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DE3110558A1 - "wc-anlage" - Google Patents

"wc-anlage"

Info

Publication number
DE3110558A1
DE3110558A1 DE19813110558 DE3110558A DE3110558A1 DE 3110558 A1 DE3110558 A1 DE 3110558A1 DE 19813110558 DE19813110558 DE 19813110558 DE 3110558 A DE3110558 A DE 3110558A DE 3110558 A1 DE3110558 A1 DE 3110558A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
facilities
water
toilet
showers
washing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813110558
Other languages
English (en)
Inventor
Lothar 6451 Hammersbach Galler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wilhelm Roediger & Co Hau GmbH
Original Assignee
Wilhelm Roediger & Co Hau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Roediger & Co Hau GmbH filed Critical Wilhelm Roediger & Co Hau GmbH
Priority to DE19813110558 priority Critical patent/DE3110558A1/de
Publication of DE3110558A1 publication Critical patent/DE3110558A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B1/00Methods or layout of installations for water supply
    • E03B1/04Methods or layout of installations for water supply for domestic or like local supply
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D9/00Sanitary or other accessories for lavatories ; Devices for cleaning or disinfecting the toilet room or the toilet bowl; Devices for eliminating smells
    • E03D9/02Devices adding a disinfecting, deodorising, or cleaning agent to the water while flushing
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B1/00Methods or layout of installations for water supply
    • E03B1/04Methods or layout of installations for water supply for domestic or like local supply
    • E03B1/041Greywater supply systems
    • E03B2001/045Greywater supply systems using household water

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)

