DE3108184C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schienenbremsmagnet
für Magnetschienenbremsen von Schienenfahrzeugen, mit
im wesentlichen bügelförmigen, in Schienenlängsrichtung
in einem bestimmten Teilungsmaß angeordneten, be
schränkt eigenbeweglichen Polschuhen, die mit ihren
Stegteilen eine rechteckige oder ovale, parallel zur
Schienenlängsrichtung verlaufende Öffnung eines die
Erregerspule aufnehmenden Spulenkastens durchgreifen und
deren Schenkel die untere Hälfte des Spulenkastens beid
seitig übergreifen und unterhalb des Spulenkastens in
Schienenlängsrichtung unter Bildung einer Wechselpol
folge zueinander verschränkt sind, wobei jeder Schenkel
mit einer sich zumindest annähernd über die ganze
Schienenkopfbreite erstreckenden Aufstandsfläche
endet, und mit zwischen den Polschuhen befindlichen
Trennwänden.
Bei einem bekannten, derartigen Schienenbremsmagneten
nach dem DE-GM 18 64 750 verjüngen sich die Schenkel
der Polschuhe unterhalb des Spulenkastens in ihrem
Verschränkungsbereich auf etwa die Hälfte des Kern
querschnittes, den sie in Höhe des Spulenkasten auf
weisen; diese Verjüngung ergibt einen beachtlichen,
magnetischen Widerstand, wodurch das vom Schienenbrems
magneten erzeugbare Magnetfeld geschwächt wird.
Bei diesem bekannten Schienenbremsmagneten stehen die
Polschuhe mit annähernd rechteckigen Aufstandsflächen
auf der Schienenoberfläche auf, wobei die aufeinander
folgenden Aufstandsflächen jeweils unterschiedliche
Polarität aufweisen. Auch die einander benachbarten
Aufstandsfläche zweier benachbarter, völlig gleich
artig ausgebildeter Polschuhe des bekannten Schienen
bremsmagneten weisen unterschiedliche Polarität auf.
Der bekannte Schienenbremsmagnet weist somit für jeden
Magnetpol nur eine relativ kleine Aufstandsfläche auf
und besitzt eine kleine Polteilung, bei einem üblichen
Teilungsmaß der Polschuhe von etwa 100 mm ebenfalls eine
Polteilung von 100 mm, wodurch sich während der Ab
bremsung eines fahrenden Fahrzeuges mittels dieses
Schienenbremsmagneten an einer des Schienenkopfes
ein sehr rascher Wechsel des Magnetfeldes ergibt,
so daß sich das Magnetfeld gar nicht mehr richtig aus
bilden und aufbauen kann. Hierdurch wird die Wirbel
strom-Ausbildung im Schienenkopf und damit die durch
diese Wirbelströme bedingte Bremswirkung auf den
Schienenbremsmagneten behindert. Die nur magelhaft
mögliche Ausbildung des Magnetfeldes bewirkt auch eine
Minderung der Anzugskraft des Schienenbremsmagneten,
wodurch er eine nur geringe Anzugskraft auf die Schiene
ausübt. Beide Effekte mindern die Bremswirkung des
Schienenbremsmagneten in beachtlichem Maß.
Mit der DE-OS 22 21 051 und 19 60 946 sind ebenfalls
bereits Schienenbremsmagnete der eingangs genannten Art
bekanntgeworden, welche völlig gleichartig ausgebildete,
einander benachbart angeordnete Polschuhe und eine
deren geringem Teilungsmaß entsprechende, kleine Pol
teilung aufweisen. Die kleine Polteilung behindert auch
hier wie vorstehend beschrieben durch rasche Magnetfeld
umpolung die Ausbildung des Magnetfeldes. Die Polschuhe
dieser Schienenbremsmagnete enden mit etwa dreieckförmigen
Aufstandsflächen an den Polschuh-Schenkeln, wobei die Dreieckspitze zum
jeweils gegenüberliegenden Schenkel weist. Die dreieckigen
Aufstandsflächen ermöglichen, bei geringer Bauhöhe des
Schienenbremsmagneten, eine Wechselpolfolge zu erzielen, wobei die
Schenkel der Polschuhe einen gegenüber der Ausführung nach dem erwähnten
DE-GM wesentlich kleineren Wechsel der Kernquerschnittsflächen und damit
einen verringerten, magnetischen Widerstand aufweisen.
