DE3111557C2 - - Google Patents
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- G03G15/04—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for exposing, i.e. imagewise exposure by optically projecting the original image on a photoconductive recording material
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kopiermaschine mit variablem
Abbildungsmaßstab gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Kopiermaschine ist aus der DE-OS 24 09 400
bekannt, allerdings mit dem Nachteil, daß hier durch die besondere
Bewegungsanordnung des Varioobjektivs keine optimale
Kompaktheit gewährleistet ist.
Im Hinblick auf diese Problematik liegt der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, eine Kopiermaschine der gattungsgemäßen
Art dahingehend weiterzubilden, daß für eine besonders kompakte
Bauweise, bei der der Abstand der Bewegungsendlage
des Halbgeschwindigkeitsspiegels und des Varioobjektivs
bei einer größengleichen Abbildung so kurz wie möglich eingestellt
ist, dennoch eine Vergrößerung möglich sein soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des
Anspruchs 1 gelöst.
Diese Lösung besteht neben der die kompakte Bauweise gestattenden
Überlappung der Abtastwege in zwei wesentlichen
Punkten, die darin bestehen, daß das Kopieren auf gleichgroßen
Kopieblättern für das vergrößernde Kopieren einen
kürzeren Abtastweg vorsieht, so daß das Überlappen nur für
den Betriebsablauf des größengleichen und verkleinernden
Kopierens vorgenommen wird. Die Überlappung erfolgt also
gezielt an einer ganz bestimmten Stelle mit einer Verkürzung
des Abtastweges beim vergrößernden Kopieren gegenüber
dem größengleichen und verkleinernden Kopieren.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
Die Erfindung
wird in der nachfolgenden Beschreibung anhand der in den
Zeichnungen rein schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Beispiels einer
Kopiermaschine.
Fig. 2 eine schematische Darstellung des Verhältnisses
zwischen der Bewegung eines Halbgeschwindigkeitsspiegels
und der Bewegung eines Varioobjektivs.
Fig. 3 eine schematische Darstellung der Bewegung des
gesamten Varioobjektivs senkrecht zur
optischen Achse.
Fig. 4 eine schematische perspektivische Darstellung eines
Beispiels einer Einheit für variablen Abbildungsmaßstab.
Fig. 5-9 schematische Darstellungen verschiedener Komponenten
der Einheit gemäß
Fig. 4 und
Fig. 10 eine schematische Darstellung einer Nockenscheibe,
welche so modifiziert ist, daß sie für einen diskontinuierlichen
Abbildungsmaßstab-Kopiervorgang geeignet ist.
In Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 2 eine Kontaktglasplatte,
die als Vorlagen-Haltestelle dient. Diese Kontaktglasplatte
ist an einem Körperrahmen 1 vorgesehen. Eine
auf der Kontaktglasplatte 2 (Vorlagenauflage) abgelegte
Vorlage ist beleuchtet und wird durch eine photoelektrische
Lampe 3 abgetastet, die sich zwischen einer Bereitschaftslage
A und einer Endlage B bewegt. Eine Beleuchtungseinheit
5 umfaßt die photoelektrische Lampe 3, einen reflektierenden
Spiegel 4 und einen Vollgeschwindigkeitsspiegel 6, welche
auf einem einzelnen Teil so montiert sind, daß sie
sich als Einheit hin- und herbewegen. Durch den Vollgeschwindigkeitsspiegel
6 reflektiertes Licht wird durch einen
Halbgesschwindigkeitsspiegel reflektiert, welcher aus Spiegeln
7 und 8 zusammengesetzt ist. Dann gelangt das Licht
in ein Vario-Objektiv 9 einer Abbildungsmaßstabveränderungseinheit
11, die sich hier in einer Lage 9 a befindet, in
der weder eine Vergrößerung noch eine Verkleinerung erfolgt.
