in Fi g. 1 und in einer Perspektivdarstellung
in F i g. 2 gezeigt Im folgenden wird der Aufbau dieses pholoelektrischen Wandlers erläutert Auf einem
lichtdurchlässigen Substrat 1 werden Lichtunterbrechungs- oder -abschirmschichten 2, lichtundurchlässige
streifenförmige Elektroden 3, phololeitende Schichten 4
und eine gemeinsame darüberliegende lichtdurchlässige Elektrode 5 ausgebildet, wodurch eine eindimensionale
Reihe von Photodioden geschaffen wird. Ein Halbleiterbauelement 6 zum Steuern der photoeleklrischcn
Wandleranordnung wird auf dem lichtdurchlässigen Substrat f montiert und elektrisch mit den strcifenförmigen
Elektroden 3 der eindimensionalen Photodiodenreihe verbunden. Anschließend wird eine lichtdurchlässige
Schutzschicht 7 über der eindimensionalen Photodiodenreihe gebildet. Eine Lichtquelle 8 wird auf
der Substratseite der so aufgebauten pholoelektrischen Wandleranordnung angeordnet, während eine Blattoder
Bardförderwalzc 9 so angeordnet wird, daß sie in Kontakt mit der Schutzschicht 7 der eindimensionalen
jo Photodiodenreihe ist. Ein Original 10 wird zwischen der
Schutzschicht 7 und der Förderwalze 9 zugeführt. Bei diesem Aufbau der photoelektrischen Wandleranordnung
wird das Original 10 mii solchen Lichtstrahlen von der Lichtquelle 8 beleuchtet, die durch Spalte zwischen
J5 den lichtundurchlässigen streifenförmigen Elektroden 3
durchgegangen sind, wobei an der Oberfläche des Originals 10 Streulicht auf die photoleitenden Schichten 4
auftrifft, wie in F i g. 3 erkennbar ist. die die photoelek
trischc Wandleranordnung in einer Längsschnittansicht zeigt. Demgemäß ist es, um ;iuf das Original projizierlc
Schalten der lichlundurchlässigcn streifenförmigen Elektroden 3 zu verringern und eine gleichmäßige Beleuchtung
des Originals zu erreichen, erforderlich, die Spalten zwischen den benachbarten lichiundurchlässigen
streifenförmigen Elektroden 3 zu vergrößern, was indessen bedeutet, daß das Teilungsmaß 1 der photoleitenden
Schichten 4, d. h. das Ablese-Aufiösungsvcrmögen verringert wird. Weiter ist es bei diesem Aufbau der
photoelektrischen Wandleranordnung der Fall, daß Lichtanteile, die auf das Original senkrecht auftreffen,
zur Lichtquelle reflektiert werden, wodurch sich eine schlechte Lichtausnutzung ergibt. Außerdem fällt auf
die photoleitende Schicht 4 ein hoher Anteil von Streulicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Überwindung der Nachteile der bekannten Anordnung
eine photoelcktrische Wandleranordnung zu entwikkein, die das Original gleichmäßig beleuchtet und die ein
hohes Auflösungsvermögen sowie einen verbesserten Lichtausnutzungswirkungsgrad erzielt.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die im kenn/eiehncnclen
Teil des Patentanspruchs I angegebenen Merkmale.
Zweckmäßige Ausgestaltungen bzw. Weiierbildun-
Zweckmäßige Ausgestaltungen bzw. Weiierbildun-
br> gen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Im Gegensatz zum vorher dargestellten Stand der
Technik, bei (.lern entsprechend dem AtisiiihrunnsK'i
spiel zwischen den Photodioden eine Vielzahl von einzelnen
t-'cnslcrn vorgesehen ist, durch die das Original
belichtet wird, ist bei der erfindungsgemäßen Ausführung nur ein einziges, längliches Fenster vorhanden,
welches in Abtastrichtung gesehen vor der Reihe der Photodioden liegt Dadurch wird eine wesentlich bessere
Beleuchtung des Originals erreicht Da überdies der Raum zwischen den Photodioden nicht mehr zur Beleuchtung
gebraucht wird, können die Dioden näher aneinander gerückt werden, wodurch sich eine Diodenreihe
aufbauen läßt, die eine höhere Auflösung ermöglicht.
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiele näher erläutert;
darin zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt einer bekannten photoelektrischen
Wandleranordnung des Kontakttyps;
F i g. 2 eine Perspektivdarstellung dieser bekannten Anordnung;
Fig. 3 einen Längsschnitt dieser bekannten Anordnung:
F i g. 4 einen Querschnitt einer photoelektrischen Wandleranordnung des Kontakttyps nach einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
Fig.5 eine Perspektivdarstellung der Anordnung nach Fi g. 4;
Fig.6 einen Querschnitt einer photoclektrischen
Wandleranordnung des Konlakttyps nach einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung; und
Fig. 7 eine Perspektivdarstellung der Anordnung nach F i g. 6.
