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DE3107112A1 - "gekruemmte dielektrische leitung mit verringerten uebergangsverlusten - Google Patents

"gekruemmte dielektrische leitung mit verringerten uebergangsverlusten

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DE3107112A1
DE3107112A1 DE19813107112 DE3107112A DE3107112A1 DE 3107112 A1 DE3107112 A1 DE 3107112A1 DE 19813107112 DE19813107112 DE 19813107112 DE 3107112 A DE3107112 A DE 3107112A DE 3107112 A1 DE3107112 A1 DE 3107112A1
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line
curvature
curved
offset
dielectric
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DE19813107112
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Ernst-Georg Prof. Dr. 5600 Wuppertal Neumann
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Philips Kommunikations Industrie AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P3/00Waveguides; Transmission lines of the waveguide type
    • H01P3/16Dielectric waveguides, i.e. without a longitudinal conductor
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P1/00Auxiliary devices
    • H01P1/02Bends; Corners; Twists

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  • Waveguides (AREA)

Description

  • Gekrümmte dielektrische Leitung mit verringerten
  • Übergangsverlusten Die vorliegende Erfindung betrifft eine. dielektrische Leitung mit einer Leitungskrümmung, bestehend aus mindestens zwei miteinander verbundenen Leitungsabschnitten, von denen mindestens einer gekrümmt ist. Dielektrische Leitungen dienen zur Übertragung von elektromagnetische Wellen, insbesondere mit Wellenlängen im optischen Bereich.
  • Dielektrische Leitungen finden bei Mikrowellenfrequenzen und optischen Frequenzen Anwendung zur Führung von elektromagnetischer Feldenergie längs eines - mit Einschränkungen - beliebig wählbaren Weges. Es ist bekannt, daß an Krümmungen im Zuge einer dielektrischen Leitung Leistungsverluste durch Abstrahlung auftreten (E.-G. Neumann u. H.-D. Rudolph, IEEE Trans. Microwave Theory Techn., Vol. MTT-23 (1975) 142-149: Radiation from bends in dielectric rod transmission lines).
  • Dabei ist zu unterscheiden zwischen der durch tangentiale Abstrahlung bedingten Dämpfung der leckenden Eigenwelle an der gekrUmmten Leitung (E.F. Kuester, D.C. Chang, IEEE Journal of Quantum E'lect,rc)rl QI.-tl (1975) 903: Surface-wave radiation loss from curved dielectric slabs and fibers) und der Dämpfung durch Fehlanpassung der transversalen Feldverteilung an Stellen, an denen sich der Krümmungsradius abrupt ändert (Ubergangsverluste), z.B. an der Verbindungsstelle zwischen einer geraden und einer gebogenen dielektrischen Leitung (W.A. Gambling H. Matsumura, C.M. Ragdale, Electronics Letters, 14 (1978) 130-132: Fielddeformation in a curved single mode fiber).
  • Zur Vermind'erung der unerwünschten Dämpfung der Welle sowohl durch kontinuierliche .Abstrahlung wie durch Fehlanpassung der Felder kennt man bei gegebenen Daten der Leitung bisher nur ein Mittel, und zwar die Vergröf3erung des Krümmungsradius des gebogenen Leitungsabschnitts. Diese Lösung hat jedoch insbesondere in der Technik der integrierten Optik (L.D. Hutcheson, I.A. White and J.J. Burke, Optics Letters, 5 (1980) 276-278: Comparison of bending losses in integrated optic circuits) den Nachteil; daß die Verbindungsleitungen zwischen den einzelnen optischen Komponenten lang werden und daß die Anzahl der auf einem Chip gegebener Abmessungen integrierbaren Funktionen begrenzt wird. Außerdem besteht die Gefahr, daß die von einer KrUmmung abgestrahlte Welle zum Teil an einer anderen Krümmung in eine gefuhrte Welle rekonvertiert wird, daß es also zu unerwünschtem Ubersprechen zwischen verschiedenen dielektrischen Leitungen kommt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Übergangs.