Description

  • WC - Anlage
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Spülen von WC-Anlagen und/oder Urinarien, insbesonder bestimmt für nuklearmedizinische Abteilungen, sowie auf sanitäre Einrichtungen.
  • Bei zum Beispiel nuklearmedizinischen Abteilungen wird das gesamte in diesen Bereichen anfallende Wasser in sogenannten Sammelbehältern oder Abklingbecken aufgenommen, um die Kanalisation für das übliche Abwasser von radioaktiven Rückständen zu bewahren. Da die Abklingbecken hinsichtlich ihres Fassungsvermögens beschränkt sind, ist man bemüht, den Wasserverbrauch in solchen Abteilungen möglichst zu reduzieren. Insbesondere bei WC-Anlagen hat man Vorkehrungen getroffen, um mit einem Minimum an Spülwasser auszukommen.
  • In der DE-OS 28 41 235 ist eine wassersparende WC-Einrichtung mit geringem Spülwasserbedarf beschrieben, die zum Einsatz in isotopenverarbeitenden Stationen von Krankenhäusern bestimmt ist. Um -wie erwähnt- die Kanalisation von radioaktiven Stoffen freizuhalten, wird das aus den WC-Einrichtungen entnommene Spülwasser zusammen mit den Fäkalien dem Abklingbecken zugeführt. Aus diesem Grunde ist es erforderlich, daß die eingesetzten Wassermengen gering gehalten werden-. Um die Spülwassermengen der WC-Einrichtung gering zu halten, ist diese mit einer Vakuumquelle oder einer Druckquelle verbunden, die das Entfernen der Fäkalien unterstützt.
  • Da infolge des geringen Fassungsvermögens der Abklingbecken die eingesetzten Spülwassermengen sehr gering sind, muß es häufig in Kauf genommen werden, daß Fäkalienreste in der Schüssel verbleiben, welches nicht nur hygienische sondern auch strahlungsbelastungsmäßige Probleme nach sich zieht.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zum Spülen von WC-Anlagen und/oder Urinarien, die insbesondere für nuklearmedizinische Abteilungen bestimmt sind, derart zu verbessern, daß sichergestellt ist, daß Fäkalienrückstände in der WC-Schüssel nahezu ausgeschlossen werden, wobei zum Säubern der Schüssel zusätzliches Spülwasser benutzt werden kann, ohne daß der das Spülwasser aufnehmende Auffangbehälter in seinem Fassungsvermögen vergrößert werden muß.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die WC-Einrichtung und/oder Urinarien mit von in Duschen und/oder Wascheinrichtungen benutztem Wasser gespült werden.
  • Mit anderen Worten macht man sich den Umstand zunutze, daß man das gleichfalls den Auffangbehältern zugeführte, von zum Beispiel Duschen, Wascheinrichtungen oder anderen Wasserverbrauchern stammende Wasser, welches häufig nicht einen besonders hohen Verschmutzungsgrad aufweist, zur Spülung der WC-Einrichtungen und/oder Urinarien benutzt.
  • Dadurch wird eine erhöhte Wassermenge zum Spülen dieser Einrichtungen zur Verfügung gestellt, ohne daß das Abklingbecken größer ausgelegt werden müßte, so daß die WC-Anlage selbst zum Beispiel nicht mit aufwendigen Druck- und Vakuumeinrichtungen ausgestattet werden müssen, um die Fäkalienreste mit geringem Wasser fortzuführen. Außerdem ist sichergestellt, daß soviel Wasser zum Spülen zur Verfügung gestellt wird, daß möglicherweise haftende Fäkalienrückstände auf jeden Fall weggespült werden, so daß in hygienischer und strahlungsbelastungsmäßiger Hinsicht Beanstandungen nicht zu befürchten sind.
  • Um sicherzustellen, daß das den WC-Einrichtungen und/oder Urinarien zugeführte bereits in Duschen und/oder Wascheinrichtungen verwendete Wasser nicht übermäßig schäumt, wird in Ausgestaltung der Erfindung der Vorschlag unterbreitet, um dem bereits benutzten Wasser ein Antischaummittel zuzugeben.
  • Des weiteren kann zur Vermeidung einer auch durch Filter nicht auszuscheidenden Trübung sythetische Seife benutzt werden.
  • Eine nach dem erfindungsgemäßen Verfahren ausgebildete sanitäre Einrichtung bestehend im wesentlichen aus WC-Einrichtungen und/oder Urinarien und Wascheinrichtungen und/oder Duschen, inbesondere bestimmt für nuklearmedizinische Abteilungen von Krankenhäusern, bei denen die in der sanitären Einrichtung anfallenden Flüssigkeiten und Exkremente einem Auffangbehälter zuführbar sind, zeichnet sich dadurch aus, daß die Abflußleitungen von den Wascheinrichtungen und/oder Duschen in die Spülwasserleitungen für die WC-Anlagen und/oder Urinarien übergehen. Das heißt, daß das den Wascheinrichtungen bzw. Duschen zugeführte Frischwasser wird über eine gleichzeitig als Spülvorrichtung ausgebildete Abflußleitung den WC-Einrichtungen und/oder Urinarien zugeführt, um dort die Fäkalien bzw. Urinreste wegzuspülen. Erst dann gelangt das Wasser in die Auffangbehälter bzw. Abklingbecken. Demzufolge kann zum Spülen bei weitem mehr Wasser benutzt werden, als bei den bekannten Anlagen, bei denen unmittelbar das in den Duschen und/oder Wascheinrichtungen benutzte Wasser den Auffangbehältern zugeführt wird. Es wird folglich der Vorteil erzielt, daß trotz größerer Mengen zur Verfügung stehenden Spülwassers für WC-Einrichtungen und/oder Urinarien die in den nuklearmedizinischen Abteilungen vorhandenen, häufig nur ein geringes Fassungsvermögen aufweisende Auffangbehälter nicht mehr Abwasser als die bekannten Anlagen aufnehmen müssen.
