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DE3100788A1 - Kontinuierlich arbeitendes entfeuchtungsgeraet fuer gase - Google Patents

Kontinuierlich arbeitendes entfeuchtungsgeraet fuer gase

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DE3100788A1
DE3100788A1 DE19813100788 DE3100788A DE3100788A1 DE 3100788 A1 DE3100788 A1 DE 3100788A1 DE 19813100788 DE19813100788 DE 19813100788 DE 3100788 A DE3100788 A DE 3100788A DE 3100788 A1 DE3100788 A1 DE 3100788A1
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DE
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hood
perforated
filter
gas
filter cartridges
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DE19813100788
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DE3100788C2 (de
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Janetschek & Scheuchl
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Janetschek & Scheuchl
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/26Drying gases or vapours
    • B01D53/261Drying gases or vapours by adsorption
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F3/00Air-conditioning systems in which conditioned primary air is supplied from one or more central stations to distributing units in the rooms or spaces where it may receive secondary treatment; Apparatus specially designed for such systems
    • F24F3/12Air-conditioning systems in which conditioned primary air is supplied from one or more central stations to distributing units in the rooms or spaces where it may receive secondary treatment; Apparatus specially designed for such systems characterised by the treatment of the air otherwise than by heating and cooling
    • F24F3/14Air-conditioning systems in which conditioned primary air is supplied from one or more central stations to distributing units in the rooms or spaces where it may receive secondary treatment; Apparatus specially designed for such systems characterised by the treatment of the air otherwise than by heating and cooling by humidification; by dehumidification
    • F24F3/1411Air-conditioning systems in which conditioned primary air is supplied from one or more central stations to distributing units in the rooms or spaces where it may receive secondary treatment; Apparatus specially designed for such systems characterised by the treatment of the air otherwise than by heating and cooling by humidification; by dehumidification by absorbing or adsorbing water, e.g. using an hygroscopic desiccant

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Description

  • Kontinuierlich arbeitendes Entfeuchtungsgerät für
  • Gase Die Erfindung betrifft ein kontinuierlich arbeitendes Entfeuchtungsgerät für Gase, bestehend aus einem Strömungskanal für das zu trocknende Gas, in dem eine Filtereinrichtung angeordnet ist, die dem zu trocknenden Gas Feuchtigkeit entzieht, aus einem Regenerationskreis, der durch einen Teil der Filtereinrichtung verläuft und in dem ein vorzugsweise erhitztes Regenerationsgas entweder in Richtung des zu trocknenden Gasstromes oder in Gegenstromrichtung strömt, und aus wenigstens einer Gebläseeinrichtung zur Erzeugung der Strömungen durch die Filtereinrichtung.
  • Derartige kontinuierlich arbeitende Enteuchtungsgeräte sind bereits bekannt. Das Entfeuchtungsprinzip derartiger Entfeuchtungsgeräte oder Trockner beruht auf dem chemophysikalischen Verhalten stark hygroskopischer Stanze wie z.B.
  • Salze, die bei niedrigen Temperaturen Feuchtigkeit binden und bei hohen Temperaturen diese Feuchtigkeit wieder abgeben.
  • Bei diesen Geräten wird der zu trocknende Luft- bzw.
  • Gasstrom durch ein mit einem solchen hygroskopischen Salz imprägnierten Filter geleitet und gibt hierbei den Wasserdampf ab. Die liegenerierung des feuchtigkeitsgesättigten Filters erfolgt durch einen Heißluft-bzw.
  • Heißgasstrom, welcher den ausgetriebenen Wasserdampf abführt. Im Falle von Gastrocknung wird das #egenerationsgas im Kreislauf geführt und die Feuchtigkeit in einem luft- oder wassergekühlten Kondensator abgeschieden.
  • Eine bekannte Konstruktion eines Entfeuchtungsgerätes besteht im wesentlichen aus einer wabenartigen Keramik-Filterscheibe sowie den auf beiden Seiten des Filters gleitend angeordneten Regenerationssektoren. Das zu entfeuchtende Gas wird durch den von den Sektoren nicht abgedeckten Teil der Filterscheibe gedrückt, während das Regenerationsgas im Gegenstrom über die langsam um die zentrale Achse rotierenden, gekoppelten Sektoren gesaugt wird. Diese bekannten Entfeuchtungsgeräte sind jedoch mit einer Reihe von Nachteilen behaftet. Im Bereich der rotierenden Regenerationsgassektoren ergeben sich Abdichtprobleme zwischen Regenerationsgas und dem zu trocknenden Gas, da die dabei verwendeten Filterscheiben keine ideale Dichtfläche für die Regenerationsgassektoren bilden.
