DE3111571C2 - Sprühgerät zum Versprühen von Flüssigkeiten oder anderen fließfähigen Materialien, insbesondere Farben - Google Patents
Sprühgerät zum Versprühen von Flüssigkeiten oder anderen fließfähigen Materialien, insbesondere FarbenInfo
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Abstract
Ein Sprühgerät zum Versprühen von Flüssigkeiten oder anderen fließfähigen Materialien, insbesondere Farben, ist mit einem hohlen Druckkörper (1) ausgebildet, dessen mit einem Materialeinlaß verbundener Druckraum (2) mit der Spritzdüse eines Spritzkopfes (32) über ein Ventil in Verbindung steht, das einen mit einem ringförmigen Sitz (20) zusammenwirkenden Ventilkörper (19) enthält, der mittels einer Betätigungsvorrichtung von seinem Sitz abhebbar ist. Um eine leichtere Handhabung bei geringerem Aufwand an Betätigungskraft zu gewährleisten, ist an dem Druckkörper (1) ein mit dem Spritzkopf (32) verbundenes, wenigstens einen zu der Spritzdüse führenden Kanal enthaltendes Betätigungsgehäuse (26) längsverschieblich geführt, das ein von außen in den Sitz (20) ragendes Betätigungsglied (24) trägt und mit der Betätigungsvorrichtung (36) gekuppelt ist. Das Betätigungsgehäuse (26) ist bezüglich des Druckkörpers (1) zwischen zwei Grenzstellungen verstellbar, von denen in der einen Grenzstellung das Betätigungsglied (24) außer Eingriff mit dem im wesentlichen mit dem vollen Materialdruck in Schließstellung des Ventiles beaufschlagten Ventilkörper (19) steht und in der anderen Grenzstellung der Ventilkörper (19) durch das Betätigungsglied (24) von seinem Sitz (20) abgehoben ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Sprühgerät zum Versprühen von Flüssigkeiten und anderen fließfähigen Materi-
alien, insbesondere Farben, mit einem hohlen Druckkörper, dessen mit einem Materialeinlaß verbundener
Druckraum mit der Spritzdüse eines Spritzkopfes über ein Ventil in Verbindung steht, das einen mit einem ringförmigen Sitz zusammenwirkenden Ventilkörper cnt-
hält, der mittels einer Betätigungsvorrichtung von seinem Sitz abhebbar ist.
Sprühgeräte dieser Art sind in Gestalt von Spritzpistolen in der Praxis in vielfälligen Ausführungsformen
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gebräuchlich. Sie arbeiten durchweg nach dem gleichen, haltern, so daß sich dieser nicht unkontrolliert bewegen
beispielsweise aus dem DE-GM 72 17 048 oder der DE- kann. Die Feder verleiht dem Ventilkörper eine erhöhte
AS 12 91 658 bekannten Prinzip. In dem wegen der auf- Schließgeschwindigkeit Der in dem Druckraum des
tretenden verhältnismäßig hohen Drücke (bis 500 bar) Druckkörpers herrschende Innendruck hält den Ventilmeist
aus geschmiedetem Aluminium bestehenden 5 körper dann selbst auf dem zugeordneten Sitz, weil er
Druckkörper ist eine über eine Dichtung nach außen über seine gesamte wirksame Querschnittsfläche mit
geführte Ventilstange verschieblich geführt, die entwe- dem vollen Innendruck beaufschlagt ist Auf das Betäti-
der in Gestalt einer Düsennadel unmittelbar den mit gungsglied muß bei der Materialabgabe lediglich eine
dem Ventilsitz zusammenwirkenden Ventilkörper bil- kleine Kraft ausgeübt werden, die ausreicht den Ventil-
det oder den als Ventilkugel ausgebildeten Ventükör- 10 körper von seinem Sitz abzuheben. Dies bedeutet daß
per in einer Fassung trägt Die Ventilstange ist außer- das Sprühgerät mit sehr kleinem Kraftaufwand betätigt
halb des Druckraumes mit einem Handbetätigungshe- und damit auch über längere Zeiträume ermüdungsfrei
bei gekuppelt, der es gestattet, das Ventil wahlweise zu gehandhabt werden kann. Bei kleineren Drücken weist
öffnen, um damit die Farbabgabe zu gestatten. Da we- das Gerät sogar einen gefühlvollen Druckpunkt wie
gen der als Kolben wirkenden Ventilstange ein auf dem 15 etwa bei einem Gewehrabzug, auf, wenn nämlich das
Ventilkörper in Schließrichtung des Ventiles wirkender Bexätigungsglied gerade an dem Ventilkörper zur AnIa-
Mediumsdruck entweder überhaupt nicht vorhanden ge kommt Damit läßt sich eine mühelose Materialabga-
oder aber sehr klein ist muß die Ventilstange mit einer be erzielen, während andererseits die Betätigungskraft
verhältnismäßig starken Rückstellfeder belastet wer- aus der wirksamen Querschnittsfläche des Ventilsitzes
den, die außerdem noch die in der stopfbüchsenartigen 20 und dem Innendruck in dem Druckraum des Druckkör-
Abdichtung der Ventilstange gegenüber dem Druck- pers genau vorherberechenbar ist Die Wirkung der er-
raum auftretenden Reibungskräfte überwinden muß, wähnten, gegebenenfalls vorhandenen Feder ist in je-
um ein sicheres Schließen des Ventiles nach Freigabe dem Fall vernachlässigbar.