Das vom Objektiv 9 ausgehende Licht wird nach der Reflexion
durch den ortsfesten Spiegel 10 auf eine photosensitive
Trommel 13 projiziert, so daß auf dieser Trommel 13 ein
latentes elektrostatisches Bild erzeugt wird. Das so ausgebildete
latente Bild wird durch eine Entwicklungseinheit 12
auf herkömmliche Weise entwickelt. Das so entwickelte Bild
wird durch den Überführungslader 14 auf ein Kopierblatt
übertragen, welches von der Kopierblattversorgungseinheit 21
zugeführt wird. Dann wird das Kopierblatt von der photosensitiven
Trommel durch einen Abstreifer 15 getrennt. Das
so abgetrennte Kopierblatt wird durch eine Kopierblatt-
Abgabeeinheit 19 zu einer Fixiereinheit 20 übergeben, wo
das Kopierblatt fixiert wird. Das fixierte Kopierblatt wird
dann in eine Kopierblattabgabekassette 21 b abgegeben. Die
photosensivite Trommel 13 wird nach dem Durchlaufen des
Überführungsladers 14 durch eine Entladeeinrichtung 16 entladen
und dann durch eine Reinigungseinheit 17 gereinigt. Die
so behandelte photosensitive Trommel wird durch einen Lader
18 so aufgeladen, daß sie für die nächste Projektion bereit
ist. Der zuvor beschriebene Vorgang wird wiederholt durchgeführt.
Der Vorgang, bei dem das Bild der Vorlage auf der Kontaktglasplatte
2 durch den Abtastvorgang der Beleuchtungseinheit
5 auf der photosensitiven Trommel 13 ausgebildet wird,
und bei dem das so ausgebildete Bild durch Entwickeln und
Übertragen auf ein Kopierblatt gebracht wird, wurde zuvor
beschrieben. In diesem Zusammenhang werden beim optischen
Abtastvorgang die Spiegel 7 und 8, die zusammen den Halbgeschwindigkeitsspiegel
bilden und auf dem jeweiligen Montageteil
befestigt sind, als eine Einheit synchron mit der Abtastbewegung
der Beleuchtungseinheit 5 bewegt. Der Halbgeschwindigkeitsspiegel
7, 8 wird mit einer geeigneten Geschwindigkeit
bewegt, d. h. mit einer Geschwindigkeit, die
der Hälfte der Geschwindigkeit entspricht, mit der die Beleuchtungseinheit
5 bewegt wird, so daß die Länge eines
optischen Weges zwischen einer beleuchteten Stelle des Originals
und dem Vario-Objektiv 9 unverändert aufrechterhalten
werden kann.
Nun wird der Veränderungsfaktor des Abbildungsmaßstabs der
Kopiermaschine beschrieben. Das von der Vorlage reflektierte
Licht wird durch den Vollgeschwindigkeitsspiegel 6 und
dann vom Halbgeschwindigkeitsspiegel 7, 8 reflektiert. Das
so reflektierte Licht gelangt in das Zoom-Objektiv 9, welches
in eine spezifizierte Abbildungsmaßstablage bewegt wird,
beispielsweise in die Lage 9 b (oder 9 c) in Richtung des
Pfeiles d (oder e). Das aus dem Vario-Objektiv austretende
Licht wird durch den ortsfesten Spiegel 10 reflektiert.
Daraus resultiert, daß das hinsichtlich seiner Größe veränderte
Bild der Vorlage auf der Kontaktglasplatte 2 auf die
photosensitive Trommel 13 projiziert wird und ein entsprechendes
latentes elektrostatisches Bild auf der Trommel ausgebildet
wird. Das latente elektrostatische Bild wird durch
die Entwicklungseinheit 12 entwickelt und dann das entwickelte
Bild durch die Übertragungseinheit 14 auf das Kopierblatt
übertragen. Das Kopierblatt wird zur Fixiereinheit 20 und
dann durch die Blattabgabeeinheit 19 aus der Kopiermaschine
abgegeben. Aus der vorstehenden Beschreibung ist klar, daß
der Abbildungsmaßstab dadurch verändert werden kann, daß nur
das Objektiv 9 der Abbildungsmaßstab-Veränderungseinheit 11
bewegt wird.