  • Sollen dagegen auch weiterhin wassersparende WC-Anlagen Verwendung finden, so könnte dann das Fassungsvermögen des Abklinkbeckens verkleinert werden.
  • In Ausgestaltung der Erfindung ist in die von den Wascheinrichtungen und/oder Duschen kommende und zu den WC-Einrichtungen und/oder Urinarien führende Leitung ein Pufferbehälter angeordnet, der gleichfalls in Verbindung mit dem Auffangbehälter steht. Durch den Pufferbehälter ist sichergestellt, daß für die WC-Spülung hinreichend genug Wasser zur Verfügung steht. Sollte jedoch der Pufferspeicher durch zum Beispiel verstärkte Benutzung der Wascheinrichtungen nicht mehr Wasser aufnehmen können, so kann dieses unmittelbar dem Auffangbehälter oder Abklingbecken zugeführt werden. Vorzugsweise befindet sich zwischen dem Pufferspeicher und den WC-Einrichtungen und/oder Urinarien eine Druckerhöhungsanlage.
  • Um sicherzustellen, daß das den WC-Einrichtungen und/oder Urinarien zugeführte Spülwasser durch von den Wascheinrichtungen stammende Seifenresten nicht schäumt, ist der Pufferbehälter mit einer Abgabevorrichtung für Antischaummedien verbunden. Um ein gutes Durchmischen von den Antischaummedien und dem im Pufferbehälter vorhandenen Abwasser zu gewährleisten, um also jedwede Schaumbildung auszuschließen, ist im dem Pufferbehälter ein zusätzliches Rührwerk vorgesehen.
  • Damit das den WC-Einrichtungen uni/oder Urinarien zugeführte Abwasser keine unerwünschten jedoch auch nur selten vorkommende Schmutzreste aufweist, ist in die gemeinsame Leitung zwischen Wasch- und WC-Einrichtungen ein zusatzliches Filter eingebaut, in dem außerdem das weiterzuverwendende Abwasser gefarbt werden kann.
  • Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung werden anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in der als Anlage beigefügten zeichnerischen Darstellung erläutert.
  • ttber eine Leitung 10 wird Frischwasser beispielsweise sowohl einer Duscheinrichtung 12 als auch einem Waschbecken 14 zugeführt. Das in der Duschwanne 16 gesammelte bzw. dem Waschbecken 14 entnommene Abwasser wird über eine Leitung 18 einem Pufferbehälter 20 zugeführt, von dem das dort gesammelte Abwasser wahlweise silber eine Leitung 22 einem nicht dargestellten Auffangbehälter oder Abklinkbecken bzw.
  • über eine Leitung 24 zwei beispielhaft dargestellten l.fC-Einrichtungen 26 zuleitbar ist. Zwischen dem Pufferbehälter 20 und den WC-Anlagen 26 in der Leitung 24 kann außerdem ein Filter 28 vorgesehen werden, um mögliche im Abwasser vorhandene Schmutzreste auszuscheiden und/oder das Abwasser mit einer gewünschten Färbung zu versehen.
  • Wie der zeichnerischen Darstellung des weiteren zu entnehmen ist, befindet sich in dem Pufferbehälter 20 ein Rührwerk 30, welches das im Behälter 20 angesammelte Abwasser mit einem Antischaummittel durchmischen kann, welches über eine Leitung 32 einem zur Aufnahme eines Antischaummittels bestimmten Dosierbehälter 34 zugeführt wird, um eine unerwünschte Schaumbildung des als Spülwasser zu verwendenden Abwassers auszuschließen.
  • Wie im Zusammenhang mit der Wascheinrichtung und der Dusche 12 bzw. dem Waschbecken 14 in der Zeichnung zum Ausdruck gebracht ist, wird das zugeführte Frischwasser nun nach Durchströmen einer schematisch angedeutet Sparautomatik 36 bzw. 38 abgegeben. Dadurch soll sichergestellt werden, daß nicht unnötig hohe Mengen Frischwasser ausfließen können, wodurch eine zu hohe Belastung des Auffangbehälters erfolgen würde. Die abzugebenden Frischwassermengen können zum Beispiel mittels eines zu betätigenden Münzkontaktgebers 40 freigegeben werden.
  • Außerdem kann im Bereich des Waschbeckens 14.bzw. im Bereich der Dusche ein Seifenspender 42 angeordnet sein, dem ausschließlich synthetische Seife zu entnehmen ist, um eine bleibende Trübung des Abwasser zu vermeiden.
  • Bei einer sanitären Einrichtung, die der erfindungsgemäßen Lehre gehorcht, ist demzufolge das zum Spülen der WC-Einrichtung 26 verwendete Wasser kein Frischwassser, sondern vielmehr ein im Zusammenhang mit Duschen und/oder Waschbecken benutztes Abwasser. Dadurch kann dem Spülvorgang im Vergleich zu bekannten wassersparenden WC-Einrichtungen für Isotopenstationen mehr Wasser zur Verfügung getellt werden, wodurch sichergestellt ist, daß Fäkalienrückstände in der Schüssel nicht auftreten, also aus hygienischer und strahlungsbelastungsmäßiger Hinsicht eine Verbesserung erzielt wird, ohne daß im Vergleich zu bekannten Anlagen die Auffangbehälter bzw. Abklingbecken vergrößert werden müßten.
  • Ist die erfindungsgemäße Lehre anhand einer WC-Einrichtung erklärt worden, die für eine nuklearmedizinische Abteilung bestimmt ist, so ist es selbstverständlich, daß entsprechend ausgebildete wassersparende Einrichtungen auch in sonstigen Bereichen, zum Beispiel in Behördenhäusern, Bürohäusern, aber auch in privaten Haushalten Einsatz finden können. Durch das erfindungsgemäße Verfahren ist nämlich sichergestellt, daß die Belastung der Kläranlagen durch unnötiges Abwasser verringert wird, wodurch indirekt die Kapazität vorhandener Kläranlagen erhöht wird.
  • Leerseite

