DE3108004A1 - "elektronisches geraet mit sprachsynthesizer" - Google Patents
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-
- G—PHYSICS
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- G10L13/00—Speech synthesis; Text to speech systems
- G10L13/02—Methods for producing synthetic speech; Speech synthesisers
- G10L13/04—Details of speech synthesis systems, e.g. synthesiser structure or memory management
- G10L13/047—Architecture of speech synthesisers
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Description
; K.K.
TER MEER · MÜLLER · STEINMEISTER" "- '-.'"-- 1-S3 V-(K)-GER
BESCHREIBUNG
Die Erfindung bezieht sich auf mit einem Sprachsynthesizer ausgerüstete elektronische Geräte, wie im Oberbegriff
von Patentanspruch 1 angegeben.
Sprachsynthesizer sind zum Bestandteil vieler Geräte geworden, um beispielsweise bei einem elektronischen Rechner
Formeln und Rechenergebnisse, bei einer Uhr die genaue Zeit oder Weckzeiteinstellungen, bei Verkaufgeräten wie Registrierkassen
die Geldeinlage, Tastenbetätigungen und dergleichen, oder in einem Auto Fahrzustände oder Störungen dem Benutzer
bzw. Fahrer in Form synthetischer Sprache hörbar anzugeben. Sprachsynthesizer sind also in vielen Industriezweigen auf
dem Vormarsch.
Einen wesentlichen Bestandteil eines Sprachsynthesizers bildet eine Steuer- und überwachungsschaltung für die Sprachsynthese,
die nachstehend kurz "Sprachregelschaltung" genannt wird und in einem einzigen LSI-Chip einen Steuerspeicher
und einen Speicher für quantisierte Sprach- oder Lautdaten (nachstehend kurz Lautdatenspeicher genannt) enthält. Die
Inhalte aus dem Lautdatenspeicher werden zum Zwecke der Sprachsynthese aufgrund von im Steuerspeicher gespeicherten
Befehlen abgerufen. Unter gewissen Voraussetzungen kann der Sprachsynthesizer vorgespeicherte Wort selbständig hörbar
ansagen. Wenn die Sprachregelschaltung von einem als Uhr oder Rechner arbeitenden Mikroprozessor überwacht wird,
kann sie eine Zeitinformation oder Rechenergebnisse hörbar ausgeben, während ihr entsprechende Wortcodes zugeführt
werden.
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: ::.':-; :1631-(K)-GER
TERMEER-MÜLLER-STEINMEISTER-- -- - ....
-A-
Bei diesem erläuterten Sprachsynthesizer kann es jedoch aufgrund eines Absinkens einer Aktivierspannung vorkommen,
daß er falsche oder unwichtige Laute ausgibt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Sprachsynthesizer
so zu verbessern, daß er derartige Störungen selbständig erkennt und die Ausgabe falscher oder unwichtiger Laute
verhindert.
Die erfindungsgemäße Lösung der gestellten Aufgabe ist
kurz gefaßt im Patentanspruch 1 angegeben.
Vorteilhafte Weiterbildungen des Erfindungsgedankens sind in Unteransprüchen dargelegt.
15
15
Das erfindungsgemäß ausgebildete elektronische Gerät
zeichnet sich dadurch aus, daß die Sprachregelschaltung eines Sprachsynthesizers eine Überwachungsschaltung enthält, welche
Abweichungen bzw. ungewöhnlich hohe oder niedrige Werte der an die Sprachausgabestufe gehenden Aktivierspannung überwacht
und falsche oder gestörte Sprachausgaben verhindert.
Wenn nach einer Weiterbildung des Erfindungsgedankens die Sprachregelschaltung an einem Mikroprozessor angeschlossen
ist, dann steuert vorzugsweise eine Ausgabeschaltung des Mikroprozessors die Lautdatenübertragung zu der Sprachregels
chaltung, befördert Steuersignale von der Sprachregelschaltung zu dem Mikroprozessor . Diese Schaltung enthält ferner
eine überwachungsschaltung zur Überprüfung einer in die Sprachregelschaltung
gehenden Aktivierspannung. Vorteilhaft kann es sein, wenn der Mikroprozessor ferner eine Schaltung enthält,
welche aufgrund eines von der Ausgabeschaltung er-
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Sharp K.K. -T63n-(K)-GER
TER MEER · MÜLLER ■ STEINMEISTER
zeugten Ausgangssignals, welches eine Abweichung der
Aktivierspannung angibt, die Lautsignal-Abgabeoperation Spaichrogelschaltunej entsprechend beeinflußt..
