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DE3100522A1 - Walzenpresse - Google Patents

Walzenpresse

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Publication number
DE3100522A1
DE3100522A1 DE19813100522 DE3100522A DE3100522A1 DE 3100522 A1 DE3100522 A1 DE 3100522A1 DE 19813100522 DE19813100522 DE 19813100522 DE 3100522 A DE3100522 A DE 3100522A DE 3100522 A1 DE3100522 A1 DE 3100522A1
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DE
Germany
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press
roll
roller
cantilever
felt
Prior art date
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DE19813100522
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English (en)
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DE3100522C2 (de
Inventor
Rudolf 7922 Herbrechtingen Hasenfuß
Gerhard 7924 Steinheim Kotitschke
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JM Voith GmbH
Original Assignee
JM Voith GmbH
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Publication date
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Priority to IT8219029A priority patent/IT8219029A0/it
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Priority to EP82900359A priority patent/EP0069142A1/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F7/00Other details of machines for making continuous webs of paper
    • D21F7/001Wire-changing arrangements

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  • Paper (AREA)

Description

  • Kennwort: "Cantilever-S-Walze"
  • Walzenpresse Die Erfindung geht aus von einer Walzenpresse nach dem Oberbegriff des Anspruches 1. Danach handelt es sich um Walzenpressen derjenigen Art, bei welcher die Abstützböcke der einen Preßwalze auf den Abstützböcken der anderen Preßwalze liegen. Dabei können zumindest auf der Führerseite die beiden Abstützböcke voneinander gelöst werden, um hierdurch das durch den Preßspalt laufende endlose Filzband auswechseln zu können.
  • Solche Walzenpressen sind bekannt aus den folgenden Druckschriften: (1) "Wochenblatt für Papierfabrikation" 1973, Seiten 871-874; (2) "Das Papier" 1980, Seiten 165-168 und Seiten 189 und 190.
  • Diesen bekannten Konstruktionen ist gemeinsam, daß eine der Preßwalzen ein feststehendes Joch aufweist, das sich durch den hohlen, drehbaren Walzenmantel erstreckt Dieses feststehende Joch ist auf der Führerseite und auf der Triebseite in den genannten Abstützböcken gelagert. Zwischen dem Walzenmantel und dem Joch befindet sich eine hydraulische Stützeinrichtung diese bildet eine Einrichtung zum Einstellen der Durchbiegung des Walzenmantels.
  • Vorzugsweise ist es die sogenannte "erste", innerhalb des endlosen Filzbandes liegende Preßwalze, die als Durchbiegungseinstellwalze ausgebildet ist. Den beiden bekannten Konstruktionen ist ferner gemeinsam, daß der drehbare Walzenmantel der Durchbiegungseinstellwalze relativ zu den Abstützböcken verschiebbar ist, sodaß er von der anderen Preßwalze abgehoben und wieder an diese angestellt werden kann.
  • Ein weiteres Merkmal der bekannten Walzenpresse besteht im folgenden: Zur Führung des durch die Walzenpresse laufenden endlosen Bandes sind Leitwalzen vorgesehen. Von diesen ist eine oder sind zwei unmittelbar neben der "ersten", innerhalb des endlosen Bandes befindlichen Preßwalze angeordnet. Die Lagerböcke der zuletzt genannten Leitwalzet) sind vorzugsweise an den Abstützböcken der ersten Preßwalze befestigt. Diese Bauweise hat den folgenden Nachteil: Wenn die erste Preßwalze aus der Papiermaschine ausgebaut werden muß, z.B. zum Zwecke einer Uberholung, so müssen zuvor die an den Abstützböcken befestigten Leitwalzen ausgebaut werden. Dies ist deshalb erforderlich, weil die erste Preßwalze stets zusammen mit ihrem führerseitigen Abstützbock aus der Papiermaschine herausgenommen oder in diese eingesetzt werden muß. Dies gilt sowohl für den Fall, daß die Preßwalze in den Abstützböcken drehbar gelagert ist, als auch für den Fall, daß die Preßwalze als Durchbiegungseinstellwalze ausgebildet ist und deren Joch in den Abstützböcken ruht.(Bei einigen Konstrutkionen muß das Ausbauen der Preßwalze gemeinsam mit beiden Abstützböcken, also auch mit dem triebseitigen Abstützbock erfolgen). Das vorherige Ausbauen der Leitwalzen und das Wiedereinbauen derselben nach einem Wechseln oder einer Überholung der ersten Preßwalze nimmt viel zusätzliche Zeit in Anspruch, wodurch ein unangemessen hoher Produktionsausfall verursacht wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Walzenpresse zu schaffen, deren innerhalb des endlosen Bandes befindliche Preßwalze mit möglichst einfachen Mitteln und mit dem geringstmöglicher Zeitaufwand aus- oder eingebaut werden kann.
  • Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Walzenpresse gelöst. Danach wird von einem an sich bekannten Cantileverträger Gebrauch gemacht. Dieser ermöglicht es, daß während eines Filzwechsels die führerseitigen Enden der innerhalb des endlosen Filzbandes liecenden Walzen sich allein auf dem Cantileverträger abstützen. Hierdurch wird der Filzwechsel wesentlich erleichtert. Die Erfindung nutzt diesen an sich bekannten Vorteil des Cantileberträgers. Jedoch besteht ein wesentlicher weiterführender Gedanke der Erfindung darin, daß diejenige Leitwalze bzw. diejenigen Leitwalzen, die der ersten Preßwalze benachbart ist bzw. sind, zumindest im Bereich der Führerseite unmittelbar am Cantileberträger befestigt ist bzw. sind.
  • Dies bedeutet mit anderen Worten: Zumindest der führerseitige Lagerbock einer solchen Leitwalze ist nicht mehr wie bisher am Abstützbock der ersten Preßwalze, sonderr unmittelbar am Cantileverträger befestigt. Dadurch wird der zusätzliche Vorteil gewonnen, daß man die erste, innerhalb des endlosen Filzbandes befindliche Preßwalze ein- und ausbauen kann, ohne daß man hierzu die benachbarte leitwalze bzw. die benachbarten Leitwalzen entfernen muß. Dies ist von besonderer Bedeutung in modernen breiten Papiermaschinen, in denen eine Leitwalze von z.B. annähernd 10 Meter Länge einen Durchmesser von über einem halben Meter aufweist. Durch die Erfindung können somit Montagearbeiten der genannten Art in wesentlich kürzerer Zeit als bisher durchgeführt werden.
  • Für solche Montagearbeiten empfiehlt es sich, gemäß Anspruch 2 am Cantileverträger eine Transporteinrichtung anzuordnen.
  • Wie bei den bekannten Walzenpressen können die Abstützböcke der Preßwalzen paarweise unmittelbar aufeinander liegen. Stattdessen kann man aber auch zumindest zwischen den führerseitigen Abstützböcken ein entfernbares Zwischenstück einbauen. Dieses kann bei einem Filzwechsel in an sich hekannter Weise entfernt werden.
  • Es ist zweckmäßig, daß im fertig montierten Zustand der Walzenpresse zwischen dem führerseitigen Ende des Cantilevertragers und dem führerseitigen Abstützbock der ersten Preßwalze ein gewisser Abstand besteht. Somit kann zum Zwecke des Filzwechseln der zuvor genannte Abstützbock an den Cantileverträger hochgezogen bzw. auf den Cantileverträger abgesenkt werden, je nach dem, ob die erste Preßwalze unterhalb oder oberhalb des Cantileverträgers angeordnet ist. Wenn ein solcher Abstand vorgesehen wird, dann kann an dieser Stelle ein weiteres Zwischenstück eingesetzt sein, das man zum Filzwechsel entfernt. Das Zwischenstück erlaubt es, das führerseitige Ende des Cantileverträgers für die Zeit des normalen Papiermaschinen-Betriebes starr mit den führerseitigen Abstützböcken zu verbinden. Dadurch wird der Gefahr von Schwingungen des Cantilever-Trågers vorgebeugt.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der Cantileverträger eine Ablagefläche aufweisen, auf denen für die Zeit eines Filzwechsels weitere Leitwalzen oder sonstige Einrichtungen, die sich innerhalb des endlosen Filzbandes befinden, vorübergehend abgelegt werden können. Es handelt sich hierbei um solche Leitwalzen oder Einrichtungen, die normalerweise in größerer Entfernung vom Cantileverträger angeordnet sein müssen. Durch. die genannte Maßnahme wird erreicht, daß das neu einzuführende endlose Filzband, das zunächst im aufgewickelten Zustand vorliegt, während des Einziehvorgangs nur teilweise abgewickelt werden muß, sodaß es eine verhältnismäßig kleine Schlaufe bildet, die eine geometrisch einfache Form aufweist. Das Einziehen dieser Filzschlaufe erfolgt zweckmäßig dadurch, daß man die Filzschlaufe auf einer Transporteinrichtung aufhängt. Vorzugsweise ist dies ein sogenannter Filzeinziehwagen, für den man zweckmäßig auf dem Cantileverträger eine Fahrbahn anordnet. Durch alle diese Maßnahmen wird das Einführen insbesondere solcher Filze sehr erleichtert, die schwer und steif sind, wie dies insbesondere bei mehrlagigen Filzgeweben der Fall ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung beschrieben. Darin zeigt in schematischer Darstellung: Figur 1 eine Walzenpresse, die Teil einer Papiermaschine ist, in einer Ansicht von der Führerseite; Figur 2 den triebseitigen Teil der Walzenpresse gemäß Fig. 1 in einer Ansicht, der einen Teilquerschnitt durch die Papiermaschine bildet.
