DE319209C - Wechsel- und Wendegetriebe fuer Kraftwagen - Google Patents
Wechsel- und Wendegetriebe fuer KraftwagenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H3/00—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
- F16H3/02—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion
- F16H3/20—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially using gears that can be moved out of gear
- F16H3/22—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially using gears that can be moved out of gear with gears shiftable only axially
- F16H3/30—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially using gears that can be moved out of gear with gears shiftable only axially with driving and driven shafts not coaxial
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Wechsel- und Wendegetriebe für Kraftwagen. Die Erfindung betrifft ein Wechsel-'und Wendegetriebe für Kraftwagen, bei dem das Wendegetriebe in an sich bekannter Weise zwischen dem von der Motorwelle angetriebenen Wechselgetriebe und dem die Bewegung auf die Treibräder des Fahrzeuges übertragenden Organ eingeschaltet ist.
- Gemäß der Erfindung ist auf der die beiden zum Wendegetriebe gehörigen Kegeltriebe tragenden Welle ein Hilfsantrieb für irgendwelche Maschinen angeordnet, der beim Betriebe des Wagens unbelastet mitläuft und als Schwungrad dient. Wird der Wagenantrieb durch. Verschieben der Kegeltriebe ausgeschaltet, so kann der Hilfsantrieb ohne weiteres zum Betriebe irgendwelcher Arbeitsmaschinen benutzt werden.
- Es ist zwar an sich bereits bekannt, von dem Getriebe eines Kraftwagens einen Hilfsantrieb abzuleiten. .Die Ableitung erfolgt jedoch bei den bekannten Getrieben vom Wechselgetriebe aus. Diese Ableitung bedingt aber, abgesehen von der überaus umständlichen Bauart des dann erforderlichen Wechselgetriebes, ein besonderes Vorgelege für den Wagenantrieb. Dadurch wird bei dem zur Verfügung stehenden beschränkten Raum nicht nur die Bauart, sondern auch die Handhabung recht schwierig und der Betrieb unzuverlässig.
- Demgegenüber wird das Getriebe gemäß der Erfindung außer um die Hilfsantriebscheibe, die zudem gegenüber der überaus wechselnden Belastung des Wagenantriebes als ausgleichend wirkendes Schwungrad dient, nicht um einen einzigen Maschinenteil vermehrt. Vielmehr ist nur die Wendegetriebewelle so weit verlängert, daß sie die Hilfsantriebscheibe aufnehmen kann. Vor allem aber gehört zur Benutzung des Hilfsantriebes keinerlei neuartige Handhabung. Vielmehr braucht man den Wagenantrieb nur -auszurücken, um den Hilfsantrieb .zu benutzen. Das Wechselgetriebe wirkt auf den Hilfsantrieb genau so wie auf das Fahrgetriebe und wird ebenfalls wie gewöhnlich gehandhabt.
- Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Grundriß dar.
- Von der Motorwelle a wird mittels lösbarer Kupplung b die Welle c angetrieben, die mittels eines der auf der verschiebbären Muffe d befestigten Räder e und f das eine oder das andere der beiden auf der Welle g ,befestigten Räder h und i antreibt. Auf der Welle g sitzen außerdem, mit der verschiebbaren Muffe k verbunden, die Kegeltriebräder l und m, von denen je nach der Fahr richturig das. eine oder das andere mit dem auf der Fahrwerkwelle n sitzenden Kegelrade o in Eingriff gebracht werden kann. Gemäß der Erfindung ist die Welle g so weit verlängert, daß sie die Riemenscheibe P, von der aus der Antrieb .irgendwelcher Arbeitsmaschinen möglich ist, aufnehmen kann.
- Das Wechsel- und Wendegetriebe wird in bekannter Weise vorteilhaft in ein zweiteiliges Gehäuse q eingeschlossen, dessen Teilfuge in Richtung der Zeichnungsebene liegt und durch die Achsen sämtlicher Getriebewellen geht. Das ganze Getriebe ist also nach Abheben des Gehäusedeckels zugänglich und die Wellen sind dann herausnehmbar. Auf der Welle c ist ferner noch die Bremsscheibe y befestigt.
- Die Betätigung der Kupplung b erfolgt durch Umlegen des Schalthebels s. Mittels des Hebels t wird die Muffe d verschöben.und damit das eine oder das andere der beiden Räderpaare e, h'oder f, i in Eingriff miteinander gebracht, so daß entweder der Kraftwagen oder die angetriebene Arbeitsmaschine mit entsprechender Geschwindigkeit laufen I kann. Die Anzahl der anzubringenden Geschwindigkeitsstufen wird dem jeweiligen Bedarf angepaßt.
- Zur Verschiebung der die konischen Räder l und m tragenden Muffe k dient der Lagerbügel u. Dieser wird mittels eines Stellwerkes v nicht nur so verschoben, daß das, eine oder das andere der beiden Räder l oder m mit dem auf der Fahrwerkwelle s itzenden Rade o in Eingriff kommt, sondern der Lagerbügel u wird zugleich so festgehalten, daB der aus dem Eingriff der konischen Räder, folgende achsiale Druck vom Stellwerk aufgenommen .und auf das Gehäuse übertragen wird. Dabei kann zwischen jedem Muffenende und dem Lagerbügel ein Kugelstützlager eingeschaltet werden, das die auf den Lagerbügel wirkende Reibung aufnimmt. Zur Begrenzung der Verschiebung der Muffe k können am Gehäuse q Knaggen w und x befestigt sein, gegen die am, .Bügel u entsprechend angebrachte Knaggen anschlagen. Zwecks Regelung des Eingriffes der konischen Räder können zwischen die Knaggen w und x und den Lagerbügel u, wie gezeichnet, Stellschrauben oder andere Regelungsmittel eingeschaltet werden, die den Verschiebungsweg der Muffe k nach Bedarf verlängern- oder verkürzen.
Claims (2)
- PATENT-ANSPR'U# CHE: z. Wechsel- und-Wendegetriebe für Kraftwagen, bei dem das Wendegetriebe zwischen dem von der Motorwelle angetriebenen Wechselgetriebe und . dem die Bewegung auf die Treibräder des Fahrzeuges übertragenden Organ eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf der die beiden zum Wendegetriebe gehörigen Kegeltriebe (l, m) tragenden Welle (g) ein Hilfsantrieb (P) für irgendwelche Maschinen angeordnet ist.
- 2. Wechsel- und Wendegetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Knaggen (w, x), welche die Schubbewegung des zum Einstelen des Wendegetriebes dienenden Bügels (u) begrenzen, mit Stellschrauben o: dgl. versehen sind, durch deren Einstellung man die Schubbewegung des Bügels und -den Eingriff der Kegelräder (o-l, o-m) regeln kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE319209T | 1918-10-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE319209C true DE319209C (de) | 1920-02-27 |
Family
ID=6151646
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918319209D Expired DE319209C (de) | 1918-10-20 | 1918-10-20 | Wechsel- und Wendegetriebe fuer Kraftwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE319209C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2535868A1 (fr) * | 1982-11-05 | 1984-05-11 | Comer Spa | Structure de multiplicateur de vitesse, en particulier pour atomiseurs a usage agricole |
-
1918
- 1918-10-20 DE DE1918319209D patent/DE319209C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2535868A1 (fr) * | 1982-11-05 | 1984-05-11 | Comer Spa | Structure de multiplicateur de vitesse, en particulier pour atomiseurs a usage agricole |
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