Nachstehend werden einige die Merkmale dar Erfindung
aufweisende Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf eine Zeichnung näher erläutert. Darin zeigen:
Flg. I und 2 BJoükeehaltbllätär zur Erläuterung
Prinzips eines erfindungsgemäß ausgebildeten
Sprachsynthesizers,
Fig. 3 und 4 ein Blockschaltbild eines mit einem
Fig. 3 und 4 ein Blockschaltbild eines mit einem
Sprachsynthesizer gekoppelten Mikroprozessors sowie zugehörige Signalabläufe,
Fig. 5 ein Blockschaltbild eines in einem erfindungsgemäßen elektronischen Gerät enthaltenen Mikroprozessors
,
Fig. 6 und 7 ein Blockschaltbild eines erfindungsgemäß ausgebildeten elektronischen Gerätes sowie
zugehörige Signalabläufe, und
Fig. 8 ein Flußdiagramm zur Arbeitsweise des elektronischen Gerätes.
Die in Fig. 1 schematisch dargestellte Sprachregelschaltung VC für einen Sprachsynthesizer ist in einem einzigen
LSI-Halbleiterchip enthalten, der mehrere äußere Anschlüsse
hat. über Anschlüsse X1 und Xq ist ein eingebauter
Taktgenerator der Schaltung VC zwecks Erregung mit einem äußeren Quarzoszillator udt»r Widerstand verbunden. Port ι
dient zur Eingabe von Serien daten (z.B. 8-Bit-Daten), die an einen Anschluß SIN gehen und bei einer Datenlänge von
8 Bit achtmal eingespeist werden. In den Nachbaranschluß
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0 gehen Datentaktimpulse, damit die Bit-Daten mit vorge-ο
sehener Zeitabstimmung eingeführt werden.
Ein Datenanschluß 2, im folgenden auch als "Pforte" 5 oder "Port" bezeichnet, ist ein Mehrzweckeingang für
8-Bit-Daten oder Steuersignale aus einem externen LSI (typisch CPU) oder dergleichen. Port 3 ist ein 8-Bit-Mehrzweckausgang
für die Abgabe von 8-Bit-Daten und Steuersignalen an die externe LSI-Einrichtung (CPU) oder dergleichen.
Ein mit einem anderen Bus DO. kombinierter Adreßbus AO. bildet einen 16-Bit-Bus für Adreßdaten zu einem externen
Erweiterungsspeicher.
Der 8-Bit-Datenbus DO. dient in üblicher Weise als Eingangs- und Ausgangsdatenverbindung mit Erweiterungsspeichern (ROM und RAM). Bekanntlich ist ein ROM ein
Festspeicher und ein RAM ein Lese/Schreib-Speicher. über einen Tonausgang DO. werden 6-Bit-Digitalausgänge und
2-Bit-PWM-Impulsausgänge (PWM = Impulsbreitenmodulation)
abgegeben, d.h. die Sprachregelschaltung VC gibt digitale Lautinformation mittels Impulsbreitenmodulation aus, und
die aus dem Ausgang DO. kommenden Ausgangssignale werden über Tiefpaßfilter in Analog-Toninformation umgesetzt.
Es gibt ferner einen Digital/Analogwandler D/A, einen Verstärker AMP und einen Lautsprecher ST.
