DE3101709C2 - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Verbundprofilen für Fensterrahmen, Türrahmen, Fassadenkonstruktionen o.dgl. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Verbundprofilen für Fensterrahmen, Türrahmen, Fassadenkonstruktionen o.dgl.Info
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Verbundprofils für Fensterrahmen,
Türrahmen, Fassadenkonstruktionen 0. dgl., bestehend aus zumindest zwei im Abstand voneinander angeordneter.,
an ihren einander zugewandten Innenseiten Vorsprünge, Hinterschneidungen o. dgl. aufweisenden
einstückig hergestellten Metallprofilen, wobei die Metallprofile auf ihrer Länge durch über einen
Hohlraum voneinander getrennte Isolierkernleisten aus schlecht wärmeleitendem Material miteinander verbunden
und durch den Abstand zwischen den Metallprofilen überbrückende, entfernbare Leisten o. dgl. getrennt sind
und die Leisten den Boden von einseitig offenen Rinnen bilden, bei dem zur Bildung der Isolierkernleisten ein
thermoplastischer Kunststoff in gießfähigem Zustand von oben in die Rinnen eingebracht und anschließend
ausgehärtet wird, dabei das Verbundprofil zunächst in einer ersten Rinne ausgegossen und nach dem
Aushärten des Kunststoffes das Verbundprofil um seine Längsachse so gewendet wird, daß die zuvor unten
liegende(n) Rinne(n) oben liegt (liegen) und anschlie-
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Bend ausgegossen wird (werden), und bei dem die den Abstand zwischen den Metallprofilen überbrückende
Leiste entfernt wird.
Bei einem aus der DE-AS 29 04192 bekannten
Verfahren dieser Art wird das Metallprofil nach dem Ausfüllen der zuerst oben liegenden Rinne mit einem
Gießharz und nach dessen vorläufigem Aushärten zunächst so um seine Längsachse verdreht, daß
anschließend die von der zuerst ausgefüllten Rinne durch den Hohlraum getrennte gegenüberliegende
Rinne mit einem Gießharz ausgefüllt werden kann. In einem darauf folgenden Verfahrensschritt werden in
den von den metallenen Oberbrückungsleisten begrenzten
Hohlraum ein Werkzeug eingeführt und die beiden Oberbrückungsleisten entfernt
In der Praxis hat sich herausgestellt, daß dieses bekannte Verfahren für unterschiedliche Verbundprofil-Querschnittsformen
nur begrenzt anwendbar ist Bei der Herstellung von Verbundprofilen, bei denen der
Hohlraum zwischen den Überbrückungsleisten ein bestimmtes Freimaß unterschreitet, steht nicht in allen
Fällen genügend Raum zum Einführen und Handhaben des Werkzeuges beim Entfernen der Oberbrückungsleisten
zur Verfügung. Hinzu kommt, daß zur Ausübung des bekannten Verfahrens ganz spezielle Werkzeuge
und Vorrichtungen notwendig sind, deren Einsatzbereich dadurch eingeschränkt ist daß mit solchen
Anlagen beispielsweise sehr kleine Profilquerschnitte, die nur einen metallenen Überbrückungssteg besitzen,
oder Profilquerschnitte mit mehr als zwei übereinander angeordneten Isolierkernleisten, nicht hergestellt werden
können.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein wirtschaftliches Verfahren anzugeben, mit dem sowohl
Verbundprofile kleiner Querschnittsabmessungen als auch große Profilquerschnitte hergestellt werden
können, unabhängig davon, ob sie einen oder mehrere metallene Überbrückungsleisten besitzen. Eine weitere
Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer geeigneten Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens.
Ausgehend von einem Verfahren der eingangs genannten Art wird dies nach der Erfindung dadurch
erreicht daß vor dem Wenden die Leiste(n) abgetrennt wird (werden) und daß nach dem Wenden jedoch vor
dem Ausgießen der weiteren Rinne(n) oberhalb der zuerst gebildeten Isolierkernleistein) zwischen die
Metallprofil eine den Boden der weiteren Rinne(n) bildende, als getrenntes Teil ausgebildete Leiste aus
schlecht wärmeleitendem Material eingebracht wird.
Durch den erfindungssremäßen Verfahrensablauf ist
es möglich, in einem kontinuierlichen Arbeitsfluß Verbundprofile sowohl kleiner als auch großer Querschnitte
herzustellen. Dadurch, daß bereits in einem Stadium vor dem Wenden der Metallprofile die
metallene Verbindung zwischen den Profilen aufgehoben wird, ist es gleichgültig, ob die Ausgangsprofilquer-.
schnitte einen oder mehrere metallene Überbrückungsstege besitzen, so daß es auf die Querschnittsgröße des
die Isolierkernleisten in ihrer Höhe begrenzenden Hohlraumes nicht mehr ankommen kann. Darüber
hinaus sind durch die Erfindung die Voraussetzung dafür geschaffen worden, daß vorhandene Herstellungsanlagen
durch geringfügige bauliche Umrüstungen nun universeller eingesetzt werden können. Statt der bei
dem bekannten Verfahren eingesetzten Werkzeuge, die in den Hohlraum der Verbundprofile eingeführt werden
müssen, um die metallenen Überbrückungsleisten entfernen zu können, kann man auf handelsübliche
Sägen oder Fräser zurückgreifen.