  • verluste an der Verbindungsstelle zwischen einem geraden und einem gekrümmten dielektrischen Leitungsabschnitt sowie an der Verbindungsstelle zwischen zwei gekrümmten dielektrischen Leitungsabschnitten unterschiedlicher Krümmung zu vermindern, ohne dadurch di.e Länge der dielektrischen Leitung zu vergrößern.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß an den jeweiligen Stellen einer Änderung des Krümmungsradius die Achsen der zu verbindenden Leitungsabschnitte unterschiedlicher Krümmung in der Krümmung ebene transversal derart gegeneinander versetzt sind, daß der stärker gekrümmte Leitungsabschnitt in Richtung auf seinen Krümmungsmittelpunkt, verscXhol)en ist, und/oder bei gleicher Krümmung aber unterschiedl1ch'r Krümmungsrich,tung beide- Leitungsabschnltte in Richtung auf ihren jeweiligen Krümmungsmittelpunkt verschoben sind.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung soll kurz über die Eigenschaften der von geraden und gekrümmten dielektrischen Leitungsabschnitten. geführten elektromagnetischen Wellen und über die Frage ihrer Verkopplung beim Übergang zwischen zwei Leitungen gesprochen werden. Unter dielektrischer Leitung soll hier jede der möglichen Ausführungsformen verstanden werden, z.B..die dielektrische Stableitung (dielectric rod waveguide) oder Bildleitung (image line) der Mikrowellentechnik, die Fibieitung (Slab waveguide) oder Streifenleitung (strip waveguide) der integrierten Optik oder eine Faserleitung (optical fiber waveguide) beliebigen Brechzahlprofils der optischen Nachrichtentechnik. Die Frequenz der geführten elektromagnetischen Welle kann beliebig sein. Die dielektrische Leitung kann einwellig oder mehrwellig sein, Die Erfindung bezieht sich jedoch insbesondere auf dielektrische Leitungen, die nur den Grundmodus oder die beiden orthogonal polarisierten Grundmoden führen können. Gemäß der Erfindung wird daher stets die Grundwelle vorausgesetzt.
  • Die'Grundwelle an einer geraden dielektrisc.hen Leitung ist eine ebene elektromagnetische Welle mit endlicher Feldausdehnung in einer (Filmwelle) bzw. zwei (Streifenleitung, Faser) Richtungen transversal zur Ausbreitungsrichtung. Eine derartige Welle ~wird als Strahlwelle (wave beam) bezeichnet. Die transversale Verteilung der Feldstärke in einer Strahlwelle läßt sich näherungsweise gut durch tine Gaußfunktionmit der Breite w beschreiben. Die Feldweite w (spot size) 0 0 bezeichnet den transversalen'Abstand der Punkte von der Strahlwellenachse, in denen die Feldstärke um den Faktor 1/e = 0,37 kleiner ist als auf der Achse. Da die Phasengeschwindigkeit an Stellen relativ großer Feldstärke etwas vergrößert ist (D. Gloge, A.E.Ü. 18 (1964) 451-452: Bündelung kohärenter Lichtstrahlen durch ein ortsabhängiges Dielektrikum), hat eine Strahlwelle in einem homogenen Medium die Tendenz, sich aufzuweiten (Beugung). Durch die Erhöhung des ,Brechungsindex in der Umgebung der Strahlwellenachse wird in einer dielektrischen Leitung dem Effekt.der Beugung entgegengewirkt, so daß der Strahlwellendurchmesser sich längs derStrahltellenicht vergrößert. Die Phasenfronten bleiben Ebenen senkrecht zur Strahlwellenachse. Diese fällt bei einer geraden dielektrischen Leitung mit der Leitungsachse zusammen. Der zeitliche Mittelwert des Poynting-Vektors, der die lokale Richtung des Energieflusses und die Intensität der Strahlung angibt, steht senkrecht auf den Wellenfronten (E.-G. Neumann u. H;-D. Rudolph, Electron.
  • Lett. 10 (1974) 446-447: Poynting's vector and'the wavefronts near a plane conductor). Die Leistung fließt daher nur parallel zur Leitungsachse.