Ein Beispiel eines Vario-Objektivs, welches für die Erfindung
geeignet ist, wird nachfolgend unter Bezugnahme auf Fig. 1
und 2 beschrieben. Bei diesem Beispiel wird ein Vario-Objektiv
mit zwei Linsengruppen verwendet. Dies bedeutet, daß das
Vario-Objektiv aus einer vorderen Linsengruppe 22 mit einer
negativen Brechkraft und einer hinteren Linsengruppe 23
mit einer positiven Brechkraft besteht, um eine Bildformation
durchzuführen. Wenn es erforderlich ist, den Abbildungsmaßstab
zu verändern, werden die vordere Linsengruppe 22 und die
hintere Linsengruppe 23 entlang der optischen Achse entsprechend
dem gewünschten Veränderungsfaktor des Abbildungsmaßstabs
bewegt. Daraus resultiert, daß das hinsichtlich seiner
Größe veränderte Bild der Vorlage auf die photosensitive
Trommel 13 projiziert werden kann, wobei die Länge des optischen
Weges von der Oberfläche der Vorlage zur Bildebene unverändert
aufrechterhalten wird.
Das räumliche Verhältnis zwischen dem Halbgeschwindigkeitsspiegel
und dem Vario-Objektiv wird nun unter Bezugnahme auf
Fig. 2 beschrieben. Wenn der Halbgeschwindigkeitsspiegel 7
und 8 in Bewegung gesetzt wird, nähert er sich am Ende seiner
Bewegung (in Fig. 2 auf der rechten Seite) dem Objektiv. Dementsprechend
ist es notwendig, den Halbgeschwindigkeitsspiegel
und das Objektiv daran zu hindern, miteinander in Berührung
gebracht zu werden. Weiterhin erfolgt die Bewegung des Objektivs
so, daß, wenn es erforderlich ist, den Veränderungsfaktor
des Abbildungsmaßstabes zu vergrößern, die Lage des Hauptpunktes des
Objektivs in Richtung auf die Vorlage bewegt wird (oder den
Halbgeschwindigkeitsspiegel), d. h. zur linken Seite. Wenn
der Bewegungsbereich des Halbgeschwindigkeitsspiegels 7, 8
so eingestellt ist, daß eine Berührung mit dem Vario-Objektiv
vermieden wird, dann werden notwendigerweise die Abmessungen
der Kopiermaschine vergrößert.
Diese Schwierigkeit wird durch die folgende Technik eliminiert.
Der Abstand zwischen der Bewegungsendlage des Halbgeschwindigkeitsspiegels
7, 8 und dem Vario-Objektiv wird
für einen neutralen Kopiervorgang (weder Vergrößerung noch
Verkleinerung) so kurz wie möglich eingestellt, wie dies
in der Mitte von Fig. 2 angezeigt ist. Für einen Vergrößerungskopiervorgang
wird das Objektiv in der oberen Hälfte
der Fig. 2 nach links verschoben. Die Größe einer Vorlage
ist beim Vergrößerungskopieren anfänglich kleiner, so daß
daher die Weglänge des Halbgeschwindigkeitsspiegels kleiner
sein kann. Daher kann der vom Objektiv eingenommene Raum für
den Vergrößerungskopiervorgang in Übereinstimmung mit dem
Bewegungsbereich des Halbgeschwindigkeitsspiegels für neutrales
Kopieren oder für Verkleinerungskopieren verwendet werden.
Dies äußert sich in einer Verkleinerung der Abmessungen der
Kopiermaschine. Beispielsweise ist es unabhängig davon, ob
eine Vorlage neutral oder verkleinert mit nur einem Objektiv
abgebildet wird, nicht erforderlich, die Abmessung des Gesamtsystems
zu vergrößern. Für das Kopieren mit größengleicher
Abbildung oder für das Kopieren mit verkleinerter Abbildung
wird vorzugsweise eine Technik verwendet, bei der die Kopiergeschwindigkeit
einer kleineren Vorlage vergrößert wird,
indem die Abtastweglänge verkleinert wird. Wenn die Abtastweglänge
durch mittiges Anhalten des Halbgeschwindigkeitsspiegels
gleich der Abtastweglänge für das vergrößerte Kopieren gemacht
wird, dann kann der Vergrößerungskopiermechanismus wirksam
vereinfacht werden.