Gemäß einer erfindungsgemäßen Weiterentwicklung des Verfahrens wird zweckmäßig nach dem Ausfüllen
der zuerst ausgegossenen Rinne und vor dem Abtrennen der Leisten) und Wenden der MetallproFile
im Abstand oberhalb der zuerst gebildeten Isolierkernleiste zwischen die Metallprofile zumindest eine den
Boden einer zusätzlichen Rinne bildende Leiste aus schlecht wärmeleitendem Material eingebracht und
diese Rinne mit KunsUtoff ausgefüllt Hierdurch ist die Herstellung besonderer Profilformen mit mehr als zwei
übereinander angeordneten Isolierkernleisten möglich.
Bei der Herstellung von Verbundprofilen mit mehr als
zwei nebeneinander angeordneten Metallprofilen erfolgt vorzugsweise das Entfernen der metallenen
Überbrückungsleisten zeitlich nacheinander, um eine bessere Kräfteverteilung während dieses Bearbeitungsvorganges zu erreichen.
In Fällen, in denen es die Platzverhältnisse erfordern, wird das Vprbundprofll vorteilhaft nach dem Wenden in
eine zweite Transportbahn überfuhr* :ind in der zweiten
Transportbahn in gegenüber der Förderrichtung in der
ersten Transportbahn entgegengesetzter Richtung transportiert Einrichtungen zum Überführen von
Artikeln aus Kunstharzbeton von einer ersten Transportbaha auf eine zweite Transportbahn mit entgegengesetzter
Förderrichtung sind im Prinzip aus der DE-OS 24 46 666 bekannt Vorzugsweise erfolgt das Wenden
und das Übergeben der Verbundprofile an die zweite Transportbahn gleichzeitig. Die Vorrichtung zur Ausübung
des Verfahrens, die in ihrem Grundaufbau auf der aus der DE-PS 29 13 254 der Anmelderin bekannten
Einrichtung basiert und die eine die Metallprofile abstützenden Unterlage sowie Transport- und Führungseinrichtungen
für die Metallprofile zum Vorbeiführen derselben unter einer ersten Gießeinrichtung
aufweist und wenigstens eine dieser in Transportrichtung nachgeschaltete weitere Gießeinrichtung und eine
jeweils zwischen zwei aufeinander folgendsn Gisßeinrichtungen
angeordnete Vorrichtung rjum Einbringen
einer Trennleiste zwischen die Metallprofile sowie eine Einrichtung „zum Entfernen eines oder mehrerer
metallener Überbrückungsleisten besitzt, ist dadurch gekennzeichnet, daß in Transportrichtung hinter der
ersten Gießeinrichtung und vor der Vorrichtung zum Einbringen der Trennleiste die Einrichtung zum
Entfernen der Überbrückungsleiste(n) vorgesehen und im Abstand hinter dieser eine Station zum Wenden des
Verbundprofiles um seine Längsachse angeordnet ist. Eine derart ausgestaltete Vorrichtung läßt sich mit
einfachsten Mitteln durch Umrüsten einer auf dem Markt vorhandenen Anlage erreichen, so daß mit ein
und derselben Vorrichtung ein universeller Einsatz möglich ist Die erfindungsgemäß ausgestaltete Vorrichtung
gestattet die wirtschaftliche Fertigung von Verbundprofilen svwohl mit nur einer als auch
mehreren metallenen Überbrückungsleisten in einem kontinuierlichen Arbeitsfluß, wobei zur Umstellung von
der einen auf die andere Verbundprofil-Querschnittsform lediglich die Zu- oder Abschaltung einzelner
Aggregate notwendig ist
Vorzugsweise ist in Transportrichtung hinter der ersten Gießeinrichtung und vor der Einrichtung zum
Entfernen der Überbrückungsleiste(n) eine weitere Vorrichtung zum Einbringen der Trennleiste sowie eins
Gießeinrichtung angeordnet- Hierdurch ist die Herstellung großer Profilquerschnitte mit einem in der Praxis
bevorzugten Grundaufbau möglich. In der älteren
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Anmeldung (DE-OS 29 41 354) der Anmelden ist eine
solche Hintereinanderschaltung von Einzelaggregaten im weitesten Sinne zwar bereits vorgeschlagen worden.
Da dabei jedoch die Einrichtung zum Entfernen der Überbrückungsleisie als letztes Giied hinter der in
Transportrichtung zuletzt angeordneten Gießeinrichtung vorgesehen ist, während sich bei der erfindungsgemäßen
Vorrichtung die Trennvorrichtung für die Überbrückungsleiste(n) in jedem Fall vor der zuletzt
angeordneten Gießeinrichtung befindet, ist mit der in der DE-OS vorgeschlagenen Einrichtung die Ausübung
des Verfahrens nach der Erfindung nicht möglich.
Vorzugsweise ist der ersten Transportbahn und der Wendestation eine zweite Transportbahn mit zu der
ersten Transportbahn entgegengesetzter Förderrichtung nachgeschaltet. Diese Ausführungsart wird dann
gewählt, wenn die Fertigungslinie möglichst kurz ausgeführt sein soll. Vorteilhaft besteht die WendestaiiöM
Su^ einer Drchvorrichtuo™ für d25 Verb|jn/''r*rr*^i!
und einer von einem Förderband, einer Transport-Rollenbahn
o. dgl. gebildeten Übergabevorrichtung zum Transportieren des Verbundprofiles von der ersten
Transportbahn auf die zweite Transportbahn.
