DE310847C - - Google Patents
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- DE310847C DE310847C DENDAT310847D DE310847DA DE310847C DE 310847 C DE310847 C DE 310847C DE NDAT310847 D DENDAT310847 D DE NDAT310847D DE 310847D A DE310847D A DE 310847DA DE 310847 C DE310847 C DE 310847C
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- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D13/00—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
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- Automation & Control Theory (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Nachgiebige Rückführungen der Muffe indirekt wirkender Regler für Kraftmaschinen
mit Federn, die einen Bremskolben bewegen und deren Wirkung unmittelbar von einem
Wert der einen Richtung in einen Wert der
anderen. Richtung übergeht, und Festlegung der Mittelstellung bei verstellbarem Ungleichförmigkeitsgrade
der Regelung durch ein Querhaupt, ein zugehöriges Gestänge und einen
xo Bund an der Kolbenstange sind an sich bekannt.
Von diesen bekannten Rückführungen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand
durch die Anordnung eines durch ein Drosselorgan einstellbaren, aber sonst ungesteuerten
Umlaufes und eines zweiten Umlaufes der • ' Ölbrercse-, in dem die Regelung des Durcl·
flusses durch einen Kolbenschieber erfolgt, der durch eine zweite Ölbremse mit Federn gleicher
Wirkung gesteuert wird, und dessen Mitteiao stellung durch ein festes Querhaupt bei kleinstem
Ungleichförnrigkeitsgrade festgelegt wird. Hierdurch wird eine anfangs schnelle, am
Bewegungsende sanfte, aber bestimmte Ein-, stellung erreicht.
Ϊ5 Das Gestänge kann auch bei festen Federwiderlagern am Querhaupt angreifen.
Fig. ι zeigt für zwei gegeneinander geschaltete
Federn das Verhältnis zwischen den wirksamen Federkräften und den Federwegen
der bisherigen Ausführungen. Bezeichnet man ganz allgemein den Widerstand gegen Ver- '
schieben des Bremskolbens if mit W, so wird
nach beiden Seiten von der Mittellage eine Strecke Δ vorhanden sein, in der bei den
bekannten Anordnungen die Einstellung der Reibung W halber eine zufällige ist, weil die
wirksame Federkraft P kleiner als W ist. Das ist die Ursache, daß derartige Regler sowohl
für den Ungleichförmigkeitsgrad \ = O der
Regelung, als auch bis zu selbst großen Ungleichförmigkeitsgraden nicht imstande waren, zusammenarbeitende
Maschinensätze unter gleichen Leistungen zu halten.
In Fig. 2 sind die Federkräfte einer für nachgiebige Rückführung neuen Anordnung der
Federn dargestellt, bei der die kleinste Federkraft P1 jederzeit. größer ist als der Widerstand
W, der der genauen Einstellung des Kolbens entgegenwirkt.
In der Patentschrift 125636, Klasse.60, sind
in Fig. 5 derartige Federn mit Kfäfteplan
nach Fig. 2 der beiliegenden Zeichnung des Erfindungsgegenstandes zwar als Belastung eines
zweiseitig wirkenden Überdruckkolbenventiles: dargestellt. Zur Einstellung des ölbremskolbens
werden dort die Federn nicht benutzt. :
Diese Anwendung ist also neu.
Fig. 3 der Zeichnung läßt die neue Anordnung erkennen. Die gegeneinander geschalteten
Federn F1 und F2 dienen hier" zur Bewegung
und Einstellung des Kolbens i? in der Ölbremse. :
Von den Regelteilen der Kraftmaschine wird
die Welle R bewegt und mit ihr der Bremszylinder der Ölbremse. Die Kolbenstange des
Kolbens K derselben hat einen Bund B1, gegen
den sich beiderseits die Federteller C1 und C2
anlegen. Das ;Querhaupt Γ .hat genau gleiche Stärke wie der Bund B1. D ist eine feste
Führung der Kolbenstange. Durch die Lenker E1, Ez, Es und E4 wird das Querhaupt Γ
immer auf die Mitte zwischen D und G eingestellt. Die Federn F1 und F2 liegen mit
der Mindestspannung P1 gegen ihre Teller C1
12. Auflage, ausgegeben tan 5. Mi 1920J
und C2 und gegen den Bund B1 oder das
Querhaupt T an. Denkt man sich zunächst den Drehpunkt N auf die Mitte der Welle R
verschoben, dann werden die Punkte JV, 'M und G. von den Ausschlägen des Hebels .4
nicht beeinflußt. Die Teile D und G liegen fest, also auch die Traverse T und damit die
Stellung des Bundes B1. Der Ungleichförmigkeitsgrad
der Regelung wird also gleich Null. _
ίο Wird der Hebel A durch einen Regelvorgang
in die Stellung At gebracht,' so wird im ersten
Augenblick der Kolben K mit Kolbenstange und Bund B1 gehoben, so daß die in der
Nebenfigur 4 der Deutlichkeit halber herausgezeichnete Stellung des. Bundes B1 entsteht.
Der Bund B1 hat den Teller C1 gehoben, die
Feder F1 zusammengedrückt. Federteller C2
gegen Querhaupt T gestützt, hält die Feder F2 unter unverändeter Spannung und ist bei
ao dieser Bewegung ohne Einfluß auf F1.
