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DE3106469A1 - Steuereinrichtung fuer den spuelluftverbrauch bei der regeneration des adsorptionsmittels in einer vorrichtung zur erzeugung trockener druckluft - Google Patents

Steuereinrichtung fuer den spuelluftverbrauch bei der regeneration des adsorptionsmittels in einer vorrichtung zur erzeugung trockener druckluft

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DE3106469A1
DE3106469A1 DE19813106469 DE3106469A DE3106469A1 DE 3106469 A1 DE3106469 A1 DE 3106469A1 DE 19813106469 DE19813106469 DE 19813106469 DE 3106469 A DE3106469 A DE 3106469A DE 3106469 A1 DE3106469 A1 DE 3106469A1
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DE
Germany
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adsorbent
air
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compressor
compressed air
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DE19813106469
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Inventor
Herbert Dr.-Ing. 5963 Wenden Brandt
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D22/00Control of humidity
    • G05D22/02Control of humidity characterised by the use of electric means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/26Drying gases or vapours
    • B01D53/261Drying gases or vapours by adsorption

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Drying Of Gases (AREA)

Description

  • Steuereinrichtung für den Spülluftverbrauch bei der
  • Regeneration des Adsorptionsmittels in einer Vorrichtung zur Erzeugung trockener Druckluft Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung für den Spülluftverbrauch bei der Regeneration des Adsorptionsmittels in einer Vorrichtung zur Erzeugung trockener Druckluft, bei welcher die Luftförderung und -verdichtung durch einen Verdichter erfolgt, der über einen Druckschalter in Abhängigkeit vom Luftdruck in einem Luftvorratsbehälter - bei stationären Anlagen - an- und abschaltbar und/oder - bei mobilen Anlagen - über ein druckseitiges Ausblasventil von der Druckleitung trennbar ist und bei welcher mit dem Abschalten oder Entlasten des Verdichters der Adsorptionsmittelbehälter entlüftet sowie die Spülluft rückströmend und durch den Adsorptionsmittelbehälter expandierend ins Freie abgeführt wird.
  • Durch die DE-AS 26 23 869 gehört bereits eine Vorrichtung zur Erzeugung trockener Druckluft zum Stand der Technik, bei welcher die Luftförderung und -verdichtung durch einen Verdichter erfolgt, der über einen Druckschalter in Abhängigkeit vom Luftdruck in einen Luftvorratsbehälter an- und abschaltbar oder - bei Dauerbetrieb - von der Druckleitung zum Luftvorratsbehälter trennbar ist. Bei dieser Vorrichtung wird mit jedem Abschalten oder Entlasten des Verdichters der Adsorptionsmittelbehälter entlüftet und dabei die zuvor in einem besonderen Behälter aufgenommene trockene Druckluft rückströmend als Spülluft in den Adsorptionsmittelbehälter expandiert.
  • Hierbei nimmt die Spülluft die am Adsorptionsmittel niedergeschlagene Feuchtigkeit auf und wird anschließend ins Freie abgeführt.
  • Bei dieser bekannten Vorrichtung ist der die als Spülluft dienende Druckluft aufnehmende Behälter volumensmäßig so groß bemessen, daß die darin nach jedem Abschalten oder Entlasten des Verdichters gespeicherte Druckluftmenge ausreicht, um das Adsorptionsmittel auch dann praktisch vollständig zu regenerieren, wenn es zum Zeitpunkt der Abschaltund oder Entlastens des Verdichters weitestgehend mit Feuchtigkeit gesättigt ist.
  • Nachteilig bei der bekannten Vorrichtung zur Erzeugung trockener Druckluft ist einerseits, daß sie entweder mit einem relativ großvolumigen Spülluft-Vorratsbehälter ausgestattet oder aber einem verhältnismäßig klein ausgelegten Spülluft-Vorratsbehälter ein zusätzlicher Wärmeaustauscher zur Aufheizung der Spülluft zugeordnet werden muß, damit eine weitestgehende Regeneration des Adsorptionsmittels auch dann gewährleist bleibt,wenn es beim Abschalten oder Entlasten des Verdichters nahezu vollständig mit Feuchtigkeit gesättigt ist.Andererseits hat sich aber als nachteilig erwiesen, daß beim Regenerationsvorgang des Adsorptionsmittels immer die gesamte im Spülluft-Vorratsbehälter gespeicherte Druckluftmenge verbraucht wird, also auch dann durch den Adsorptionsmittelbehälter vollständig ins Freie entweicht und zwar auch dann, wenn sie aufgrund eines geringen Feuchtigkeitsgehaltes im Adsorptionsmittel an sich nur in geringerer Menge benötigt würde. Hieraus resultiert dann ein beträchtlicher Energieverlust, weil unter Normalbedingungen während eines Betriebszyklus des Verdichters das -Adsorptionsmittel nur einen weit unterhalb des Sättigungszustandes liegenden Feuchtigkeitsgehalt erreicht.
  • Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Nachteile. Es ist ihr daher das Ziel gesetzt, eine Steuereinrichtung für den Spülluftverbrauch bei der Regeneration des Adsorptionsmittels in einer Vorrichtung zur Erzeugung trockener Druckluft zu schaffen die es ermöglicht, die Menge der jeweils verbrauchten Spülluft auf das unbedingt notwendige Ausmaß zu begrenzen und damit unnötigen Energieverlust zu vermeiden.
  • Die Lösung dieser Aufgabe wird nach der Erfindung im wesentlichen durch die im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale erreicht.
  • Dabei ergibt sich der wesentliche Vorteil, daß die zur Regeneration des Adsorptionsmittels notwendige Druckluftmenge selbsttätig entsprechend dem Feuchtigkeitsgehalt bzw. dem Trocknungsgrad desselben eingestellt wird.
  • Ein besonders einfacher und raumsparender Aufbau der erfindungsgemäßen Steuereinrichtung läßt sich dabei durch Anwendung der im zweiten Anspruch angegebenen Maßnahmen verwirklichen.
  • Zugleich ergibt sich hierbei der Vorteil, daß die Steuereinrichtung praktisch verzögerungsfrei arbeitet und nur solange wirksam werden kann, wie der Verdichter der Vorrichtung zur Erzeugung trockener Druckluft abgeschaltet oder entlastet ist.
  • Nach der Erfindung hat es sich besonders bewährt, die Steuereinrichtung unter Benutzung der Merkmale des Anspruchs 3 auszulegen und dabei die Maßnahmen nach Anspruch 4 zu treffen.
  • Erfindungsgemäß ist es aber auch möglich, die Steuereinrichtung entweder nach den Merkmalen des Anspruchs 5 oder denjenigen des Anspruchs 6 auszulegen.
  • Eine besonders wesentliche Weiterbildung einer Vorrichtung zur Erzeugung trockener Druckluft ist auf der Grundlage der im Anspruch 7 angegebenen Merkmale erreichbar, weil hierdurch der besondere Spülluft-Vorratsbehälter und der diesen gegebenenfalls zugeordnete Wärmeaustauscher entfallen kann.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt. Hierbei zeigt Fig. 1 in schematischer Darstellung den erfindungswesentlichen Bereich einer Vorrichtung zur Erzeugung trockener Druckluft mit einer ersten Bauform der Steuereinrichtung ftir clen SI>ill LuE ttvcrbrauch Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung mit einer zweiten Bauform der Steuereinrichtung für den Spülluftverbrauch, Fig. 3 ebenfalls eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung mit einer dritten Bauform der Steuereinrichtung für den Spülluftverbrauch und Fig. 4 in schematischer Darstellung den erfindungswesentlichen Bereich einer Vorrichtung zur Erzeugung trockener Druckluft mit einem gegenüber den Fig. 1 bis 3 abgewandelten Grundaufbau.
  • In den Fig. 1 bis 4 ist der einer Vorrichtung zur Erzeugung trockener Druckluft zugeordneter Adsorber 1 dargestellt, welcher dazu dient, die von einem Verdichter her durch eine Leitung 2 zugeführte Druckluft zu trocknen. Dabei weist der Adsorber 1 einen druckfesten Behälter 3 auf, der in zwei hintereinander liegende Räume 4 und 5 unterteilt ist, von denen der vordere Raum 4 einen Abscheider bildet, während der hintere Raum mit Adsorptionsmittel 6, beispielsweise Silicagel oder Tonerde, gefüllt ist. An den hinteren Raum 5 des Behälters 3 schließt sich eine Leitung 7 an, durch die die getrocknete Druckluft einem Druckluft-Vorratsbehälter zugeführt wird. In dieser Leitung 7 ist dabei ein Rückhalteventil 8 eingebaut, welches verhindert, daß im Druckluft-Vorratsbehälter aufgenommene trockene Druckluft bei Abschaltung des Verdichters in den Behälter 3 zurückströmt.