Zur Herstellung von Verbundprofilen mit mehreren Isolierzonen sind vorteilhaft quer zur Transportrichtung
im Abstand voneinander jeweils mehrere der Anzahl der gewünschten Isolierzonen entsprechende Gießeinrichtungen.
Einrichtungen zum Entfernen der Überbrükkungsleiste(n) und Trennmittel-Vorratsrollen, angeordnet.
Die Erfindung ist nachstehend anhand verschiedener Ausführungsbeispiele in Verbindung mit der Zeichnung
näher erläutert; in der Zeichnung zeigen
Fig. 1—7 die einzelnen Verfahrensschritte bei der
Herstellung eines Verbundprofils mit einem Ausgangsprofilquerschnitt, der nur eine metallene Überbrükkungsleiste
besitzt.
F i g. 8 einen Ausgangsprofilquerschnitt mit zwei metallenen Überbrückungsleisten.
Fig. 9 einen Profilquerschnitt mit mehreren nebeneinander
angeordneten (solierzonen während des Ausgießens der oberen Rinnen,
Fig. 10 den Profilquerschnitt nach F i g. 9 während
des Abtrennens der Überbrückungsleisten.
Fig. 11 eine mögliche Ausführungsform für einen
Piofilquersthniu mit mehr als zwei übereinander
angeordneten Isolierkernleisten während des Abtrennens 7.-Λ eier Überbrückungsleisten.
F i g 12 das fertige Verbundprofil, hergestellt aus dem
•\usgangsprofilquerschnitt nach Fi g. 11.
Fig. 13 bis 22 di-- einzelnen Verfahrensschritte bei
der Herstellung einer in der Praxis bevorzugten Ausführung für einen Verbundprofii mit drei Isolierkernleisten,
F i g. 23 den Verfahrensablauf beim Durchlauf eines Verbundprofils durch eine Herstellungsanlage in schematischer
Darstellung und Seitenansicht,
F i g. 24 den Verfahrensablauf, aufgeteilt in zwei Transport-Teilstrecken, in Draufsicht,
F i g. 25 die Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens
in Seitenansicht,
F i g. 26 eine Draufsicht zu F i g. 25,
F i g. 27 das in der Vorrichtung hergestellte fertige Verbundprofil im Querschnitt,
F i e. 28 einen vereinfachten Schnitt nach der Linie XXVHi-XXVJH in Fig.25, im Bereich vor der ersten
("Meßeinrichtung in Transportrichtung gesehen,
Fi g. 29 einen Schnitt nach der Linie XXIX- XXIX in
Fig. 25, im Bereich vor der Trenneinrichtung zum Entfernen der Überbrückungsleiste,
Fig.30 einen Schnitt nach der Linie XXX-XXX in
F i g. 25, im Bereich vor der Wendestation,
Fig.31 das Profil nach Fig.30 nach dem erfolgten
Wenden um seine Längsachse, entsprechend dem Schnitt XXXI-XXXI in F i g. 25,
F i g. 32 einen Schnitt nach der Linie XXXII-XXXII in
F i g. 25, im Bereich vor der Trennleisten-Vorratsrolle,
F i g. 33 einen Schnitt nach der Linie XXXIII-XXXIII in Fi g. 25, im Bereich vor der zweiten Gießeinrichtung,
Fig. 34 eine schematische Darstellung einer Zusatzeinrichtung für die Herstellung eines Verbundprofils
nach Fi g. 22 und
F i g. 35 eine schematische Darstellung einer Zusatzeinrichtung für die Herstellung eines Verbundprofiles
nach Fig. 12.
Das in Fig. 7 als Beispiel für einen in der Praxis bevorzugt angewandten Profilnnersrhnitt mit nur einer
Überbrückungsleiste dargestellte fertige Verbundprofil 1 weist zwei im Abstand voneinander angeordnete
Metallprofile 2, 3 auf. Jedes Metallprofil besitzt Vorsprünge 4 u. dgl., die formschlüssig in je eine sich
über die Länge der Metallprofile erstreckende Isolierkernleiste 5,6 aus schlecht wärmeleitendem Material
eingreifen, so daß eine feste Verbindung zwischen den, z. B. aus Aluminium, stranggepreßten Metallprofilen
entsteht. r;ie Isolierkernleisten 5, 6 begrenzen zusammen
mit Innenwandungen 2', 3' einen sich durchgehend über die Länge der Metallprofile erstreckenden
kastenförmigen Hohlraum 7, der jeweils einseitig durch eine Trennleiste 8 gegen die zugeordnete Isolierkernleiste
5 getrennt ist. Als Ausgangsprofilquerschnitt zur Herstellung des Verbundprofiles nach Fig. 7 dient z. B.
der Querschnitt nach Fig. i, dessen beide Metallprofile
2, 3 durch einen mit den Metallprofilen in einem Arbeitsgang stranggepreßten metallenen Überbrükkungssteg
9 zu einer einstückigen Einheit verbunden sind.