  • An einem gekrümmten dielektrischen Leitungsabschnitt verschiebt sich dagegen die Strahlwellenachse vom ,Krümmungsmittelpunkt weg nach außen (D.Marcuse, Journ.
  • Opt. Soc. America 66 (1976) 311-320: Field deformti and loss caused by curvature of optica fibers) und die Leitungsachse und die Strahlwellenachse fallen nicht mehr zusammen, der Versatz sei mit d bezeichnet.
  • Dadurch ist die Phasengeschwindigkeit auf der Innenseite des Bogens kleiner als auf der Außenseite: die Phasenfronten schwenken,so daß sie.immer senkrecht auf der lokalen Richtung der Leitungsachse stehen.
  • Die Energie fließt senkrecht zu den Wellenfronten, folgt also der Krümmung der Leitung (von der tangentialen Energieabstrahlung an der Außenseite des Bogens und der dadurch bedingten Dämpfung der Eigenwelle an der gekrümmten Leitung soll in diesem Zusammenhang abgesehen werden).
  • An der Verbindungsstelle zwischen einer geraden'und einer gebogenen dielektrischen Leitung geht ein Teil der Leistung der ankommenden Mode an der geraden Leitung in Leistung der ablaufenden Mode an der gekrümmten Leitung über; der Leistungsrest geht durch Abstrahlung verloren. Der Verkopplungswirkungsgrad zwischen ankommender und ablaufender Welle läßt sich mit Hilfe eines sogenannten Uberlappungsintegrales ermitteln (H.G. Unger, Optische Nachrichtentechnik, Elitera 1976, S. 98, Gl. 6.4): die Felder der beiden Wellen sind miteinander zu multiplizieren.und über den gesamten Strahlwellenquerschnitt in der Anschlußebene zu integrieren. Das Überlappungsintegral wird maximal nd der Verkopplungswirküngsgrad 100 %, wenn die ilhasenRronten zusammenfallen und die transversalen Amplitudenverteilungsfunktionen gleich sind.
  • Bei dem bisher üblichen fluchtenden Übergang von einer geraden auf eine gekrümmte Leitung fallen zwar die Phasenfronten (näherungsweise) zusammen, die Amplitudenverteilungen Eg (x) u. E k (x) sind jedoch gegeneinander verschoben. Dadurch erreicht das Überlappungsintegral nicht den maximal möglichen Wert, der Verkopplungswirkungsgrad wird nicht 100%, und es kommt zu den eingangs erwähnten Übergangsverlusten.
  • Gemäß der erfindungsgemäßen Lehre werden die Übergangsverluste nun dadurch vermindert, daß der gerade und der gebogene Leitungsabschnitt nicht fluchtend,'sondern mit einem radialen Versatz aneinander gesetzt werden, wodurch die Amplitudenverteilungen der ankommenden und der abgehenden Welle weitgehend zur Deckung kommen.
  • Daß durch die erfindungsgemäße Versatzmaßnahme eine Verringerung der Übergangsverluste erreicht wird, war überraschend, denn ein derartiger Versatz stellt eine Diskontinuität in der dielektrischen Leitung dar.
  • Diskontinuitäten in dielektrischen Leitungen verursachen aber zusätzliche Verluste, so daß normalerweise davon ausgegangen wird, daß derartige Dikontinuitäten vermieden werden müssen. Überraschenderweise werden nun aber erfindungsgemäß durch die Schaffung einer Diskontinuität die Übergangsverluste vermindert.
  • Erfindungsgemäß ist es weiterhin von Vorteil, wenn der transversale Achsversatz derart bemessen ist, daß gilt: # = d2 - d1.
