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DE3109199A1 - Schuhwerk mit orthopaedisch-dynamischer sohle - Google Patents

Schuhwerk mit orthopaedisch-dynamischer sohle

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Publication number
DE3109199A1
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DE
Germany
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sole
foot
heel
rib
toe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813109199
Other languages
English (en)
Inventor
Sven Olof Mono County Calif. Coomer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
COOMER SVEN OLAF
Original Assignee
COOMER SVEN OLAF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by COOMER SVEN OLAF filed Critical COOMER SVEN OLAF
Priority to DE19813109199 priority Critical patent/DE3109199A1/de
Publication of DE3109199A1 publication Critical patent/DE3109199A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/14Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the constructive form
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/14Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the constructive form
    • A43B13/18Resilient soles

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Sven. Olaf Coomer, j57 Ridgecrest Drive, Mammoth Lakes, Mono County/Californien (U.S.A.)
Schuhwerk mit orthopädisch-dynamischer Sohle
I'ie Erfindung betrifft eine orthopädisch-dynamische Sohle für Schuhwerk mit einem flexiblen Obermaterial, welches vom Rand der Sohle ausgeht und den Fuß des Trägers von der Ferse bis zum Vorderfuß angepaßt umschließt.
Bei den bekannten Schuhen liegt das Hauptgewicht auf einem schönen Äußeren statt auf den jeweiligen biomechanischen Erfordernissen für die betreffende Anatomie. Insbesondere ist die orthopädische Regulierung bzw. Anpassung auf Einzelprobleme be-Rohr;ulkt, ohne daß eine Berücksichtigung aller bedeutsamen bioitioci t land sehen Faktoren insgesamt gegeben ist. Dies bedeutet, ilaß die vom Schuhwerk bedingte Haltung einen beträchtlichen Einfluß auf anatomisch bedingte Krankheitsformen, darunter Verlagerungen und generelle Disposition der inneren Organe, hat. Dio Problematik liegt in der Schuhsohle, ihrer Befestigung am Oberleder und an der Ausbildung ihrer Trittfläche. Die Fuß-Grundform bzw. der "Leisten" ist von primärer Bedeutung, an dem linear nicht nachgiebige Sohlen befestigt sind. Da die Sohle
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für die Reaktion des gesamten Schuhs auf den für gewöhnlich harten und unnachgiebigen Untergrund maßgebend ist, liegt eine allgemeine Zielsetzung der vorliegenden Erfindung in der Schaffung einer orthopädisch-dynamischen Leisten- und Sohlenkonstruktion, welche die Bodenflächenhärte und -unregelmäßigkeiten auszugleichen vermag und natürliche biomechanischc Funktionen direkt über die Anatomie des Fuß- und Gulerilanoohanismus sicherstellt.
Der Orthopäde bzw. Fußpfleger arbeitet mit einer Vielzahl von Variablen bei der Spezifizierung von korrektiven Einrichtungen, die speziell zur Bekämpfung besonderer Probleme entwickelt und gebaut worden sind, doch sind er.; der konventionelle Schuhleisten und die dynamischen Sohlenfunktionen, bei denen der Fachmann beim Ersatz bzw. bei der Einführung von Korrektvirvorvlchtuiifrcn Kompromisse eingehen muß. Als Beispiel wären hier SenkfuBoinlagen auf einer konventionellen linear unnachgiebigen iJohlc v.u nennen, die zwar als der Bequemlichkeit förderliche und stabilisierende Mittel gewertet werden können, aber hinsichtlich der Fälligkeit, die kontinuierlich mit jedem Schritt hervorgebrachten starken Hebelwirkungen zu steuern bzw. zu kontrollieren, Beschränkungen unterworfen. Somit besteht eine Zielsetzung dieser Erfindung darin, einen neuartigen und verbesserten "Leisten" sowie eine neuartige und verbesserte Sohle zu schaffen, die biomechanische Wirkungen produzieren, da sie die Anatomie über die Fußknöchel- und Beinbewegungsabläufe vervollständigen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Stab Ll is it; rung der Fußknöchel- bzw. Fußgelenk-Bewegungsabläufe im allgemeinen und des subtalaren Gelenks, von dem das Fersenbein ausgeht, sowie des mitteltarsalen Gelenks als Ausgangspunkt für den übrigen Fuß im besonderen. Erfindungsgemäß wird ein Schutz geboten, welcher inhärent den Fuß stabilisiert und vor Ermüdung schützt und somit eine heftige Pronation oder Supination verhindert, die ansonsten mit aller Wahrscheinlichkeit zu Verspannungen bzw. Verletzungen führen würde. Nach der hier anzu-
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-anwendenden Definition bedeutet Pronation "eine Abplattung des langen Fußgewölbes (medialen Fußgewölbes) bzw. eine Bewegung, welche die Sohle des Fußes bzw. die Plantarfläche nach außen kehrt" und Supination "eine Bewegung des Fußes, welche die Sohle nach innen drückt" bzw. "den Fuß nach innen dreht".
Die Dynamik eines Gang- oder Schreitzyklus ist unveränderlich verknüpft mit einem "Aufschlagen" des Fußes auf dem Untergrund bzw. der "Spieloberfläche", einem "Fersenschlag bei Verflachung der Sohle im Fersenbereich", der "Pronation", wenn die Plantarfläche des Fußes der Spieloberfläche zwecks Auflage entgegensteht, und der "Supination", wenn sich der Fuß im Sinne eines Abstoßens und Abhebens bewegt und die Spieloberfläche verläßt. Somit besteht eine Aufgabe dieser Erfindung darin, die vorbeschriebenen dynamischen Funktionen durch Auffangen (Abfangen) der Ferse beim Aufschlag aufzunehmen und die Bewegungsabläufe des Fußes über den Bereich der aufeinanderfolgenden dynamischen Funktionen Aufschlag, Pronation, Supination und Abheben zu stabilisieren. In der Praxis hat die Sohle einen vorgegebenen (vorberechneten) Verformung3grad in der Weise, daß sie einem Druck . entgegenwirkt und unter Einwirkung von Aufschlagkraft nachgibt und den Aufprallstoß absorbiert. Diese Verformung und Gegenreaktion nehmen mit höheren Belastungen proportional zu.
Das Material, aus dem der Schuh, insbesondere die Sohle, hergestellt ist, bestimmt nicht nur seine Form, sondern auch seine Wirkfunktionen, d.h. Steifheit oder Flexibilität. Eine weitere Zielsetzung der vorliegenden Erfindung"betrifft die Auswahl von Materialien, die den biomechanischen Funktionen förderlich sind, wobei zu diesem Zweck ein elastomerer Feststoff oder dergleichen mit einem System unterschiedliche!1 Dicken für kontrollierte Flexibilität und Verformung sowie zur Gewährleistung einer liüiKs- und quergerichteten Abstützung verwendet wird. Beispielsweise sei ein System aus nicht verbundenen und miteinander verbundenen gasgefüllten Zellen erwähnt, bei dem mehrere Lagen
wenc3enden Definition bedeutet Pronation "eine Abplattung des langen Fußgewölbes (medialen Fußgewölbes) bzw. eine Bewegung, welche die Sohle des Fußes bzw. die Plantarfläche nach außen kehrt" und Supination "eine Bewegung des Fußes, welche die Sohle nach innen drückt" bzw. "den Fuß nach innen dreht".