Claims (6)

  1. WC - Anlage Ansprüche: 1. Verfahren zum Spülen von zumindest einer WC-Anlage und/oder einem Urinarium, insbesondere bestimmt für nuklearmedizinische Abteilungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Wo-Anlage und/oder das Urinarium mit von in Wascheinrichtungen und/oder Duschen benutztem Wasser gespült werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem benutzten Wasser ein Antischaummittel und/oder ein Desinfektionsmittel zugegeben wird.
  3. 3. Sanitäre Einrichtung bestehend insbesondere aus zumindest einer WC-Anlage und/oder einem Urinarium und Wascheinrichtungen und/oder Duschen, insbesondere bestimmt für nuklearmedizinische Abteilungen von Krankenhäusern, in denen die in der sanitären Einrichtung anfallenden Flüssigkeiten und Exkremente einem Auffangbehälter zuführbar sind, vorzugsweise zur Durchführung des Verfahrens nach zumindest Anspruch 1 und/oder Anspruch 2, da dur c h gekennzeichnet, daß die Abflußleitungen (18, 24) von den Wascheinrichtungen (14) und/oder Duschen (12) in die Spülwasserleitung (24) für die WC-Anlage (26) und/oder Urinarien übergehen.
  4. 4. Sanitäre Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die von den Wascheinrichtungen (14) und/der Duschen ausgehende Abwasserleitung und die zu den WO-Einrichtungen (26) und/oder Urinarien führende Spülwasserleitung (24) ein Pufferbehälter (20) angeordnet ist, der vorzugsweise auch in Verbindung mit dem Auffangbehälter steht.
  5. 5. Sanitäre Einrichtung nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n z e 1 c h n e daß der Pufferbehälter (20) mit t einem Dosierbehälter (34) zur Abgabe von Antischaummedien verbunden ist.
  6. 6. Sanitäre Einrichtung nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n æ e i c h n e t, daß in der von dem Pufferbehälter (20) zu den VC-Einrichtungen (26) und/oder Urinarien führenden Leitung (24) ein zur Reinigung und/oder Färbung des Abwassers bestimmtes Filter eingebaut ist.
DE19813110558 1981-03-18 1981-03-18 "wc-anlage" Withdrawn DE3110558A1 (de)

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Cited By (3)

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