Der DE-PS 2 50 130 ist eine elektromagnetische Schienenbremse entnehmbar,
bei welcher die Polschuhe in wechselnder Polfolge auf der Schiene
aufstehen. Zum Steigern des magnetischen Flusses und damit der
erzielbaren Bremswirkung wird ein großer Flußquerschnitt im Schienenkopf
angestrebt, was durch zur Längsrichtung der Schiene schräg verlaufende
Luftzwischenräume zwischen den Polschuhen und damit entsprechend schräg
verlaufende Begrenzungen der Aufstandsflächen der Polschuhe auf der
Schiene erreicht wird. Die Aufstandsflächen erhalten hierdurch in einer
Ausführungsform eine parallelogrammartige und in einer anderen
Ausführungsform eine trapezartige Gestalt, wobei bei letzterer die
Trapez-Grundlinien abwechselnd zu beiden Seitenbegrenzungen des
Schienenkopfes liegen.
Aus der DE-PS 95 843 ist ein Schienenbremsmagnet abweichender Bauart
bekannt, welcher eine Reihe von gleichachsig angeordneten Magnetspulen
aufweist, wobei deren gemeinsame Achse parallel zur Schienenlängsrichtung
verläuft. Jede Magnetspule weist an ihren Enden je einen Polschuh auf.
Die einander benachbarten Magnetspulen besitzen jeweils entgegengesetzten
Wicklungssinn, so daß sie auch bei Erregung entgegengesetzte Polarität
aufweisen, also jeweils zwei gleichnamige Pole zweier benachbarter
Magnetspulen unmittelbar nebeneinander zu liegen kommen. Dieser
Schienenbremsmagnet ist als reiner Wirbelstrombremsmagnet ausgebildet,
weist also keine Aufstandsfläche auf, welche auf einer Schienenoberfläche
zu liegen kommen könnte.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schienenbremsmagnet der
eingangs genannten Art mit einfachen Mitteln derart auszugestalten, daß
während Abbremsungen eines fahrenden Fahrzeuges ein starkes Magnetfeld
ausbildbar ist, der Schienenbremsmagnet eine große Bremswirkung erzeugt
und einen hohen Wirkungsgrad aufweist, in seiner Bauhöhe jedoch gering
bleibt.
Die Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß bei einem
Schienenbremsmagneten mit den eingangs
genannten Merkmalen die einander benachbarten Aufstands
flächen zweier benachbarter Polschuhe gleiche
Polarität aufweisen. Hierdurch ergibt sich, daß die be
nachbarten Aufstandsflächen der beiden Polschuhe jeweils
einen Magnetpol bilden, dieser Magnetpol somit eine
große Fläche aufweist und bei sich relativ zur Schiene
bewegendem Schienenbremsmagnet sich an den einzelnen Stellen
der Schiene zeitlich eine ausreichend lange bestehen
bleibende Polung ergibt, wodurch sich das Magnetfeld
voll und kräftig ausbilden kann. Durch das infolge der
großen Polteilung voll ausbildbare Magnetfeld sind
insbesondere hohe Wirbelstrom-Bremseffekte erreichbar,
so daß bei dem Vergleich zu bisherigen Schienenbrems
magneten gleicher Bremswirkung eine geringere Anpressung
an die Schiene und damit auch eine Verringerung des Ver
schleißes möglich ist. Trotz der großen Polteilung bleibt
jedoch die gute Beweglichkeit der Polschuhe und damit
die Anpaßfähigkeit der Aufstandsflächen an die Schienen
oberfläche erhalten.
Nach der weiteren Erfindung ist eine zweckmäßige Ausge
staltung des Schienenbremsmagneten dadurch erreichbar,
daß zwei benachbarte Polschuhe zueinander spiegel
bildlich ausgebildet sind, wobei sich die Spiegelebene
in der Ebene der zwischen ihnen befindlichen Trennwand
befindet.
Zum Erzielen großer Aufstandsflächen bei guter Führung
des Magnetflußes kann es nach der weiteren Erfindung
zweckmäßig sein, den Schienenbremsmagnet derart auszu
bilden, daß die Aufstandsflächen etwa trapezartige Ge
stalt aufweisen. Die großen, hierdurch erreichbaren
Aufstandsflächen begünstigen die volle Ausbildung der
Magnetfelder. Dabei ist es des weiteren zweckmäßig, wenn
die Schenkel der Polschuhe vom Stegteil bis zu den Auf
standsflächen einen zumindest annähernd konstanten Kern
querschnitt und damit einen dementsprechend niedrigen,
magnetischen Widerstand aufweisen. Die trapezförmigen Aufstands
flächen ermöglichen dies bei niedriger Bauhöhe.