des Handbetätigungshebels zu gewährleisten. Die Fe- In einer bevorzugten Ausführungsform weist der
derkraft muß dabei umso größer sein, je größer der 25 Druckkörper ein rohrförmiges Teil auf, auf dem das
Mediumsdruck in der Druckkammer des Druckkörpers Betätigungsgehäuse längsverschieblich geführt ist. Das
ist Da diese Federkraft von dem Handbetätigungshebel rohrförmige Teil kann eine zylindrische Außenumfangsüberwunden
werden muß, stellt die Bedienung einer sol- fläche tragen, auf der das Betätigungsgehäuse zusätzlich
chen Spritzpistole erhebliche körperliche Anforderun- verdrehbar gelagert ist Damit kann das Betätigungsgegen
an die Bedienungsperson. Aus diesem Grunde wird 30 häuse gemeinsam mit dem ganzen Spritzkopf bei der
zwar der Handbetätigungshebel so lang gemacht, daß er Handhabung des Sprühgerätes verdreht werden, um
die ganze Hand aufnehmen kann, doch kann dies nicht dem Sprühstrahl die jeweils gewünschte Ausrichtung zu
verhindern, daß bei längeren Bedienungszeiten eine geben. Dies bedeutet eine wesentliche Erleichterung
starke Ermüdung der die Spritzpistole betätigenden der Handhabung des Gerätes, weil es nunmehr im GeHand
eintritt 35 gensatz zu bekannten Spritzpistolen nicht mehr not-
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, ein Sprühgerät wendig ist die Spritzdüse in dem Spritzkopf zu verdre-
zu schaffen, das sich bei einfachem, betriebssicherem hen, was in der Regel nur nach Lösen und Wiederanzie-
und bedienungsfreundlichem Aufbau dadurch auszeich- hen einer Überwurfmutter oder eines entsprechenden
net, daß es zu seiner Betätigung lediglich sehr kleine, Klemmelementes möglich war.
von der Bedienungsperson aufzubringende Betäti- 40 Das Betätigungsgehäuse ist zweckmäßigerweise ge-
gungskräfte erfordert und damit eine auch über längere genüber dem rohrförmigen Teil abgedichtet, während
Zeiträume hinweg ermüdungsfreie und feinfühlige Ab- der Ventilsitz unmittelbar an der Mündung des rohrför-
gabe der zu versprühenden Materialien gewährleistet migen Teiles angeordnet ist Dabei ist es von besonde-
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das eingangs genannte rem Vorteil, wenn der Druckkörper in Gestalt eines
Sprühgerät erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, 45 Rohres ausgebildet ist das sehr einfach herstellbar ist.
daß an dem Druckkörper ein mit dem Spritzkopf ver- Dies bietet außerdem die Möglichkeit, das Sprühgerät
bundenes. wenigstens einen zu der Spritzdüse führen- — falls dies der jeweilige Einsatzzweck erfordert — mit
den Kanal enthaltendes Betätigungsgehäuse längsver- einem verhältnismäßig langen Rohr auszurüsten. Da das
schieblich geführt ist das ein von außen in den Sitz Ventil auf jeden Fall am Rohrende angeordnet ist, ist
ragendes Betätigungsglied trägt und mit der Betäti- 50 der Nachteil vermieden, daß beim Schließen des Venti-
gungsvorrichtung gekuppelt ist und daß das Betäti- les eine größere Materialmenge in dem Bereich zwi-
gungsgehiiuse bezüglich des Druckkörpers zwischen sehen dem Ventil und der Spritzdüse zurückbleibt, was
zwei Grenzstellungen verstellbar ist von denen in der beispielsweise bei Farben oder anderen aushärtenden
einen Grcnzstellung das Betätigungsglied außer Eingriff Materialien zu einem Verstopfen des ganzen Gerätes
mit dem im wesentlichen mit dem vollen Materialdruck 55 führen kann.
in Schließrichtung des Ventiles beaufschlagten Ventil- Das mit dem Ventilkörper zusammenwirkende Betä-
körper steht und in der anderen Grenzstellung der Ven- tigungsglied kann ein einen durchgehenden Kanal ent-
tilkörper durch das Betätigungsglied von seinem Sitz haltender hohler Stößel sein, der an seiner Außenum-
abgehoben ist fangsfläche gegenüber dem Druckraum des Druckkör-
Bei diesem Sprühgerät das vorzugsweise als Spritzpi- 60 pers abgedichtet ist
stole ausgebildet ist, steht der Ventilkörper unter dem Das Sprühgerät kann ohne Abänderung seiner Konvollen
in dem Druckraum des Druckkörpers herrschen- struktion zu den vielfältigsten Zwecken eingesetzt werden
Materialdruck, der ihn in Schließrichtung beauf- den. Es kann beispielsweise in automatischen Farbschlagt,
so daß eine starke, den Ventilkörper in der ab- Spritzanlagen Verwendung finden, zusammen mit Indudichtenden
Schließstellung haltende Feder unnötig ist. 65 strierobotern in Einsatz kommen oder aber auch als
Gegebenenfalls kann der Ventilkörper nur durch eine Spritzpistole ausgebildet sein. Bei der letztgenannten
schwache Feder in Schließrichtung des Ventiles belastet Verwendung ist dann das den Druckkörper bildende
sein, die lediglich die Aufgabe hat, den Ventilkörper zu Rohr an einem Pistolenhandgriff befestigt und über eine
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durch den Pistolenhandgriff verlaufende Leitung an ein Seitenansicht,
den Materialeinlaß bildendes Anschlußfitting ange- F i g. 4 ein Sprühgerät gemäß der Erfindung in einer
schlossen. Um die Handhabung dieser Spritzpistole zu weiteren Ausführungsform, in der Ausbildung als
erleichtern, ist es vorteilhaft, wenn das Rohr mit dem Spritzpistole, im axialen Schnitt in einer Seitenansicht.