Die Dynamik eines Gang- oder Schreitzyklus ist unveränderlich verknüpft mit einem "Aufschlagen" des Fußes auf dem Untergrund bzw. der "Spieloberfläche", einem "Fersenschlag bei Verflachung der Sohle im Fersenbereich", der "Pronation", wenn die Plantarfläche des Fußes der Spieloberfläche zwecks Auflage entgegensteht, und der "Supination", wenn sich der Fuß im Sinne eines Abstoßens und Abhebens bewegt und die Spieloberfläche verläßt. Somit besteht eine Aufgabe dieser Erfindung darin, die vorbeschriebenen dynamischen Funktionen durch Auffangen (Abfangen) der Ferse beim Aufschlag aufzunehmen und die Bewegungsabläufe des Fußes über den Bereich der aufeinanderfolgenden dynamischen Funktionen Aufschlag, Pronation, Supination und Abheben zu stabilisieren. In der Praxis hat die Sohle einen vorgegebenen (vorberechneten) Verformungsgrad in der Weise, daß sie einem Druck entgegenwirkt und unter Einwirkung von Aufschlagkraft nachgibt und den Aufprallstoß absorbiert. Diese Verformung und Gegenreaktion nehmen mit höheren Belastungen proportional zu.
Das Material, aus dem der Schuh, insbesondere die Sohle, hergestellt ist, bestimmt nicht nur seine Form, sondern auch seine Wirkfunktionen, d.h. Steifheit oder Flexibilität. Eine weitere Zielsetzung der vorliegenden Erfindung betrifft die Auswahl von Materialien, die den biomechanischen Funktionen förderlich sind, wobei zu diesem Zweck ein elastomerer Feststoff oder dergleichen mit einem System unterschiedlicher Dicken für kontrollierte Flexibilität und Verformung sowie zur Gewährleistung einer läiitfs- und quergerichteten Abstützung verwendet wird. Beispielsweise sei ein System aus nicht verbundenen und miteinander verbundenen gasgefüllten Zellen erwähnt, bei dem mehrere Lagen
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flexiblen Materials wahlweise so zusammengefügt und miteinander verklebt werden, daß der Fluß der eingeschlossenen Gase kontrolliert und damit das Verformungsverhalten im Hinblick auf Dämpfung und Flexibilität gesteuert wird.
Nachfolgend sind technische Ähnlichkeiten, die einen Vergleich der hier offenbarten Konzeptionen erlauben, zum besseren Verständnis der letzteren aufgeführt und erläutert:
Die Schuhsohle schützt den Fuß gegenüber den Spielflächen und entwickelt Zugqualitäten (Zugwirkungen), wie diese unter Einsatz verschiedener Materialien, Sohlentrittflächenausbildungen, Spikes, Nägel usw. erzielbar sind. Beispielsweise sind Schuhe nicht erforderlich, wenn die Spielfläche aus losem weichen Sand besteht. Je feiner und fester der Sand wird, bis er gegebenenfalls eine gewisse Härte annimmt (siehe Fig. 4), umso größer die Notwendigkeit für kompensierende Systeme zum Schütze der Füße. In losem Weichsand können der untere Knöchel bzw. das subtalare und das mitteltalare Gelenk oder die Quertarsalgelenke eines intakten Fußes eine gestützte Neutralstellung und strukturelle Integrität bewahren; die Aufschlag- bzw. Aufprallkräfte werden direkt über einen "eingespannten und festsitzenden" Fuß in den Sand abgeleitet, und zwar solange, wie die Muskeln im Gleichgewicht bleiben können und die Fuß- und Knöchel-Bewegungsabläufe während der vollen Schreit- bzw. Gehbewegung stabilisieren. Hieraus ergibt sich, daß Sand als neutraler Stoßdämpfer wirkt.
Mit zunehmender Härte des Sandes ist ein größerer Anteil der Aufprallkräfte zu kompensieren, da das subtalare System (Knöchelsystem) nicht immer stark genug ist, um einer Stoßbelastung eine kürzere Zeit lang standzuhalten, und gegen starke Sup.ination oder Pronation anfällig ist. Der erfindungsgemäße Schuh schafft eine dynamische orthopädische Einrichtung, die sich im Augenblick des Aufpralls, bei dem die Gewichtsbelastung am größten ist, in einer sorgsam kontrollierten Art und Weise anpaßt und eine gewisse Saug- oder Einspannwirkung ausübt in der Weise, daß
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die Perse eingespannt und stabilisiert sowie jeglicher Tendenz des subtalaren Gelenks, sich aus der Neutralen herauszubewegen bzw. des mitteltarsalen Gelenks freizukommen, entgegengewirkt wird, so daß der Fuß eine Stabilisierung gegen jede unerwünschte Pronation erfährt und jede Schrittphase vom Stand bis zum Rennen und Springen kontrolliert ablaufen kann.
Die Fersenbelastungen können zum Zeitpunkt des Aufprallkontakts t wo die gelenkmäßigen Bewegungsabläufe im Fuß gegen Überlastungen am empfindlichsten sind, sehr hoch sein und kurzzeitig auftreten. Somit verformt sich der Schuh zwecks Aufnahme der Aufprallkräfte bei jeder erneuten Bodenberührung, wobei die Fersenandrückwirkung mit Ableitung dieser Kräfte aufgehoben und der Neutralzustand wiederhergestellt wird und ein total dynamischer Zustand entsteht: dies geschieht jeweils in Anpassung an die Gewichtsbelastungen, die in einem direkten Verhältnis zur Verformungs-oder Pronationstendenz der Füße stehen.
Die nachstehend erläuterte prozentuale Schrittzyklusfolge ist in Fig. 3 der Zeichnungen dargestellt, wobei sich die Grundfunktionen des Schuhabsatzes wie folgt darstellen:
Bei 0%, d.h. unmittelbar vor dem Aufprall, erfährt das subtalare Gelenk eine leichte Supination in Richtung auf die Neutrale, wird das mitteltarsale Gelenk eingespannt und werden beide Gelenke unterstützt in der Weise, daß sie zur Aufnahme des Stoßes bereit sind.
Bei 10$, d.h. unmittelbar nach dem Aufprall, verformt sich der ferseneinspannende Mechanismus in einer vorbestimmten Art und Weise zwecks Einspannens oder Anziehens der Ferse sowie mit dem weiteren Zweck, das subtalare System im neutralen und gespannten Zustand zu halten, wobei gleichzeitig die Aufprallspannungen gemildert oder abgeleitet werden.
no.I P3'/d rührt die starke PersenandrUckwirkung zu einer Milderung
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bzw. Ableitung der Stoß- und Belastungskräfte in einet- sehr federähnlichen Art und Weise, während die PlantarflUchen des Vorderfußes mit dem Untergrund Kontakt aufzunehmen beginnen.
Bei 50$ ist der gesamte plantare Teil des Fußes in Kontakt mit dem Boden, wobei sich das Gewicht nach vorne bis auf etwa Fußmitte verlagert. Der Absatz des Schuhs mildert weiterhin das Gewicht des Trägers und drückt diesen vom Böden ab, während die anderen·Teile des Schuhs ihre steuernden Funktionen ausüben. An diesem Punkt sind die Schuhfunktionen so, als würde der Träger im Mittelfußbereich bzw. Vorderfuß auftreten oder einfach stehen.