Es ist gemäß der Erfindung zweckmäßig, den Schienen
bremsmagnet derart auszubilden, daß das Teilungsmaß der
Polschuhe die Hälfte des Teilungsmaßes der Wechselpol
folge an den Aufstandsflächen beträgt. Bei einem Schienen
bremsmagneten mit dem üblichen Teilungsmaß von ca. 100 mm
für die Polschuhe ist es demnach zweckmäßig, wenn das
Teilungsmaß der Wechselpolfolge ca. 200 mm ist.
Abweichend hiervon ist unter Inkaufnahme einer geringen
Minderung der Anpaßmöglichkeit der Aufstandsflächen an
die Schienenoberfläche der Schienenbremsmagnet nach der
weiteren Erfindung auch derart ausbildbar, daß ein
Schenkel des Polschuhs zwei nahe der in Schienenlängs
richtung liegenden Enden befindliche Aufstandsflächen
aufweist, zwischen welchen sich eine Aufstandsfläche des
anderen Schenkels befindet. Dabei ist es zweckmäßig, wenn
jede der endseitigen Aufstandsflächen des einen Polschuhes
etwa die Hälfte der Fläche der mittleren Aufstandsfläche
des anderen Polschuhes aufweist. Das Teilungsmaß der
Polschuhe kann hierbei zweckmäßig 200 mm betragen. Durch
Halbierung der Anzahl der für einen Schienenbremsmagneten
erforderlichen Polschuhe ergibt sich trotz Verdoppelung
der Länge der einzelnen Polschuhe hierbei eine nennens
werte Verbilligung des Schienenbremsmagneten.
Zur Aufnahme der die Anziehung des Schienenbremsmagneten
an die Schiene überlagernden Anpreßkraft des Schienen
bremsmagneten an die Schiene, welche von den Absenkorganen
des Schienenbremsmagneten herrührt, kann es nach einem
weiteren Merkmal der Erfindung zweckmäßig sein, wenn die
entsprechend den vorstehenden Ausgestaltungsmöglichkeiten
ausgebildeten und somit ebenfalls mit Wirbelstrom-Effekt
wirkenden End-Polschuh an den Schienenbremsmagnet-Enden
größere Aufstandsflächen als die zwischen diesen be
findlichen Polschuhe aufweisen.
Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele von nach der
Erfindung ausgebildeten Schienenbremsmagneten, und zwar
zeigt
Fig. 1 einen Schienenbremsmagneten in
perspektivischer Ansicht, wobei zur Ver
deutlichung nur zwei mittlere Polschuhe
gezeigt sind,
Fig. 2 eine Unteransicht, also die Aufstands
flächen des Schienenbremsmagneten in
vergrößertem Maßstab,
Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Unteran
sicht eines Schienenbremsmagneten mit
einer zweiten Polschuh-Ausführung.
Gemäß Fig. 1 sind in die oval ausgebildeten Öffnung 1 eines
der Aufnahme der Erregerspule dienenden Spulenkastens 3
in gleichmäßigem Abstand voneinander Trennwände 5 einge
setzt. In die Zwischenräume zwischen je zweien dieser
Trennwände 5 sind mit allseitigem Spiel bügelförmige
Polschuhe 7 eingesetzt, in Fig. 1 sind lediglich zwei
dieser Polschuhe eingezeichnet. Die Polschuhe 7 durch
greifen mit ihren Stegteilen die Öffnung 1 und über
greifen mit ihren Schenkeln 9 die untere Hälfte des
Spulenkastens 1 auf beiden Seiten.
Die Schenkel 9 eines jeden Polschuhes 7 sind unterhalb des
Spulenkastens 1 in Schienenlängsrichtung zueinander ver
schränkt ausgebildet und enden mit Aufstandsflächen 11,
mit welchen sie auf die Oberfläche 13 einer Schiene 15
aufsetzbar sind. Die bei Erregung des Schienenbremsmagneten
unterschiedliche Polarität aufweisenden Aufstandsflächen
11 eines jeden Polschuhes 7 liegen somit in Schienen
längsrichtung hintereinander, wobei sich zwischen ihnen
ein geringer Abstand 17 befindet; sie erstrecken sich
über die ganze Breite der Schienenoberfläche 13. Insoweit
entspricht der Schienenbremsmagnet beispielsweise dem
vorstehend bereits erwähnten DE-GM 18 64 750.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind zwei benachbart ange
ordnete Polschuhe 7 zueinander spiegelbildlich ausge
bildet, wobei sich die Spiegelebene in der Ebene der
Trennwand 5 zwischen den beiden Polschuhen 7 befindet.
