DE3110274C2 - - Google Patents
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- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02F—CYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
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- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02F—CYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
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-
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Description
Die Erfindung betrifft eine Brennkraftmaschine gemäß dem Oberbegriff des Patentan
spruchs 1.
Bei der im allgemeinen erfolgenden Verschraubung von Motorblock, Zylinderkopf und
Kurbelwellen-Lagerdeckel finden für die Befestigung des Zylinderkopfes und des Lager
deckels am Motorblock individuelle Schrauben oder Gewindestangen Einsatz, die in mit
Gewinden versehene Löcher im Motorblock eingeschraubt werden. Dabei erfolgt die
Krafteinleitung in den Motorblock also über die in diesem vorgesehenen Gewinde, die
demgemäß auch die vollen dynamischen Kräfte aufnehmen müssen, so daß die Anwendung
dieser Verbindungsart die Verwendung eines billigen Materials für den Motorblock er
schwert. Hinzu kommt, daß die Herstellung von Gewinden in den Löchern zur Aufnahme
der Gewindestangen bzw. Schrauben kostenungünstig ist.
Aus der DE-OS 23 22 382 ist es ferner bekannt, Gewindestangen-Anord
nungen zu verwenden, bei denen jede Gewindestange fluchtende Durchgangslöcher in
Zylinderkopf, Motorblock und Kurbelwellen-Lagerdeckel durchsetzt und in einem
zwischen ihren Enden liegenden Bereich mit einem Gewinde versehen ist, das mit einem
im Motorblock vorgesehenen Muttergewinde kämmt. Die Krafteinleitung, d. h. die Beauf
schlagung der so gebildeten Einheit mit den Verbindungskräften, erfolgt durch auf die
aus der Einheit herausragende Stangenenden aufgesetzte Spannelemente, wie Muttern,
so daß die Gewindestangen-Anordnungen gleichsam zwischen ihren Endbereichen auf
gespannt und ihre Gewindebereiche entlastet sind.
Diese bekannte Brennkraftmaschine besitzt einige montagetechnische Nachteile. So
ist die Herstellung von Gewindebereichen zwischen den Enden von Gewindestangen,
die dazu gestaucht werden müssen, schwierig. Außerdem sind die Gewindestangen so
lang, daß sie nach Herstellung der Verbindung zwischen Kurbelwellen-Lagerdeckel und
Motorblock aus diesem mit ihren Bereichen herausragen, die später die Durchgangs
löcher im Zylinderkopf durchsetzen. Schließlich erfordert die bekannte Brennkraftma
schine die Herstellung von als Muttern dienenden Gewindebereichen in den im Zylin
derblock vorgesehenen Durchgangslöchern zur Aufnahme der Gewindestangen.
Aus der DE-OS 21 53 258 ist eine Zuganker-Anordnung bekannt, die zur
Zusammenfassung des Motorblocks und des Kurbelwellen-Lagerdeckels dient. Die einzel
nen Gewindestangen-Anordnungen enthalten paarweise fluchtende Zugorgane, die sich
einerseits auf einander abgewandten Stirnseiten der beiden Teile abstützen und die mit
ihren einander zugewandten Enden in sich über die gesamte Maschinenlänge erstrecken
de Scheiben eingeschraubt sind, zu deren Aufnahme eine Maschinengehäuse-Querwand
mit Ausnehmungen versehen ist. Die Form der Scheiben, bedingt durch die Zuordnung
zu allen auf jeweils einer Seite der Längsmittelebene der Maschine liegenden Gewinde
stangen-Anordnungen, bewirkt eine Schwächung der erwähnten Gehäuse-Querwand, so
daß für diese eine umständliche Gitterstruktur Einsatz finden muß. Weiterhin bereitet
es Schwierigkeiten, die von allen Gewindestangen auf jeweils eine Scheibe ausgeübten
Zugkräfte so einzustellen, daß im Betrieb der Maschine die Scheiben keine Kräfte auf
ihnen benachbarte Flächen der Gehäuse-Querwand ausüben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Brennkraftmaschine
mit Zusammenfassung von Motorblock, Zylinderkopf und Kurbelwellen-Lager
deckel durch gemeinsame Gewindestangen-Anordnungen zu schaffen, die bei einfacher
Fertigung unerwünschte Krafteinleitungen in Querwände oder dergleichen innerhalb
der beschriebenen Einheit vermeidet.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Einrichtung durch die kennzeichnenden Merkma
len des Patentanspruchs 1 gelöst.