Als Ausgangsprofile kommen aber auch Querschnittsformen zur Anwendung, die zwei oder mehrere
angepreßte Überbrückungsleisten 10,11 bzw. 12,14 und
13,15 (F i g. 8 bzw. 10) bzw. 10,11,23' (F i g. 11) oder 10',
11' (Fig. 13) besitzen und den Vorteil einer höheren
Stabilität und guten Maßhaltigkeit beim Strangpreßvorgang bieten. Dieser Vorteil wirkt sich insbesondere bei
großen Profilquerschnitten positiv aus. Aber auch bei kleineren Profilen werden vielfach Ausgangsquerschnitte
verlangt, die mehr als einen Überbrückungssteg zwischen zwei Metallprofilen aufweisen.
In den F i g. 9 und 10 ist ein Ausgangsprofilquersch .itt
dargestellt, der drei nebeneinander angeordnete Metallprofile 2,3 und 3' aufweist, von denen die Metallprofile
3, 3' durch einen Überbrückungssteg 12 und die Metallprofile 2, 3' durch einen Überbrückungssteg 13
verbunden sind. Wie ersichtlich, sind die Überbrükkungsstege 12, 13 durch das Metallprofil 3' getrennt
nebeneinander angeordnet Es ist aber auch möglich, in jeder Isolierzone A bzw. B bei dem Beispiel nach F i g. 9
in Anlehnung an die Ausführungsform nach F i g. 8 statt einer Überbrückungsleiste zwei oder mehrere vorzusehen,
wie in Fig. 10 durch unterbrochene Linien 14, 15 angedeutet
In F i g. 11 ist ein abgewandelter Ausgangsprofilquerschnitt
mit zwei übereinander angeordneten Überbrükkungsstegen 10, 11 dargestellt wobei das fertige
Verbundprofil nach Fig. 12 statt zwei übereinander angeordnete Isolierkernleisten drei Isolierkernleisten
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16,17,18 aufweist.
Eine weitere Verbundprofil-Variante mit drei Isolierkernleisten 16', 17', 18' ist aus Fig. 22 ersichtlich.
Diese Profilausfül.rung findet in der Praxis bevorzugt Anwendung, wenn es darum geht, große Verbundprofile
herzustellen, deren Ausgangsprofilquerschnitte zwei oder mehrere metallene Überbrückungsstege 10', 1Γ,
11"br/-tzen, wie in Fig. 13dargestellt.
Die Herstellung eines Verbundprofils aus einem Ausgangsprofilquerschnitt nach Fig. 1 läuft in folgenden
Verfahrensschritten ab:
Zunächst werden die beiden Metallprofile 2,3 als eine
einstückige Profileinheit stranggepreßt und in bekannter Weise (z. B. durch Anodisieren) vorbehandelt. In
einer darauffolgenden Verfahrensstufe (F i g. 2) wird die seitlich von den einander zugewandten Wandungen 19
der Metallprofile 2, 3 und unten von dem Überbrükkungssteg 9 begrenzte obere Rinne 20 mittels eines
Gießkopfes 25 m'· pinpm handelsüblichen thermoplastischem
Kunststoff 21 als Isolier-Gießmaterial ausgefüllt, wobei der Überbrückungssteg 9 gleichzeitig als
Bodenabdeckung der Rinne 20 dient. Nachdem der Kunststoff 21 in der Rinne zu der Isojierkernleiste 6
erstarrt ist, wird auf einer Teilbreite die Überbrückungsleiste 9 zwischen den Metallprofilen 2, 3 entfernt z. B.
durch eine Säge 22, einen Fräser o. dgl. (F i g. 3). Anschließend wird das Profil durch eine Drehung um
180" um seine Längsachse gewendet (Fig.4). Die Lage
des Profils nach dem Wenden ist in Fig.5 dargestellt.
Danach wird zwischen die Metallprofile die Trennleiste 8 eingebracht (Fig. 6), die im Abstand der Höhe des
Hohlraumes 7 auf seitlichen Stegansätzen 23 der Metallprofile aufliegt und die Aufgabe hat, die
Bodenabdeckung einer weiteren Rinne 24 zu bilden. In einem letzten Verfahrensschritt wird die Rinne 24 aus
einem Gießkopf 29 mit dem Kunststoff 21 ausgegossen. Nach dessen Aushärtung ist die zweite isolierkernleiste
5 entstanden und das Verbundprofil fertig zur Weiterverarbeitung.
Der anhand des Ausgangsprofilquerschnittes nach F i g. 1 beschriebene Verfahrensablauf findet in entsprechender
Weise bei der Herstellung der anderen dargestellten Verbundprofile statt.
Bei dem Ausgangsprofilquerschnitt nach F i g. 8 erfolgt das Entfernen der beiden übereinander angeordneten
Überbrückungsstege 10, «1 mit Hilfe der durch unterbrochene Linien dargestellten Säge 22 in einem
Arbeitsgang, d. h. beide Überbrückungsstege werden gleichzeitig oder annähernd gleichzeitig abgetrennt
Das Abtrennen kann selbstverständlich auf andere geeignete Weise erfolgen, z. B. durch Schneiden,
Abreißen usw.