  • Um ein Vermischen des Regenerationsgases mit dem zu trocknenden Gas möglichst gering zu halten, muß das Regeneratiolsgas im Regenerationskreis auf dem selben Druck gehalten ~erden wie das zu trocknende Gas und außerdem müssen di Regenerationsgassektoren mit aufwendigen Dichtungseinrichtungen ausgestattet werden.
  • Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, ein kontinuierlich arbeitendes Entfeuchtungsgerät für Gase der eingangs definierten Art zu schaffen, welches insbesondere im Bereich der Filtereinrichtung eine sichere und vollständige Trennung von Regenerationsgas und dem zu trocknenden Gas gewährleistet und welches in Modulbauweise ausgerührt wrden kann, so daß das Entfeuchtungsgerät der jeweils erforderlichen Kapazität angepasst werden kann.
  • Ausgehend von dem Entfeuchtungsgerät der eingangs definierten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemaß dadurch gelöst, daß die Filtereinrichtung aus wenigstens einer Lochscheibe und aus mehreren Filterpatronen besteht, die in der Lochscheibe, insbesondere in gleichen Winkelabständen zueinander angeordnet gehaltert sind, wobei wenigstens eine der Filterpatronen im Regenerationskreis liegt.
  • Durch die Verwendung einzelner Filtrpatronen, die in Lochscheiben angeordnet sind, lassen sich Regenerationsgassektoren in idealer Weise um eine jeweilige Filterpatrone herum im Zusammenwirken mit der Lochscheibe abdichten, so daß der Regenerationsgaskreislauf vollständig von dem Kreislauf mit de6Utrocknende»bas isoliert wird. Bei dem erfindungsgemäßen Entfeuchtungsgerät ist es daher auch möglich, mit unterschiedlichen Gasdrücken zwischen Regenerationsseite und Adsorptionsseite zu arbeiten. Mit anderen Worten sind zwischen Regenerationsseite und Adsorptionsseite hohe Differenzdrücke möglich, so daß die Regeneration einer jeweiligen Filterpatrone mit sehr viel höherem Wirkungsgrad durchgeführt werden kann als vergleichsweise bei den bekannten Entfeuchtungsgeräten.
  • Auch ist das erfindungsgemäße Entfeuchtungsgerät nicht an bestimmte Filtermaterialien gebunden, d.h. es können beispielsweise auch nicht gebundene körnige Trocknungsmittel als Filter verwendet werden oder Filterpatronen, die mit Silikagel gefüllt sind, wodurch sich hohe Entfeuchtungsleistungen erzielen lassen.
  • Im einzelnen kann die Erfindung dadurch eine vorteilhafte Weiterbildung erfahren, daß der Regenerationskreis über wenigstens eine Rohrleitung oder Haube mit der wenigstens einen Lochscheibe bzw. einer zu regenerierenden Filterpatrone verbunden ist. Dabei kann die wenigstens eine Lochscheibe auf einer oder auf beiden ihrer Hauptflächen als Dichtfläche für die Haube oder die Rohrleitung ausgebildet sein.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform läßt sich die Rohrleitung bzw. Haube auf der wenigstens einen Lochscheibe von einer Filterpatrone über die nächstfolgende Filterpatrone entsprechend einer Schrittbewegung weiterschalten.
  • Dadurch wird sichergestellt, daß jede Filterpatrone in der Lochscheibe in einer Aufeinanderfolge in den Regenerationskreis gelangt und vollständig regeneriert werden kann.
  • Die Haube, welche einem Regenerationsgassektor bei der bekannten Konstruktion entspricht, kann zweckmäßigerweise aus einer an ihrem Ende erweiterten Rohrleitung bestehen.