Bei 95$ ist die Plantarfläche des Schuhs hochgestellt und abhebebereit. Wichtig 1st die Feststellung, daß während des gesamten Schrittzyklus das subtalare System neutral geblieben ist. ;
Je nach beispielsweise dem Gewicht, das der Schuh aufzunehmen hat, und der Art der Gewichtsverteilung auf die beiden Füße durch den Träger, weist dieser Schuh im Stand wenig oder keiner- ! lei Verformung auf, wobei das Gewicht des Trägers eine Variable darstellt, die mit dem Elastizitätsmodul der jeweils eingesetzten ; Materialien koordiniert und durch die Sohlenform, d.h. die formmäßige Ausbildung der Sohle ergänzt ist. ;
Wie aus Fig. 7 ersichtlich, ist ein "Aufschlag" bei gewöhnlichen Schuhen sofort nach erfolgter Bodenberührung des Absatzes zu erwarten, wobei in vielen Fällen ein sehr starkes Hebelsystem in Funktion gesetzt wird, dessen Tender dahin geht, die Sohle mit einem heftigen Schlag auf die für gewöhnlich harte und ebene Spielfläche abzuflachen. Dieser Aufschlag bietet sich dar in Form einer Spannung, welche direkt auf die Anatomie übertragen wird, wobei Verrenkungen sowie die Tendenz einer Verschiebung (Veränderung) der ursprünglich gestützten gestreckten und neutralen Haltung des Fußes vor dem Aufprall möglich sind. Oft ist. die Spannung (Bean-
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spruchung) für die Anatomie zu groß und erfolgt eine Übertragung aus der Pronation heraus in die tibialen Drehgelenke, in die HUi1LfIt und durch den Rest der Anatomie. Verschiebungen bewirken hier eine Instabilität des Fußes während der gesamten Schrittbzw. Bewegungsphase, wobei das Hebelsystem für einen wirksamen Fußabstoß nicht ausreicht und eine übermäßige Bewegung bzw. Mobilität die Ermüdung und Unwirksamkeit hinsichtlich der Übertragung von Kräften zwischen dem Träger und der Oberfläche beschleunigt bzw. verstärkt.
Diese Erfindung bezweckt, die übermäßige Mobilität und Instabilität des Großteils aller menschlichen Füße in Bezug auf Fuß- und Knöchel-Bewegungsabläufe sowie während des gesamten Schrittzyklus zwischen Aufschlag und Abheben bzw. Propulsion, einschließlich Stehhaltung, auf das mögliche Mindestmaß zu beschränken. Diese instabilitUten sind von anatomischer Beschaffenheit und oft durch pathologische, genetisohe und umgebungsmäßige Einflüsse, insbesondere die konstruktive Beschaffenheit von Schuhen, bedingt. Der erfindungsgemäße Schuh wirkt energieabsorbierend und ist im Hin-
mogliche
blick auf jederFußhaltung und der Auflage des Fußes zwecks Steuerung der Integrität der subtalaren und mitteltalaren Gelenke funktionell variabel, wobei alle diese Merkmale bestimmend sind für die Kontrolle der anatomischen Gesamtintegrität des Fußes und damit der Körperhaltung und -funktionen.
Die verschiedenen Zielsetzungen und Merkmale der Erfindung sind aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung typischer bevorzugter Aus nihrurißsformen und Anwendungen volXverständllch, wobei in dieser Beschreibung ßezug genommen wird auf die beiliegenden Zeichnungen, in denen zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Schuhs mit den Merkmalen der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Schuhunterseite gemäß der Schnittlinie 2 - 2 in Fig. Ij
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Pig. 3 eine Reihe von Ansichten, welche die prozentualen
Punktionen des Schuhabsatzes wiedergeben; Fig. 4 eine Reihe von Ansichten, welche die Wirkdynamik eines
menschlichen Fußes bei verschiedenen Sandhärten aufzeigt; Fig. 5 eine Ansicht ähnlich wie Fig. 4, die die Wirkdynamik eines menschlichen Fußes auf Beton darstellt;
Fig. 6 eine Ansicht ähnlich Fig. 4 und Fig. 5, die die Wirkdynamik eines menschlichen Fußes sowie einer erfindungsgemäßen Sohle auf einer harten Spielfläche veranschaulicht; Fig. 7 drei Ansichten, welche die prozentualen Funktionen bei f" einem Schritt bzw. Gang in den Phasen kurz vor dem Auf-
! treten, beim Aufsohlag und beim Zehenabhub darstellen;
Fig. 8, 9* 10, 11 und 12 jeweils in zusammengehörigen Ansichten die Einsatzbedingungen des Schuhs ohne und mit Gewichts belastung gemäß den Schnittlinien in Fig. 1;
Fig.13 eine Ansicht ähnlich Fig. 2, in welcher die gasgefüllten Zellen einer zweiten SohlenausfUhrungsform schematisch dargestellt sind;
Fig. 14 und 15 im größeren. Maßstab gezeichnete Detailschnittansichten, aus denen die konstruktive Ausbildung der in der j Sohle gemäß Fig. 13 vorgesehenen Zellen und Durchlässe
: ersichtlich ist;
Fig. l6die Fußanatomie in ihrer Dynamik bei Benutzung des nach- ! stehend beschriebenen Gesundheitsschuhs (orthopädischen
ί Schuhs) aufzeigt;
Fig.17 eine Ansicht ähnlich Fig. 2 einer durchgehenden "Rippenkonstruktion"- mit den Eigenschaften der vorliegenden LCrfindung;
Fig.18 einen Schnitt gemäß der Schnittlinie 18 - 18 in Fig. 17, die als weiteres Merkmal der Erfindung den eingesetzten Stopfen erkennen läßt;
Fig.19 eine Ansicht ähnlich Fig. 1 mit einer Einlegesohle gemäß
der Erfindung und
Fig.20 einen Schnitt gemäß der Schnittlinie 20 - 20 in Fig. 19·
Die Erfindung betrifft vollständig dynamische Schuhe mit kontinuierlicher Anpassung an die Kräftebelastungen, die der Tendenz-
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der Füße in Richtung Kompensation, Verformung, Verrenkung oder Pronation direkt proportional sind. Somit bietet sich dieses Schuhwerk dar in Form eines Schuhs, der dem Fuß des Jeweiligen Trägers speziell angepaßt wurde. Allgemein besteht der Schuh aus einer Sohle S unter der Plantarfläche des Fußes und einem Oberteil U, das von der Sohle ausgeht und den Fuß unter Freilassung der Knöchelpartie umschließt. Die Sohle S ist ein längliches Teil aus einem flexiblen und zusammendrückbaren Material mit Federungseigenschaften, das sich unter Kräfteinwirkung verforrnt und mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit wieder seine ursprüngliche Form annimmt. Das Oberteil U ist so ausgebildet, daß os die Sohle S sicher und bequem am Fuß hält, und besteht im wesentlichen aus einer radialen Hülle, die einen Großteil der Sohle S sowie des Fußes des Trägers in einem umschließt und in einer Ausführungsform einteilig mit der Sohle hergestellt ist.
Die längliche Sohle S besteht in einer Ausführungsform aus einem flexiblen und federnd zusammendrückbaren Elastomer, Gummi oder Gummiersatz und weist gemäß Fig. 2 einen Zehenabschnitt 10, einen Ballenabschnitt 11, einen Gewölbeabschnitt 12 und einen Fersenabschnitt 13 auf. Diese Abschnitte oder Teile sind einteilig ausgebildet bzw. gepreßt, wobei die resultierende Sohle unter der Plantarfläche des Fußes zu liegen kommt und diese entsprechend ergänzt, d.h. daß entsprechende Teile von Sohle und Fuß in fester Verbindung miteinander zusammenwirken. Wie ersichtlich, ist die Sohle dem rechten und linken Fuß des Trägers formmäßig so angepaßt, daß Vorderfuß X, Fußgewölbe Y und Ferse Z in jedem Falle gesondert aufgenommen werden.
Das Oberteil U kann hinsichtlich seiner äußeren Erscheinungsform sowie seines Materials verschieden sein. Es handelt sich um eine geschmeidige Hülle aus Leder oder Gewebe, die den Umrissen des Leisten des Trägerfußes formmäßig angepaßt ist und Zehen-, Ballen- und Fußgewölbeabschnitt überdeckt sowie der Fußform entsprechend um die Ferse herumgelegt ist. Wie ersichtlich, ist die Befestigung des Oberteils U an der Sohle S vom äußeren Rand derselben nach oben verlaufend ausgeführt. Bezeichnend ist, daß die Krümmungen
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! der fußstützenden Fläche der Sohle S in Form von Profillinien in die Innenkontur des Oberteils weitergeführt sind. Das Oberteil υ ist verstärkt und der Fußform, besonders um die Ferse herum, ! angepaßt und wird durch Schnürungen 14 fest am Fuß gehalten. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, wird eine Doppelschnürung benutzt
mit gemeinsamem Verlauf über den Spann (Fußrücken) bis zum Zehen-J bereich über den Ballenabschnitt der Sohle S hinweg. Das Oberteil j U ist flexibel und von daher zusammen mit der Sohle S bieg- und
drehbar und in der Praxis an der Anatomie des Fußes je nach i/estip;-[ keit der·Schnürungen 14 anliegend.
