DE3108392C2 - Kollektorloser Gleichstrommotor - Google Patents
Kollektorloser GleichstrommotorInfo
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- H02K29/06—Motors or generators having non-mechanical commutating devices, e.g. discharge tubes or semiconductor devices with position sensing devices
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Abstract
Hier gilt es die Aufgabe zu lösen, für den Moment des Anlaufes ein sehr schmales Reluktanzmoment zu schaffen. Daher werden zwei Lösungswege vorgeschlagen, nämlich zur Überbrückung der Momentenlücke permanente Magnete über den Nutöffnungen oder dort einen Hilfspol (6, 7) vorzusehen.
Description
Die Erfindung betrifft einen kollektorlosen Gleichstrommotor aus einem Stator mit zwei ausgeprägten
Polen, einem permanentmagnetischen Innen- oder Außenrotor, wobei die Rotormagnetpole eine etwa trapezförmige,
rechteckförmige oder sinusförmige Induktionsverteilung mit Pollücken zwischen den Polen aufweisen,
sowie im Bereich der Nutöffnungen durch Permanentmagnete eine Unsymmetrie des magnetischen
Feldes zur Erzielung einer Reluktanzänderung vorgesehen ist und eine von einem Drehstellungsdetektor gesteuerte,
im Betrieb ein Wechselfeld erzeugende Statorwicklung vorhanden ist.
Ein derartiger Gleichstrommotor ist aus der FR 24 55 385 bekannt. Dieser bekannte Motor besitzt
einen Stator, an dessen Polschuhen zwei einander diametral gegenüberliegende, in einer de- Drehrichtung
des Rotors entgegengesetzten Richtung etwas versetzte Permanentmagnete befestigt sind. Diese Permanentmagnete
dienen dazu, den stillstehenden Rotor stets in einer Stellung zu halten, aus der jederzeit ein erneuter
Anlauf problemlos möglich ist. Dabei ist jedoch die Befestigung der Magnete an den Statorpolen schwierig
und aufwendig, da sie eingeklebt oder auf ähnliche Weise befestigt werden müssen. Weiterhin bringt diese Anordnung
der Permanentmagnete den Nachteil mit sich, daß zwischen ihnen hohe in axialer Richtung wirkende
Kräfte auftreten.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei einem kollektorlosen Gleichstrommotor der eingangs
beschriebenen Art die Montage der Dauermagnete zu erleichtern und deren in axialer Richtung wirkenden
Kräfte zu dämpfen.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Permanentmagnete über den Nutöffnungen des Statorblechpaketes
angeordnet sind, die zu den Polen, die zwischen sich den Luftspalt bilden, eine gegenläufige PoIarität
aufweisen und einer der beiden Permanentmagneie rotorseitig und der andere Permanentmagnet slatorseitig
in die Nuten eingeschoben ist Hierzu sind vorteilhafterweise im Stator Taschen zur Aufnahme der Permanentmagnete
angeordnet, so daß die Magnete auf einfache Weise durch Einschieben am Stator befestigt
werden können. Der statorseitige Permanentmagnet wird von der Motorflanschseite her und der rotorseitige
Permanentmagnet von der Seite des Rotortopfes her in die Nutöffnungen eingeschoben. Weitere vorteilhafte
Ausgestaltungsmerkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
Anhand der Zeichnung wird im folgenden die Erfindung
beispielhaft näher erläutert Dabei zeigt
F i g. 1 Schenktisch einen erfindungsgemäßen zweipoligen
Außenläufermotor mit in den beiden Nutöffnungen angeordneten Permanentmagneten,
F i g. 2 eine Abwicklung des Motors nach F i g. 1, und zwar den Luftspaltverlauf über den beiden Polbögen,
Fig.3 schematisch ein Kunststoff-Spritzleil mit einem
angesetzten bzw. angespritzten erfindungsgemäßen Permanentmagneten,
F i g. 4 eine Aufsicht nach F i g. 3 und
F i g. 5A bis E Darstellungen, um die Wirkungsweise der erfindungsgenäßen Anordnungen noch näher zu erläutern.
F i g. 1 und 2 zeigen eine Möglichkeit, um zu erreichen,
daß auch in denjenigen Winkelbereichen, in denen die Pollücken über die Nutöffnungen hinweglaufen, ein
Reluktanzmoment diese Momentlücke überwindet. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß je ein
Permanentmagnet 1,2 vorzugsweise symmetrisch über den beiden Nutöffnungen 3, 4 vorgesehen ist. Die beiden
Magnetstreifen 1, 2 haben zu den Polen, die den Luftspalt bilden, gegenläufige (ungleiche) Polarität.
Zur Dämpfung der axialen Abstoßungskräfte ist ein Permanentmagnet rotorseitig und ein anderer stalorseitig angeordnet.
Zur Dämpfung der axialen Abstoßungskräfte ist ein Permanentmagnet rotorseitig und ein anderer stalorseitig angeordnet.