Wenn entsprechend der Darstellung in Fig. 3 bei Veränderung
des Abbildungsmaßstab-Veränderungsfaktors das Objektiv um einen
Betrag x, welcher dem Abbildungsmaßstab-Veränderungsfaktor m entspricht,
senkrecht zur optischen Achse bewegt wird, um das
Ende A einer Vorlage AB in der Bezugslage einzustellen, dann
wird das Bild A′ des Endes A jederzeit unabhängig vom
Abbildungsmaßstabveränderungsfaktor m an einer festen Stelle ausgebildet.
Dementsprechend kann eine Kante eines Kopierblattes
immer an eine bestimmte Stelle abgelegt werden, und zwar
mit dem Bild A als Bezugsgröße. Dies ist für den Vorgang
nützlich und vereinfacht den erforderlichen Mechanismus.
Wenn der Bewegungsbetrag des Objektivs in Richtung senkrecht
zur optischen Achse durch x repräsentiert wird, und zwar
mit der Lage des Objektivs beim neutralen Kopieren als eine
Bezugsgröße, dann wird die positive Richtung so gewählt,
daß sie der Abwärtsbewegung in Fig. 3 entspricht. Die Länge
zwischen der Mitte O der Vorlage und dem Ende A der Vorlage
entspricht l/2. Der Abbildungsmaßstabveränderungsfaktor entspricht
m. Dann gelten folgende Bedingungen:
(l/2 - x)/(l/2 + x) = 1/m
Aus der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß für
die Veränderung des Abbildungsmaßstabveränderungsfaktors das Vario-
Objektiv einen Mechanismus erfordert, welcher die vordere
Linsengruppe 22 und die hintere Linsengruppe 23 um vorbestimmte
Beträge entsprechend dem Abbildungsmaßstabveränderungsfaktor entlang
der optischen Achse bewegt. Außerdem ist ein Mechanismus
erforderlich, welcher das gesamte Vario-Objektiv um einen
Betrag bewegt, welcher dem Abbildungsmaßstabveränderungsfaktor in
Richtung senkrecht zur optischen Achse entspricht.
Ein Beispiel der Abbildungsmaßstabveränderungseinheit 11
für die Bewegung des Vario-Objektivs 9 wird nachfolgend beschrieben.
Fig. 4 ist eine schematische perspektivische Ansicht einer
Abbildungsmaßstab-Veränderungseinheit 11. Das Vario-Objektiv
besteht aus einer vorderen Linsengruppe 22, einem vorderen
Rahmen 24 zum Halten der vorderen Linsengruppe 22, einer
hinteren Linsengruppe 23 und einem hinteren Rahmen 25 zum
Halten der hinteren Linsengruppe 23. Zum Bewegen des Vario-
Objektivs in Richtung der optischen Achse wird eine Schraubenspindel
35 durch einen Schrittmotor 34 gedreht, um den hinteren
Rahmen 25 zu bewegen und dadurch die hintere Linsengruppe
23 in der Lage für die spezifizierte Abbildungsgröße zu halten.
Weiterhin wird eine Nockenscheibe 38 durch eine Zahnstange
41 und ein Zahnritzel 42 gedreht, und zwar zum Antrieb
eines Nockenfolgegliedes 39, welches an der Nockenscheibe 38
anliegt, wodurch ein Abstand für die spezifizierte Bildgröße
zwischen der vorderen Linsengruppe 22 und der hinteren Linsengruppe
23 vorgesehen ist. Zum Bewegen des Vario-Objektivs in
Richtung senkrecht zur optischen Achse wird die Bewegung des
hinteren Rahmens 25 verwendet, welcher durch den Schrittmotor
34 angetrieben wird. Dies bedeutet, daß das Zoom-Objektiv
senkrecht zur optischen Achse durch ein Nockenfolgeglied
48 bewegt wird, welches am hinteren Rahmen 25 befestigt
ist und an einem Führungsnocken 49 anliegt.
Besondere Bestandteile der Abbildungsmaßstab-Veränderungseinheit 11
werden unter Bezugnahme auf Fig. 5 bis 9 beschrieben.
Fig. 5 zeigt ein Führungsgebilde zum Führen des Objektivs
in Richtung der optischen Achse. Das Objektiv wird durch eine
Führungsstange 28 und eine Führungsschiene 29 geführt, welche
zwischen einer Frontplatte 26 und einer rückseitigen Platte 27
verlaufen und an beiden Enden aneinander befestigt sind.