Anschlußfitting über ein begrenzt allseitig verschwenk- 5 Das in F i g. 1 dargestellte Sprühgerät ist in Gestalt
bares Drehgelenk verbunden ist, das es gestattet, die einer Spritzpistole zum Versprühen von Flüssigkeiten
Spritzpistole ohne Behinderung durch den verhältnis- oder anderen fließfähigen Stoffen, insbesondere Farben,
mäßig starren, der Materialzufuhr dienenden Schlauch ausgebildet. Die Spritzpistole weist einen Druckkörper
zu handhaben. Der Pistolenhandgriff kann zwei das in Gestalt eines beispielsweise aus einfachem Automa-Rohr
umgreifende Griffschalen aufweisen, womit sich 10 tenstahl hergestellten zylindrischen Rohres I auf, das
ein sehr einfacher Aufbau ergibt. einen Druckraum 2 umschließt und endseitig durch eine
Die Betätigungsvorrichtung schließlich kann einen an aufgeschraubte, als Verschlußelement dienende Flügeldem
Druckkörper schwenkbar gelagerten Betätigungs- mutter 3 verschlossen ist. In dem Druckraum 2 ist ein
hebel aufweisen, der mit dem Betätigungsgehäuse ge- rohrförmiges Filter 4 angeordnet, das durch eine sich
lenkig verbunden ist Soll das Sprühgerät aber automa- 15 gegen die Flügelmutter 3 abstützende Druckfeder 5 in
tisch gesteuert werden, so ist es vorteilhaft, wenn die Axialrichtung abdichtend gegen eine konische Dichtflä-Betätigungseinrichtung
einen mit dem Druckkörper ehe 6 angepreßt ist. In den Druckraum 2, der mittels
verbundenen, mit Druckmedium beaufschlagbaren Zy- einer Dichtung 7 endseitig abgedichtet ist, mündet seitlinder
aufweist, dessen Kolben mit dem Betätigungsge- Hch ein Materialzufuhrrohr 8, an das ein den Materialhäuse
gekoppelt ist Der koaxiale Zylinder kann dabei 20 einlaß 9 enthaltendes Anschlußfitting IO für einen
unmittelbar auf das den Druckkörper bildende Rohr Schlauch angeschlossen ist
aufgesetzt sein, wobei das Betätigungsgehäuse mit ei- Das Rohr 1 ist im übrigen von zwei Griffschalen 11
nem Kolbenteil abgedichtet in den Zylinder ragt umschlossen, die einen Pistolenhandgriff bilden, durch
Das im vorstehenden beschriebene Sprühgerät dient den das Materialzufuhrrohr 8 verläuft und die mittels
zum Versprühen von unter Druck zugeführten Flüssig- 25 Schraubenbolzen 12 miteinander verbunden sind,
keiten oder fließfähigen Medien, und zwar ohne daß An seinem vorderen Ende weist das Rohr 1 ein kodabei zusätzliche Luft in den Sprühstrahl eingeblasen axiales zylindrisches Teil 13 kleineren Durchmessers wird. Wenn eine solche zusätzliche Luftzufuhr notwen- auf, dessen Durchgangsbohrung 14 mit dem Druckraum dig ist, kann diese mit einfachen Mitteln dadurch er- 2 über das Filter 4 in Verbindung steht Der Durchmesreicht werden, daß dem Betätigungsgehäuse ein in Ab- 30 ser der Bohrung 14 ist endseitig bei 15 vergrößert; auf hängigkeit von seiner Verstellbewegung bezüglich des die dadurch ausgebildete Ringschulter ist eine Material-Druckkörpers betätigbares Steuerventil zugeordnet ist durchlaßkanäle 16 aufweisende Federstütze 17 aufgedurch das die Zufuhr von die Zerstäubung unterstützen- setzt auf der sich eine schwache Druckfeder 18 abstützt der zusätzlicher Druckluft zu der Spritzdüse gesteuert die einen Ventilkörper in Gestalt einer Ventilkugel 19 ist Dabei ist es von Vorteil, wenn das Steuerventil mit 35 halten und führt Die Ventilkugel 19 wirkt mit einem dem den Materialdurchsatz regelnden Ventil gekuppelt ringförmigen Ventilsitz 20 zusammen, der von einer auf ist und, ausgehend von der Schließstellung beider Venti- das rohrförmige Teil 13 aufgeschraubten Büchse 21 gele, das Steuerventil kurzzeitig vor dem anderen Ventil halten ist Die Büchse 21 ist bei 22 gegen das rohrförmizwangsläufig geöffnet wird, so daß bei der Betätigung ge Teil 13 abgedichtet; sie ist mit einer zentrischen Bohdes Gerätes zunächst der Zusatzluftstrahl aufgebaut 40 rung 23 versehen, in welche ein Betätigungsglied in Gewird, bevor die Materialabgabe beginnt Dadurch wird stalt eines Stößels 24 ragt, der durch eine Dichtung 25' ein ausgezeichnetes Arbeitsergebnis erzielt gegen die Innenwand der Bohrung 23 abgedichtet ist