  • Der Index (1) bedeutet in Ausbreitungsrichtung erster Leitungsabschnitt, Index (2) bedeutet in Ausbreitungs-,richtung zweiter Leitungsabschnitt. Hierbei ist|#| er Abstand zwischen den beiden verbundenen Achsen unil der Abstand des Feldmaximums'von der Leitungsachse im gekrümmten Leitungsabschnitt und d > 0 gilt bei einer Rechtskrümmung d<O bei einer Linkskrümmung sowie, a O gilt, wenn der zweite Leitungsabschnitt gegenüber der Leitungsachse nach rechts versetzt ist und 40 gilt, -wenn der zweite Leitungsabschnitt gegenüber der Leitungsachse des ersten nach links versetzt ist. Unter der vorstehenden Bedingung wird eine optimale Deckung der Amplitudenverteilungen der ankommenden und der abgehen(lr Welle erreicht. Der Versatz des Feldmaximums von der rli.-tungsachse in der gekrümmten Leitung, auch beam-Vert t.
  • genannt, läßt sich entweder experimentell ermitteln oder aber der Literatur entnehmen, z.B. W..A. Gambling, H.
  • Matsumura, C.M. Ragdale, Electronics Letters 14 (1978) 130-132: Field deformation in a curved single mode fiber, M. Miyagi, G.L. Yip, Optical a. Quantum El. 8 (1976) 335-341: Field deformation and polarization change.in a step-index optical fibre due to bending. J. Sakai, T.
  • Kimura, IEEE Journ. of Quantum Electron. QE-15 (1979) 497-500: Practical microbending loss formula for singlemode optical- fibers. Bei einer geraden Leitung ergibt sich ein beam-Versatz d gleich Null.
  • Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht darin, daß sich die unerwünschten Verluste durch Abstrahlung an Krümmungen wesentlich verringern lassen. In der Technik der integrierten Optik hat die verminderte Abstrahlung zusätzlich den Vorteil, daß.die Gefahr einer unerwünschten Strahlungsverkopplung (Übersprechen) zwischen verschiedenen Komponenten verringert wird.
  • Anhand der in den beiliegenden Fig. dargestellten Ausführungsbeispiele wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 3 eine schematische Ansicht einer gekrümmten dielektrischen Leitung mit dem eingezeich-' neten Verlauf der Phasenfronten sowie des Feldverlaufs, Fig. 2. eine Prinzipdarstellung der gekrümmten Leitung gemäß Fig. 1 mit eingezeichnetem Feldverlauf an der Übergangsstelle zwischen geradem Leitungsabschnitt und gekrümmtem Leitungsabschnitt.der ankommenden und der weitergeführten Welle, Fig. 3 eine Prinzipdarstellung einer dielektrischen Leitung gemäß der Erfindung mit eingezeichnetem Feldverlauf der ankommenden und der weitergeführten Welle, Fig. 4 eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen dielektrischen Leiturig Fig. 5 eine alternative Ausführungsform einer erfindungsgemäßen dielektrischen Leitung.
  • In Fig. 1 ist eine gekrümmte dielektrische Leitung gezeigt, die aus einem geraden Leitungsabschnitt 1 und einem gekrümmten Leitungsabschnitt 2 besteht.