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Erfindungsgemäß weist die Plantarfläche die einzigartige Form gemaß Fig. 2 auf, wobei eine Längsrippe A vom Zehenabschnitt 10 bis ; zum Fersenabschnitt Ij5 verlaufend und eine umfangsmaßige Rippe B um den Fersenabschnitt 15 verlaufend vorgesehen sind, die zusammen eine Ristvertiefung C unter dem Gewölbeabschnitt 12 und einem wesentlichen Teil des Fersenabschnitts Ij5 bilden. Die Rippen A und B gehen ineinander über und werden einteilig mit dem Sohlenkörper hergestellt. Wie ersichtlich, hat die Sohle S als solche eine Nenndicke gleich etwa 1/8 ihrer maximalen Breite, von welcher die Rippen A und B ausgehen. Die Rippen A und B sind im Gewölbe- und Fersenbereich der Sohle charakteristischerweise schmal, um allmählich abflachend in die Ballen- und Zehenbereiche überzugehen. In der Praxis ist die Rippe A so in den Zehenabschnitt 10 eingebunden, daß sie als solche dort nicht mehr erkennbar ist, während \ sie im Ballenabschnitt 11 deutlich sichtbar am stärksten ausgebil- * det ist (siehe Fig. 8 und Fig. 10). Somit nimmt die Rippe A in ihrem Verlauf nach hinten höhen- bzw. dickenmäßig zu (siehe Fig. \ 11) und verbindet sich mit der Rippe B an der Außenseite der Sohle ] (am Sohlenrand), wobei die Mittelachse a der Rippe A .diagonal und vorzugsweise krummlinig unterhalb der Mittellinie des Mittelfußes verläuft, um eine einwandfreie Auflage sicherzustellen. Die Rippe B hat in ihrem Verlauf um den Fersenumfang herum eine im wesentlichei gleichmäßige Höhe und die Form eines Halbkreises oder "U" und endet im Gewölbeabschnitt 12 an der Sohleninnenseito, wie dies aus ί'Ίκ· '<> erkennbar ist, wobei die Vertiefung C von der Ferne .-iug π ruth vorn
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sich erstreckt und im Gewölbeabschnitt 12 mit einer öffnung nach innen mündet. Wie dargestellt, liegen die durchgehenden Plantarflächen der Rippen A und B in einer Ebene, ausgenommen in den Fällen, da sie wie nachstehend beschrieben modifiziert werden müssen. Die Rippe B kann über den Rist hinweg weitergeführt und in die Sohle eingebunden sein, wie dies Fig. 17 bis Fig. 20 zeigen, ohne daß die vorbeschriebene Beziehung zwischen den Rippen A und B eine Beeinträchtigung erfährt.
In Fig. 8 sind für den Zehenabschnitt 10 des Vorderfußes X der Sohle S die Verhältnisse bei Gewichtsbelastung und Nichtgewichtsbelastung der Sohle dargestellt. Die obere Fläche 20 ist an jeder Seite in das Oberteil U übergehend konkav und nach oben gekrümmt und die untere Plantarfläche 21 unter dem großen Zeh konkav, solange keine Gewichtsbelastung erfolgt, um die Krümmung dieses Zehs nach innen bei Gewichtsbelastung zu ermöglichen, wobei eine fußabdruckähnliche Form unter diesem Teil des Fußes des Trägers entsteht und diesen aufnimmt. Diese Veränderung der Querschnittsform des Schuhs entspricht dem Laufen in Sand oder dergleichen, so daß die Wahrscheinlichkeit für eine Verrenkung und Hypermobilität des Fußes geringer ist.
Fig. 9 zeigt mit Bezug auf den Ballenabschnitt 11 des Vorderfußes X der Sohle S die Sohle im gewichtsunbelasteten und gewichtsbe-Ί nisteten Zustand. Die obere fußstützende Fläche 20 ist ohne Gewlchtsbelastung konkav und an Jeder Seite in das Oberteil U übergehend nach oben gekrümmt, während im unbelasteten Zustand die untere Plantarfläche 21 der Sohle S konvexe Form aufweist und an jeder Seite in das Oberteil U übergehend nach oben gekrümmt ist, so daß zwischen den Flächen 20 und 21 bei Gewichtsbelastung ein paralleler Verlauf entsteht und quer unter dem Ballenabschnitt 11 des Trägerfußes zur Aufnahme desselben eine normalerweise ebene "Plattform" gebildet wird. Diese Veränderung der Querschnittsform des Schuhs entspricht dem Laufen in Sand oder dergleichen, so daß die Wahrscheinlichkeit für eine Verrenkung und Hypermobilität des Fußes geringer ist.
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Fig. 10 betrifft die Übergangszone zwischen Ballen- und Gewölbeabschnitt 11 bzw. 12 der Sohle S und zeigt die letztere ohne und mit Gewichtsbelastung. Die obere fußstützende Flüche 20 ±vt oluio Gewichtsbelastung konvex und in das Oberteil U übergehend an jeder Seite nach oben gekrümmt, während unbelastet die untere Plantarfläche 21 der Sohle S eine im grofSen und ganzen korive:u> Form auf weist und in das Oberteil U übergehend an jeder Seite nach oben gekrümmt ist, so daß bei Gewichtsbelastung eine erhöhte Anfinge für das Fußgewölbe in Form einer querverlaufenden geneigten " I1IaLt-form" unter dem Rist bzw. Fußgewölbeteil Y des Trägerfußec zwecks Aufnahme desselben vorhanden ist bzw. entsteht. Diese Veränderung der Querschnittsform des Schuhs entspricht dem Laufen in Sand oder dergleichen, so daß die Wahrscheinlichkeit für eine Verrenkung oder Hypermobilität des Fußes nicht gegeben ist.
Fig. 11 zeigt für das Fußgewölbe Y die Sohle S ohne und mit Gewichtsbelastung. Die obere fußstützende Fläche 20 der Sohle S ist ohne Gewichtsbelastung zwischen dem äußeren konvexen und dem inneren konkaven Rand in Querrichtung zurückgebogen und in dar, ^berteil TJ übergehend an jeder Seite nach oben gekrümmt, während d'e untere; Plautarfläche 21 der Sohle S zwischen der Innenseite der Rippe Λ und der Innenseite der Sohle S in Querrichtung zurückgebogen und in das Oberteil TJ des Schuhs übergehend am Rist nach oben .^eicrümrnt ist, so daß ein erhöhter Bogen entsteht mit Auflage zwischen der Rippe A bzw. voneinander abgesetzten Abschnitten der Rippe P. bei Gewichtsbelastung oder ohne Gex\?ichtsbelastung in Form einer nuorverlaufenden geneigten "Plattform" unter dem Fußgewölbe bzw. Rist (d.h.' vor der Ferse Z) des Trägerfußes zwecks Aufnahme deccolbcm. Durch Verformung der Rippen A und B ergibt sich eine koutrollLevfce Veränderung der Querschnitts form des Schuhs, die dem T ,au fen in ο an υ oder dergleichen entspricht, so daß die Wahrscheinlichkeit Pur '.inc Verrenkung oder Hypermobilit.:it dos Fußes riicl·!. ßeßeb< π i:;i .