  • Eine beso-aders zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung besteht ferner darin, daß der Winkelabstand der Filterpatronen in der wenigstens einen Lochscheibe und die Breite der Rohrleitung oder der Haube so aufeinander abgestimmt sind, daß bei der Weiterbewegung der Haube bzw. der Rohrleitung von einer Filterpatrone zur nächstfolgenden Filterpatrone keine Strömungsüberbrückung zweier Filterpatronen durch die Haube bzw. durch die Rohrleitung erfolgen kann.
  • Dadurch wird auch während des Weiterschaltens von einer Filterpatrone auf die nächstfolgende ein Vermischen von dem zu entfeuchtenden Gas mit dem Regenerationsgas vermieden.
  • Gemäß einer weiteren wusführungsform ist die Rohrleitung bzw. Haube ortsfest angeordnet, während die Lochscheiben um ihre Mittelachse drehbar bzw. weiter schaltbar angeordnet sind.
  • Um während des Umschaltvorganges von einer Filterpatrone auf die nächstfolgende eine Unterbrechung der Strömung is Regenerationskreis zu vermeiden, kann weiter vorgesehen sein, daß jeweils zwischen zwei mit Filterpatronen belegten Bohrungen in der Lochscheibe eine Zusatzbohrung für den ungehinderten Durchtritt des Regenerationsgases ausgebildet ist.
  • Aufgrund der erfindungsgemäßen Konstruktion der Filtereinrichtung ergibt sich der weitere Vorteil, daß mehrere mit Filterpatronen bestückte Lochscheiben gruppenweise zusammengefaßt werden können, wobei jede Lochscheibe mit einer eigenen Haube bzw. Rohrleitung ausgestattet ist. Das Entfeuchtungsgerät nach der Erfindung kann daher bevorzugt nach dem Baukastenprinzip erweitert wrden bzw. in Modulbauweise ausgeführt werden, so daß eine Anpassung an die jeweils geforderte Leistung möglich ist.
  • Ausgezeichnete Isoliereigenschaften und eine für die Dichtigkeit zwischen Regenerationsseite und Adsorptionsseite wichtige absolut plane Gleitfläche läßt sich dann realisieren, wenn die Lochscheiben aus gepresstem Melaminharz hergestellt sind. Eine solche Lochscheibe kann in einem einzigen Arbeitsgang gepresst werden und benötigt auch keine Nachbearbeitung.
  • Außerdem ist sie bis zu ca 2500C temperaturfest.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen 2 bis 15.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Hinweis auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 eine perspektivische schematische Darstellung eines kontinuierlich arbeitenden ßntfeuchtungsgerätes mit Merkmalen nach der Erfindung, Fig. 2 eine Schnittdarstellung gemäß der Linie I-I in Fig. 1, Fig. 3 eine andere Ausführungsform der Filtereinrichtung; und Fig. 4 eine Draufsicht einer in Modulbauweise zusammengesetzten Filtereinrichtung nach der Erfindung.
  • In Fig. 1 ist ein kontinuierlich arbeitendes Entfeuchtungsgerät für Gase mit Merkmalen nach der Erfindung veranschaulicht. Ein zu trocknendes Gas wird mit Hilfe einer Gebläseeinrichtung 2 in Richtung des Pfeiles A in einen ersten Raum 1 eingesaugt und gelangt von dort in einen zweiten Raum 3, in dem eine Filtereinrichtung angeordnet ist. Die Filtereinrichtung besteht bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel aus einer Lochscheibe 8, die mit Filterpatronen 7 bestückte bohrungen aufweist. Auf der einen Hauptfläche der Lochscheibe 8 ist eine Rohrleitung 5 mit einer Haube 6 angeordnet, die beispielsweise im Uhrzeigersinn schrittweise so um die zentrale Längsmittelachse der Anordnung gedreht werden kann, daß die Haube 6 aufeinanderfolgend jeweils überein Filterpatrone 7 zu liegen kommt. Auf der gegenüberliegenden Seite der Lochscheibe 8 ist eine gleichartige Anordnung aus Rohrleitung 9 und Haube 6' angeordnet, die synchron mit der Haube 6 mitgedreht wird. Die Rohrleitungen 5 und 9 liegen in einem Regenerationskreis, der eine Filter- und Heizeinrichtung 13 in einem Raum 12 enthält. Das Regenerationsgas (beispielsweisiLuft) wird mit Hilfe eines GeSEses 15 zunächst in Richtung des Pfeiles C angesaugt, wobe#5durch die Filter- und Heizeinrichtung 13 hindurch gelangt. Das so gereinigte und erhitzte Gas gelangt dann in den Kanal 10 und von dort über die Rohrleitung 9 in die Haube 6'. Da die Haube 6' wie auch die Haube 6 an der Lochscheibe abgedichtet ist, was beispielsweise mit Hilfe einer Dichtlippe 6a erfolgen kann, strömt das Regenerationsgas durch die unter den zwei Hauben 6 und 6' gelegene Filterpatrone, deren Filtermaterial dadurch regeneriert wird. Das Regenerationsgas strömt dann durch die Rohrleitung 5 in die Leitung 4 und wird dann schließlich in Richtung des Pfeiles D abgegeben. Das erhitzte und feuchte Regenerationsgas kann anschließend in eine Kühleinrichtung oder eine Einrichtung wie beispielsweise Wärmepumpe geleitet werden, um die Wärmeenergie des Regenerationsgases wieder zurück zu gewinnen.