Bei der Herstellung von Verbundprofilen mit mehr als zwei nebeneinander angeordneten Metallprofilen, wie
in Fig.9 dargestellt, werden beide Rinnen jeweils
gleichzeitig mit dem Kunststoff 21 ausgefüllt Dazu sind anstelle des in F i g. 2 benötigten einen Gießkopfes 25
zwei nebeneinander angeordnete, parallel geschaltete Gießköpfe 25 erforderlich. In entsprechender Weise
werden bei diesen Profilen die neben- bzw. übereinander angeordneten Überbrückungsstege 12,13 bzw. 12,
14 und 13, 15 in Fig. 10 nach dem Bilden der Isolierkernleisten 6', 6" durch parallel nebeneinander
angeordnete Sägen 22 gleichzeitig entfernt Grundsätzlich ist bei Verbundprofilen mit zwei oder mehr
Isolierzonen A und B davon auszugehen, daß jeweils alle gleichen Arbeitsgänge, wie Ausgießen der Rinnen,
Entfernen der Überbrückungsstege, Einbringen von Trennleisten während des Verfahrensablaufes gleichzeitig
ausgeführt werden können.
Die Herstellung des Verbundprofiles nach Fig. 12
aus dem Ausgangsprofilquerschnitt nach F i g. 11 erfolgt
nach den gleichen Verfahrensschritten, wie anhand der F i g. 1 bis 7 beschrieben, mit dem einzigen Unterschied,
daß nach dem Bilden der Isolierkernleiste 18 in der zuerst mit Kunststoff ausgegossenen Rinne und nach
dem Entfernen der Überbrückungsstege 10, 11 und Wenden des Profiles statt einer zusätzlichen Rinne zwei
Rinnen nacheinander mit Kunststoff 16,17 ausgegossen werden, nachdem unmittelbar vor dem Gießvorgang die
zugeordneten Trennleisten 8', 8" als Bodenabdeckungen für die Rinnen 24' bzw. 24 auf die Stegansätze 23'
aufgelegt worden sind.
In den Fig. 14 bis 22 ist ein Verfahrensablauf dargestellt, nach dem im Unterschied zu der beschriebenen
Herstellungsweise für ein Verbundprofil mit drei Isolierkernleisten entsprechend Fig. 12, nicht zwei
Rinnen nach dem Wenden der Metallprofile mit Kunststoff ausgegossen werden, sondern nur eine
Rinne, während die anderen beiden Isolierkernleisten vor dem Wenden hergestellt werden. Die Darstellung in
Fig. 13 soll verdeutlichen, daß aus Gründen der Strangpreßtechnik grundsätzlich alle denkbaren Ausgangsquerschnitte
mit einem Überbrückungssteg 11" versehen sein können, der das Profil zumindest an einer
Außenseite verschließt und deshalb vor Beginn des Gießvorganges wieder entfernt werden muß. Ausgehend
von dem so vorbereiteten Ausgangsquerschnitt nach Fig. 14 wird zunächst die mittlere Rinne 76 aus
dem Gießkopf 25 mit Kunststoff 21 ausgegossen, so daß die Isolierkernleiste 17'entsteht(Fig. 15). Anschließend
wird auf die darüber befindlichen Stegansätze 23 eine Trennleiste 8"" aufgelegt (F i g. 16) und die so gebildete
Rinne 77 aus dem Gießkopf 25' mit Kunststoff ausgefüllt (Fig. 17). Danach werden die Stege 10', ll'mit Hilfe der
Säge 22 abgetrennt (Fig. 18), das Profil gewendet (Fig. 19, 20) und die letzte Rinne 78 durch Auflegen
einer Trennleiste 8 (F ig. 21) gebildet und diese aus dem Gießkopf 29 mit Kunststoff ausgefüllt (F i g. 22).
In Fig.23 ist die Herstellung eines Verbundprofiles
nach F i g. 7 schematisch dargestellt. Der erste Gießkopf zum Ausfüllen der jeweils obersten Rinne eines jeden
Profils 2,3 ist dabei mit 25, die in der Förderrichtung 26 hinter der Säge 22 befindliche Wendestation mit 27, die
Vorrichtung zum Einbringen der Trennleiste mit 28 und der Gießkopf zum Ausfüllen der zuletzt auszugießenden
Rinne mit 29 bezeichnet ist.
Gegenüber dem in F i g. 23 dargestellten Verfahrensablauf zeigt die F i g. 24 eine alternative Verfahrensvariaiite,
die sich von der erst genannten dadurch unterscheidet, daß das Verbundprofil 2, 3 nach dem
Wenden in der Wendestation 27 aus der ersten Transportrichtung 26 durch Parallelverschiebung in
Pfeilrichtung 30 in eine zweite Transportbahn überführt wird, in der das Profil entgegen der Förderrichtung 26 in
der Pfeilrichtung 31 in Richtung auf die Vorrichtung 28 zum Einbringen der Trennleiste und den zweiten
Gießkopf 29 transportiert wird. Bei diesem Verfahren kann das Wenden und Übergeben der Profile an die
zweite zu der ersten parallel verlaufende Transportbahn gleichzeitig erfolgen, indem zum Beispiel der Wendevorgang
von Hand oder über eine geeignete nicht dargestellte Drehvorrichtung und der Quertransport
des Profiles in Pfeiirichtung 30 über ein auf Rollen 32
gelagertes, angetriebenes Transportband 33 erfolgt Diese Verfahrensvariante Pndet in der Praxis bevorzugt
31 Ol
ίο
dann Anwenüjng, wenn die zur Verfügung stehende
Länge einer Fabrikationshaile für einen geradlinien Verfahrensablauf nicht ausreichend ist.