  • Dabei schließt sich der gekrümmte Leitungsabschnitt 2 kontinuierlich an den geraden Leitungsabschnitt 1 an. Die Leitungsabschnitte 1 und 2 besitzen die .Mittelachsen 3 und 4. Senkrecht zu den Mittelachsen -3 und 4 sind in den beiden Leitungsabschnitten .3 und 2 jeweils die Phasenfronten 5,6 gestrichelt eingezeichnet. WtLterhin sind zu Beginn der beiden dJelektrischen Leitungsabschnitte 1 und 2 jeweils der transversale Feldverlauf der Feldstärke als Funktion E (x) eingezeichnet. Der Feldverlauf der geraden Leitung ist dabei mit E (x) und der Feldverlauf in der geg krümmten Leitung mit Ek (x) bezeichnet. Darüber hinaus ergibt sich aus Fig. 1 die Lage des Krümmungsmittelpunktes M des gekrümmten Leituflgsabschnittes. In Fig 2 ist die in Fig. 1 abgebildete gekrümmte dielektrische Leitung wiederum dargestellt, wobei an der Übergangsebene der Feldverlauf E (x) und Ek (x) eingeg zeichnet.sind. Daraus kann ersehen werden, daß die Feldverteilungen bzw. Amplitudenverteilungen gegeneinander in. d verschoben sind, die Phasenfronten fallen jedoch näherungsweise zusammen. Dadurch, daß die Amplitudenverteilungen gegeneinander verschoben sind, kommt es zu den. nachteiligen Übergangsverlusten bei einer derartigen gekrümmten Leitung., .In Fig. 3 ist eine dielektrische Leitung gemäß der Erfindung dargestellt, wobei an der Stelle der Änderung des Krümmungsradius die Achsen der beiden zu verbindenden Leitungsabschnitte 1,2'mit unterschiedlicher Krümmung in der Krümmungsebene'transversal derart gegeneinander versetzt sind, daß der stärker gekrümmte Leitungsabschnitt in Richtung auf seinen Krümmungsmittelpunkt verschoben ist. Dabei beträgt daß Maß der Verschiebung 4. Wie sich aus dem ebenfalls eingezeichneten Verlauf der Amplitudenverteilungen E (x) und g Ek (x) an der Übergangsebene zeigt, wird durch diesen gegenseitigen transversalen Versatz erreicht, daß die transversalen Amplitudenverteilungsfunktionen beider Leitungsabschnitte gleich sind. Somit ist das Überlappungsintegral maximal und der Verkopplungswirkungsgrad annähernd 100%. Der transversale Achsversatz wird vorzugsweise derart bemessen, daß t ' » - d, -d1, wobei|#|der Abstand zwischen den beiden verbundenen Mittelachsen ist undldlder Abstand des Feldmaximums von der Leitungs- bzw. Mittelachse im gekrümmten Leitungsabschnitt und da 0 bei einer Rechtskrümmung und d(O bei einer Linkskrümmung gilt sowie # >O ist, wenn der zweite Leitungsabschnitt gegenüber der Mittelachse nach rechts versetzt und 4 lot o ist, wenn der zweite Leitungsabschnitt gegenüber der Leitungsachse des ersten nach'links versetzt ist.
  • d1 und d2 sind in Fig. 3 jeweils eingezeichnet; .hierbei ist d1 in Fig. 3 = O zu setzen, da für eine ge.rade l.eitung, mit dem Krümmungsradius R = unendlich der Feldversatz () ist, d.h. Feldmaximum und leitungsachse bzw. der Mittelachse fallen zusammen. Der Index (1) bedeutet in Ausbreitungsrichtung erster Leitungsabschnitt, Index (2) bedeutet in Ausbreitungsrichtung zweiter Leitungsabschnitt.
  • In Fig. 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen dielektrischen Leitung gezeigt.
  • wobei ein 90 Grad-Bogen vorgesehen ist. Diese di-.elektrische Leitung besteht aus dem Leitungsabschnitt 1, dem gekrümmten Leitungsabschnitt 2 und wiederum einem geraden Leitungsabschnitt 7. Die Ausbreitungsrichtung der Wellen ist mit einem Pfeil angedeutet.
  • Gemäß der Erfindung sind zur Verminderung der Übergangsverluste die Leitungsachsen bzw. Mittelachsen 3,8 der Leitungsabschnitte 1,7 am Anfang wie arn des bogenförmigen Leitungsabschnittes 2 jeweils transversal versetzt. Beim Übergang von dem geraden Leitungsabschnitt 1 auf den gekrümmten Abschnitt 2 gilt dl 2 d2 = = d2 - d1 = d > O, der gekrümmte Leitungsabschnitt 2 ist also en.tsprechend um. den beam-Versatz d an dem.Bogen nach rechts versetzt. Beim Übergang von dem gekrümmten Leitungsabschnitt 2 auf den geraden Abschnitt 7 gilt entsprechend dl = d>0, d2 = 0, b 27 = d2 - d1 = - dLO, der gerade Leitungsabschnitt ist also entsprechend um den beam-Versatz d an dem Bogen nach links versetzt.
  • In der integrierten Optik tritt häufig'die Aufgabe auf, eine.dielektrische Leitung mit einer zweiten, parallel versetzten möglichst verlustarm zu verbinden.