keiten oder fließfähigen Medien, und zwar ohne daß An seinem vorderen Ende weist das Rohr 1 ein kodabei zusätzliche Luft in den Sprühstrahl eingeblasen axiales zylindrisches Teil 13 kleineren Durchmessers wird. Wenn eine solche zusätzliche Luftzufuhr notwen- auf, dessen Durchgangsbohrung 14 mit dem Druckraum dig ist, kann diese mit einfachen Mitteln dadurch er- 2 über das Filter 4 in Verbindung steht Der Durchmesreicht werden, daß dem Betätigungsgehäuse ein in Ab- 30 ser der Bohrung 14 ist endseitig bei 15 vergrößert; auf hängigkeit von seiner Verstellbewegung bezüglich des die dadurch ausgebildete Ringschulter ist eine Material-Druckkörpers betätigbares Steuerventil zugeordnet ist durchlaßkanäle 16 aufweisende Federstütze 17 aufgedurch das die Zufuhr von die Zerstäubung unterstützen- setzt auf der sich eine schwache Druckfeder 18 abstützt der zusätzlicher Druckluft zu der Spritzdüse gesteuert die einen Ventilkörper in Gestalt einer Ventilkugel 19 ist Dabei ist es von Vorteil, wenn das Steuerventil mit 35 halten und führt Die Ventilkugel 19 wirkt mit einem dem den Materialdurchsatz regelnden Ventil gekuppelt ringförmigen Ventilsitz 20 zusammen, der von einer auf ist und, ausgehend von der Schließstellung beider Venti- das rohrförmige Teil 13 aufgeschraubten Büchse 21 gele, das Steuerventil kurzzeitig vor dem anderen Ventil halten ist Die Büchse 21 ist bei 22 gegen das rohrförmizwangsläufig geöffnet wird, so daß bei der Betätigung ge Teil 13 abgedichtet; sie ist mit einer zentrischen Bohdes Gerätes zunächst der Zusatzluftstrahl aufgebaut 40 rung 23 versehen, in welche ein Betätigungsglied in Gewird, bevor die Materialabgabe beginnt Dadurch wird stalt eines Stößels 24 ragt, der durch eine Dichtung 25' ein ausgezeichnetes Arbeitsergebnis erzielt gegen die Innenwand der Bohrung 23 abgedichtet ist
Das Betätigungsgehäuse kann mit einem Teil des und einen Durchgangskanal 25 enthält
Druckkörpers eine abgedichtete und an einem Druck- Auf das rohrförmige Teil 13 und die Büchse 21 ist ein luftauslaß angeschlossene Luftkammer begrenzen, die 45 hülsenartiges Betätigungsgehäuse 26 aufgesetzt, das über das Steuerventil mit zu der Spritzdüse führenden axial verschieblich sowie verdrehbar geführt ist Es ragt Druckluftkanälen verbunden ist Dabei ist es zweckmä- endseitig mit einem Halsteil 27 in ein mittels einer Maßig, wenn das Steuerventil einen an dem rohrförmigen denschraube 28 an dem Rohr 1 befestigtes koaxiales Teil des Druckkörpers oder dem Betätigungsgehäuse Führungsgehäuse 29 und trägt an seinem vorderen Enangeordneten, zu dem rohrförmigen Teil koaxialen Sitz 50 de ein eingeschraubten Dichtungsteller 30, an dem der und ein an dem jeweils anderen Teil angeordnetes, da- Stößel 24 einstückig angeformt ist In den Dichtungstelmit zusammenwirkendes Ventilelement aufweist Das ler 30 ist eine elastische, im Querschnitt etwa L-förmige Betätigungsgehäuse enthält damit alle Funktionsteile; Dichtung 31 eingesetzt gegen die sich ein Spritzkopf 32 es kann einfach abgenommen und erforderlichenfalls mit einem Dichtungswulst 33 abstützt der mittels einer zerlegt werden, so daß das ganze Sprühgerät sehr war- 55 auf das Betätigungsgehäuse 26 aufgeschraubten Übertungsfreundlich ist wurf-Flügelmutter festgeklemmt ist
Druckkörpers eine abgedichtete und an einem Druck- Auf das rohrförmige Teil 13 und die Büchse 21 ist ein luftauslaß angeschlossene Luftkammer begrenzen, die 45 hülsenartiges Betätigungsgehäuse 26 aufgesetzt, das über das Steuerventil mit zu der Spritzdüse führenden axial verschieblich sowie verdrehbar geführt ist Es ragt Druckluftkanälen verbunden ist Dabei ist es zweckmä- endseitig mit einem Halsteil 27 in ein mittels einer Maßig, wenn das Steuerventil einen an dem rohrförmigen denschraube 28 an dem Rohr 1 befestigtes koaxiales Teil des Druckkörpers oder dem Betätigungsgehäuse Führungsgehäuse 29 und trägt an seinem vorderen Enangeordneten, zu dem rohrförmigen Teil koaxialen Sitz 50 de ein eingeschraubten Dichtungsteller 30, an dem der und ein an dem jeweils anderen Teil angeordnetes, da- Stößel 24 einstückig angeformt ist In den Dichtungstelmit zusammenwirkendes Ventilelement aufweist Das ler 30 ist eine elastische, im Querschnitt etwa L-förmige Betätigungsgehäuse enthält damit alle Funktionsteile; Dichtung 31 eingesetzt gegen die sich ein Spritzkopf 32 es kann einfach abgenommen und erforderlichenfalls mit einem Dichtungswulst 33 abstützt der mittels einer zerlegt werden, so daß das ganze Sprühgerät sehr war- 55 auf das Betätigungsgehäuse 26 aufgeschraubten Übertungsfreundlich ist wurf-Flügelmutter festgeklemmt ist