Die Vorrichtung zur Herstellung eines Verbundprofiles in der Ausführung nach Fig. 27, das mit dem in
F i g. 7 dargestellten Querschnitt identisch ist, weist einen waagerecht angeordneten Arbeitstisch 34
(F i g. 25, 26) auf, der sich mit Füßen 35 auf dem Boden abstützt. Der Arbeitstisch 34, der auch aus einer
beliebigen anderen geeigneten Unterlage bestehen, z. B. auch in mehrere Tische unterteil', sein kann (F i g. 23),
besitzt eine Auflagefläche für die Metallprofile 2, 3, die während ihrer Verarbeitung zu Verbundprofilen 1 auf
der vorgegebenen Transportbahn in Pfeilrichtung 26 zwischen Rollen 36,37 transportiert werden. Die Rollen
36, 37 sind auf vertikalen Wellen 36', 37' auf dem Arbeitstisch 34 gelagert. Die Rollen 36 auf der einen
Seite des Tisches sind auf den Wellen 36' undrehbar befestigt und von diesen angetrieben, während die auf
der anderen Seite angeordneten Koiien Ϊ7 antriebsios
sind und lediglich als Gegenlager für die über die angetriebenen Rollen 36 durch Friktion mitgenommenen
Metallprofile 2, 3 dienen. Als Antriebsquelle für die Rollen 36 dient ein Motor 38, dessen Antriebsritzel 39
über ein Zahnrad 40 eine Welle 41 antreibt. Die Welle 41 trägt auf ihrer Länge im Abstand der Rollen 36
Kegelräder 42, die mit entsprechenden Kegelrädern 43 kämmen. Die Kegelräder 43 sind auf die unter den
Arbeitstisch 34 vorstehenden Wellenenden 36' aufgekeilt, die die von dem Motor 38 ausgehende
Antriebsbewegung auf die Rollen 36 übertragen.
Über dem Arbeitstisch 34 befindet sich ein erste Gießeinrichtung 25, bestehend aus einem Gießkopf 25'
und einer Austragdüse 25". Der Gießkopf 25 steht über eine Leitung 44 mit einem Gießharz-Vorratsbehälter 45
in Verbindung und ist verstellbar an einer Halterung 46 aufgehängt, die an dem Arbeitstisch 34 befestigt ist. Als
Gießmaterial dienen bekannte Gießharze, die in flüssigem Zustand aus der Austragdüse 25" der
Gießeinrichtung 25 ausgetragen werden und nach einer kurzen Abbindezeit erstarren. Die Förderung des
Gießmaterials erfolgt über eine nicht dargestellte Pumpe. Aus dem Gießkopf 25' wird der Kunststoff 21
entsprechend dem Verfahrensschritt nach F i g. 2 in die obere Rinne des Profiles ausgetragen.
Mit Abstand hinter der ersten Gießeinrichtung 25 ist eine Metallsäge 22 mit einem kreisförmigen Sägeblatt
angeordnet, das auf eine Welle 47 aufgekeilt und über einen am Tisch 34 befestigten Motor 47' (Fig.29)
angetrieben wird. Zweckmäßig ist die Säge 22 entsprechend dem Doppelpfeil 48 höhenverstellbar
aufgehängt. Das Sägeblatt 22 ist so schmal ausgeführt, daß es in dem Hohlraum 7 (Fig.3) zwischen den
Profilen 2, 3 genügend Spiel hat und während des Transports der Metallprofil in Pfeilrichtung 26 der
metallene Überbrückungssteg 9 von der Profilunterseite her ungehindert kontinuierlich entfernt werden kann.
Die an dem Gestell 72,73 über eine verdrehbare Spindel 74 aufgehängte Rolle 75 (F i g. 29) dient zur Führung der
Verbundprofile in vertikaler Richtung, insbesondere zur Aufnahme des Gegendruckes während des Entfemens
der Überbrückungsstege.
Sobald das rücklaufende Ende 49 des Verbundprofiles 2, 3 die Säge 22 passiert hat, befindet sich das
Verbundprofil in der Wendestation 27, auf deren Länge weder Transportrollen 36 noch die entsprechenden
Gegenrollen 37 vorhanden sind, so daß das Piafil von
Hand mittels einer geeigneten, nicht dargestellten Drehvorrichtung um seine Längsachse aus der in F i g. 4
dargestellten Stel'ung in die Stellung nach Fig. 5 verdreht werden kann.
Unmittelbar hinter dem vorlaufenden Ende 50 des Metallprofiles außerhalb der Wendestation 27 ist eine
Vorratsrolle 51 für die Trennleiste 8 angeordnet, die während der Vorschubbewegung des Verbundprofiles
an der dafür vorgesehenen Stelle fortlaufend in die Rinne 24 eingeführt wird. Der im Abstand oberhalb der
Rinne 24 angeordnete Wickel 51 ist auf einer sich quer zur Transportrichtung 26 erstreckenden Achse 52
gelagert, die freidrehbar in Lagern 53,54 aufgenommen
ist, welche sich über Träger 55 auf dem Arbeitstisch 34 abstützen.
Hinter der Trennleisten-Vorratsrolle 51 befindet sich eine Trennleisten-Führung 56, die mittels Führungsrollen
57, 58 und eines konvex gewölbten Leitbleches 59 die Trennleiste 8 vorübergehend in Querrichtung wölbt,
um das Auflegen auf die Aufnahmestege 23 in der Rinne 24 zu erleichtern.
In Transportrichtung 26 hinter der Trennleisten-Vorratsrolle
51 und der Trennleisten-Führung 56 ist außerdem eine frei drehbar an einem Schwenkhebel 60
gelagerte Andrückrolle 61 angeordnet, die dazu dient, die Trennleiste 8 auf die Auflagestege 23 für die
Rinnen-Zwischenböden zu drücken, um eine möglichst gleichmäßige und enge Anlage der Trennleiste 8 längs
den Auflagestegen zu erreichen. Der Schwenkhebel 60 ist an seinem der Andrückrolle 61 abgewandten Ende
auf einer Achse 62 gelagert, deren beide Enden sich in Lagerschalen 63 abstützen, welche über Träger 64 am
Arbeitstisch 34 befestigt sind. Um den nötigen Druck auf die Trennleiste 8 auszuüben, ist der Schwenkhebel
feder- oder gewichtsbelastet.
In Transportrichtung 26 hinter der Trennleisten-Vorratsrolie
51 ist die zweite Gießeinrichtung 29 angeordnet, die entsprechend der ersten Gießeinrichtung 25
aufgebaut ist und dementsprechend einen Gießkopf 66. eine Austragsdüse 67 eine Verbindungsleitung 68, einen
Gießmaterial-Vorratsbehälter 69 und eine Halterung 70 aufweist. Aus dem Gießkopf 66 wird der Kunststoff 21 in
die Rinne 24 ausgetragen.
Die auf die beschriebene Weise mit Gießmaterial ausgefüllten Metallprofile 2,3 werden mit gleichbleibender
Fördergeschwindigkeit nach Passieren der letzten Gießeinrichtung 29 auf dem Arbeitstisch 34 weitertransportiert.
Sobald auch das Gießmaterial in der zuletzt ausgefüllten Rinne 24 erstarrt ist, erreicht der
vorlaufende Metallprofilstrang 50 eine Trenneinrichtung, die aus einer Verlängerung 34' des Arbeitstisches
34 besteht und deren Auflagefläche gegenüber dem Arbeitstisch winkelig abgeknickt ist Hierdurch wird
bewirkt, daß sich das vorlaufende Metallprofil 2', 3' aufgrund seines Eigengewichtes wegen der fehlenden
Unterstützung in diesem Bereich nach unten neigt und an der schwächsten Stelle, die sich an der Stoßstelle des
hinteren Stirnendes 49' des vorlaufenden Metallprofils 2', 3' und des vorderen Stirnendes 50 des unmittelbar
daran anschließenden Metallprofil 2, 3 befindet, abbricht und so von dem nachfolgenden Profilstrang
getrennt wird. Da die einzige Verbindung zwischen den beiden Profilsträngen durch die beiden inzwischen
erstarrten Teil-Isolierkerne 5, 6 und die durchlaufende
Trennleiste 8 gebildet wird, liegt die Knick- bzw. Abreißstelle in den Teil-Isolierkernen und der Trennleiste.
Es ist natürlich auch möglich, anstelle der beschriebenen Trenneinrichtung die zusammenhängenden
Profilstränge an deren Stoßstelle durch eine in
31 Ol 709
Fig. ?5 strichpunktiert angedeutete geeignete Säge 70
zu trennen, die dann zweckmäßig senkrecht zur Transportrichtung (Pfeil 71) beweglich angeordnet sein
sollte, urr. ohne Unterbrechung des Transportes wirksam werden zu können. Ebenso ist eine Trennung
von Hand oder auch auf mechanischem Wege mittels einer Schere, eines Messers o. dgl. denkbar.
Zur Herstellung einer Profilausführung nach F i g. 22 ist es lediglich erforderlich, in Transportrichtung 26
hinter der ersten Gießeinrichtung 25 der in Fig. 25 dargestellten Anlage eine zusätzliche Trennmittel-Vorratsrolle
51 und mit Abstand davon eine weitere
Gießeinrichtung 25"" anzuordnen. Diese Anordnung i,t
schematisch in F i g. 34 dargestellt.
Zur Herstellung des Verbundprofils nach Fig. 12, bei
dem zuc.ist der IsoÜi kern 18 und nach dem Wenden
und Einführen der Trennleiste 8' in der Rinne 24' der Isolierkern 17 gebildet wird, ist es erforderlich, der
Gießeinrichtung 29 in der Anlage nach Fig. 25 eine Trennmittel-Vorratsrolle 51" zum Einbringen der
Trennleiste 8" und dieser eine weitere Gießeinrichtung 29' für den Isolierkern 16 nachzuschalten, um die zuletzt
auszugießende Rinne 24 ausgießen zu können (F i g. 35).