Unter der Wirkung der Feder F1 wird der
Kolben/? zur Verschiebung im Ölbremszylinder
gedrängt, solange, bis BundB1 wieder
auf dem Federteller C2 abgestützt ist. Die
Einstellung des Kolbens K muß also ohne jeden Fehler Δ (vgl. Fig. 1), erfolgen. In
gleicher Weise würde die Zusammendrückung
der Feder F2 erfolgen, wenn der Hebel A in
die Stellung A2 gelangt.
Durch Verschiebung von dem Zapfen iV kann nach Bedürfnis eine Bewegung der
Muffe G und damit des Querhauptes T eingestellt werden. Je größer die Bewegung
von T, desto größer die Bewegung der gesamten durch Welle A bewegten Rückführung und
damit der Ungleichförmigkeitsgrad der Regulierung, der positiv oder bei Verschiebung von
N über das Wellenmittel R hinaus auch negativ sein kann. Durch das Gelenkstangensystem E1
bis F>4 wird bei jeder Stellung von iV auf A
und damit von G die Beharrungslage VOnB1
und damit die des Kolbens if in der Ölbremse
aufs genaueste bestimmt.
Weil aber die Federkraft P sich nicht mehr zwischen Null und ihrem Höchstwert P. verändert,
sondern nur noch zwischen P1 und P,
wird gegen früher eine wesentlich höhere, gegen Ende des Hubes für sanften Übergang
zu große Bewegungsgeschwindigkeit des KoI-bens K in seinem Zylinder erzielt.
Zur Einstellung der Traverse T nach vorausbestimmtem Gesetz können bekannte Übertragungsmittel
(auch hydraulische) benutzt werden. Insbesondere ist auch eine Ausführung
möglich, bei der das Gestänge M unmittelbar an der Traverse T angreift, während die
Führung G ebenfalls fest ist. Die Federkräfte P1 und P2 können dann verschieden seih. Der
Zweck bestimmter Einstellung wird aber immer erreicht, sofern P1 bzw. P2 größer sind als W.
Um also, wie erforderlich, sanft endigende Bewegung zu erzielen, ist eine Änderung des
Durchflußquerschnittes der Ölbremse notwendig. Am vollkommensten wird diese Aufgabe
mit Hilfe einer zweiten Ölbremse gelöst, deren Kolben k durch eine Federanordnung
gleicher Art wie vorbeschrieben beeinflußt wird.
Der Steuerkolben c muß imnier, und zwar rascher in die gezeichnete Mittellage zurückkehren,
als der Kolben K seine neue Stellung erreicht Es liegt also derselbe Fall vor, wie
wenn für die Hauptölbremse iV auf Wellenmittel R steht. Der Ungleichförmigkeitsgrad
ist demnach gleich Null. Das hier mit f bezeichnete Querhaupt, gegen das sich die
Federteller stützen, kann an e unverrückbar befestigt sein.
Bewegt sich der Hebel A in die Lage A1,
so wird zugleich mehr als die Hauptölbremse mit Kolben if auch die Hilfsölbremse mit dem
Kolben k eine Verschiebung erfahren, und die Bunde des Steuerkolbens c geben den Durchfluß
durch das Kanalsystem b frei. Je nach Einstellung der Sehraube s wird der Bund JS2
mehr oder weniger rasch wieder in die Mittellage gedrückt und damit durch c der Durchfluß
durch den Kanal b gedrosselt oder verschlossen. Für den letzten Übergang bleibt dann nur
noch eine Geschwindigkeit, die durch die Schraube S1 eingestellt wird. Es kann mit
dieser Einrichtung große Stellgeschwindigkeit des Kolbens K und doch sanftestes Einspielen
in die neue Beharrungsstellung erreicht werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Nachgiebige Rückführung der Muffe eines indirekt wirkenden Kraftmaschirienreglers mit Federn, die einen Bremskolben bewegen und deren Wirkung unmittelbar von einem Werte'der einen Richtung in einen Wert der anderen Richtung wechselt, und Festlegung der Mittelstellung bei verstellbarem Ungleichförmigkeitsgrade durch ein Querhaupt, ein zugehöriges Gestänge und einen Bund, gekennzeichnet durch die Anordnung eines durch ein Drosselorgan (S1) einstellbaren, aber sonst ungesteuerten Umlaufes und eines zweiten Umlaufes (δ) der Ölbremse, in dem die Regelung des Durchflusses durch einen Kolbenschieber (c) geschieht, der durch eine zweite Ölbremse mit Federn gleicher Wirkung gesteuert wird, und dessen Mittelstellung durch ein festes Querhaupt (f) bei kleinstem Ungleichförmigkeitsgrade festgelegt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE310847C true DE310847C (de) |
Family
ID=563870
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT310847D Active DE310847C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE310847C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1127721B (de) * | 1955-07-29 | 1962-04-12 | Andritz Ag Maschf | PJ-Regler fuer Kraftmaschinen, insbesondere Wasserturbinen |
| DE1212413B (de) * | 1957-02-13 | 1966-03-10 | Andritz Ag Maschf | PI-Regler fuer Kraftmaschinen |
-
0
- DE DENDAT310847D patent/DE310847C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1127721B (de) * | 1955-07-29 | 1962-04-12 | Andritz Ag Maschf | PJ-Regler fuer Kraftmaschinen, insbesondere Wasserturbinen |
| DE1212413B (de) * | 1957-02-13 | 1966-03-10 | Andritz Ag Maschf | PI-Regler fuer Kraftmaschinen |
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