Im folgenden wird ein erstes Ausführungsbeispiel der
Erfindung anhand der Fig. 4 und 5 beschrieben, uic
einen grundsätzlichen Aufbau der photoelektrischen Wandleranordnung gemäß der Erfindung im Querschnitt
und in Perspektivdarstellung zeigen.
Der photoelcktrische Wandler weist ein aus z. B. Glas gebildetes lichtdurchlässiges Substrat ti mit einer Dikke
von etwa 1 bis 5 mm auf. Eine Lichtunterbrechungsoder -abschirmur.gsschicht 12, die aus einer elektrisch
isolierenden und lichtundurchlässigen Schicht, wie z. B. einer SiC-Aufstäubungsschicht oder einer Ta.>O-,-Aufsiäubungsschichi
besieht und eine Schichtdicke in der Größenordnung von 0,2 um bis 2,0 μm aufweist, ist auf
dem lichtdurchlässigen Substrat 11 vorgesehen. Aul der
Lichtunlerbrechungsschicht 12 sind streifenförmige Elektroden 13 vorgesehen, die jeweils aus einer Aufdampfschicht
aus Gold oder Aluminium bestehen und eine Schichtdicke im Bereich von 0.5 bis 2.0 μπι aufweisen.
Photoleitende Schichten 14, deren jede aus einer 1 bis 3 μηι dicken Aufdampfschicht aus einem amorphen
Halbleitermaterial der Se-As-Te-Gruppc oder aus einer Aufdampfschicht aus z. B. amorphen Silizium bestehen
kann, sind über den streifenförmigen Elektroden 13 und
der Lichiunterbrechungsschicht 12 in einer derartigen geometrischen Zuordnung ausgebildet, daß die Kante
18 der Lichtunlerbrechungsschicht 12 im wesentlichen zur Kante der photoleitenden Schicht 14 ausgerichtet
ist. Eine gemeinsame Elektrode 15. die beispielsweise aus Zinnoxid oder Indiumoxid gebildet sein kann und
eine Dicke von etwa 0,1 bis 1,0 μηι hat, ist über der eo
photoleitenden Schicht 14 ausgebildet. So ist eine eindimensionale Reihe von Photodioden geschaffen. Anschließend
wird ein Halbleiterbauelement 16. in dem Schaliiransisiorcn und ein Schieberegister zur Steuerung
der Wandleranordnung integriert sind, auf dem t>i
lichtdurchlässigen Substrat II montiert. Dann wird das
Halbleiterbauelement 16 elektrisch mit den si reifen fornigen
Elektroden 13 der eindimensionalen Reihe von Photodioden durch geeignete Verdrahtung verbunden.
Schließlich wird eine lichtdurchlässige Schutzschicht 17 in Laminatform mit zwei Schichten aus z. B. einer
SiO2-Aufstäubungsschicht von etwa 2 bis 5 μπι Dicke
und einer Ta2Os-Aufstäubungsschicht von etwa 5 bis
10 μη Dicke über der eindimensionalen Reihe von Photodioden ausgebildet
Eine Lichtquelle 8, die z. B. aus einer länglichen Wolframlampe,
einer Leuchtstofflampe oder einer linearen Reihenanordnung von Lichtemissionsdioden (LEDs) besteht
ist an der Seite des lichtdurchlässigen Substrats 11
der so aufgebauten photoelektrischen Wandleranordnung angeordnet Eine Blatt- oder Bandförderwalze 9
ist so angebracht daß sie in Kontakt mit der Schutzschicht 17 der eindimensionalen Reihe von Photodioden
ist Ein Original wird zwischen der Schutzschicht 17 und der Förderwaize 9 durchgeführt Bei dem Aufbau der
vorstehend beschriebenen photoelektrischen Wandleranordnung geht von der Lichtquelle 8 ausgestrahltes
Licht durch das lichtdurchlässige Substrat 11, die lichtdurchlässige
Elektrode 15 und die Schutzschicht 17 durch, um die Oberfläche des Originals 10 zu erreichen,
wodurch vom Original 10 reflektierte Lichtkomponenten durch die lichtdurchlässige Elektrode 15 auf die photoleitenden
Schichten 14 auftreffen, wie in Fig.4 ge
zeigt ist. Da ein lichtdurchlässiger Abschnitt der Reihe der photolei'icnden Schichten benachbart ist, läßt sich
eine gleichmäßige Beleuchtung des Originals unabhängig vom Teilungsmaß der photoleitenden Schichten 14
erreichen. Dies bedeutet, daß das Teilungsmaß der photoleitenden Schichten in der Reihe geringer gewählt
werden kann. Mit anderen Worten läßt sich eine photoelektrische Wandleranordnung mit einem hohen Auflösungsvermögen
leicht herstellen. Weiter wird die Lage der Lichtquelle 8 so gewählt, daß die reflektierten Lichtkomponenten
auf die photoleitenden Schichten auftreffen und die photoelektrische Wandleranordnung einen
hohen Lichtausnutzungswirkungsgrad im Vergleich mit dem Fall bietet, bei dem Streulicht auf die photoleitenden
Schichten auftrifft.