Fig. 12 betrifft den Fersenabschnitt 15 der Sohle S, die mit und ohne Gewichtsbelastung dargestellt int. D:ie obere ru[?.f:l.'"M.'.enflr· Fläche 20 weist eine konkave Fenn auf und ist un jeder iiuHe in
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dar. '-I) :i'L(. 1.1 ti übergehend nach oben gekrümmt, wobei im übrigen dif.'i-.-r Toil der Sohle von im großen und ganzen gleicher Dicke zur Gewährleistung einer kontrollierten Flexibilität im Quervr-rOnuf /,wischen den gegenüberliegenden Seitenteilen der Rippe '"* ir.i.j no daß eine ausgeprägte ausgehöhlte Plattform unter der ■■''orr.i- Z des Trägerfußes zwecks Aufnahme und Einspannung derselben gebildet wird. Reim Verformen der Rippe B ergibt sich eine zwar beschränkte, aber dennoch kontrollierte Veränderung der Quer- :-ehniltsforni βοκ Schuhs, die einem Laufen in Sand oder dergleichen (.atr.pricht, wobei der Fersenabschnitt 13 unter Gewichtsbelastung eine leicht konkave Oberfläche mit Abstützung durch die Rippe B .'in fwe Lsi,.
Die vorbeschrifMVjxie Sohle S int aus einem flexiblen und zusammendrückbar on Material, beispielsweise einem gumniiartigen Elastomer, hor^^iitollt, dessen Federmngsvermögen und Härte entsprechend deu ..v-'.'i;· hfiicii Umständen so gewählt werden, wie dies zur Sicherstellung einer funktionellen Steuerung der vorerwähnten Formänderungen erfordorlich ist. Dies bedeutet, daß das Material in Verhältnis zur Dicke der Sohlenkonstruktion die Flexibilität und Zusammendrückbarkeit bzw. Weichheit der Sohle bestimmt, wodurch die Verformungen entsprechend den verschiedenen Graden der Abweichung von der Ori-K!uniform einem ί,aufen in Sand oder dergleichen entsprechend möglich sind und eine sehr natürliche Ausrichtung der Kräfte entlang der tlbialeri Achse b_ sowie durch das neutrale subtalare und das eingespannte mitteltarsale Gelenk sichergestellt wird.
Wie nunmehr a.us der Ausführungsform nach Fig. 13 bis Fig. 15 ersichtlich, kann die gewünschte orthopädisch-dynamische Funktion der Sohle S' über ein'System von "Adern", die mit Gas untei bestimmten Drücken gefüllt sind, erreicht werden. Einige der Gase sind frei unter der Sohle S beweglich, andere dagegen in Zellen eingesperrt, so daß die jeweils -gewünschten, steuernden bzw. kontrollierenden Wirkungen erzeugt werden. Die Gasdrücke werden selbstverständlich sorgfältig bestimmt und ausgewählt; die Sohlenoberfläche kann eben sein. Dieses Gasverteilungssystem hat eine hervorragend stoßd.Minpretiiin Wirkung und bietet darüberhinaus noch eine Reihe weiterer Vorteile, wie Isolierung, Atmungsfähigkeit (durch Ausdehnung
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7.3
und Kontraktion) und unterschiedliche Konstruktionen zur Erzeugung einer auf den einzelnen zugeschnittenen Flexibilität. Durch 'Verschweißen von zwei öffnungsfreien, luftdichten Kunststoff-Folien in einer Vielzahl von Mustern läßt sich eine große Zahl unterschiedlichster Wirkungen im Sinne einer orthopädischen Steuerung erzielen, wobei eine typische Ausführung in Fig. 13 dargestellt ist. Durch Anordnung der Schweißnähte in enger Teilung für eine feste Unterlage hat das Material zwischen den Schweißnähten eine geringere Tendenz zur Ausdehnung und Anpassung. Lange Schweißnähte, die der Steifheit dienen, beschränken das aufgeblasene Material in seinen Anpassungsbewegungen und sind für den Gestalter ein Mittel zur linearen Steuerung bzw. Herstellung linearer Flexibilität. Durch Verwendung mehrerer Folien wie in Fig. 14 und Fig. 15 dargestellt, beispielsweise von drei Kunststoff-Folien, wird eine Gasart beispielsweise mit Hilfe von zwei Folien unter einem bestimmten Druck in Zellen 25 so eingeschlossen, daß eine Gasbewegung nicht möglich ist. Eine über die Zellen 25 gelegte dritte Kunststoffbahn bildet Kanäle 26 zur Steuerung des Flusses eines weiteren Gases und dessen Drucks, das dynamisch frei je nach dem vom Träger des Schuhs aufgebra-chten Gewicht beweglich ist. Die Trag- bzw. Stützwirkung der Zellen 25 und Kanäle 26 wird bestimmt durch ihre Größe, durch die Gasmenge und durch den Gasdruck und schließlich durch die Steuerung durch dreidimensionale Herstellung zur Verwendung in Sohle, Oberteil sowie Stiefelfuttern. Ii1.110 besonders zweckmäßige Verwendung findet sich in einem orthop;idJaohdynaraischen Futter für verschiedene Arten von Stiefeln'wie beispielsweise Ski-, Wander-, Motocross-, Skibob- oder Arbeitsschuhe für Holzfäller bzw. Holzarbeiter.
Wie aus dem Ausführungsbeispiel der Fig. I7 und Fig. 1-8 ersichtlich, lassen sich die gewünschten orthopädisch-dynamischen Funktionen der Sohle S" realisieren mittels einer durchgehenden Rippe B am Rist, die mit der Plantarfläche 21 verschmilzt, d.h. die in die Plantarfläche 21 übergeht, so daß eine geschlossene Vertiefung bzw. Ausnehmung C unter dem Gewölbeabschnitt 1? und einem woncritlichen Teil des Fersenabschnitts I3 entsteht. Ein weiterer, Merkmal
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sieht den Einsatz eines Stopfens P aus relativ weichem leicht zusarnmendrückbaren Material, wie beispielsweise Polyäthylen-3chaumstoff, im ßereieh der Ausnehmung C wie dargestellt vor. Das Material des Stopfens P ist dauerhaft in der Ausnehmung C befestigt; die Härte dieses Materials wird den unterschiedlichen Gewichten der Trägerpersonen und den jeweiligen Schuhgrößen entsprechend gewählt. SohleS"und Stopfen P können durch einen Laufbelag geschützt werden, wodurch insgesamt Schmutz- und Fremdstoff ansammlungen bzw. Beeinträchtigungen bedingt durch rauhes Gelände oder Hindernisse verhindert werden.
Nach Fig. 19 und Pig. 20 lassen sich die jeweils gewünschten orthopädisch-dynamischen Funktionen einer Sohle I-s4uch bei einem · herkömmlichen Schuh, in den diese Sohle eingelegt ist (Fig. 20), herstellen. Diese Einlegesohle I-S hat sämtliche Merkmale, wie diese mit Bezug auf die Sohlen S, S1 und S" beschrieben wurden. Sie besteht beispielsweise aus einem Grundkörper JO aus geschlossenzelligem Polyäthylen-Schaumstoff oder aus spritzgegossenem offenzelligen Polyurethan- oder Latex-Schaumstoff.
Die Einlegesohle I-S ergänzt die Plantarfläche des Fußes des Trägers entsprechend dem Schuhinneren und dem Schuhoberteil und weist eine Auflage 31 aus atmungsaktivem Textilgewebe oder dergleichen, beispielsweise Nylon-Tricot, auf, die mit der Sohle über eine dünne ■ Zwischenlage J52 aus offenzelligem Schaumstoff verklebt ist. Wie ersichtlich, weist die Einlegesohle I-S die Rippe A und die urnfangsmäßig um den Fersenabschnitt IJ verlaufende Rippe B auf, die schließlich in die vordere Plantarfläche 21 übergeht, wobei alle diese Elemente.die orthopädische Dynamik wie vorstehend beschrieben besitzen.