  • Die dargestellte Walzenpresse hat eine erste Preßwalze 10 und eine zweite Preßwalze 11, die einen Antriebszapfen 5 (Fig. 2) aufweist.
  • Durch den von Walzen 10 und 11 gebildeten Preßspalt läuft ein endloses Filzband 19. Die erste Preßwalze 10 liegt innerhalb dieses Filzbandes, die zweite Preßwalze außerhalb. Bei dem dargestellten Beispiel ist die zweite Preßwalze 11 unterhalb der ersten Preßwalze 10 angeordnet und deshalb in Abstützböcken 12 und 12' gelagert, die auf dem Fundament 9 ruhen.
  • Die erste Preßwalze ruht in einem führerseitigen Abstützbock 13 und in einem triebseitigen Abstützbock 13'. Diese Abstützböcke sind auf den entsprechenden Abstützböcken 12 bzw. 12' der zweiten Preßwalze bEFeSti(Jt. Zwischen je zwei aufeinanderliegenden Abstützböcken ist ein herausnehmbares Zwischenstück 14 bzw. 14' ancxfordnet. Die erste Preßwalze 10 ist von der zweiten Preßwalze 11 abhebbar. Zu diesem Zweck kann in den Abstützböcken 13 und 13' ein vertikal verschiebbares Lager angeordnet sein, wie bei 15 mit gestrichelten Linien angedeutet ist. In diesem Lager 15 kann die Preßwalze 10 selbst drehbar gelagert sein.
  • Bevorzugt wird man jedoch die erste Preßwalze 10 als Durchbiegungseinstellwalze ausbilden, wobei man beispielsweise die aus den eingangs erwähnten Druckschriften (1) und (2) bekannten Konstruktionen anwenden kann. In Fig. 2 ist das feststehende Joch 8 einer solchen Durchbiegungseinstellwalze erkennbar.
  • Ein sich quer durch die Papiermaschine erstreckender Cantileverträger 16 ist als hohler Balken mit Rechteckquerschnitt ausgebildet; er erstreckt sich oberhalb der ersten Preßwalze 10 von der Fthrerseite durch das endlose Filzband 19 hindurch zur Triebseite und von dort bis zu einem Längsträger 7 des Gebäudes, an dem er sich abstützt. Zwischen dem führerseitigen Ende des Cantileverträgers 16 und den Abstützbock 13 der Preßwalze 10 ist ein gewisser Abstand a vorgesehen, also ein Zwischenraum. Dieser kann, wenn man den Cantileverträger fest mit den führerseitigen Abstützböcken 12 und 13 verbinden will, durch ein entfernbares Zwischenstück ausfüllen (in der Zeichnung nicht dargestellt). Auf der Triebseite ist an der entsprechenden Stelle ein solches Zwischenstück 6 vorgesehen, so daß sich dort der Cantileverträger über die Abstützböcke 13' und 1.2' auf dem Fundament 9 abstützt.