Hieraus ergibt sich, daß die einander benachbarten
Aufstandsflächen 11 der beiden Polschuhe 7 den auf der
gleichen Seite des Spulenkastens 3 befindlichen Schenkeln
der beiden Polschuhe 7 zugeordnet sind und somit bei
Erregung des Schienenbremsmagneten auch gleich Polarität
aufweisen, während die beiden anderen, zueinander ent
fernt liegenden Aufstandsflächen 11 der beiden Polschuhe
7 entgegengesetzte, zueinander jedoch gleiche Polarität
besitzen. Es ergibt sich somit, daß der Schienenbrems
magnet in Längsrichtung der Schiene 15 eine Wechselpol
folge an den Aufstandsflächen 11 aufweist, deren Teilungs
maß A, wie nachfolgend anhand Fig. 2 näher erläutert,
doppelt so groß wie das Teilungsmaß B für die Anordnung
der Polschuhe ist. Bei einem üblichen Teilungsmaß B von
etwa 100 mm für die Anordnung der Polschuhe 7 beträgt
also das Teilungsmaß A für die Wechselpolfolge der Auf
standsflächen 11 etwa 200 mm.
Aus Fig. 1 ist weiterhin ersichtlich, daß die Schenkel 9
der Polschuhe 7 vom die Öffnung 1 des Spulenkastens 3
durchgreifenden Stegteil bis zu den Aufstandsflächen 11
einen annähernd konstanten Kernquerschnitt aufweisen, wo
durch der magnetische Widerstand der Schenkel 9 über deren
ganze Länge gleichmäßig niedrig gehalten wird und sich
bei Erregung des Schienenbremsmagneten ein kräftiges
Magnetfeld ausbilden kann.
Aus der die Aufstandsflächen 11 des Schienenbremsmagneten
zeigenden Fig. 2 ist ersichtlich, daß die Aufstands
flächen 11 etwa trapezartige Gestalt aufweisen, wobei
sie mit einer Breite von etwa 2/3 der in Schienenlängs
richtung gemessenen Länge der Polschuhe 7 an deren
Schenkeln ansetzen, sich am Polschuhende geradlinig und
senkrecht zur Schienenlängsrichtung zum gegenüberliegenden
Schenkel 9 hin erstrecken und andererseits eine zur
Schienenlängsrichtung schräg verlaufende Begrenzungskante
19 aufweisen, derart, daß sie sich in in Richtung zum
anderen Schenkel 9 hin verjüngen.
Die sich beispielsweise bei Erregung des Schienenbrems
magneten ergebenden Polaritäten der Aufstandsflächen 11
sind Fig. 2 durch Angabe der Süd- bzw. Nordpole S bzw. N
angegeben. Aus Fig. 2 sind auch die Teilungsmaße A und B
ersichtlich: es ist wesentlich, daß das Teilungsmaß A
für die Wechselpolfolge doppelt so groß ist wie das
Teilungsmaß B für die Anordnung der Polschuhe 7. Während
die Aufstandsflächen 11 infolge der Eigenbeweglichkeit
der Polschuhe 7 und deren geringen Teilungsmaßes B sich
während Bremsungen gut an die jeweilige Lage der Ober
fläche 13 der Schiene 15 anpassen können, wodurch stets
ein sattes Aufliegen des ganzen Schienenbremsmagneten
auf der Schienenoberfläche 13 gewährleistet wird, bewirkt
das große Teilungsmaß A, daß während Bremsungen bei sich
relativ zur Schiene 15 bewegendem Schienenbremsmagneten
sich an jeder Stelle der Schiene 15 für eine ausreichend
lange Zeit ein gleichgerichtetes Magnetfeld befindet,
die Polung also zeitlich so ausreichend lange bestehen
bleibt, daß sich das Magnetfeld des Schienenbremsmagneten
voll aufbauen und in der Schiene 15 die Wirbelströme
voll ausbilden können. Hierdurch wird ein hoher Wirbel
strom-Bremseffekt für den Schienenbremsmagneten erreicht,
so daß seine Anpassung an die Schiene und damit sein
Verschleiß entsprechend vermindert werden kann.