  • Hierauf bezieht sich die in Fig. 5 dargestellte erfindungsgemäße dielektrische Leitung. Hierbei sind die beiden geraden Leitungsabschnitte 1 und 7 durch zwei gekrümmte Leitungsabschnitte 2 und 9 miteinander verbunden, die gekrümmten Leitungsabschnitte 2 und 9 sind gleich lang und weisen betragsmäßig die gleiche Krümmung jedoch mit unterschiedlichem Vorzeichen auf. Dabei sind die gekrümmten Leitungsabschnitte 2 und 9 gegenüber den geraden Leitungsabschnitten 1 und 7 transversal versetzt und an der Übergangsstelle vom einen gekrümmten Leitungsabschnitt 2 zum gekrümmten Leitungsabschnitt 9 gegeneinander transversal versetzt. Der Versatz vom Leitungsabschnitt 1 zum Leitungsabschnitt 2 ist mit 12 der Versatz vom Leitungsabschnitt 2 zum Leitungsabschnitt 9 mit 5 29 und der Versatz vom Leitungsabschnitt 9 zum Leitungsabschnitt 7 mit 97 bezeichnet. Der beam-Versatz an den vier Leitungsabschnitten 1,2,9 und 7 hat die Werte 0, d, -d, 0. Nach der allgemeinen Beziehung = d2 - d1 ergeben sich die optimalen Werte des Versatzes zu: 12 = d>0 29. = - d - d = - 2dLO » 97 - (-d) = d>0.
  • 97 Da die beam-Achsen in den beiden gekrümmten Leitungsabschnitten 2,9 gleichen Betrags der Krümmung um die gleiche Strecke d in entgegengesetzter Richtung versetzt sind, ist der zur Feldanpassung erforderliche Versatz t29 der Leitungsachsen an der Koppelstelle der beiden gekrümmten Leitungsabschnitte betragsmäßig doppelt so groß wie beim Übergang von dem geraden Leitungsabschnitt 1 zum gekrümmten Leitungsabschnitt 2 und vom gekrümmten Leitungsabschnitt 9 zum geraden Leitungsabschnitt 7: d 291= 2d.
  • Leerseite

Claims (2)

  1. AnsprUche: 1. Dielektrische Leitung mit einer Leitungskrümmung, bestehend aus mindestens zwei miteinander verbundenen Leitungsabschnitten von denen mindestens einer gekrümmt ist, d a du r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß an den jeweiligen Stellen .einerÄnderung des Krümmungsradius die Mittelachsen (3,4,8,9) der zu verbindenden Leitungsabschnitte (1,2,7,10) unterschiedlicher Krümmung in der Krümmungsebene transversal derart .gegeneinander versetzt sind, daß der stärker gkrümmte .Leitungsabschnitt (2,10) in Richtung auf seinen Krümmungsmittelpunkt verschoben ist und/ oder bei gleicher Krümmung aber unterschiedlicher Krümmungsrichtung beide Leitungsabschnitte (2,10) in Richtung auf ihren jeweiligen Krümmungsmittelpunkt verschoben sind.
  2. 2. Leitung nach Anspruch 1, d a d u r c h .g e -k e n n z e i c h n e t, daß der transversale Achsversatz 4 derart bemessen ist, daß gilt: # = d2 - d1, wobei|#|der Abstand zwischen den beiden verbundenen Mittelachsen ist und|d| der Abstand des Feldmaximums von der Leitungsachse und d>.O bei einer Rechtskrümmung und d#O O bei einer Linkskrümmung gilt sowie ##0 ist, wenn der zweite Leitungsabschnitt gegenüber der Leitungsachse nach rechts versetzt und ##O 40 ist, wenn der zweIte Leitungsalrs,chnitt gegenüber der Leitungsachse des ersten nach Ilriks versetzt ist, hierbei bedeutet Index (1) in Ausbreitungsrichtung erster Leitungsabschnitt und Index (2) in Ausbreitungsrichtung zweiter Leitungsabschnitt.
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