  • Das zu trocknende Gas strömt jedoch gemäß dem gezeigten Ausführunsbeispiel durch drei Filterpatronen 7 hindurch und verläßt schließlich nach Durchtritt durch die Filterpatronen das Gerät in Richtung des Pfeiles B.
  • Es sei darauf hingewiesen, daß die Erfindung nicht auf die gezeigte Gestalt der Haube 6 beschränkt ist, sondern daß diese Haube auch durch anders gestaltete Regenerationsgassektoren ersetzt werden kann oder auch aus einem erweiterten Rohrende bestehen kann.
  • Auch ist für den Fachmann offenaichtlich, daß anstelle einer schrittweisen Weiterdrehung der Rohrleitungen 5, 9 bzw.
  • der Hauben 6, 6' diese letzteren Elemente ortsfest angeordnet werden können, während die Lochscheibe 8 mit den Filterpatronen 7 drehbar angeordnet ist.
  • Fig. 2 zeigt eine Schnittdarstellung gemäß der Linie I-I in Fig. 1. Die Lochscheibe 8 besteht in bevorzugterweise aus einem gepressten Melaminharz und hat somit ausgezeichnete Isoliereigenschaften und eine für die Dichtigkeit zwischen Regenerationsseite und Adsorptionsseite wichtige absolut plane Gleitfläche 16. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel befindet sich die Haube 6 gerade über einer Filterpatrone 7'. Die Filterpatrone 7' ist ersichtlicherweise vollständig gegenüber den anderen ilterpatronen 7 isoliert, wenn sie sich im Regenerationskreis befindet. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel kann die Haube 6 im Uhrzeigersinn schrittweise weitergedreht werden, wobei die Haube 6 eine Zwischenstellung E erreicht, die mit strichlierter Linie dargestellt ist. Die Breite der Haube und der Winkelabstand der einzelnen Filterpatronen 7 ist so gewählt, daß bei der Weiterschaltung der Haube 6 keine dberbrückung zweier benachbarter Filterpatronen 7 durch die Haube 6 möglich ist.
  • Daher bleibt auch während des #eiterschaltens der Haube 6 die Regenerationsseite gegenüber der Adsorptionsseite isoliert.
  • Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform der Filtereinrichtung, die zwei Lochscheiben 8a enthält. Die zwei Lochscheiben 8a sind auf Abstand zueinander angeordnet, so daß zwischen ihnen ein Raum 17 entsteht. Durch diesen Raum 17 erstrecken sich Filterpatronen 7a, die in entsprechende Bohrungen der Lochscheiben 8a mediumsdicht eingesetzt sind.
  • Da bei dieser Ausführungsform die Filterpatronen 7a eine sehr viel größere Länge haben können als bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1, ist die Ausführungsform gemäß Fig.3 für größere Leistungen geeignet. Auch bei dieser Ausführungsform könne sich entweder die Hauben 6 und 6' bzw. Rohrleitungen 5 und 9 relativ zu den Lochscheiben da drehen oder die Hauben 6, 6' und Rohrleitungen 5, 9 kennen ortsfest sein, während die Lochscheiben 8a mit den Filterpatronen 7a schrittweise weitergedreht werden können.