Das Schuhoberteil U ist erforderlich, um die Sohle S, S1, S" und I-S sicher und bequem am Fuß zu halten, und für die optimale Funktion des Schuhs sehr wichtig. Da die Sohle nicht am Fuß angeklebt werden kann, wird das Oberteil vorzugsweise über die Sohle gezogen und Oberteil und Sohle als Ganzes getragen. Dies bedeutet, daß Sohle und
- 16 -
j Oberteil zu einem einteiligen Einheitssystem werden, wobei das j · Oberteil zum Schütze und zur Isolierung des Fußes gegen die ver-I schiedenen äußeren Einflüsse dient. Die. Verschnürungen 14 bewirken eine feste Anlage der Sohle am Fuß, indem die Seiten des j Oberteils tangential in die obere Sohlenfläche 20 bzw. die Plantarj fläche 21 eingezogen werden, wobei ein effektiver Spielraum für j Zug bei eintretender Verformung gewährleistet ist.
. Nunmehr soll der Antriebseffekt der Sohle betrachtet werden: Da i die Hebelwirkung der Zehen in den meisten Fällen nicht ausreichend ist, wird das Antriebspotential stark reduziert, und zwar meistens ganz einfach deswegen, weil die Zehen nicht stark genug sind, um
ohne mechanische Unterstützung den erforderlichen Hebel herzustellen
■ Dies bedeutet, daß eine Dorsalflexion über den BaIleribereich 11 hin- ! weg (Mittelfußkopf) zu Überanstrengung und frühzeitiger Ermüdung
; führt. Dieses Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine I Art vorspringende "Wiege" für das Längsgebilde von Zehenbereich und Ballen 11 (siehe Fig. 16) gebildet wird, was in Verbindung mit Versteifungen bzw. der eingebauten Flexibilität der zur Herstellung '■ eingesetzten Materialien geschehen kann. Es ist wesentlich, daß die ί Sohle in den Bereichen 10 und 11 halbstarr ist und ab Gangmitte ; bis zum Abheben der Zehen als Kurve (Nooke) wirkt, wodurch eine ; glatte und wirksame Übertragung der Antriebsenergie möglich ist. , . <*** Wie ersichtlich, wird der effektive Antriebshebel durch die WJege- ! Nocken-Wirkung der Sohle vergrößert, wobei das Maximum Ln der Phase
' des Zehenabhubs erreicht wird.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist erkennbar, daß der erfindungsgemäße Schuh die natürlichen Bedingungen des Gehens oder Laufens
I auf weichem Erdreich oder auf Sand simuliert. Als ideale Merkmale ι lassen sich feststellen:
■ Unmittelbar vor dem Aufschlagkontakt ist das subtalare Gelenk neutral, das mitteltarsale Gelenk gespannt und der gesamte Fuß gestrafft und zur Aufnahme der Stoßkräfte bereit. Unmittelbar nach dem Auftreffen verformt sich die Rippe B in einer vorbestimmten ArI und
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ψ · ■ · · I
I Weise unter "Einspannung" der Ferse, wobei die Persenausnehmung C
1 das subtalare und das mitteltarsale Gelenk neutral und gespannt
I hält. Die Sohle leitet die Stoß- bzwT Aufprallspannungen ab
j bzw. mildert diese, wodurch das subtalare und das mitteltarsale
f Gelenk ihre prädisponierte Integrität beibehalten können, ohne
1 daß die Aufprallkräfte eine lagemäßige Verschiebung zu bewirken
ϊ vermögen. Hierdurch wird die ableitende Wirkung weicher Ober-
\ flächen, wie Rasen, weicher Boden oder Sand simuliert, indem die j beaufschlagten Kräfte eat lang der zurückgebogenen Mittellinie a j während des gesamten Bewegungsablaufs von der Ferse bis zur Zehe j geleitet werden. Wesentlich ist, daß während des gesamten Gang-ί oder Laufzyklus das subtalare System neutral bleibt und daß die [ Übertragung von Kräften in das Schienbein direkt über das ge-I spannte mitteltarsale Gelenk bei minimaler Seitenbelastung und ! bei minimalen Spannungen erfolgt. Die Sohle reagiert auf das statisch oder dynamisch jeweils aufgebrachte Gewicht und paßt sich kontinuierlich den Bedürfnissen der sie mit Kräften beaufijchlagenden Person an.
Wenngleich ausschließlich typische und bevorzugte Ausführungsund Anwendungsformen der Erfindung vorstehend beschrieben wurden, so stellt diese Tatsache keinerlei Beschränkung auf die aufgeführten spezifischen Einzelheiten dar. Vielmehr umfaßt die Erfindung jegliche Abwandlungen und Änderungen, die für den Fachmann, im Rahmen der nachfolgenden Ansprüche denkbar und erkennbar sind.
ti
Bezugs zeichet ills t (j
10 Zehenabschnitt
11 Ballenabschnitt
12 Gewölbeabschnitt
13 Fersenabschnitt
14 Schnürung
20 obere Fläche
21 Plantarfläche
25 Zelle
26 Kanal
30 Grundkörper
Auflage
32 Zwischenlage
A Längsrippe
B Rippe
C Vertiefung
P Stopfen
.3,S1,S1 ' Sohle
I-S Einlegsohle
U Oberteil
Vorderfuß
Y Fußgewölbe
Z Ferse
a Mittelachse
b tibiale Achse
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Leerseite
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Claims (1)

  1. Patentansprüche j
    1. Orthopädisch-dynamische Sohle für Schuhwerk mit einem Oberteil aus flexiblem Material, das vom Rand der Sohle ausgeht und den Fuß des Trägers von der Ferse bis zum Vorderfuß angepaßt umschließt, wobei die Sohle sich den Kräftebelastungen anpaßt, welche der Tendenz des Fußes, sich zu verformen, direkt proportional sind, gekennzeichnet durch ein Teil aus einem flexiblen und federnd zusammendrückbaren Material komplementär zur Plantarfläche des Fußes und unter dieser angeordnet, wobei die Plantarfläche dieses Teils eine Stützrippe zunehmender Tiefe mit Verlauf vom Zehenabschnitt der Sohle bis zur Außenseite ihres Fersenbereiehes aufweist, die weiter um den Umfang der Ferse verläuft und eine Vertiefung oder Ausnehmung bildet.
    2. Orthopädisch-dynamische Sohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrippe in den Zehenabschnitt der Sohle übergeht, ohne daß sie dort als solche erkennbar ist.
    j5. Orthopädisch-dynamische Sohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrippe einer diagonalen gekrümmten Mittellinie in Fußmitte vom Zehenabsohnitt bis zur Außenseite folgt.
    4. Orthopädisch-dynamische Sohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Stützrippe in ihrem weiteren Verlauf im Fersenbereioh entlang der Seite des Fußgewölbes am Rist erstreckt und in den Zehenabschnitt der Sohle übergeht ,
    5. Orthopädisch-dynamische Sohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrippe in den Zehenabschnitt der Sohle übergeht, ohne daß sie dort als solche erkennbar ist, und einer diagonalen gekrümmten Mittellinie in Fußmitte in Ihrem Verlauf vom Zehenabschnitt bis zur AuJJen-
    • V
    seite folgt.
    6. Orthopädisch-dynamische Sohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrippe in den Zehenabschnitt der Sohle übergeht, ohne daß sie dort als solche erkennbar ist, und sich in ihrem weiteren Verlauf im Fersenbereich entlang der Seite des Fußgewölbes am Rist erstreckt und mit dem Zehenabschnitt der Sohle verschmilzt.