Weitere Ausgestaltungen des Sprühgerätes sind Ge- An dem Führungsgehäuse 29 ist bei 35 ein Betätigenstand
von Unteransprüchen. gungshebel 36 schwenkbar gelagert der an einer Ge-
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Ge- lenkstelle 370 mit dem Betätigungsgehäuse 26 gelenkig
genstandes der Erfindung dargestellt Es zeigt 60 verbunden ist
Fig. 1 ein Sprühgerät gemäß der Erfindung, in der In F ig. 1 ist die Spritzpistole im unbetätigten Zustand
Ausbildung als Spritzpistole, im axialen Schnitt in einer dargestellt Der Druckraum 2 und die Bohrung 14 sind
Seitenansicht mit dem über einem an das Anschlußfitting 10 ange-
Fig.2 ein Drehgelenk für das Sprühgerät nach schlossenen, nicht weiter dargestellten Hochdruck-
Fig. 1, im axialen Schnitt in einer Seitenansicht und in 65 schlauch mit dem unter Druck stehenden zu versprü-
einem anderen Maßstab, henden Material gefüllt Die Ventilkugel 19 ist über ih-
F i g. 3 ein Sprühgerät gemäß der Erfindung in einer ren gesamten wirksamen Querschnitt mit dem in der
anderen Ausführungsform, im axialen Schnitt in einer Druckkammer 2 und der Bohrung 14 herrschenden
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Druck beaufschlagt, so daß sie mit großer Schließkraft mit ihrem Spritzstrahl, unbehindert von dem Hochabdichtend
gegen ihren Sitz 20 angepreßt ist. Die Feder druckschlauch, in alle Richtungen gerichtet werden
18 übt auf die Ventilkugel 19 lediglich eine schwache kann.
Federkraft aus, die zu dem Schließdruck der Ventilkugel Das in F i g. 3 dargestellte Sprühgerät entspricht in
19 nur einen vernachlässigbaren Beitrag liefert. 5 seinem wesentlichen Aufbau der Spritzpistole nach
Zur Materialabgabe wird der Betätigungshebel 36, Fig. 1. Es sind deshalb gleiche Teile mit gleichen Bebezogen
auf Fig. 1, um seine Schwenkachse 35 im Ge- zugszeichen versehen, wobei sich eine nochmalige Ergenuhrzeigersinn
verschwenkt, wodurch das Betäti- läuterung der Funktionsweise dieser Teile erübrigt,
gungsgehäuse 26 nach rechts verschoben wird. Dabei Im Gegensatz zu der für die Handbetätigung eingewird der hohle Stößel 24 in den ringförmigen Ventilsitz io richteten Spritzpistole nach F i g. 1 ist die Sprühvorrich-
gungsgehäuse 26 nach rechts verschoben wird. Dabei Im Gegensatz zu der für die Handbetätigung eingewird der hohle Stößel 24 in den ringförmigen Ventilsitz io richteten Spritzpistole nach F i g. 1 ist die Sprühvorrich-
20 eingeschoben, bis er an der Ventilkugel 19 zur Anlage tung F i g. 3 insbesondere für automatische Farbsprühkommt.
Die Bedienungsperson kann dies dadurch fest- anlagen bestimmt
stellen, daß sich der bis dahin fast widerstandslosen Be- Auf das den Druckraum 2 umschließende, den Druck-
wegung des Betätigungshebels 36 nun einen Bewe- körper bildende zylindrische Rohr 1 ist anstelle des Fühgungswiderstand
entgegenstellt, was bedeutet, daß die 15 rungsgehäuses 29 eine Büchse 50 aufgesetzt, die einen
Spritzpistole wie ein Gewehrabzug einen sogenannten Zylinder 51 trägt, der eine Entlüftungsbohrung 52 und
Druckpunkt aufweist Wird der Betätigungshebel 36 einen Druckluftanschluß 53 aufweist. In den Zylinder 51
über diesen Druckpunkt hinaus bewegt, so hebt der ragt der Halsteil 27 des Betätigungsgehäuses 26, auf den
Stößel 24 die Ventilkugel 19 von dem Sitz 20 ab, womit ein Ringkolben 54 aufgesetzt ist, der mittels Sprengrindas
Material über den Durchgangskanal 25 des Stößels 20 gen 55 fixiert ist und durch Dichtungen 56,57 gegen den
24 und Bohrungen 37 des Dichtungstellers 30, sowie den Halsteil 27 und die Innenwand des Zylinders 51 abge-Spritzkopf
32, in einem Spritzstrahl austreten kann. dichtet ist.