  • Bei der AusfUhrungsform gemäß Fig. 4 sind mehrere Filterpatroneneinheiten in einer einzigen Lochscheibe 8b zusammengefaßt. Jede Gruppe von Filterpatronen 7 ist mit einer eigenen Rohrleitung 5 und einer eigenen Haube 6 ausgestattet, die beispielsweise im Uhrzeigersinn synchron weiter geschaltet werden können.
  • Gemäß einer weiteren Möglichkeit kann die Lochscheibe 8b jedoch aus vier einzelnen Lochscheiben zusammengesetzt sein, die von einer gemeinsamen Antriebsquelle in schrittweise Drehung versetzt werden, wobei dann die Rohrleitungen 5 und die Hauben 6 ortsfest angeordnet sind.
  • Es ist offensichtlich, daß die susführungsform gemäß Fig.4 nach dem Prinzip gemäß Fig. 3 oder nach dem Prinzip gemäß Fig. 1 aufgebaut werden kann.
  • Schließlich besteht auch die Möglichkeit, jede der Rohrleitungen 5 bzw. Hauben 6 mit einer weiteren Lochscheibe starr zu verbinden, die auf der jeweiligen Lochscheibe 8, 8a oder db gleitet und mit Bohrungen entsprechend der Lage der Filterpatronen 7 ausgestattet ist. In den Lochscheiben 8, 8a oder 8b können zwischen jeweils zwei benachbarten Filterpatronen 7 Bohrungen ausgebildet sein so daß bei liner einer Weiterdrehung entweder der Lochschei der Haube der Regenerationskreis nicht unterbrochen wird.
  • Je mehr Filterpatronengruppen verwendet werden (bei größeren Gasmengen) desto kürzer wird die Zwischenzeit für die Regeneration der Filterpatronen. Mit zunehmender Zahl von Filterpatronen wird also der gesamte Vorgang von Regeneration und Zurückführung der Filterpatronen in den Adsorptionskreis immer kontinuierlicher. Sind es bei der kleinsten Einheit noch beispielsweise 11% Unregelmäßigkeit bei einem 75 Sekundentakt entsprechend einem 15 Minuten-Turnus, so sind es bei einer Trockeneinheit für z.B. 3600 m3/h nur noch 2,896 im 19-Sekundentakt, d.h. ab ca. 3000 m3/h arbeitet das Entfeuchtungsgerät nach der Erfindung absolut kontinuierlich.
  • Aber auch bei der kleinsten Einheit ist die Fauchte-schwankung der getrocineten Luft bzw. des getrocknenden Gases kaum noch meßbar.
  • Auch hat sich herausgestellt, daß das Entfeuchtungsgerät nach der Erfindung bol jeder gewünschten Leistungskapazität sehr viel energie sparsamer arbeitet als bekannte derartige Geräte.
  • Das Entfeuchtungsgerät nach der Erfindung kann einfach so aufgebaut werden, daß jede beliebige Geräte größe im Baukastensystem mit handelsüblichen Elementen aufgebaut werden kann und eine Trockneranlage daher auf sehr einfache Weise an die jeweils erforderliche Kapazität angepasst werden kann.
  • Sämtliche in der Beschreibung erwähnten und in den Zeichnungen dargestellten technischen Einzelheiten sind für die erfindung von Bedeutung.

Claims (16)

  1. Kontinuierlich arbeitendes Entfeuchtungsgerät für Gase Patentansprüche 1. Kontinuierlich arbeitendes Entfeuchtungsgerät für Gase, bestehend aus einem Strömungskanal für das zu trocknende Gas, in dem eine Filtereinrichtung angeordnet ist, die dem zu trocknenden Gas FeuchtigKeit entzieht, aus einem Regenerationskreis, der durch einen Teil der Filtereinrichtung verläuft und in dem ein vorzugsweise erhitztes Regenerationsgas entweder in Richtung des zu trocknenden Gasstromes oder in Gegenstromrichtung strömt, und aus wenigstens einer Gebläseeinrichtung zur Erzeugung der Strömungen durch die Filtereinrichtung, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Filtereinrichtung aus wenigstens einer Lochscheibe (8;8a;8b) und aus mehreren Filterpatronen (7; 7a) besteht, die in der Lochscheibe (8;8a;db),insbesondere in gleichen WinKelabständen zueinander angeordnet gehaltert sind, wobei wenigstens eine der Filterpatronen im Regenerationskreis (5,6) liegt.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c hn e t, daß der Regenerationskreis überwenigstens eine Rohrleitung oder eine Haube (5,6) mit der wenigstens einen Lochscheibe (8;8a;8b) bzw. einer zu regenerierenden Filterpatrone (7') verbunden ist.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t, daß die wenigstens eine Lochscheibe (8;8a;8b) auf einer oder auf beiden ihrer Hauptflächen als Dichtfläche (16) für die Rohrleitung bzw. Haube (5,6) ausgebildet ist.