Die Führung erfolgt weiterhin über Trockenlager 30 und 32
und Wälzlager 31 und 33. Die beiden Trockenlager 30 und 32
sind auf jedem der Rahmen 24 und 25 befestigt und gleiten auf
der Führungsstange 28. Die Wälzlager 31 und 33 stützen sich
drehbar am vorderen Rahmen 24 bzw. hinteren Rahmen 25 ab und
rollen entlang der Führungsschiene 29. Der Vorderrahmen 24
und der Hinterrahmen 25 verwenden dieselbe Führungsstruktur.
Daher werden die vordere Linsengruppe 22 und die hintere
Linsengruppe 23 geführt, ohne daß sie aus der optischen Achse
heraus verschoben werden.
Fig. 6 zeigt ein Antriebsgebilde zum Bewegen des Vario-Objektivs
in Richtung der optischen Achse. Um das Vario-Objektiv
in eine Lage für einen spezifizierten Abbildungsmaßstab zu bringen,
wird die auf dem hinteren Rahmen 25 befestigte hintere
Linsengruppe 23 in die Lage für den spezifizierten Abbildungsmaßstab
bewegt, und zwar durch das in Fig. 5 dargestellte
Führungsgebilde. Dann wird die vordere Linsengruppe im vorderen
Rahmen 24 in einem Abstand von der hinteren Linsengruppe
23 eingestellt, welcher dem Veränderungsfaktor des spezifizierten
Abbildungsmaßstabs entspricht.
Zuerst wird die Bewegung der hinteren Linsengruppe 23 in
die Lage für den spezifizierten Abbildungsmaßstab beschrieben.
Die Spindel 35 stützt sich drehbar zwischen der Frontplatte
26 und der rückseitigen Platte 27 ab und steht mit einer
Spindelmutter 36 in Verbindung, welche am hinteren Rahmen 25
befestigt ist. Wenn die Spindel 35 durch den Schrittmotor 34
gedreht wird, wird der hintere Rahmen 25 mit der Spindelmutter
36 bewegt. So wird die hintere Linsengruppe 23 in
die Lage für den spezifizierten Abbildungsmaßstab bewegt und
dort dadurch gehalten, daß an den Schrittmotor 34 Signale
abgegeben werden, die für eine Bewegungsrichtung repräsentativ
sind und durch Zuführung einer Anzahl von Impulsen, die dem
Bewegungsumfang der hinteren Linsengruppe 23 entspricht.
Nun wird das Vorsehen eines Abstandes beschrieben, welcher
einem spezifizierten Abbildungsmaßstab entspricht und zwischen
der hinteren Linsengruppe 23 und der vorderen Linsengruppe 22
liegt. Um den gewünschten Abstand zwischen den beiden Linsengruppen
23 und 22 vorzusehen, werden die Nockenscheibe 38,
welche drehbar auf einer am hinteren Rahmen befestigten
Nockenscheibenwelle 37 befestigt ist und das Nockenfolgeglied
39 verwendet, welches an der Nockenscheibe 38 anliegt
und drehbar durch den vorderen Rahmen abgestützt wird.
Hierzu wird insbesondere die Nockenscheibe 38 gedreht.
Zusammen mit der Bewegung des hinteren Rahmens 25 in die
Lage den spezifizierten Abbildungsmaßstab der zuvor beschriebenen
Art wird die Nockenscheibe 38 durch die Zahnstange 41
gedreht, welche zwischen der Frontplatte 26 und der rückseitigen
Platte 27 befestigt ist, und zwar durch das Zahnritzel
42, welches auf der Nockenscheibe 38 befestigt ist. Die
Nockenscheibe 38 hat eine so bestimmte Form, daß der Abstand
zwischen der vorderen Linsengruppe 22 und der hinteren Linsengruppe
23 exakt aufrechterhalten wird. Zwischen dem vorderen
Rahmen 24 und dem hinteren Rahmen 25 ist eine Feder 40 verbunden,
die das Nockenfolgeglied 39 gegen die Nockenscheibe
38 drückt, so daß das Nockenfolgeglied exakt der Führungsfläche
der Nockenscheibe 38 folgt.