Die erwähnten PWM-Ausgangssignale haben eine Zusatzlänge
von 2 Bit, welche entgegengesetzt gepolte Signale bilden, so daß die Polarität der Ausgangssignale ohne
Phasenumkehr seitens eines externen Tonverstärkers wählbar ist. Es sei bemerkt, daß der D/A-Wandler für die impulsbreitenmodulierten
Ausgangssignale nicht erforderlich ist. *
oder Redundanz-
oder Redundanz-
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Sh^rp; K.K. 76 31 ik) -GER
Als Alternative wandelt der Digital/Analogwandler D/A die 6-Bit-Digitalsignale (ohne die 2-Bit-PWM-Signale) in
entsprechende Analogsignale als Tonausgänge um. Wenn wie in diesem Fall sowohl die Digitalsignale als auch die PWM-Signale
in der Sprachregelschaltung verfügbar sind, können externe Zusatzschaltungen, Teile und Tonqualität dem Verwendungszweck
des Sprach-Synthesizers gemäß optimal ausgenutzt werden.
Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit Fig. 2 und 3 eingehender erläutert. Eine an sich bekannte
Ein/Ausgabeeinheit I/O enthält eine Tastatur und eine Anzeige wie eine Flüssigkristallanzeige. Beispielsweise
gehen von CO.. bis CO4 des Ausgangsanschlusses CO. kommende
Strobe-Signale und Tasteneingangssignale über eine Matrix kombiniert zu einem Eingang N_N.. Die Anzeige wird durch
eine Signalkombination aus CO- - CO4 und CO5 - COg so aktiviert,
daß bei Betätigung einer bestimmten Taste eine oder m ehrere Leuchteinheiten der Anzeigeaufleuchten. Diese Funktion
ist bei relativ kleinen Geräten angenehm, wo lediglich vorgewählte Wörter in synthetische Sprache umzusetzen sind.
In Fig. 3 ist der erfindungsgemäße Sprach-Synthesizer an einen Mikroprozessor MPU angeschlossen, dessen Anschlüsse
K1 - K. mit der Tastatur KEY verbunden sind, dessen Ausgangsanschluß
0. die Signale der Tastatur KEY und die Segmeintansteuersignale
an die Anzeige DISP, und dessen Ausgangsanschluß H. ein gemeinsames Signal an die Anzeige
abgibt. Die beschriebenen Baugruppen MPU, KEY und DISP können einen elektronischen Rechner mit allen zugehörigen
Funktionen bilden, welche in Verbindung mit dem erfindungsgemäß ausgebildeten Sprach-Synthesizer die eingegebenen
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Tastensignale oder seine Rechenergebnisse in synthetischer. Sprache hörbar ausgibt.
Über einen Anschluß R~ gibt der Mikroprozessor MPU
eine Aktivierspannung an die Sprachregelschaltung VC, den Digital/Analogwandler D/A und den Verstärker AMP ab und
liefert dann Tondaten, die über die Regelschaltung VC in Form synthetischer Sprache auszugeben sind. Soll z.B. die
Anweisung "multipliziere" (x) hörbar ausgegeben werden, dann liefert der Mikroprozessor MPU einen entsprechenden
Code an die Sprachregelschaltung VC.
Die Daten aus dem Anschluß R. von MPU gehen nacheinander
zum Eingang NINg von ΝχΝ. der Schaltung VC. Damit diese
Datenübertragung in der richtigen zeitlichen Abstimmung abläuft, geht ein Taktsignal BUSY von einem Anschluß R~ des
Mikroprozessors in einen Anschluß N N. der Schaltung VC,
welche ihrerseits über ihren Ausgangsanschluß CO„ Bestätigungssignale
ACK an einen Anschluß des Mikroprozessors liefert. Durch Austausch der BUSY- und ACK-Signale läuft
die Datenübertragung in bekannter Weise ab.