  4. 4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch g e k e n n z e i c hn e t, daß die Rohrleitung bzw. Haube (5,6) mit einer Dichtungslippe (6') ausgestattet ist, die auf der Dichtfläche(16) der wenigstens einen Lochscheibe (8; #a;db) aufliegt.
  5. 5. Gerät nach einem der AnsprUche 2 bis 4, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Rohrleitung bzw.
    Haube (5,6) auf der wenigstens einen Lochscheibe (8; Sa;8ö) von einer Filterpatrone über die nächstfolgende Filterpatrone entsprechend einer Schrittbewegung weiter schaltbar ist.
  6. 6. Gerät nach einem der Anspftiche 2 bis 5, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Haube aus einer an ihrem Ende erweiterten Rohrleitung besteht.
  7. 7. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch g e -k e n n t e i c h n e t, daß der Winkelabstand der Filterpatronen (7) in der wenigstens einen Lochscheibe (6;8a;6D) und die Breite der Haube bzw. des Rohrleitungsendes (6) so aufeinander abgestimmt sind, daß bei der Weiterbewegung der Haube bzw. des Rohrleitungsendes (6) von einer Filterpatrone zur nächstfolgenden Filterpatrone keine jtrömungsüberbrückung zweier benachbarter Filterpatronen durch die Haube bzw. durch das Rohrleitungsende (6) erfolgt.
  8. 8. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, 6 oder 7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Rohrleitung bzw. Haube ortsfest und die Lochscheiben (8;8a;8b) um ihre Mittelachse drehbar bzw. weiterschaltbar angeordnet sind.
  9. 9. Gerät nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß jeweils zwischen zwei mit Filterpatronen (7) belegten Bohrungen in der Lochscheibe eine Zusatzbohrung für den ungehinderten Durchtritt des Regenerationsgases während der Weiterdrehung der Lochscheibe oder der Haube ausgebildet ist.
  10. 10. Gerät nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß mehrere mit Filterpatronen (7) bestückte Lochscheiben (8b) gruppenweise zusammengefaßt sind, wobei jede Lochscheibe mit einer eigenen Haube bzw. Rohrleitung (5,6) ausgestattet ist (Fig.4)
  11. 11. Gerät nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß zwei Lochscheiben (8a) auf Abstand zueinander angeordnet sind und über lange Filterpatronen (7a) miteinander verbunden sind. (Fig.3)
  12. 12. Gerät nach Anspruch 8 und 10, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Lochscheiben oder die Hauben durch einen gemeinsamen Antriebsmotor schrittweise drehbar sind.
  13. 13. Gerät nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Lochscheiben (8;8a;8b) aus gepresstem Melaminharz bestehen.
  14. 14. Gerät nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Filtereinrichtung (5,6,7,j; 7a, 8a, 6', 9; 8b) in Modulbauweise ausgeführt ist und in einem Gehäuseabschnitt eines Gehäusesystems herausnehmbar eingesetzt ist, welches Gebläse, Heizreg:Lster, Kühler, Economizer und ähnliche Einrichtungen enthält.
  15. 15. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Filterpatronen in Winkelabständen von 900 in den Lochscheiben angeordnet sind.
  16. 16. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, oder 5 bis 15, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß auf der Dichtfläche (16) der wenigstens einen Lochscheibe (8, 8a, 8b) eine weitere Lochscheibe drehbar angeordnet ist, die den Filterpatronen (7) in der wenigstens einen Lochscheibe (8; 8a; 8b) zugeordnete Bohrungen aufweist, und daß über einer der Bohrungen der weiteren Lochscheibe die Rohrleitung bzw. Haube fest mit der weiteren Lochscheibe verbunden ist.
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