DE319881C - Aus Holzstoff, Papiermasse o. dgl. hergestelltes Fass - Google Patents
Aus Holzstoff, Papiermasse o. dgl. hergestelltes FassInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D13/00—Containers having bodies formed by interconnecting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of the same material, other than metal, plastics, wood or substitutes therefor
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Description
- Aus Holzstoff, Papiermasse o. dgl. hergestelltes Faß. Die Erfindung verfolgt den Zweck, Fässer so auszubilden, daß sie in billiger und einfacher Weise aus Holzstoff, Papiernasse oder ähnlichem Material hergestellt werden können. Es sind zwar an sich eine Reihe von Verfahren bekannt, offene Gefäße, beispielsweise Wannen, Eimer, Schüsseln usw., aus derartigen geeignet imprägnierten Massen, beispielsweise durch Pressen, herzustellen. Auch hat man schon versucht, das gleiche Verfahren auf Fässer anzuwenden, doch stets in der Weise, daß man, ähnlich wie es bei Daubenfässem geschieht, die Böden und den Faßmantel getrennt formte und diese Teile alsdann zusammenbaute. Ein dichtes Faß ist aber auf diese Art nicht zu erzielen, wenigstens nicht ohne erhebliche Abweichungen von der allgemein eingeführten Daübenfaßform, auf die alle bestehenden Lager- und Hebeeinrichtungen zugeschnitten sind.
- Das Faß gemäß der Erfindung besteht demgegenüber aus zwei oder mehr massiven Teilen, deren Trennflächen durch die Faßböden gehen. Ein jeder Faßteil besteht also aus einem Stück mit einem Teil mindestens eines Faßbodens. Die so gebildeten Faßteile können in einfachster Weise aus Holzstoff, Papiermasse o. dgl. hergestellt werden. Ihre Verbindung miteinander geschieht durch Verdübelung bei gleichzeitiger Verleimung oder auf ähnliche Weise; außerdem sind aber noch Reifen vorgesehen, die einerseits die Verbindung der Faßteile unterstützen, andererseits das Faß gegen Beschädigungen beim Gebrauch schützen sollen. Diese Reifen können wegen der Natur des Faßmaterials nicht so fest aufgetrieben werden, wie es bei den gewöhnlichen Holzfässern schon zum Zwecke der Zusam. menziehung der Dauben notwendig ist. Sie werden daher zweckmäßig, um ihre Lockerung im Gebrauch zu vermeiden, durch Lä,ngsstrei-Jen o. dgl. miteinander verbunden. Diese Art der Verbindung erübrigt gleichzeitig eine Verletzung der Faßwände durch. etwa in sie eingetriebene Klammern oder sonstige Reifenbefestigungen.
- Das so ausgebildete Faß ist leicht und billig herstellbar und außerdem den Daubenfässern im Gebrauch überlegen, da es einmal lange nicht so empfindlich gegen Verziehen und Verwerfen ist und da außerdem letzteres, wenn es dennoch eintreten sollte, nur eine Urdichtigkeit einer einzigen oder doch nur weniger Fugen zur Folge hat, deren Abdichtung alsdann verhältnismäßig leicht möglich ist.
- Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einer beispielweisen Ausführungsform dargestellt.
- Fig. Z und 2 zeigen die Faßteile bei zweiteiliger Ausführungsform in zwei verschiedenen Ansichten; Fig. 3 veranschaulicht eine besondere Art von Reifensystemen für das Faß, und Fig. q. das Faß in zusammengebautem Zustande.
- Die für sich aus Holzstoff, Papiermasse o. dgl. preßbaren Faßteile z und 2, welche in der dargestellten Ausführungsform eine durch die Faßachse gehende Trennfläche besitzen, werden durch Dübel 3 und Verleimung miteinander verbunden. Die Spundlöcher q. und 5 werden zweckmäßig durch Metall versteift oder mit solchem ausgekleidet. Die Reifen 6, von denen auf jeder Seite vier vorgesehen sind, können, da die Faßform -durch Pressen hergestellt ist, 'auf besonderen Maschinen oder von'Hand;getrennt hergestellt und durch kurze Längstreifen°7 miteinander verbunden werden. Die Längstreifen 8, die am- einfachsten an ihrem Ende bei g nach Übergreifen der an dem anderen Faßende liegenden Ringe 6 umgebogen werden, dienen zur gegenseitigen Verbindung der Reifensysteme 6 (Fig. q.): Unter Umständen wird es auch genügen; an Stelle der vier Reifen lediglich - je einen ant:jedem Faßende vorzusehen. Das Faß kann, anstatt bauchig, auch zylindrisch ausgeführt sein. In diesem Falle würde der Endreifen 6 zweckmäßig umgebördelt sein. Auch könnte das Faß drei- oder mehrteilig hergestellt sein, sowie die Trennlinie der Faßteile parallel oder im Winkel zur Faßachse verlaufen.
Claims (1)
- PATENT-ANsPRUcH: Aus Holzstoff, Papiermasse o. dgl. hergestelltes Faß, bestehend aus zwei oder mehr massiven Teilen, deren Trennflächen durch die Faßböden gehen und die außer durch Verdübelung und Verleimung o. dgl. durch in* der Längsrichtung des Fasses miteinander verbundene Reifen zusammengehalten werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE319881T | 1919-04-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE319881C true DE319881C (de) | 1920-04-06 |
Family
ID=6152448
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919319881D Expired DE319881C (de) | 1919-04-15 | 1919-04-15 | Aus Holzstoff, Papiermasse o. dgl. hergestelltes Fass |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE319881C (de) |
-
1919
- 1919-04-15 DE DE1919319881D patent/DE319881C/de not_active Expired
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