Es soll nun ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der F i g. 6 und 7 erläutert werden, die den
grundsätzlichen Aufbau der erfindungsgemäßen pholoelektrischen
Wandleranordnung in einem Querschnitt und in Perspektivdarstellung zeigen. Eine lichtundurchlässige
gemeinsame Elektrode 15', die beispielsweise aus einer Aufdampfschicht aus Gold oder Aluminium
gebildet ist und eine Schichtdicke von etwa 0,5 bis 2,0 μιη aufweist, ist auf einem lichtdurchlässigen Substrat
11 vorgesehen. Auf der gemeinsamen Elektrode 15' sind getrennte photoleitende Schichten 14' angebracht,
deren jede beispielsweise aus einer Aufdampfschicht aus; einem amorphen Halbleitermaterial der Se-As-Te-Gruppe
bzw. aus einer Aufdampfschicht aus amorphen Silizium gebildet ist und eine Dicke von etwa
I bis 3 μιη aufweist, und streifenförmige Elektroden 13'
angebracht, die jeweils aus einer transparenten und elektrisch leitenden Schicht aus Zinnoxid, Indiumoxid
od. dgl. gebildet sind und eine Schichtdicke von etwa 0,1 bis I μηι aufweisen. So ergibt sich eine eindimensionale
Reihe von Photodioden.
Die restlichen Teile der hier beschriebenen photoelektrischen Wandleranordnung sind in der gleichen
Weise wie im Fall des ersten Ausführungsbeispiels ge-Maltet.
Der Aufbau der photoclektrischen Wandleranordnung nach dem zweiten Ausführungsbeispiel ist in
der Hinsicht vereinfacht, daß die beim ersten Ausführungsbeispiel benötigte LiehtiinierbrechunKs- oder -ab-
schirmungsschicht 12 eingespart wird. Indessen ist, da
das Licht direkt auf die Kantenteile 18' der photoleitenden Schichten 14' auftriffl, das vom Ausgang der photoelektrischen
Wandleranordnung nach dem zweiten Ausführungsbeispiel verfügbare elektrische Signal hinsichtlich
des Rauschabstandes etwas verschlechtert. Es ist außerdem möglich, daß eine Lichtunterbrechungsschicht
unter den photoleitenden Schichten 14' und der gemeinsamen Elektrode 15' zur Verbesserung des
Rauschabstandes vorgesehen wird.
Die Erfindung stellt somit eine photoelektrische Wandleranordnung zur Verfügung, die ein hohes Auflösungsvermögen
aufweist, eine gleichmäßige Beleuchtung eines Originals sichert und einen hohen Wirkungsgrad
der Lichtausnutzung bietet.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
20
JO
40
iO
55
60
65
Claims (3)
1. Photoelektrischer Wandler zur zeilenmäßigen Abtastung von mit Bild- oder Schriftzeichen versehenen
Originalen mit einer Mehrzahl von auf einem transparenten Substrat ausgebildeten Photodioden,
die auf der einer Beleuchtungslichtquelle abgewandten Seite des Substrats in einer Reihe nebeneinander,
durch Zwischenräume voneinander getrennt angeordnet sind und jede zwischen einer transparenten
und einer opaken Elektrode je ein photoleitendes Element aufweisen, wobei die dem abzutastenden
Original zugewandten Elektroden transparent ausgebildet und auf ihrer dem abzutastenden Original
zugewandten Oberfläche mit einer transparenten Schutzschicht abgedeckt sind und auf dem Substrat
außerhalb von dessen durch die Photodioden abgedeckter Fläche wenigstens ein von opaken Auflagen
freies Fenster für den Durchtritt des Lichts der Beleuchtungsüchtquelle zur Reflexion an dem abzutastenden
Original in Richtung auf die Photodioden vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das oder die Durchtrittsfenster für den Durchgang des Lichts von der Lichtquelle (8) zum abzutastenden
Original (10) durch eine an der der schräg davor und darüber angeordneten Lichtquelle zugewandten
Vorderkante (18; 18') jeder Photodiode (13, 14, 15; 13', 14', 15') beginnenden und die vor dieser
Vorderkante liegende Substratoberfläche umfassenden Bereich des Substrats (11) gebildet ist bzw. sind.
2. Photoelektrischer Wandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die transparente äußere
Elektrodenanordnung als Flächenelektrode (15) ausgebildet ist, während die darunterliegende Elektrodenanordnung
aus einzelnen Elektrodenstreifen (13) besteht, die zum Teil auf einer lichtundurchlässigen
Schicht (12) aufliegen (F i g. 4,5).
3. Photoelektrischer Wandler nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die transparente äußere
Elektrodenanordnung aus einzelnen Elektroden-Streifen (13') besteht, während die darunterliegende
Elektrodenanordnung eine optisch undurchlässige Schicht (15') bildet (F ig. 6,7).
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