  • Mit dem vorderen, als Abscheider wirkenden Raum 4 des Behälters 3 steht über eine Leitung 9 unter Zwischenschaltung eines Absperrventils 10 ein Magnetventil 11 in Verbindung, dessen Auslaßseite über einen Schalldämpfer 12 ins Freie mündet und welches über eine elektrische Schalteinrichtung 13 wahlweise geöffnet und geschlossen werden kann.
  • Die elektrische Schalteinrichtung 13 ist dabei einerseits so ausgelegt, daß sie das Magnetventil 11 geschlossen hält, solange der Verdichter angeschaltet ist, während sie das Magnetventil 11 öffnet, sobald der Verdichter abgeschaltet wird. Andererseits steht die elektrische Schalteinrichtung mit einem Stromkreis 14 in Verbindung, der nur wirksam werden kann, während der Verdichter abgeschaltet oder entlastet ist.
  • Das An- und Abschalten bzw. Be- und Entlasten des Verdichters erfolgt dabei über einen Druckschalter, der auf den Luftdruck im Druckluft-Vorratsbehälter anspricht, derart, daß er beim Unterscheiden eines vorbestimmten Drucknieveaus den Verdichter anschaltet bzw. belastet, während er beim Uberschreiten eines anderen Druckniveaus das Abschalten bzw. Entlasten des Verdichters bewirkt.
  • Die Verbindung zwischen dem Stromkreis 14 und der elektrischen Schalteinrichtung 13 kann beispielsweise durch einen Schaltkontakt 15 hergestellt und unterbrochen werden, dessen Schaltstellung vom An- und Abschalten bzw. Be- und Entlasten des Verdichters bestimmt wird, dergestalt, daß er bei angeschaltetem bzw. belastetem Verdichter geöffnet und bei abgeschaltetem bzw. entlastetem Verdichter geschlossen ist.
  • Wesentlicher Bestandteil des Stromkreises 14 ist eine Meßstrecke 16, die innerhalb des Adsorptionsmittels 6 wirksam ist und auf dessen Feuchtigkeitsgehalt bzw. Trocknungsgrad anspricht. Das heißt, die Meßstrecke 16 bleibt unwirksam, solange das Adsorptionsmittel 6 trocken ist, sie spricht jedoch an, sobald ein bestimmter, unterer Feuchtigkeitsgrad des Adsorptionsmittels 6 überschritten wird.
  • Die Meßstrecke 16 bildet dabei mit dem Stromkreis 14 und der elektrischen Schalteinrichtung 13 eine Steuereinrichtung für die Begrenzung des Verbrauchs von Spülluft, welche für die Regeneration des Adsorptionsmittels 6 benötigt wird.
  • Bei den in den Fig.1 bis 3 gezeigten Ausführungsbeispielen einer Vorrichtung zur Erzeugung trockener Druckluft wird die Spülluft vom Verdichter durch den Adsorber 1 über eine Leitung 17 und ein Rückschlagventil 18 in einem Spülluft-Vorratsbehälter 19 gefördert, und zwar wird sie auf das gleiche Druckniveau gebracht, welches die trockene Druckluft im Druckluft-Vorratsbehälter hat.
  • Nach dem Abschalten bzw. Entlasten des Verdichters strömt dann die im Spülluft-Vorratsbehälter 19 gespeicherte Spülluft über das Entspannungsventil 20 in den Adsorber 1 zurück und nimmt die Feuchtigkeit aus dem im Raum 5 desselben befindlichen Adsorptionsmittel 6 auf, bevor sie durch den als Abscheider dienenden Raum 4 des Adsorbers 1 und das geöffnete Magnetventil 11 ins Freie gelangt.
  • Mit sinkendem Feuchtigkeitsgehalt bzw. steigendem Trocknungsgrad des Adsorptionsmittels 6 verändert sich auch der Zustand der Meßstrecke 16 und zwar in der Weise, daß diese beim Erreichen eines bestimmten Trocknungsgrades im Adsorptionsmittel 6 über den Stromkreis 14 die elektrische Schalteinrichtung 13 im Schließsinne für das Magnetventil 11 betätigt. Durch das Schließen des Magnetventils 11 wird dann der Spülluftverbrauch unterbrochen und demzufolge auf das unbedingt notwendige Maß begrenzt.
  • Wenn anschließend, nach entsprechendem Druckabfall im Druckluft-Vorratsbehälter, der Verdichter wieder angeschaltet bzw.