  • Das Filzband 19 läuft über fünf Leitwalzen 21 und 5 und über eine Breitstreckwalze 26. Die Leitwalzen 21 und 22 sind in Lagerböcken 31 und 32 gelagert, die an den Seitenflächen des Cantileverträgers 16 befestigt sind. Die anderen Leitwalzen 23 bis 25 sind auf einem Längsträger 29 abgestützt; dieser ruht auf einem Maschinengestell 20 das unabhängig von der Walzenpresse auf der.einen Seite derselben (Fig. 1) angeordnet ist. Auf der anderen Seite befindet sich ein ähnliches Maschinengestell , von dem in der Zeichnung nur das äußerste Ende eines Längsträgers 39 sichtbar ist. Zwei von den genannten Leitwalzen, nämlich die mit 24 und 25 bezeichneten1 befinden sich innerhalb des endlosen Filzbandes 19. Diese werden deshalb, während ein neues Filzband eingezogen wird, vorübe:gehend oben auf dem Cantileverträger 16 abgelegt, wie dies bei 24' und 25' angedeutet ist (Ablagefläche 40).
  • Die Zeichnung zeigt ferner, daß auf der Oberseite des Cantileverträgers 16 für einen Filzeinziehwagen 30 eine Schiene 27 angeordnet ist, die sich in der Längsrichtung des Cantileverträgers über die Walzenpresse erstreckt. Eine zweite Schiene 28 für den Wagen 30 ist auf dem L;'ingstrger 39 befestigt. Beim Finziehen eines neuen Filzbandes 19' ist dieses zunächst noch teilweise auf den Wickelstangen 17 und 18 aufgerollt. Diese werden an dem Einziehwagen 30 befestigt, sodaß das Filzband die strichpunktiert dargestellte Schlaufe 19' bildet.Im Inneren des führerseitigen Endes des Cantileverträgers 16 ist an dessen oberer Wand ein Hydraulikzylinder 33 befestigt. Dessen Kolbenstange 34 ist mit dem Abstützbock 13 verbunden und kann somit diesen zusammen mit dem führerseitigen Ende der ersten Preßwalze 10 anheben. Danach kann das Zwischenstück 14 entfernt werden, worauf die Filzschlaufe 19' mit Hilfe des Einziehwagens 30 ohne Schwierigkeiten in die Papiermaschine eingefahren werden kann.
  • An der Unterseite des Cantileverträgers 16 befindet sich noch eine Transporteinrichtung 35, die auf zwei L-Profilen 38 am Cantileverträger 16 entlang laufen kann. Diese Transporteinrichtung dient zum Ein- und Ausbauen der Preßwalze 10, die hierzu angehoben, an der Transporteinrichtung aufgehängt, vom Hydraulikzylinder 33.
  • 34 gelöst und danach zusammen mit dem führerseitigen Abstützbock 13 ausgefahren wird. Die Leitwalzen 21 und 22 können hierbei in der Papiermaschine verbleiben. Das gleiche trifft zu für einen Schaber 36, der am Lagerboch 32 der Leitwalze 22 befestigt ist.
  • Während des normalen Papiermaschinen-Betriebes kann man das führerseitige Ende des Cantileverträgers 16 mit Hilfe eines Scharnieres 37 starr mit dem benachbarten Maschinengestell 39 verbinden.
  • Die in Figur 2 dargestellte Anordnung, wonach der Cantileverträger 16, am triebseitigen Ende der Walzenpresse auf den Abstützböcken 13' und 12' ruht, ist nur unter der folgenden Voraussetzung realisierbar: Beim Ausbauen der ersten Preßwalze 10 (zusammen mit dem Joch 8 und dem führerseitigen Abstützbock 13) muß der triebseitige Abstützbock 13' in der Papiermaschine verbleiben können, um den Cantileverträger 16 zu stützen; denn dessen führerseitiges Ende kann hierbei nicht gestützt werden. Das heißt, es muß möglich sein, das Joch 8 in Achsrichtung aus dem Abstützbock 13' herausziehen.
  • Wenn es aber notwendig ist, beim Ausbauen der Walze 10 stets auch den triebseitigen Abstützbock 13' mit aus der Maschine zu entfernen, dann muß das Abstützen des Cantileverträgers 16 am triebseitigen Ende der Walzenpresse in anderer Weise erfolgen.
  • Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten: a) Man ordnet neben der Walzenpresse eine Hilfsstütze 16a an (in Fig. 2 mit strichpunktierten Linien angedeutet), die eine Öffnung, für den Antriebszapfen 5 und die daran anzuschließenden (n der Zeichnung weggelassenen) Antriebsteile aufweist.
  • b) Eine solche Hilfsstütze wird nicht separat angeordnet, sondern mit dem triebseitigen Abstützbock 12' der zweiten Preßwalze 11 integriert.