In Verbindung mit den in Fig. 4 dargestellten Signalabläufen wird ein hochliegender Signalpegel mit "H" und
ein tiefliegender Signalpegel mit "L" bezeichnet. Mit Einschaltung
der Sprachregelschaltung VC durch ein Ausgangssignal von R? befindet sie sich im Anfangszustand und ist
bereit für CO R von Ausgang CO. sowie zur Annahme des Mikroprozessorsignals BUSY an ihrem Eingangsanschluß
N-QTQ von NTN·' der l°9ische Pegel steigt auf "H" an. Erhält
VC bei einem BUSY-Signal von H an Eingang N_nq Daten, dann
gehen CO „ und das ACK-Signal auf L herunter. Dagegen erhöht
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VC bei einem BUSY-Signal von L den Signalpegel von ACK
auf H und zeigt damit seine Bereitschaft zur Aufnahme der nächsten Daten an . Gleichzeitig hebt in Abhängigkeit
davon der Mikroprozessor MPU den Pegel seines BUSY-Signals
ebenfalls auf H an und liefert an den VC-Anschluß NIN8 die
zweiten Bit-Daten. Unter wiederholter Durchführung der erläuterten Vorgänge werden nacheinander alle 8-Bit-Wortcodes
an die Sprachregelschaltung VC übertragen. Danach bleiben die Signale BUSY auf H und ACK auf L, und unter diesen
Bedingungen beginnt die Schaltung VC mit der Sprachsynthese. Nach Abschluß der Sprachsynthese dieser Wort-Codes wird der
Mikroprozessor MPU durch den hochliegenden Signalpegel H des ACK-Signals davon unterrichtet, und daraufhin senkt
er sein BUSY-Signal auf den L-Pegel ab. Dieser Vorgang umfaßt
die Übertragung von Gruppen von Wort-Codes für die hörbare Ausgabe eines Wortes. Die Sprachregelschaltung bzw.
der Sprachsynthesizer VC überträgt die Wort-Codes in einen gewünschten Abschnitt des RAM und führt Befehle des Steuerspeichers
in bezug auf in dem Lautdatenspeicher enthaltene Information durch, und dabei entstehen in aufeinanderfolgenden
Codes entsprechende synthetische Sprachlaute. Die zuvor erläuterte Schaltung ist bereits Gegenstand
der deutschen Patentanmeldung P 30 49 393.7.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Sprachsynthesizer, der mittels einer Überwachungsschaltung innerhalb
der Sprachregelschaltung eine Spannung überwacht, die einem oder mehreren Baugruppen in der Sprachausgabeschaltung
zugeführt wird.
Der in Fig. 5 als Blockschaltbild dargestellte erfindungsgemäße Mikroprozessor MPU hat die Funktionen einer Uhr
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und umfaßt einen Setzspeicher ROM zur Speicherung einer gegebenen Folge von Befehlscodes, einen Lese/Schreib-Speicher
RAM, eine Rechenlogik ALU, einen Akkumulator ACC, einen Anzeigepuffer W und eine über ihren Ausgang O. Segmentsignale
an die Anzeige liefernde Ausgangstorschaltung G. Ein
4-Bit-Ausgangspuffer R liefert über R-, R2, R3 und R4
Steuersignale an die Sprachregelschaltung VC. Eingangspuffer ß und K nehmen Tastensignale und das ACK-Signal auf. Ferner
gibt es Programmzähler PU und PL, Stack-Pointers CU und SL, eine Taktsteuerung CG und eine Teilerschaltung DIV.
In Fig. 6 ist erfindungsgemäß dieser Mikroprozessor MPU mit dem Sprach-Synthesizer bzw. dessen Sprachregelschaltung
VC kombiniert · Diese Anordnung unterscheidet sich von dem Blockschaltbild in Fig. 3 im wesentlichen durch ein von MPU
nach VC gehendes Rücksetzsignal ACL sowie zwei verschiedene Spannungsquellen VCC1 und VCC2, von denen die erste relativ
klein ist und den sehr wenig Strom verbrauchenden und als Uhr arbeitenden Mikroprozessor MPU versorgt, während die
andere relativ groß ist und die Sprachregelschaltung VC speist. Die Spannungsquelle VCC- ist stets eingeschaltet,
damit MPU als Uhr durchlaufen kann.
Die zwischen MPU und VC hin- und herlaufenden Signale sind in Fig. 7 dargestellt. Die Zeitfolge von Fig. 3 wird
in eine erste Periode a, wo erfindungsgemäß eine Überprüfung
von abnormalen oder Fehlerzuständen der Sprachregelschaltung VC überprüft, eine zweite Periode b zur Datenübertragung
und eine dritte Periode c zur hörbaren Ausgabe unterteilt. Zur Erzeugung eines hörbaren Ausgangs wird zunächst durch
einen hochliegenden Pegel H am Ausgangsanschluß R2 von MPU
zum Zeitpunkt p- VC mit Strom versorgt. Durch das gewöhnlich
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* "■-,.:-. 5h«rp ac.κ.