Fig. 7 zeigt die Anordnung der Nockenscheibe 38, des Zahnritzels
42 und der Zahnstange 41. Die Nockenscheibe 38 ist
drehbar auf der Nockenscheibenwelle 37 befestigt, welche
ihrerseits fest mit dem hinteren Rahmen 25 verbunden ist.
Das Zahnritzel 42 steht mit der Zahnstange 41 in Eingriff
und ist auf die Nockenscheibe 38 aufgesetzt. Um die Nockenscheibe
einzustellen, nachdem die Nockenscheibe in einer Bezugslage
eingestellt ist oder nachdem das Vario-Objektiv
auf eine größengleiche Abbildung (1 : 1)-Lage 9 a eingestellt
ist (Fig. 1 oder 2) mit der Lage 9 a als Bezugsgröße wird
das Zahnritzel 42 mit der Madenschraube 43 an der Nockenscheibe
38 befestigt.
Fig. 8 zeigt das Führungsgebilde zum Führen des Vario-Objektivs
senkrecht zur optischen Achse und das Antriebsgebilde
für das Bewegen des Vario-Objektivs in derselben
Richtung. Das Vario-Objektiv wird durch eine Grundplatte 44,
eine an der Grundplatte 44 befestigte Führungsstange 45,
ein in der rückseitigen Platte 27 eingesetztes Trockenlager,
welches auf der Führungsstange 45 gleitet und ein
Wälzlager 47 geführt, welches drehbar in der Frontplatte 26
montiert ist und auf der Grundplatte 44 rollt. Zusammen mit
der Bewegung des hinteren Rahmens 25 in eine Lage, die
einem besonderen Abbildungsmaßstab entspricht, und zwar durch
das zuvor beschriebene Führungsgebilde, wird das Vario-Objektiv
senkrecht zur optischen Achse durch den Führungsnocken
49 bewegt, welcher in der Grundplatte 44 ausgebildet ist und
an dem das Nockenfolgeglied 48 anliegt. Das Nockenfolgeglied
48 stützt sich drehbar am hinteren Rahmen 25 ab und liegt
mittels zwei Federn 50 so an dem Führungsnocken 49 an, daß
das Nockenfolgeglied 48 auf der Führungskurve des Führungsnockens
49 anliegend diesem Führungsnocken 49 mit hoher Genauigkeit
folgt.
Fig. 9 zeigt eine Lageerfassungsvorrichtung für das Zoom-
Objektiv. Wenn beispielsweise das Vario-Objektiv von einer
meist verwendeten Lage für die größengleiche Abbildung
(1 : 1), d. h. aus der Lage 9 a in Fig. 1, 2 oder 3, bewegt
wird, wird die Lage der größengleichen Abbildung des Objektivs
durch einen Photosensor (oder Photounterbrecher)
51 erfaßt, welcher Photosensor am hinteren Rahmen 25 befestigt
ist, und durch einen Schlitz (oder Maske) 52, welche
einstellbar auf der Führungsschiene 29 befestigt ist.
Wenn die Seite für den verkleinerten Abbildungsmaßstab (oder
die Seite für den vergrößerten Abbildungsmaßstab) mit dem
Photosensor 51 und dem Schlitz 52 in Deckung gebracht
wird, dann kann elektrisch erfaßt werden, ob das Vario-
Objektiv sich auf der Seite des verkleinerten Abbildungsmaßstabs
oder des vergrößerten Abbildungsmaßstabs befindet. Das
entsprechende Signal kann verwendet werden, um für andere
Vorrichtungen als das Vario-Objektiv eine Verriegelung vorzunehmen.
Der Fall, bei dem der Veränderungsfaktor für die Abbildungsgröße
m (< 1) durch Bewegen des Vario-Objektivs aus der Lage
9 a in Fig. 1 in die Lage 9 b des Vario-Objektivs erhalten wird,
wird nun beschrieben. Um dies zu bewerkstelligen, ist es
notwendig, daß während der Bewegung der hinteren Linsengruppe
23 um den Wert y in Fig. 2 der Abstand zwischen der vorderen
Linsengruppe 22 und der hinteren Linsengruppe 23 von
z in z′ verändert wird. Das Vario-Objektiv wird um den Wert
x (<0) bewegt. Diese Wirkung wird nachfolgend konkreter beschrieben.