  • belastet wird, füllt sich auch der Spülluft-Vorratsbehälter 19 wieder bis zu dem vorbestimmten Druckniveau auf. Während des Verdichterbetriebs bzw. bei belastetem Verdichter ist dabei der Schaltkontakt 15 im Stromkreis 14 geöffnet, so daß die Meßstrecke 16 auf die elektrische Schalteinrichtung 13 keinen Einfluß nehmen kann, und zwar auch dann nicht, wenn der Feuchtigkeitsgehalt im Adsorptionsmittel 6 wieder über die vorgegebene untere Grenze ansteigt bzw. der Trocknungsgrad desselben sich entsprechend verringert und demzufolge die Meßstrecke 16 wieder in einen Schaltzustand gelangt, der über die elektrische Schalteinrichtung 13 das öffnen des Magnetventils 11 bewirken würde.
  • Die Benutzung der beschriebenen Steuereinrichtung für den Spülluftverbrauch bei der Regeneration des Adsorptionsmittels in einer Vorrichtung zur Erzeugung trockener Druckluft nach den Fig. 1 bis 3 hat den Vorteil, daß einerseits Spülluft aus dem Spülluft-Vorratsbehälter 19 immer nur in der für den Regenerationsvorgang unbedingt notwendigen Menge entnommen wird und daß andererseits durch den Verdichter auch nur die jeweils verbrauchte Spülluftmenge in den Spülluft-Vorratsbehälter 19 nachgefördert werden muß. Infolgedessen kann auch der Druckluft-Vorratsbehälter wieder schneller und unter Energieeinsparung aufgefüllt werden.
  • Bei der in Fig. 1 dargestellten Steuereinrichtung besteht das die Meßstrecke 16 bildende und über den Stromkreis 14 mit der elektrischen Schalteinrichtung 13 verbundene, feuchtigkeitsempfindliche elektrische Schaltungselement aus einem ohmschen Widerstand, wobei dieser vorzugsweise als stabförmiger Körper aus einem solchen Widerstandsmaterial geformt ist, das eine dem Adsorptionsmittel 6 entsprechende Hygroskopität hat. Dieser ohmsche Widerstand läßt sich dabei problemlos in das Adsorptionsmittel 6 einbetten.
  • Beim Ausführungsbeispiel der Steuereinrichtung für den Spülluftverbrauch nach Fig. 2 wird die Meßstrecke zwischen zwei mit bestimmbarem Abstand voneinander in das Adsorptionsmaterial 6 eingebetteten Elektroden 21 gebildet, während beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 die Meßstrecke 8 zwischen einer in das Adsorptionsmittel 6 eingebetteten Elektrode 22 und dem Mantel des Behälters 3 aufgebaut ist.
  • In Fig. 4 ist ein Aufbau für eine Vorrichtung zur Erzeugung trockener Druckluft dargestellt, welcher sich von demjenigen nach den Fig. 1 bis 3 dadurch unterscheidet, daß er ohne besonderen Spülluft-Vorratsbehälter 19 arbeitet.
  • Um in diesem Falle eine Regeneration des Adsorptionsmittels 6 durch Rückspülen des Adsorbers 1 mit trockener Druckluft zu ermöglichen, ist in die zum Druckluft-Vorratsbehälter führende Leitung 7 ein das Rückhalteventil 8 umgehendes Entspannungsventil 23 eingebaut.Durch dieses Entspannungsventil 23 kann während des einerseits durch das Abschalten bzw. Entlasten des Verdichters bewirkten und andererseits durch das entsprechende Ansprechen der Meßstrecke 16 begrenzten Öffnungszustandes des Magnetventiles 11 Druckluft, unmittelbar aus dem Druckluft-Vorratsbehälter rückströmend, als Spülluft durch das Adsorptionsmittel 6 gedrückt werden und dessen Regeneration herbeiführen, bevor sie durch das geöffnete Magnetventil 11 ins Freie gelangt.
  • Bei diesem Aufbau einer Vorrichtung zur Erzeugung trockener Druckluft ergibt sich der Vorteil, daß der besondere Spülluft-Vorratsbehälter 19 eingespart wird.
  • Abschließend sei noch erwähnt, daß in die Umgehung des Rückhalteventils 8 beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 an Stelle des Entspannungsventils 23 auch ein Magnetventil eingebaut werden kann, welches unmittelbar durch die aus der Meßstrecke 16 und dem Stromkreis 14 bestehende Steuereinrichtung beeinflußt wird.
  • Es kann hierdurch eine weitere Verminderung der jeweils benötigten Spülluftmenge erreicht werden, weil der Rückströmvorgang der Spülluft schon vor und nicht erst hinter dem Behälter 3 unterbrochen wird, demzufolge eine rückströmende Auffüllung desselben nicht stattfindet.