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den Η-Pegel führende ACL-Signal ist VC im Rücksetzzustand.
Nach Ablauf der Zeit T1 wird das ACL-Signal bzw. der
Anschluß R- von MPU = L, damit VC aufgrund eines Speicherbefehls
ihren Ausgangsanschluß COg auf H hält. Bei einer Störung begrenzt die Sprachregelschaltung VC ihren Ausgang
CO8 auf L! es wird kein ACK-Signal abgegeben.nach Ablauf
von T- nach dieser ACK-Signalabsenkung prüft MPU/ ob
das ACK-Signal jetzt auf H angestiegen ist. Falls gemäß Fig. 7 bei t2 ACK = L ist, wird es für die Periode T1 auf H
gehalten. Nach Ablauf von T? wird das ACK-Signal zu einem
Zeitpunkt t, nocheinmal überprüft, und wenn es H ist, überträgt
MPU nacheinander über den Anschluß R. die Daten WD.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel erfolgt die Abfragung des ACK-Signals sechzehnmal.· Steht dieses
Signal danach immer noch auf L, so wird angenommen, daß die Versorgungsspannung VCC2 für die Sprachregelschaltung
VC abgesunken ist, und das ACL-Signal wird zwangsweise auf H angehoben, und ein Signal POW wird auf L-Pegel
gebracht und damit die Sprachausgabe unterbrochen. Der Abfragevorgang hat deshalb eine vorgegebene Anzahl
von Wiederholungen, weil die als Stromquelle für die Sprachregelschaltung VC benutzte Batterie nach der Einschaltung
einen langsamen Spannungsabfall aufweist und erst nach längerer Zeit einen für den Betrieb des Sprachsynthesizers
VC geeigneten Spannungswert einnimmt, nachdem die Stromversorgung durch das Signal POW von MPU eingeschaltet
wurde. Diese Erscheinung ist besonders ausgeprägt bei der Spannungsversorgung über einen Gleichstrom/Gleichstrom-Umsetzer.
Die Spannung der Stromquelle wird mehrfach abgefragt. Bei einer frischen Batterie beginnt die hörbare
Ausgabe sofort nach Einschaltung der Stromquelle durch das
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ACK-Signal Hf bei einer etwas verbrauchten Batterie erst
kurze Zeit später. Mit t4 geht, wenn das ACK-Signal als H
erkannt wird, auch das BUSY-Signal auf H; VC erkennt eine
Änderung und liest das erste Bit des Wort-Codes WD. Bei
t5 ist das ACK-Signal auf L. Falls unter diesen Umständen bei t, das BUSY-Signal auf L ist, geht das ACK-Signal zu t7 auf H und wartete auf den Pegelwechsel von BUSY auf H.
Wenn dieses Ereignis eintritt, wird zu tg das zweite Bit der Wort-Codes ausgelesen, und unter Wiederholung dieses Ablaufs werden nacheinander alle Bits der Wort-Codes übertragen; bei einer Wort-Code-WD-Langö von 0 Bit yt-folgi. die Wiederholung der übertragung achtmal. Danach hält der Mikroprozessor MPU das BUSY-Signal auf H, während VC das ACK-Signal nach dem Lesen des achten Bit zu tn auf L hält und · dann mit der öprachsyntheMe (beginnt. Nach Abschluß der hörbaren Ausgabe dieses Wortes läßt VC das ACK-Signal auf H gehen und informiert dadurch den Mikroprozessor MPU über den Abschluß zu t . Anschließend bringt MPU das BUSY-
t5 ist das ACK-Signal auf L. Falls unter diesen Umständen bei t, das BUSY-Signal auf L ist, geht das ACK-Signal zu t7 auf H und wartete auf den Pegelwechsel von BUSY auf H.