Wird der Betätigungshebel 36 losgelassen, so wird das Wird über den Druckluftanschluß 53 der Zylinder 51
Betätigungsgehäuse 26 unter der Wirkung des durch- mit einem Druckluftimpuls beaufschlagt, so wird das
strömenden Materials selbsttätig, bezogen auf Fig. 1, 25 Betätigungsgehäuse 26 über den Ringkolben 54, bezonach
links bewegt so daß der Stößel 24 von der Ventil- gen auf F i g. 3, nach rechts bewegt, womit der Stößel 24
kugel 19 frei kommt Der Hub der Ventilkugel 19 ist in bereits beschriebener Weise die Ventilkugel 19 von
derart bemessen, daß die Strömung des Materiales aus- dem Sitz 20 abhebt und der Materialdurchfluß freigegereicht
um sie selbsttätig auf den Sitz 20 zurückzubrin- ben wird. Da die Kräfte, die zum Abheben der Ventilkugen,
womit das Ventil abgedichtet verschlossen und die 30 gel 19 von dem Ventilsitz 20 erforderlich sind, sehr klein
Materialabgabe eingestellt sind Die schwache Feder 18 sind, genügt eine verhältnismäßig kleine wirksame Fläverhindert
eine unkontrollierte Bewegung der Ventilku- ehe des Ringkolbens 54, was bedeutet daß auch der
gel 19 und erhöht gleichzeitig die Schließgeschwindig- Zylinder 51 lediglich verhältnismäßig kleine Abmessunkeit.
Sie könnte gegebenenfalls auch weggelassen wer- gen aufzuweisen braucht
den. 35 Nach dem Verschwinden des Druckluftimpulses an
den. 35 Nach dem Verschwinden des Druckluftimpulses an
Um die Richtung des aus dem Spritzkopf 32 austre- dem Druckluftanschluß 53 geht das Betätigungsgehäuse
tenden Spritzstrahles zu verändern, braucht lediglich 26 unter der Wirkung des durchströmenden Materials
das Betätigungsgehäuse 26 auf dem rohrförmigen Teil wieder nach links, so daß die Ventilkugel in bereits be-13
um den jeweils gewünschten Winkel verdreht zu schriebener Weise wieder auf dem Ventilsitz 20 aufsitzt
werden. Der Spritzkopf 32 bleibt immer fest mit dem 40 und den Materialdurchfluß sperrt
Betätigungsgehäuse 26 verbunden. Es ist auf diese Wei- Falls erwünscht kann das den Druckkörper bildende
Betätigungsgehäuse 26 verbunden. Es ist auf diese Wei- Falls erwünscht kann das den Druckkörper bildende
se möglich, den Spritzkopf 32 mühelos um 360° zu dre- Rohr 1 mit Rücksicht auf den jeweiligen Einsatzzweck
hen, und /war sowohl bei unbetätigter Spritzpistole, als beliebig lang gemacht werden, ohne daß dadurch die
auch während der Materialabgabe. Funktion der Sprühvorrichtung beeinträchtigt würde.
Muß das Filter 4 gereinigt werden, so kann es nach 45 Das von dem Ventilsitz 20 und der Ventilkugel 19gebil-Abnahme
der Verschlußmutter 3 einfach aus dem Rohr dete Ventil sitzt immer unmittelbar hinter der Spritzdü-1
herausgezogen werden, ohne daß irgendwelche Teile se 32, was bedeutet, daß die Verlängerung des Rohres 1
der Spritzpistole demontiert werden müssen. keinen Einfluß auf die Länge des Materialweges zwi-
Der an das Anschluß-Fitting 10 anzuschließende sehen diesem Ventil und der Mündung des Spritzkopfes
Hochdruckschlauch für die Materialzufuhr ist in der Re- 50 32 hat
gel sehr steif und unhandlich. Um die Führung der Der Materialeinlaß 9 ist bei dieser Ausführungsform
Spritzpistole zu erleichtem, kann auf das Anschluß-Fit- unmittelbar in der Verschlußkappe 3a koaxial zu dem
ting 10 das in F i g. 2 dargestellte Drehgelenk 40 aufge- Druckraum 2 angeordnet Er könnte naturgemäß auch
schraubt werden, das seinerseits wiederum ein An- seitlich in den Druckraum 2 münden, wie dies bei der
schluß-Fitting 41 für den Hochdruckschlauch aufweist 55 Spritzpistole nach F ig. 1 der Fall ist
Das Drehgelenk 40 ist mit einer Hohlkugel 42 versehen, Ein Vergleich der F i g. 1,3 zeigt augenfällig, daß sich
Das Drehgelenk 40 ist mit einer Hohlkugel 42 versehen, Ein Vergleich der F i g. 1,3 zeigt augenfällig, daß sich
weiche in einem auf das Anschluß-Fitting 10 aufge- die Ausführungsform nach F i g. 3 durch den Austausch
schraubten büchsenartigen Spannkörper 43 mittels zwei ganz weniger Teile aus der Ausführungsform nach
Dichtringen 44 und einem Zwischenring 45 abgedichtet F i g. 1 ergibt^ was bedeutet daß das Sprühgerät ohne
gelagert und gegen das Anschluß-Fitting 10 fixiert ist 60 wesentliche Änderungen für vielfältige Anwendungs-Die
Hohlkugel 42 trägt einen Gewindefortsatz 46, auf zwecke einsetzbar ist
den das Fitting 41 aufgeschraubt ist, und durch den sich Die in F i g. 4 dargestellte Ausführungsform einer