Aus Fig. 2 ist weiterhin ersichtlich, daß die für
Schienenbremsmagnete üblichen, beispielsweise aus Fig. 3
der erwähnten DE-OS 22 21 051 ersichtlichen End-Polschuhe
21 ebenfalls in Schienenlängsrichtung zueinander ver
setzt angeordnete Aufstandsflächen 11′ aufweisen und
somit einen Wirbelstrom-Bremseffekt bewirken. Die
Aufstandsflächen 11′ der End-Polschuhe 21 sind größer
als die Aufstandsflächen 11 der übrigen Polschuhe 7,
sie können daher ohne verstärkte Flächenpressung oder
verstärkten Verschleiß die durch die nicht dargestellten,
üblichen Absenkorgane für den Schienenbremsmagneten be
wirkte Anpressung des Schienenbremsmagneten an die
Schienenoberfläche 13 aufnehmen.
Abweichend zur vorstehend beschriebenen Ausführungsform
des Schienenbremsmagneten kann unter Inkaufnahme einer
geringfügigen Minderung der Anpaßfähigkeit der Aufstands
flächen 11 an die jeweilige Lage der Schienenoberfläche
13 der Schienenbremsmagnet gemäß Fig. 3 in seine Her
stellungskosten dadurch wesentlich verbilligt werden,
daß jeweils zwei einander benachbarte Polschuhe 7 gemäß
dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel zu
einem Polschuh zusammengefaßt werden. Der so umgestaltete
Schienenbremsmagnet weist also im Vergleich zu vorstehend beschriebenem
Ausführungsbeispiel nur die halbe Anzahl von Polschuhen und Trennwänden
auf. Die Polschuhe des so umgestalteten Schienenbremsmagneten sind zudem
völlig gleichartig ausgebildet.
Gemäß Fig. 3 weist jeder Polschuh 7′ des Schienenbremsmagneten zwei
Schenkel 9′ auf, deren einer nahe seiner in Schienenlängsrichtung
liegenden Enden je eine Aufstandsfläche 23 besitzt, deren Gestalt und
Größe etwa den Aufstandsflächen 11 des vorstehend beschriebenen
Ausführungsbeispieles entsprechen. Der gegenüberliegende Schenkel 9′ des
Polschuhes 7′ weist mittig eine trapezförmige Aufstandsfläche 25 auf,
welche mit dem Abstand 17 zwischen die beiden Aufstandsflächen 23
eingreift und etwa doppelte Größe wie jede dieser Aufstandsflächen 23
besitzt. Zwischen den gleichartig ausgebildeten Polschuhen 7′ befinden
sich wiederum Trennwände 5. Die sich bei Erregung des
Schienenbremsmagneten ergebende Polung der Aufstandsflächen 23 und 25 ist
in Fig. 3 eingezeichnet. Es ist ersichtlich, daß beim
Schienenbremsmagneten nach Fig. 3 das Teilungsmaß für die Anordnung der
Polschuhe 7′ und das Teilungsmaß für die Wechselpolfolge gleich sind, in
Fig. 3 ist dieses gemeinsame Teilungsmaß C eingezeichnet. Die Größe des
Teilungsmaßes C beträgt vorzugsweise etwa 200 mm.
Der Schienenbremsmagnet kann in seinen übrigen, vorstehend nicht näher
erläuterten Teilen in üblicher Weise ausgebildet sein, insbesondere
können die Abstände 17 durch unmagnetisches Material ausgefüllt sein. In
Fig. 2 und 3 sind an den End-Polschuhen 21 befestigte Rahmenteile und
Anlauf-Schrägflächen dargestellt, die beide aus der bereits erwähnten
DE-OS 22 21 051 bekannt sind.