Wenn dieses Ereignis eintritt, wird zu tg das zweite Bit der Wort-Codes ausgelesen, und unter Wiederholung dieses Ablaufs werden nacheinander alle Bits der Wort-Codes übertragen; bei einer Wort-Code-WD-Langö von 0 Bit yt-folgi. die Wiederholung der übertragung achtmal. Danach hält der Mikroprozessor MPU das BUSY-Signal auf H, während VC das ACK-Signal nach dem Lesen des achten Bit zu tn auf L hält und · dann mit der öprachsyntheMe (beginnt. Nach Abschluß der hörbaren Ausgabe dieses Wortes läßt VC das ACK-Signal auf H gehen und informiert dadurch den Mikroprozessor MPU über den Abschluß zu t . Anschließend bringt MPU das BUSY-
Signal auf L.Der Sprachsynthesizer beginnt jetzt mit der
hörbaren Ansage des betreffenden Wortes.
Wenn der Mikroprozessor MPU zur Ansage des nächsten Wortes übergeht, werden die Wort-Codes in gleicher Weise
wie zuvor übertragen, und wenn sämtliche Wort-Codes abgegeben sind, bringt MPU das ACL-Signal auf H sowie das POW-Signal
auf L und schaltet damit die Stromversorgung für den Sprachsynthesizer bzw. die Sprachregelschaltung VC aus.
Das in Fig. 8 dargestellte Flußdiagramm enthält die Steuerschrittfolge auf seiten des Mikroprozessors MPU im
Verlauf der zuvor beschriebenen Operation. Soll eine hörbare Ausgabe erfolgen, dann wird erst der Zähler C rückgesetzt
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und danach das zweite und das erste Bit des Ausgangspuffers R des Mikroprozessors MPU gesetzt, um dadurch die Signale
POW und ACL auf Η-Pegel anzuheben (S -? S1 ■* S2) . Nach Ablauf
der Periode T1 wird durch Rücksetzen des ersten Bit
des Ausgangspüffers R das Signal ACL auf L abgesenkt
(S3 ■} S-) . Danach wird nach Ablauf der Periode T2 geprüft,
ob der Eingangspuffer ß auf H oder das ACK-Signal auf H ist. Bei ACK-Signal = L wird der Zähler C erhöht (S5 * S6 *
S7).
10
Wenn der Zähler C den Zählwert C ^ 15 erreicht, geht
das ACK-Signal auf Η-Pegel (Sg -S3). Sollte bei der 16-fachen
Wiederholung dieses Vorgangs das Verbleiben des ACK-Signals auf L festgestellt werden, wird eine Störung der
Sprachregelschaltung VC angenommen, seine Stromquelle VCC2
ausgeschaltet und das ACL-Signal auf Η-Pegel angehoben (Sg ■·>
Sg ·* S10). Das bedeutet eine Sperrung jeglicher hörbarer
Ausgabe.
Wenn nach Ablauf der Periode T2 das ACL-Signal auf L
heruntergegangen ist, gehen Daten zu VC erst nach einer Feststellung, daß das ACK-Signal auf Η-Pegel liegt (Sg ? S1.
Jetzt bleibt das Signal ACK auf L und geht erst nach der hörbaren Ausgabe auf H, und dieses. Ereignis stellt der Mikroprozessor
MPU fest. Die hörbar auszugebenden Wort-Codes werden fortlaufend übertragen, solange nicht das letzte Wort
erreicht ist (S11 ^S., ^S13 ^S^). Nach Ausgabe des
letzten Wortes wird die Stromversorgung für den Sprachsynthesizer VC ausgeschaltet und das ACL-Signal auf H-Pegel
angehoben (S13 ^S9 * S10). Der Zähler C kann in einem
bestimmten Platz des RAM von Fig. 5 angeordnet sein.
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; -'..'■': . 163;1-(K)-GER
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Bei dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel· kommt das Rücksetzsignal von außen (hier vom Mikroprozessor)
in den Sprach-Synthesizer. Stattdessen kann das elektronische Gerät auch so konstruiert sein, daß seine Stromversorgung
automatisch eingeschaltet wird und gleichzeitig die Rücksetzung erfolgt. In diesem Fall wird geprüft, ob kurz nach
der Einschaltung der Stromversorgung ein Antwortsignal erscheint.