In Fig. 4 wird dem Schrittmotor 34 eine Anzahl von Impulsen
zugeführt, die dem Betrag der Bewegung y des hinteren Rahmens
25 entspricht. Ebenso werden Signale dem Schrittmotor zugeführt,
die für die Bewegungsrichtung repräsentativ sind.
Daraus resultiert, daß der Motor 34 die Spindel 35 in Richtung
des Pfeiles dreht, so daß der hintere Rahmen 25 und die
Nockenscheibe 38 und das Zahnritzel 42 auf dem hinteren Rahmen
25 um den gewünschten Bewegungsbetrag y in Richtung des Pfeiles
D bewegt werden, während die Nockenscheibe 38 über einen Drehwinkel
gedreht wird, welcher dem Bewegungsbetrag y entspricht,
und zwar infolge des Eingriffs des Zahnritzels 42 mit der
Zahnstange 41. Da das Nockenfolgeglied 39 auf der gekrümmten
Führungsfläche der Nockenscheibe 38 abrollt, wird der Abstand
zwischen der vorderen Linsengruppe 22 und der hinteren Linsengruppe
23 von z in z′ verändert. Zur gleichen Zeit wird das
auf dem hinteren Rahmen 25 montierte Nockenfolgeglied 48
über einen Abstand y bewegt und rollt auf der Führungsnockenfläche
49 ab, wodurch das Vario-Objektiv um den Wert x in Richtung
des Pfeiles F bewegt wird.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß bei
der zuvor beschriebenen Abbildungsgröße-Veränderungseinheit
eine Anzahl von Impulsen entsprechend der Lage des spezifizierten
Abbildungsmaßstabs und der Bewegungsrichtung dem
Schrittmotor zugeführt werden, um letzteren so zu drehen,
daß das Vario-Objektiv aus der Lage der größengleichen Abbildung,
entsprechend der Darstellung in Fig. 2 oder 3,
in die Lage des spezifizierten Abbildungsmaßstabs bewegt wird.
So kann das Bild der Vorlage genau entsprechend der gewünschten
Abbildung mit Hilfe der Abbildungsmaßstab-Veränderungseinheit
11 kopiert werden.
Wenn bei demselben optischen System die Anzahl
der dem Schrittmotor zugeführten Impulse auf geeignete Weise
bestimmt und die Gestalt der Nockenscheibe 38 modifiziert
wird (entsprechend Fig. 10), dann kann ein Kopiervorgang
mit diskontinuierlichem Abbildungsmaßstab entsprechend einem
besonderen Abbildungsmaßstab kopiert werden (beispielsweise
1,4fach, 1- und 0,7fach).
Claims (7)
1. Kopiermaschine mit variablem Abbildungsmaßstab, mit
einem optischen Abbildungssystem, welches eine Vergrößerung,
eine größengleiche Abbildung und eine Verkleinerung
des Bildes einer Vorlage ermöglicht, mit
einem Vollgeschwindigkeitsspiegel für das Abtasten
einer vorbestimmt dimensionierten Vorlage, einem dem
Vollgeschwindigkeitsspiegel nachfolgenden Halbgeschwindigkeitsspiegel,
einem Varioobjektiv, auf das
sich der Halbgeschwindigkeitsspiegel zubewegt, und
einer Einrichtung zum Verschieben des Varioobjektivs
zur Einstellung des Abbildungsmaßstabs,
dadurch gekennzeichnet, daß der Verschiebungsbereich
des Varioobjektivs für das vergrößernde
Abbilden den Bewegungsbereich des Halbgeschwindigkeitsspiegels
(7, 8) für das größengleiche
Abbilden und das verkleinernde Abbilden überlappt und
daß die Abtastweglänge für das vergrößernde Abbilden
gegenüber der des größengleichen und verkleinernden
Abbildens entsprechend der Stellung des Varioobjektivs
und der damit verbleibenden Bewegungsmöglichkeit des
Halbgeschwindigkeitsspiegels begrenzt ist.
2. Kopiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Mechanismus zum
Bewegen des Varioobjektivs in Richtung der optischen
Achse zum Einstellen desselben in eine Lage entsprechend
einer besonderen Abbildungsgröße umfaßt: eine
von einem Elektromotor (34) angetriebene Gewindespindel
(35), eine im Gewindeeingriff mit der Gewindespindel
stehende Spindelmutter (36), die mit einem Rahmenteil
(25) des Varioobjektivs verbunden ist, ein Nockenglied
(38), ein Nockenfolgeglied (39), das an dem Nockenglied
(38) anliegt, ein Zahnritzel (42) zum Drehen des
Nockengliedes und eine Zahnstange (41), die mit dem Zahnritzel
(42) im Eingriff steht.
3. Kopiermaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Varioobjektiv einen
vorderen Rahmen (24) zum Abstützen einer vorderen Linsengruppe
(22) und einen hinteren Rahmen (25) zum Abstützen
einer hinteren Linsengruppe (23) und eine Feder
(40) umfaßt, die die beiden Rahmen zusammenhält, daß die
Spindelmutter (36) am hinteren Rahmen (25) befestigt ist
und mit dem hinteren Rahmen durch die Drehung der Gewindespindel
(35) bewegbar ist, daß die Zahnstange (41) im
wesentlichen parallel zur Gewindespindel (35) verläuft,
daß das Zahnritzel (42) drehbar am hinteren Rahmen (25)
befestigt ist, daß das Zahnritzel (42) durch das Nockenglied
(38) drehbar ist und daß das Nockenfolgeglied (39),
das am Nockenglied (38) anliegt, am vorderen Rahmen (34)
befestigt ist, wobei der Abstand zwischen dem vorderen
und hinteren Rahmen durch die Drehlage des Nockengliedes
(38) bestimmt ist.
4. Kopiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Mechanismus
zum Bewegen des Varioobjektivs senkrecht zur optischen
Achse umfaßt: einen Rahmen, auf dem das Varioobjektiv
(22, 23) und der Mechanismus zum Bewegen des
Varioobjektivs in Richtung der optischen Achse montiert
sind, wobei der Rahmen senkrecht zur optischen Achse
verschiebbar ist, einen Führungsnocken (49), der an
einem ortsfesten Basisteil ausgebildet ist, ein zweites
Nockenfolgeglied (48), das mit diesem Rahmen gekuppelt
ist und an dem Führungsnocken (49) anliegt, und eine
Feder (50) zum Drücken des zweiten Nockenfolgeglieds
in Anlage mit dem Nockenglied.
5. Kopiermaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der vordere und hintere Rahmen
(24, 25) des Varioobjektivs umfaßt: Wälzlager (31, 33)
zum drehbaren Abstützen des vorderen und hinteren Rahmens
auf einer Führungsschiene (29) des Grundrahmens
und eine Führungsstange (28), die im wesentlichen parallel
zur Gewindespindel (35) auf dem Grundrahmen montiert
ist, wobei die Führungsstange (28), die im wesentlichen
parallel zur Gewindespindel (35) auf dem Grundrahmen
montiert ist, wobei die Führungsstange (28)
durch Öffnungen im vorderen und hinteren Rahmen verläuft
und auf beiden Seiten dieser Öffnung jeweils ein
Wälzlager (30, 32) angeordnet ist.
6. Kopiermaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Führungsnocken (49) mit Erhöhungen
entsprechend den festgelegten Veränderungsfaktoren
der Abbildungsgröße versehen ist.
7. Kopiermaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Einrichtung mit dem hinteren
Rahmen (25) des Varioobjektivs (22, 23) gekuppelt
ist, mit der die Lage des Varioobjektivs in Richtung
der optischen Achse erfaßbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP3784180A JPS56133756A (en) | 1980-03-25 | 1980-03-25 | Optical device for variable magnification copying capable of size enlarging and reducing |
Publications (2)
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|---|---|
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| DE3111557C2 true DE3111557C2 (de) | 1987-08-27 |
Family
ID=12508750
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19813111557 Granted DE3111557A1 (de) | 1980-03-25 | 1981-03-24 | Kopiermaschine mit variabler abbildungsgroesse |
Country Status (5)
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| JP (1) | JPS56133756A (de) |
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