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DE31964C - Rauchverzehrer - Google Patents

Rauchverzehrer

Info

Publication number
DE31964C
DE31964C DENDAT31964D DE31964DA DE31964C DE 31964 C DE31964 C DE 31964C DE NDAT31964 D DENDAT31964 D DE NDAT31964D DE 31964D A DE31964D A DE 31964DA DE 31964 C DE31964 C DE 31964C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
smoke
furnace
air
hot air
air chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT31964D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. W. MEARS in Norwalk, Ohio, V. St. A
Publication of DE31964C publication Critical patent/DE31964C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B5/00Combustion apparatus with arrangements for burning uncombusted material from primary combustion
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B2700/00Combustion apparatus for solid fuel
    • F23B2700/022Combustion apparatus for solid fuel with various types of fume afterburners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Federungsanlagen.
Rauchverzehrer.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. November 1884 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf die Construction eines Rauchverzehrers.
Fig. ι ist eine Oberansicht der inneren Einrichtung einer Feuerungsanlage mit diesem Rauchverzehrer,
Fig. 2 ein verticaler Längsschnitt der Fig. 1; Fig. 3 und 4 sind Details.
A ist der Mantel einer Kesselfeuerung gewöhnlicher Construction,
B der Feuerraum;
C sind die Roststäbe;
D ist der Aschenkasten,
E ein Deflector der Feuerung und
P ein abgebrochenes Stück eines Kesselmantels gewöhnlicher Construction.
An dem hinteren Ende der Feuerung und über dem Deflector E ist eine Heifsluftkammer G angeordnet, welche von dem Feuerraum durch die Wand H und den Theil / des Deflectors E getrennt ist. Durch die Heifsluftkammer geht das Ende des Zuges J, der zugleich auch durch die Scheidewand H geführt ist und in offener Verbindung mit dem Feuerraum B steht. Dieser Feuerungskanal J steht zugleich durch die Löcher a in seinem durch die Heifsluftkammer G ragenden Theil mit dieser in Verbindung, wie aus der Zeichnung hervorgeht.
Das durchlöcherte Ende des Feuerzuges J ist oval, wie in Fig. 4 gezeigt, welche einen Schnitt nach der Linie x-x darstellt; diese ovale oder runde Querschnittsform kann bis zum Ende des Feuerzuges beibehalten werden, welches in den Schornstein L geführt ist, der mehr oder weniger entfernt von der Feuerung angeordnet ist.
Das Ende des Feuerzuges J ist oval abgerundet, wie in Fig. 3 gezeigt, aus der zugleich ersichtlich, dafs das Ende durch die Seitentheile b b theilweise geschlossen und zwischen denselben nur eine schlitzförmige Oeffnung c gelassen ist, deren Zweck in nachstehendem auseinandergesetzt werden soll.
Das sich erweiternde Ende des Schornsteins L ist mit einem durchlöcherten Diaphragma N versehen, durch welches das Ende des Feuerzuges / hindurchragt.
Die Seitenwandung O der Feuerung wird von den Röhren 1, 2, 3 durchbrochen, welche in den Feuerraum über dem Deflector E, Fig. 2, eintreten.
Die inneren Enden der Luftrohre 1,2,3 sind in die Heifsluftkammer G geführt; das Rohr ι liegt unter dem durchlöcherten Ende des Feuerzuges J, während die Rohre 3 und 2 seitlich davon angeordnet sind. Das Rohr 4 ist ebenfalls ein Luftrohr, welches durch die Wand der Feuerung hindurchgeht und in dem Feuerraum anstatt in der Heifsluftkammer endigt.
Die gegenüberliegende Wand der Feuerung wird in ähnlicher Weise von Luftröhren 1 \ 2\ 31J 4* durchbrochen, welche gleichfalls in die Heifsluftkammer G bezw. in den Feuerraum B geführt sind. Das Rohr 41 ist etwas kürzer als das Rohr 4. Ueber dem Rost C ist ein Luftrohr A1 angeordnet, das von aufsen an der Vorderseite des Aschenkastens eintritt und nach dem hinteren Ende desselben führt, Fig. 2.