Hierzu 9 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Verfahren zur Herstellung eines Verbundprofils für Fensterrahmen, Törrabmen, Fassadenkonstruktionen
o. dgl., bestehend aus zumindest zwei im Abstand voneinander angeordneten, an ihren einander
zugewandten Innenseiten Vorsprünge, Hinterschneidungen o. dgl. aufweisenden einstückig hergestellten
Metallprofilen, wobei die Metallprofile auf ihrer Länge durch über einen Hohlraum voneinander
getrennte Isolierkernleisten aus schlecht wärmeleitfähigem Material miteinander verbunden und
durch den Abstand zwischen den Metallprofilen überbrückende, entfembare Leisten o. dgl. getrennt
sind und die Leisten den Boden von einseitig offenen Rinnen bilden, bei dem zur Bildung der Isolierkernleisten
ein thermoplastischer Kunststoff in gießfähigem Zustand von oben in die Rinnen eingebracht
und anschließend ausgehärtet wird, dabei das Verbundprofil 2unächst in einer ersten Rinne
ausgegossen und nach dem Aushärten des Kunststoffes das Verbundprofil um seine Längsachse so
gewendet wird, daß die zuvor unten liegenden) Rinne(n) oben liegt (liegen) und anschließend
ausgegossen wird (werden), und bei dem die den Abstand zwischen den Metallprofilen überbrückende
Leiste entfernt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß vor dem Wenden die Leisten) (9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 10', 11') abgetrennt wird
(werden) und daß nach dem Wenden jedoch vor dem Ausgießen der weiteren Rinne(n) (24, 24', 78)
oberhalb der zuerst gebildeten ?.olierkernleiste(n) (6, §', 6", 18, 17') zwischen die Metallprofile (2, 3)
eine den Boden der weiteren Rinnr'a) bildende, als getrenntes Teil ausgebildete Leisten (8, 8', 8", 8'")
aus schlecht wärmeleitendem Material eingebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Ausfüllen der zuerst
ausgegossenen Rinne (76) und vor dem Abtrennen der Leisten) (10', 11') und Wenden der Metallprofile
im Abstand oberhalb der zuerst gebildeten Isolierkernleiste (17') zwischen die Metallprofile (2, 3)
zumindest eine den Boden einer zusätzlichen Rinne (77) bildende Leiste (8'") aus schlecht wärmeleitendem
Material eingebracht und diese Rinne (77) mit Kunststoff (21) ausgefüllt wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Herstellung
von Verbundprofilen mit mehr als zwei nebeneinander angeordneten Metallprofilen das Entfernen der
metallenen Überbrückungsleisten zeitlich nacheinander erfolgt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbundprofil
nach dem Wenden in eine zweite Transportbahn überführt und in der zweiten Transportbahn in
gegenüber der Förderrichtung (26) der ersten Transportbahn entgegengesetzter Richtung (31)
transportiert wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Wenden und Übergeben der Verbiindprofile an die zweite Transportbahn gleichzeitig
erfolgt.
f\ Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
n;i'-h einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
mit einer die Metallprofil abstützenden Unterlage sowie Transport- und Führungseinrichtungen für die
Metallprofile zum Vorbeiführen derselben unter einer ersten Gießeinrichtung und wenigstens einer
dieser in Transportrichtung nachgeschalteten weiteren Gießeinrichtung, einer jeweils zwischen zwei
aufeinander folgenden Gießeinrichtungen angeordneten Vorrichtung zum Einbringen einer Trennleiste
zwischen die Metallprofile sowie einer Einrichtung zum Entfernen eines oder mehrerer metallener
Überbrückungsleisten, dadurch gekennzeichnet, daß in Transportrichtung (26) hinter der ersten Gießeinrichtung
(25) und vor der Vorrichtung (28) zum Einbringen der Trennleiste (8) die Einrichtung (22)
zum Entfernen der Überbrückungsleiste(n) vorgesehen und im Abstand hinter dieser eine Station (27)
zum Wenden des Verbundprofiles (2, 3) um seine Längsachse angeordnet ist
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in Transportrichtung hinter der ei-sten
Gießeinrichtung (25) und vor der Einrichtung (22) zum Entfernen der Überbrückungsleiste(n) eine
weitere Vorrichtung (51') zum Einbringen einer Trennleiste sowie eine zusätzliche Gießeinrichtung
(25"") angeordnet ist
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der ersten Transportbahn und
der Wendestation (27) eine zweite Trcnsportbahn mit zu der ersten Transportbahn entgegengesetzter
Förderrichtung (31) nachgeschaltet ist
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendestation (27)
aus einer Drehvorrichtung für das Verbundprofil und einer von einem Förderband (32, 33), einer
Transport-Rollenbahn o. dgl. gebildeten Übergabevorrichtung zum Transportieren des Verbundprofils
von der ersten Transportbahn auf die zweite Transportbahn besteht
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß quer zur Transporfrichtiw^j im Abstand
voneinander jeweils mehrere Gießeinrichtungen (25), Einrichtungen zum Entfernen der bzw. des
Überbrückungsstege(s) (22) und Trennmittel-Vorratsrollen (51) angeordnet sind.
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Owner name: EDUARD HUECK GMBH & CO KG, 5880 LUEDENSCHEID, DE |
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