Bezugszeichenliste
1 Öffnung
3 Spulenkasten
5 Trennwand
7, 7′ Polschuh
9, 9′ Schenkel
11, 11′ Aufstandsfläche
13 Oberfläche
15 Schiene
17 Abstand
19 Begrenzungskante
21 End-Polschuhe
23 Aufstandsfläche
25 Aufstandsfläche
A Teilungsmaß für Wechselpolfolge
B Teilungsmaß für Polschuhe
C Teilungsmaß für Polschuhe
S Südpol
N Nordpol
3 Spulenkasten
5 Trennwand
7, 7′ Polschuh
9, 9′ Schenkel
11, 11′ Aufstandsfläche
13 Oberfläche
15 Schiene
17 Abstand
19 Begrenzungskante
21 End-Polschuhe
23 Aufstandsfläche
25 Aufstandsfläche
A Teilungsmaß für Wechselpolfolge
B Teilungsmaß für Polschuhe
C Teilungsmaß für Polschuhe
S Südpol
N Nordpol
Claims (10)
1. Schienenbremsmagnet für Magnetschienenbremsen von Schienenfahrzeugen,
mit im wesentlichen bügelförmigen, in Schienenlängsrichtung in einem
bestimmten Teilmaß (B; C) angeordneten, beschränkt eigenbeweglichen
Polschuhen (7; 7′), die mit ihren Stegteilen eine rechteckige oder ovale,
parallel zur Schienenlängsrichtung verlaufende Öffnung (1) eines die
Erregerspule aufnehmenden Spulenkastens (3) durchgreifen und deren
Schenkel (9; 9′) die untere Hälfte des Spulenkastens (3) beidseitig
übergreifen und unterhalb des Spulenkastens (3) in Schienenlängsrichtung
unter Bildung einer Wechselpolfolge zueinander verschränkt sind, wobei
jeder Schenkel (9; 9′) mit einer sich zumindest annähernd über die ganze
Schienenkopfbreite erstreckenden Aufstandsfläche (11; 23, 25) endet, und
mit zwischen den Polschuhen (7; 7′) befindlichen Trennwänden (5), dadurch
gekennzeichnet, daß die einander benachbarten Aufstandsflächen (11; 23)
zweier benachbarter Polschuhe (7; 7′) gleiche Polarität aufweisen.
2. Schienenbremsmagnet nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei
benachbarte Polschuhe (7, 7′) zueinander spiegelbildlich ausgebildet sind,
wobei sich die Spiegelebene in der Ebene der sich zwischen ihnen
befindlichen Trennwand (5) befindet.
3. Schienenbremsmagnet nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufstandsflächen (11) etwa trapezartige Gestalt aufweisen.
4. Schienenbremsmagnet nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schenkel (9) der Polschuhe (7) vom Stegteil bis zu den Aufstandsflächen
(11) einen zumindest annähernd konstanten Kernquerschnitt aufweisen.
5. Schienenbremsmagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Teilungsmaß (B) der Polschuhe (7) die Hälfte des
Teilungsmaßes (A) der Wechselpolfolge an den Aufstandsflächen (11)
beträgt.
6. Schienenbremsmagnet nach Anspruch 5, wobei die Polschuhe in einem
Teilungsmaß von ca. 100 mm angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß
das Teilungsmaß (A) der Wechselpolfolge ca. 200 mm beträgt.
7. Schienenbremsmagnet nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Schenkel (9′) des Polschuhes (7′) zwei nahe der in
Schienenlängsrichtung liegenden Enden befindliche Aufstandsflächen (23)
aufweist, zwischen welchen sich eine Aufstandsfläche (25) des anderen
Schenkels (9′) befindet.
8. Schienenbremsmagnet nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jede
der endseitigen Aufstandsflächen (23) des einen Polschuhes (9′) etwa die
Hälfte der Fläche der mittleren Aufstandsfläche (25) des anderen
Polschuhes (9′) aufweist.
9. Schienenbremsmagnet nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Teilungsmaß (C) der Polschuhe (7′) ca. 200 mm beträgt.
10. Schienenbremsmagnet nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die an den Enden befindlichen End-Polschuhe (21)
größere Aufstandsflächen (11′) als die zwischen diesen befindlichen
Polschuhe (7) aufweisen.
Priority Applications (3)
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|---|---|---|---|
| DE19813108184 DE3108184A1 (de) | 1981-03-04 | 1981-03-04 | "schienenbremsmagnet" |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813108184 DE3108184A1 (de) | 1981-03-04 | 1981-03-04 | "schienenbremsmagnet" |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3108184A1 DE3108184A1 (de) | 1982-09-16 |
| DE3108184C2 true DE3108184C2 (de) | 1989-06-08 |
Family
ID=6126321
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813108184 Granted DE3108184A1 (de) | 1981-03-04 | 1981-03-04 | "schienenbremsmagnet" |
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- 1982-03-03 IT IT47899/82A patent/IT1156249B/it active
Also Published As
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| IT1156249B (it) | 1987-01-28 |
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| FR2501139B1 (de) | 1984-12-28 |
| FR2501139A1 (fr) | 1982-09-10 |
| IT8247899A0 (it) | 1982-03-03 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: KNORR-BREMSE AG, 8000 MUENCHEN, DE |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |