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DE3102563A1 - "waermegedaemmtes fenster" - Google Patents

"waermegedaemmtes fenster"

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DE3102563A1
DE3102563A1 DE19813102563 DE3102563A DE3102563A1 DE 3102563 A1 DE3102563 A1 DE 3102563A1 DE 19813102563 DE19813102563 DE 19813102563 DE 3102563 A DE3102563 A DE 3102563A DE 3102563 A1 DE3102563 A1 DE 3102563A1
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disc holder
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DE19813102563
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Helmar Dr.Dr. 8530 Neustadt Nahr
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    • E06B3/04Wing frames not characterised by the manner of movement
    • E06B3/263Frames with special provision for insulation
    • E06B3/26341Frames with special provision for insulation comprising only one metal frame member combined with an insulating frame member
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06B2003/26349Details of insulating strips
    • E06B2003/26387Performing extra functions
    • E06B2003/26389Holding sealing strips or forming sealing abutments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

  • ~Wärmegedämmtes Fenster"
  • Die Erfindung betrifft ein wärmegedämmtes Fenster gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1. Hierbei bestehen mehrere Forderungen#thermischer und mechanischer Art. So muß dafür gesorgt werden, daß keine Wärmebrücke zwischen der kalten äußeren Schale und der warmen inneren Schale entsteht. Dabei wird unter "außen" die Fassadenseite und ~innen" die Zimmerseite verstanden. Eine dieser Schalen ist, wie gesagt, tragend und besteht auf jeden Fall aus Metall, bevorzugt einer Aluminiumlegierung. Die andere, nicht tragende Schale wird Abdeckschale genannt. Sie kann aus Metall oder auch aus einem anderen Werkstoff, bevorzugt Kunststoff bestehen. Sofern beide Schalen aus Metall sind, muß zwischen ihnen eine Wärmedämmung vorgesehen sein, die sich etwa in der Mittelebene der Isolierscheibe befinden soll. Auf jeden Fall ist es erforderlich, daß das Gewicht der Isolierscheibe möglichst ausschließlich vom tragenden Teil des Verbundprofiles, d.h. der tragenden Schale aufgenommen wird. Dabei ist ferner zu berücksichtigen, daß der Rand der Isolierscheibe nicht auf seiner ganzen Länge mit dem Flügelprofil in Verbindung steht. Vielmehr wird die mechanische Verbindung durch sogenannte Verklotzung bewerkstelligt, d.h. einzelne Klötze aus Holz oder dergleichen Werkstoff, die zwischen Scheibenrand und Profil eingelegt werden. In früheren, einfachen Ausführungsformen hat man den Klotz so angeordnet und dimensioniert, daß er sogar die Dämmzone überbrückt.
  • Dies wurde zum Teil dadurch kompensiert, daß der# Klotz aus einem die Wärme schlecht leitende Material bestand. Hierbei wurde die Scheiben last nicht nur auf die innere, sondern auch auf die äußere Schale des Verbundprofiles übertragen. Eine solche Konstruktion mag bei den früher üblichen Fenstern mit relativ geringem Abstand zwischen der abdeckenden und der tragenden Schale noch vertretbar gewesen sein.
  • Die allgemeine Forderung nach weiterer Energieeinsparung stellt jedoch zunehmende Ansprüche an die Wärmedämmung solcher Fenster. Dies verlangt nun, den Abstand zwischen der abdeckenden und der tragenden Schale des Verbundprofiles wesentlich zu vergrößern. Hierbei sind Konstruktionen wie vorstehend erläutert nicht mehr möglich, da sonst der größere Teil, wenn nicht sogar der größte Teil des Scheibengewichts auf der abdeckenden Schale lasten würde. Es ist daher schon vorgesehen worden, einen aus Aluminium bestehenden Scheibenhalter in einer Nut einer Innenschale einzusetzen.
  • Dieser Scheibenhalter nimmt zwar Glaslast auf. Er ist aber nachteiliegerweise nicht gegen Verkantung gesichert. Dies wiederum hat zur Folge, daß die Scheibe im wesentlichen symmetrisch auf dem Scheibenhalter aufliegen muß. Hierdurch ist sie nun nicht mehr zum Gesamtverbundprofil und insbesondere zu dessen Wärmedämmung symmetrisch. Dies aber soll aus den obengenannten Gründen vermieden werden.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird daher darin gesehen, ein wärmedämmendes Fenster gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 dahingehend auszugestalten, daß bei symmetrischer Anordnung der Isolierscheibe zum Verbundprofil deren Gewicht sicher von der tragenden Schale des Verbundprofiles aufgenommen wird und zwar unter Vermeidung einer schädlichen Wärmebrücke.
  • Der Lösung dieser Aufgabe dienen, ausgehend vom Oberbegriff des Anspruches 1, zunächst die Merkmale des Kennzeichens des Anspruches 1. Hiermit kann der Scheibenhalter von der tragenden Schale her soweit in Richtung zur abdeckenden Schale hin ragen, daß er eine einwandfreie und vor allem sichere Abstützung des Gewichtes der Isolierscheibe ausschließlich auf der tragenden Schale gewährleistet und zugleich dabei eine mittige Anordnung der Isolierscheibe zum Verbundprofil ermöglicht, aber ohne Gefahr der Bildung einer Wärmebrücke zwischen der tragenden Schale und der abdeckenden Schale. Hierzu empfiehlt sich der genannte Abstand zwischen dem zweiten Randbereich des Scheibenhalters und der Abdeckschale. Ein solcher Abstand muß auf jeden Fall dann vorhanden sein, wenn auch die Abdeckschele aus Metall, z.B.
  • Aluminium, besteht. Auch breitere Isolierscheiben können sich damit in'ihrer vollen Breite auf dem Scheibenhalter abstützen. Ein Verbiegen, Kippen oder Verkanten des Scheibenhalters ist vermieden.
  • Die Merkmale des Anspruches 2 geben auch im zweiten, der Abdeckschale zugewandten Randbereich des Scheibenhalters eine zusätzliche Sicherung gegen ein Wackeln oder Kippen.
  • Die Merkmale des Anspruches 3 beinhalten eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung. Hiermit ist es möglich, zunächst die Isolierscheibe für sich und danach in einer Steckrichtung, die im rechten Winkel zur Isolierscheibe verläuft, den Scheibenhalter einzusetzen. Dies ist wesentlich einfacher, als wenn man beim sogenannten Einglasen die Isolierscheibe zusammen mit dem Scheibenhalter bzw. den Scheibenhaltern in den Flügelrahmen einbringen muß, bzw. zunächst den Scheibenhalter und dann die Isolierscheibe einzusetzen hat.
  • Die Merkmale des Anspruches 4 ergeben den Vorteil, daß der Scheibenhalter nach seinem Einsetzen, z.B. Einklopfen mittels eines Hammers, nicht mehr von selbst herausrutscht sondern nur gewollt, z.B. mit Hilfe einer Zange, herausgezogen werden kann.
  • Die Merkmale des Anspruches 5 entsprechen zum einen statisch dem Umstand, daß die auf den Scheibenhalter wirkenden Hebelkräfte in Richtung zu dessen ersten Randbereich hin zunehmen. Andererseits wird damit dem schon genannten Merkmal entsprochen, nämlich für einen genügenden Abstand des zweiten Randbereiches des Scheibenhalters von der Abdeckschale zu sorgen.
  • Die Merkmale des Anspruches 6 kommen ferner der Forderung entgegen, die zum ersten Randbereich hin ansteigenden Hebelkräfte durch eine größere Breite des Scheibenhalters auch entsprechend aufnehmen zu können. Zugleich dient die größere Kantenlänge dazu, diese Hebelkräfte auch über einen hinreichend großen Bereich auf die tragende Schale zu übertragen, ohne daß die Gefahr einer Verformung von etwa nur punktweise belasteten Stegen oder dergleichen besteht.
  • Der Scheibenhalter soll wärmedämmend sein. Dazu sind verschiedene Ausführungsformen möglich, die in den Ansprüchen 7, 8 und 9 umrissen sind. Hierdurch wird eine Kältebrücke zwischen der tragenden Schale einerseits und der abdeckenden Schale bzw. dem metallenen Randverbund der Isolierscheibe andererseits vermieden.
  • Die Merkmale der Ansprüche 10 und 11 befassen sich mit einer konstruktiven Ausbildung der tragenden Schale, die einerseits der Problemstellung der Erfindung gerecht wird, andererseits aber genügend Platz für die Anbringung der Glasleiste läßt.
  • Eine weitere Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe ist durch die Merkmale des Anspruches 12 gegeben. Allerdings ist diese Verbindung zwischen Scheibenhalter und tragender Schale nicht so schnell und damit nicht so leicht herstellbar wie bei den steckbaren Ausführungsmöglichkeiten, die in den obengenannten Ansprüchen enthalten sind. Die Lösungsmöglichkeiten gemäß der mit insbesondere bezeichneten Anordnung des Anspruches 1 und ferner der Ansprüche 2 bis 11 sind also die bevorzugten Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der nachstehenden Beschreibung und der dazugehörigen Zeichnung von erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen zu entnehmen. In der Zeichnung zeigt: Fig. 1: Ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung zusammen mit der Isolierscheibe , die in den nachfolgenden Ausführungsbeispielen zwecks Vereinfachung der Zeichnung nicht mehr mit dargestellt ist, Fig. 2: ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, ebenfalls im Schnitt, Fig.2a: eine Ansicht auf den Scheibenhalter in Richtung des Pfeiles A, Fig. 3 jeweils weitere Ausführungsbeispiele und 4: der Erfindung, ebenfalls im Schnitt, Fig. 5: ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung ohne gesondertes Wärmedämmungsteil.
  • Soweit die Teile gleich oder sinngemäß gleich sind, tragen sie in allen Ausführungsbeispielen die selben Bezugsziffern. Wie bereits vorstehend erwähnt, sind in Fig. 1 die Isolierscheibe und der feststehende Rahmen mit eingezeichnet. Es versteht sich, daß im Prinzip die Ausführungsbeispiele nach den Fig. 2 bis 4 ebenso ausgebildet sind.
  • Wie eingangs bereits ausgefuhrt)muß mindestens eine tragende Schale aus Metall vorgesehen sein, die auch den Scheibenhalter trägt bzw. hält. Im übrigen sind aber verschiedene Ausgestaltungen möglich. So besteht bei der in Deutschland üblichen Ausführung solcher Verbundfenster die innera, tragende Schale aus Metall und die äußere, abdeckende Schale ebenfalls aus Metall. Dazwischen befindet sich eine Wärmedämmung, die aus Kunststoff-Verbindungsteilen 3 und einer Kunststoffausschäumung 4 bestehen kann. Dies ist in den bevorzugten Ausführungsbeispielen der Fig. 1 bis 4 dargestellt und beschrieben. Der Vollständigkeit halber sei aber erwähnt, daß, wie beispielsweise in Großbritannien üblich, die Anordnung auch umgekehrt sein kann, d.h. die Außenschale ist alle tragend. Sie trägt also/Befestigungen und nimmt alle Belastungen auf. Damit ist die abdeckende Schale zur Zimmerseite gerichtet. Ferner besteht die ebenfalls schon erwähnte Möglichkeit, daß nur die tragende Schale (sei es als Außenschale oder als Innenschale) aus Metall besteht, während die andere, abdeckende Schale aus Kunststoff ist. In diesem Fall kann die abdeckende Schale selber die Wärmedämmung bilden, d.h.
  • mit dem wärmedämmenden Isolierkern aus einem Teil bestehen.
  • Dies ist Inhalt des Ausführungsbeispieles gem. Fig. 5. Die Fig. 5 zeigt, daß auch bei dieser Anordnung ein Scheibenhalter nach der Erfindung vorgesehen und in die tragende Metallschale eingesetzt werden kann.
  • Die Isolierscheibe ist mit 5 beziffert. An ihr liegt eine äuBere -Glasleiste 6 und eine innere Glasleiste 7 an, die entweder Teil der zugehörigen Schale oder damit verbunden sind. Der Blendrahmen ist allgemein mit 8 bezeichnet.
  • Der Scheibenhalter besteht im Beispiel der Fig. 1 aus einem mechanischen festen Teil 10, der hier, wie auch in den Fig. 2, 3 und 4, jeweils im Querschnitt dargestellt ist und sich nicht über die gesamte Länge des Scheibenrandes erstreckt, sondern vielmehr nur über ein kurzes Stück, z.B.
  • 5 cm. Der Scheibenhalter 10 kann mit einer druckfesten wärmedämmenden Schicht 11 versehen sein, auf der die Isolierscheibe aufliegt. Der Scheibenhalter ist an seinem zu der hier tragenden Schale 2 gerichteten ersten Randbereich 12 mit einem hakenförmigen Teil 13 versehen, der einen Steg 14 der tragenden Schale hintergreift bzw. in eine Nut 16 eingreift, die von diesem Steg 14 und einem ihn tragenden Wandteil 15 der tragenden Schale gebildet ist. Ferner greift der Scheibenhalter 10 mit einem Steg oder Vorsprung 17 in eine weitere Nut 18 der tragenden Schale ein und ist dort beiderseitig durch die Stege 19 der tragenden Schale gehalten.
  • Der hakenförmige Teil 13 verhindert, daß sich der Scheibenhalter 10 dort abhebt, d.h. etwa in Richtung des Pfeiles B kippt. Der Steg 17 ergibt die Abstützung des Scheibenhalters 10 und zwar insbesondere seines mittigen Bereiches und des Gewichtes seines zur abdeckenden Schale 1 gelegenen zweiten Randbereiches 20 an der tragenden Schale 2. Die Stege 19 verhüten ein Verrutschen des Scheibenhalters in Richtung des Pfeiles C. Zwischen dem zweiten Randbereich 20 des Scheibenhalters 10 und der hier kalten äußeren abdeckenden Schale 1 besteht ein genügender Abstand, so daß auch hier eine Wärmebrücke vermieden ist.
  • Das Ausführungsbeispiel der Fig. 2, 2a zeigt, daß die Dicke d des aus einem wärmeisolierenden Material bestehen- den Scheibenhalters 21 an dessen ersten Randbereich 12 größer ist als die entsprechende Dicke d 1 am zweiten Randbereich 20, da nahe des ersten Randbereiches 12 die vom Scheibenhalter aufzunehmenden Hebelkräfte wesentlich größer sind als im zweiten Randbereich 20. Außerdem wird dadurch unter gleichzeitiger Materialersparnis der Abstand a zur abdeckenden Schale 1 entsprechend groß gehalten. Fig. 2a zeigt den blockartigen Scheibenhalter 21 in der Ansicht gemäß Pfeil A. Hiernach ist dieser Scheibenhalter trapezförmig, wobei seine Basis b länger ist als seine Oberkante c.
  • Auch hierdurch wird die im ersten Randbereich 12 auftretende große Hebelkraft sicher übertragen und ferner ist in diesem Bereich für eine möglichst großflächige Auflage des Scheibenhalters auf der Gegenfläche 29 der tragenden Schale 2 gesorgt. Die Verbindung und Abstützung des Scheibenhalters 21 zur tragenden Schale 2 ist in diesem Ausführungsbeispiel nicht im Detail gezeichnet. Sie kann gemäß einem der anderen Ausführungsbeispiele sein.
  • Das Ausführungsbeispiel der Fig. 3 zeigt, daß der Scheibenhalter 22 nicht nur in seinem ersten Randbereich 12 mit einem hakenförmigen Teil 23 versehen sein kann, das in eine Nut 24 der tragenden Schale eingreift, sondern daß ferner ein weiterer hakenförmiger Teil 25 des Scheibenhalters vorgesehen ist, der sich in Richtung zu dessen zweiten Randbereich 20 hin erstreckt und in eine Nut 26 der tragenden Schale eingreift, die in Richtung zum Scheibenhalter hin durch einen Steg 27 abgedeckt ist. Der Wandteil 28 des Scheibenhalters 22 liegt auf dem Gegenwandteil 29 der tragenden Schale 2 auf.
  • Mit dieser Anordnung ist sowohl eine glatte großflächige Anlage des Scheibenhalters auf der tragenden Schale, als auch eine Absicherung des Scheibenhalters gegen ein Kippen relativ zur tragenden Schale gegeben. Die Auflagerfläche 29 erstreckt sich mindestens über die Länge des Scheibenhalters. In aller Regel erstreckt sie sich jedoch über die gesamte Länge des Profils, d.h. der tragenden Schale, weil dies bei der Herstellung der tragenden Schale am einfachsten ist.
  • Da die hakenförmigen Teile 23, 25 und die sie aufnehmenden Nuten 24, 26 ebenfalls im rechten Winkel zur Ebene der (hier nicht dargestellten) Isolierscheibe verlaufen, ist es möglich, die Isolierscheibe zusammen mit dem Scheibenhalter 22 in den Rahmen einzusetzen. Insbesondere kann der Scheibenhalter auch nach dem Einbringen der Isolierscheibe eingesetzt werden. Auch im Ausführungsbeispiel der Fig. 3 hält der zweite Randbereich 20 des Scheibenhalters 22 einen hinreichenden Abstand von der Abdeckschale ein. Ferner ist hier gezeigt, daß der Scheibenhalter 22 ein Hohlprofil sein kann, dessen Hohlkammer wärmeisolierend wirkt. Der Scheibenhalter kann aber auch aus Metall hergestellt sein. In diesem Fall bewirkt die Hohlkammer keine Wärmedämmung, sondern lediglich eine Materialersparnis bei gegebenem Querschnitt, bzw. eine Erhöhung der mechanischen Festigkeit bei gegebenem Materialgewicht.
  • Zumindest eine der erläuterten Steckverbindungen zwischen Scheibenhalter und tragender Schale kann als Rast- oder Schnappverbindung ausgestaltet sein. Im Regelfall sind die Stege sowohl des Scheibenhalters als auch der tragenden Schale aus Metall. Zur Herbeiführung einer solchen Rast-oder Schnappverbindung können in die Verbindungsstellen elastische Kunststoffclipse eingesetzt werden. Eine noch vorteilhaftere Lösung wäre die, einen der Metallstege mit einer kleinen Nase und den Gegensteg mit einer entsprechenden Rille zu versehen, so daß einer der beiden Stege beim Einklopfen des Scheibenhalters elastisch ausweicht und sodann in die Rastlage einschnappt.
  • Die flächige Auflage 29 für den Scheibenhalter ist bereits in den Fig. 2, 3 dargestellt. Eine analoge Fläche 29 zeigt Fig. 4, wobei die Steckverbindung des Scheibenhalters 22 mit der tragenden Schale 2 etwa gleich der Steckverbindung gemäß dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 ist. Nur ist in diesem Ausführungsbeispiel die tragende Schale so ausgestaltet, daß neben der Einstecknut 24 noch eine weitere Nut 30 verbleibt, in welche eine hier nicht dargestellte Glasleiste einsetzbar oder einrastbar ist. Falls der Scheibenhalter 22 noch mit einem aufgelegtem, der Wärmedämmung dienenden druckfesten Klotz 11 versehen ist (siehe auch Fig. 1), kann dieser Klotz durch eine in Richtung zur Isolierscheibe hin umgebogene Nase 31 gegen Verschieben gesichert sein. Die Nase 31 kann soweit über den Scheibenhalter 11 in Richtung zur Isolierscheibe hin verlängert sein, daß sie das Glasgewicht der Isolierscheibe auffangen kann.
  • Fig. 5 zeigt ebenfalls ein Verbundprofil, das aus einer tragenden und einer abdeckenden Schale besteht. Die tragende Schale 2 ist aus Aluminium und die abdeckende Schale 1 aus Kunststoff, wobei diese Schale zugleich die Wärmedämmung bildet, indem ihre Wände 1' mit Stegen 1" in Nuten 2' der tragenden Schale 2 eingreifen. Eine Kunststoffausschäumung 4 verklebt und verspannt die beiden Schalen miteinander zum Verbundprofil. Hierzu ist die Anordnung bevorzugt so getroffen, daß zwischen den Stegen 1" der abdeckenden Schale und der Gegenfläche 2" der tragenden Schale ein Spalt verbleibt bzw. besteht, in den die ausschäumende Kunststoffmasse 4 eindringt. Damit sind gesonderte, der Wärmedämmung dienende Teile gemäß den vorhergehenden Ausführungsbeispielen überflüssig. Der Scheibenhalter ist hier gemäß dem Scheibenhalter der Fig. 1 ausgebildet. Er könnte aber auch nach dem Ausführungsbeispiel einer der anderen Figuren gestaltet sein.
  • Auch im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Fig. 5 ist die Isolierscheibe zum Verbundprofil symmetrisch angeordnet und es besteht keine Gefahr einer Wärmebrücke.
  • Der Scheibenhalter könnte auch mit der tragenden Schale, z.B. deren Auflagerfläche 29, verschraubt sein (nicht dargestellt). Hierdurch ist ebenfalls ein sicherer Halt und insbesondere eine Sicherung gegen Kippen des Scheibenhalters relativ zur tragenden Schale gegeben und damit auch eine Aufnahme des Scheibengewichtes durch die tragende Schale. Nur ist das Anschrauben des Scheibenhalters an der tragenden Schale umständlicher als das Befestigen gemäß den Ausführungsbeispielen der Fig. 1 bis 5.
  • Die dargestellten und beschriebenen Merkmale, sowie deren Kombinationen miteinander sind erfindungswesentlich, soweit sie nicht als bekannt bezeichnet sind. Bei einem der Ausführungsbeispiele dargestellte oder erläuterte Merkmale sind sinngemäß auch bei einem der anderen Ausführungsbeispiele verwendbar.
  • - Ansprüche - Leerseite

Claims (12)

  1. Patent- und Schutzansprüc;he 1. Wärmegedämmtes Fenster aus Verbundprofilen, die aus einer tragenden Schale aus Metall, einer hiermit verbundenen Abdeckschale aus Metall oder Kunststoff und gegebenenfalls einer der Verbindung dieser beiden Schalen dienenden Wärmedämmung bestehen, wobei zumindest ein an einer dieser Schalen sich abstützender Scheibenhalter der Isolierscheibe der Fenster vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheibenhalter (10, 21, 22) mit der tragenden Schale eine die symmetrische Anordnung der Scheibe ermöglichende und zur tragenden Schale kippsicheren Verbindung aufweist, insbesondere in seinem zur tragenden Schale hin gerichteten ersten Randbereich (12) mit einem hakenförmigen Teil (13, 23) einen Vorsprung, Steg oder dergleichen (14, 24') der tragenden Schale hintergreift derart, daß er sich damit gegen ein Abheben von dieser Schale sichert und daß im übrigen der Scheibenhalter, insbesondere in seinem zu der Abdeckschale hin gerichteten zweiten Randbereich (20), sich auf der tragenden Schale abstützt, wobei bevorzugt zwischen dem zweiten Randbereich (20) des Scheibenhalters und der Abdeckschale (1) ein Abstand besteht.
  2. 2. Wärmegedämmtes Fenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheibenhalter (22) auch in Richtung zu seinem zweiten Randbereich (20) hin mit einem hakenförmigen Teil (25) einen Vorsprung, Steg oder derglei- chen (27) der tragenden Schale hintergreift derart, daß er dort gegen ein Abheben von dieser Schale gesichert ist.
  3. 3. Wärmegedämmtes Fenster nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die hakenförmigen Teile (23, 25) und die sie aufnehmenden Nuten, Aussparungen oder dergleichen (24, 26) der tragenden Schale im rechten Winkel zur Ebene der Isolierscheibe (5) verlaufen.
  4. 4. Wärmegedämmtes Fenster nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet» daß zumindest eine der Steckverbindungen zwischen dem Scheibenhalter und der tragenden Schale als Rast- oder Schnappverbindung ausgestaltet ist.
  5. 5. Wärmegedämmtes Fenster nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gskenn-zeichnet, daß die Dicke (d) des Scheibenhalters (21) in seinem ersten Randbereich (12) größer ist als die Oicke (d 1) in seinem zweiten Randbereich (20).
  6. 6. Wärmegedämmtes Fenster nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gskennzeichnet, daß die Breite (b) des Scheibenhalters (21) in seinem ersten Randbereich (12) großer ist als die Breite (c) in seinem zweiten Randbereich (20).
  7. 7. Wärmegedämmtes Fenster nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheibenhalter (21) als Klotz aus wärmedämmendem und druckfestem Material ausgebildet ist.
  8. 8. Wärmegedämmtes Fenster nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheibenhalter (22) als Hohlprofil ausgebildet ist.
  9. 9. Wärmegedämmtes Fenster nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheibenhalter (10) mit einer wärmedämmenden und druckfesten Auflage (11) versehen ist.
  10. 10. Wärmegedämmtes Fenster nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die tragende Schale eine glattflächige und sich mindestens über die Länge des Scheibenhalters erstreckende Auflagerfläche (29) für eine entsprechende Gegenfläche (28) des Scheibenhalters aufweist.
  11. 11. Wärmegedämmtes Fenster nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die tragende Schale für die Unterbringung und Abstützung des Scheibenhalters (22) eine gesonderte Auflage mit Nuten zum Einschieben der hakenförmigen Teile des Scheibenhalters aufweist, die sich außerhalb eines für die Anbringung der Glasleiste vorgesehenen Raumes (30) befindet.
  12. 12. Wärmegedämmtes Fenster aus Verbundprofilen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheibenhalter mit der tragenden Schale, bevorzugt einer Auflagerfläche (29) dieser Schale, verschraubt ist.
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