An der Hinterwand des Aschenkastens sind Durchlochungen e angeordnet, die durch einen durchlöcherten Schieber d geöffnet oder ge-
schlossen werden können. Die Feuerungsthür ist in dem Scharnier C1 beweglich und mit derselben ist ein Beschickungstrichter D1 verbunden, durch welchen Kohle oder anderes Feuerungsmaterial zugeführt wird.
F ist ein Schieber, welcher in verticalen Führungen gleitet und die Oeffnung E1 absperrt oder für die Beschickung mit Kohle etc. freilegt. G1 ist der Deckel für den Beschickungstrichter.
Die Wirkungsweise des Rauchverzehrers ist folgende:
Der Trichter D1 wird mit Kohle gefüllt, welche der Feuerung durch Hochziehen des Schiebers F zugeführt wird. Die Kohle gleitet langsam auf die glühende Kohlenmasse auf dem Rost C, so dafs durch diese Vorrichtung das Oeffnen der Feuerthür beim jedesmaligen Anlegen vermieden wird. Zugleich wird aber dadurch auch verhindert, dafs kalte Luft in die Feuerung dringt, was der Fall sein würde, wenn die Thür geöffnet werden müfste.
Da der Rauch und die Verbrennungspro ducte von den neu aufgebrachten Kohlen aus nach und über den Deflector E hinstreichen, wird durch die Rohre 4 und 41 hinreichend Luft zugeführt, um die Verbrennung der Gase zu sichern. Aufserdem wird auch durch die Löcher α Luft zugeführt, um die Rauch- und Gasverbrennung zu vollenden. Diese Luft kommt aus der Heifsluftkammer und besitzt eine hohe Temperatur, da sie durch die Röhren 1,2,3 bezw. ι \ 2', 3J hat streichen müssen, welche von der Feuerung direct erhitzt werden. Die Löcher α veranlassen die stark erhitzte Luft der Kammer G, sich strahlenförmig in den Feuerzug J zu ziehen und dadurch mit dem Rauch und den Verbrennungsproducten innig zu untermischen.
Das verursacht aber eine vollständigere Rauchverbrennung.
Sollte infolge von Luftmangel unverbrannter Rauch verbleiben, so wird auch durch die Oeffnungen des Diaphragmas N Luft zugeführt, welche sich sofort mit dem Rauch und den unverbrannten Gasen mischt, wenn solche aus dem Feuerzuge / austreten, und macht die Verzehrung vollständig.
Der aus dem geschlitzten Ende von J austretende Rauch etc. breitet sich fächerartig aus und die Rauchschicht ist infolge der Construction der Mündung des Feuerzuges nicht sehr dick, so dafs ein Untermischen des Rauches mit der Luft zum Zwecke der Rauchverzehrung sehr erleichtert wird. Die Anordnung des Rohres A1 ist aus dem Grunde getroffen, um Luft an das hintere Ende des Rostes zu führen, falls der Bau der Feuerung ein derartiger ist, dafs die Luftlöcher e zu diesem Zwecke nicht nutzbar gemacht werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Dampfkesselfeuerung mit Rauchverzehrer, charakterisirt durch die Anordnung eines geneigten Deflectors E, über welchem sich die Heifsluftkammer G befindet, in welche die Luftrohre 1, 2, 3 münden, sowie die Anordnung der in den Heizraum B führenden Luftrohre 4, alles in Combination mit dem mit Oeffnungen α versehenen Feuerzug /, dessen oberer Ausgang sich schlitzartig verengt und der in den durch Diaphragma geschlossenen Schornstein L führt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT31964D Rauchverzehrer Expired - Lifetime DE31964C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE31964C true DE31964C (de)

Family

ID=308012

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT31964D Expired - Lifetime DE31964C (de) Rauchverzehrer

Country Status (1)

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DE (1) DE31964C (de)

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