Wie bereits erwähnt, wird bei dem erfindungsgemäßen Gerät eine falsche oder fehlerhafte Sprachausgabe verhindert,
wenn die Aktivier- bzw. Versorgungsspannung des Sprachsynthesizers
einen vorgegebenen Wert unterschreitet. Vor der Abgabe einer hörbaren Sprachausgabe wird zunächst geprüft,
ob der Sprachsynthesizer bzw. dessen Sprachregelschaltung gestört ist, und nur wenn diese Frage negativ
beantwortet wird, geht der Sprachsynthesizer zur hörbaren Sprachausgabe über. Zu diesem Zweck wird zu Beginn eines
gespeicherten Programms ein Befehl geladen, aufgrund dessen die Sprachregelschaltung nach dem Rücksetzen erst ein Bestätigungssignal
(ACK) erzeugt. Bevor die hörbare Ausgabe beginnt, wird die Sprachregelschaltung durch das ACL-Signal
rückgesetzt. Eine ungewöhniiche Situation des Sprachsynthesizers wird durch Überprüfung der Anwesenheit oder Ab-Wesenheit
des Bestätigungssignals (ACK-Signal) festgestellt, nachdem nach einem festgelegten Zeitraum das Rücksetzsignal
gelöscht worden ist. Wenn die Versorgungsspannung des Sprachsynthesizers absinkt und das Gerät damit seine normalen
Betriebsbedingungen verläßt, wird durch Wegfall des Bestätigungssignals
(ACK-Signal) auf Störung des Sprachsynthesizers erkannt.
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Claims (3)
- PATENTANWÄLTE ^ 1TER MEER-MÜLLER-STEINMEISTERBeim Europäischen Patentamt zugelassene Vertreter — Professional Representatives before the European Patent Office Mandatalres agrees pres !'Office europeen des brevetsDipl.-Chem. Dr. N. tar Meer Dipl.-lng. H. Steinmeister Dipl.-Ing, F. E. Müller Siekerwall 7Triftstrasse A1 öiekerwall 7.D-8OOO MÜNCHEN 22 D-48OO BIELEFELD 11631-(K)-GER 3. März 1981Mü/Gdt/vLSHARP KABUSHIKI KAISHA 22-22, Nagaike~eho? Aheno-ku, Otska, JapanElektronisches Gerät mit SpraahsyntheßizerPriorität: 3. März 1980, Japan, Ser.Nr. 55-27174PATENTANSPRÜCHE"ί .) Elektronisches Gerät mit einem Sprachsynthesizer, der eine Sprachregelschaltung mit einem quantisierte Sprachoder Lautdaten speichernden Lautdatenspeicher, einem Steuerspeicher zur Speicherung einer Reihe von Befehlen zur Steuerung der Abrufvorgänge von Inhalten des Lautdatenspeichers sowie miteiner Ausgabestufe enthält, gekennzeichnet durch eine Überwachungsschaltung (Fig. 6, Fig. 7), welche einen Spannungsabfall an130061/0563• '-' - .Sharp K.K.' ; 3631-(K)-GERTER MEER · MÜLLER · STEINMEISTER ■ --'--"der Sprachregelschaltung (VC) festellt und, wenn dieser Spannungsabfall einen festgelegten Wert erreicht, die Ausgabestufe (DO.) sperrt.
- 2. Gerät nach Anspruch 1, b©i dem die Sprachrggalschaltung an einen Mikroprozessor angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß- eine Ausgabeschaltung des Mikroprozessors (MI?U) die Lautdatenübertragung von dem Mikroprozessor zu der Sprachregelschaltung (VC) steuert, Steuersignale von der Sprachregelschaltung zu dem Mikroprozessor befördert und ferner eine überwachungsschaltung zur überprüfung einer in die Sprachregelschaltung gehenden Aktivierspannung aufweist, und daß- der Mikroprozessor ferner eine Schaltung enthält, welche aufgrund eines von der Ausgabeschaltung erzeugten Ausgangssignals, welches eine Abweichung der Aktivierspannung angibt, die Lautsignal-Abgabeoperation der Sprachregelschaltung (VC) entsprechend beeinflußt.
- 3. Gerät nach Anspruch 2,dadu rch gekennzeichnet, daß die Sprachregelschaltung (VC) und der Mikroprozessor (MPU) in einem einzigen LSI-Chip zusammengefaßt sind.130061/0563
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