ein die Hohlkugel 42 durchdringender Materialzufuhr- Spritzpistole entspricht in ihren wesentlichen Teilen
kanal 47 erstreckt ebenfalls der Ausführungsform nach F i g. 1. Es sind des-
Der Spannkörper 43 und damit der Pistolengriff 11 es halb auch hier gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen
können bezüglich der Hohlkugel 42 nicht nur um 360° versehen, wobei sich insoweit eine nochmalige Erläuteverdreht
sondern auch allseitig um mindestens 30° ge- rung der Funktionsweise erübrigt
kippt werden, womit erreicht wird, daß die Spritzpistole Um den Materialdruck heruntersetzen zu können, ist
kippt werden, womit erreicht wird, daß die Spritzpistole Um den Materialdruck heruntersetzen zu können, ist
die in F i g. 4 dargestellte Spritzpistole mit einer zusätzlichen Luftzufuhr als Zerstäubungshilfe ausgerüstet Zu
diesem Zwecke ist an das auf das Rohr 1 aufgesetzte Führungsgehäuse 29 ein durch den Pistolenhandgriff 11
verlaufendes Luftzufuhrrohr 60 angeschlossen, das über
ein Anschlmß-Fitting 61 mit einem Druckluftschlauch verbunden werden kann. Das Luftzufuhrrohr 60 mündet
in eine Luftkammer 62, die von dem Führungsgehäuse 29 und denn in dieses hineinragenden Halsteil 27 des
Betätigungsgehäuses 26 begrenzt ist Das Halsteil 27 ist gegen die mit ihm zusammenwirkende Wandung der
zylindrischem Bohrung des Führungsgehäuses 29 durch eine Dichtung 63 abgedichtet, während die Abdichtung
des Führung^gehäuses 29 gegenüber dem Rohr 1 durch einen Dichtring 64 erfolgt Auf das rohrförmige Teil 13
ist eine sich gegen die Büchse 21 abstützende und einen Ventilsitz bindende Ringdichtung aufgesetzt, mit der eine auf der Innenseite des Betätigungsgehäuses 26 ausgebildete Ringschulter zusammenwirkt, die gemeinsam
mit der Dichtung 65 ein Steuerventil für die Zusatzluft bildet, das den Luftzustrom zu einem Ringraum 67 steuert, der zwischen der Innenwandung des Betätigungsgehäuses 26 und der Büchse 21 ausgebildet und bei 68
abgedichtet ist Von dem Ringraum 67 aus führt ein Kanal 69 zu einem Druckreduzierventil 70, das es gestattet, den Luftdurchsatz wahlweise einzuregeln. Von
dem Reduzierventil 70 aus strömt die Luft über zwei oder mehrere Bohrungen 71, sowie zwei Bohrungen 72
zu einem Luftverteiler 73, von wo aus sie sich mit dem aus dem Spritzkopf 32 austretenden Spritzstrahl vermengt
Im unbetätigten Zustand der Spritzpistole ist der Luftraum 62 mit der Zusatz-Druckluft beaufschlagt Da
das Halsteil 27 mit der Dichtung 63 als Kolben wirkt, wird das Betätigungsgehäuse 26, bezogen auf Fig.4,
nach links mit einer Druckkraft beaufschlagt, die die Ringschulter 66 gegen die Dichtung 65 preßt, so daß das
Steuerventil einwandfrei abgedichtet geschlossen ist Wenn nun der Betätigungshebel 36 betätigt wird, so
wird das Betätigungsgehäuse 26 in der bereits im Zusammenhang mit Fig. 1 beschriebenen Weise nach
rechts bewegt, womit Zusatzluft aus der Luftkammer 62 in den Ringraum 67 einströmen und von dort aus zu dem
Luftverteiler 73 gelangen kann. Erst im weiteren Verlauf der Verschwenkung des Betätigungshebels 36
kommt der Stößel 24 auf der Ventilkugel 19 zur Anlage, die sodann von dem Sitz 20 abgehoben wird, womit die
Freigabe des Materialdurchflusses erfolgt Durch die beschriebene Anordnung ist sichergestellt, daß das von
den Teilen 66,65 gebildete Steuerventil zeitlich etwas
früher öffnet als das den Materialdurchfluß steuernde Ventil 20,19, während beim Loslassen des Betätigungshebels 36 das Schließen der beiden Ventile in der umgekehrten Reihenfolge vor sich geht was bedeutet daß
zunächst die Materialabgabe eingestellt und erst dann die Zusatzluft abgesperrt wird. Beides ist zum Erzielen
guter Arbeitsergebnisse wesentlich.
Die gewünschte Zusatzluftmenge kann durch einen Drehknopf 74 des Reduzierventiles 70 feinfühlig stufenlos eingestellt werden, wobei das Reduzierventil 70 auch
ganz geschlossen werden kann, so daß die Spritzpistole ohne Zusatzluft, und damit gleich jener nach F i g. 1,
arbeitet
Auch bei der Ausführungsform nach Fig.4 ist das
Betätigungsgehäuse 26 mit dem Spritzkopf 32 auf dem rohrförmigen Teil 13 um 360° frei drehbar gelagert, so
daß der Spritzstrahl beliebig gerichtet werden kann. Im übrigen ist auch im Zusammenhang mit dieser Ausführungsform zu bemerken, daß sie mit ihren Einzelteilen
weitgehend der Ausführungsform nach F i g. 1 entspricht was bedeutet daß beide Ausführungsformen im
wesentlichen aus den gleichen Teilen aufgebaut sind.