  • Ein e#ntsprechendes, unmittelbar von der aus Meßstrecke 16 und Stromkreis 14 bestehenden Steuereinrichtung beeinflußtes Magnetventil läßt sich gegebenenfalls aber auch an Stelle des Entspannungsventils 20 in die Leitung 17 zwischen dem Spülluft-Vorratsbehälter 19 und dem Behälter 3 bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1 bis 3 einbauen. Auch hier tritt dann der Effekt ein, daß eine rückströmende Auffüllung des Behälters 3 nicht mehr auftreten kann, nachdem dieses Magnetventil geschlossen worden ist.
  • Zur Erläuterung sei noch erwähnt, daß bei stationär betriebenen Verdichteranlagen der Verdichterantrieb in Abhängigkeit vom Füllgrad des Luftvorratsbehälters an- und abgeschaltet wird.
  • Im Gegensatz hierzu wird bei mobilen Verdichteranlagen, wie sie z.B. bei Bahnen, Bussen und Lastkraftwagen, für Bremsanlagen benötigt werden, der Verdichter mit dem Fahrzeugmotor fest gekuppelt und bleibt deshalb während des Fahrzeugbetriebes dauernd eingeschaltet. Die Förderung in den Luftvorratsbehälter wird in diesem Falle durch ein besonderes Ausblasventil in der Druckleitung hinter dem Verdichter gesteuert. Bei Erreichen des Betriebs druckes im Luftvorratsbehälter wird dabei das Ausblasventil geöffnet und der Verdichter druckseitig entlastet.

Claims (7)

  1. Patentansprüche 1. Steuereinrichtung für den Spülluftverbauch bei der Regeneration des Adsorptionsmittels in einer Vorrichtung zur Erzeugung trockener Druckluft, bei welcher die Luftförderung und -verdichtung durch einen Verdichter erfolgt, der über einen Druckschalter in Abhängigkeit vom Luftdruck in einem Luftvorratsbehälter - bei stationären Anlagen - an- und abschaltbar und/oder - bei mobilen Anlagen - von der Druckleitung zum Luftvorratsbehälter trennbar ist, und bei welcher mit dem Abschalten bzw. Entlasten des Verdichters der Adsorptionsmittelbehälter entlüftet sowie die Spülluft rückströmend und durch den Adsorptionsmittelbehälter expandierend ins Freie abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß dem Adsorptionsmittel (6) im Adsorptionsmittelbehälter (5) eine auf dessen Feuchtigkeitsgehalt ansprechende Meßstrecke (16) zugeordnet ist, die mit einer elektrischen Schalteinrichtung (13) in Verbindung steht (14,15) und dabei durch die Schalteinrichtung (13) ein am Adsorptionsmittelbehälter (5) oder an einem diesem nachgeschalteten Abscheider (4) sitzendes Magnetventil (11) ausschließlich beim Abschalten bzw. Entlasten des Verdichters öffenbar, aber bei Erreichen eines vorbestimmten Trocknungsgrades des Adsorptionsmittels (6) durch Ansprechen der Meßstrecke (16) zwangsläufig schließbar ist.
  2. 2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h ne t daß die Meßstrecke (16) aus einem über einen Stromkreis (14) mit der Schalteinrichtung (13) in Verbindung bringbares, feuchtigkeitsempfindliches elektrisches Schaltungselement besteht.
  3. 3. Steuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßstrecke (16) von einem ohmschen Widerstand gebildet ist.
  4. 4. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h gekennzeichnet, daß der ohmsche Widerstand aus einem stabartig geformten Material mit einer dem Adsorbtionsmittel (6) entsprechenden Hygroskopität besteht und in das Adsorptionsmittel (6) eingebettet ist.
  5. 5. Steuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z ei c h n e t, daß die Meßstrecke (16) zwischen zw(>i mit bestimmbarem Abstand voneinander in das Adsorptionsmittel (6) eingebrachten Elektrode.
    (21) gebildet ist.
  6. 6. Steuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h ne t daß die Meßstrecke (16) durch eine in das Adsorptionsmittel (6) eingebettete Elektrode (22) und den Mantel des Adsorptionsmittelbehälters (5) gebildet ist.
  7. 7. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spülluft für die Regeneration des Adsorptionsmittels (6) unmittelbar aus dem Luftvorratsbehälter entnehmbar ist (23).
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