Das Problem der Anbringung der Permanentmagneten 1,2 zwecks Überbrückung der Momentenlücke wird
dadurch gelöst, daß Taschen für die Permanentmagnete 1, 2 im Stator vorgesehen (angespritzt) werden bzw. es
werden die Permanentmagnete 1, 2 mii einem Kunststoffspritzteil
5 versehen und in die Nutöffnung 3, 4 eingebracht und dort befestigt. Fertigungstechnisch hat
dies den Vorteil, daß der Permanentmagnet 1, 2 im Spritzgußteil in einem separaten Arbeitsgang hergestellt
werden kann. Dieses Teil braucht später nur in die Nutöffnung 3,4 eingeschoben zu werden.
In F i g. 5A ist die Magnetisierung des Rotors 11 dargestellt.
Die Induktion B ist annähernd rechteckförmig. Dadurch, daß nur nadelimpulsförmige Stromlücken
(z. B. durch Verwendung eines HaIl-ICs in der Kommutierungsschaltung) vorhanden sind, kann der Magnetisierungsverlauf
von rechteckförmig bis sinusförmig gestaltet werden.
In Fig.5B ist der Stromverlauf erkennbar. Da die
Stromkennlinie unabhängig von der Rotormagnelisierung ist, treten nur nadelimpulsförmige Strocklücken
auf. Damit vereinfacht sich der Aufwand des Motors erheblich.
In Fig.5C ist das elektromagnetische Antriebsmoment
zu sehen; hier gibt es schmale Bereiche, wobei Md- O nur punktförmig auftritt.
In F i g. 5D ist ein Hilfsmoment zur Erreichung einer
pseudostabilen Lage im unerregten Zustand gezeigt, wie diese beispielsweise durch die Anordnung nach der
Erfindung erreicht wird. Diese sogenannte Hilfsmoment verhindert, daß sich der Rotor 11 nicht in eine stabile
Lage einstellen kann, in der beim Einschalten keine Tangentialkraftkomponente
entsteht Der Winkelbereich dieser kritischen Stellung, in der der Rcyor 11 beim Anlauf
nicht stehen bleiben darf, beträgt ca. 5° el von Mitte Nutöffnung. ίο
In Verbindung mit digitalschaltendem Hall-IC istder
Stromverlaiii praktisch konstant Damit ist das Reluktanzmoment
(bei gleichgeformten Luftspaltverlauf) sowohl bei annähernd rechteckförmiger bis zur sinusförmigen
Rotormagnetisierung ausreichend.
In F i g. 5E ist dan an der Welle abgegebene Drehmoment
gezeigt. Es setzt sich aus Me;und Mh zusammen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
20
40
SO
J5
•0
65
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Claims (3)
1. Kollektorloser Gleichstrommotor aus einem Stator mit zwei ausgeprägten Polen, einem permanentmagnetischen
Innen- oder Außenrotor, wobei die Rotormagnetpole eine etwa trapezförmige, rechteckförmige oder sinusförmige Induktionsverteilung
mit Pollücken zwischen den Polen aufweisen, sowie im Bereich der Nutöffnungen durch Permanentmagnete
eine Unsymmetrie des magnetischen Feldes zur Erzielung einer Reluktaiizänderung vorgesehen
ist und eine von einem Drehstellungsdetektor gesteuerte, im Betrieb ein Wechselfeld erzeugende
Statorwicklung vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Permanentmagnete (1,
2) über den Nutöffnungen (3, 4) des Statorblechpakets angeordnet sind, die zu den Polen, die zwischen
sich den Luftspalt bilden, eine gegenläufige Polarität aufrveisen und einer der beiden Permanentmagnete
(1 bzw. 2) rotorseitig und der andere Permanentmagnet (2 bzw. 1) statorseitig in die Nuten eingeschoben
ist.
2. Kollektorloser Gleichstrommotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Taschen zur
Aufnahme der Permanentmagnete (1, 2) im Stator (12) angeordnet sind.
3. Kollektorloser Gleichstrommotor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Permanentmagnet (1,2) mit einem Teil (5), z. B. aus Kunststoff, zu einer Einheit vereinigt ist, die in der
Nutöffnung (3,4) ein- oder anbringbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813108392 DE3108392C2 (de) | 1981-03-05 | 1981-03-05 | Kollektorloser Gleichstrommotor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813108392 DE3108392C2 (de) | 1981-03-05 | 1981-03-05 | Kollektorloser Gleichstrommotor |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3108392A1 DE3108392A1 (de) | 1982-09-23 |
| DE3108392C2 true DE3108392C2 (de) | 1986-10-02 |
Family
ID=6126423
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813108392 Expired DE3108392C2 (de) | 1981-03-05 | 1981-03-05 | Kollektorloser Gleichstrommotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1981
- 1981-03-05 DE DE19813108392 patent/DE3108392C2/de not_active Expired
Also Published As
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