    7. Orthopädisch-dynamische Sohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrippe in den Zehenabschnitt der Sohle übergeht, ohne daß sie dort als solche erkennbar ist; daß die Rippe einer diagonalen gekrümmten Mittellinie in Fußmitte in ihrem Verlauf vom Zehenabschnitt bis zur Außenseite folgt und daß sich die Rippe in ihrem weiteren Verlauf im Fersenbereich entlang der Seite des Fußgewölbes am.Rist erstreokt und mit dem Zehenabschnitt der Sohle verschmilzt.
    8. Orthopädisch-dynamische Sohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Rippe im Bereich des Fersen- und Fußgewölbebereichs etwa 1/4 der Sohlenbreite beträgt,über den Mittelfußbereich hinweg eine größere Breite aufweist und in den Zehenabschnitt der Sohle übergeht, ohne dort als solche erkennbar zu sein.
    9. Orthopädisch-dynamische Sohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippe im Fersen- und Fußgewölbebereich eine im wesentlichen gleiche Höhe aufweist und über den Mittelfuß hinweg höhenmäßig abfällt, um mit dem Zehenabschnitt der Sohle zu verschmelzen, ohne daß sie dort als solche erkennbar ist.
    10. Orthopädisch-dynamische Sohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippe im Fersen- und Fußgewölbebereich eine im wesentlichen gleiche Höhe sowie eine Breite von etwa 1/4 der Sohlenbreite aufweist und Über den Mittelfuß hinweg höhenmäßig abfällt und eine größere
    -20-
    Breite besitzt, um schließlich mit dem Zehenabschnitt der Sohle zu verschmelzen, ohne daß sie dort als solche erkennbar ist.
    11. Orthopädisch-dynamisches Schuhwerk, das sich den Kräftebelastungen anpaßt, welche der Verformungstendenz des Fußes des Trägers direkt proportional sind, gekennzeichnetdurch eine Sohle aus flexiblem und federnd zusammendrückbarerti Material komplementär zur Plantarfläche des Fußes und unter dieser angeordnet; ein Oberteil aus flexiblem Material, das vom Rand der Sohle ausgeht und den Fuß des Trägers von der Ferse bis zum Vorderfuß angepaßt umschließt, und durch eine Stützrippe von zunehmender Tiefe in der Plantarfläche der Sohle mit Verlauf vom Zehenabschnitt der Sohle bis zur Außenseite ihres Fersenbereichs, die·weiter um den Umfang der Ferse verläuft und eine Vertiefung oder Ausnehmung bildet.
    12. Orthopädisch-dynamisches Schuhwerk nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrippe in den y.uhvnabschnitt der Sohle übergeht, ohne daß sie dort öl;; solche erkennbar 1st.
    13. Orthopädisch-dynamisches Schuhwerk nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrippe einer diagonalen gekrümmten Mittellinie in Fußmitte vom Zehenabschnitt bis zur Außenseite folgt.
    14. Orthopädisch-dynamisches Schuhwerk nach Anspruch .11, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Stützrippe in ihrem weiteren Verlauf im Fersenbereich entlang der Seite des Fußgewölbes am Rist erstreckt und in den Zehenabschniti. der Sohle übergeht.
    BAD ORlGiNAL
    15. Orthopädisch-dynamisches Schuhwerk nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrippe in den Zehenabschnitt der Sohle übergeht, ohne daß sie dort als r-.olche erkennbar ist, und einer diagonalen gekrümmten Mittellinie in Pußmitte in jhrein Verlauf vom Zehenabschnitt bis zur Außenseite folgt.
    16. Orthopädisch-dynamisches Schuhwerk nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die '!tützrippe in den Zehenc'ib.'-.chn I ti der Sohle übergeht, ohne daß sie dort als solche r-rkennbiir IrL, und in ihrem wftiternn Vorlauf im Ferserilx'fcLoh mn Fußgewölbe an der Ristseite der Sohle ausläuft.
    17. Orthopädisch-dynamisches Schuhwerk nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrippe in den Zehenbereich der Sohle übergeht, ohne daß sie dort als solche erkennbar ist, daß die Rippe einer diagonalen gekrümmten Mittellinie in Fußmitte in ihrem Verlauf vom Zehenabschnitt bis zur Außenseite folgt und daß die Stützrippe in ihrem weiteren Verlauf im Fersenbereich am Fußgewölbe auf der Ristseite der Sohle ausläuft.
    Io. Orthopädisnh-dynamisches Schuhwerk nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Rippe im Beroicjh des Fersen- und Fußgewölbeberoiohs etwa 1/4 der Sohlenbrelte beträgt und über den Mittelfußbereich hinweg eine größere Breite aufweist sowie in den Zehenabschnitt der Sohle übergeht, ohne dort als solche erkennbar zu sein.
    19. Orthopädisch-dynamisches Schuhwerk nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrippe im Fersen- und Fußgewölbereich eine im wesentlichen gleiche Höhe aufweist und über den Mittelfuß hinweg höhenmäßig abfällt, um mit dem Zehenabschnitt der Sohle zu verschmelzen, ohne daß nie dort als solche erkennbar ist.
    _22_ COPV BAD
    20. Orthopädisch-dynamisches Schuhwerk nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrippe im Fersen- und Fußgewölbebereich eine im wesentlichen gleiche Höhe sowie eine Breite von etwa 1/4 der Sohlenbreite aufweist und über den Mittelfuß hinweg höhenmäßig abfällt und eine größere Breite besitzt, um schließlich mit dem Zehenabschnitt der Sohle zu verschmelzen, ohne daß sie dort als solche erkennbar ist.
    21. Orthopädisch-dynamisches Schuhwerk, das der Fußform den Trägers angepaßt ist und sich den Belastungskräften anpaßt, welche der Verformungstendenz des Fußes direkt proportional sind, gekennzeichnet durch eine Sohle aus einem flexiblen und federnd zusammendrückbaren Material, die im gewichtunbelasteten Zustand ihre normale Form aufweist sowie komplementär zur Plantarfläche des Fußes des Trägers und unter dieser angeordnet ist, ein Oberteil aus flexiblem Material, das vom Rand der Sohle ausgeht und dervfruß des Trägers von der Ferse bis zum Vorderfuß angepaßt umschließt, und durch eine Stützrippe von zunehmender Tiefe in der bodenberührenden Plantarfläche der Sohle mit Verlauf vom Zehenabschnitt der letzteren bis zur Außenseite ihres Fersenbereichs, die weiter um den Umfang der Ferse herumgeführt ist , und eine Vertiefung oder Ausnehmung bildet, wobei die Sohle unter Gewichtsbelastung in Anpassung an die Belastungskräfte, welche durch den Auftrittsdruck des Trägerfußes auf den mit der Plantarfläche der Sohle in Kontakt gelangenden Untergrund erzeugt werden, eine Verformung erfährt.
    22. Orthopädisch-dynamisches Schuhwerk nach Anspruch.21, dadurch gekennzeichnet, daß' der Zehenabschnitt der Sohle im unbelasteten Zustand eine in Querrichtung konkave fußstützende Oberfläche und eine im allgemeinen konvexe Unterseite mit einem in Querrichtung konkaven Abschnitt unter dem großen Zeh des Fußes des Trägers aufweist und daß im gewichtbelastuLun Zustand der Zehenabschnitt durch in Querrichtung abgeflachte
    BAD OBIG»**- COPY
    über- und Unterseiten mit einer in Querrichtung konkaven $ /,one in der Oberseite unter dem großen Zeh gebildet 1st.
    23. Orthopädisch-dynamisches Schuhwerk nach Anspruch 21, ί dadurch gekennzeichnet, daß der Ballenbereich der Sohle ohne Gewichtsbelastung in Querrichtung konkave bzw.
    konvexe Ober- bzw. Unterseiten und unter Gewichtsbelastung
    im wesentlichen gerade und parallele Ober- bzw. Unterseiten aufweist.