Claims (18)
1. Sprühgerät zum Versprühen von Flüssigkeiten oder anderen fließfähigen Materialien, insbesondere
Farben, mit einem hohlen Druckkörper, dessen mit einem Materialeinlaß verbundener Druckraum mit
der Spritzdüse eines Spritzkopfes aber ein Ventil in Verbindung steht, das einen mit einem ringförmigen
Sitz zusammenwirkenden Ventilkörper enthält, der mittels einer Betätigungsvorrichtung von seinem
Sitz abhebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Druckkörper (1) ein mit dem
Spritzkopf (32) verbundenes, wenigstens einen zu der Spritzdüse fahrenden Kanal enthaltendes Betätigungsgehäuse (26) längsverschieblich geführt ist, das
ein von außen in den Sitz (20) ragendes Betätigungsglicd (24) trägt und mit der Betätigungsvorrichtung
(36) gekuppelt ist, und daß das Betätigungsgehäuse (26) bezüglich des Druckkörpers (1) zwischen zwei
Grenzstellungen verstellbar ist, von denen in der einen Grenzstellung das Betätigungsglied (24) außer
Eingriff mit dem im wesentlichen mit dem vollen Materialdruck in Schließstellung des Ventiles beaufschlagten Ventilkörper (19) steht und in der anderen
Grenzstellung der Ventilkörper (19) durch das Betätigungsglied (24) von seinem Sitz (20) abgehoben ist
2. Sprühgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkörper (1) ein rohrförmiges
Teil (13) aufweist, auf dem das Betätigungsgehäuse (26) längsverschieblich geführt ist
3. Sprühgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das rohrförmige Teil (13) eine zylindrische Außenumfangsfläche trägt, auf der das Betätigungsgehäuse (26) zusätzlich verdrehbar gelagert
ist
4. Sprühgerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet daß das Betätigungsgehäuse (26)
gegenüber dem rohrförmigen Teil (13) abgedichtet ist
5. Sprühgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilsitz (20) unmittelbar an der Mündung des rohrförmigen Teiles
(13) angeordnet ist
6. Sprühgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (19) durch eine schwache Feder (18) in
Schließrichtung des Ventiles belastet ist
7. Sprühgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß der Druckkörper in Gestalt eines Rohres (1) ausgebildet ist.
8. Sprühgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß das Betätigungsglied (24) ein durch einen durchgehenden Kanal (25) enthaltender hohler Stößel ist, der an seiner
Außenumfangsfläche gegenüber dem Druckraum (2) des Druckkörpers (1) abgedichtet ist.
9. Sprühgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß der Spritzkopf (32) an dem Betätigungsgehäuse (26) mittels
eines lösbaren Klemmelementes (34) festgeklemmt ist durch das er mit einer Dichtfläche (33) gegen eine
in das Betätigungsgehäuse (26) eingesetzte elastische Dichtung (31) angepreßt ist.
10. Sprühgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtung einen an dem Druckkörper (1)
schwenkbar gelagerten Betätigungshebel (36) aufweist, der mit dem Betätigungsgehäuse (26) gelenkig
verbunden ist
11. Sprühgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet daß die Betätigungsvor
richtung einen mit dem Druckkörper (1) verbun
denen, mit Druckmedium beaufschlagbaren Zylinder (51) aufweist dessen Kolben (54) mit dem Betätigungsgehäuse (26) gekuppelt ist
12. Sprühgerät nach den Ansprüchen 7 und 10, dadurch gekennzeichnet daß der koaxiale Zylinder
(51) auf das Rohr (1) aufgesetzt ist und das Betätigungsgehäuse (26) mit einem Kolbenteil (54, 27) in
den Zylinder (51) ragt
13. Sprühgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß dem Betätigungsgehäuse (26) ein in Abhängigkeit von seiner
Verstellbewegung bezüglich des Druckkörpers (1) betätigbares Steuerventil (65, 66) zugeordnet ist
durch das die Zufuhr von die Zerstäubung unterstül
zender, zusätzlicher Druckluft zu der Spritzdüse (32)
gesteuert ist
14. Sprühgerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet daß das Steuerventil (65,66) mit dem
den Materialdurchsatz regelnden Ventil (19, 20) ge
kuppelt ist und ausgehend von der Schließstellung
beider Ventile das Steuerventil (65, 66) kurzzeitig vor dem anderen Ventil (19,20) zwangsläufig geöffnet wird.
15. Sprühgerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet daß das Betätigungsgehäuse (26) mit
einem Teil (13) des Druckkörpers (1) eine abgedichtete und an einen Drucklufteinlaß (61) angeschlossene Luftkammer (62) begrenzt die über das Steuerventil (65,66) mit zu dem Spritzkopf (32) führenden
Druckluftkanälen (67,69,71,72) verbunden ist
16. Sprühgerät nach den Ansprüchen 2 und 14, dadurch gekennzeichnet daß an dem rohrförmigen
Teil (13) des Druckkörpers (1) oder an dem Betätigungsgehäuse (26) ein zu dem rohrförmigen Teil (13)
koaxialer Sitz (65) des Steuerventiles und an dem jeweils anderen Teil (26 bzw. 13) ein damit zusammenwirkendes Ventilelement (66) angeordnet sind.
17. Sprühgerät nach Anspruch 7 und Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet daß auf das den
Druckkörper bildende Rohr (1) ein Führungsgehäuse (29) aufgesetzt ist in das ein Halsteil (27) des
Betätigungsgehäuses (26) ragt und die Luftkammer (62)begrenzt
18. Sprühgerät nach einem der Ansprüche 12 bis so 16, dadurch gekennzeichnet daß dem Steuerventil
(65,66) ein Druckreduzierventil (70) nachgeschaltel
ist
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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