Ein besonderer Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß eine Oberflächenbearbei
tung der beispielsweise beim Gießen des z. B. aus Aluminium-Druckguß bestehenden
Motorblocks gegossenen Durchgangslöcher nicht erforderlich ist. Das gleiche gilt für
die zweckmäßigerweise ebenen, da nicht durch Gewinde gebildeten Auflageflächen
für die Kupplungsmutter, die zweckmäßigerweise im Motorblock vorgesehen sind.
Zur Befestigung des Kurbelwellen-Lagerdeckels einer Brennkraftmaschine am Motor
block ist es zwar aus der DE-PS 12 95 276 bereits bereits, Gewinde im
Motorblock zu vermeiden, indem dort Muttern eingelegt sind, aber dort ist nur der
Fall der Befestigung eines Lagerdeckels am Motorblock betrachtet, so daß die Ver
wendung und die Ausbildung gemeinsamer Gewindestangen-Anordnungen zur Bildung
einer aus Motorblock, Zylinderkopf und Kurbelwellen-Lagerdeckel bestehenden Einheit
nicht ansgesprochen sind.
Der Unteranspruch 2 stellt eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung dar.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Figur erläutert,
die einen Schnitt durch den hier interessierenden Bereich einer Brennkraftmaschine
senkrecht zur Kurbelwellenachse wiedergibt.
Der Zylinderkopf 1, der Motorblock 2 und der Lagerdeckel 3 für die Kurbelwelle 4
sind zu einer allgemein mit 5 bezeichneten Einheit durch mehrere bezüglich der Zeichen
ebene hintereinander liegende Paare von Gewindestangen-Anordnungen verbunden, von
denen in der Zeichnung nur die beiden mit 6 und 7 bezeichneten erkennbar sind. Jede
dieser Anordnungen besteht aus zwei Gewindestangen 8 und 9 bzw. 10 und 11, die von
einander abgekehrten Oberflächenbereichen 12 und 13 bzw. 14 und 15 des Lagerdec
kels 3 bzw. des Zylinderkopfes 1 ausgehend aufeinanderzu weisen. Alle Gewindestan
gen 8 bis 11 sind lediglich an ihren freien Enden mit relativ kurzen Gewindebereichen
16 bis 19 versehen und ragen mit diesen in Kupplungsmuttern 20 bzw. 21 hinein, die
in diesem Ausführungsbeispiel lose in jeweils einer Vertiefung 22 bzw. 23 im Motor
block 2 liegen, die Vertiefungen 22 und 23 gehen von der am Zylinderkopf 1 anliegen
den Oberfläche des Motorblocks 2 aus.
Man erkennt, daß die Auflageflächen 24 und 25 für die Kupplungsmuttern 20 und 21
eben sind, sie können ebenso wie die Durchgangslöcher 26 bis 31 in den verschiede
nen Bestandteilen 1, 2 und 3 der Einheit 5 ohne Oberflächenbearbeitung beispiels
weise beim Gießen der Teile gewonnen sein. Sofern die Durchgangsbohrungen zumindest
bereichsweise in an sich aus der DE-OS 23 22 382 bekannter Weise als Ölkanäle zur
Schmierung der Kurbelwellenlager herangezogen werden, wie dies in der Figur für das
Durchgangsloch 30 angenommen ist, kann die entsprechende Auflagefläche 25 mit offe
nen Ölkanälen 32 versehen sein. Die Zufuhr des Öls zum eigentlichen Kurbelwellen
lager kann durch Ölkanäle 33 erfolgen, die in die aufeinanderliegenden Oberflächen
von Motorblock 2 und Lagerschale 3 eingearbeitet sind.