  • c) Auf der Triebseite der Papiermaschine ist ein Längsträger vQrgesehen, der vorzugsweise in der gleichen Höhe angeordnet ist wie die in Fig. 1 gezeigten führerseitigen Längsträger 29 und 39. Er ist jedoch, abweichend von Fig. 1, im Bereich der Walzenpresse nicht unterbrochen, sondern ist als ein über der Walzenpresse durchgehender Längsträger ausgebildet, an dem sich der Cantileverträger abstützt. Hierzu ist es zweckmäßig, den Längsträger im Bereich der Walzenpresse zu verstärken oder sogar so weit auszubauchen, daß sich der Cantileverträger 16 durch den Längsträger hindurch erstrecken kann.
  • Gemäß Figur 1 ist die innerhalb des Filzes 19 liegende erste Preßwalze 10 oberhalb der zweiten Preßwalze 11 angeordnet und unterhalb des Cantileverträgers 16. Es ist jedoch auch die umgekehrte Anordnung denkbar. Hierbei könnte die zweite Preßwalze mit ihren Abstützböcken oben an einem Maschinengestell befestigt sein. An der Unterseite dieser Abstützböcke könnte man die Abstützböcke der ersten Preßwalze befestigen, und unterhalb dieser würde sich der Cantileverträger befinden, dessen führerseitiges Ende im Betriebszustand über ein entfernbares Zwischenstück. auf dem Fundament ruht. Leerseite

Claims (8)

  1. Kennwort: " Cantilever-S-Walze' Patentansprüche 1.)Walzenpresse, insbesondere für Papiermaschinen, mit einer Führerseite und einer Antriebsseite und mit einer ersten Preßwalze und einer zweiten Preßwalze, die miteinander einen Preßspalt bilden können, sowie mit den weiteren Merkmalen: a) jede der beiden Preßwalzen (10,11) ruht in Abstützböcken (13,12), wobei die Abstützböcke (13) der einen Preßwalze (lO)(im betriebsbereiten Zustand der Walzenpresse) auf den Abstützböcken (12) der anderen Preßwalze (11) liegen; b) es sind Leitwalzen (21 bis 25) für ein durch den Preßspalt und um die erste Preßwalze (10) laufendes endloses Band (z.B. Filz 19 ) vorgesehen; gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale: c) ein Cantilever-Träger (16) erstreckt sich (in an sich bekannter Weise) von der Führerseite der Walzenpresse durch das endlose Filzband (19) hindurch zur Triebseite der Walzenpresse und von dort zu einem feststehenden Bauteil (z.B.
    .Gebäudeteil), wobei sich während eines Filzwechsels die erste Preßwalze (10) zumindest im Bereich der Führerseite allein am Cantileverträger (16) abstützt; d) zumindest das führerseitige Ende einer der ersten Preßwalze (10) benachbarten Leitwalze (21,22) ist ständig unabhängig vom Abstützbock der ersten Preßwalze unmittelbar am Cantileverträger (16) abgestützt.
  2. 2. Walzenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Cantileverträger (16) eine Transporteinrichtung (35) für das Ein- und Ausbauen der ersten Preßwalze aufweist.
  3. 3. Walzenpresse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den führerseitigen aufeinanderliegenden Abstützböcken (13 und 12) der beiden Preßwalzen (10,11) ein entfernbares Zwischenstück (14) angeordnet ist.
  4. 4. Walzenpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Cantileverträger (16) unter Zwischenschaltung eines entfernbaren Zwischenstückes mit dem führerseitigen Abstützbock (13) der ersten Preßwalze (10) verschraubbar ist.
  5. 5. Walzenpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Cantileverträger (16) eine Ablagefläche (40) aufweist, die zum vorübergehenden Ablegen von Leitwalzen (24', 25') oder dergleichen während eines Filzwechsels dient.
  6. 6. Walzenpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Cantileverträger (16) eine Transportbahn (Schiene 27) für eine eine Filzeinzieheinrichtung (30) aufweist.
  7. 7. Walzenpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß für die der ersten Preßwalze (10) benachbarte Leitwalze (21,22) ein Lagerbock (31,32) seitlich am Cantileverträger (16) befestigt ist.
  8. 8. Walzenpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Cantileverträger (16) auf den triebseitigen Abstützböcken (13', 12') der Preßwalzen (10,11) ruht.
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