    24. Orthopädisch-dynamisches Schuhwerk nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergangsbereich vom Ballen- zum Fußgewolbeabschnitt der Sohle ohne Gewichtsbelastung eine in Querrichtung flache fußstützende Oberseite und eine in Querrichtung konvexe bodenberührende .Unterseite und unter Gewichtsbelastung eine in Querrichtung konvexe Ober- und flache Unterseite aufweist.
    25· Orthopädisch-dynamisches Schuhwerk nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußgewölbeabschnitt der Sohle ohne Gewichtsbelastung eine in Querrichtung konvexe und nach innen geneigte Oberseite zur Abstützung des Fußgewölbes und eine allgemein konkave Unterseite aufweist, die von der unter dem Fußrist liegenden Rippe ihren Ausgang nimmt und unter Gewichtsbelastung eine im wesentlichen flache und parallele und in Richtung auf den Rist geneigte Form besitzt.
    26. Orthopädisch-dynamisches Schuhwerk nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Fersenabschnitt der Sohle ohne Gewichtsbelastung eine in Querrichtung konkave Oberseite zur Abstützung der Ferse durch die umfangsmäßig verlaufende Stützrippe in Verbindung mit der Ausnehmung
    Js an der Unterseite im Fersenbereich und unter Gewichtsbe-
    bad
    lastuiip; eine leicht abgeflachte und von der zusammengedrückten umlaufenden Rippe gestützte Oberseite aufweist.
    27. Orthopädisch-dynamisches Schuhwerk nach Anspruch 21,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Zehenabschnitt der Sohle
    ohne Gewichtsbelastung eine in Querrichtung konkave Oberseite zur Abstützung des Fußes mit Aufwärtskrümmung an jeder Seite und Übergang in das Futterinnere und eine allgemein konvexe Unterseite mit einer in Querrichtung konkaven Zone unter dem großen Zeh des Fußes der Trägerperson sowie unter Gewichtsbelastung eine in Querrichtung abgeflachte Ober- und Unterseite aufweist, wobei die Ober-• seite unter dem großen Zeh einen in Querrichtung konkaven Abschnitt besitzt.
    28. Orthopädisch-dynamisches Schuhwerk nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergangsbereich vom Ballen- zum Fußgewölbeabschnitt der Sohle ohne Gewichtsbelastung eine in Querrichtung flache fußstützende Oberseite mit Aufwärtskrümmung an jeder Seite und Übergang in das Futterinnere sowie eine in Querrichtung konvexe Unterseite zur Berührung mit dem Untergrund und unter Gewichtsbelastung .eine in Querrichtung konvexe Oberseite und eine in Querrichtung flache Unterseite aufweist.
    29. Orthopädisch-dynamisches Schuhwerk nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußgewölbeabcchnitt der Sohle ohne GewichtsbelaGtung eine in Querrichtung konvexe und nach innen geneigte Oberseite zur Unterstützung <k<r; Fußgewölbes mit AufwKrtskrUmrnung au Jeder Gelte uu<3 Übergang in das Futterinnere sowie eine allgemein konkave Unterseite, die von der Rippe unter dem Fußrist ihren Ausgang nimmt, und unter Gewichtsbelastung eine im wesentlichen abgeflachte Oberseite sowie eine hierzu parallele Unterseite mit Neigung auf den Rist zu aufweist.
    30. Orthopädisch-dynamisches Schuhwerk nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Fersenabschnitt der Sohle ohne Gewichtsbelastung eine in Querrichtung konkave Oberseite zur Unterstützung der Ferse mit /ΉΓν/·" γΥ.γ,-krUmmung an Jeder ilelle und Übergang .i.n clar, Ku 1.1. -ι·1πΐι> ΐ·<·
    BAD ORIGINAL r-npY
    r.owle Unterstützung durch die umfangsmäßig verlaufende Rippe in Verbindung rrit der Ausnehmung bzw. Vertie fung an der Unterseite des Fersenabsohnitts und unter Gewichtsbelastung eine leicht abgeflachte und von der zusammengedrückten umlaufenden Rippe gestützte Oberseite aufweist.
    :')1. Orthopädisch-dynamisches Schuhwerk nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Fersenabschnitt der Sohle ohne Gewichtsbelastung eine in Querrichtung konkave Oberseite zur Unterstützung der Ferse mit Aufwärtskrümmung an jeder Seite und Übergang in das Futterinnere sowie Ausbildung einer die Ferse der Trägerperson umschließenden napfartigen Vertiefung bei Unterstützung durch die umfangsmäßig verlaufende Stützrippe in Verbindung mit der Ausnehmung an der Unterseite des Fersenabschnitts und unter Gewichtsbelastung eine leicht abgeflachte Oberseite mit Abfangung durch die zusammengedrückte umlaufende Rippe aufweist.
    '*>?. Orthopädisch-dynamisches Schuhwerk, das der B*ußform der Trägerperson angepaßt ist und sich den Belastungskräfteri, welche der Verfirmungstendenz des Fußes direkt proportional sind, anpaßt,
    gekennzeichnet durch, eine Sohle aus einem flexiblen und federnd zusammendrückbaren Material, die im gewichtunbelasteten Zustand ihre normale Form aufweist sowie komplementär zur Plantarfläche des Fußes der Trägerperson und unter dieser angeordnet ist, ein Oberteil aus flexiblem Material, das vom Rand der Sohle ausgeht und den Fuß des Trägers von der Ferse bis zum Vorderfuß angepaßt umschließt, eine Stützrippe von zunehmender Tiefe mit Verlauf vom Zehenabschnitt der Sohle bis zur Außenseite ihres Fersenabschnitts, die weiter um den Umfang der Ferse herumgeführt ist und eine Vertiefung oder Ausnehmung zwischen Fersen- und Zehenabschnitt der
    - 26 -
    Sohle bildet, und durch einen Stopfen in der Ausnehmung aus flexiblem und federnden Material, das stärker zusammendftckbar ist als das die Ausnehmung bildende Sohlenmaterial, wobei Sohle und Stopfen unter Gewichtsbelastung in Anpassung an die Belastungskräfte, welche durch den Auftrittsdruck des Fußes der Trägerperson auf den mit der Plantarfläohe der Sohle und des Stopfens in Kontakt gelangenden Untergrund erzeugt werden, eine Verformung; erfahren .
    33· Orthopädisch-dynamisches Schuhwerk, das sich den Belastungskräften, welche der Verformungstendenz des B"ußes der Träger^ person direkt proportional sind, pneumatisch anpaßt, gekennzeichnet durch eine Sohle aus flexiblem Material und mit einer Vielzahl von Adern, bei der durch Verschweißen von ersten und zweiten Folien aus flexiblem Material gasdichte Stellen sowie durch Anschweißen einer dritten Bahn aus flexiblem Material über den Zellen dieser ersten und zweiten Folien liegende Gasverteilungskanäle zur Steuerung von Gasdrücken komplementär und unter der Plantarfläche des Fußes einer Tragerperson hergestellt werden, und durch ein Oberteil aus flexiblem Material, das vom Rand der Sohle ausgeht und die Ferse des Fußes angepaßt umschließt.
    34. Orthopädisch-dynamisches Schuhwerk nach Anspruch SO, dadurch gekennzeichnet, daß die Adern mit Elementen verr.ehen sind, die den Gasfluß zwischen den gasdichten Zellen beschränken bzw. steuern.
    BAD ORIGINAL
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3527938A1 (de) * 1985-08-03 1987-02-12 Paul Ganter Schuh- oder laufsohle
DE10000207A1 (de) * 2000-01-05 2001-07-12 Juergen Stumpf Fußbett
DE102023121557A1 (de) 2023-08-11 2025-02-13 Sanitätshaus Helmut Haas GmbH Verstellbare Einlage bzw. Einlegesohle

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