Die Kupplungsmuttern 20 und 21, die zwecks Drehsicherung ebenso wie die Vertiefun
gen 22 und 23 nichtrunde Querschnitte besitzen, dienen außer zum Kuppeln der beiden
Gewindestangen 8 und 9 bzw. 10 und 11 nur zur Halterung der Gewindestangen 8 und 10
während der Montage des Zylinderdeckels 1, nicht aber zur Einleitung nennenswerter
Kräfte über ihre Auflageflächen 24 und 25 in den Motorblock 2. Im Betrieb der Brenn
kraftmaschine sind die Kupplungsmuttern 20 und 21 vielmehr gleichsam schwebend
aufgehängt zwischen den Oberflächenbereichen 12 und 14 bzw. 13 und 15 unter der
Wirkung der in den Gewindestangen-Anordnungen 6 und 10 wirkenden Zugkräfte.
Verständlicherweise ist es auch möglich, die Kupplungsmuttern 20 und 21 mit einzu
gießen oder einzupressen. Die Querschnitte der jeweils zu einer Anordnung 6 bzw. 7
gehörenden Gewindestangen können auch im Bereich ihrer Gewinde unterschiedlich
sein. Schließlich ist es bei besonderen Platzverhältnissen möglich, die jeweils eine An
ordnung bildenden Gewindestangen gegeneinander zu versetzen und Kupplungsmuttern
zu verwenden, die zwei gegeneinander versetzte Gewindelöcher aufweisen. Dann muß
aber für eine Kippsicherung der Muttern, vorzugsweise durch seitliche Führung dersel
ben, Sorge getragen werden.
Claims (2)
1. Brennkraftmaschine mit Motorblock, Zylinderkopf und zumindest einem Kurbelwellen-
Lagerdeckel, die durch gemeinsame Gewindestangen-Anordnung zu einer Einheit ver
bunden sind, wobei die Krafteinleitung in die Einheit durch Einspannung der Gewinde
stangen-Anordnungen zwischen einander abgekehrten Oberflächenbereichen von Zy
linderkopf und Lagerdeckel unter Entlastung von Auflageflächen für die Gewinde
stangen-Anordnung im Verlauf von Durchgangslöchern für diese in der Einheit erfolgt,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einzelne der Gewindestangen-Anordnungen (6,
7) aus je einer vom Zylinderkopf (1) bzw. vom Lagerdeckel (3) ausgehenden Gewinde
stange (8, 9; 10, 11) sowie einer die mit Gewinden (16, 17, 18, 19) versehenen, einan
der zugekehrten Enden der beiden Gewindestangen (8, 9; 10, 11) aufnehmenden indi
viduellen Kupplungsmutter (20, 21) bestehen, die in einer Vertiefung (22, 23) in der
an den Zylinderkopf (1) anstoßenden Oberfläche des Motorblocks (2) lose und durch
nichtrunde Ausbildung der Querschnittsformen von Mutter (20, 21) und Vertiefung (22,
23) drehgesichert liegt.
2. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausnutzung
der Durchgangslöcher (30) als Ölkanäle in Auflageflächen (25) für die Kupplungsmut
ter (21) offene Ölkanäle (32) verlaufen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813110274 DE3110274A1 (de) | 1981-03-17 | 1981-03-17 | "brennkraftmaschine mit motorblock, zylinderkopf und kurbelwellen-lagerdeckel, die durch gemeinsame gewindestangen-anordnungen verbunden sind" |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813110274 DE3110274A1 (de) | 1981-03-17 | 1981-03-17 | "brennkraftmaschine mit motorblock, zylinderkopf und kurbelwellen-lagerdeckel, die durch gemeinsame gewindestangen-anordnungen verbunden sind" |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3110274A1 DE3110274A1 (de) | 1982-09-30 |
| DE3110274C2 true DE3110274C2 (de) | 1989-05-03 |
Family
ID=6127513
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813110274 Granted DE3110274A1 (de) | 1981-03-17 | 1981-03-17 | "brennkraftmaschine mit motorblock, zylinderkopf und kurbelwellen-lagerdeckel, die durch gemeinsame gewindestangen-anordnungen verbunden sind" |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3110274A1 (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8120 | Willingness to grant licenses paragraph 23 | ||
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Owner name: VOLKSWAGEN AG, 3180 WOLFSBURG, DE |
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